Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
er lächelt neutral höflich und setzt sich mit einem wort des dankes. automatische gesten antrainieter gesellschaftliche etikette.
"ich werde meinen erzeugern selbst die nachricht zukommen lassen, ich gehe ohnehin nicht davon aus das mehr geplant ist als ein essen in gesellschaft und einige kleinigkeiten. rein aus... interesse.. verbringen viel bewohner ihre ferien hier?"
hinter vorgehaltener hand beutelt er seinen körper unter beherrschtem husten und sieht sie interessiert an
"Na mein Junge, du solltest wohl im Bett sein und nicht hier rumspringen."
Sie musterte ihn.
"Ja, einige bleiben hier. Ich glaube, es sind 10 oder 11 Schulbewohner. Aber du klingst, als würde dir Weihnachten nicht viel bedeuten."
Karl sprach wie ein Erwachsener. Sein Englisch klang wie die Oberschicht und hatte nichts an sich, was darauf schließen ließ, dass er überhaupt Spaß daran hatte, eine fremde Sprache zu sprechen. Auch sein Verhalten verwirrte sie etwas. So steif und distanziert, nichts jugendliches.
Er schmunzelt tatsächlich einen moment kurz als sie ihm sagt, er solle doch lieber das bett hüten...
"Ihre Fürsorge ehrt mich, aber ich fürchte um meine geistige gesundheit sollte ich das bett weiter als ein durchaus angenehmes gefängnis betrachten müssen."
er holt einen moment konzentriert luft
"Sie haben durchaus recht, ich messe dieser feierklichkeit nicht zu große bedeutung bei. es ist eines von vielen festen - zugegeben eines mit höherem konsumfaktor, aber dennoch nur ein fest. ich finde das beste daran, sind die süßigkeiten."
der letzte satz hat so ein kleines schmunzeln darin was nicht zu dem vorherigen passen mag, gänzlich unkindlich isser also doch nicht
ein lachen entrückt ihm angesichts der aussicht.
"um nichts in der welt würde ich einen solchen kuchen an mir vorrübergehen lassen. ich fürchte allerdings die mir erwiesene freundlichkeit nicht adequat erwiedern zu können."
er sinkt etwas zurück gegen die rückenlehne und arbeitet so von innen nach außen an seiner haltung. ergo sieht man momentan nicht viel davon.
"sie sind relativ neu hier, mrs. - ? ich scheitere schon an ihrem namen, das ist mir sehr unangenehm."
"Entschuldige, ich bin Eleanora Fraser und ich bin erst seit kurzem hier, das stimmt. Und keine Bange, dass mit dem Kuchen ist ein Einstiegsangebot, also nichts, was eine Erwiederung erfordert."
Sie holte ihre Teetasse und brühte einfach mal im Vorbeigehen eine Tasse Kräutertee für Karl auf. Kräutermischung aus dem Hause Fraser.
"Hier... sonst bekomme ich noch Ärger mit Doktor Grey. Ist nur Kräutertee, sehr zu empfehlen. Du kommst aus Deutschland?"
...der Frühling bringt Blumen, der Sommer bringt Klee, der Herbst bringt die Trauben, der Winter den Schnee - oder eben die Schneekönigin des Institutes.
Es war den ganzen Tag eigentlich gar nicht so ein schlechtes Wetter gewesen, aber seit ein paar Minuten schien es, als hätte sich der Himmel aufgetan und beschlossen mal zu zeigen, was noch so alles in ihm steckte. Es schneite und stürmte nur so um die Wette - und sollte irgendjemand aus dem Team darauf kommen dafür später “Frau Holle” verantwortlich zu machen, sollte er vorher lieber mit Bobby sprechen. Der hatte sich nach der Landung des Jets bereits einen leichten Schlag auf den Hinterkopf für sein dummdreistes Kommentar eingefangen. Nein, Ororo war ja eigentlich ganz guter Dinge, nun da sie erst einmal wieder Fuss auf schottischen Boden gesetzt hatte. Sie lächelte sogar eines dieser verdächtigen “Willkommen zu Hause” - Lächeln. Ach ja, auf den Boden fallen, wie Papst Johannes Paul würde sie trotzdem nicht. Abgesehen von der Tatsache, dass sie die Institutsbewohner einfach vermisst hatte, hatte sie noch etwas ganz anderes hergebracht - und eben dieser Tatsache würde sie auch rigeros nachgehen.
So plötzlich wie der Schneesturm gekommen war, legte er sich auch wieder und Ororo stapfte längst neben ihrem ehemaligen Schüler einher.
Es hatte sich seit ihrem Abschied so vieles verändert und sie selber hatte sich gewandelt, nicht nur im Bezug auf ihre Schwangerschaft. Sicher, es hatte einen nicht zu leugnenden Vorteil, dass dieser noch nicht all zu weit fortgeschritten war. Ihre Kugel war noch winzig und eben wirklich nicht mehr als eine Kugel, die unter ihrem weiten Oberteil schlichtweg verschwand. Gut, in den üblichen “Ich-kann-hier-drinnen-nicht-mal-eine-Gänsehaut-kriegen-ohne-dass-man-es-sieht” Kampfanzügen würde es sich vermutlich nicht verbergen lassen, aber im Gegensatz zu Bobby reiste Ororo in zivil und nicht in ihrem X-Men Outfit (Bobby stand eben auf hautenges Leder, sollte irgendjemand nun Fragen diesbezüglich stellen wollen).
In Eles Vorzimmer ging es heute bunter zu, als aus jedem Bahnhof - Karlito war noch nicht ganz da und schon klopfte es das nächste Mal an die Tür.
Entweder schien es jemand jedoch sehr eilig zu haben oder der Frau hatte niemand Manieren beigebracht. Ororo wartete keine Antwort ab (da sie eigentlich auch keine erwartete), sondern schob die Tür einfach auf, um einzutreten. Sie war hier die Schulleitung - also, eigentlich war sie die Schulleitung. Und von der übrigen Schulleitung hatte sie seit Tagen keine Antwort auf ihre Telefonate bekommen und Logan - was er bestimmt vor niemandem zugegeben hätte - hatte sie sonst jeden Tag auf dem Laufenden gehalten oder um Rat gefragt. Das Ausbleiben seiner Anrufe konnte nur zwei Gründe haben - und nein, sie wusste, dass er nicht wieder seinen alten Gewohnheiten nachging.
Eleanora schaute verwundert zur Tür, als diese sofort nach dem Klopfen aufging. Nanu? wer war das denn, der da so gar keine Manieren hatte? Keiner der Schüler hatte das bisher gewagt.
Als sie dann die Frau sah, die da im Türrahmen stand konnte sie nur erstaunt gucken. Die weißen Haare waren schon sehenswert aber die Frau an sich war ein Hingucker.
Na schön, dann auf die Höfliche.
"Guten Tag, ich bin Eleanora Fraser, die Schulsekretärin. Ich bin momentan noch im Gespräch, aber sie können mir gern sagen, zu wem sie möchten."
Abwartend blickte sie dann zu dem "Eindringling" und legte die Hand auf Karls Oberarm, als Zeichen, dass er ja sitzen bleiben sollte.
Eleanora Fraser? Wo war denn… Carol!
Wenn man so viele tausend Kilometer fort war, waren einige Dinge für einen eine hochbrisante Neuigkeit, die für andere längst zur Altlast geworden waren. Carol war nicht mehr am Institut - um genau zu sein war Carol…
Ororos Lippen wurden einen Moment lang so fest aufeinander gepresst, dass jegliches Blut daraus entwich.
“Miss Fraser”, nun war Ororo nicht nur mit einem Schlag in eine heikle GEfühlslage hineinkatapultiert, in der ihre Stimme gefährlich schwankte, sondern zugleich war es ihr auch überaus peinlich einen solchen Eindruck auf ihre spätere Sekretärin gemacht zu haben. Sie würde einfach Logan und Scott den Posten überlassen und Hausfrau und Mutter werden. Aber das würde sie natürlich nicht, denn schliesslich war die Frau einfach nicht dazu geboren wegzulaufen. Genau deswegen war sie ja auch hier - zumindest war das ein abgeschwächter Grund des Ganzen.
“Logan? Scott? Colum? Ich weiss nicht, wer zur Zeit in meinem Büro sitzt.” Mein Büro? Mein Büro! Ele hatte ganz richtig gehört. Gut, vielleicht sollte sich Ororo erstmal vorstellen. Wo hatte sie ihre Manieren gelassen? Ach ja, nicht im Handgepäck und den Gang zum Gepäckband hatte sie sich bisher erspart. “Entschuldigung. Ich bin Ororo Munroe, die derzeit” - ja was zum Henker hatten die anderen von ihr erzählt? Hatten sie überhaupt was erzählt? - “beurlaubte Schulleitung.” Da war noch was, sie hatte… Bobby vergessen, in seinem tuffig unauffälligem Anzug. Mit einem leisen Raüspern deutete sie auf den blonden Jung-Erwachsenen. “Das ist mein Kollege Bobby Drake.” Kollege - sie hätte sich vielleicht vorher eine Ansprache zurecht legen sollen. Nur war ihr dafür schlichtweg vor Sorge keine Zeit geblieben.
Und wenn Logan nun doch… und sie umsonst hier war… sie würde ihn… !!!
“Es ist dringend, können sie wemauchimmer bitte Bescheid sagen?”
er wollte gerade etwas sagen. der mund ging auf, der mund ging zu. wenn es klopft, lässt man die frau ihre arbeit tun... er sieht den tee pflichtschuldig an und zieht ihn zumindest zu sich heran und rührt darin. zucker wirkt wunder. als sturm dann reinmarschiert und die beiden sich unterhalten... stellt er recht gelassen fest, das sie sich nicht kennen. mit einem lächeln dreht er sich so halb in seinem stuhl herum und sieht zu oro...
"guten tag rektorin munroe."
und damit hat er seine schuldigkeit getan. in einem atemzug eleanora eine peinlichkeit erspart, und im selben der rektorin höflichen respekt erwiesen. etikette zahlt sich aus...
Sie würde Karl ein Riesenstück Schokoladenkuchen bringen für den Dienst, den er ihr gerade erwiesen hatte.
Da die Identität der Frau somit bestätigt war konnte sie ihr Alarmsystem erstmal ausschalten. Genethics war noch nicht abgeschlossen. Obwohl sie verschiedene Vorstellungen davon hatte, wie man das abschließen konnte als da wären eine Bombe oder ein großer Abrissbagger, äußerte sie sich dazu niemals.
Na gut, einen verschollenen Schulleiter, einen brummigen Schulleiter, einen Schulleiter der so jung war wie sie... eine recht beachtliche Liste. Und nun eine beurlaubte Schulleiterin?
"Freut mich sehr, Ms Munroe. Bitte nehmen Sie doch Platz, ich bin sofort bei Ihnen."
Dann schaute sie zu Karl. "Danke für deinen Besuch Karl, ich werd dich auf die Liste setzen. Und ich komme dich nochmal besuchen, damit wir weiter über die Art und Weise der Süßigkeiten reden können."
Sie lächelte ihn an und wenn er so war, wie sie ihn in den letzten Minuten kennen gelernt hatte, dann verstand er den Wink. Und er konnte sich auf den Schokoladenkuchen von Grandma freuen.
Und ein weiteres Mal schnellte die Tür auf, nur um einen roten Blitz hindurchzulassen, der sich sogleich auf Ororo stürzte und sie umarmte. „Ro, du bist zurück!“ Einen Moment knuddelte Jean sich einfach durch die Sekunden, bevor sie Ororo auf Armlänge vor sich platzierte und sie betrachtete. „Du siehst gut aus.“ Einen Augenblick lang, konnte nichts den Schein trügen. Ein Blick über ihre Schulter folgte und sie erkannte Bobby, der sogleich ebenfalls auf dieselbe stürmische Art begrüßt wurde. Aber auch von ihm musste sie sich irgendwann lösen. „Ich muss unbedingt mit euch reden“, damit war schon einmal klar, dass irgend etwas nicht stimmte. „Aber am besten stellt ihr erst einmal euer Gepäck irgendwo ab und macht euch frisch. Ich schlage vor, wir treffen uns in 30 Minuten wieder.“
Ihr Blick deutete bereits an, dass es wichtig war und jetzt fiel ihr auch Karl auf, der ein Nicken abbekam. Waren wohl alle in irgendetwas hineingeplatzt.
Jaaaaa, natürlich. Sie sollte reinschneien, wenn sie es für nötig hielt... er war hier noch ne Weile. Nora sollte sich um Karl kümmern, dann konnten sie noch immer besprechen, was sie wissen wollte. Er nahm noch einen Schluck von seinem Kaffee und winkte ihr knapp hinterher, ehe die Zwischentür zufiel. Kassander atmete tief durch und ließ sich in der Stille des Zimmers irgendwie dazu hinreißen, einmal leise zu seufzen. Er hatte sich zwar jahrelang um seine Mutter gekümmert und jeden organisatorischen Scheiß erledigt, aber irgendwie war er doch nicht dazu geschaffen, länger auf einem Fleck zu sein als gut für... die anderen war. Wahrscheinlich war das irgendwie das Erbe seines Vaters, aber er wurde allmählich wahnsinnig in diesen vier Wänden.
Kassander erhob sich und trat ans Fenster, da ihm die Augen von dem ganzen Papierkram schmerzten. Er blieb dort eine Weile stehen und starrte hinaus in den Schnee. Was für ein Sturm - vereinzelte Schneewehen fegten am Fenster vorbei und Kassander wäre in diesem Augenblick eigentlich lieber dort draußen gewesen als hier drinnen. Das metallische Grau seiner Iris schimmerte beinahe flüssig im diffusen Tageslicht des Zimmers, ehe er den Fensterknauf umschloss und das Fenster mit einem Ruck aufzog, so dass die Schneewehe in den Raum stob und ein paar Papiere vom Schreibtisch fegte. Sofort bildeten sich ein paar kleine Wasserpfützen auf dem Parkett und eine eisige Kühle drang einnehmend ins Zimmer. Kassanders Nasenflügel bebten einen Moment; er senkte den Kopf ohne den Blick hinaus abzuwenden und legte die Hände auf den offenen Fensterrahmen.
Aber er konnte nicht fort.
Es ließ seine Wangenmuskeln zucken und seinen Blick flackern.
Mit einem heftigen Stoß hatte er das Fenster wieder geschlossen. Wärme trat an die Stelle der hereindringenden Kälte und Kassander wandte sich vom Fenster ab. Er setzte sich zurück an den Schreibtisch und presste den Handballen gegen sein geschlossenes Augenlid, ehe er den Kopf wie ein nasser Hund schüttelte und sich wieder über die Unterlagen neigte. Schluss damit... der Drang war unterdrückt. Für eine Weile.
Was im Nebenzimmer vor sich ging, bekam Kassander selbst nicht mit.
Puhh... langsam wurde es voll und sie blickte auf Dr. Grey, die da wie ein Wirbelwind ins Zimmer gestürmt kam. "guten Tag Doktor Grey." Wenn schon höflich, dann doch auch richtig.
Also würde sich die "beurlaubte Schulleiterin" nicht setzen. Auch gut. Jetzt war es wohl doch an der Zeit, Kassander aufzuscheuchen.
Sie steckte den Kopf durch die Tür, nachdem sie geklopft hatte.
"Kassander, kommst du mal bitte. Wir haben Besuch, Ms Ororo Munroe und sie möchte den Schulleiter sprechen."
Und das fiel eindeutig in Kassanders Bereich. So gern sie ihn auch von allem abgeschirmt hätte, einiges konnte nur er selbst managen.
mit einem freundlichen lächeln steht er auf. angesichts des chaos versteht er natürlich den wink, vieles regelt sich einfach leichter, wenn nicht zu viele leute im raum sind.
er gibt ein paar leise worte von sich die eine freundliche verabschiedung beinhalten und geht dann unauffällig hinaus. kuchen... hehe...