Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Mika war nach dem Unterricht noch einmal nach oben gerannt, hatt ihre schukzeug aufs bett geschmissen udn versucht, aus dem Chaos ihrer Haare etwas zu machen. Das Ergebnis war nicht wirklich zufriedenstellend, aber mikas Locken waren in den letzten paar Jahren nun einmal leicht verfilzt und ihr Haar abzuschneiden brachte sie wirklich nicht übers Herz.
Sie zog sich ein sauberes und halbwegs ansehnliches Shirt über und stand 5 Minuten später vor der Tür zum Vorzimmer der Schulleitung. Leise klopfte sie an und öffnete dann.
Ele schaute auf, als es klopfte und als sich der rote Schopf durch die Tür schob, lächelte sie.
"Komm rein Marylin, ich hab dich schon erwartet. Dort in der Reisetasche ist einiges an Sachen. Am besten du schaust, was die zusagt."
Sie hatte sich heute besonders sorgsam gekleidet, ein dunkelgrünes Kostüm mit einer hellgrünen Bluse, dazu eine fablich passende Strumpfhose und Pumps.
F+r Mika hatte sie zwei Stoffhosen eingepackt, einfache aber stilpassende Blusen und über dem Stuhl hingen passende Blaser. Nichts übertriebenes aber trotzdem ordentlich und den gewissen Hauch von Seriösität vermittelnd, den sie brauchen würden.
Mika lächelte Ele an und schob sich endgültig durch die Tür, welche sie leise hinter sich schloss.
"Hey, schön, dass du an mich gedacht hast..."
Sie blickte auf die Reisetasche und öffnete sie, um die Sachen zu betrachten. Ein wehmütiges Lächeln huschte über ihr Gesicht.Das letztemal, dass sie solche Kleidung getragen hatte, lag schon mehr als lange zurück.Und wenn sie so etwas getragen hatte, dann nur, um ihrer Mutter zu gefallen. Sie war nunmal eher der burschikose Typ, was den stil ihrer Kleidung betraf.
Sie wählte eine der Hosen und den dunkleren Blazer und blickte Ele dann mit schiefgelegtem kopf an.
Mika legte sich die Sachen über den rechten Unterarm und stiefelte hinaus, um 10 Minuten soäter in Eles Sachen gekleidet wieder ins Vorzimmer zu treten. Ihre anderen Sachen hatte sie gleich nach oben in ihr Zimmer gebracht und sich dort im Spiegel begutachtet.oh my god...es fehlt ne anständige Frisur und ich könnte an Eles Stelle hinterm schreibtisch sitzen....
Ihr Lächeln wirkte leicht unglücklich, als sie ele ansah. "Wie sicher ist es, dass Mr. Porter mich ernt nimmt?"
Mika überlegte grad ernsthaft, zu edm gspräch einfahc nicht aufzutauchen und aus dem Zimmer zu flüchten, als sie die Haarspraydosen sah. Haare kämmen? IHRE HAARE? die nicht mehr waren als ein durcheinander aus Locken, dreads und einzelnen strähnen? das klang nach Schmerzen, und fast fühlte sich das Mädchen wieder wie als sechsjährige, wo sie hübsch gemacht und gekämmt wurde, um auf großmutters gebutrstag hübsch auszusehen. So schlich sich ein gequälter Ausdruck auf ihr Gesicht, und sie schluckte die bissige bemerkung, die sie jedem anderen entgegen geschleudet hätte, hinunter.
Ele war bisher zu nett zu ihr gewesen, und immerhin war es für Mikas eigenes Wohl, da würden die paar Haare, die ihren kopf verlassen würden müssen, ein guter Preis sein.
Mika setzte sich auf dem stuhl vor Eles Schreibtisch, während ihre Finger nervösmit dem deckel des Zipp-feuerzeuges spielten, welches sie aus ihren anderen Sachen mitgenommen hatte.
Ele hatte die Emotionen in dem Gesicht des Mädchens gesehen und so stellte sie sich vor sie, beugte sich runter um ihr in die Augen zu sehen.
"Marylin, ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst. Wie jemand, der zur Schau gestellt werden soll. Aber lass mir dir eins sagen, die Beamten sind die schlimmsten ... " sie räusperte sich kurz und verschluckte den Kraftausdruck "vllt. haben wir Glück und der Mann ist freundlich und will dir wirklich helfen. Es kann aber auch andersrum sein und der gute Mann ist ein Bürokrat der schlimmsten Sorte. Ich denke, wir sollten alles tun, damit du da gut durchkommst. Und meine Erfahrungen mit Ämtern sind sehr umfangreich. Ich erzähl dir die Schoten bei Gelegenheit."
Eine kurze Pause folgte, in der sie Mika in die Augen sah.
"Und ich versprech auch, du hast noch Haare auf dem Kopf, wenn ich fertig bin. Ok?"
Sie zwinkerte ihr zu und nahm eine Spraydose um loszulegen. Ihr kam zugute, dass sie in der Schule immer ihren Freundinnen die Haare machen musste. Irgendwie schien sie ein Händchen dafür zu haben. Und siehe da, auch dank ihrer leichten Hände ging es ohne Ziepen ab und ohne ausgerissene Strähnen.
Nach ca. 20 min sah Mika umwerfend aus, die Dreads waren aufgedröselt und lagen nun im Verein mit den anderen Locken und Strähnen in leichten Wellen um ihr Gesicht.
"So... sehr schön. Allerdings wirst du nachher Haare waschen müssen. Ich hab jede Menge Zeugs gebraucht aber das Ergebnis ist umwerfend. Wenn du dich mal kurz anschauen möchtest?"
Sie reichte ihr einen kleinen Taschenspiegel.
"Bekommst auch keine Rechnung." Sie grinste und verpackte schnell alles wieder, griff sich ihre farblich passende Handtasche und sah sie an.
oh my god, Ele konnte die Dankbarkeit des vor ihr sitzenden Mädchens in ihren Augen lesen, als sie diese Worte aussprach. Die sekretärin hatt verstanden, was Mikas Problem war: Das zur-Schau-gestellt-Werden. Während ihrer flammenroten Haare fiel sie zwar in jeder Menschenmasse auf, ager sie war an sich eher weniger der Typ, der sich um seine Kleidung Gedanken machte. Hauptsache, sie saß bequem und dunkel. Und nun hatte sie ihre Kleidung, die ihr Sicherheit verliehen hatte, gegen welche eintauschen müssen, in der sie zwar gut aussah, aber sich unwohl fühlte. Dass das gleiche un auch mit ihren Haaren geschehen würde, nun gut.
Während Ele an Marilyns Haaren herumfummelte, saß diese still und ließ das Procedere über sich ergehen. Und doch war ihr Gesichtsausdruck mehr als erstaunt, als sie sich daraufhin im Spiegel sah.
"wow....sowas kann man mit haarspray machen?danke....."
Mehr Wort fielen ihr nciht ein, um auszudrücken, wie dankbar sie Eele wirklich war. Sie sstand auf und ließ die junge Sekretärin zuerst durch die Tür, bevor sie diese schloss und in Rchtung Garage ging. Von dort aus fuhren die beiden in Richtung Inverness, wo ein recht junger Sozialarbeiter namens Henry Porter schon wartete.