Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Ian musste sie gar nicht darum bitten, niemandem etwas davon zu erzählen, denn genau so, wie Chui Dany's kleines Geheimnis von letzter Nacht bewahren würde, würde sie es mit dem ihren tun. Was hätte sie auch sagen sollen? Es war ja nicht ihre Sache, auch wenn sie sich innerlich eingestehen musste, dass sie es nicht ganz so gut fand, dabei konnte sie noch nicht einmal richtig erklären, warum. Sie wusste ja nicht, wie alt Chui und Colum waren, aber sie kam schon darauf, dass es eben doch einen gewissen Altersunterschied war und der war ja dann am tragendsten, wenn einer der beiden noch nicht einmal zwanzig war.
"Ich komm wirklich sehr gern noch einmal vorbei, also falls Colum noch einmal Lust hat, mich mit zu nehmen. Es ist total schön hier."
Man konnte sie so wunderbar und einfach ablenken, der Themawechsel zeigte Wirkung und Dany war bereits wieder bei anderen Gedanken. Sie überlegte, ob Mister Knight heute Abend wohl da war, denn sie wollte sich ja noch mit ihm die Werkstatt ansehen. Dass er sie als seine Hilfsmechanikerin "eingestellt" hatte, liess sie vor lauter Stolz immer wieder grösser werden. Wenn nicht heute, dann eben morgen, dachte sie sich und hob etwas den Kopf an, um ein bisschen Sonne auf ihre Wangen brennen zu lassen.
"Und ich glaub, Sahne möchte ich auch."
Mit geschlossenen Augen - damit sie die Sonne nicht blendete - grinste sie vor sich hin. Irgendwann würde es noch ganz andere Rennen in ihrem Leben geben und die würden nicht auf dem Rücken eines Pferdes stattfinden.
Alles hat einmal ein Ende, auch ein Kuß, selbst wenn sich Chui etwas anderes wünschen mag und ihre Hände ein wenig weiter vorrücken zu Colums Rücken, wie um ihn festzuhalten und nicht entkommen zu lassen... allerdings nicht wirklich wirksam, nur als Andeutung, ein Signal von dem sie nichtmal weiß dass sie es gibt. Sie atmet tief durch und sieht ihn an, erst verträumt lächelnd, dann ein wenig fragend, dann wieder lächelnd. Wofür entschuldigt er sich? Sie hat doch angefangen... und jetzt glaubt er, er hat sie überrumpelt? Natürlich hat er das, aber um keinen Preis der Welt würde sie missen wollen, was geschehen ist.
Darum sieht es auch wirklich nicht so aus, als wäre es ihr unangenehm, als er sie nochmal küßt, sie kommt ihm entgegen und geht wieder in diesem berauschenden Gefühl auf, solange die Verbindung anhält. Aber schon schleichen sich die Schlieren einer leisen Dissonanz in diese Idylle, denn sie spürt seine Anspannung... so, wie sie die Trauer in seinen Augen gesehen hat, fast jedesmal, ist es als wäre sie Zeugin eines Zwiespalts. Mag sein dass ihre Sensibilität in ihren Genen liegt, die ihr mehr als nur ein feines Gehör beschert hat, mit dem sie Ameisen marschieren hört (na gut, das ist übertrieben..).
Sie schaut zu ihm hinunter, als er auf dem Boden steht und beobachtet, wie er sich durch die Haare fährt. Es ist plötzlich, als wäre ein Fallgitter zwischen ihnen heruntergerasselt. Chui schweigt erst nur, läßt sich katzenhaft elegant (wie auch sonst..) von Bysangs Rücken gleiten, als diese bereits in Richtung Stall mitgeht. Die anderen sind schon voraus. Wieviel mögen sie gesehen haben, und welche Schlüsse ziehen sie daraus für ihr eigenes Verhalten? Chui weiß es nicht, aber es hat auch Zeit bis später, denn erst muß sie sich wieder durch das Fallgitter winden, es durchfeilen, darüberklettern oder wie auch immer auf die andere Seite gelangen... und dort bleiben.
Sie überlegt was sie sagen soll, betrachtet eine Idee, verwirft sie wieder, nimm jenen Gedanken und läßt ihn los, während ihre Unruhe wächst. Sie will ihn nicht unter Druck setzen... aber sie kann auch nicht ohne ein Wort von ihm weitermachen. Sie muß wissen, dass dieser wundervolle Anfang nicht zugleich ein Ende war. "Colum..." beginnt sie leise und stockend. Es klingt nichtmal von Furcht erfüllt, eher gefaßt. "Ich... danke dir, für den Ritt... es war wunderschön..." So zögert sie es hinaus und geht mit den letzten Worten wohl doch schon zum eigentlichen Thema über. "Be.. bereust du es?" Sie sieht zu ihm auf, und plötzlich klopft ihr das Herz doch wieder bis zum Hals. Er kann gar nicht Ja sagen... ich habe es gespürt, mit jeder Faser... ich rieche es, dass er mich auch mag... vergiß doch endlich Charly, Colum ist nicht wie er...
"Und Schokostreusel" setzte Ian -als kleinen Seitenhieb- hinzu als er zu Colum und Chui aufschloss, die ja mal wirklich ganz wunderbar den Weg ins Innere des Stalls versperrten und dort erstmal diskutieren mussten.
Ian packte das Mädchen bei den Hüften um es dann wieder vor sich auf den Boden zu stellen. "Du kannst mir noch helfen." sprach er Dany an und warf Colum daraufhin einen Blick zu. Hoffentlich wusste Colum es auch mal zu schätzen, dass er ihm ein bisschen Luft ließ, zeitgleich griff er nach den Zügeln von Bysang um sie mit in den Stall zu führen und sie abschließend zu pflegen und sie wieder in ihre Box unter zu stellen
Er vertraute darauf das Dany folgen würde und wenn sie das tat würde sie sehen, dass Ian Donas schon in den Stall geführt hatte und ihm die langen Zügel abgenommen hatte. Er deutete Dany an die Bürsten aufzunehmen die auf einer kleinen Holzkiste am Pfeiler lagen. Ian selbst beugte sich um eine handvoll Stroh aufzunehmen und Donas damit über das Fell zu rubbeln
"Nein" rief Colum ein bisschen zu übereifrig aus und sah sie beinahe geschockt an, hatte er ihr das Gefühl gegeben? Das wollte er nicht, ehrlich nicht und deshalb beugte er sich auch vor um ihr federleicht über die Wange zu streicheln.
Als Dany und Ian ebenfalls zurück kommen, lässt er die Hand aber genau so schnell wieder fallen, beinahe hätte man meinen können er hätte sich verbrannt. Eher erstaunt nimmt er zur Kenntniss das Ian ihm die Stute abnimmt und schiebt es darauf, dass Ian niemand anderen an seine Pferde ließ als eben sich selbst.
Als sie wieder allein vor dem Scheunentor standen sah Colum erst auf seine Schuhspitzen um sich dann verlegen durch den Nacken zu streicheln und Chui doch wieder anzusehen. "Es ist nur...schwierig.." gab er zu bedenken und fragte sich ernsthaft seitwann er eigentlich so doof war?
Er räusperte sich wieder und reichte Chui seinen Arm um sie zurück zum Loch zu führen, wo Jean sicherlich schon mit dem Eis wartete
"Verträgst Du das überhaupt? Ich mein, in Deinem Alter.... und im Wachstum bist Du auch nicht mehr...."
Dany warf einen gespielt kritischen Blick zu Ian's Bauch hin und wiegte den Kopf dann hin und her, als hätte sie gerade befunden, dass es ja graaade noch so ging. Schliesslich aber grinste sie wieder und als sie mit den Füssen wieder auf dem Boden stand, zupfte sie sich erst einmal die ausgebeulte Jeans zurecht. Wenn man lange auf einem Pferd sass, tat einem später sicher ganz schön der Hintern weh.
Dany blieb einen kurzen Moment bei Chui stehen, ehe sie Ian in den Stall folgte, leider besass sie nicht das selbe Feingefühl wie er, um Colum und das Katzenmädchen alleine zu lassen.
"Hast Du das mit dem Sprung über den Zaun gesehen? Ehm, also falls Du irgendwo mein Herz finden solltest, das ist mir vorher nicht nur in, sondern auch gleich aus der Hose gerutscht."
Sie grinste Chui an und war sich sicher, dass das Katzenmädchen mindestens genau so viel Spass hier auf dem Gut hatte wie sie. Dass es für sie sogar etwas ganz besonderes war, darauf kam Dany nicht, denn was wusste sie schon von den Kompliziertheiten und Schmetterlingsüberfällen des Verliebtseins. Dann ging sie schliesslich doch weiter, sah auf die Kiste hinab, auf welche Ian deutete und nahm dann eine der Bürsten auf und betrachtete sie kurz von allen Seiten, ehe sie die Hand unter die Lederschlaufe zog, welche den Sinn hatte, dass man die Bürste besser halten und auch besser führen konnte.
"Soll ich bei Bysang anfangen? Ich weiss ja nicht, ob Donas es mag, wenn andere als Du ihn pflegen."
Selbst ihrem fremdartig wirkenden Gesicht ist anzusehen, dass ihr ein mittleres Gebirge von Herzen fällt, als sie seine Antwort hört... vor allem wie er es sagt. Und auch seine Berührung kommt ihr vor wie der erste Tautropfen nach einem Monat der Dürre. Ihre Anspannung verliert sich allmählich und sie lächelt wieder.
Da sieht person mal, wie verwirrt Chui schon ist. Natürlich sind Ian und Dany eher hinter als vor ihnen, müssen sie doch noch den ganzen Zaun umreiten. Colum bringt sie ganz durcheinander. Wie soll sie das überstehen? Wie die Nächte, wie noch Schlaf finden? Bei ihren Ausflügen in den Wald wird sie über jede Wurzel stolpern, gegen jeden Baum prallen und sich in jedem Strauch verfangen... weil sie nur an ihn denken kann. Sie sieht es so kommen, und sie kann nichts dagegen tun. Das denkt sie sich zumindest, als sie die anderen endlich bemerkt... dann nämlich, als sie schon fast da sind. Darum sagt sie auch nichts sondern senkt nur leicht den Blick.
Sie scheint kaum überrascht über eine Aussage wie 'schwierig'. Andererseits kann sie jetzt auch nicht wirklich loslegen, mit ihm darüber zu reden, denn Dany spricht sie an. Sie hebt den Blick und ihr schwaches Lächeln verbreitert sich ein wenig. Es sieht ganz so aus, als hätte Dany von der... Besonderheit des Ausritts, was Colum und Chui angeht, gar nichts mitbekommen, auch wenn sie bezweifelt, dass das wirklich sein kann. Jedenfalls scheint sich die Kleine entschlossen zu haben, darüber hinwegzugehen. Und der Sprung war ja auch toll. Darum nickt sie. "Ich hab sowas noch nie aus der Nähe gesehn. Dein Herz können wir suchen gehn... es muß ja noch irgendwo rumliegen." lächelt sie, und obwohl sie leise spricht, scheint sie Spaß zu haben... am Gespräch, dem Thema oder der Gesamtsituation, vielleicht auch etwas anderem, oder allem.
Sie will Dany schon fast folgen, nach einem längeren Blick, der Colum gilt, aber ebenjener Blick wandert zu seinem Arm und der anderen Richtung, die er einzuschlagen scheint. Sollten sie den beiden im Stall nicht helfen? Sie blinzelt kurz, dann hakt sie sich unter. Sie gehen wieder auf das Loch mit der Picknickdecke zu... noch ein wenig Zeit zu zweit. Schwierig... es ist schwierig. Leise sagt sie, wobei sie ihn nicht ansieht: "Ich.. weiß ja... ich bin noch minderjährig, und du bist mein Lehrer..." Och, sie hat schon recht viel Zeit gehabt, darüber nachzudenken. Nur dass sie darin keine so großen Schwierigkeiten sehen will, denn: "Aber das ist mir egal. Uns verbindet etwas, das stärker ist als.. all das. Das ist doch alles, was wichtig ist..." Damit verstummt sie vorerst, und vielleicht kommen sie gar nicht zu mehr, das Loch ist ja nicht so weit weg.
Da das mit dem Spielen ja irgendwie nicht geklappt habt und ihr dem Playtag immer noch so sehr hinter her hinkt, erdreisten wir uns den Beitrag zu schließen.
Etwas Wichtiges wäre ohnehin nicht mehr passiert. Colum bringt Chui und Dany lediglich nach Hause, nachdem Ian die Mädchen für weitere male aufs Gut eingeladen hat.
Den Besuch bei Rohey werdet ihr ohnehin nicht mehr geschafft haben, ergo bitten wir euch den für den nächsten Tag (obwohl da ja schon das Chaos ausgebrochen ist) oder für den übernächsten Playtag zu verschieben.
-closed-
Bei Fragen wendet euch an euren allerliebsten Cheffe *g*