Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  








Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.

Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.

Auf bald, eure SL
Datum:
~*~

Wochentag:
~*~

Wetter:
~*~
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 54 Antworten
und wurde 671 mal aufgerufen
 Institut-Area
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
Tears Offline

Besucher


Beiträge: 199

17.06.2005 21:26
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Charleen hatte -in ihrem empfinden: mehr schlecht als recht- die Führung hinter sich gebracht und auch wenn sich schon wieder das schlechte Gewissen einschlich würde sie heute -zumindst zum Teil- auf ihr Training verzichten und ihre Zeit dafür nutzen unten in den Subs ein bisschen zur Hand zu gehen.

Vielleicht hatte sie es ihren Nichten zu verdanken, dass sie in diesen Tagen noch einfühlsamer war als sonst, zumal sie vom Einsatz nur Bruchstücke wusste und es auch so belassen würde.

Ihr erster Gang führte sie somit in das Zimmer der Kinder, bepackt mit Büchern und Stofftieren die sie aus ihrer eigenen Sammlung mitbrachte. Die Vorstellung das man die Kinder so ausgenutzt hatte, verursachten schlimme Bauchschmerzen. Sie musste einfach irgendwas tun und sei es nur bei den Kindern zu sitzen und ihnen die Hand zu halten.

Später würde sie Miss Grey helfen soweit sie konnte, so wie Logan es gewollt hatte, aber jetzt in diesem Moment schob sie sich einen Hocker ans Bett. Das junge Mädchen die im Koma lag versetzte ihrem Herzen einen besonders fiesen Stich. "Hallo" murmelte Charleen befangen und strich dem Mädchen vorsichtig durchs Haar "Ich bin Charleen." sie wusste nicht ob das Mädchen wirklich verstand, aber sie versuchte es weiter. "Du musst jetzt keine Angst mehr haben. Du bist hier in Sicherheit." und ohne das sie es hätte aufhalten können kullerten Charleen die Tränen über die Wange, sie weinte um die Kinder die niemals eine Kindheit haben würden.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

17.06.2005 22:00
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Das vorsichtig gedämpfte, normalerweise grelle Neonlicht verdunkelte sich zusehends, als Jean hinter Charleen trat und ihr eine Hand auf die Schulter legte. Für einen Moment war sie im Waschraum verschwunden und hielt nun ein Kissen in der anderen Hand. „Sie schläft nur. Ich habe sie schon untersucht“, flüsterte sie leise. Auch hatte sie die Angst der anderen Kinder so beruhigt, denn so sahen sie, dass Jean ihnen nichts antun wollte, sondern nur ein paar einfache Fragen stellen wollte, um die Kinder besser kennen zu lernen. Nach einigen endlosen Fragen, die sie so gut es ging, versucht hatte zu beantworten, war sie nun wieder bei ihrer ersten Patientin angekommen.

„Sie kann uns hören“, fügte sie noch hinzu, trat neben Charleen und schob das Kissen, welches etwas dicker war, unter den Kopf des Mädchens. „Hast du ihre Handgelenke gesehen?“ Damit blickte sie über ihre Schulter zurück und konnte nur mühsam verbergen, dass ihr das alles andere als genehm war.

Leise seufzend richtete sie sich auf, strich Charleen noch mal über die Schulter und machte sich dann auf, zu einem Anderen der Kinder zu gehen, dass gerade zögerlich aber bestimmt gewunken hatte. Das Ergebnis war, dass sie das kleine Mädchen ins Badezimmer begleitete, denn es hatte zuviel Angst alleine zu gehen.

Tears Offline

Besucher


Beiträge: 199

18.06.2005 12:04
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
"Es tut mir so leid." flüsterte Charleen, als Jean ihr die Hand auf die Schulter gelegt hatte. Ja, es tat ihr leid um jedes Kind und sie wünschte sich innig sie könnte irgendetwas tun um deren Leid ungeschehen zu machen.

Jean würde es nicht verstehen, Rohey hatte sie nur wage von den Dingen erzählt die sie in dem Waisenhaus erlebt hatte und Michel wollte sie diese Dinge nicht erzählen -noch nicht-. Aber genau diese namenlosen Dämonen waren es, dass Charleen sich so gut in die Kinder reinversetzen konnte, dass sie sich hier liegen sah anstatt das Mädchen mit der roten Haut und den bunten Strähnen im Haar. Charleen brauchte noch etwas mehr Zeit um sich zu fangen, so mitfühlend zu sein -wie sie es war- konnte nämlich auch ein Fluch sein. Als Charleen dann aufsah und Jean hinterher sah wie sie das Mädchen ins Bad begleitete, flackerte der Kampfgeist in ihren Augen, den sie sich erst von Rohey hatte lernen müssen und der bei weitem nicht so ausgeprägt war wie bei ihrer Schwester.

"Hallo zusammen." sprach sie für die restlichen Kinder und ihr lächeln wirkte zwar wehmütig, aber es war echt. "Ich habe euch ein paar Sachen mitgebracht." Eine wirkliche Antwort erwartete sie nicht, aber sie wollte jetzt -ums Verrecken- das die Kinder zumindest einmal lächelten. "Soll ich euch was vorlesen?" Ohne eine Antwort abzuwarten klappte sie das Buch auf und begann mit der Gesichte "Alice im Wunderland."

Wolverine Offline

Besucher


Beiträge: 2.210

18.06.2005 12:16
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Logan mach das, Logan mach dies. Logan, vergiss nicht. Logan hatte -wie sollte es anders sein- die Schnauze gestrichen voll und heute fand er war es auch nur zu berechtigt. Die Sache mit Jean hing ungeklärt in der Luft und auch wenn er immer gern so tat als hätte er gar kein Herz, tat es ihm trotzdem weh. Der Einsatz war für seine Maßstäbe einfach absolutes Chaos gewesen und dann auch noch die Sache mit den Kinder...

Wie jemand zu soetwas in der Lage war wollte ihm einfach nicht in den Kopf. Alle Beteiligten gehörten gevierteilt und an die Stadtmauer getackert.

Er hatte ja immer geahnt das es nicht einfach werden würde...hier in Schottland aber das es so schwer würde...ob er wirklich das richtige getan hatte und überhaupt warum HATTE er das eigentlich getan? Gerade hatte er es noch gewusst, jetzt nicht mehr.

Er lief Jean geradewegs in die Arme als sie mit dem Mädchen zurück kam und wenn ihr, ihr Leben lieb war dann ließ sie keinen Ton darüber verlauten, dass Logan mit einem riesen Wäschesack voller Stofftiere hinunter in die Subs gelaufen war. Er kam sich ja selbst schon wie der Weihnachtsmann. "Hm" was soviel bedeutete wie ein Hallo. Seine dunklen Augen funkelten vor der Rastlosigkeit von der er ständig erfüllt war. Er war einen Blick ins Zimmer und hätte über Charleen beinahe gegrinst. Sie war ein nettes Mädchen, aber eben nur das...nett. Er machte zwar keine Unterschiede zwischen den Kindern, aber wenn er hätte wählen müssen, wäre ihm Rohey lieber gewesen...wusste der Himmel warum er an ihr so besonders hing. "Wie gehts ihnen?" fragend sah er Jean an und erwartete sowas wie ein Lagebericht.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

18.06.2005 13:49
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Die kleine Hand des Mädchens umfasste Jeans etwas fester, als Logan vor ihnen stehen blieb und mehr brummte als grüßte. „Guten Morgen“, lächelte sie, wisperte dem Kind zu, dass sie keine Angst haben brauche und schon einmal wieder hinein gehen könne, sie würde gleich nachkommen. Einen Moment sah sie ihm nach, verschränkte die Arme und betrachtete mit ihm vom Rand aus, die Szene, wie Charleen vorlas. „Körperlich sind sie gesund, aber mir bereitet etwas anderes Sorgen, Logan.“

Ihr Blick streifte den Sack voller Kuscheltiere. „Sie brauchen frische Luft, Sonnenschein und nicht noch mehr Wände um sich herum.“ In den wild zusammengewürfelten Kuscheltieren, starrte sie ein paar braune Knopfaugen an, die einem Teddybären gehörten und es schien ihm nicht zu gefallen eingesperrt zu sein. „Ich befürchte nur, dass ihr Immunsystem noch aufgepäppelt werden muss“, fügte sie hinzu und suchte wieder Logans Blick.

Der ewige Streuner hatte sich selbst eine Bleibe gesucht. Konnte man sich darauf verlassen, dass er nicht wieder einfach davon ging, wenn ihm der reiselustige Südwind um die Nase schlug? Ihre Brauen zogen sich etwas mehr zusammen und gaben ihr den gewohnt nachdenklichen Ausdruck.

Wolverine Offline

Besucher


Beiträge: 2.210

18.06.2005 14:36
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
"Denkst du denn das weiss ich nicht?" bollerte er ihr entgegen und sah sie im nächsten Moment zerknirscht an. Sie hatte es doch bestimmt nicht tadelnt gemeint -so wie er es aufgefasst hatte-. Aber irgendwie war er so hilflos. Wenn er wenigstens einen hatte den er verprügeln konnte.

Er schnaubte, musste ein paar mal tief durchatmen und drückte sich die Handballen in die Augen als wollte er sich anstelle der Verantwortlichen einfach die Augen aus den Höhlen drücken. Als er meinte sich soweit gefangen zu haben, dass sie keine Angst mehr zu haben brauchte, dass er sie mit einem Nasenloch einschnaubte und zum anderen wieder auspustete sprach er. "Du wirst sie aufpäppeln und wenn sie sich soweit berappelt haben werden wir sie ins Institut eingliedern." Scheisse, soviele verschiedene Emotionen die er nicht unter Kontrolle bekam. Er verengte die Augen und drängte das Tier, dass in seiner Seele lauerte hinter die hohe Barriere.

Jetzt wäre vielleicht die Gelegenheit gewesen noch ein paar private Dinge zu regeln...aber er dachte ja gar nicht dran, mit den Weibern hatte er abgeschlossen...hoffte er zumindest.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

18.06.2005 15:01
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Denkst du denn das weiß ich nicht!

Dass sich ein überraschte Ausdruck auf ihrem Gesicht zeigte, war das eine. Aber das andere war, dass er von Wut in Reue umzuschlagen schien. Allmählich stellte sich wieder das Lächeln ein, mit dem sie zurück zu den Kindern schaute. Ihn schien das so sehr mitzunehmen, dass er ihr beinahe Leid tat. Aber sie würde sich darum kümmern und mit ein paar Vitaminen und etwas Bewegung würde man die Kinder wieder auf die Beine bringen.

Einen Schritt auf ihn zugehend, löste sie die verschränkten Arme und sah zu Charleen. „Einverstanden“, und mit einem Seitenblick meinte sie grinsend. „Besser du bringst ihnen das Spielzeug, sie starren dich schon die ganze Zeit erwartungsvoll an.“ Damit trat sie einen Schritt zurück und würde warten, bis er hineingegangen wäre.

Wolverine Offline

Besucher


Beiträge: 2.210

18.06.2005 15:38
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Wusste diese Frau das er nicht schlecht Lust hatte ihren Kopf einfach gegen die Wand zu schlagen. Gut, er hatte bezüglich gestern auch nichts gesagt, aber warum hatte sie denn nicht etwas gesagt, vielleicht weil sie genau wusste, dass das Drama sich wiederholte? Oder neben wem war sie heute morgen aufgewacht?

Er hatte eine bitterböse Bemerkung auf der Zunge, schluckte sie aber mit hängen und würgen hinunter, ehe er das Zimmer betrat und ihr nicht mehr einen Blick, geschweige denn einen Gedanken schenkte.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

18.06.2005 15:52
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Einen Moment stand sie da, sah ihm nach und dann regte sich ihre rechte Hand, hob sich langsam und verschwand dann unter ihrem Meer aus rotem Haar. Sich über den Nacken fahrend und damit einiges an Unwohlsein verarbeitend, beobachtete sie die Kinderaugen, die seit Ewigkeiten keinen Sonnenschein gesehen haben. Ihnen fehlte das Leuchten, dass nur Bruchstückhaft zurückzukehren schien.

Unentschlossen stand sie in der Tür und versenkte dann die Hände in den Kitteltaschen. Wieder schlangen sich ihre Finger um den Notizblock mit der einzelnen Nummer darauf. Langsam zog die den Block hervor und betrachtete wieder die Zahlen.

>> 593610 <<

Mit dem Daumen strich sie über die Zahlen, spannte die Lippen etwas an und steckte ihn dann wieder ein. Zudem geisterte ihr gerade wieder die Sache mit den Daten durch den Kopf.

Storm Offline

Besucher

Beiträge: 1.584

18.06.2005 16:28
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Das hier schien nun wirklich der Ort der grossen Versammlungen zu werden. (In den Staaten war es immer die Küche gewesen, jetzt traf sich alle Welt in den Subs?)
Storms weisser Haarschopf kündigte sie recht eindeutig an, als sie um die Ecke bog und mit federnden Schritten den Gang hinab eilte.
"Ist alles in Ordnung?" Erkundigte sie sich bereits in einigen Schritten Entfernung bei Jean und zog die fein geschwungenen Augenbrauen ebenso zusammen, wie zuvor noch ihre Freundin. Sie hatte ein beunruhigendes Gefühl erhalten, ohne wirklich direkt sagen zu können, von wem es eigentlich ausgegangen war, aber es hatte sie zumindest hier her gelockt.
"Ist etwas passiert?", hakte Ro noch einmal aufgeregt nach, ehe sie Jean recht Gelegenheit zum Antworten gegeben hatte.
Ein Blick in den Raum, zu den einigermassen gefassten Kindern, liess sie vorerst aufatmen.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

18.06.2005 16:52
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Diese Schritte, diese Stimme und dann stand sie auch schon neben ihr. „Ororo! Guten Morgen“, dabei den Notizblock fester umfassend. „Passiert...“, dabei warf sie einen Blick zu den Kindern und wandte sich dann etwas ab, wer weiß, ob jemand Lippen lesen konnte. „Den Kindern geht es soweit gut. Aber unser Gast Dorian Hayward besteht darauf, dass wir ihn nach Inverness gehen lassen. Hier, diese Nummer, wohl von einem Schließfach, hat er mir gegeben.“ Damit riss sie das oberste Blatt vom Block und reichte es Ro herüber.

Damit wandte sie sich wieder dem Anblick der Kinder zu.

Eine Sache wäre damit schon mal angesprochen und auf bestem Wege geklärt zu werden. „Ro, kannst du Michel und Kassander zu mir schicken bitte. Ich hätte da etwas mit ihnen zu besprechen.“ Aus dem Augenwinkel sah sie zu ihrer besten Freundin und vertraute darauf, dass diese internen Com Devices wenigstens in diesem Moment weniger beängstigend, als praktisch waren. „Ich habe da etwas in ihren Daten gefunden, was ich ihnen zeigen möchte.“

Ein Lächeln erhellte ihr Gesicht, als sie von Ro zu den Kindern und wieder zurück sah.

Storm Offline

Besucher

Beiträge: 1.584

18.06.2005 17:06
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
"Ja, das habe ich mit Raguel schon besprochen." Trotzdem war der Blick, den sie auf Jeans Zettel warf mit Überraschung gepaart. Ro hatte kurz die Augenlider geschlossen und just als das Kribbeln eines ihrer Gedanken Jean erreicht hatte, sprach diese bereits weiter, so dass es verebbte.
"Kassander und Michel?" Und Ro horchte nicht nur auf, sondern ihr Kopf ruckte alamiert empor. "Aber hoffentlich keine Auswirkungen des gestrigen Abends?"

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

18.06.2005 17:18
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
„Nein, eine Familienangelegenheit“, meinte sie schmunzelnd, zwinkerte Ro kurz zu und wandte sich dann ab. „Ich kümmere mich dann mal weiter um die Daten“, fügte sie noch hinzu und ließ die Kinder dann mal mit Charleen, Ro und ihrem Favoriten Logan allein. Aufpäppeln war nun das Stichwort und dazu wäre ein Check der Blutproben erforderlich.

Ihr Ziel war ein Wagen mit angesammelten Röhrchen, in denen die vertraut rötliche Farbe von Blut eingeschlossen war, schob diesen durch die Halle hin zu einem Computer für derartige Analysen. Dank der mangelnden Enge war es immer noch möglich mit ihr zu sprechen, auch wenn der Hall die Stimmen etwas verzerren würde.

Sich Handschuhe überziehend und die Brille aufsetzend, widmete sie sich den Röhrchen.

Storm Offline

Besucher

Beiträge: 1.584

18.06.2005 17:26
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Familien-was? Nun war Jean aber endgültig ein bisschen seltsam geworden, oder? Michel und Kassander?
Kassander erinnerte Ro gerne des öfteren Mal an...
Und ehe sie den Gedanken zu Ende gebracht hatte, stierte sie, die linke Augenbraue weit empor gezogen, auf den Fussboden vor sich, um ihre eigenen Gedanken nochmal Revue passieren zu lassen. Dafür hätte sie immerhin noch genug Zeit, denn Charleen und Michel hatten ohnehin für sie ohnehin noch etwas bei den McNaras vorbeigebracht und würden nun vermutlich mit den Besuchern sprechen.
"Ich werd' sie dir gleich runter schicken, Jean. So in 10 Minuten?" Denn Ro trat ebenfalls hinter Charleen und Logan in das Zimmer, um sich vorerst den Kindern hier unten zu widmen.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

18.06.2005 18:56
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
„Hm“, ein Fläschchen betrachtend. „Danke, Ro.“

Damit machte Jean sich an die Arbeit. Aber immer wieder blickte sie über die Schulter in die Richtung aus der die Kinderstimmen kamen. Kurz zuckte ihr Mundwinkel, doch dann war sie auch schon wieder vertieft dabei die Proben zu analysieren.

Es ist ein Geheimnis... oder?

Vor ihrem geistigen Auge sah sie wieder das dunkle Gästezimmer, hörte wieder ihre eigene Stimme und spürte ihren wilden, hämmernden Herzschlag. Wie lange würde sie das hier noch tun können? Sie konnte sich nicht selbst belügen, aber sie konnte alles, was nicht sein durfte, tief in sich einsperren und nie wieder ans Tageslicht treten lassen. Genau. Das konnte sie tun. Sie würde es tun, wenn sie nicht schon längst damit angefangen hätte.

Gut, das hier... dort hinein... abwarten...

Sich das Haar hinter das Ohr streichend, stand sie vor der Konsole und wartete ab. Auf die Daten, auf die nächsten Momente, auf einfach alles.

Seiten 1 | 2 | 3 | 4
 Sprung