Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Ja liebe Leute, am Montag ist Abflug nach Australien. Meine Güte, ich lieg jetzt schon nachts wach vor Aufregung! *Augen reib* Ich bin wie gesagt noch ein paar Tage im Land, aber bevor ichs vor lauter Renovierungs- und Koffer packen-Stress vergess, hier zu posten...
Ich hab eine Seite eingerichtet, auf der ihr wenn ihr wollt meine Abenteuer im Känguru-Land mitverfolgen könnt:
Ja, was gibt es sonst noch zu sagen? Ich hatte in den vergangenen anderthalb Jahren hier eine tolle Zeit, die ich doch sehr vermissen werde. Ich habe hier eine Menge toller Leute getroffen und wiedergetroffen, und es ist echt schade, dass ich jetzt erstmal gehen muss. Ich hoffe doch stark, dass es X-odus im August/September 2007 noch gibt. Ihr könnt mit meiner Rückkehr rechnen!!!
Schaut auf meiner Seite ruhig rein, ich würd mich freuen, von euch zu hören.
(die Lehrer sind übrigens herzlich eingeladen, auf ein Getränk und einen Snack vorbei zu kommen, Dave alles Gute zu wünschen, und dann wieder dezent zu gehen und die Kids ihren Spaß haben zu lassen ;-) )
Nun war es also soweit. Dave stand (noch) allein im Aufenthaltsraum, die Hände auf dem Fensterbrett aufgestützt, und sah hinaus. Das letzte Schuljahr war vorbei, die Abschlussprüfungen dank jeder Menge harter Arbeit mit einem glatten Einser-Durchschnitt bestanden, und morgen würde er das Institut verlassen und zum Studium nach Glasgow ziehen. Sport und Philosophie/Ethik auf Lehramt, das würden seine Fächer sein. Er hatte für sich und Jesse (der dank Padraig mittlerweile wieder genesen war und das restliche Schuljahr hier am Institut verbracht hatte) ein gediegenes Apartment in der Nähe des Stadtparks gekauft, in dem sie beide dann wohnen würden. Jesse würde in Glasgow weiter auf die Schule gehen, Dave auf die Uni. Natürlich besaß das Apartment auch ein Gästezimmer, und selbstverständlich hatte er all seinen Freunden von hier (Ashley, Belle, Brooke, Caitlynn, Colin, Eleonora, Mika, Stanley...) ausdrücklich angeboten, dass sie jederzeit bei ihm einfallen und bleiben durften und sollten, wenn sie Lust dazu hatten. Ferien bei Dave, das klang doch nicht schlecht, oder? Und dennoch, es stand ein Abschied vor der Tür, und das machte ihn irgendwie wehmütig.
Zwei Jahre war er hier gewesen, und es hatte sich so viel geändert. Nicht nur hatte er seine Fähigkeiten bezüglich seiner Mutation weit ausbauen können, sodass er jetzt im normalen Alltag keinerlei Angst mehr verspürte, wenn er sich tarnen musste. Nicht nur hatte er hier die Gelegenheit gehabt, ganz normal zur Schule zu gehen und seinen Traum von einem Abschluss, der ein Studium ermöglicht, wahr gemacht. Er war auch persönlich gereift, was er zwar erst jetzt in der Retrospektive richtig bemerkte, doch es war so. Er erinnerte sich noch sehr gut daran, wie scheu und feindselig er gewesen war, als Jean ihn als 17-Jährigen in Inverness aufgelesen hatte. Mit niemandem hatte er reden wollen, alles hatte ihn ängstlich oder misstrauisch gemacht. Jetzt war er schon fast "a people person", und er musste sich eingestehen, dass ihm dieser Wandel ziemlich gefiel. So lebte es sich einfach glücklicher, zufriedener und spaßiger.
Er hatte ein Herz gebrochen (Suki's) und seines war gebrochen worden (von Ashley). Ironischerweise war zweimal genau das Gleiche passiert... sie hatten sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Deswegen hatte er seine Beziehung zu Suki beendet, ebenso wie Ashley die zu ihm beendet hatte. Natürlich war er deswegen nicht bitter oder wütend, soetwas passierte nunmal leider. Aber es tat weh, denn er mochte Ashley nach wie vor unglaublich gerne und fragte sich immer wieder, ob die Situation ohne den bevorstehenden Weggang die gleiche wäre. Vielleicht hätte Ash dann nicht so viel gezweifelt. Vielleicht hätte er selbst nicht so viele Vorbehalte gehabt. Dass in jeder Beziehung die "heiße Phase" der Verliebtheit irgendwann abklingt und mehr zu einer sehr tiefen Freundschaft wird war ja hinlänglich bekannt. Dass aber eine Fernbeziehung anstrengend war, ebenso. Er hatte es unfair gefunden, Ashley das anzutun. Ein ganzes Jahr sich höchstens am Wochenende oder in den Ferien sehen, das war einfach nicht genug, wenn man schon am Zweifeln war. Nein, bevor die ganze Sache da hässlich wurde, da war es doch vielleicht besser, es vorerst zu beenden und vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt erneut anzuknüpfen. Ashley schien genau das gespürt zu haben, und sie hatten sich, wie man so schön sagt, "in Freundschaft getrennt". Er hatte ein tolles Jahr und mehrere Monate mit ihr gehabt, und daran würde er sich immer gerne erinnern. Irgendwann würde der Schmerz schon nachlassen.
Aber er hatte auch Freunde gefunden. Vor allem mit Fire and Ice (wer gemeint war, ist wohl klar...) hatte er so einige verrückte, spannende und spaßige Dinge erlebt, und er würde die beiden auf jeden Fall vermissen. Natürlich war man nicht aus der Welt. Aber wenn man nicht mehr in unmittelbarer Umgebung zusammenlebte, war es immer schwerer, in Kontakt zu bleiben.
Nun denn, es war nichts zu ändern. Er sah auf die Uhr. 19:50. Bald ging es hier los, und verdammt nochmal, er würde einmal richtig Spaß haben. Jawohl. Er hatte zum Abschied - nicht nur für ihn selbst, sondern auch ein bisschen für alle, die dieses Jahr abgingen - eine Abschiedsparty organisiert, und die sollte als letzter Höhepunkt nochmal richtig toll werden. Eingeladen waren natürlich alle.
Dave kam mit Ashley wieder nach oben, zwei Tassen heiße Schokolade in der Hand. Er schob die Tür mit der Fußspitze auf und ging hinein, mit dem Ellbogen knipste er das Licht an. Er stellte die beiden Tassen auf den Nachttisch bevor er das doch recht grelle Licht ein wenig runterdrehte. So was das doch gemütlicher. Anschließend huschte er schnell zu dem freien Bett, auf dem alles mögliche abgelagert war, und räumte den ganzen Kram in Windeseile auf oder zur Seite.
"So... das ist besser."
Er nahm die Tassen wieder und hielt Ash ihre hin bevor er sich auf dem Bett niederließ. Ein leichtes, aufmunterndes Lächeln wurde in ihre Richtung ausgesandt, und er beobachtete sie über den rand seiner Tasse hinweg, als er vorsichtig einen Schluck trank.
Thema von Davin Sartre im Forum Briefe/Telefonate und...
Dave saß auf seiner Couch im Zimmer des Holiday Inn und wickelte das Telefonkabel langsam um seinen Zeigefinger, während er darauf wartete, dass im Institut jemand abnahm. Er hatte stundenlang mit sich gehadert, doch schließlich hatte er eingesehen, dass der Arzt recht hatte. Außer ohnehin schon schwer strapazierten Nerven würde es ihm nichts bringen, noch länger hier auszuharren. Im Notfall konnte er ganz schnell wieder da sein. Und so hatte er schließlich entschlossen, nach Inverness zurückzukehren... vorläufig.
Wer von den Schulleitern / Leuten, die im Insti was zu sagen haben, ist denn gerade NICHT auf Zeitreise und so per Telefon zu erreichen? Dave will heim
“Mister Sartre, ich bedaure sehr, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihr Vater und dessen Ehefrau gestern am späten Abend bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind. Ihr Bruder hat überlebt, allerdings liegt er im Koma.“
Dave starrte auf den ersten Blick sehr konzentriert aus dem Fenster seines Abteils, doch er sah die schneebedeckte Landschaft, die mit rasender Geschwindigkeit vorüber flog, längst nicht mehr. Erst wenn man genauer hinsah, bemerkte man, dass er geradeaus ins Nichts sah. Seine Augen hatten keinen Punkt fixiert, sie starrten apathisch ins Leere. Die Fahrt dauerte nun schon fast zwei Stunden, doch in dieser Zeit, seit er sich hingesetzt hatte, hatte er sich lediglich einmal vom Fleck gerührt, und zwar als der Schaffner gekommen war und seine Fahrkarte kontrolliert hatte, als sie etwa eine halbe Stunde aus Inverness draußen gewesen waren.
Es war nicht sein Vater, wegen dem Dave solche Wut, solchen Schmerz, solche Verzweiflung fühlte. Sein Vater, der streng genommen Schuld an seiner „Missgeburt von Sohn“ war, hatte seine Mutter keine zwei Tage, nachdem er geboren worden war, verlassen, und sich achtzehn Jahre lang nicht darum geschert, in Erfahrung zu bringen, wie es seinem Sohn ging. Genausowenig hatte er sich vor drei Jahren für Marchélines Tod interessiert. Er war nicht einmal zu ihrer Beerdigung gekommen. Bernhard Felth hatte seiner Meinung nach keine Frau, die ihm ein missratenes Kind geboren hatte. Und er hatte nur einen Sohn, und der hieß Jesse. Jesse, ein normaler, freundlicher, hochbegabter Junge, der seinen Vater in jeder Hinsicht stolz machte. Keine grüne Missgeburt. Dave fühlte noch immer die Wut und den stechenden Schmerz, den jene Schimpftirade vor gut einem halben Jahr als fahlen Nachgeschmack auf seiner Zunge hinterlassen hatte. Es war sein erster und einziger Versuch gewesen, mit seinem Vater in Kontakt zu treten. Es hatte ihn angewidert, seine Tarnform annehmen zu müssen und so zu tun, als sei er von seiner Missbildung geheilt worden. Doch er hatte es für Jesse getan, der an diesem Tag im späten Juli Geburtstag gehabt hatte. Die beiden Brüder waren sich, ohne zu wissen, wer der andere war, vor gut anderthalb Jahren zufällig in London begegnet, als Jesse auf Klassenfahrt gewesen war. Sie hatten sich auf Anhieb gut verstanden und, sofern es der straff durchstrukturierte Zeitplan erlaubt hatte, mehrmals getroffen, um etwas trinken zu gehen, sich London anzuschauen, oder um über weiß Gott was zu reden. Dave hatte die ganze Zeit über das Gefühl gehabt, Jesse zu kennen. Er sah ihm zwar nicht übermäßig ähnlich, doch er hatte eine Art an sich, die ihn an etwas erinnerte. Doch erst als sie Adressen ausgetauscht hatten, und er sah, dass der Nachname seines neuen Kumpels Jesse kein anderer war als Felth, da hatte plötzlich alles zusammengepasst. Da hatte Dave plötzlich gewusst, an wen Jesse ihn manchmal erinnerte. Es war sein Vater, wie er ihn aus Erzählungen von seiner Mutter gekannt hatte. Doch es gab einen riesigen Unterschied zwischen Jesse und Bernhard: Jesse war kein engstirniger Rassist. Zugegeben, es war ein seltsamer, peinlicher, und recht dramatischer Moment gewesen, als Dave ihm eröffnete, dass sie Brüder waren, dass sein Vater ihm dies nie gesagt hatte, weil er ihn für eine Missgeburt hielt. Dann hatte er Jesse seine wahre Gestalt gezeigt. Jesse hatte ihn nur mit offenem Mund angestarrt, etwas von zu spät kommen zur Besichtigung von Madame Tussaud’s gemurmelt, und war dann abgehauen. Dave war allein, traurig und einsam zurückgeblieben. Das wars dann wohl, hatte er sich gedacht. Doch wider Erwarten fand er drei Wochen später einen fast zehnseitigen Brief in seinem Postfach in Paris, und sie hatten so den Kontakt aufrecht erhalten. Es hatte einige Monate gedauert, bis beide aus der zurückhaltenden, abwartenden Defensivstellung herauskamen, doch letztendlich hatten sie sich aufeinander eingelassen. Wenn sein Vater ihn schon als nichtexistent betrachtete, dann wollte Dave wenigstens ein gutes Verhältnis zu seinem Bruder haben. Jesse war der einzige wahre Grund gewesen, warum er letzten Juli nach Schottland gekommen war. Dave hatte seinen 15. Geburtstag mit ihm feiern wollen. Alles war soweit prima gelaufen, sogar sein Vater war dank der Täuschung ein ganz klein bisschen aufgewärmt – doch dann hatte die Katze eine Vase umgestoßen, Dave hatte sich erschrocken und so seine Tarnform verloren… den Rest konnte man sich denken.
Nein, wegen Bernhard Felth und seiner Frau Chrstine fuhr Dave sicherlich nicht nach Glasgow. Ginge es nur um die beiden, so hätte er dem Polizeibeamten am Telefon gesagt, er solle Bernhards Verwandte in Australien anrufen. Die sollten sich darum kümmern. Immerhin hatte auch seine Tante Tamara, damals, als Marchéline gestorben war, extra aus Montréal um die halbe Welt herfliegen und alles organisieren müssen. Doch auch diesmal ging es Dave nur um Jesse. Er lag im Koma. Dave wollte erst gar nicht daran denken, was er tun würde, wenn er nicht mehr aufwachen sollte. Das durfte einfach nicht geschehen. Er würde dafür sorgen, dass Bernhard und Christine beerdigt würden, er würde sich um den ganzen Papierkram kümmern, zusehen, dass das Haus verkauft wurde, jetzt da niemand mehr den Kredit bezahlen würde, und danach würde er so lange nicht von Jesse’s Seite weichen, bis er die Augen aufmachen würde. Bereits am Telefon hatte er dem Polizeibeamten gesagt, dass er sich um die legale Vormundschaft für Jesse bewerben wollte. Christine’s Familie war was Mutanten anging, keinen Deut besser als Bernhard, und seit Jesse herausgefunden hatte, dass er sein ganzes Leben lang wegen unbegründeter, persönlicher, hasserfüllter Vorurteile angelogen worden war, hatte er in nicht nur einem Brief, mehr im Scherz, vorgeschlagen, sie zwei Männer sollten doch einfach irgendwohin abhauen. Dave wusste, dass seine Chancen schlecht standen. Er war zwar volljährig und ein Blutsverwandter ersten Grades, doch er hatte keine Arbeit und ging noch zur Schule. Aber das war ihm egal. Er würde sich durchsetzen, irgendwie. Jesse war Gott sei Dank schon über 14, sodass seine Wünsche bezüglich eines Vormundes zu berücksichtigen waren. Vielleicht konnte er Jesse ja nach seiner Genesung mit nach Inverness nehmen. Und wenn nicht, dann würde er eben als Pommesfritteur bei McDonald’s anheuern und mit Jesse in eine Zweizimmerwohnung ziehen. Irgendwie würde es gehen. Sie würden zusammenhalten.
„Sir?“
Dave schreckte hoch, als jemand ihn fast schon von der Seite anschrie. Er blinzelte und realisierte erst da, dass er von seiner Umwelt wirklich nichts mehr mitbekommen hatte. Neben ihm im Gang stand eine Frau mit einem Servicewagen. Na die kam gerade recht. Er hatte Hunger.
„Tut mir Leid, ich war in Gedanken,“ murmelte er, während er nach seinem Geldbeutel kramte. „Ich ahm… hätte gerne eines der Käsesandwiches da. Und eine Flasche Wasser.“
Er bezahlte, und steckte das Wechselgeld weg. Die Dame war schon weitergegangen, als ihm etwas einfiel.
„Entschuldigung… wissen Sie zufällig, wie lange es noch bis Glasgow ist?“
„Etwa eine Stunde. Brauchen Sie eine Anschlussverbindung? Sie können bei mir ein Ticket für den Glasgower Nahverkehr kaufen. Oder soll ich Ihnen einen Mietwagen reservieren?“
Dave wurde bleich. Nein, alles nur das nicht. Alles nur kein Auto! Seine Mutter war von einem Lastwagen zermalmt worden, sein Bruder lag im Koma, weil das Auto bei glatter Fahrbahn aus der Kurve geschlittert war – nein, in ein Auto würde er für den Rest seines Lebens nie wieder freiwillig steigen! Abgesehen davon hatte er nicht einmal einen Führerschein. Mit einem nur schwer erzwungenen Lächeln kaufte er also auch gleich ein Nahverkehrsticket, dann sank er wieder in seinen Sitz. Starrte wieder aus dem Fenster. Hoffte, dass sein Bruder nicht sterben würde.
(ja genau, bei uns ist schon Montagmorgen Aber es ist noch so früh, dass da noch kein Plot beeinträchtigt wird)
Montagmorgen, 5:15 Uhr. Dave mochte es, wenn das Institut noch ganz still war, weil alle noch schliefen. Auf leisen Sohlen schlich er den Flur entlang und nach unten, damit er auch ja niemanden wecken würde. Von Caitlynn hatte er sich schon vor einiger Zeit eine Kopie des Schlüssels für die Sporthalle gemacht, und genau diese steuerte er jetzt auch an. Zuvor hatte er Ashley einen Zettel unter der Tür durchgeschoben, denn im Eifer des Gefechts hatten sie gestern ganz vergessen, einen Treffpunkt aufzumachen.
Er schloss die schwere Türe auf, tastete mit einer Hand nach dem Lichtschalter, und ging dann durch den langen Korridor zur Umkleidekabine. Es war kühl, deshalb zog er sich rasch um, bevor er mit einem runden, etwa 15 cm Durchmesser aufweisenden und circa 50 cm hohen Holzstück, einem CD-Player und passender Musik bewaffnet zur Halle ging. Drinnen drehte er das Licht nur schwach an, sodass ein sanftes, orangenes Dämmerlicht entstand. Dieses war perfekt zum meditieren, da es ein wenig Ähnlichkeit mit einem Sonnenaufgang hatte. Natürlich konnte man es nicht mit einem richtigen Sonnenaufgang vergleichen, zu dem Dave im Sommer jeden Morgen im Garten meditiert hatte, aber es war besser als nichts.
Er steckte den CD-Player ein und ging dann seine CDs durch. Er hatte seine gesamte Kollektion für fast nichts auf einem Flohmarkt in Inverness erstanden, und sie hatte ihm gute Dienste erwiesen. Es waren allesamt klassische Musikstücke, Klavierstücke mit ein wenig Streichern, afrikanische Klänge und Musik der australischen Aborigines, aber auch indianische Musik. Alle Stücke waren sanft, langsam und leicht getragen, eben perfekt für seine Quigong-Übungen. Heute wählte er die Afrika-CD aus, legte sie ein, drehte die Lautstärke so auf, dass sie laut genug, aber nicht zu laut war, und ging dann zur Mitte der Halle, wo er Aufstellung nahm.
Nach dem Aufwärmen durch Laufen und Dehnen begann er wie immer mit Atmungs- und Haltungsübungen. Er stellte sich aufrecht hin, die Füße schulterbreit auseinander, ließ die Arme locker herunterhängen und legte den Kopf leicht in den Nacken. Als die Musik begann, schloss er die Augen, atmete langsam und tief durch die Nase ein, fühlte, wie sich sein Brustkorb hob und an Volumen gewann. Er hielt die Luft einen Augenblick an, um sie in sich zu spüren, dann ließ er sie ebenso langsam und bewusst durch den Mund wieder entweichen. Dies wiederholte er gut fünfzig Mal. Nach einer Weile war er bereits in seinem routinierten Zustand völliger Entspannung. Er fühlte seinen Herzschlag, fühlte, wie das Blut durch seine Adern gepumpt wurde, fühlte, wie seine Lungen arbeiteten. Aber er fühlte auch, wie das hektische Chaos in seinem Kopf einen Augenblick lang zur Ruhe kam und er an nichts anderes dachte als an seine Ruhe. Tief einatmen. Halten. Tief ausatmen. Wieder und wieder tat er nichts anderes als das, und doch war es alles andere als eine leichte Aufgabe. Nichts war so schwer, als nichts zu tun, das hatte schon Oscar Wilde gewusst.
Anschließend begann er mit der Bewegungsübung, welche die meiste Konzentration erforderte. Er ging zurück zu der Ecke, wo er das Holzstück abgelegt hatte, holte es in die Mitte und stellte es auf. Er stellte sich davor hin, legte beide Hände darauf und korrigierte seine Handstellung so lange, bis sie ganz vollkommen richtig war. Dann schloss er wieder die Augen, nahm seine ruhige Atmung wieder auf und konzentrierte sich. Er fokussierte seine Gedanken auf ein einziges Bild in seinem Kopf: Auf ihn selbst, wie er auf diesem Holzklotz einen Handstand machte. Er hatte es schon mehr als einmal zuvor getan, und dennoch bedeutete es für ihn jedes Mal eine Herausforderung, denn die erforderliche Konzentration und die Fähigkeit, auf einer so kleinen Fläche die Balance zu halten, waren enorm. Er stand bestimmt zehn Minuten so gebeugt vor dem Holzklotz, ohne dass er etwas tat. Vorbereitung in Körper und Geist war die einzige Möglichkeit, diese Übung erfolgreich zu meistern. Erst, als er das Bild in seinem Kopf, den kurzen Film, wie es überhaupt dazu kam, so lebhaft vor seinem geistigen Auge sah, als sei es bereits geschehen, so, als habe es ihm jemand vorgemacht, erst da spannte er seine Muskeln an. Zuerst die Beinmuskulatur, denn als erstes musste er sich vom Boden abdrücken. Sobald dies aber geschehen war, verteilte er seine Priorität auf die Arm- und Bauchmuskeln, denn diese mussten nun sein gesamtes Körpergewicht auffangen, hochziehen und ausbalancieren. Langsam, auch wenn es so anstrengender war, sprang er ab ohne Schwung zu holen und schob seinen Körper in die Position des Handstandes. Es war eine sanfte, gleitende, flüssige Bewegung, ohne irgendetwas Abgehacktes. Ruhe und perfektes Zusammenspiel der Muskeln, das war der Schlüssel.
Als er senkrecht auf dem Holzklotz stand, verharrte Dave. Wie immer begannen seine Muskeln am Anfang zu zittern und nach einer Weile spürte er den Schmerz der Anstrengung. Jetzt durfte er nicht nachlassen. Er konzentrierte sich auf seine Atmung, versuchte, das Oben und Unten und die Schwerkraft zu vergessen, stellte sich vor, als hinge er von der Decke. Und plötzlich wurden seine Arme leicht, und der Schmerz verschwand. Er wurde schwerelos, völlig stabil, obwohl seine Hände auf dem runden Holz nur knapp Platz fanden. So verharrte er Minutenlang, lauschte seiner Atmung und seinem Herzschlag, sowie der Musik im Hintergrund. Es war wie eine surreale Traumfrequenz, ein Zustand von Trance. Wie von selbst nahm er nach einer Weile eine Hand weg, sodass er sein gesamtes Körpergewicht nur noch mit einer Hand auf dem Holz ausbalancierte. Wie zuvor war dies Anfangs hart, doch paradoxerweise wurde es leichter, je länger er dies durchhielt und je besser er sich konzentrierte.
Ebenso langsam und flüssig wie er den Handstand begonnen hatte, beendete er ihn schließlich auch wieder. Erst jetzt begannen seine Arme zu schmerzen, und er machte einige Dehnungs- und Lockerungsübungen, um eventuellem Muskelkater vorzubeugen.
Verglichen mit der Handstandsübung kam nun wieder ein entspannender Part. Auch diese Übungen waren Bewegungsübungen, doch diesmal wurden sie ihrem Namen auch gerecht. Die Bewegungen die er ausführte, glichen denen von diversen asiatischen Kampfsportarten, nur, dass er sie in Zeitlupe machte. Strecken, Gewichtsverlagerung, Dehnen, Synchrone Bewegung der Arme und Beine, Balancieren, darauf kam es an. Er streckte sich einer imaginären Sonne entgegen, machte sich klein und kämpfte verlangsamt gegen einen unsichtbaren Gegner.
Als auch diese Übung beendet war, war seine Zeit fast rum. Bald würde Ashley kommen. Allerdings wollte er noch seine abschließende Meditation machen, und so wechselte er die CD. Er legte eine Hörspiel-CD ein, auf der ein alter Indianer, von leiser Musik untermalt, eine Geschichte erzählte. Zwar verstand er die Worte nicht, doch inhaltlich, das wusste er durch eine Übersetzung, drehte es sich um die Einheit von Körper, Geist und Seele. Mittlerweile war ihm warm, deshalb zog Dave sein T-Shirt aus, bevor er sich in der Hallenmitte im Schneidersitz auf den Boden setzte und der Geschichte lauschte. Seine Atmung wurde ruhig, er wurde ruhig… er war mit sich im Einklang. Als er von fern leise Schritte hörte, öffnete er langsam die Augen und sah über seine Schulter.
Tja, ich war gestern abend und heute morgen kreativ (man könnte auch sagen "mir war langweilig", aber das klingt so negativ *g*), also hat Jenny Photoshop aufgemacht und ein bisschen gespielt. Rausgekommen sind ein paar Grafiken, manche mehr, manche weniger gelungen (die weniger gelungenen erspar ich euch).
Die sehen dann zum Beispiel so aus:
oder
Und da dacht ich mir, weils Spaß macht und Übung nie schaden kann, dass ich noch ein paar mehr machen könnte, wenn jemand will.
Generell:
"Gehen" tut mit Photoshop so gut wie alles. Ich kann also keinesfalls ausschließlich Manipulationen von Pärchen machen (auch wenn das meine Lieblingsbeschäftigung ist *g*), sondern auch Signaturen, Avatare etc mit z.B. "Specialeffects". So etwas wie, eine durchscheinende Liel, eine Cath umgeben von Spiralen, wenn sie durch die Zeit reist, Mika als flammendes Inferno, etc.
Bildersuche
Ich würde euch bitten, die Bilder, von denen ihr möchtet, dass ich sie verwende, vorher raussucht. Das spart mir Zeit, und ihr habt auch garantiert die Bilder in eurer Grafik, die ihr haben wollt.
Wenn ihr eine Pärchen-Manipulation haben wollt (dazu gehören auch Manipulationen von z.B. zwei Freunden, die zusammen auf einem Bild sein sollen etc), dann achtet bitte auf Folgendes:
- die Bilder sollten so beschaffen sein, dass wenn man die beiden Personen darauf zusammenfügt, es natürlich aussieht. Vor allem bei Pärchen ist es da wichtig, dass sie sich z.B. anschauen, oder dass wenn man es so macht wie bei Dave und Ashley, dass beide in die kamera schauen. Ähnliche Körperhaltungen sind ein Vorteil, dann muss ich da nicht so extrem viel retuschieren, weil das sieht man meistens.
- Gleiche, oder zumindest ähnliche Lichtverhätlnisse, sind von Vorteil. Ich kann zwar Beleuchtungen ausgleichen, also aus welcher Richtung das Licht kommt, aber wenn ein Bild total dunkel, das andere total hell ist, dann wirds schwierig.
- Je größer die Bilder, desto besser. Kleiner machen kann man immer, wohingegen hochpixeln das Bild meistens ruiniert.
- Eine Vorlage, also ein Bild von einem Pärchen, so in der Art wie ihr eure zwei Charaktere haben wollt, ist immer von Vorteil und erleichtert mir die Arbeit ungemein.
Details
Je genauer ihr mir beschreibt, was ihr haben wollt, desto größer sind die Chancen, dass es auch genau euren Vorstellungen entspricht.
Ziemlich vage wäre, "Ich hätte gerne einen Avatar für Mika."
Besser dagegen: "Ich hätte gerne einen Avatar für Mika mit diesem Bild. Um sie herum sollen Flammen züngeln, das ganze soll einen Rot/Orange-Stich haben und es soll "Feuertefel" draufstehen."
Je mehr Details desto besser!
Ok, soviel dazu. Bleibt noch zu sagen, dass ich die Bilder der Reihenfolge nach mache, wenn ich Zeit habe (es sind noch 75 Tage bis zum Abi *ggg*), nicht, wer am lautesten quengelt kriegt seins auch am schnellsten.
Dave kam mit Ashley die Treppe hinauf und öffnete die Tür zu seinem und Ping's Zimmer. Er machte das Licht an und steckte kurz den Kopf herein, und als er sah, dass der kleine Knirps nicht da war, schob er die Tür ganz auf und trat ein. Zum Glück hatte er bereits morgens die Heizung höher gedreht, sodass es jetzt recht warm war in dem Zimmer. Falls Ashley dennoch immer noch frohr, konnte sie sich ja auf dem leer stehenden Bett warm einpacken.
"Da wären wir," meinte er und machte eine ausholende Geste. "Stell dir vor, ich hab hier mal ganz allein gewohnt, bis Ping eingezogen ist."
Er ging hinüber zu seinem Bett, dessen Fußende etwa einen halben meter entfernt vom Kopfende des unbenutzten Bettes war. Okay, unbenutzt war eine Untertreibung, Dave hatte das dritte Bett inzwischen zur Ablage umfunktioniert, und so packte er seine ganzen Schulsachen und Bücher rasch auf seinen Schreibtisch, damit Ashley Platz hatte.
"Bitte sehr," sagte er und deutete mit einem Schmunzeln auf das Bett, bevor er auf seinem Platz nahm.
Programm:
- Biografie von James Joyce (Leben und Werke allgemein) : Diashow und Vortrag von Davin, ca. 30 Minuten
- Einführung in den Roman "Ulysses" von Brooke, ca. 15 Minuten
- Plenum, Raum für eigene Gedanken, Beiträge etc.
- Eventuell gemeinsames Anlesen der ersten Episode
Arbeitsauftrag auf Montag: Lesen der ersten beiden Episoden
Nachdem Dave sich Jacke, Mütze und Schal sowie Handschuhe geholt und alles ordnungsmäß angelegt hatte, wartete er draußen auf Ashley. Es war zwar kalt, aber wenn man die richtige Kleidung trug, war es durchaus auszuhalten und recht angenehm.
Dave hatte das Haus durchquert und trat jetzt hinaus in den Garten. Obwohl es mittlerweile Herbst und somit kalt war, ließ er dennoch nicht davon ab, seine morgendlichen Übungen barfuß durchzuführen. Er liebte das Gefühl des weichen Grases unter seinen Füßen, das vom Morgentau noch nass war. Ein paar Frühnebel hingen zwischen den Büschen und Bäumen, aber das störte ihn nicht, im Gegenteil. Zum einen bot es Sichtschutz, zum anderen kam dadurch eine gewisse Atmosphäre zustande, die es ihm leichter machte, seine Übungen durchzuführen. Er war sich nicht ganz sicher, ob es ihm erlaubt war, seine Mutation alleine zu trainieren, doch andererseits – wem konnte er damit schon schaden? Er würde ja nichts in Flammen stecken, zum Erfrieren bringen, oder sonst irgendwie die Apokalypse bringen. Er hatte ein paar Mal mit Jean Grey trainiert, und im Grunde konnte auch sie nicht mehr tun, als ihm die Grundlagen zu vermitteln. Übung machte den Meister, und Üben konnte er daher im Grunde auch allein. Hier, in einer ruhigen Ecke des Gartens neben einem kleinen Teich war seit einigen Tagen der ideale Ort für ihn, um sich zu verwandeln.
Er stellte sich hin, die Beine schulterbreit auseinander, und schloss die Augen, konzentrierte sich. Er verharrte vollkommen still, hörte auf seinen eigenen Atem und seinen Herzschlag. Er musste völlig eins mit sich sein bevor er eine andere Gestalt annehmen konnte. Dave fühlte, wie sein Blut durch seine Adern schoss, fühlte, wie die Luft in seine Lunge gesaugt und wieder hinausgeblasen wurde; er konzentrierte sich ganz auf sich, bis er das Gefühl hatte, jede einzelne Zelle in seinem Körper zu spüren, vor seinem geistigen Auge sehen zu können, was jede einzelne Faser seines Körpers in diesem Augenblick tat. Allein zu diesem Punkt zu kommen war für ihn schon eine ungeheure Leistung, doch wenn er einmal da war, dann verblieb er auch in diesem Zustand, es sei denn, ein Einfluss von Außen riss ihn heraus. Doch es war vollkommen still um ihn herum, und so machte er den nächsten Schritt.
Jesse. Er rief sich das Antlitz seines Halbbruders ins Gedächtnis. Sein ovales, ganz leicht pausbäckiges Gesicht. Die kurze, schmale Stupsnase mit dem Muttermal unter dem linken Nasenloch. Die kleinen, mandelförmigen blauen Augen mit diesen langen, dichten Mädchenwimpern. Die Augenbrauen, welche in einem fast perfekten Bogen wuchsen. Der ebenso schmale, aber volllippige Mund, der ebenso wie die Wimpern einem Mädchen gehören könnte. Die dreckigblonden, halblangen Haare, die stets zerwühlt und ungekämmt wirkten. Den an sich athletischen, momentan aber noch vom Babyspeck verunstalteten Körperbau. Die verwaschenen Jeans mit den Löchern am Knie, die er immer trug. Das viel zu große, schwarze Sweatshirt. Dave rief sich jedes noch so kleine, scheinbar unwichtige Detail bezüglich seines kleinen Bruders in Erinnerung, bis er ihn leibhaftig vor sich sah, so, als stünde er genau vor ihm.
Dave zählte innerlich bis drei. Dann begann er mit der Verwandlung. Er wurde zu Jesse. Als erstes veränderte sich seine grüne Haut, sie wurde hautfarben, menschlich. Dann formte sich das fremde Gesicht, langsam, aber unaufhaltsam. Es war ein seltsames, aber angenehmes Gefühl, so, als kitzele ihn jemand am Arm. Wesentlich weniger angenehm war der Prozess der Veränderung am restlichen Körper, Dave fühlte sich, als würde er kochen, zu Brei werden und sich dann neu formen. Die ersten paar Male hatte er deswegen an dieser Stelle abgebrochen, doch Jean hatte ihm versichert, dass er nicht zu schmelzen begonnen hatte. Und so hatte er sich schließlich auch daran gewöhnt. Es juckte und zuckte in seinem Körper, hier spannte es, da hatte er das Gefühl, auszuleiern, es kitzelte und schmerzte, zog und zerrte, dehnte und drückte… bis all die Empfindungen schließlich wieder abnahmen. Dave verharrte noch einen Moment, dann öffnete er die Augen und machte einige Schritte nach vorne. Er sah in das klare, spiegelglatte Wasser des Teiches, und gleich darauf jubilierte er innerlich,
Denn das Gesicht, das ihm entgegenblickte, war nicht seines. Es war Jesse Felth, sein 15-jähriger Bruder.
Charleen, Cathrina, Karl und Dave treffen sich in der Küche. Während alle Charleens Pudding essen, kommt es zum Gespräch. Dave erregt durch eine falsche Bemerkung bezüglich der Schule ein wenig die Gemüter, doch es beruhigt sich alles wieder, und man versöhnt sich mit einem Glas Limonade. Aufgrund eines eventuell geplanten zweiten Videoabends fagen die vier an, über Filme zu diskutieren, und es wird schnell klar, dass Dave und die Mädels eine Leidenschaft für Star Wars und das Hollywood der 20er - 50er teilen. Dann schwenkt das Gespräch um auf eine Halloween Party und das Quartett fängt mit Eifer an, sowohl Party als auch eventuelle Scherze zu planen.
(hoffe, das war nicht zu allgemein. Log gibts auf Anfrage)
Also liebe Leute Moderatoren / SL, ich hab jetzt mal 'ne Beschwerde. Das is zu lang für ne PN, deshalb schreib ichs hier.
Ich bin gerade die HP nochmal durchgegangen, um nachzusehen, wie Dave's Mutationen nach der Überarbeitung heißen, und da ist mir aufgefallen, dass auf einmal auch Photosynthese auf der offiziellen Liste steht. Ehrlich gesagt finde ich das nicht ganz okay. Davin war der einzige Charakter, welcher in der Lage war, Photosynthese zu betreiben. Ich habe sehr, sehr lange an seinem Konzept gearbeitet,weil ich einen Charakter wollte, dessen Mutation noch niemand hat, und ich war durchaus stolz, dass er wirklich der einzige war, der diese Fähigkeit besitzt (man erinnere sich an die Anhäufung von Empathen und Feuer-Mutationen). Das war meine eigene Idee. Ich fühle mich ja geschmeichelt, dass sie euch anscheinend so gut gefällt, dass ihr sie in die offizielle Mutationsliste aufgenommen habt, und ich will auch nicht zickig erscheinen. Es ist nur so, dass ich mir wirklich lange den Kopf zerbrochen habe, und es mir ein wenig aufstößt, dass sich jemand die Fähigkeit jetzt einfach so von der Liste auswählt. Da ich kein Patentrecht darauf habe, kann ich wohl nichts dagegen machen (und ich werd auch nicht ewig nen Groll gegen euch haben), aber: Hättet ihr nicht wenigstens davor fragen können?
(bitte immer Uhrzeit und Tag hinschreiben, Ping, damit wir net durcheinander kommen *g*)
23.9., 7:30 Uhr
Nur einen Sekundenbruchteil bevor sein Wecker losging machte Dave ihn aus und gähnte leise, bevor er aufstand, seine Duschsachen nahm und sich auf den Weg ins bad machte. Zum Glück war bald Wochenende, es war schwieriger, sich an einen durchorganisierten tagesablauf zu gewöhnen als gedacht... vor allem wenn man abends aus Gewohnheit ständig zu lange aufblieb.
OT erstmal: Ich hatte die letzten 4 Wochen kein oder kaum Internet, deshalb war ich auch so gut wie vollkommen abwesend. Hab die allerwichtigsten Dinge zwar mitbekommen, aber vom Rest nicht viel. Wäre also dankbar, wenn die Charaktere, die in der Vergangenheit öfetsr was mit Dave zu tun hatten, mich per PM oder so kurz briefen würden, was so passiert ist.
Okay, dann also zu Dave. Ich hab mir ein paar Sachen überlegt, was er so gemacht haben könnte:
1.) Lernen, lernen, lernen
Seinen Lehrern dürfte der gute Dave als "sehr interessiert" auffallen (im Schülerslang gerne auch Streber genannt ). Er beteiligt sich sehr rege und fast immer korrekt am Unterricht, macht seine Hausaufgaben immer sehr ordentlich und liefert sie pünktlich ab. Er nimmt zudem an den AGs schottische Geschichte,der Survival-AG, Fremdsprache (welche auch immer angeboten wird) und Ethik teil.
2.) Freundschaften
Mika, Harley, Caitlynn, Jean, ferner auch Brooke (und wenn ich wen vergessen hab bitte laut schreien) - mit den Leuten, mit denen er zuvor schon Kontakt hatte, hat er den auch weiterhin recht regelmäßig, auch wenn er bei Mikas und Brookes Touren (sofern er mit DÜRFTE) etwas zurückhaltend ist. Neue lockere Bekanntschaften sind natürlich auch drin.
3.) Ausbau seiner Fähigkeiten
Dave hat ja neben seiner Photosynthese auch noch die Shape-shifter Gabe (er ist so eine Art "männliche Mystique" wenn er diese einmal voll entfaltet haben sollte). Was er bisher konnte war eine normale Hautfarbe annehmen, aber natürlich würde er das auch gerne ausbauen.
[3.8., spät abends nach der Party und dem Unwetter]
Warum mussten die Toiletten auch am Ende des Ganges sein? Dave wäre es lieber gewesen, er hätte sein Zimmer nicht mehr verlassen müssen... nach dem Gespräch mit Harley war ihm seltsam zumute. Nun, es ging eben nicht anders. Er bog um die Ecke und konnte gerade noch bremsen, bevor er Brooke fast umgerannt hätte.
"Hey..."
Er kratzte sich etwas verlegen am Kopf und versuchte ein freundliches Lächeln.
"Gehts dir wieder besser?"
Nachdem Dave aus der Küche Brettchen, Messer, Gläser und alle weiteren benötigten Utensilien besorgt hatte, stellte er diese in seinem Zimmer ab, bevor er sich auf die Suche nach Mika machte. Schon kam sie ihm mit dem ersten "Wasserkarton" entgegen, der er sogleich in sein Zimmer verfrachtete, ebenso wie den zweiten, als sie ihn angeschleppt hatte. Dann stand er etwas unschlüssig da. Schließlich sah er zu Mika.
"Hm, was meinst du, sollen wir die anderen suchen gehen und herholen?"