Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Cathy fühlte sich wie gerädert... irgend etwas an der gestrigen Nacht war fürchterlich falsch gewesen, das spürte sie jetzt immer noch in den Knochen... um so erstaunlicher, dass sie nichts von Elayne fühlte... auch die anderen Schüler und Bewohner des Instituts schienen sehr ruhig zu sein... kein beunruhigendes Gefühl zupfte an SPy's Empathischen Antennen...
Immer noch etwas kraftlos von letzter Nacht, richtete sich Cathy auf und blinzelte verpennt durch die Bude...
... ein weiterer, kontrollierender Blick zu Elayne und Julie's leerem Bett, dann seufzte Cathy, erhob sich leise ächzend aus den Federn, huschte hinüber zu Elayne, um der einen federleichten Kuss auf die Stirn zu hauchen und begann sich anzuziehen.
In ihren Jogging-Klamotten schlich sie aus dem Zimmer und leise die Treppe hinunter...
Cathy blinzelte auf ihre Armbanduhr... Gerade mal kurz nach 6...
Ein leiser, wohliger Seufzer.
Aber sie war wohl zu erschöpft, um richtig aufzuwachen.
Aus dem kurzen Dämmerzustand wird binnen Sekunden wieder der Schlaf.
Cathy betrat erneut leise und vorsichtig das Zimmer. Wie immer, nachdem sie joggen gewesen war, war sie frisch geduscht und die Haare klebten ihr feucht an den Wangen. Sie setzte sich auf's Bett und betrachtete die schlafende/schlummernde Elayne...
Sie schlief noch immer.
Aber irgendwann schien sie zu bemerken, dass sie beobachtet wurde.
Ein Auge flatterte. Ein leises Brummen ertönte.
Sie war noch lange nicht bereit, wach zu werden.
Cathy zog wieder die Beine an und beobachtete weiter... ihr Kopf war wie in Watte gepackt und sie war mit sich und ihren eigenen Gefühlen alleine... eine föllig neue Situation für sie...
Julie hiefte ihren Koffer und ihre Tasche zu der Tür und vollte schon rein gehen als sie stockte.
Wie schon zurvor hatte sie wieder das Gefühl - dies mal stärker - das etwas nicht stimmte.
Also, anstatt in ihr eigenes Zimmer zu gehen klopfte sie an.
Julie grinste und umarmte Cathy ebenfalls dann ächzte sie.
"Schon gut... ich geh ja nicht wieder weg...", murmelte sie etwas erstickt und löste sich dann von Cathy.
Dann fiel ihr Blick auf Elayne. Und wieder lächelte Julie, leicht, aber doch besorgt.
Jetzt öffnet sie doch die Augen.
Konnte sich nicht mehr vor der Realität verschließen. Sie hatte kein Einzelzimmer mehr, und jetzt bedauerte sie es - fast.
Als sie Julieces Stimme erkennt, lächelt sie sachte. Brummen tut sie dennoch.
Ein leises, ziemlich verschlafenes "Gudn Morgn" kommt aus ihrer Richtung. Die Decke zieht sie halb übers Gesicht.
Cathy lächelte erneut. Jedoch schien es ebenfalls nur ein schwacher Abklatsch des sonst so strahlend hellen Scheins zu sein, der sie immer bei einem ihrer Lächeln umstrahlt hatte. Heute wirkte es mehr wie eine schwache Sonne hinter diesigen Nebelbänken.
Sie ließ sich ganz undamenhaft auf ihr Bett plumpsen.
"Vielleicht war es gar nicht so schlecht für dich, dass du nicht da gewesen bist... es war..." GRAUENHAFT! "... beängstigend gestern Nacht..."
Sie stöhnt leise.
Gestern abend. Sie hatte es erfolgreich verdrängt. Zum Schlafen.
Ein einziges Wort kam über ihre Lippen.
"Raguel?"
Hoffnung lag darin, eine Frage.. und Angst.
Ob Spy etwas gehört hatte?
Julie drehte sich zu Elayne und wünschte ihr ebenfalls einen guten Morgen.
Jetzt lag Besorgnis und auch Angst in ihrer Stimme.
Sie sah Cathy fragend an. "Was, was ist passiert?"
Langsam konnte sie sich zusammenreimen, warum Michel so schlecht drauf gewesen war.
Wieder sah sie zu Elayne. Sie hörte das was sie sprach nicht, fühlte es aber.