Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Remy war schon beeindruckt von dem Flammenwirbel, er schien effektiv genug zu sein, immerhin verarbeitete er die restlichen Karten zu Asche. Für gleichmäßig ausgerichtete Flugkörper schien das gut zu sein, mal sehen, wie beweglich sie mit dem Wirbel war. Als die Flammen, die am Ende schon die halbe Strecke zwischen beiden überbrückt hatten, schliesslich verloschen waren, griff er sich seinen Stab und ging langsam auf Mika zu. Die kam ihm schon entgegen. Er hob schon an, um ein Kompliment zu machen, aber, was war das nur? Sie sah irgendwie seltsam aus. Schwankte sie etwa? Sie war ja so bleich wie Kreide! Schien so, als hätte es sie jede Menge Kraft gekostet.
Schnell lief er die letzten Schritte zu ihr, um sie aufzufangen, falls sie umkippen würde.
"Mon dieu, was für eine Vorstellung! Aber du siehst sehr erschöpft aus - wie fühlst du dich? Kannst du gehen? Komm, wir gehen besser nach drinnen."
Er bot ihr an, sie zu stützen, während er mit ihr zum Haus hinüber ging. Erst einmal musste Mika sich ausruhen. Sie hatte wirklich eine Menge geleistet in diesen paar Minuten. Nichts, was Remy ihr nicht auch zugetraut hätte, aber bei weitem mehr, als er erwartet hatte, für eine erste Stunde. Er würde mit ihr später noch eine Auswertung machen, aber für den ersten Moment war er mehr als nur zufrieden, und das liess er sie auch wissen.
"Überraschung, in der Tat. Das war eine ganz schöne Leistung, ich bin beeindruckt. Du hast dich hervorragend geschlagen. Du solltest das Training unbedingt aufrecht erhalten, dann wird es dir mit der Zeit immer leichter fallen. Was meinst du, traust du dich übermorgen zu einer weiteren Runde?"
Mittlerweile waren sie bei Marinja angekommen. Remy sah sie an und lächelte etwas. "Bonsoir, Marinja. Ich glaube, deine Freundin Marylin und ich könnten jetzt gut was zu essen vertragen. Und ich denke, das Abendessen müsste auch bald anfangen. Wie sieht es aus, kommst du mit?"
Marinja war ebenfalls über diesen Feuerwirbel überrascht und genauso darüber, wie es an Mikas Kräften gezerrt hatte, sie sah ja fast so blass aus wie Brooke.
"Bonsoir", antwortete sie und sah dann leicht besorgt zu Mika. "Alles in Ordnung? Klar komm ich mit, was soll ich hier alleine?" Marinja lächelte leicht und schloss sich den Beiden an.
"Geht schon...bin nur ein bisschen fertig, die Wirbel gehören nicht gerade zu den einfachsten Dingen."
Mika ließ sich nicht von Remy stützen, denn obwohl sie sehr erschöpft war und sich zerschlagen fühlte wie selten zuvor, so hatte sie doch den Stolz, ohne fremde Hilfe den Weg zum Institut einzuschlagen.Die Fülle an Komplimenten, die Remy ihr gegenüber aussprach, brachten sie trotz allem leicht zum Lächeln.Sie hatte ihn beeindruckt? Na dann war es das ja wert gewesen. Natürlich würde das rothaarige Mädchen neben ihren Traqiningsstunden in der Turnhalle auch das Mutationstraining weiterhin täglich durchführen, aber jetzt brauchte sie unbedingt was zu Essen. Und Schlaf. Am besten beides in ungeheuren Mengen.
"Übermorgen wäre in Ordnung....hey Marinja, vielleicht hättest du ja dann Lust mitzumachen, wenn es Remy nichts ausmacht..."
"Nichts dagegen, wenn ihr es gemeinsam versuchen wollt. Ich bring einfach ein paar Karten mehr mit."
Er hatte keine Ahnung, wie weit Marinja mit ihrer Mutation war, aber das würde er noch herausfinden. Dass er Mika mit dem Schießstand getestet hatte, hatte schon seine Gründe, schliesslich wusste Remy was für Simulationen auf die Kinder warten würden. Wenn sie erst einmal so weit waren, im Dangerroom zu trainieren, würden sie es vielleicht verstehen.
Er öffnete die Tür und liess die beiden zuerst hindurch gehen. In der Halle hörte man bereits die Schritte der Schüler, die dem Speisesaal zustrebten. Allerdings hatte Remy vor dem Essen noch etwas zu erledigen.
"Warum geht ihr nicht schonmal vor, ich bin gleich da. Und lasst mir ein paar Rühreier übrig!"
Er zwinkerte den beiden zu und verschwand dann wieder nach draußen.
Würde Mika wissen, dass sie in Remys Augen ein Kind war, würde es um sie herum wahrscheinlich genauso frostig werden wie in Brookes Nähe. So aber genoss sie die Wärme in der Halle und freute sich auf eine große Portion Abendessen.Jedoch sah sie Remy überrascht an, als dieser meinte, er hätte noch etwas zu tun.In Anbetracht des Umstandes, dass sie in letzter zeit nur wenige der Lehrer gesehen hatte und die Schülerversammlung sie noch über weitere Dinge informiert hatte, weckte es doch ihre Neugier, dass Remy wieder nach draussen verschwand.Aber vielleicht war ihr Misstrauen ja auch unbegründet.So nickte ihm das rothaarige Mädchen nur zu und verschwand ohne ein weiteres Wort im Speisesaal.
Noch bevor die Drei das Haus betraten, sagte Marinja zu, was das Training an ging. Sie hatte zwar seit ihrer Kindheit gelernt, wie sie ihre Fähigkeit unter Kontrolle halten konnte, aber sie gezielt einzusetzen hatte sie erst hier richtig gelernt. Also ein paar Stunden Extratraining wären nicht schlecht.
In der Halle zog sie ihre Jacke aus und verzog leicht das Gesicht, als Remy das Rührei erwähnte, da konnte sie glatt ihren Appetit erneut verlieren. Sie sah ihn dann nur kurz hinterher, als er wieder hinaus in die Kälte verschwand und folgte schnell Mika in den Speisesaal.