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Dieses Thema hat 52 Antworten
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 Inverness-Area
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Dany Offline

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Beiträge: 253

19.05.2005 15:34
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Die Aussicht auf ein Picknick war grossartig und Dany war sich sicher, dass sie hier ihren Appetit sicher wieder fand. Die Herfahrt war nicht sehr lange gewesen und Colum hatte ein bisschen was über das Gut erzählt und sich Chui's und Dany's Scherzereien über die Geschichten angehört, die seine Familie oder die Gutsgeister sicher zu erzählen hätten.

Das Anwesen war einfach nur wundervoll, eingerahmt von Bergen und umgeben von einer atemberaubenden Landschaft. Egal ob Stadtkind oder nicht, Dany gefiel es hier und sie warf einen Blick über ihre Schulter zu Jean, Colum's Schwager und grinste den Welpen auf seinen Armen an. Sie war auf Raoul und Ranchan gespannt, die würden unten am Loch warten und die Decke für das Picknick hatten sie auch schon ausgebreitet. Alles in allem versprach das ein schöner, entspannter Tag zu werden und Dany war bereits jetzt dabei zu vergessen, dass es jemals anders als so war. Einzig die Aufregung und Vorfreude wegen dem Besuch bei Rohey, das blieb, aber auch das war alles andere als unangenehm.

Chui Offline

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Beiträge: 936

20.05.2005 02:55
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Chui ist noch viel zu verwundert, um das Vorhaben des Picknicks in ihren Gedanken mit Essen zu verknüpfen. Wenn sie darauf kommt, wird sie es begrüßen, genauer gesagt ihr Magen wird die Gelegenheit nutzen, sie dezent darauf hinzuweisen dass sie noch so gut wie nichts gegessen hat. Noch aber ist sie eher gespannt darauf, wer Raoul und Ranchan sind, mal abgesehen von den Kindern von Colums Schwager... und damit auch seiner Schwester. Was natürlich eine Frage aufwirft, die sie auch gleich stellt.

"Wieviele Geschwister hast du eigentlich?" Nicht, dass da noch mehr Leute auf sie warten, von denen sie noch keinen Schimmer hat. Sie schaut zu Colum auf, an dessen rechter Seite sie sich eingehakt hat (die linke Seite hat Dany okkupiert). Und nebenbei schaut sie auf die Katze, die der Gruppe (oder wohl eher Chui und Dany) mit hocherhobenem Schwanz hinterherläuft, wobei sie den Welpen auf Jeans Arm gekonnt ignoriert. Aber der ist ja auch weit genug weg... und die zweibeinige Verwandte ist groß genug, ihn auch abzuhalten, wenn er sich losreißen sollte. Von daher ist das eine recht sorglose Katze.

Colum Offline

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Beiträge: 201

20.05.2005 11:50
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Eins würde den Mädchen doch bestimmt ins Auge fallen und zwar wie entspannt ihr Lehrer eigentlich war. Er hörte es nicht gern, hatte auch gar kein Auge um das zu Erkennen, gerade weil er sich immer als Außenseiter seiner Familie sah, aber hier war er wirklich glücklich, selbst wenn das den traurigen Blick niemals ganz tilgen könnte, schließlich fehlte Mama einfach.

"Ich habe sechs Brüder." erklärte er und das nicht ganz ohne Stolz. Colum fiel gar nicht auf, dass er die Sache mit Jean und Ian vielleicht erklären könnte. Ja, sein jüngster Bruder war schwul, doch Jean -der nun vor ihnen ging- gehörte genauso zur Familie wie seine Schwägerinnen Ellen und Gaddy. Für Colum und seine ganze Familie war ohnehin klar, dass Liebe nichts mit dem Geschlecht zutun hatte und Ian und Jean liebten sich nun mal wirklich, wie die Beiden allerdings zu zwei Kinder gekommen waren würde er den Mädchen nicht erklären, dass würde ja den Rahmen einfach sprengen.

"Malcolm ist mein ältester Bruder, er ist verheiratet mit Ellen und noch in diesem Jahr stellt sich Nachwuchs bei den Beiden ein. Dann kommt Horatio, dann Alexander der mit Gaddy verheiratet ist. Alex und Gaddy haben vier Kinder. Dann gibt es James und Alasdair, dass sind unsere Zwillinge, im Moment sind sie beim Militär." und Colum vermisste sie ganz schrecklich ohne das er es wusste. "Dann bin ich geboren und Ian ist unser Nesthäkchen."

Er lachte leise aber erstaunlich befreit auf und sah erst zu Dany und dann zu Chui -zu der er sich beugte mit dem Vorwand ihr eine Blüte aus dem Haar zu ziehen, die ihr der Wind ins Haar geblasen hatte- oder vielleicht wollte er sie auch einfach nur berühren, dass wusste er selbst noch nicht so genau. "Jetzt raucht euch bestimmt der Kopf, entschuldigt. Aber meine Familie ist nun mal ziemlich groß."

Und wie Jean es bereits angedeutet hatte sass neben dem Loch -im Gras- auf einer Decke ein Mann mit einem schätzungsweise 3 jährigen, blonden Lockenkopf auf dem Schoss. Neben ihm im Schatten in einer Babywippe schlief ein kleiner Säugling und bekam von dem hohen Besuch gar nichts mit.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

20.05.2005 12:04
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Ian McNara jr. (Colums jüngster Bruder)

Vermutlich waren Chui und Dany einfach noch zu jung um sich über sowas Gedanken zu machen, aber die McNaras waren im Allgemeinen schon attraktive Kerle. Ian, 19 Jahre alt hatte die Mädchen schon von weitem gemustert und mit dem kleinen Jungen -den man als Ranchan vorstellen würde- auf der Decke getobt und den quietschenden Jungen immer wieder in die Luft geworfen um ihn dann genauso wieder aufzufangen. Der Säugling -Raoul- störte sich um den Lärm überhaupt nicht.

Ian hatte dunkelbraune Haare und einen Körperbau der darauf schließen ließ das er sich vor schwere körperliche Arbeit nicht drückte, gekleidet war er in einer einfachen Jeans und ein Shirt irgendeiner schottischen Rockband, allerdings gab es da was, was an Colums jüngsten Bruder am auffälligsten war und das waren seine beinahe schwarzen Glutaugen mit langen dichten Wimpern und intensiven Blick, vielleicht mochte er auf die Mädchen beim ersten Anblick ein wenig düster, vielleicht sogar respekteinflössend wirken aber das war eben so seine Eigenart, genauso wie man Ian auch nur mit einem Wort wirklich treffend beschreiben konnte und das war: Schotte.

"Hi" das klang zumindest nicht unfreundlich, aber seine Stimme hatte was von Whiskey und Torffeuer. "Du bist Chui" und damit sah er dem Katzenmädchen entgegen, vielleicht hätte Ian lächeln sollen um klar zu machen, dass er das Mädchen nicht gleich wieder vom Gut warf "Und du bist Dany, aye? Ich bin Ian." das dürften die Mädchen ja jetzt schon tausendmal gehört haben. Er drückte den Jungen auf seinem Schoss an seine breite Brust und hauchte ihm einen zärtlichen Kuss auf die Strin um ihn dann auf die Füße zu stellen und ihm zum Spielen zu entlassen sofern er wollte. "Setzt euch, wir freuen uns das ihr da seid." und selbst wenn er so unfreundlich drein schaute meinte er das durchaus ernst.

Kurz sah er zu dem schlafenden Baby und streichelte ihm liebevoll über die Wange um sicher zugehen, dass er auch wirklich schöne Träume hatte.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

20.05.2005 12:18
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Jean Baptiste Trusac

Mit einem Mal wirkte Jean wieder eine Spur verlegen, als er an die Decke trat und seinen Welpen auf dem Rasen absetzte. "Sei brav, Crumble." Für einen kurzen Moment schien es auch tatsächlich so, als würde das Tier sein Herrschen durchaus verstehen und so dackelte er kurzerhand neben die Babywippe und liess sich gähnend im Gras nieder.
Jean blieb gleich hocken, um Ranchan ebenfalls in seine Arme zu ziehen und mit ihm zu schmusen. "Das ist unser Ranchan." Nun gut, eigentlich eher das Kind seines Bruders, aber es war eben doch auch Jeans Fleisch und Blut, was er so liebevoll in den Armen hielt. Aber immerhin war so zu erklären, warum er ebenfalls Ranmaru hiess. Vermutlich kannten die Mädchen aber nicht einmal den ersten Namen seines Bruders, den er ja nur zu gerne verschwieg.
"Und das ist unser Raoul Argyll." Ach ja und dieser wirklich nette Herr auf der Decke war übrigens... aber das wussten sie ja schon. Lächelnd hauchte Jean Ian einen Kuss auf, liess dann aber rasch wieder von ihm ab, um den Mädchen auf die Decke zu deuten und das Essen aus dem Korb zu nehmen und ihnen zu reichen.

Dany Offline

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Beiträge: 253

20.05.2005 13:24
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Und wie ihr der Kopf rauchte, das waren so viele Namen, dass sie sich gar nicht alle merken konnte und sie hatte die Vermutung, dass sie noch öfter einmal würde nachfragen müssen, wer nun wie hiess. Sie selbst hatte das Glück - oder das Pech - Einzelkind zu sein und musste sich daher keine Namen von Geschwistern merken, irgendwo im Süden Englands hatte sie noch einen Cousin, aber von dem hatte sie den Namen vergessen, die Familienbande waren bei den Ludlows einfach nicht stark, viel eher nicht einmal vorhanden.

Als sie schliesslich die Picknickdecke und die Leute dort erreichten, löste sie sich von Colum's Arm und hob mit einem munteren, fröhlichen Gesichtsausdruck die Hand zum Gruss und bejahte Ian's Feststellung, dass sie Dany sei. Sie hatte noch überhaupt keinen Blick dafür entwickelt, ob jemand attraktiv war oder nicht, ihr war es vollkommen egal wie jemand aussah, wenn es nicht grade so schlimm war, dass man sich davor fürchten musste oder man keine Worte mehr dafür hatte. Das Einzige, worüber sie sich auf diesem Ausflug ein wenig Gedanken machte war ihr deutlicher, englischer Akzent, der zwischen den ganzen Schotten doch recht auffiel und das mochte sie nicht, ihr war es stets am liebsten, wenn sie einfach nur unauffällig war.

Auf die einladende Geste hin liess sie sich auf die ausgebreiteten Decke nieder, zog jedoch vorher ihre ausgelatschten Turnschuhe aus und stellte sie ins Gras. Ranchan erhielt ein fröhliches Grinsen von ihr und als er zurück grinste, verliebte sie sich schlagartig in den kleinen Jungen und beugte sich vor, um ihm die Nase zu "klauen" und als ihm das gefiel und er aufquietschte, machte sie es gleich noch einmal. Raoul fand sie auch bildhübsch, Babies waren ja irgendwie immer süss, aber sie lagen eben meistens einfach nur da und schliefen oder sahen einen aus ihren grossen Augen an. Da waren Kinder, die schon gehen oder wenigstens krabbeln konnten, viel interessanter.

Etwas seltsam schaute sie schon, als Jean Ian einen Kuss gab, aber das lag nicht daran, dass die beiden Männer waren, sondern daran, dass sie eine Dreizehnjährige war und damit in einem Alter, in dem man die Knutschereien von Erwachsenen oder Fasterwachsenen einfach nicht sehen wollte und das alles sowieso fürchterlich fand und das niiieee selbst tun würde.

"Colum hat behauptet, es gäbe keine peinlichen Geschichten über ihn. Stimmt das?"

Sie sah Ian und Jean fragend an und grinste mit ihrer jungen, burschikosen Art.

Chui Offline

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Beiträge: 936

21.05.2005 03:28
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Das ist eines der ersten Dinge, die sie bemerkt... wie wohl sich Colum hier fühlt. In seinem Zuhause, bei seiner Familie. Alles Dinge, die Chui nicht kennt, oder jedenfalls nur vom Hörensagen. Darum wundert sie sich auf verschrobene Weise auch nicht über die vielen Geschwister... im Heim waren sie schließlich auch recht viele. Dass ein Unterschied besteht zwischen bloßen, austauschbaren Zimmernachbarn und einer Schar Brüder, vermutet sie allerhöchstens. Umso aufmerksamer lauscht sie, als Colum erzählt wer wer ist... auch wenn sie sich nicht alles wird merken können. Bei weitem nicht. Und dann erweist sich Colum als der Zweitjüngste. "Das war sicher nicht ganz leicht.." meint sie leise und mitfühlend. Vor älteren Kindern mußte sie sich immer besonders in Acht nehmen.

Sein Auflachen scheint ihr zu widersprechen. Sie blinzelt und verlangsamt fast ihre Schritte, als er sich herüberbeugt... und wohl irgendwas Dahergewehtes aus ihren distelartig abstehenden Haaren nimmt. Dann lächelt sie verlegen, denn natürlich hat er recht. "Ich werd einfach öfters nachfragen." meint sie dazu. Ja, auch ihr kommt die Familie ziemlich groß vor. Sie richtet ihren Blick nach vorne, wo schon die nächsten Mitglieder ebendieser Familie in Sicht kommen.

Chui ist zwar (wie schon erwiesen) nicht mehr zu jung, um die Attraktivität von Männern zu bemerken, dafür hat sie seit kurzem ziemlich blickdichte und enge Scheuklappen in der Frage: Das einzige was sie sieht ist Colum. Dennoch mustert sie Ian und lächelt, als sie sieht wie er mit dem Kind spielt. Eigentlich ist er ihr schlagartig sympathisch dadurch, auch wenn das ihre Scheu kaum mindert. "Hallo." erwidert sie gut überhörbar, nachdem er gegrüßt hat und nickt nur sacht, als sie beim Namen nennt. "Freut mich..." sagt sie, schon ein wenig unsicherer (und natürlich auch sehr leise), als er sich vorgestellt hat aber immer noch aussieht, als wäre es ihm gar nicht recht, dass sie da sind. Flüchtig schaut sie sich zu Jean und Colum um, dann folgt sie der Einladung, löst sich langsam von Colum und setzt sich im Schneidersitz an den Rand der Decke, nachdem sie die Schuhe ausgezogen hat, und die Socken auch gleich, wenn schon. Ohne hinzusehen streckt sie die Hand nach der Katze aus, um sie zu kraulen als sie gleich darauf neben ihr auftaucht und an ihr Bein schmiegt.

Zum Glück kommt der Hund nicht in ihre Richtung... irgendwie hat sie seine Bewegungen immer aus den Augenwinkeln im Auge. Aber da kann sie getrost beruhigt sein. Sie lächelt scheu und wie üblich nur sehr kurz, als sie zu Ranchan sieht. "Hallo." sagt sie auch ihm und befürchtet eine der Reaktionen die sie schon kennt... wobei sie mit Anstarren noch am besten klarkommt. Raoul Argyll schaut sie nur soweit an, wie es ihr Platz und der Blickwinkel zulassen... sie findet kleine Kinder ja herzallerliebst und würde sicher gern mal näherkommen, aber dazu ist sie jetzt zu nervös. Ein Glück dass die Katze hier ist, so als Halt und Beruhigungsmittel. Als Jean und Ian sich küssen, macht es kurz Klick und ihr fällt auf, was ihr vorher schon seltsam hätte vorkommen können. Das gelinde Erstaunen in ihrem Gesicht dürfte für keinen lesbar sein, noch nicht einmal Colum kennt sie dafür lange genug. Es vergeht auch rasch wieder, und damit ist die Sache für sie erledigt. Woran soll sie sich auch stören... dass da zwei Männer anders sind als die 'Normalen', von denen die meisten ihnen nicht freundlich gegenüberstehen? Erkennt da irgendwer Parallelen?

"Ähm... danke." sagt sie, immer noch etwas überrumpelt und nimmt entgegen was ihr Jean gibt und hilft ihm auch, die Sachen auf der Decke zu verteilen die da hingehören. Sie schaut zu Dany auf und grinst, als diese die Frage von vorhin wieder ausgräbt. Ach, und übrigens Colum, gutes Thema... wo läßt sich der eigentlich nieder?

Colum Offline

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Beiträge: 201

21.05.2005 14:20
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Colum setzte sich natürlich nah zu Chui und tat es ihr gleich indem er seine Schuhe auszog, die Beine aufstellte und die Arme um die Knie schlang.

Ranchan der Chui wirklich interessant fand tapste etwas wackelig zu ihr und ging in die Knie um die Katze auf ihrem Schoss zu streicheln, dabei legte er sich den Finger der freien Hand an die Lippen und flüsterte ein „Pssssst“ schließlich schlief sein Bruder und als großer Bruder müsste er hier für Ordnung sorgen. In Dany witterte er einen potentiellen Spielkameraden so das er zu Colum wackelte und sich an seiner Schulter versteckte als wollte er Dany dazu ermutigen mit ihm Verstecken zu spielen.

Ganz selbstverständlich langte Colum nach den kleinen Kuchen die vor Honig nur so tropften und teilte ihn ganz brüderlich mit seinem Neffen.

Als Dany allerdings nach den Kindergeschichten fragt blinzelt er Dany verwundert an, er hatte wirklich gedacht sie hätte das schon längst wieder vergessen, doch dann galt Ian sein Blick und dieser Blick war warnend, Ian sollte nichts sagen was er bereuen würde. Er schleckte sich den Honig von den Fingern und beugte sich ein Stück zurück um sich mit den Händen hinter seinem Rücken abzustützen, dass er dabei Chuis Hand berührte und sie einen Moment festhielt war absolut gewollt.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

21.05.2005 14:55
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Ian McNara jr. (Colums jüngster Bruder)

Bevor Ian irgendwas erzählte schlang er Jean erstmal einen Arm um die Schultern und küsste ihn und zwar richtig, mit dem Sparkuss von vorhin wollte er sich nämlich nicht zufrieden geben. Ganz automatisch ruckte er den Kopf in Richtung schlafendes Baby, er schlief noch immer, so sollte es sein.

Ian ließ sich von Jean ein Becher voll Limo eingießen, bevor er Dany grinsend musterte. Vielleicht ein bisschen vorlaut die Kleine, aber Ian durchaus sympathisch. Chui starrt er nicht an, warum sollte er auch? Ihre Mutation nahm er einfach als ein Stück ihrer Selbst an, deshalb fand er es eben auch nicht besonders.

„Colum hatte Angst vor Pferden bis er ungefähr 8 Jahre alt war.“ gut das war nicht wirklich peinlich, aber da Ian schon im Alter von 3 Jahren auf einem Pferderücken gesessen hatte und die ganze Familie hier auf Pferde getrimmt war, war das schon etwas was in der Familie als besonders galt. Allerdings könnten die Mädchen damit ja nicht wirklich etwas anfangen. Er beugte sich zurück und ohne das die Brüder es ahnten nahmen sie die gleiche Sitzposition ein als Ian sich hinter seinem Rücken mit den Händen abstützte. „Ha! Doch! Jetzt ist mir was eingefallen..“ und sein Grinsen wurde immer breiter als er bemerkte wie sein Bruder versuchte mit dem Mädchen auf Tuchfühlung zu gehen. Ob sich da etwas anbahnte? Aber ehrlich gesagt konnte er sich das bei seinem Bruder ohnehin nicht vorstellen.

„Colum muss ungefähr sechs oder sieben Jahre alt gewesen sein eine unserer Katzen geworfen hatte. Er blieb die ganze Nacht über bei ihr und als die Jungen von der Mutter tranken hat Colum die Katze mit Milch gefüttert weil er dachte, dass ihr sonst die Milch für die Kinder ausgehen würde.“

Er lachte leise und schüttelte den Kopf.

Dany Offline

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Beiträge: 253

21.05.2005 16:00
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Pferde, puh. Damit konnte sie eigentlich nicht wirklich etwas anfangen, das war so ein typischer Mädchentraum und sie war nun einmal alles andere als typisch für ihr Geschlecht. Als verspielter, vorlauter Junge machte sie sich im Grunde viel besser, ihre Interessen sprachen ja auch dafür, nur ihr frühreifer Körperbau erzählte eine andere Sprache, weshalb sie bewusst immer weite Sachen trug, damit man es ja nicht noch besser sah. In dem Alter hatte man eben die grössten Schwierigkeiten, wenn sich schon vor den anderen Veränderungen bemerkbar machten, andere hatten in späteren Jahren genau das umgekehrte Problem. Kind sein war viel besser, als zu den Jugendlichen zu gehören. Die Probleme waren irgendwie belangloser.

Dany kicherte, als Ian das mit den Katzen erzählte. Was Erwachsene früher einmal angestellt oder geglaubt hatten, war ohnehin immer sehr witzig, bei ihr würde man später einmal darüber lachen können, dass sie jetzt die feste Vorstellung hatte, dass die Welt früher einmal nur schwarzweiss war und dass es die Farben gar noch nicht einmal so lange gab. Dass Ian's Grinsen in erster Linie wohl gerade Colum und Chui galt, das bekam sie nicht mit. Für solcherlei Dinge war sie einfach nur blind. Sie strich sich mit beiden Händen durch die kurzen, von Natur aus strubbeligen Haare, die dadurch auch nicht wirklich ordentlicher wurden und setzte sich dann in den Schneidersitz, murrte kurz irgendwas über den durchgeriebenen Stoff an ihrem Knie, wo bereits schon die Haut durchschimmerte und lachte dann gleich noch einmal leise wegen der kindlichen Vorstellung von Colum auf. Und das, wo sie doch noch selbst voller solcher Ideen waren, nur dass diese für sie noch eine Selbstverständlichkeit besassen.

"Wo ist eigentlich Ranchan? Ist er fort?"

Natürlich hatte sie gesehen, wie der kleine Junge sich bei Colum versteckt hatte, aber das Spiel würde ja keinen Spass machen, wenn sie nicht wenigstens so tat, als hätte sie keine Ahnung, wo er war. Sie beugte sich sogar nach vorne und sah vorne an Colum vorbei, beugte sich zurück und blickte hinter seinen Rücken und beides Mal sah sie in das Gesicht des kichernden Jungen, der sich zu verstecken versuchte.

"Er war doch grade eben noch da? Wo ist Ranchan denn?"

Kaum hatte sie das gesagt, erhob sie sich und huschte um Colum herum, packte Ranchan und liess sich dann auf den Hintern fallen, während sie den Jungen durchkitzelte, bis er vor lachen quietschte. Sie war eben ein Kindskopf, durch und durch und zum spielen noch lange nicht zu alt.

Chui Offline

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Beiträge: 936

22.05.2005 23:11
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Dass es sich die Katze auf Chuis Schoß bequem macht ist eine so natürliche und erwartete Reaktion, dass sie gar nicht weiter darüber nachdenkt sondern einfach weiterstreichelt, auch wenn dieses schnurrende warme Bündel sie dadurch etwas auf ihren Platz festsetzt. Der Dreijährige wird zwar etwas aus (den echten) Katzenaugen mißtrauisch beäugt, aber auch seine Streichelei wird widerstandslos ertragen. Auf sein Psssst hin schaut sie erst etwas fragend (am leicht schiefgelegten Kopf erkennbar), bevor sie die Wiege in den Blick bekommt und begreifend lächelt. "Okay, psst." wispert sie dem Kleinen entgegen und streicht auch ihm über die Haare, bis er genug von der Katze hat. Sie tut das irgendwie zaghaft... als hätte sie bisher kaum Gelegenheit dazu gehabt. Ist ja doch irgendwie anders bei einem Kind als bei einer Katze.

Sie muß leise kichern, als er sich Colum als Versteck aussucht und nutzt die Gelegenheit auch gleich, ihn anzusehen, wie er sich so einen süßen Kuchen nimmt und mit seinem Neffen teilt... für einen Moment wankt sie, wen sie süßer findet von den dreien... den quirligen Ranchan, den Kuchen oder den wunderbarsten Lehrer den sie je hatte. Als ob sie in ihm wirklich einen Lehrer sehen würde seit der Nacht vor drei Tagen...

Als sie sich nach ein paar Herzschlägen verlegen bewußt wird, dass sie ihn anstarrt (ein Glück dass er gerade beschäftigt war), sind ihr Ians Geschichten eine willkommene Ablenkung. Die Angst vor Pferden weckt in ihr eher Sympathie als Belustigung... sie kann sich gut vorstellen, wie diese großen Tiere einen kleinen Jungen ängstigen können. Sie selbst hatte solche Probleme nicht... große Tiere in Form von Kühen waren gleich beim nächsten Bauernhof zu finden und Begegnungen mit Pferden waren eher selten. Dank ihrer Seelenverwandtschaft zu den Katzen ist auch die Pferdehysterie gleichaltriger Klassenkameradinnen an ihr vorbeigegangen.

Der Honiggeruch läßt ihr das Wasser im Mund zusammenlaufen. Eine Hand neben sich auf der Decke beugt sie sich vor, um sich auch so ein Stück zu holen. Da greift jemand nach ihrer freien Hand. Erst stutzt, dann erstarrt sie. Nachdem das keine kleine, tatschende Kinderhand ist kann sie nur noch Colum gehören. Ihr Herz macht einen Freudenhüpfer, der sich funkelnd und warm in Wellenform ausbreitet. Sie nimmt einen der Honigträger und setzt sich wieder auf, aber sie merkt eigentlich nur noch, wie warm seine Hand ist... und wie sanft... und dass er bestimmt über die Berührung spürt, wie ihr Herz klopft.

Irgendwie schafft es Ian, das Rauschen des Blutes in ihren Adern zu übertönen... mit einer absolut süßen Geschichte, die Chui gleich auf mehreren Wegen anspricht. Sie muß lachen, was zwar auch nicht allzu laut ausfällt aber fröhlich wirkt... will sich eine Hand vor den Mund halten, aber in der einen hat sie das Honigküchlein und die andere will sie jetzt garantiert nicht da wegnehmen. Aus irgendeinem Grund schweift ihr Blick erst jetzt auf den Berührungspunkt, dann zu Colums Gesicht hinüber... hingerissen, aufgeregt, liebevoll... um sich schnell wieder abzuwenden, viel zu schüchtern um das lange durchzuhalten.

Sie blinzelt kurz ihr Gebäck an als wolle sie es fragen, wo das jetzt aufeinmal herkommt, dann beißt sie davon ab... und muß im Folgenden vermeiden, mit vollem Mund loszukichern, als sich Dany und Ranchan die Wilde Jagd liefern. Vergnügt blickt sie in die Runde. "Es gefällt mir hier." gibt sie aufrichtig zu und streichelt die Katze auf ihrem Schoß, mit der sie im Duett schnurren könnte.

Colum Offline

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23.05.2005 12:30
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
"Dann bin ich froh" erklärt Colum Chui als sie sagt, dass es ihr hier gefällt, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein streicht er ihr mit den Fingerspitzen über den Handrücken.

Zuvor hatte er Ian mit dem Fuss einen mehr oder weniger liebevollen Stubs gegeben, irgendwie war es Colum unangenehm als er die Sache mit den Katzen erzählt hatte. Aber damals hatte er halt gedacht, dass der Mutter die Milch ausgehen würde wenn er sie nicht füttern würde.

Das Dany und Ranchan sich so gut verstehen, veranlasst ihn zu einem breiten Grinsen und lässt Dany in seiner Gunst um einiges steigen. Ein wirklich liebes Mädchen, fand er. Zugegeben Ranchan war mit seinen großen, blauen Augen auch der Herzensbrecher schlechthin, aber wer seine Neffen und Nichten gut behandelte hatte bei Colum einen Stein im Brett.

Einen Moment bleibt er einfach still sitzen, der Moment ist einfach viel zu schön und erinnert an ein Bilderbuch so das ihm gar nicht recht einfallen will, was er nun sagen könnte. Klar, er könnte die Mädchen nun rumführen, aber dafür war es im Moment doch viel zu bequem und er zu faul.

X-odus Offline

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23.05.2005 12:38
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Ian McNara jr.

Ian kann über seinen Bruder nur den Kopf schütteln, so wie die Sache für ihn aussah bahnte sich mit dem Katzenmädchen und Colum was an. Nicht das Ian Chui nicht mochte, sie war zwar sehr schüchtern und vielleicht auch irgendwie seltsam gehemmt, aber Colum dürfte nicht vergessen, dass er nun mal der Lehrer des Kindes war.

Dany ist ihm da schon um einiges lieber, ein vorlautes kleines Ding dass sich allem Anschein nach unter Jungs wohler fühlte als unter Mädchen. Ian kann zwar keine Gedanken lesen, aber wie bei jedem Besuch hatte er es sich auch bei den Mädchen zur Aufgabe gemacht sie zu Pferdenarren zu machen.

"Könnt ihr reiten?" die Frage ging an Chui und an Dany und das nichts weibisches am Reiten war wüden die Kinder schon noch entdecken. Er grinste breit, was ihn noch eine spur gefährlicher aussehen ließ. "Oder hast du Angst zu verlieren Brüderchen?" Ganz klar, Ian forderte Colum zu einem Wettrennen, einfach nur weil er verdammt genau wusste das Colum gegen ihn kein Land sehen würde.

Dany Offline

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23.05.2005 13:31
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
"Wah!"

Dany besass ein vollstimmiges, mitreissendes Lachen und hatte überhaupt keine Hemmungen es erklingen zu lassen, während sie mit dem kleinen Ranchan balgte und sie dabei beide ins Gras fielen. Sie hatte ja noch versucht sich auf den Beinen zu halten, aber dann fiel sie doch um und lachte fröhlich, weil es so einen grossen Spass machte, übermütig zu sein. Sie stubste dem Neffen von Colum mit dem Zeigefinger auf die Nasenspitze und grinste ihn an.

"So jung und schon so umwerfend. Liegt wohl in der Familie, was?"

Wäre sie ein paar Jahre älter und offener für solcherlei Angelegenheiten, dann hätte sie vielleicht bemerkt, dass ihr Scherz gar nicht einmal so unwahr war. So aber blieb sie einfach sitzen und versuchte wieder zu Atem zu kommen - was gar nicht so einfach war, wenn man immer wieder kichern musste. Irgendetwas kitzelte ihren Handrücken, während sie da so sass und als sie runtersah, bemerkte sie den kleinen Käfer mit dem glänzend grünen Rückenpanzer, der sie als Hindernis sah und über ihre Finger hinweg krabbelte.

"Schau mal, Ranchan. Ein Graskäfer."

Sie zeigte dem Jungen den Käfer, der etwa zwei Stecknadelköpfe gross war und weil es keinen Spass machte, so ein Krabbeltier einfach nur anzusehen, liess sie ihn auf Ranchan's Hand weiterkrabbeln. Wie der Käfer wirklich hiess, das wusste sie nicht, aber diese Art gab es sogar in der Stadt und sie hatte schon mal welche im kleinen Park gesammelt. Sie waren grün, sie lebten im Gras, also waren es Graskäfer. Kinder dachten eben auf ihre Weise logisch.

Ian erhielt einen seltsamen Blick von Dany, als diese gerade auf die Decke zurück krabbelte und die Frage hörte, ob sie und Chui denn reiten könnten. Sie hatte ja noch nicht einmal ein Pferd aus der Nähe gesehen, na ja, gut. Es gab mal ein paar Ponys auf einem Rummel. War das etwa gerade eine Art Ankündigung von Ian's Seite?

"Ehm, nein. Kann ich nicht."

Pferde hatten keine Kabelströme und wandelten thermische oder elektrische Energie nicht in mechanische Energie um. Das war einfach nicht Dany's Welt, aber neugierig war sie eben trotzdem.

Chui Offline

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Beiträge: 936

24.05.2005 04:42
[05.08.2005] Gut McNara Antworten
Sie lächelt zum Abschluß solch erschöpfender Feststellungen und auch mit dem Gefühl dieser kleinen Streicheleinheiten, dieses Symbols der Verbundenheit und des Einklangs... jedenfalls in ihrer Vorstellung. Und deswegen wäre auch ihr der Gedanke suspekt, jetzt aufzuspringen und sich mit etwas anderem zu beschäftigen, und sei es auch der eigentliche Grundgedanke ihres Besuches hier. Colum streichelt sanft ihre Hand... was könnte wichtiger sein als das?

Nicht, dass sie darüber ihre Umgebung ganz vergißt, oh nein. Als Ian etwas fragt, sieht sie ihn an und legt leicht den Kopf schief. Sie hat das unbestimmte Gefühl, dass bei dieser Frage die gutmütigen Ponys des Zirkus, in dem sie war, nicht zählen. "Mmh... nein, ich kann nicht reiten..." gibt sie zu und fragt sich, warum jetzt so eine Frage kommt, und nicht nur sich: "Habt ihr denn Pferde hier?" Das fragt sie eigentlich Ian, aber Colum könnte sich auch angesprochen fühlen, da sie ihn fragend ansieht. Was aber mehr mit Ians zweiter Frage zu tun hat. Wer was wie verlieren?

Lustige Hintergrundkulisse dazu sind Dany und Ranchan, wie sie herumtollen. Kaum zu glauben, dass das dieselbe Dany ist, die in der Nacht noch total verheult und verzweifelt ausgesehen hat. Chui freut sich über die Veränderung... und da kein Grund mehr dazu zu bestehen scheint verändert sich ihre hintergründige Unsicherheit in der Frage der Schweigsamkeit zugunsten dieser. Dany braucht nicht zu befürchten, dass Chui plaudert.

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