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Dieses Thema hat 21 Antworten
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 Inverness-Area
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Mika Offline

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Beiträge: 810

06.02.2006 21:37
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Ha, da sollte noch einmal sagen der Winter und diese eisige Kälte hatten nicht einen positiven Nebeneffekt. Für einen der Feuerteufel war dieses Wetter absolut ideal, um sich mit ihrer Mutation auseinanderzusetzen. Außerdem hinderte der Schnee und das viele Eis Mikas Feuer daran, allzugroßen Schaden an der Landschaft anzurichten.

Mit diesem gedanken im Kopf hatte das rothaarige Mädchen sich joggend in Richtung See aufgemacht. Sie trug nur einen Kapuzenpullover und irhen Windbreaker,denn auf gewisse Weise schütze ihre Mutation sie auch vor den niedrigen Temperaturen.Nicht sonderliche ausser Atem blieb sie in der Nähe des Sees stehen. Obwohl die Sonne schon untergegangen war, schien der Himmel doch nicht wirklich dunkel, doch da sich Mika an die gestrige Schülerversammlung nur allzugut erinnern konnte, hatte sie sich bei Ele im Sekretariat abgemeldet.Suchendsah sie sich nach einem geeigneten Ort für ihre Übungen um . Da bei dieser Winterlandschaft sowieso alles gleich aussah, entschied sie, an Ort und stelle stehen zu bleiben.

Mika zog die stirn kraus und konzentrierte sich allein auf das, was sie sich für heute vorgenommen hatte.Klar, seit sie am Institut war hatte sie fast täglich auch neben der Mutations-AG geübt und konnte mithilfe ihrer Fähigkeiten auch schon kleinere Flammen sowie Feuerbälle entstehen lassen udn unter Kontrolle halten. Fremdes , nicht allzu großes feuer zu kontrollieren fiel ihr weniger schwer und daher war ihrer Meinung nach dort auch nicht mehr so starker Übungsbedarf vorhanden.Aber schon seit einiegr Zeit trug der feuerteufel den Gedanken im Kopf, eine Feuerwand um sich selbst entstehen zu lassen. und was eignete sich besser als eine verschneite und menschenleere Landschaft, um dies zu üben?osc hob die ihre Ärmel nach oben und drehte sich einmal langsam im Kreis.Auf Höhe ihrer ausgestreckten Hände entstand ein kleiner Flammenring, der kontinurierlich größer wurde.Miak konzentrierte sich auf das Feuer und biss sich auf die Unterlippe. zur Hölle werd doch mal größer.... Ein Flammenring vom Boden bis zu ihren ausgestreckten Händen umschloss die Rothaarige, doch sie hielten sich auf dieser Höhe. Mit einem lauten Fluchen udn eienr wegwerfenden Handbewegung ließ Mika das Feuer erlöschen.

Allright, nächster Versuch. Der schweiß stand Mika nach einer halben Stunde auf der stirn, aber nach vielen versuchen und rumgefluche hatte sie es geschafft, dass der Flammenring eine Höhe von ca. 2 Meter erhielt. Sie konnte ihn nicht lange aufrechterhalten,aber sie war froh, über diesen kleinen Erfolg. Kleine ringe waren in den Schnee gebrannt, dort, wo das Feuer den Schnee zum Schmelzen gebracht hatte. Mika schob sich eine Zigarette zwischen die Lippen und nahm einen tiefen Zug. Sie würde dieses verdammte feuer schon noch kontrollieren können!

Gambit Offline

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Beiträge: 818

07.02.2006 00:38
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Es war nicht ganz klar, wie lange Remy da schon stand. Aber seine sehnige Figur, die wie immer in seinem Mantel steckte, würde unweigerlich in Mikas Blickfeld geraten, wenn sie sich zum Institut umdrehte. Auf seinen Stab gestützt blinzelte er ihr entgegen, wie jemand, der wirklich absolut gar nichts anderes auf der Welt zu tun hatte, als in diesem Augenblick dort zu stehen und sie zu beobachten.

"Nicht schlecht," kommentierte er ihre Versuche. "Dafür, dass es dir niemand wirklich gezeigt hat, meine ich."

Er verlagerte das Gewicht auf das andere Bein und hob den Stab leicht an. Dann legte der den Kopf leicht schief.

Remy hatte bei ihrer letzten Begegnung gewonnen. Eigentlich war er ihr keine Trainingseinheit schuldig - aber andererseits brauchte er ein wenig Abwechslung. Und hier war offensichtlich eine junge Mutantin, die ihre Kräfte trainieren wollte. Warum also nicht das eine mit dem anderen verbinden?

"Wie sieht's aus, bist du zu erschöpft, oder hast du noch Lust auf ein kleines Spiel?"

Mika Offline

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Beiträge: 810

07.02.2006 17:50
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Mikas Gesichtsaudruck entgleiste fast, als sie Remy in ihrer Nähe sa. Zur Hölle hatte der Junge echt nichts besseres zu tun als sich über sie zu amüsieren? Und dann auch noch zwei Tage hintereinander, gott, da konnte sie sich wirklich glücklich schätzen, dachte die Rothaarige zynisch. Und "nicht schlecht" war ungefähr damit gleichzusetzen, wenn sie sagte, ein Typ sehe nett aus....

Sie ließ den Rauch aus ihren Lungen durch ihre Nasenlöcher entweichen und legte leicht den Kopf schief.

"Spiele mit dir bedeuten doch eh, zu verlieren und für dein Aüsement herzuhalten....danke, kein Bedarf. Ich hab noch ein bisschen zu tun."

Bekam Remy etwas das gefühl, Mika mochte ihn nicht? Oh nein, damit hatte das absolut nichts zu tun. Aber der Cajun war nun einmal einer der wenigen, der es immer wieder schaffte, dass sie sich unbefähigt fühlte, und aus disem Gefühl heraus wuchs bei ihr nun einmal die Wut. Klar wusste sie, dass sie von Remy lernen könnte, aber ihre Sturheit schien zu überwiegen.

So drehte Mika Remy den Rück zu, schnippste ihre Zigarette in den Schnee und begann erneut damit, den Feuerring aufzubauen.

Gambit Offline

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Beiträge: 818

07.02.2006 18:19
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Remy lachte, aber es klang weder amüsiert noch höhnisch, sondern eher ansteckend. Zumindest für Leute, die keine schlechte Laune hatten.

"Hast du wirklich so ein schlechtes Bild von mir? Awwww, du brichst mir das Herz, cherie."

Das Schmunzeln auf Remys Gesicht würde sie nicht sehen, wenn sie weiter mit dem Rücken zu ihm stand. Aber wenn sie nur ein klein wenig auf ihre Umgebung achtete, dann würde sie den rhythmisch knirschenden Schnee richtig interpretieren. Und das Geräusch näherte sich.

"Ich hätte dich nie für jemanden gehalten, der so einfach aufgibt. Wie man sich doch in Menschen täuschen kann..." erklang die weiche Stimme etwas dichter hinter ihr. Ja, er wollte sie absichtlich herausfordern. Und wenn sie sich umdrehte und sich einfach etwas mehr Zeit nahm, würde sie schon noch merken, dass es ihm nicht um sein Amüsement ging.

"Aber hey, wer bin ich denn schon, dass ich dich weiter von deiner ... Beschäftigung abhalte? Von mir aus kannst du ruhige weiter Kreise in den Schnee schmelzen."

Sprachs, und lehnte sich abermals breit grinsend auf seinen Stab.

Mika Offline

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Beiträge: 810

07.02.2006 21:59
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Argh, dieser Kerl konnte einen echt verrückt machen! Sie war froh darüber, mit dem Rücken zu ihm zu stehen, ansonsten hätte er das Schmunzeln als Antwort auf seine Frage gesehen.Ein schlechtes Bild hatte sie von Remy nicht, sie konnte ihn einfach nicht einschätzen und dass ärgerte sie. Mit einer wegwerfenden Handbewegung hrerseits erloschen die Flammen und sie drehte sich um, nachdem sie das Geräusch näherkommender Schritte hörte.

Mika legte den Kopf schräg und sah Remy entgegen, und schon wieder wirbelte die gleiche Frage wie bei jeder ihrer Begegnngen zuvor durch ihren Kopf: was will er von mir? Oh, sie würde die Frage nicht stellen. Und sie würde auch nicht auf seine Provokation anspringen, denn auch wenn sie ein sehr hitziger Charakter war, hatte die Rothaarige in den letzten Monaten schon gelernt, in Grenzen ihr Temperament zu zügeln.

"Du bist ja nur neidisch, weil du keine Kreise in den Schnee zaubern kannst...jedenfalls nicht auf solch eindrucksvolle Art..."

Meine sie in kindlich schmollendem Ton und grinste kurz, wurde dann jedoch wieder ernst, ein hauch von Neugier spiegelte sich in ihren Augen.

"Okay, um was für ein Spiel geht es, wenn der Herr schon seine kostbare Zeit für mich opfert?"

Gambit Offline

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Beiträge: 818

08.02.2006 03:09
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Das breite Grinsen, als er ihre Antwort hörte, wich einem gewinnenden Lächeln. Remy hatte den Köder präpariert, nun war es Zeit, die Angel auszuwerfen.

"Na, ich dachte mir, du willst vielleicht eine Revanche für gestern. Aber dazu kommen wir später." Das Funkeln seiner schwarz-roten Augen in diesem Moment hatte schon etwas Geheimnisvolles an sich. Aber nun nickte er mit dem Kinn zu ihr hin, oder eher, in Richtung ihrer Hände, die für die Ausübung ihrer Mutation wichtig zu sein schienen.

"Wie viele Feuerbälle kannst du gleichzeitig machen? Kannst du sie werfen oder fliegen lassen? Triffst du damit auch bewegliche Objekte?"

Noch während er fragte, zog er direkt vor Mikas Füßen mit dem Ende seines Stabs eine Linie quer in den Schnee. Von dieser entfernte er er sich im Rückwärtsgang, während er sich ansah.

"Das Spiel heisst Schießstand. Deine Feuerkugeln sind deine Geschosse und die hier..."

Damit griff Remy in die Tasche und zog ein eckiges kleines Päckchen hervor, das glitzernd das Licht vom Haus reflektierte. Das Glitzern entpuppte sich mit leisem Knistern als Kunststofffolie, die Remy nun zurück in die Tasche stopfte. Das Päckchen fächerte er mühelos in einer Hand auf.

"...werden deine Ziele sein" beendete er den Satz. "Meinst du, du kannst eine davon treffen? Keine Angst, sie werden nicht explodieren, falls du sie verfehlst."

Ja, das war schon das ganze Geheimnis. Oder zumindest der erste Teil davon. Mika bemühte sich, ihre Mutation in den Griff zu bekommen, das konnte jeder deutlich sehen, der sie vorhin beobachtet hatte. Remy wollte ihr lediglich etwas sinnvolleres beibringen, als Löcher in den Schnee zu schmelzen. Zielübungen waren von daher ein angemessener erster Schritt. Die Frage war nun, ob Mika schon bereit dafür war.

"Oder wäre es dir lieber, wenn ich sie erstmal nur hinstelle? Unbewegte Ziele lassen sich leichter treffen."

Die Karten von einer Hand in die andere springen lassend, legte er den Kopf schief und wartete auf Mikas Antwort.

Mika Offline

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Beiträge: 810

08.02.2006 18:09
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Eine Revanche für gestern? Kurz leuchteten ihre Augen auf, denn immerhin hatte Mika den Ehrgeiz, wenigstens einmal gegen Remy zu bestehen, auch wenn dies dann wohl eher Ergebnis eines Fehlers seinerseits wäre als weniger ein Zeichen dafür, dass sie gut genug sein könnte. Seine Fragen ließen sie jedoch kurz nachdenken. Natürlich konnte sie die Feuerbälle werfen und auch fliegen lassen, aber sie hatte es nie mit mehr als zweien zugleich versucht, immerhin hatte sie nur zwei Hände zur Kontrolle. Bisher hatte sie noch nicht den Versuch gemacht, bewegliche Objekte zu treffen, obwohl es nicht so die Schwierigkeit sein konnte, da sie über eine gute Hand-Augen-Koordination verfügte.

Als Mika jedoch ihre Ziele sah, schluckte sie kurz. Es war doch schwerer, bei diesen Lichtverhältnissen so kleine Ziele zu treffen, vor allem da sich das Mädchen vorstellen konnte, wie schnell die Karten fliegen mussten, damit sie in der Luft blieben.Sie nickte jedoch entschlossen und sah Remy an.

"Ich denke, ich kann es versuchen, sie gleich im Flug zu treffen. Unbewegliche Objekte zu treffen beherrsch´ ich eigentlich ganz gut, und da die Karten das Ziel sind müssen die Kugeln auch nicht so groß sein.Aber ich kann nur zwei Feuerbälle auf einmal kontrollieren...."

Klang das letzte wirklich wie eine Entschuldigung? Würde Mika ein bisschen realistischer sein, würde sie sich eingestehen, dass es für die kurze Übungszeit schon recht gut war, was sie konnte.Aber Perfektionismus findet sich halt bei allen Alters- und Gesellschaftsklassen, und Mika versuchte sowohl beim Sport als auch bei ihrer Mutation das Bestmögliche zu erreichen. Und davon war sie noch weit entfernt, dass wusste sie.

Gambit Offline

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Beiträge: 818

08.02.2006 21:36
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Remy nickte und ging noch ein paar Schritte zurück.

"Die ersten beiden sind nur zur Probe," verkündete er und warf erst eine Karte, dann die zweite. Wirbelnd und drehend flogen sie einen langsamen Bogen; eine klassische ballistische Kurve, erst hoch und dann wieder runter.
Die Bildseite war während der Flugphase nach unten gerichtet, Mika müßte also die Karten gegen den dunklen Nachthimmel gut erkennen können. Außerdem warf Remy absichtlich auf diese Weise; die annähernd identischen Flugbahnen würden es Mika erleichtern, die Karten zu treffen.
Die beiden Karten fielen innerhalb eines Meter voneinander vor Mika zu Boden. Die dunkle Rückseite hob sich deutlich vom Schnee ab. Auch das war absicht, denn so würden sich die Wurfgeschosse später schneller wiederfinden lassen.

Ja, Karten waren kleine Ziele, aber nur wer sich hohe Ziele setzte, konnte sich auch effektiv verbessern. Alles andere war ja keine Herausforderung. Und die Schwierigkeit ließ sich jederzeit erhöhen, beispielsweise wenn Remy die Karten auf jene präzise Art und Weise warf, die sie punktgenau und ohne Abweichung an ihr Ziel brachten. Dann flogen sie auch bedeutend schneller und wirbelten nicht herum. Und üblicherweise leuchteten sie dann auch und lösten sich mit einer Explosion auf.

Aber das hier sollte Zieltraining werden, keine Kampfsimulation, und deswegen würden alle Karten denselben langsamen Bogen nehmen. Abwartend sah Remy zu Mika hinüber, während er die restlichen Karten zwischen seinen Händen hin und her springen ließ.

"Na, gesehen? Dann kanns ja losgehen. Hier warten 50 mögliche Volltreffer auf dich. Ich zähle mit, wie viele du vom Himmel holst. Oh, und keine Angst wegen der Karten, ich habe noch mehr als genug davon. Bist du bereit?"

Mika Offline

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Beiträge: 810

09.02.2006 22:05
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Mika hatte sich keinen Zentimeter bewegt, als die Karten durch die Luft geflogen waren, aber ihre Augen waren der Flugbahn aufmerksam gefolgt.Sie war froh darüber, dass remy die Karten nicht allzuschnell warf, denn so war hier für sie eher die Quantität das Problem, denn die Konzentration aufzubringen, wenigstens einen teil der 50 Karten zu treffen, schien kompliziert.

Zwischen Mikas Augen entstand eine kleine Falte, während sie tief Luft holte und dabei aufmerksam auf Remy Hände schaute, zwischen denen sich die Karten bewegten.

"Okay, bin bereit...."

Gambit Offline

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Beiträge: 818

10.02.2006 02:30
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Und damit liess Remy die ersten zwanzig Karten fliegen. Langsam, in gleichmässigem Abstand wirbelten sie durch die kühle Nachtluft. Sie flogen nahezu identische Bahnen, so dass Mika die Ziele immer an derselben Stelle abfangen konnte.

Remys Handgelenk und Finger vollführten dabei immer dieselbe Bewegung, weich und fliessend. Keine Tricks, keine Asse im Ärmel, sondern einfache Zielübungen.

Lautlos zählte Remy mit, wie viele Karten Mika traf. Nach diesen ersten zwanzig, die er im absolut gleichen Rhytmus warf, würde er eine kurze Pause einlegen. Dann warteten weitere zwanzig auf sie, allerdings würde er die dann ein wenig anders werfen. Die flogen immer zu zweit kurz nacheinander, so dass Mika beide Feuerbälle werfen und sich danach zwei neue machen musste. Remys Technik ließ ihr die Zeit dazu, aber Sinn dieser zwanzig Karten war es eher, ihre Reaktion zu schulen, da sie es mit zwei aufeinanderfolgenden Zielen zu tun hatte.

[der Ausführlichkeit halber nochmal leicht überarbeitet]

Marinja Offline

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Beiträge: 383

10.02.2006 12:33
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Es war noch etwas Zeit, bis das Abendessen stattfand, Marinja hatte sich sogar vorgenommen, daran teil zu nehmen. Also hatte Marinja ihre Jacke geschnappt und war hinaus in die Kälte gestiefelt.

Mehr durch Zufall hatte sie den Weg zum See eingeschlagen. Als sie die Stimmen hörte, kam sie neugierig näher und beobachtete Mika bei ihren Zielübungen. Stören wollte sie jedenfalls nicht, aber sie kam trotzdem etwas näher, damit die beiden jedenfalls wussten, dass sie da war und nicht heimlich lauschen wollte.

Mika Offline

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Beiträge: 810

10.02.2006 19:50
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Erst noch recht ungelenk und flogen die ersten Feuerkugeln in Richtung der Karten, eine verfehlten ihr Ziel und einige Karten traf sie eher durch Glück, bevor Mika ihre Rhythmus gefunden hatte und die restlichen Karten ohne Probleme traf. Ihr Gesichtsaudruck schien konzentriert, aber nicht angestrengt, und das Wiederspiegeln der Flammen in ihren Augen erweckte einen fast dämonischen Eindruck.Es machte ihr Spaß, mal auf etwas anderes zu zielen als imaginäre Feinde im Schnee oder auf leere Getränkedosen.

Sie nutze die kurze Verschnaufpause, um zu Remy zu sehen. Lächelte sie wirklich oder schien es nur so? Auf jeden Fall war Mika froh, die erste Hürde ohne Probleme überwunden zu haben.Als sie Marinja entdeckt, winkte sie ihr zu und machte sie dann daran, sich um die nächsten 20 Karten zu kümmern. Sie war leicht irritiert, dass sie Karten un anders flogen, und so fanden zwei Karten ihres Weg zum Boden ungetroffen. Dann jedoch bewegten sich Mikas Hände gezielter, lenkten die Bahn der Feuerkugeln noch um, falls es abwegig war, dass sie die Karten treffen würden, und korrigierte die Größe der Feuerkugeln, denn zum Ende hin schienen sie immer kleiner zu werden.

Nachdem sie alle Kugeln geschafft hatte, setzte sie sich in den Schnee. God damned, warum war es eigentlich so anstrengend, seine Mutation zu gebrauchen? Der Schweiß, der sich während der Übung auf Mikas Stirn gesammelt hatte, gefror bei den niedrigen temperaturen schon fast, aber noch immer war Mika nicht kalt. Im Gegenteil,, der Gebrauch ihrer Mutation hatte sie auch körperlich angestrengt, so dass sie zwar leicht erschöpft, aber froh war. Ihr Erschöpfungszustand verschwand jedoch schnell wieder.

Gambit Offline

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Beiträge: 818

11.02.2006 04:37
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Remy sah recht zufrieden aus, von den vierzig Karten hatte sie mehr als die Hälfte getroffen.
Der erste Teil war nur zum Aufwärmen gewesen, Remy hatte erwartet, dass Mika sicherer werden würde, wenn sie erst einmal den Bogen raus hatte. Und er hatte recht behalten.
Die nächsten zwanzig hatte er immer in kurz aufeinander folgenden Paaren losgelassen. Auch hier hatte Mika sich schnell anpassen können und entsprechend seinen Erwartungen getroffen.
Innerlich setzte er für Mika ein Ziel von 75 Prozent fest, dass sie beim nächsten Mal erreichen sollte. Ja, er hatte vor, diese Übung zu wiederholen. Das würde er ihr aber erst am Schluss sagen.

Doch noch warteten zehn Karten in seiner Hand. Mit ihnen hatte er etwas besonderes vor. Marinjas Anwesenheit hatte er wohl bemerkt. Wollte sie mitmachen? Dazu kannte er sie noch nicht gut genug, beobachtet hatte er bisher nur Mikas Fortschritte. Und ihr galten auch seine Worte und Aufmerksamkeit.

"Du hast dich schon sehr gut geschlagen. Und wenn du noch kannst, will ich etwas mit dir ausprobieren. Ich hab noch zehn Karten hier, von denen werde ich immer zwei zugleich werfen, keine Verzögerung. Ich will wissen, ob du es schaffst, sie mit einem einzigen Schuss zu erwischen. Wie du es machst, ist deine Sache - einen fliegenden Ball, der Haken schlägt, oder einer, der sich im richtigen Moment zerteilt, oder ein einzelner Schuss, der groß genug ist um beide auf einmal zu erwischen - ich überlasse das dir. Ich will sehen, wie phantasievoll du mit deiner Gabe umgehst. Überrasch mich!"

Genug der Anweisungen. Sobald Mika wieder auf ihren Füßen stand, zählte er innerlich bis vier und warf. Gleiche Geschwindigkeit, nahezu gleiche Flugbahnen, immer zwei Karten nebeneinander. Sie hatte also fünf Versuche und er hoffte, dass sie die nutzte.

Marinja Offline

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Beiträge: 383

12.02.2006 11:47
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
Marinja beobachtete weiter schweigend diese Übung. Sie fragte sich natürlich, warum Mika dafür Feuerbälle benutzte und nicht gleich die Karten mit ihrem Geist in Brand steckte, da sie aber den Anfang dieser Übung und somit auch nicht die Unterhaltung davor mitbekommen hatte, schwieg sie brav und freute sich für jede Karte die zu Asche wurde.

Mika Offline

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Beiträge: 810

13.02.2006 18:55
[13.12., vor dem abendessen] Nahe des Sees Antworten
überrasch mich... Am Ende ihres allerersten Gespräches hatte Remy die gleichen Worte verwandt, und so schien es dem rothaarigem Mädchen kein zufall zu sein, dass er sie heute wieder benutzte.Wenn der Amerikaner ihre Kreativität austesten wollte, nur zu.Sie hatte ihn beim ersten Mal überrascht und würde es, so hoffte sie, auch diesmal tun

Als das erste Kartenpaar Remys Hände verließ,begann Mika eine drehende Bewegung mit ihrem rechten handgelenk, um welches schon die Flammen aufzüngelten. Es bildete sich ein Feuerwirbel, der auf die Karten zuschoss und mit jeder weiteren Drehung von Mikas Hand größer wurde, so dass er problemlos beide Karten treffen würde. Ähnlich wie bei einem kleinen Wirbelsturm wurden die Karten herumgewirbelt und löste sich bei der Berührung mit dem Feuerwirbel zu Asche auf. Es forderte Mika sehr viel Konzentration ab, die Wirbel aufrecht zu erhalten, und unbemerkt hatte sie ihre Unterlippe zwischen die Zähne gezogen. Als der letzte Feuerwirbel das 5.Kartenpaar getroffen hatte, löste er sich funkensprühend auf.

Mika war ja schon so ein recht blasser Typ, aber nun hatte ihre Haut die Farbe des Schnees angenommen. Die Erschöpfung war ihr nichtnur anzumerken, nein, man konnte auch regelrecht sehen, dass dieses sture Mädchen heute an ihre Grenzen gegangen war. Da sie, bevor Remy aufgetaucht war, auch schon trainiert hatte, war dies hier definitiv die längste und konplexeste Übungsstunde, die sie bisher gehabt hatte. Sie ging langsam auf Remy zu und lächelte müde.

"Überraschung..."

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