Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Cathy wachte auf, erneut viel zu früh, um schon frühstücken zu gehen... sie blickte hinüber zu Julie und sah deren offenen Augen...
Hatte sie auch wegen des autogenen Trainings mit Padraig nicht schlafen können? Oder hatte darüber nachgegrübelt, was geschah, wenn sie es meisterten...
"Gute Morgen..." sie flüsterte, um Elayne nicht aufzuwecken.
"Läufst du mit eine Runde?"
Es schien klar, dass Cathy reden wollte...
Cathy wartete auf Padraig, so wie sie es mit ihm abgemacht hatte: Unter einem der Bäume, im kühlen Schatten.
Julie hatte sie heute auf der Krankenstation getroffen und gleich mit eingeladen... ob diese nun allerdings auch kommen würde... Cathy hoffte es... es konnte ihnen beiden nur helfen... und dass Padraig ihr das hier alles anbot, um ihr zu helfen, rührte sie tief...
Cathy kam die Treppe vom Ersten Stock auf leisen Gummi-Sohlen nach oben gerannt, fast ohne einen Laut zu verursachen.
Sie war gerade bei Jean gewesen, aber außer dass die in ihrem Kopf herumgepfuscht hatte, hatte sie wieder mal nichts erklärt und sich nur um ihre eigenen Probleme gekümmert. Kein Wunder, Cathy war ja sowieso nur im Weg.
Still klopfte sie an Padraigs Tür. Es war viel zu früh am morgen, um so was unter einen "konventionellen Besuch beim Lehrer" fallen zu lassen. Aber ein Blick in Cathy's Gesicht würde Padraig genügen, um diesen Besuch nicht misszuinterprätieren.
Cathy liefen stille Tränen die Wangen hinunter...
Cathy joggte lustlos vor sich hin... sie tat es mehr aus dem Wissen, dass die Bewegung ihren Muskeln nach dem übermäßig langem Schlaf heute Nacht gut tun würde, als aus der Freude an der Bewegung an und für sich...
Mechanisch saugte sie die frische, würzige Morgenluft, die immer noch diese harten Beigeschmack nach Kälte hatte in sich hinein. Die Beine pumpten, die Arme schwangen antizyklisch mit...
[...]
Nachdem sie das Institut nun zwei mal umrundet hatte, fiel ihr das Licht in der Sporthalle auf...
Einige Meter vor der Halle fiel Cathy in einen langsamen Schritt und beruhigte ihre Atmung, dann schritt sie auf die Halle zu...
Cathy zog Elayne und Julie hinter sich aus dem Gebäude. Kaum waren sie draußen angelangt, platzte es aus ihr heraus:
"Also... Julie, du hast doch gemeint, dass es dich so fertig macht, wenn du die Gefühle aller in einem Raum mitbekommst, und Elayne, bei dir und mir ist es doch genauso... ich hab mir also was überlegt..."
Ich finde es auch wichtig, dass man in der Zeit weiterkommt und nicht ewig an einem Tag rumhängt, aber bei der jetzigen Zeiteinteilung komme ich immer gerade bis zum Frühstück!! Alles weitere ist gar nicht mehr spielbar, weil die OT-Woche immer schon rum ist...
wäre es da nicht etwa lohnenswert, sich mal eine 2-Wochen-pro-IT-Tag Regelung durch den Kopf gehen zu lassen?
Ist euch schon aufgefallen, dass wir eine erschreckende Anzahl ähnlicher Chars hier haben?
Nur mal an dem Beispiel, aber es scheinen sich ja geradezu jede Menge Chars mit Empathie und Empagenese hier zu tummeln... ebenso Pyrokratie und Pyrogenese
Cathy schlug die Augen auf... Es war noch früh am Morgen, die Dämmerung hatte war noch nicht angebrochen... vielliecht Fünf Uhr, halb 6.
Verstohlen sah sie sich im Zimmer um...Elayne und Julie schienen noch tief und fest zu schlafen.
Cathy lehnte sich einen Moment in ihrem Bett zurück und schloss glücklich die Augen. Es schien ein ganz neues Leben für sie angebrochen zu sein!
Leise schlug sie die Decke zurück, setzte die Füße auf den Boden, schnappte sich ihre Klamotten und schlich aus dem Zimmer.
Ihr morgendlicher Dauerlauf rief.
(...)
Frisch geduscht öfnnete Cathy etwa eineinhalb stunden später die Tür recht geräuschvoll. Ihr dunkles Haar hing ihr immer noch in nassen Strähnen an den Wangen, sie trug saubere Jeans und ein schwarzes Shirt - vom Institut.
Der Lauf hatte ihr gut getan, und die Dusche ebenfalls, aber nun war es Zeit, den Tag in die Hand zu nehmen,
"Mädels, ich weiß, ihr werdet mich dafür hassen, aber AUFSTEHEN!"
rief sie aus vollem Hals in den Raum und grinste Elayne und Julie dabei an.
Wollt ihr das noch ausspielen, wie die drei an ein Zimmer reinkommen, oder gehen wir davon aus, dass sie ein Drei-Mann... ähm... Drei-Mädels Zimmer bekommen?
ich will niemanden hetzen, aber mal ganz ehrlich, wir gurken jetzt schon bestimmt 2 Wochen in Gabriels Zimmer rum, ohne dass was passiert... eigentlich sollte Rohey doch Elayne, Juliece und meiner einer in Wuffis... ähm... Wulvies Büro bringen, oder?
Könnten wir uns vielliecht mal absprechen, dass das dann auch irgendwann mal was wird, sonst sind wir im August noch beim 1.08. . NIcht dass ich es eilig habe, aber es wäre schön, wenn mal wieder IRGEND ETWAS passiert...
.Padraig und Cathy betraten den Gemeinschaftsraum.
Um ihren Plan in die Tat umzusetzten, mussten sie jedoch noch einmal fast zwei geschlagene Minuten die CD-Sammlung durchforsten, dann hatten sie endlich die Platte gefunden.
Cathy schaltete die Anlage ein, drückte auf den Eject-Knopf und ließ den Plattenteller ausfahren. Sie legte die Scheibe ein und mit einem leisen Sirren fuhr der Teller wieder in die Anlage.
Über dem Play-Button verharrte ihr Finger.
Fragend sah sie Padraig an...
Leise, vorsichtig und nicht ohne eine gewisse Scheu betrat Cathy die Kapelle.
Noch fielen nur einige wenige Sonnenstrahlen in einem sehr flachen Winkel durch die Blei-Glas Fenster. Die Luft roch schwer, mit diesem für katholische Kirchen so typischen, penetranten Aroma von Weihrauch.
Still tupfte Caythlynn einen Finger in das Weihwasser-Becken und sich selbst dann damit auf Schultern, Brust und Stirn, indem sie sich bekreuzigte.
Dann schritt sie leise zu einer der Bänke, knickste vor dem Altar und kniete dann auf den gepolsterten Schemelchen nieder. Ihr Blick fiel auf eine der Heiligenfiguren, die den Altarraum zu dominieren schien. St. Andrews, der Heilige Andreas. Natürlich! Ist ja auch Schottland, hier...
Sie faltete die Hände zum Gebet und senkte den Kopf, ihre dunklen Locken fielen ihr ins Gesicht und verdeckten die Augen.
Ihre Turnschuhe knirschten auf den feinen Kieseln, mit denen der Weg ausgelegt war, die Luft roch fast wie daheim - würzig frisch nach Heidekraut, Moos und diesem Hauch von Meer, den sie auch aus Irland kannte. Einen Moment schloss Caythlynn die Augen, in Gedanken stand sie mehrere hundert Kilometer westlich, auf der Grünen Insel, auf den Klippen von Donegal Bay, die Welle schmetterten unter ihr an die Klippen... traurig öffnete sie wieder die Augen.
Ob ich jemals wieder dorthin zurückkehren kann?
Will ich das überhaupt?
Wer will mich da schon...
Ob ich ... hier bleiben kann? Nein, wohl kaum... das hier ist eine Schule für Hochbegabte und ich war nie erheblich besser als gutes Mittelmaß...
Traurig ließ Cathy den Kopf hängen... nur um ihn in einer fast schon wütend wirkenden, trotzigen Geste wieder zu heben, zornig zu schütteln. Darüber wollte sie sich jetzt keine Gedanken machen!! Das kam noch früh genug!
Fast schon wie von selbst taten ihre Füße die ersten Schritte, und während sie noch ihre Wut über sich selbt schluckte, war sie schon in einen leichten, ausdauernden Trab verfallen. Mit leichten, federnden Schritten joggte sie den Kiesweg entlang, der über das Arsenal des Instituts führte. Das Außengelände war wesentlich größer, als es noch gestern Nacht gewirkt hatte! Eine Sporthalle, ein Basketballcourt, ein kleines Kapellchen... Cathy war gläubige Katholikin, auch wenn die religiösen, gewaltsamen Auseinandersetzungen um Nordirland sie ziemlich verbittert hatten. Donegal lag fast direkt an der Grenze, war früher einer der neun Distrikte von Ulster gewesen, ehe die Briten die Grafschaft aufgeteilt und den Großteil davon zu Nordirland und damit ihrer Kolonie erklärt hatten. Und trotzdem... der Glaube an Gott war eine der wenigen Stützen, die Cathy in ihrem Leben jetzt noch hatte.
Ohne inne zu halten, joggte sie weiter.
Der Nebel war nicht besonders dicht - zumindest nicht so dicht, wie sie es manchmal daheim erlebt hatte, aber doch zog er in kleinen, weißen Schwaden an ihr vorbei, während sie sich ganz auf das Gelände und den Kiesweg, der vor ihr lag, konzentrierte. Jetzt kam sie an einem kleinen, steinerene Häuschen vorbei, in dessen Fenstern ein warmes, einladendes Licht glomm. Zumindest hier schien schon jemand wach zu sein. Ein verlockender Duft nach starkem Kaffe schien fast schon wie eine Aura von dem gemütlichen, kleinen Heim auszugehen, aber in der fast schon genetisch veranlagten Sturheit, die die meisten Bewohner der Grünen Insel - ganz ähnlich wie ihre schottischen Vettern - geerbt zu haben schienen, verbiss sich Spy den tiefen Drang zu klopfen und um Einlass zu bitten. Warum auch? Sie kannte ja noch niemanden hier...
Naja... wenn sie mich nicht hier haben wollen, bin ich wahrscheinlich bis Mittag sowieso weg...
Caythlynn hatte das Gebäude des Instituts nun fast eineinhalb mal umrundet, als sie - mittlerweile wegen des recht hohen Tempos schwer atmend - stehen blieb. Nun, sie konnte nun einmal nicht weiter vor ihren Problemen davonlaufen, nicht einmal, wenn man den Spruch wörtlich nahm.
Sie blickte auf. Sie war vor der kleinen Kapelle stehen geblieben.
Wortlos schritt sie langsam darauf zu, drückte die Klinke der Tür nieder und betrat den Raum...