Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Der auffrischende Wind war eisig kalt und obwohl sie nur einen kleinen Weg bis zur Turnhalle hatte, war es ihr so als würde die kalte Luft in ihr Gesicht schneiden. Lange konnte es bis zum Schnee nicht mehr dauern, die ganze Umgebung war bereits mit Frost bedeckt gewesen.
Viele Dinge änderten sich, doch sie war ganz genau genommen froh, dass das Tanzen immer noch eine so wichtige Rolle für sie spielte. Es war ihr Bezugspunkt denn egal wie stürmisch es in ihrem Leben zuging, getanzt hatte sie immer. Tanzen würde sie auch immer.
Sie war ganz froh die Sporthalle für sich allein zu haben, aber dass sich wirklich etwas an ihr verändert hatte war schon klar, als die Musik ertönte. Nichts von den sanften, klassischen Tönen sondern harte Gitarrenriffs und hämmernde Bässe.
Sie hatte sich nur kurz warm gemacht, hatte ihre Utensilien wie immer und in der gleichen Reihenfolge abgelegt. Wasserfalsche, Handtuch, zum Schluss den CD Player den sie im Schrank aufbewahrte.
Als sie sich zu den Klängen der Musik bewegte waren das nicht die sanften, weichen Bewegungen die man von Charleen kannte. Sie waren aggressiv, bedrohlich und markdurchdringend. Aber egal wie viel sie sich auch anstrengende. Salti, Flickflacks und anderes Gedöns vollführte, der Sturm n ihrem Inneren ließ einfach nicht nach.
Ihr ging es nicht gut, dass war in letzter Zeit zwar zur Gewohnheit geworden, aber ändern konnte sie es nicht. Auch wenn sie beinahe alles daran setzte sich das nicht anmerken zu lassen. Hinzu kam, dass es ihr so war als würde sie die Grippe ausbrüten. Heute Morgen hatte sie spuken müssen und die Geschehnisse der letzten Wochen hatten ziemlich an ihr gezerrt, so dass sie sich selbst als ziemlich erbärmliche Erscheinung sah.
Sie musste sich einfach beschäftigen und egal was sie tat es schien ihr nie genug. Das Tanzen, den neuen Elan mit dem Training, das Lernen für den Unterricht und nebenbei die Helloweenparty planen. Egal wie sehr sie sich auch hinein kniete, ihre Gedanken schwiegen einfach nie. Es gab Momenten in denen sie –in von Michel abgeschauter Trockenheit- dachte, dass sie diesen Herzschmerz irgendwie brauchte und anzog. Jeder hatte ein Päckchen zu tragen und sie bot da nun wirklich keine Ausnahme.
Dennoch oder gerade deswegen musste sie sich beschäftigen. Deshalb hatte sie kurzum die Küche gekapert und sich in den Kopf gesetzt einen Kuchen zu backen. Hier wie auch in New York, lief ständig das Küchenradio. Schließlich brauchte sie die Musik und weil es so schön war werkelte sie einfach ein bisschen herum.
Noch im Jet kommt es zur anstehenden Standpauke. Scott bleibt wie immer sehr ruhig und schafft es durch knappe Worte Charleen genau auf den Zahn zu fühlen, sie bietet schon im Vorfeld an das Team zu verlassen. Scott macht ihr deutlich, dass so nur ein Feigling handeln würde.
Es folgt ein kleiner Gefühlsausbruch von Charleen und sie vertraut sich Scott vollkommen verzweifelt an. Was bleibt ist ein vollgeweinter Scott und eine bekümmerte Charleen.
Charleen war recht schweigsam gewesen als sie in der Speedröhre nach unten gefahren waren. Es war ja schließlich immer so eine Sache: Wie verhielt man sich richtig in einem Aufzug?
Kaum das die Türen mit diesem Quietschen auseinander glitten, dass Charly befürchtete sie seien irrtümlicherweise auf der Enterpise gelandet, spazierte sie auch schon in Richtung Umkleide. „Ich ziehe mich nur schnell um, ja? Du könntest ja schon mal das System hochfahren.“ Netter Versuch, Charleen hatte schließlich keine Ahnung wie genau diese Dinge funktionierten. Selbstverständlich hatte man es ihr schon mal gezeigt, aber da hatte sie nicht richtig aufgepasst.
Ein Glück, dass sie schnell umgezogen war und auch wenn sie sich anderen Frauen gegenüber nicht mehr so genierte wie vor gut zwei Jahren, war sie froh das Cait sich schon mal um den Dangerroom kümmerte. Sie kann nur gerade den Drang widerstehen nach ihrem kleinen CD-Player zu greifen. Logan wäre nicht begeistert, schließlich hatte er ihr breit erklärt, dass Musik nur ablenkte. Dabei war es bei Charleen eher so, dass sie sich bei Musik besser konzentrieren konnte.
Keine fünf Minuten später, sie hatte die Haare nun fest geflochten, kam sie hinzu. Ein Handtuch über die Schulter geworfen. „Dann wollen wir mal?“
Sie hatte ja noch nicht viel Zeit gehabt, ihrer Erkenntnis die sie in New York gewonnen hatte jemanden mitzuteilen oder gar in die Tat umzusetzen. Allerdings würde sie nun damit anfangen.
Das sie sich vor Caits Zimmertür wieder fand, fiel ihr nicht so leicht wie man bei Charleen vielleicht vermuten könnte. Eigentlich war sie immer schüchtern gewesen, die Umstände allerdings hatten dazu beigetragen, dass sie ihre Schüchternheit oft hinunter geschluckt hatte. Oder war es Cait aufgefallen, dass Charleen sich zwar gern in der Gruppe aufhielt sie ansonsten aber lieber für sich blieb. Es fiel ihr nach wie vor schwer mit nur einer Person zusammen zu sein, mit der sie nicht ganz so vertraut war.
Allerdings hatte der Trip nach New York bewirkt, dass sie sich einmal über das Team Gedanken gemacht hatte. Sie tanzte, sie hatte einen Freund (gehabt oder immer noch, dass wusste sie nicht ganz so genau), sie war Tante, Schwester und Schwägerin und nachdem sie sich damit auseinander gesetzt hatte, fragte sie sich ob sie den Anwärterposten wirklich verdient hatte oder sie lediglich Anwärterin war weil man ihr nicht vor den Kopf hatte stoßen wollen. Sie war nun bereit das heraus zu finden und sie war auch bereit zu Arbeiten. Wo Michel nicht da war, hatte sie schließlich Zeit genug.
Ihre erste Lektion war es gewesen ihren Stolz und ihre Eitelkeit hinunter zu schlucken und so klopfte sie gegen Caits Tür um sie um Hilfe im Training zu bitten. Sie wollte Mitglied im Team sein und Cait war ihre Ansprechpartnerin, zumindest für heute.
Oh, auch wenn Charleen sich so rar gemacht hatte, sie hatte ihre Mitschüler ganz bestimmt nicht vergessen. Sie war erst einige Tage wieder in der Schule und wo sie sich sonst Mühe gab, dass alle so oft wie möglich zusammen kamen (außerhalb des Unterrichts) brauchte sie einfach noch ein wenig bis sie sich wieder eingelebt hatte. Es war ganz einfach so, dass sie etwas in New York zurück gelassen hatte und so müsste sie erstmal abwarten wie sie sich wieder zu Recht fand.
Jedenfalls wusste sie nun wo ihre Prioritäten lagen und sie freute sich auf die anstehenden Feiertage, die nun zum Abschluss des Jahres einer nach dem anderen stattfand. Nahe liegend war Halloween. Vor ein paar Wochen hatte sie sich bereits mit Dave, Cath und Karl unterhalten und da schon einiges an Zeit vergangen war, müssten sie nun zusehen wie sie in die Pötte kamen.
So saß Charleen im Wohnzimmer, lauschte der Musik die sie nebenbei eingeschaltet hatte und hatte für eventuelle Gesellschafter bereits Kakao und Kekse auf den Tisch gestellt. Nun fehlten nur noch ihre Mitschüler
Charleen war nicht dumm, wenn auch naiv aber sie hatte abgewartet bis Scott mit den Anderen in den Subs war. Sie war ja selbst eine Anwärterin, völlig zum Verblüffen von Cait und Tyler aber sie glaubte nicht, dass sie bei der Besprechung wirklich was verloren hatte. Sie schlich bereits fertig angezogen und zur Abreise –mit ihrer Tasche in der Hand- bereit, in Scotts Büro wo sie ihm ein einfaches Kuvert auf den Schreibtisch legte. Er enthielt natürlich eine kleine Nachricht. Die Schrift war kunstvoll, ganz der kreative Kopf von Charleen. Vielleicht wirkte die Schrift etwas gehetzt. Jedenfalls waren die Zeilen ganz nach Charleens Stil:
Lieber Scott,
dass ich einfach so still und heimlich das Weite suchte wirst du mit Sicherheit verstehen. Ich glaube einfach, dass Jean und du mich sonst nicht gehen lasst. Ich muss nach New York. Ich weiß, dass du in mir nicht einfach einen liebeskranken Teenager sehen wirst, aber ich muss einfach zu Michel fahren. Ich muss ihn sehen.
Über meine Strafe reden wir wenn ich wieder da bin.
Habt ein Auge aufeinander.
Ich habe dich lieb,
Charly
Sie verließ gleich das Büro um ins wartende Taxi zu steigen. Ihr Flieger ging in einer Stunde.
Zunächst stand der Personenschutz an. Zwar gelang es Charleen die gestellte Aufgabe zu erfüllen, doch alles andere als zu ihrer Zufriedenheit.
Remy erläuterte mit ihr, ihre Fehler und gab ihr hier und da Denkanstöße wie sie es womöglich besser machen kann.
Der zweite Teil lag im Kampftraining. In einem Szenario das bei Charleen für einige Heiterkeit sorgte überraschte sie nicht nur Remy, sondern auch sich selbst und trumpfte als flinke Schwertkämpferin auf.
Zwar geht sie aus dem Kampf mit einigen Bessuren hervor, doch bleibt sie der "Gewinner". Hier und da erklärt Remy worauf sie noch zu achten hat.
Der letzte Tanz war vorbei. Dabei hieß das nicht, dass Charleen sich vorstellen konnte jemals mit der Tanzerei aufzuhören, es war eher bildlich gemeint.
Jetzt wo sie die Vorbereitung hinter sich gebracht hatte, hätte sie nach langem endlich mal wieder ein bisschen Luft, was nicht hieß das es langweilig werden würde. Sie war viel zu ehrgeizig und diszipliniert um ihr Tanztraining zurück stehen zu lassen, doch gab es seit kurzem etwas, was sie in den Bann geschlagen hatte, es konnte nur eine Modeerscheinung sein, aber das war für Charleen im Moment schlecht vorstellbar.
Sie hatte gestern Michel so sehr vermisst, dass sie glaubte ihr Herz würde niemals aufhören können zu bluten, doch sie hatte sich geirrt. Tagsüber wenn sie sich beschäftigte –und das tat sie beinahe bis zur Erschöpfung- wurde ihr Liebeskummer schon weniger.
Jetzt war sie nicht mehr Freundin, dafür war sie Tante und Primaballerina, Schwägerin und Schwester, Schülerin und Anwärterin und sie hatte sich vorgenommen bald eben auch Kämpferin zu sein. Wenn man sich so sehr engagierte wie sie es tat, dann hatte man nicht viel Zeit zum Nachdenken und genau das war im Moment genau das richtige für sie.
Heute früh hatte sie versucht Remy so unauffällig wie möglich in die Subs zu lotsen ohne das einer der Schüler Wind davon bekam, aber ob sich nun Remy oder sonst jemand ihrer annahm war ihr im Grunde egal. Fest stand für sie nur, dass sie trainieren wollte. Trainieren um ebenso ein Mitglied des Teams zu sein wie Rohey, trainieren um ebenfalls etwas gutes zu bewirken wie Ororo, Logan und all die Anderen. Trainieren damit Michel sie in einem anderen Licht sah und nicht mehr das kleine, liebesbedürftige Mädchen.
Dennoch, an die Subs würde sie sich nie ganz gewöhnen können, sie waren so …kalt und steril, dabei waren sie durch und durch beeindruckend. Ob sie vielleicht bald auch endlich mal einen Anzug und einen Spint bekam?
Zuallererst hatte sie sich hier unten in ihr Trainingszeug geschmissen und hatte den in Tuch eingeschlagenen Gegenstand mit sich getragen. Es schien so als wäre sie noch vollkommen allein hier, so das ihr der Gedanke gekommen war, dass sie für sich ganz allein in den Subs umher laufen konnte mit dem Hintergrund den Subs vielleicht endlich etwas anderes entgegen bringen zu können als unbehagen.
Ziemlich banal treffen Charleen und Caleb aufeinander. Er spricht sie an, weil er als Tourist in Schottland ziemlich orientierungslos ist. Charleen, freundlich wie sie ist versucht sie ihm zu helfen und bekommt im Gespräch heraus, dass Caleb eine Schule für Hochbegabte hier in Inverness sucht. Das kann ja nur das Institut sein...
Nach Charleens schon im Vorfeld geplanter Shoppingtour auf die sie Caleb mitschleppt, verständigt sie noch von Unterwegs Scott der gleich vorschlägt sie könnte den Jungen ja einfach mitbringen.
Gesagt getan, nicht unbedingt zum Besten des Jungen hält allerdings Logan das Vorstellungsgespräch mit dem Jungen. Schnell ist klar, dass der Junge ohne die Einverständniss seiner Eltern beschlossen hat sich am Institut einschulen zu lassen. Seine Eltern müssen überzeugt werden, diese Aufgabe fällt Scott zu.
Nach dem ganzen Papierkrams und Vorstellungsgedöns erklärt Charleen sich bereit Caleb das Gelände zu zeigen.
Liebes Tagebuch,
ich muss gestehen schon allein die Anrede kommt mir irgendwie albern vor, ich habe noch nie Tagebuch geschrieben und ausgerechnet jetzt damit anzufangen, aber irgendwann gibt es halt immer ein erstes Mal (wow, ich bin zu ironischen Gedanken in der Lage, vermutlich färbt Michel doch irgendwie ab).
Es geht mir nicht wirklich gut. Man stelle sich vor Michel ist Logans Sohn, eine Nachricht dir mir den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Es tut weh,, dass Michel mir nicht vertraut und wenn ich nun länger darüber nach denke muss ich mir eingestehen, dass es meine Schuld ist. Ich war einfach so versessen darauf auch sowas zu haben wie Rohey und Liam es haben, dass ich Michel damit regelrecht erwürgt habe. Ich frage mich ernsthaft ob es nicht besser wäre, wenn wir uns einfach trennen.....
.....allein der Gedanke daran zerfetzt mir das Herz.
Ororo und Scott sind abgereist und haben den sympathischen Arzt mitgenommen. Ich vermisse Ororo schon jetzt und auch Scott wird mir fehlen. Im Moment herrscht also nur Chaos und Charleen ist mittendrin.
Der Unterricht hat sich gut eingespielt und ich komme auch recht gut mit. Meine Tanz-AG hingegen erfreut sich nicht soviel Beliebtheit. Chui, Elayne und Alistair hingegen sind sehr nett und ich habe sie schon ins Herz gechlossen.
Tanzen...noch so eine Sache. Der Auftritt steht vor der Tür und ich müßte eigentlich viel mehr tun, doch gerade wegen der Sache mit Michel habe ich die Tanzerei viel zu sehr schleifen lassen. Dem muss ich unbedingt Abhilfe schaffen.
Charleen hatte -in ihrem empfinden: mehr schlecht als recht- die Führung hinter sich gebracht und auch wenn sich schon wieder das schlechte Gewissen einschlich würde sie heute -zumindst zum Teil- auf ihr Training verzichten und ihre Zeit dafür nutzen unten in den Subs ein bisschen zur Hand zu gehen.
Vielleicht hatte sie es ihren Nichten zu verdanken, dass sie in diesen Tagen noch einfühlsamer war als sonst, zumal sie vom Einsatz nur Bruchstücke wusste und es auch so belassen würde.
Ihr erster Gang führte sie somit in das Zimmer der Kinder, bepackt mit Büchern und Stofftieren die sie aus ihrer eigenen Sammlung mitbrachte. Die Vorstellung das man die Kinder so ausgenutzt hatte, verursachten schlimme Bauchschmerzen. Sie musste einfach irgendwas tun und sei es nur bei den Kindern zu sitzen und ihnen die Hand zu halten.
Später würde sie Miss Grey helfen soweit sie konnte, so wie Logan es gewollt hatte, aber jetzt in diesem Moment schob sie sich einen Hocker ans Bett. Das junge Mädchen die im Koma lag versetzte ihrem Herzen einen besonders fiesen Stich. "Hallo" murmelte Charleen befangen und strich dem Mädchen vorsichtig durchs Haar "Ich bin Charleen." sie wusste nicht ob das Mädchen wirklich verstand, aber sie versuchte es weiter. "Du musst jetzt keine Angst mehr haben. Du bist hier in Sicherheit." und ohne das sie es hätte aufhalten können kullerten Charleen die Tränen über die Wange, sie weinte um die Kinder die niemals eine Kindheit haben würden.
Eigentlich hätte man ja denken können, dass Charleen nach der verkorksten Party niemals wieder etwas organisieren wollte was auch nur entfernt mit Gesellschaften zutun hatte. aber schließlich ging es darum das Team zu unterstützen wenn auch indirekt.
Als frischgebackene Tante zweier wunderhübschen Mädchen war sie noch immer ziemlich aufgedreht, aber generell wäre sie den ganzen Abend über sehr unruhig, durchaus verständlich würde ein Schüler wissen, dass die Lehrerschaft unterwegs war um gegen das Böse zu kämpfen. Da war es selbstverständlich gewesen, als Ororo sie gebeten hatte einen Blick auf die Schüler zu werfen, doch wie hütete man einen Sack Flöhe?
Da war ihr die Idee mit dem Videoabend gekommen und sie hatte sich gleich Hals über Kopf in die Organisation gestürzt, hatte Filme aller, aber auch wirklich aller Art ausgeliehen, hatte die Sofas und Sessel zusammen geschoben um eine große Liegefläche zu schaffen, hatte Decken und Kissen herbei geholt um es auch wirklich gemütlich zu machen. Natürlich gab es auch Popcorn und Chips, selbstgekochten Schokoladenpuddig, warme Milch mit Honig und ihre Mitschüler konnten ja gar nicht ahnen wie sie sich abgequält hatte um das Feuer im Kamin zu entzünden.
Sie, war bereits in ihren Satinschlafanzug gekleidet hatte sich auf dem Sofa zusammen gekuschelt und balancierte auf dem Schoss eine Reihe von Videofilmen die in die engere Auswahl kommen sollten, fehlten nur noch ihre Mitschüler.
Genau genommen hatte keiner bemerkt, dass Charleen gestern einfach das Weite gesucht hatte und von ihrer eigenen Party einfach verschwunden war. Aber es gab Dinge die konnte man ertragen und es gab Dinge an denen zerbrach man: Charly wäre vor Sorge um Rohey fast zerbrochen.
Sie hatte sich verkrochen, geweint bis sie glaubte keine Tränen mehr zu haben und war in ihrem Selbstmitleid beinahe ertrunken. Sie war einfach keine Kämpferin, sie war nicht wie Rohey und dabei wäre sie es doch sogern. Charly hate geglaubt fühlen zu können wie ihr Herz in ihrer Brust langsam verkümmerte und dann hatte sie sich vor sich selbst geekelt weil sie daran gedacht hatte, dass ihre liebevoll arrangierte Party einfach im Chaos untergegangen war. Ein Mediziner hätte vielleicht erkannt, dass Charleen einfach unter Schock gestanden hatte und ihrem Anwärterstatus bei den X-odus in keinster Weise gerecht geworden war.
Irgendwann in der Nacht hatte der Strum nachgelassen und sie hatte einsehen müssen, dass es nicht brachte zu weinen und im Geiste die heiße Klinge nachzuziehen die in ihr Herz gestoßen hatte. Sie hätte Michel so sehr gebraucht, er war nicht dagewesen.
In den frühen Morgenstunden -in der Sporthalle hatte bereits Licht gebrannt, Chui und Colum hatten auf der Couch geschlafen- hatte sie den Wagen genommen und war ins Krankenhaus gefahren aus dem sie nun zurück kehrte.
Das Leben war ein Geschenk, sie hate es selbst gesehen.
Nun stand sie hier vor Ororo's Zimmertür, nachdem sie schier wie eine Verrückte über das Gelände gehastet war, die Treppen erklommen hatte und weinte wieder. Diesmal waren es Freudenstränen. "Miss Munroe" sie bollerte mit beiden Fäusten gegen de Tür, ihre Stimme vor hitziger Erregung überkippend. "Ororo, mach die Tür auf. Bitte, mach die Tür auf." Sie konnte einfach keine Ruhe geben, sie war schließlich in dieser Nacht zu einer Tante geworden.
In dem Augenblick war der Kummer und der Trübsinn über gestern Abend einfach vergessen und selbst das jemand sein Leben hatte lassen müssen schien Charleen ausgeglichen: Ihre Nichten waren geboren und sie wollte es in die Welt hinaus schreien.
Wie ließe sich denn wohl besser das neue Schuljahr beginnen als mit einer Party? Die Idee war von Charleen gekommen und von den Lehrern eigentlich mit Begeisterung angenommen worden. Gerade in den ersten Tagen konnte Charleen sich vorstellen, dass die Schüler und die Lehrer noch etwas unbeholfen miteinander umgingen, da war eine Party doch der ideale Rahmen um einander kennen zu lernen und ein bisschen Spaß zu haben.
Schon gestern war Charleen ununterbrochen herum gewuselt und hatte niemand geringeren als Logan beauftragt Bänke und Tische in den Garten zu schleppen und ihrer Anordnung nach aufzustellen. Niemand geringeren als Ian McNara sen. hatte sie für ihre Einkäufe einspannen können und Kassander hatte sie zeitweise einfach zur Mithilfe eingespannt.
Das die Party sich nun verzögerte hatte einen ganz bestimmten Grund von dem eigentlich nur Charleen, Kass und Finnja wussten und wenn es nach den dreien gingen würde es auch erstmal so bleiben.
Nicht zuletzt deshalb wirkte Charleen ein bisschen wacklig, aber vor allem blass um die Nase und das wo sie doch hoffte die Party würde ein Erfolg werden. Sie hatte sich ernsthaft Mühe gegeben und Ororo’s ungeahnten Überredungskünsten hatten die Schüler es zu verdanken, dass sie Logan am Grill erleben dürften. Charleen musste über die Vorstellung Logan mit Schürze mehr als nur Kichern.
Der Grill war angeschmissen und Charleen hatte nicht zuletzt dank ihrer Fähigkeiten dafür gesorgt, dass eventuelle Schauer –die in Schottland ja des öfteren auftraten- die Schüler im allgemeinen kalt ließen. Sie hatte aus dem Ästen und Blattwerk der umherstehenden Bäume vor dem Institut einen Baldachin geflochten, der nun blühend wie ein Himmel aufragte.
Auf den einzelnen Tischen hatte sie kleine Blumengestecke postiert und Kassander hatte ihr bereits geholfen Luftballons aufzupusten. Für späteres Licht war in Form von Lampions gesorgt und ganz klar, dass Charleen keine Party planen konnte wo es keine Tanzgelegenheit und keine Musik gab.
Es versprach doch ein wirklich netter Einstand zu werden.
Charleen trifft auf Kass im Flur, kurz entschlossen drückt sie ihm einige Tüten in die Hand und stiftet ihn zur Mithilfe für die Party am Abend an.
Sie verbringen ein wenig Zeit miteinander und Charleen fasst den Entschluss Kass mit Finnja Thompson zu verkuppeln.
Raguel trifft bei seinen Einkäufen auf die völlig verschreckte und verschüchterte Elayne. Als es ihm fast gelungen ist mit Elayne ein paar Worte zu wechseln schellt sein Handy und das "Schutzfeld", dass er dank seiner Mutation errichtet hat, zerfällt mitten auf der Fussgängerzone.
Tears ist am Apperat, mit der Absicht ihn bei seinen Einkäufen zu helfen. Ein Passant der beinahe in Elayne hinein rennt, wird -ebenfalls einer Mutation- von dem Mädchen fortgestossen. Nur wenige Momente später kommt Charleen um die Ecke und trifft auf Elayne und Raguel.
Gemeinsam schafft die Schülerin und der Leherer, dass Mädchen dazu zu überreden mit ihnen in den Wagen zu steigen, begleitet von den Versprechen fortan ein besseres Leben zu haben.
Aussehen: siehe Bild
Haarfarbe: rot (eigentlich braun)
Augenfarbe: braun (bei Mutationseinsatz grün)
Besondere Kennzeichen: Eine große Narbe quer über ihre linke Brust. Tattoo auf den Hüftknochen und Steissbein (Drache)
Charakter: Charleen ist sehr warmherzig und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. In ihrer Art hat sie sich mittlerweile viele Charaktereigenschaften ihrer Schwester Rohey angeeignet. Außerdem ist sie nah am Wasser gebaut. Neben ihrer Familie und ihrem Freund gibt es nur eins was ihr Leben bestimmt: Das Tanzen
Vorlieben: Tanzen, Schokolade
Abneigungen: Gewalt und Hass
Hobbies: Tanzen
Freunde: natürlich ihre Schwester Rohey, Liam und den Bruder mitsamt Familie ihres Freundes
Familie: Rohey (Schwester) und Liam(Schwager) McNamara, Rosalba (Mutter) und Modou (Vater)Szramko, Melissa (Schwester, verstorben)
Geschichte:
(Fragen die beantwortet werden können!)
Leitfaden zur Charaktergeschichte:
• •Geboren wurde sie am 29.11. in Chicago
• Ihre leiblichen Eltern kennt Charleen nicht. Ihre Adoptiveltern sind Rosalba und Modou Szramko. Sie betreiben ein Restaurant
• Charleen hat eine Schwester, Rohey. Rohey ist ihre Seelenverwandte. Ihre Schwester Melissa ist verstorben bevor Charleen sie kennen lernen konnte
• Das Verhältnis innehalb der Familie ist sehr liebevoll, auch wenn es mitunter heiss hergeht. Eventuelle Teller oder Vasen die durch die Gegend fliegen sind keine Seltenheit. Im Grunde lieben sich alle wahnsinnig.
• Charleen verbrachte die ersten 14 Jahre ihres Lebens in einem Kinderheim in Chicago. Als ruhiges und sensibles Mädchen hatte sie es dort nicht leicht. Sie redet nicht gern über diese Zeit.
• Sie besucht im Moment noch die High-School. Hat aber bereits ein Stipendium für die Tanzacademy inne
• Neben dem Tanzen und dem Training bleibt nicht all zuviel Zeit für Hobbys und anderen Sport. Sie ist mit Ranmaru Michel Noyori zusammen, ihr zweiter fester Freund. Michel ist ihre große Liebe, mit ihm möchte Charleen alt werden und Kinder haben.
• Charleens Wünsche sind klar definiert. Glück und Zufriedenheit für alle ihre Lieben und sich. Irgendwann möchte sie einmal Michels Frau werden, aber davor will sie ihr Traum vom Tanzen erreichen.
Ihre einzigste Angst besteht darin, diese Wünsche nicht in die Tat umsetzen zu können.