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  • Dany's ZeitsprungDatum10.05.1970 23:41
    Thema von Dany im Forum Absprachen
    Um ebenfalls in Chui's Fußstapfen zu treten:

    Carol
    Wie wird der Kontakt aussehen? Ich schätze, Dany wird versuchen, sie so oft wie möglich auf dem Gut der McNara's zu besuchen und wird immer auf die Anrufe von Carol warten, allerdings wird es wegen dem Schulunterricht wohl eher nur Besuche am Wochenende geben.


    Tyler
    Ahm, ich schätze ... inzwischen dürfte Ty dann auch von Dany gezeigt bekommen haben, was ihre Gabe ist *g* Sie wird auf jeden Fall möglichst in jeder freien Minute in der Werkstatt sein und sich von Tyler auch viele Ratschläge und Tipps abholen, schliesslich ist sie dahin gehend sehr wissbegierig.


    Kontakte allgemein
    Dany ist zwar sehr kumpelhaft, aber ich denke nicht, dass sie mit irgend jemandem engere Freundschaft geschlossen hat, mit dem sie inplay bisher noch nicht wirklich bekannt wurde, denn es käme mir seltsam vor, das jetzt einfach so zu bestimmen.


    Schule allgemein
    Gibt es die Möglichkeit, ausserhalb des Unterrichts Sport zu treiben? Und zwar nicht in Form von Selbstverteidigung oder ähnlichem, eher sowas wie Volleyball?

    Falls irgendwas wegen ihrer Legasthenie unternommen wird, wie sähe das dann aus?
  • Thema von Dany im Forum Inplay-News
    Ziemlich unerwartet hatte Carol beim Institut angerufen und Dany ans Telefon gebeten, um ihr zu erklären, weshalb sie das Institut verlassen hat. Sie plauderten ein wenig miteinander über Dies und Das und Dany sagte zu, Carol auf dem Gut McNara zu besuchen.
  • [07.08.] Dany's ZimmerDatum10.05.1970 18:26
    Thema von Dany im Forum Institut-Area
    Es gab bestimmt viele, die von Vorahnungen heim gesucht wurden. Sei es einfach durch ein bestimmtes Gefühl oder eben durch eine höhere Begabung, wie Visionen oder Ahnungen, die einen im Traum erreichten. Als Dany an diesem Morgen aufwachte, fühlte sie sich, als hätte ihr der Schlaf eine eben solche Ahnung eingeflüstert, doch als sie sich fragte, was das wohl für eine gewesen sein mochte, gab es nichts, weswegen sie sich beunruhigt fühlte, also schob sie diese Gedanken einfach beiseite und stand auf, um sich eine lauwarme Dusche zu gönnen.

    Sie war eine Frühaufsteherin und besass zwar keine Uhr, aber trotzdem wusste sie, dass es spätestens sieben Uhr war. Später wachte sie so gut wie nie auf, selbst dann nicht, wenn sie erst sehr spät eingeschlafen war. Heute sollte also endlich der erste Schritt in Richtung Unterricht getan werden. Sie war ziemlich gespannt, vor allem auf diejenigen, welche eine Klasse mit ihr teilen würden. Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass die meisten eher ein paar Jahre älter als sie waren, aber befürchten, dass sie am Ende ganz alleine die Schulbank drücken würde, wollte sie mal lieber nicht. Karl schien ja in ihrem Alter zu sein, auch wenn er ganz schön gewöhnungsbedürftig war.

    Dany war froh, dass sie inzwischen wusste, wo und wie sie ihre Sachen waschen konnte, denn sie hatte nur ein paar Stücke dabei. Und wie ein Dreckspatz rumlaufen wollte sie nun wirklich nicht. Nachdem sie sich ihre ausgebeulte Jeans, den alten Kapuzenpulli und die Turnschuhe angezogen hatte, zog sie voller Tatendrang und vor allem dem Bedürfnis nach einer guten Tasse Tee die Zimmertür auf, als sie das sah, was ihr diesen Tag verderben sollte, noch ehe er richtig angefangen hatte.

    Liebe Dany,

    leider musste ich unvorhergesehen und ohne Ankündigung die Schule verlassen. Aber ich habe Ms Munroe mitgeteilt bzgl. der Bücher und den Rest, über den wir gesprochen haben. Du musst nicht denken, dass ich dich im Stich gelassen habe. Ich denke an dich und drücke dir die Daumen dass du es schaffst. Aber eigentlich brauch ich das ja gar nicht, da ich weiß, dass du es schaffen wirst. Ich bin in Gedanken bei dir.
    Ich hab dich lieb.

    Deine Freundin Carol


    Sie brauchte lange, bis sie den ganzen Brief gelesen hatte und das lag nicht nur an ihrer Legasthenie, viel mehr an dem Unglauben an den Worten, welche da krampfhaft versuchten, ihren Verstand zu erreichen. Aber noch bevor sie wirklich begriff, was Miss Stone ihr da mitgeteilt hatte, kamen Fragen auf. Da stand was von Miss Munroe. Wenn jemand etwas wusste, dann sicher sie und Dany liess sich nicht einmal die Zeit, die Zimmertür hinter sich zu schliessen, so schnell rannte sie auf einmal los.

    ~tbc: Auf der Suche nach Ororo
  • [06.08.2005] Dany's ZimmerDatum10.05.1970 12:36
    Thema von Dany im Forum Institut-Area
    Früh morgens.
    Die nicht zu warme Dusche weckte die letzten Lebensgeister, die sich vorhin, als sie unter der Decke hervor gekrochen war, noch nicht bemerkbar machen wollten. Aber schon, als sie sich die kurzen Haare frottierte und sich dann, nachdem sie sich abgetrocknet hatte, anzog, war sie hellwach und munter. Sie schlief nicht gerne aus, wie andere Kinder es in ihrem Alter taten, denn dann hatte sie das Gefühl, dass sie etwas vom Tag verpasste. Sie konnte abends ja auch nicht so lange auf bleiben, also musste sie eben morgens etwas Zeit für sich gewinnen.

    Was sie mit dem heutigen Tag anstellen sollte, davon hatte sie noch keine Ahnung. Den Besuch bei Rohey und den Zwillingen hatten sie gestern ja leider verschieben müssen, vielleicht klappte das ja heute.

    Mit einem Ziehen im Magen, das von Hunger kündete, verliess sie ihr Zimmer schliesslich, um nach unten in die Küche zu gehen und den Tag mit irgendwas zu Essen zu beginnen.

    ~tbc: Küche
  • [06.08.2005] Küche [ab 06.30 Uhr]Datum10.05.1970 12:36
    Thema von Dany im Forum Institut-Area
    ~from: Dany's Zimmer


    Irgendwie hatte sie grosse Lust auf Tee, also füllte sie - kaum, dass sie die Küche betreten hatte - den Wasserkocher auf und suchte eine Kanne, in welche sie schon einmal ein paar Beutel Darjeeling legte, wartete auf das Rauschen und brühte den Tee dann auf. Zucker und Milch waren schnell gefunden, ebenfalls eine Tasse, wobei sie gleich ein paar auf die Arbeitsfläche der Küche stellte, wenn andere Kaffee oder Tee wollten. Und damit ersteres auch möglich war, legte sie eine Filtertüte in die Kaffeemaschine, gab zwei Löffel von dem Kaffeepulver rein, füllte Wasser auf und drückte den Knopf, damit die Maschine fröhlich vor sich hin gurgeln konnte.

    Sie liess den Tee 10 Minuten lang ziehen und nahm dann die Beutel heraus, warf sie in den Mülleimer und füllte sich dann eine Tasse, gab einen guten Schuss Milch und drei Löffel Zucker dazu. Als sie dann auf einem Stuhl am Tisch zum sitzen kam, seufzte sie wohlig auf und schloss noch einmal ein bisschen die Augen, um das Gefühl noch etwas zu bewahren. Sie hatte letzte Nacht wie ein Stein geschlafen und war putzmunter, sie mochte den frühen Morgen unglaublich gern.
  • [05.08.2005] Gut McNaraDatum10.05.1970 06:24
    Thema von Dany im Forum Inverness-Area
    Die Aussicht auf ein Picknick war grossartig und Dany war sich sicher, dass sie hier ihren Appetit sicher wieder fand. Die Herfahrt war nicht sehr lange gewesen und Colum hatte ein bisschen was über das Gut erzählt und sich Chui's und Dany's Scherzereien über die Geschichten angehört, die seine Familie oder die Gutsgeister sicher zu erzählen hätten.

    Das Anwesen war einfach nur wundervoll, eingerahmt von Bergen und umgeben von einer atemberaubenden Landschaft. Egal ob Stadtkind oder nicht, Dany gefiel es hier und sie warf einen Blick über ihre Schulter zu Jean, Colum's Schwager und grinste den Welpen auf seinen Armen an. Sie war auf Raoul und Ranchan gespannt, die würden unten am Loch warten und die Decke für das Picknick hatten sie auch schon ausgebreitet. Alles in allem versprach das ein schöner, entspannter Tag zu werden und Dany war bereits jetzt dabei zu vergessen, dass es jemals anders als so war. Einzig die Aufregung und Vorfreude wegen dem Besuch bei Rohey, das blieb, aber auch das war alles andere als unangenehm.
  • [04.08.2005] Carol, Dany und PadraigDatum10.05.1970 03:21
    Thema von Dany im Forum Inplay-News
    Nachdem Dany Carol geholfen hatte die Bücher auf ihr Zimmer zu tragen, hatten sie sich dort über die Lernschwäche des Mädchens unterhalten und Miss Stone hatte vorgeschlagen, mit Ororo darüber zu sprechen, was man da tun konnte. Carol brachte schliesslich die Idee auf, dass sie doch noch in die Küche gehen könnten um Eis zu essen und dabei stellte Dany ihr ettliche Fragen über die Ereignisse, die mit dem Forschungslabor zusammenhingen. Padraig kam in der Küche kurz dazu und klärte mit Carol einige Dinge bezüglich ihrer Finanzen und nachdem er weg war, äusserte Dany ihre Ansichten zu dem, was er gesagt hatte und verabschiedete sich schliesslich von Carol.
  • [04.08.2005] Küche [Abends]Datum10.05.1970 02:06
    Thema von Dany im Forum Institut-Area
    ~from: Ororo's Büro (Im Chat ausgespielt)


    Im Nachhinein war ihr ihr stürmisches Nachfragen ziemlich peinlich, aber es liess sich eben nicht ändern und immerhin wusste sie nun, an wen sie sich mit ihrem Anliegen wenden musste. Irgendwie hatte es den Anschein, als hätte Tyler seinen neuen Job just in dem Moment bekommen, als Dany gewissermassen nach ihm gesucht hatte und das entlockte ihr ein heiteres Grinsen. Hoffentlich ärgerten er und Miss Munroe sich nicht zu sehr über ihren Überfall, aber dass sie wegen der Werkstatt nachfragen wollte fiel ihr eben gerade dann wieder ein, als sie am Büro der Schulleitung vorbei eilte.

    Bewaffnet mit einem Glas und einer Flasche Wasser setzte sie sich an den Küchentisch und machte sich Gedanken darüber, wie sie etwas klüger für sich argumentieren konnte als mit einem ich kann das, ich hab eben ein Talent dafür. Zu gerne hätte sie jetzt ihre Sachen hier, damit Tyler - wenn er denn mit dem Gespräch bei Miss Munroe fertig war und wie er es gesagt hatte hier her kam - sehen konnte, dass sie nicht nur herumspann. Am Ende lässt er mich nur Schrauben putzen. Falls es ihm nicht sowieso zu abwegig war, sich von einer Dreizehnjährigen helfen zu lassen.
  • [04.08.05] Werkstatt [Nachmittag]Datum10.05.1970 01:37
    Thema von Dany im Forum Institut-Area
    ~from: Gartenanlage

    Ihr ganzer Stolz war das Modell eines Lotus 6, dessen Baukasten sie letztes Jahr von ihrem Dad zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte. Sie fand die aerodynamische Karosserie einfach nur wunderschön. Zu schade, dass sie keinen echten 1,5-I-CoventryClimax-Motor oder eine De-Dion-Hinterachse zum rumbasteln hatte, aber irgendwann – das nahm sie sich fest vor – würde sie nicht mehr nur an Modellen arbeiten und vielleicht sogar selbst etwas entwickeln. In ihren Träumen sah sie sich an vielen Orten und doch war alles das selbe. Zur Zeit war ihre liebste Vorstellung die, bei einer guten Fluggesellschaft zu arbeiten. Während viele in ihrem Alter davon träumten Pilot oder Flight-Assistant zu werden, sah sie sich lieber hinter den Kulissen. Fliegen lernen, das wollte jeder, das war doch langweilig. Viel spannender aber war es, wirkliche Verantwortung dafür zu tragen, dass die Flugzeuge taten, wie sie sollten. Wer wusste schon, wohin sich diese Wünsche noch entwickeln würden. Vielleicht landete sie ja auch irgendwann in einem Formel 1 Boxenstall. Wohl gemerkt nicht als Boxenluder.

    Miss Stone hatte sie dazu ermutigt, einfach mal nachzufragen, ob es vielleicht in der Werkstatt etwas gab, woran sie rumbasteln konnte. Sie war in der Tat sehr talentiert und stimmte sie ziemlich trübe, dass all ihre Sachen zu Hause in ihrem Zimmer lagen. Oder längst auf dem Müll, weil meine Mom die Bausätze eh nie mochte. Bei wem genau sie nachfragen sollte, das wusste sie nicht, also war es für sie das naheliegenste, einfach nachzusehen, ob jemand in der Werkstatt war. Carol hatte ihr ja gesagt, dass diese im Keller war und Dany hatte sie auch recht schnell gefunden. Als sie schliesslich dort angelangte, klopfte sie erst an die Tür und schob diese dann nach innen auf, schlüpfte durch den Spalt, der sich so ergab und sah sich um.

    “Ahm, hallo? Ist hier jemand?“
  • Thema von Dany im Forum Institut-Area
    ~from: Krankenzimmer (im Chat ausgespielt)


    Dany hatte Carol nicht umsonst gewarnt, sie konnte wirklich für zwei Leute reden, wenn nicht sogar für drei und während Carol noch immer ihre Mühe mit ihren Verletzungen hatte, war Dany munter und trotz der letzten Nacht sogar recht fröhlich. Sie hatte erfahren, dass Rohey Zwillinge zur Welt gebracht hatte und Liam wollte sie sogar mit ins Krankenhaus nehmen, wenn er sie besuchte. Erst hatte das Mädchen bei Carol nachgefragt, ob sie denn auch wirklich nicht zu viel rede, aber als diese das verneinte, plapperte sie munter drauf los und erzählte ihr schon auf dem Weg vom ersten Stockwerk des Institutes hier hinaus in den Garten davon, dass sie zu Hause abgehauen war, weil ihre Mutter sie für eine Verrückte hielt und die Geschichte darüber, wie Rohey und Liam sie aufgegriffen und hier her gebracht hatten.

    Dany war ein sehr aufgewecktes Kind, plappernd und erzählend vielleicht sogar manchmal etwas anstrengend, aber im Grunde besass sie eine recht mitreissende Art und machte sich dadurch sogar ziemlich gut als Unterhalterin. Schliesslich ging sie darüber zu erzählen, wen sie hier am Institut schon kennen gelernt hatte und berichtete Carol von dem kleinen Streich, den sie Karl gespielt hatte. Sie hatte die Musik mittels ihrer Begabung in seinen Kopfhörern verstummen lassen und hatte dann irgendwie vergessen, dass er sie so laut gehört hatte und ihm taten wohl die Ohren ziemlich weh, als sie die Musik dann wieder zurück in die Kopfhörer leitete. Sie war eigentlich keines der Kinder, die anderen oft Streiche spielten, aber manchmal konnte eben auch sie nicht anders. Sie meinte es ja nicht böse, an ihr schien es ohnehin nichts Boshaftes zu geben.

    Als sie um eine der gestutzten Hecken im Garten bogen, wurde Dany schliesslich zunehmends stiller und nach einem Blick hoch zu Carol verstummte sie ganz. So gingen sie eine Weile lang nebeneinander her, spazierten gemütlich durch die Gartenanlage und genossen die frische Luft. Dann aber begann Dany doch wieder zu sprechen, dieses Mal allerdings erzählte sie nichts, sondern sie fragte Carol das, was ihr nun schon die ganze Zeit auf der Zunge brannte.

    "Diese Verletzungen.... haben Sie die wegen dieser Sache, die sie letztens in der Küche erzählt haben?"

    Sie hatte es nicht vergessen. Ebenso wenig wie das Versprechen, dass sie niemals jemandem etwas darüber erzählen würde.


  • [04.08.2005] Im Flur [früh morgens]Datum10.05.1970 00:28
    Thema von Dany im Forum Institut-Area
    ~from: Dany’s Zimmer

    Irgendwie war sie recht unschlüssig. Auf der einen Seite hatte sie Hunger und dachte daran zu frühstücken, auf der anderen Seite aber hatte sie auch sehr grosse Lust darauf, erst einmal nach draussen zu gehen und etwas frische Luft zu schnappen. Dann wusste sie aber auch, dass sich ihre Fragen bezüglich der organisatorischen Dinge in diesem Institut nicht von selbst beantworten würden, aber mit solchen Angelegenheiten wollte sie den Tag dann doch nicht beginnen. Mit den Händen in den Hosentaschen schlenderte die die Treppe hinab und spickte einen auf den Stufen liegenden Kieselstein mit der Spitze ihres Turnschuhs von sich weg. Ihre Haare waren noch feucht, standen aber jetzt schon in die verschiedensten Richtungen, so dass Dany sich nicht einmal darüber Gedanken machen musste, dass sie ihre Haarbürste zu Hause vergessen hatte. Sie brachte ja doch nichts.

    Während sie durch den Flur des Erdgeschosses wanderte, fiel ihr das schwarze Brett auf und weil sie neugierig war, was es im Institut für Aushänge gab, stellte sie sich auf die Zehenspitzen und sah sich die dort hängende Nachricht an. Zum Glück war sie nicht sehr lang. Nach einem Blick auf die linke und dann auf die rechte Seite des Flurs hob sie den Zeigefinger an die oberste Zeile des Schreibens und fing an, es dabei leise mitsprechend zu lesen.

    “An sam, sam…. sämtliche Bewohner des Insut, nein, Inst-Institutes ergeht die Bitte, dass….“ Dany kratzte sich kurz an der Nase, kräuselte diese dabei und las dann weiter. “….dass S, c…. Schüler sich am.“ Vorgestern war ihr Geburtstag gewesen und das war am zweiten August, also war heute der vierte. Oh, bei diesem Aushang ging es also um heute. “Lehrer und sonst, sonsti..ge Be-woh-ner sich am, äh, fünften August im Ka…. Kranken, Krankenzimmer….“

    Langsam hatte sie keine Lust mehr. In der Schule war sie so oft ausgelacht worden, weil sie Legasthenikerin war und Ewigkeiten brauchte, um so einen einfachen Absatz zu lesen. Schnaubend dachte sie an die Übungsstunden, zu denen sie nach der Schule gemusst hatte, um dann da Buchstabentabellen zu wälzen. Sie wollte doch keine Schriftstellerin werden, was sie später einmal arbeiten wollte, das wusste sie ganz genau und sie glaubte nicht, dass sie dabei viel würde lesen müssen. In dem Aushang ging es um die Schüler und so einer war sie. Trotzdem fragte sie sich, ob sie es sich nun antat, hier weiter herum zu stottern oder ob sie einfach weiterging und das Ergebnis war, dass sie unschlüssig vor dem schwarzen Brett stehen blieb.
  • [04.08.2005] Dany's ZimmerDatum10.05.1970 00:28
    Thema von Dany im Forum Institut-Area
    Tief in der Nacht.
    Verwirrend. Wenn sie an das Gespräch mit Chui und Colum zurück dachte, dann war das genau der richtige Ausdruck dafür, was sie von dem Katzenmädchen gehört hatte. Vollkommen abgespannt und fertig mit der Welt rutschte Dany an der Tür entlang zu Boden, nachdem sie diese geschlossen hatte und sah von dort aus in das Zimmer hinein. Das Bett war so nahe und trotzdem erschien es ihr gerade wie eine Weltreise bis dahin zu kommen. Schon auf dem Weg vom Wohnzimmer hierher hatte sie gemerkt, wie müde sie wirklich war und schliesslich raffte sie sich dann doch hoch, schälte sich auf dem Weg zum Bett aus ihren Kleidern und schlüpfte dann unter die Decke. Sie hatte das Glück, dass ein traumloser, wenn auch kurzer Schlaf auf sie wartete, aber als sie schliesslich feststellte, dass sie nicht länger liegen konnte, fühlte sie sich wenigstens bedeutend erholter.

    Früh morgens.
    Zwei Kapuzenpullover, zwei Jeans, drei T-Shirts, Socken und etwas Unterwäsche stellten alles dar, was sie an Kleidern besass. Ihr Rucksack war nicht sonderlich gross und schliesslich hatten darin auch noch andere Dinge Platz haben müssen, so dass sie eben nicht mehr Anziehsachen hatte mitnehmen können und ihr Aufbruch war schneller gegangen, als sie es im Nachhinein gut fand, denn sie hätte gerne noch ein paar Dinge bei sich gehabt. Nun ja, auf dem Leib hatte sie ja ebenfalls noch etwas getragen, also würde sie erst einmal mit Kleidern auskommen und wie sie zu ihrem Leid hatte feststellen müssen, wuchs sie irgendwie nicht so schnell, wie sie es gerne gehabt hätte, so dass sie keine Angst haben musste, dass ihr die Sachen bald einmal zu klein sein würden. Wenn sie nach ihrer Mutter kam, dann würde sie nie grösser als 1,60 Meter werden und alleine die Vorstellung daran ärgerte sie schon.

    Sie stand gerne früh auf, sie wollte nun einmal etwas von den Tagen haben, die sie erlebte und das ging dann am besten, wenn man sie von früh bis spät auskostete. Nun, gestern – oder schon heute – war es in der Tat spät geworden, aber nach einer Dusche und mit frischen Kleidern auf dem Leib, fühlte sie sich wirklich sehr wohl und die frühe Uhrzeit machte ihr nichts aus. Sie hatte das Fenster aufgerissen und genoss die frische Luft, hatte sogar grosse Lust, nach draussen zu gehen, um etwas durch die Gartenanlage zu spazieren. Dann aber kamen die Gedanken wieder. Dany beschloss schnell, dass sie es nicht zulassen würde, in Grüblereien zu verfallen und räumte deswegen erst ihr Zimmer auf, wusch dann ein T-Shirt im Waschbecken des Bads und hing es dann über der Heizung zum trocknen auf. Nun fehlte nur noch ein gutes Frühstück im Magen, dann war sie vielleicht bereit, über gestern nachzudenken. Sie stellte fest, dass sie ohnehin noch ein paar Dinge erfragen musste. Wo man Wäsche waschen konnte, generell, wo hier was war und vor allen Dingen, wann überhaupt der Unterricht anfing.

    Nun, sie würde nicht den ganzen Tag auf ihrem Zimmer verbringen können und wenn sie ehrlich war, dann wollte sie auch gar nicht. Sie hatte das dringende Bedürfnis nach Gesellschaft, nach welcher wusste sie nicht, sie kannte hier ja so gut wie niemanden. Sie würde schon jemanden finden, auch wenn vermutlich noch viele schliefen. Aber wer weiss, vielleicht gab es nebst ihr ja noch einige andere Frühaufsteher.

    ~tbc: Erdgeschoss
  • Thema von Dany im Forum Institut-Area
    ~from: Eingangshalle
    resp. Küche


    Das Wohnzimmer war gross und gemütlich und lud mit weichen Sesseln und einem bequemen Sofa zum Verbleiben ein. Trotz des unerwarteten und kurzzeitigen Wintereinbruchs war es in diesem Raum nicht unangenehm kühl, wenn man eine Weile sass, konnte man vielleicht etwas frösteln, aber auf dem Weg hier her waren die Decken aus der Eingangshalle mit genommen worden und lagen hier nun für solche Fälle bereit. Irgendwo im Hintergrund tickte eine Standuhr, ab und an knackte irgendwo eine Diele, wie es in so alten Gebäuden nun einmal wahr. Alles in allem war das Wohnzimmer ein überaus gemütlicher Raum, in dem man es gut aushalten konnte, aber ob dies heute Abend noch jemand zu schätzen wusste, war fraglich. Trotzdem war Dany froh, sich endlich auf das weiche Polster sinken lassen zu können und zog sich auch gleich die Schuhe aus, um die Füsse mit auf das Sofa ziehen zu können. Ein paar Teetassen, Zucker und die Teekanne selbst hatten einen Platz auf dem Beistelltisch gefunden, sie hatten sogar Zeitung unterlegt, falls beim einschenken etwas daneben gehen sollte, schliesslich wollte man den Tisch ja nicht ruinieren.

    Dany warf einen langen Blick auf Chui, sah dann aber weiter zu der Standuhr hinüber und beobachtete das Pendel hinter der Glasscheibe, wie es sich hin und her bewegte. Ob noch jemand ausser ihnen nachkommen würde, wusste sie nicht und irgendwie war es ihr egal, solange sie nur nicht alleine sein musste.
  • Die User als ComicDatum09.05.1970 23:27
    Thema von Dany im Forum Das Time-Out
    http://www.dookyweb.com/avatars.swf


    Hier kann man ein Comicportrait von sich selbst machen.


    - Hier eine kleine Kostprobe -
  • Thema von Dany im Forum Institut-Area
    ~from: Eingangshalle (während des Unwetters)


    Mit einem Tablett und einer leeren Tasse bewaffnet betrat Dany die Küche, legte beides auf der Küchenablage ab und zog den Wasserkocher zu sich heran, um ihn unter dem Wasserhahn aufzufüllen, wieder zurück auf den Untersatz zu stellen und ihn dann anzuschalten. Glücklicherweise stand eine Dose mit Tee noch draussen, so dass sie nicht danach suchen musste und eine Kanne fand sie schnell, ebenso wie ein paar saubere Tassen. Nachdem sie die Tassen und die Kanne auf das Tablett gestellt hatte und darauf wartete, dass das Wasser im Kocher sprudelte und das Gerät sich von selbst abschaltete, lehnte sie sich gegen den Kühlschrank und starrte zum Fenster hinüber.

    Was war das. Was bitteschön war das?!

    Nein, ihr Verstand liess nicht zu, dass sie begriff, was an diesem Abend passiert war. Ihr war es ohnehin lieber, gerade einfach nur zu funktionieren. Trotzdem schluchzte sie kurz leise auf und wischte sich dann in einer energischen Bewegung die verdächtige Nässe von den Wangen.

    Jetzt werd bloss nicht zur Heulsuse! schimpfte sie gedanklich mit sich selbst und da erklang auch schon das erlösende Klick des Wasserkochers und sie konnte sich daran machen, das sprudelnde Wasser in die Kanne umzufüllen.
  • Malt mir was!Datum09.05.1970 22:35
    Thema von Dany im Forum Das Time-Out
    Ganz frech aus dem Tavernenforum geklaut und davor wurds beim Incuboard gefunden und gemopst.

    http://artpad.art.com/artpad/painter/

    Lasst uns spielen! und zwar wie folgt:
    Ich gebe einen Begriff vor und den musst Du dann malen, dann postest Du den Link zu dem gemalten Bild (am besten auf save&send klicken, an sich selbst schicken und dann den Link aus der Mail kopieren) hier rein und darfst Dir dann einen neuen Begriff aussuchen, der gemalt werden muss.

    Ein Beispiel:

    Mal mir einen Smiley!
    http://artpad.art.com/gallery/?if2bu01ac0aw


    Also:

    Mal mir Wolverine!
  • Thema von Dany im Forum Institut-Area
    Es klopfte an der Tür von Miss Munroe. Nichts, das sie nicht kannte, denn offenbar klopfte es sogar viel zu oft an ihrer Tür. Draussen stand Dany und bei ihr war Kurt, den sie im Garten angetroffen und kurzerhand mitgenommen hatte.´

    Nachdem Dany gestern einfach verschwunden war, als sie eigentlich mit Miss Munroe hätte sprechen sollen, schaffte sie es nun nach einem Tag endlich sich dazu durch zu ringen, wieder bei der Frau vorzusprechen. Hoffentlich war sie nicht wütend. Hoffentlich war sie überhaupt da.
  • Karl, Dany, Angus und WillowDatum09.05.1970 19:53
    Thema von Dany im Forum Inplay-News
    Nachdem Dany den Vormittag und Mittag mit rumtrödeln verbracht hatte, ging sie am Nachmittag ein weiteres mal in den Garten und traf dort auf Karl und Angus. Letzterer verliess die beiden "Youngsters" aber schnell wieder und unterbrach seine Erkundungen durch den Garten, um mit einem anderen interessanten Geschöpf der Natur - genannt Frau - zu flirten. Karl und Dany gerieten in einen kleinen Streit, weil sie ihm einen Streich gespielt hatte, allerdings hatte sich das schnell wieder gelegt und schliesslich, als rauskam, dass sie beide erst kurz hier waren und eigentlich noch nichts zugehörig waren, schlug Dany vor, dass Kurt mit zu Miss Munroe kam und dorthin sind die beiden nun unterwegs.
  • [03.08.05] Im Garten [frühmorgens]Datum09.05.1970 19:51
    Thema von Dany im Forum Institut-Area
    Es war wirklich eine gute Idee gewesen, hier raus zu gehen und nachdem Dany einige Schritte gegangen war, kam sie endlich darauf, was genau diese seltsame Unruhe in ihr verursachte; sie hatte in den letzten Tagen einfach viel zu wenig Bewegung abbekommen und nachdem sie nun schon seit vier Jahren jede Woche zweimal beim Volleyballtraining war, fehlte ihr das einfach. Ihren Rucksack hatte sie aus dem Zimmer im Dachgeschoss mitgenommen, schliesslich wohnte sie da ja nicht - genau genommen gehörst Du hier nirgendwo hin. Noch, hoffe ich. – und in ihm befand sich alles, was sie noch besaß. Ein paar Kleider zum wechseln, ihr kleiner Werkzeugkasten, die Zahnbürste. Eben Dinge, die man auf einer Reise gebrauchen konnte, die allerdings auch nicht weit reichten. Sogar das Essen ist alle, dabei hatte ich seit gestern Vormittag nichts mehr.

    Sie fand einen Busch, der ein ideales Versteck für ihren Rucksack bot und schob ihn zwischen die dünnen, hoch stehenden Äste. Nach ein paar Dehnübungen zum Aufwärmen zog sie sich dann die Kapuze gegen die Kühle über den Kopf und joggte los. Erst langsam, bis sie ihren Rhythmus fand und dann quer über das Gelände, immer gerade den Weg entlang, der ihr am besten gefiel und oft noch viel lieber über die Wiesen und zwischen den Gartenbeeten hindurch.
  • Thema von Dany im Forum Institut-Area
    Frühe Lichtstrahlen drangen an ihr Gesicht und sie kniff die Augenlider fester zusammen, in der Hoffnung, sie würde dadurch nicht wach werden und könnte noch etwas weiter schlafen. Es gelang ihr allerdings nicht und als sie sich bereits zum achten Mal auf eine andere Seite drehte, schnaubte sie leicht verärgert und setzte sich dann in dem großen Bett auf. Im ersten Moment überkam sie Orientierungslosigkeit, dann aber wurden ihr der vergangene Tag und die vergangene Nacht wieder bewusst. Ein Blick auf ihre Armbanduhr verriet Dany, dass es gerade einmal kurz vor sechs Uhr war und trotzdem sie nie lange schlief, war das nicht wirklich ihre Zeit. Vermutlich bin ich immer noch aufgeregt. Kein Wunder, bei alledem, was passiert ist.

    Nachdem sie ihre Sachen zusammengepackt, das Bett gemacht und das Fenster zum lüften geöffnet hatte, hatte sie sich auf die Suche nach einem Bad gemacht und es schnell gefunden. Es war eine Katzenwäsche, die sie da fabrizierte, aber immerhin war sie jetzt wieder sauber. Immer noch aber spürte sie diese Unruhe, wegen der sie letzte Nacht nicht schlafen konnte und einfach nur auf ihre Aufregung wollte sie das nicht schieben. Womöglich meldete sich ihr schlechtes Gewissen wieder, vielleicht aber stand in der Nähe des Instituts aber auch einfach nur ein Funkturm, diese machten ihr immer etwas zu schaffen. Am besten ich schreie meine Unruhe einfach so lange heraus, bis es mir besser geht. Eine dumme Idee, mit der sie sich nur den Ärger der noch Schlafenden auf sich ziehen würde. Trotzdem hatte sie grosse Lust irgendwas zu machen und ein Blick aus dem Fenster verriet ihr, dass es ein schöner Morgen war, der zum rausgehen einlud. Also zog sie sich eine bequeme, sportliche Stoffhose an, streifte sich einen Kapuzenpulli über, schlüpfte wieder in ihre Turnschuhe und trat zurück hinaus auf den Flur, um von dort aus das Dachgeschoss zu verlassen, hinab in die Eingangshalle zu gehen und dort weiter nach draußen.

    ~tbc: 03.08.05 Im Garten
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