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Nein, die Treppen, die der Rotschopf dort hinaufging, waren nicht die vom Institut.Das alte und heruntergekommen wirkende Treppenhaus gehörte zum bald täglichen Weg Mikas in ihre "neue" Wohnung. Neu konnte man allerdings das wenigste darin nennen: Nur die Zimmerpflanze, die einsam auf der Flohmarkkommode in einem der beiden Zimmer stand, war neu im Blumenladen gekauft worden,außerdem der Boxsack, der rechts neben dem Fenster von der Decke hing. Den Rest hatte Mika auf Flohmärkten und in Second-Hand-Shops ersteigert, die Küchenutensilien, die sie gerade die Treppen hinauftrug, waren bei Oxfam gekauft wurden und hatten auch schon bessere Zeiten gesehen.
Mika schloss die Tür im zweiten Stockwerk des Hinterhauses auf und stellte den Karton in der recht geräumigen Küche ab.Neben einem Herd und der Spüle fanden sich bisher nur ein Tisch und drei Stühle in dem Raum. Sie räumte das Geschirr und die Töpfe in das Regal unter der breiten Fensterbank. Viel eigenes Zeug hatte Mika bisher noch nicht in der Wohnung, in der Kommode in ihrem Zimmer fanden sich zwar einige ihrer Kleidungsstücke, aber sie hatte auch erst Anfang der Woche angefangen, die Wohnung einzuräumen.Es war nicht gerade das, was man sich als erste eigene Wohnung wünschte, aber besser als vieles andere, was Mika bisher in ihrem Leben gesehen hatte.Und es gehörte ersteinmal ihr, jedenfalls solange, wie sei allein die Meite zahlte. Das zweite Zimmer, das isher jedoch noch verschlossen war, war für Brooke bestimmt, die erst einmal an den Wochenenden hier sein konnte, wenn sie wollte, später jedoch dort einziehen würde.
Sich eine Zigarette greifend und sich auf ihr Bett setzend, dachte Mika daran, dass es eigentlich garnicht so schlecht war wieder ein bisschen Abstand von Menschen zu haben. Sie würde immernoch für ihr Training mit Remy und auch wegen brooke und Chui und den anderen ins Institut fahren, wenn sie Zeit hatte, aber es war etwas anderes, als dort zu leben.
Und sie hatte sich einen Job besorgt. Sie bekamn zwar noch Halbwaisengeld vom Sozialamt, aber das reichte gerade einmal, um die Miete zu zahlen. Letzte Woche war sie beim Probarbeiten im Pub "The green Lad" gewesen und hatte an dem Abend gezeigt, dass sie es nicht nur schaffte, mehrere Pints ohne etwas zu schaffen an die Tische zu bringen, sondern auch, dass sie zulangen konnte, wenn ihr jemand zu Nahe trat.Und so würde sie dort nächste Woche als Kellnerin und bei besonderen Veranstaltungen wie Konzerten als Türsteherin agieren.
Den Rauch der Zigarette durch die Nase ausatmend, legte sie sich aufs Bett und starrte an die Decke. Es würde schon alles werden. Irgendwie.
"Wohnung anschauen und Mietverrag unterschreiben!!, 16 uhr, annabright street (dahinter war eine kleine, aber ziemlich genaue Zeichnung der 2-Zimmer-Wohnung. )
"Immatrikulationsbescheinigung an der University of Inverness abgeben bis 26.8.06!"
"probearbeiten im "the green lad", 10.8.06, ab 22 uhr"
Auf den Seiten dazwischen fanden sich viele Rechnungen über ihre mögliche Miete, Studiengebühren und das Geld, was sie als Halbwaíse noch erhielt. Außerdem die Adresse eines Fitnesscenters in Inverness´ Innenstadt, und mehrere Adressen von Pubs, die im nachhhinein durchgestrichen worden sind.
Zudem rechnungen über einige Möbel, einen gebrauchten Kühlschrank und ein altes Hochbett, alle mit eienr Büroklammer an der Seite angebracht, woe auch der Eintrag über die Wohnung steht.
Werden die Schüler während der zeitsprungphase eigentlich über das Vorhandensein des Dangerrooms inforimiert? Und wenn ja, dürfen sie ihn nutzen? Weil sowohl mika als auch brooke, aber auch andere schüler bergen mit ihrer Mutation nun einmal ein Gefahrenpotential, und wenn sie ihre fähigkeiten nicht weiter austesten können, bringt das doch nur nachteile, oder?
Edinburgh. Die Hauptstadt Schottlands ist mit ihren 435 000 Einwohner wahrscheinlich eine der schönsten Städte Europas, immerhin laden nicht nur die architektonischen und kulturellen Besonderheiten wie die "National Gallery of Modern Art" dazu ein, Edinburgh einen Besuch abzustatten. Die Stimmung dort ist freundlich und die Pubs sind die wahrscheinlich besten in den Lowlands.
Und genau dorthin würden sie am frühen Vormittag des 31.12. losfahren, um in der Sylvesternach das große Feuerwerk über dem Edinburgh Castle von der Princes Street aus zu bewundern. Mika stand schon 10 Minuten vor der festgelegten zeit vor der Garage, um auf die anderen zu warten. Sie freute sich darüber, ein fest wie den neuen Jahresbeginn in der schottischen hauptstadt zu feiern, immerhin hatte sie zwar schon einige Bücher über Edinburgh gelesen, war aber selbst noch nie dagewesen. Die beiden bekannten Philosophen und Utilitaristen David Hume und Adam Smith hatten dort gelebt und allein aus dieser Tatsache heraus hatte das Feuermädchen sich eingetragen, als es darum ging, wer Lust hatte, mitzufahren.
So stand sie also vordem Garagentor, eine Zigarette zwischen den lippen, und wartete auf die anderen, die noch kommen würden.
Da sie Ferien hatten und ihre Zeit ihr so frei zur Verfügung stand, hatte Mika sich entschlossen, nach dem Feiertagstrouble mal wieder ihre Mutation zu trainieren. Ohne Brooke fehlte ihr zwar so gesehen eine Absicherung, aber sie selbst hatte immerhin auch die Fähigkeit, entstehende Feuer wieder zu löschen. Obwohl die Rothaarige der Meinung war, dass der garten nicht unbedingt der ideale Übungsplatz war, so war er doch der einzige, der ihr zur Verfügung stand. So hatte sie nach dem Mittagessen das Institut verlassen und sich in den garten aufgemacht.
Dort stand sie nun und schob die ärmel ihrer Jacke nach oben, bevor sich ihre Hände und unterarme mit Flammenüberzogen. Sie wusste nie genu, wie sie anfangen sollte, immerhin konnte sie nicht einfach auf gegenstände zielen, ohne diese massiv zu beschädigen. So fing Mika damit an, die Flammen Strahlenförmig in Richtung freie Fläche zu lenken, um sie dort mit einem kurzen handbewegung auszulöschen.Kurz dachte sie daran, dass es interessant wäre, wieder Remy dabei zu haben, immerhin war er ihr neben Cait und Ele am symphatischsten, da er sie nicht als"unkontrolliert" abstemepelte.
also, hab mir überlegt, dass man doch vielleicht zu Sylvester mit den Schülern, die Lust haben, einen trip nach Edinburgh planen könnte, immerhin ist die Stadt für alle Nicht-Schotten einen Besuch wert und Sylvester (also das feuerwerk) dort außerdem größer als in Inverness.
Die Frage wäre, wer denn jetzt daran Interesse hätte und andererseits, wer als fahrer und Begleitperson fungieren würde, denn Ty fällt da ja raus.
Mika war die letzten tage nicht wirklich beieinander gewesen. Einerseits freute sie sich darauf, dass erste Mal seit Jahren wieder wirlich Weihnachten zu feiern, andererseits wpürde sie ständig Vergleiche mit den feiertagen anbringemn, die sie noch mit ihrer Mutter verbracht hatte, und das führte nicht gerade zu einer fröhlichen Stimmung bei dem rothaarigen Mädchen. Sie hatte für die Schüler, zu denen sie näheren Kontakt hatte, wie beispielsweise Chui und ihre Mitbewohnerin, aber für Dave und natürlich Brooke Geschenke besorgt. Marinja hatte ihres schon vor ihrer Abreise nach Kanada bekommen. Ungewöhnlicherweise erhielten neben Ele und Caitlynn auch Padraig und Logan kleinere Aufmerksamkeiten, obwohl sich Mika hüten würde, irgendwo eine persönliche Nachricht zu hinterlassen. Sollten sich die Leute darüber freuen oder auch nicht, es war nicht wichtig, von wem die Dinge kamen.
Sie war langsam vom institut in Richtung Garten gegangen, die Hände in den Hosentaschen vergraben, und hatte den Schnee betrachtet. Ein weiterer Grund, warum sie so nachdenklich war, war ihre eigene Mutation. Natürlich hatte diese auch positive seiten, aber primär wirkte sie zerstörerisch und so nicht sonderlich symphatisch auf die meisten. die Frage schwirrte in Mikas Kopf herum, inwieweit sie ihre Fähigkeiten denn zum wohle anderer einsetzen konnte. ich könnte die Feuerwehr arbeitslos machen... dachte sie leicht schmunzelnd,aber eigentlich empfand sie nicht viel Humor bei dieser Vorstellung. Nicht einmal Broke konnte sie noch helfen, immerhin war ihre Wärmeausstrahlung deutlich zurückgegangen.
Sie setzte sich auf eine der Bänke und betrachtete nachdenklich ihre rechte hand, bis diese von Flammen umgeben war.Damn it, manchmal fragte sie sich, ob es einfacher wäre, kein Mutant zu sein. Wäre sie dann aber der Mensch, der sie jetzt war? sie fand keine antwort auf diese Frage.
Mika hatte samstagabend einen Brief von Ele in ihrem Zimmer gefunden und so stand sie nun vor der Tür der Schulleitung, um sich mit der jungen Sekretärin zu treffen. Da heute eine feoße Schneeballschlacht stattfand, an der Eleanora wahrscheinlich auch teilnehmen würde, hoffte Mika, sie hier zu finden, immerhin würde sie an dem Spiel selbst nicht teilnehmen.
So klopfte sie an die Tür und trat kurz darauf ein.Sie mochte die ehemalige Buchhändlerin von den Erwachsenen am Institut mit am meisten, was sich an derer offenen und unkompliziert herzlichen Art lag. Hätte Mika eine große Schwester gehabt, soe hätte sie sich gewünscht, diese wäre wie Ele. Sie war froh darüber, doch noch einmal mit ihr zu sprechen, und hatte so zwei Tassen heißen Kakao aus der Küche bei sich.Mit einem heißen Getränk in der Hand redete es sich nun einmal besser.
Mika hatte auch diese Nacht nicht sonderlich gut geschlafen, aber ihre Laune hielt sich auf einem gewissen Mittelmaß, so dass niemand unter ihrenStimmungsschwankungen zu leiden hatte. Und nachdem sie erfahren hatte, dass es einen neuen Mathelehrer gab,würde sie morgen sogar an diesen stunden teilnehmen. Obwohl es noch Klausurem zu schreiben galt, hatte Mika nur ihre Hefter durchgeblättert. Alles, was sie wissen konnte und was ihr Hefter beinhaltete, wusste sie auch, so dass sie nun ihre Zeit mit Training verbringen konnte.
Ihre Schritte hinterließen Spuren im Schnee, während sie den von laternen beleuchteten Weg zu Turnhalle entlangjoggte. Ihre Turnschuhe sowie ihre Sportkleidung befand sich in ihrem rucksack. Mika schob ihre Kapuze vom kopf, nachdem sie die Tür zur Sporthalle aufgeschoben und wieder geschlossen hatte, und ging in die Umkleide, um sich umzuziehen. Sie lief sich noch einige Runden ein und wärmte sich auf, bevor sie ihre Turnschuhe wieder auszog und begann, ihre füße und Hände sowie die jeweiligen Gelenke mit einem Verband zu umwickeln.
Mika band sie die unkontrollierbaren Locken zusammen, so dass sie ihr nicht ständig ins Gesicht fielen, und begann dann mit einfachen Tritten und Schlägen auf den Sandsack. Sie genoß die Stille in dem großen raum, welche nur von den Geräuschen ihres eigenen Atems unterbrochen wurde, und konzentrierte sich voll und ganz auf den imaginären Gegner. Low- und highkicks wechselten sich ab mit Schlägen auf gesichts- und Brusthöhe oder Niere. Ihre ganze Konzentration lag bei der Ausführung der jeweiligen Bewegungen.
Okay, das Tablett mit denn Sandwiches und dem heißen Kakao die zigtausend Stufen zum ersten Stock hinaufzubalancieren war schon ein Konzentrationsakt für Mika, aber was tat man nur einmal nicht alles für seine Freunde? Kurz dachte das rothaarige Mädchen daran, noch einmal in ihrem Zimmer nachzusehen, ob vielleicht Marinja schon wach war, aber dann dachte sie daran, dass diese sie sicher schon finden würde. Meistens waren Brooke und Mika, bis auf den Unterricht oder ireh Freizeitbeschäftigungen, ja auch unzertrennlich.
Von drinnen sollte man ein mehr oder weniger leises Klopfen hören, bevor Mika mit der linken Schulter die Tür aufstieß und zur Sonnenbank marschierte, um auf dem naheliegenden Tisch das Tablett abzustellen.
Auch wenn es recht unfreundlich war, klopfte Mika auch noch einmal gegen die Sonnenbank bevor sie sich an den Tisch lehnte und darauf wartete, dass die Eisprinzessin aus dem schlaf ertaute....
Mika hatte sich auf dem Weg nach unten ihre Schuhe angezogen und sich nach einer Uhr umgeschaut. Um Acht. nicht gerade eine normale Zeit, um am Wochenende aufzustehen, aber nun gut. Sie hätte sowieso nicht weiterschlafen können.
Vorsichtig wurde die Tür zur Küche von ihr aufgestoßen und dann der Raum betreten. Irgendwie war sie froh darüber, niemandem von den Schülern begegnen zu müssen, der sie gleich ausfragen würde wegen ihrer dreitägigen Abwesenheit. Sie setzte Milch für Kakao auf und machte sich einige Sandwiches.Wenn sie so darüber nachdachte, wollte sie heute so einigen Leuten nicht begegnen. Logans Drohung schwirrte noch in ihren Gedanken herum, und die Rothaarige war sich nicht sicher, ob in einem Gespräch nicht ihr temperament mit ihr durchgehen würde. Ihrer Meinung nach hatten sie keine Schuld an ihrer Zeitreise. Sie waren neugierig gewesen, ka, und hatten sich im keller herumgetrieben, aber wie hätten sie ahnen können, was danach kam?
sie goß die Milch in eine Tasse und schüttete Kakaopulver hinein, bevor sie allles umrührte. Ohne sich die Lippen zu verbrennen, trank sie einen Schluck und setzte sich dann. So kurz vor Weihnachten fiel ihr ein, dass sie für niemanden ein geschenk hatte. Sie würde am Montag noch einmal nach Inverness müssen, um für Marinja und Brooke, chui, Cait und Ele ein Geschenk zu besorgen. Es würde Mikas erstes richtiges Weihnachtsfest nach 4 Jahren sein.Vielleicht waren ja Logan u´nd der Rest anhand des bevorstehenden Festes den 4 Mädchen gnädig gesinnt.
also, ich mag ja hier wirklich nicht meckern (wäre ja aufgabe der SL *grins*), aber wir schwimmen jetzt schon ewig im Quest rum und selbst der neue Thread sieht nicht so aus, als würde er in der nächsten woche abgeschlossen werden können. daher bitte an alle, die im Quest mitspielen: Tut doch mal was! Kann ja verstehen, dass jeder mit RL und Uni und was weiß ich zu tun habe, aber wenn weiterhin tage vergehen, bis jemand im Quest antwortet, werden wir echt nie fertig.
Heißt: es wird langweilig zu spielen, weil nie neue antworten dastehen und man auch nicht die hoffnung hat, in nächster zeit wieder im Institut zu posten. Wäre also echt cool, wenn wir da mal ein bisschen schwung reinbringen.
Ha, da sollte noch einmal sagen der Winter und diese eisige Kälte hatten nicht einen positiven Nebeneffekt. Für einen der Feuerteufel war dieses Wetter absolut ideal, um sich mit ihrer Mutation auseinanderzusetzen. Außerdem hinderte der Schnee und das viele Eis Mikas Feuer daran, allzugroßen Schaden an der Landschaft anzurichten.
Mit diesem gedanken im Kopf hatte das rothaarige Mädchen sich joggend in Richtung See aufgemacht. Sie trug nur einen Kapuzenpullover und irhen Windbreaker,denn auf gewisse Weise schütze ihre Mutation sie auch vor den niedrigen Temperaturen.Nicht sonderliche ausser Atem blieb sie in der Nähe des Sees stehen. Obwohl die Sonne schon untergegangen war, schien der Himmel doch nicht wirklich dunkel, doch da sich Mika an die gestrige Schülerversammlung nur allzugut erinnern konnte, hatte sie sich bei Ele im Sekretariat abgemeldet.Suchendsah sie sich nach einem geeigneten Ort für ihre Übungen um . Da bei dieser Winterlandschaft sowieso alles gleich aussah, entschied sie, an Ort und stelle stehen zu bleiben.
Mika zog die stirn kraus und konzentrierte sich allein auf das, was sie sich für heute vorgenommen hatte.Klar, seit sie am Institut war hatte sie fast täglich auch neben der Mutations-AG geübt und konnte mithilfe ihrer Fähigkeiten auch schon kleinere Flammen sowie Feuerbälle entstehen lassen udn unter Kontrolle halten. Fremdes , nicht allzu großes feuer zu kontrollieren fiel ihr weniger schwer und daher war ihrer Meinung nach dort auch nicht mehr so starker Übungsbedarf vorhanden.Aber schon seit einiegr Zeit trug der feuerteufel den Gedanken im Kopf, eine Feuerwand um sich selbst entstehen zu lassen. und was eignete sich besser als eine verschneite und menschenleere Landschaft, um dies zu üben?osc hob die ihre Ärmel nach oben und drehte sich einmal langsam im Kreis.Auf Höhe ihrer ausgestreckten Hände entstand ein kleiner Flammenring, der kontinurierlich größer wurde.Miak konzentrierte sich auf das Feuer und biss sich auf die Unterlippe. zur Hölle werd doch mal größer.... Ein Flammenring vom Boden bis zu ihren ausgestreckten Händen umschloss die Rothaarige, doch sie hielten sich auf dieser Höhe. Mit einem lauten Fluchen udn eienr wegwerfenden Handbewegung ließ Mika das Feuer erlöschen.
Allright, nächster Versuch. Der schweiß stand Mika nach einer halben Stunde auf der stirn, aber nach vielen versuchen und rumgefluche hatte sie es geschafft, dass der Flammenring eine Höhe von ca. 2 Meter erhielt. Sie konnte ihn nicht lange aufrechterhalten,aber sie war froh, über diesen kleinen Erfolg. Kleine ringe waren in den Schnee gebrannt, dort, wo das Feuer den Schnee zum Schmelzen gebracht hatte. Mika schob sich eine Zigarette zwischen die Lippen und nahm einen tiefen Zug. Sie würde dieses verdammte feuer schon noch kontrollieren können!
Ällmählich war Mikas Laune wieder soweit gestiegen, dass sie sich sogar auf den heutigen Abend freute. Sie hatte noch einmal mit Corban geredet und sie beide bei Kassander abgemeldet, der sie noch einmal ermahnt hatte, vorsichitig zu sein. Aber er konnte ihnen ja nicht verbieten, zu gehen, und außerdem waren sie zu zweit unterwegs, womit das Risiko, von genethics gekascht zu werden, noch einmal sank.
Selbst bei den eisigen Temperaturen, die draussen herrschten, trug Mika nur einen Kapuzenpullover und einen schwarzen Windbreaker. Den hatte sie sich von dem ersten Geld gekauft, welches das Jugendamt überwiesen hatte.Die roten Loken hatte sie aus dem Gesicht gebunden und saß nun so am Threesen eines Pubs mit dem zweifelhaften Namen "the Flying Pig". Die rustikale Holzeinrichtung vermittelte eine gemütliche Athmosphäre, und die meisten der Tische waren mit Männern und einigen einigen Frauen jeglichen Alters besetzt.Auch einige touristen deren seltsamer Akzent sie neben den Kameras verriet, waren darunter.
Da der Platz nur knapp war, saß sie also am Thresen und schaute dem vielbeschäftigt wirkenden Barkeeper beim Zapfen zu. Nach einigen Minuten hatte er es dann auch geschafft, ihre Getränkewünsche zu erfüllen, und stellte ein englisches Ale und ein Guiness vor ihnen ab. Mika nahm einen Schluck von ihrem Getränk und sah dann zu Corban.
"Also, was treibt einen Iren wie dich in die Highlands von Schottland? Du bist doch eigentlich zu alt für deinen Abschluss..."
Jepp, weil die Amerikaner dise verdammte Thanksgiving feiern wollten und viele Kids nach Hause fuhren, gab es nicht allzuviel Trubel im Institut. Da Mika nicht wusste, warum sie hätte nach London fahren sollen, hatte sie Montagabend in einem der alten Ohrensessel in der Bibliothek verbracht und Bücher gewälzt.Dabei hatte ihr eine große Kanne Kakao Gesellschaft geleistet, während sie Shakespeare gelesen hatte.
Da Abende in der Bibliothek zwar angenehm, aber nicht sonderlich spannend waren, und sie unter der Woche kein interesse hatte, in eines der Pubs in der Stadt zu gehen, hatte sie aus einer Videothek in Inverness "Pulp Fiction" von Quentin tarantino, "Sin city" und zudem eine Komödie ausgeliehen. Da sie nicht gewusst hatte, wer alles hiergeblieben war, klebte ein großer Zettel an der Tür zum Wohnzimmer, auf welchem stand, dass sie ihr beim Filme gucken jeder anschließen konnte, sollte er daran Interesse haben.
Eine Schüssel voll Popcorn auf dem handteller balancierend, während sie in er linken eine Flasche Coke hielt, drückte sie mit der Schulter die Tür zum Wohnzimmer auf, stellte die Sachen auf dem niedrigen Tisch ab und fläzte sich auf das Sofa. Mal sehen, ob sie und Brooke doch so unbeliebt waren, dass niemand erscheinen würde.
Den ganzen Tag schon war das rothaarige Mädchen eher schweigsam gewesen und selbst ihren Mitbewohnerinnen ausgewichen. Heute vor vier Jahren war ihre Mutation das erste Mal ausgebrochen, denn an disem Tag hatte ein Autofahrer das Leben ihrer Mutter ausgelöscht. Immer wieder sah sie vor ihrem inneren Augen sich selbst, wie sie nach dem Telefonat mit der Polizei zusammengebrochen und plötzlich überall in der kleinen 2 Zimmer-Wohnung Feuer ausgebrochen war.Der Schmerz, von dem sie heute nichtmehr sagen konnte, ob er körperlicher oder seelischer Natur gewesen war.
Mika war von ihrer Mutter christlich erzogen worden, und auch, wenn sie diese Religion in den letzten 4 Jahren nicht wirklich ausgelebt hatte, so glaubte sie doch noch immer an Gott, trotz all ihrer Zweifel in Bezug auf gewisse Dinge, die er geschehen ließ.Jedes Jahr hatte sie an dem Todestag ihrer Mutter für diese eine Kerze entzündet, und auch dieses Jahr würde sie es nicht versäumen. Da sie nicht gewusst hatte, ob in der kleinen Kapelle auf dem Gelände Kerzen vorhanden waren, hatte sie in Inverness einige gekauft. Langsam ging sie den schmalen Mittelgang entlang und entzündete dabei die kleine Kerze, um sie dann vor dem Altar abzustellen.
Wie sie es als kleines Kind gelernt hatte, faltete Marylin ihre Hände und sprach lautlos das gebet für ihre Mutter. Wie stolz wäre diese gewesen, sie nun hier zu sehen und zu wissen, dass es ihrer Tochter gut ging, und wie gern hätte Mika all diese Momente mit ihrer Mutter geteilt....
Mika war nach dem Unterricht noch einmal nach oben gerannt, hatt ihre schukzeug aufs bett geschmissen udn versucht, aus dem Chaos ihrer Haare etwas zu machen. Das Ergebnis war nicht wirklich zufriedenstellend, aber mikas Locken waren in den letzten paar Jahren nun einmal leicht verfilzt und ihr Haar abzuschneiden brachte sie wirklich nicht übers Herz.
Sie zog sich ein sauberes und halbwegs ansehnliches Shirt über und stand 5 Minuten später vor der Tür zum Vorzimmer der Schulleitung. Leise klopfte sie an und öffnete dann.
Mika hatte es sich auf den Stufen vor dem Haupteingang gemütlich gemacht. ein buch auf den Knien und mit der rechten hand die Seiten umblätternd, hielt sie in der linken eine Zigarette. Das rote Haar war durch die Kapuze verdeckt, und das Mädchen schien ziemlich entrückt, während sie sich auf den Inhalt des Buches konzentrierte.
Wer eine bezaubernde Liebesgeschichte oder einen spannenden Kriminalroman erwartete, der wurde enttäuscht, denn das Buch war auch von der aufmachung her eher nüchtern gehalten. "Philosopische Anthropologie in der Moderne" stand auf dem Buchdeckel, und so unwahrscheinlich es doch schien, es faszinierte das Mädchen. Die Theorien gehlens ließen sie teilweise die Lippen schürzen, jene Marx wurden mit einem wohlwollenden Lächeln quittiert. Die Lampen, welche den eingang erhellten, gaben ihr genug Licht, um tiefer in diser abstrakten Welt der Menschenbilder zu versinken.
Mika zog sich um und wärmte sich dann auf. Wie so oft, seit sie hier am Institut war, genoß sie die Stille, welche einzig durch ihre Schritte zerschnitten wurde, und das Gefühl, wie ihr Körper sich auf natürlichem Wege langsam aufwärmte und ihr Puls schneller ging, ohne dass sie den Gedanken hatte, sich kontrollieren zu müssen. Ja, sie war gerne hier, wenn auch eher unfreiwillig allein, obwohl das durchaus seine positiven Seiten hatte. Obwohl sie sich mit den meisten Leuten gut verstand, so lange diese ihr symphatisch waren, musste sie sich doch daran gewöhnen, den Großteil des Tages unter Menschen zu sein.Da taten die wenigen Augenblicke allein mit sich und seinen Gedanken ihr wirklich gut.
Sie dachte daran, was Remy zu ihr gemeint hatte, als sie das letztemal hiergewesen war. Und noch immer rätselte sie über sein Worte nach. Sie verlangsamte ihre Schritte, bandagierte ihre Hände und ihre Füße und begann mit Seil springen.
Brooke erzählte Mika oben auf ihrem Zimmer, warum es ihr so schlecht gehe.Mika wird das nächste Mal, wenn sie Elayne oder Suki begegnet, dieses wahrscheinlich komplett ignorieren. Zudem erfährt sie, dass Sariel ihre beste Freundin mit einer Waffe bedroht habe. Daraufhin wird Mika ziemlich wütend, aber Brooke sagt, diese rechnung habe sie mit Sariel offen und dass sie es lösen würde.