Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Wie ließe sich denn wohl besser das neue Schuljahr beginnen als mit einer Party? Die Idee war von Charleen gekommen und von den Lehrern eigentlich mit Begeisterung angenommen worden. Gerade in den ersten Tagen konnte Charleen sich vorstellen, dass die Schüler und die Lehrer noch etwas unbeholfen miteinander umgingen, da war eine Party doch der ideale Rahmen um einander kennen zu lernen und ein bisschen Spaß zu haben.
Schon gestern war Charleen ununterbrochen herum gewuselt und hatte niemand geringeren als Logan beauftragt Bänke und Tische in den Garten zu schleppen und ihrer Anordnung nach aufzustellen. Niemand geringeren als Ian McNara sen. hatte sie für ihre Einkäufe einspannen können und Kassander hatte sie zeitweise einfach zur Mithilfe eingespannt.
Das die Party sich nun verzögerte hatte einen ganz bestimmten Grund von dem eigentlich nur Charleen, Kass und Finnja wussten und wenn es nach den dreien gingen würde es auch erstmal so bleiben.
Nicht zuletzt deshalb wirkte Charleen ein bisschen wacklig, aber vor allem blass um die Nase und das wo sie doch hoffte die Party würde ein Erfolg werden. Sie hatte sich ernsthaft Mühe gegeben und Ororo’s ungeahnten Überredungskünsten hatten die Schüler es zu verdanken, dass sie Logan am Grill erleben dürften. Charleen musste über die Vorstellung Logan mit Schürze mehr als nur Kichern.
Der Grill war angeschmissen und Charleen hatte nicht zuletzt dank ihrer Fähigkeiten dafür gesorgt, dass eventuelle Schauer –die in Schottland ja des öfteren auftraten- die Schüler im allgemeinen kalt ließen. Sie hatte aus dem Ästen und Blattwerk der umherstehenden Bäume vor dem Institut einen Baldachin geflochten, der nun blühend wie ein Himmel aufragte.
Auf den einzelnen Tischen hatte sie kleine Blumengestecke postiert und Kassander hatte ihr bereits geholfen Luftballons aufzupusten. Für späteres Licht war in Form von Lampions gesorgt und ganz klar, dass Charleen keine Party planen konnte wo es keine Tanzgelegenheit und keine Musik gab.
Es versprach doch ein wirklich netter Einstand zu werden.
SO.... es war soweit. Ororo und Kassander hatten alles rausverfrachtet, was nur irgendwie nach Party aussah... nein, Logan blieb da natürlich IM Institut. Aber Kassander war immer noch nicht dahinter gekommen, wie er ihm weismachen sollte, dass er an den Grill stehen durfte. Am besten in einem unwachsamen Moment gepackt, geknebelt, Schürze umgebunden und Wurstzange in die Hand gedrückt. Ja, genauso würde er es machen.... oder... er würde sich noch nen anderen Plan ausdenken. Und wo war Ororo schon wieder? Vielleicht trommelte sie die Leute auch einfach nur zusammen...gute Idee, Ororo. Er selbst stand gerade mitten zwischen den Tischen und überlegte, ob er nicht etwas vergessen hatte? Nein, es konnte nun losgehen. Er würde sich umziehen, schnell nach Inverness fahren... dabei natürlich Ororo nach Liams Wagenschlüssel für den BMW anhauen... und mit Carol zurück kommen, die er für den Abend ins Institut mit eingeladen hatte.
Vermutlich würde Charleen in nächster Zeit einfach einen Herzinfakt bekommen. Sie lief herum, arrangierte die Blumengestecke schon zum 10. mal neu, während ihre Wangen rosig leuchteten und ihre Ohrläppchen glühten.
Hatte sie auch an alles gedacht? Würden ihre neuen Mitschüler auch wirklich essen? Gefiel ihnen die Dekoration? War der Baldachin auch wirklich gut gelungen? Musik! Genau sie musste noch an die Musik denken, am Besten was Chartsmässiges damit auch alle die Musik mochten. Hoffentlich regnete es nicht. Wo steckte eigentlich Michel? Liam? Rohey?
Charleen trug heute ein mintgrünes Sommerkleid, dass ihr ehrlich gut stand und schon beinahe sowas wie eine frauliche Figur machte. Die Haare hatte sie teilweise zusammengesteckt und ließ sie teilweise offen.
Voller Elan rannte sie auf Ororo und Kassander zu um ihnen auch schnell die Sachen abzunehmen. Sie lächelte vollkommen begeistert. Es war so schön, sie waren schon fast wie eine richtige Familie. "Hallo Miss Munroe, Hallo Kass." erst dann erlaubte sie sich selbst tief durchzuatmen.
Verschlossene Türen geben mir immer ein Gefühl von Sicherheit. Nichts dringt von außen zu mir durch und ich kann mich in die Arbeit fliehen. Die Zeit hat keine Bedeutung mehr für mich und auch das Licht ist verbannt, nur noch die Deckenlampe spendet die nötig Helligkeit. Der Geruch hier drin war noch neu und unbenutzt. In den Schränken stapelten sich noch nicht wild die Krankenakten und überhaupt, hatte alles noch einen Hauch von neu.
Über den Papierkram von Carol Stone gebeugt hatte ich mich ins Exil begeben und übertrug so gut es ging die Daten auf meinen Laptop um am Ende dieses Kraftaktes alles in eine sichere Form pressen zu lassen. Vorrangig hatte ich auch die Idee, dass diese Daten sich so besser analysieren ließen und deswegen trieb ich mich selbst weiter voran.
Eine Wand aus Papier, errichtet durch meine telekinetischen Kräfte, die sich in den letzten Stunden immens aufgestaut hatten, umgab mich und ich sammelte aus den verschiedenen Kopien die Informationen zusammen und tippte sie ab. Das es mittlerweile Abend wurde hatte ich nicht bemerkt und das heute die Party war, hatte ich dezent aus meinem Kopf verbannt.
Das alles interessierte mich nicht mehr. Ich wollte das alles nicht mehr wissen, nicht mehr kennen und nicht mehr denken. Nur noch mir selbst beweisen, dass ich hier war um zur Hand zu gehen und das würde ich beweisen, mit meinem Herzblut. Am bluten war es ja schon, im lyrischen Sinne. Es gab viele Möglichkeiten Herzschmerz zu lindern und meine Medizin war die Arbeit. Ich hatte mich immer in die Arbeit gestürzt, egal wer mir gerade wieder einmal weh getan hatte.
Surrend zog der Scanner das Blatt durch und produzierte eine technische Zeichnung auf dem Monitor. Ich musste gerade an Cerebro denken und welche Anziehungskraft dieser Raum auf mich ausübte. Er war der Katalysator für meine Kräfte und durch ihn wäre ich noch selbstsicherer. Denn so ist es. Meine Kraft gibt mir Selbstbewusstsein. Meine Kraft machte aus der schüchternen zehn Jahre alten Jeannie eine Frau Mitte zwanzig.
Die Lesebrille abnehmend, fuhr ich mir über die Nasenwurzel und schloss dabei die Augen. Was sah ich da vor mir? Nein, ich wollte es nicht sehen!
[OOC] Ich setze das Play im Krankenzimmer Thread fort, solange sie nicht heraus kommt.[/OOC]
Nachdem sie längere Zeit im Bad zugebracht hatte, als jemals zuvor, war sie mit ihrem Aussehen zufrieden und hörte auch kurze Zeit später die Türklingel. Carol freute sich, dass Kassander pünktlich war und öffnete die Tür um dann mit ihm zum Auto zu gehen und in Richtung Institut zu fahren. Im Auto erzählte sie ihm von den Mastercard´s und übergab sie ihm auch gleich. Sie wußte, er würde sie an die richtige Stelle weiter leiten.
Sie war aufgeregt und so redete Kass mehr als sie antwortete bis sie auf den Hof fuhren und es letztendlich kein Zurück mehr gab. Sie holte tief Luft und stieg aus um mit ihm in den Garten zu gehen, wo auch schon alles vorbereitet war.
Auch er grüßte Charleen mit einem Lächeln, das besagte, dass er irgendwie genauso geschafft war wie sie. Obwohl er schon ziemlich lang wach war, hatte er trotzdem nicht vor, vorzeitig zu verschwinden. Irgendwann war man auch über seinen Tiefpunkt hinaus und bei Kassander war das wohl genau... in drei Stunden. Die 5 Mastercards, ja natürlich. Er musste sie Ro geben, doch wieder einmal sah er sie nicht. Diese Karten würden ihnen einige Türen öffnen und allzu viel Zeit konnten sie dabei nicht mehr verlieren. Aber er würde später mit ihr sprechen.
"Wollen wir uns setzen, Carol?"
Er hatte die nächste Stunde jedenfalls nicht vor, ständig fort zu rennen. Er hatte jetzt auch einmal Auszeit. Und die nahm er sich.
Charleen dachte ja erst gar nicht daran sich jetzt hinzusetzen, vielleicht schoss sie ja über das Ziel hinaus, aber sie fühlte sich hier verantwortlich und war folglich die Gastgeberin.
Sie hatte Ororo noch schnell die nötigen Sachen abgenommen, auf das kleine Tischchen am Grill deponiert -wo alles seine Ordnung hatte und in Reichweite war, so das Logan bloss nicht meckern konnte- und kontrollierte ungefähr zum 500.000 mal ob auch alles an seinem Platz war und auch schön dekoriert war.
Jetzt knipste sie erstmal die Musik an, irgendein quietschender, gute Laune machenden Popsong und schöpfte für Carol und Kassander von der alkohlfreien Erdbeerbowle zwei Becher ab, um die mit einem breitem Llächeln zu den ersten hochoffiziellen Gästen zu transportieren. "Hallo. Ich bin Charleen." stellte sie sich gleich bei Carol vor und vergass in der ganzen Aufregung, dass sie ja eigentlich viel zu schüchtern war um sonst einfach so auf Leute zuzugehen.
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:
05.04.2005 13:31
#8Parkanlage, die große Party (03.08.- frühe Abendstunde)
Angus widmete dem Baldachin der Zweige und Äste ein vollkommen baffes Staunen, so begeistert davon, dass er nicht mehr darauf achtete wohin er trat. Und das nächste was er mitbekam war das Poltern als er mit einem der Stühle kollidierte, es vertrug sich wirklich nicht, die ganze Zeit nach oben zu stehen und somit blind zu gehen.
Immerhin, so hatte er die Aufmerksamkeit bekommen, die er eher nicht so hatte haben wollen. Mit einem schiefen Grinsen rappelte er sich wieder auf und sammelte den Stuhl ein.
Ihr Laune war im Keller, nein, genaugenommen war ihre Laune noch irgendwo weiter unter die Subs hinab gesunken. Das weder Logans, noch Jeans Haarschopf das Bild hier prägten bedeutete zumindest für den Moment ein wenig Entspannung für Storm. Auch wenn es innerlich eher düster aussah, hatte sie - wie eigentlich stets - ein Lächeln auf den Lippen, während sie - endlich - die letzte Schale auf dem Tisch abstellte.
Carol winkte sie nur kurz zu. Nein, sie wollte jetzt eigentlich mit überhaupt niemandem reden und Verantwortung zu übernehmen war das letzte, was ihr jetzt in den Kram passte. Aber das konnte sie sich ja leider nicht mehr aussuchen, nachdem ihr werter Herr Kollege ja wieder mal seine Tage hatte.
Ah, sie wollte nicht an Logan denken, denn unweigerlich zuckte es bei dem Gedanken in ihren Mundwinkeln und der Wind frischte tatsächlich mit einer kurzen Böe auf.
Das Gepolter der Stühle, riss sie glücklicherweise aus ihren Gedanken und fokusierte ihre Aufmerksamkeit auf Angus. Also, ihr blieb nichts anderes, als sich zu wundern, wer hier schon so alles rumwuselte, ohne dass sie das Gesicht kannte.
"Hallo?" Ja, dieses fragende 'Hallo' konnte bei Ororo so viel beinhalten: Wo kommen sie denn her? Und wer sind sie? Und was wollen sie in meiner Schule?
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:
05.04.2005 14:52
#10Parkanlage, die große Party (03.08.- frühe Abendstunde)
Er brauchte einen Moment, die weissen haare waren schon eine Überraschung für ihn. Ihr 'Hallo?' war genau der Tonfall der ihn ein verlegenes halb entschuldigendes Grinsen, halb überraschtes Lächeln zeigen liess bevor er der Frau einfach die Hand entgegen streckte.
' Ahm, hi, Angus Burke, sorry für den Aufruhr, war total begeistert von dem Kunstwerk da oben. Naja ich ahm schätze ich bin hier bald der Gärtner.'
Für Colum war es heute auch ein stressiger Tag gewesen. Sein erstes Vorstellungsgespräch geführt, ein paar Vorlesungen besorgt, ein paar Klausuren vorbereitet, nebenbei noch Bruder, Schwager, Onkel, Freund und Sohn zu sein füllte einfach einen Terminkalender komplett aus.
Allerdings musste die, die glaubten Colum schon zu kennen einen zweiten Blick riskieren. Colum lief hier nämlich im Kilt und Plaid auf. Schotten in Tracht waren so oder so immer einen Blickfang wert, doch wer hatte gedacht, dass aus dem kleinen schmächtigen Colum dank Kilt ein stattlicher Mann werden könnte? Er wirkte gar nicht mehr so mager, im Gegenteil so wie er aussah hätte er glatt aus einem Historienstreifen entsprungen sein können: bereit sich gegen die Engländer in den Kampf zu stürzen.
Colum grüßte Kassander und Carol zunächst nur mit einem freundlichen Blick, zumal er auch die Hände voll hatte und einiges auf seinen Armen balancierte. Zunächst ging er zu Ororo, zumal sie gerade mit Angus gesehen haben dürfte. Er würde die Situation aufklären nachdem er ihr ein Geschenk gereicht hatte.
Colum schüttelte seinen neuen Kollegen in Spe freundlich die Hand und erkundigte sich gleich nach seinem wohlbefinden. "Haben sie sich schon ein bisschen umsehen können? Wenn ich führe ich sie natürlich bei Gelegenheit ein bisschen herum."
Erstmal bekam Ororo von den McNaras allgemein, natürlich Brot und Salz geschenkt Für das neue Heim, versteht sich. Auch wenn es Colum wiederstrebte hatte er Logan ebenfalls nicht vergessen, für ihn gab es eine Flasche schottischen Whiskey.....Marke: McNara Eigenherstellung. Sogar an das beschäftigte Mäuschen Charleen hatte er gedacht, für sie hatte er extra aus dem Garten seiner Schwägerin ein paar Blumen geklaut.
Um Ororo das eigentliche Geschenk zu überreichen, dass nun mal nur für sie persönlich gedacht war, drehte er Ororo und sich selbst geschickt wenige Meter von Angus fort, begleitet mit der Bitte ein paar Worte mit Ororo wechseln zu können.
Colum drückte ihr ein kleines, von schwarzem Samt bezogenes Schmuckkästchen in die Hand. Sollte sie es aufklappen, dann fand sie darin eine Brosche aus schwarzem Gagat -die wie er fand- einfach perfekt zu ihren Augen passte.
Etwas verlegen sah er zu Boden, rieb sich mit der Hand durch die Haare am Hinterkopf und räusperte sich , was seiner verhangenen Stimme allerdings nicht half. "Sie hat meiner Mutter gehört." Und Colum versuchte gerade ganz gentelman-like Ororo zu umwerben.
Er hatte sich bedankt und gemeint, dass er wohl später darauf zurückkommen würde. Kurz sah er den Beiden nach und dann erstmal genauer um. Bisher hatte er ja vor lauter Staunen über das Flechtwerk nicht wirklich auf seine Umgebung geachtet und die bisher Anwesenden.
r warf noch einmal einen Blick über die Schultern in die Richtung der weisshaaarigen Frau bevor er die Wollmütze für einen Moment abnahm und den Zopf am Hinterkopf neu zusammenrollte um die Mütze wieder aufzuziehen.
Gott, warum genau hasst du mich heute so?
Nachdenklich drehte sie das Kästchen in den Händen und betrachtete die Brosche darin das ein ums andere Mal.
"Die ist wunderschön, Colum." Und ich kann sie nicht annehmen. Aber Colum das sagen war im Moment auch eine bedenkliche Reaktion. Konnte ihr mal jemand einen Tip geben? Sie war rein assoziativ grade überfordert.
Sich vorbeugend hauchte sie ihm einen Kuss auf die Wange und atmete kurz tief durch. "Aber ich kann sie nicht annehmen, Colum. Sie gehört deiner Mutter." Und wer, wenn nicht Ororo wusste, wie sehr er an ihr hing?
Liebevoll strich sie ihm über die Wange, ein wenig als hätte sie einen kleinen Jungen vor sich stehen, und reichte ihm die Brosche behutsam zurück.
"Aber..." für einen Moment entglitten ihm seine Gesichtszüge und er wurde kreidebleich. Auch der träumerische Ausdruck in seinen Augen schien einfach zu sterben.
Er nahm das Kästchen zurück und klappte es behutsam zu um es dann genauso behutsam wieder einzustecken. Er hatte ihr gerade sein Herz geschenkt und sie wollte es nicht.
Doch anstatt vielleicht böse zu sein, oder enttäuscht rang er sich ein lächeln ab und küsste sie liebevoll auf die Strin. Nein, er hätte ihr niemals böse sein können. "Ich misch mich mal ein bisschen unters Volk." und selbst wenn er zwinkerte der schelmische Ausdruck in seinen Augen war einfach erloschen.
Er hielt auf Kass und Carol zu, schien über sein Herz, dass gerade zertrampelt auf dem Boden lag einfach drüber hinweg zu gehen.