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Dieses Thema hat 54 Antworten
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Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

18.06.2005 20:07
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Ihn zu rufen, war gar nicht mehr nötig, denn Kassander stand bereits mit verschränkten Armen am Türrahmen gelehnt da und hatte die Brauen fragend zusammen gezogen. Er hatte zwar nicht alles mitbekommen, aber er war sich sicher, dass sein Name mitunter gefallen war.

"Komme ich etwa zu spät?"

Schließlich kam auch er ins Zimmer und machte Jean Platz, falls diese mit dem Kind auf den Gang treten wollte. Hatte man in der Nachbesprechung über ihn gesprochen? Bis darauf, dass er Ty zusammen gestaucht hatte, hatte er sich doch gar nichts zu Schulden kommen lassen, oder? Einer hatte ja bei den Kindern bleiben müssen, so dass er keine Ahnung hatte, was man ihm nun ankreiden wollte.

Aber war nicht auch Michels Name gefallen? Nun, wenn es um diese unbedeutenden Nichtigkeiten zwischen ihnen beiden ging, dann musste er sich doch sehr wundern. Als ob es nichts Wichtigeres gab.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

19.06.2005 12:18
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Der Computer schwieg scheinbar, würde er sich an einer Stelle nicht mit den Röhrchen abmühen und anderenorts auf einem großen Monitor in einem Diagramm die Zusammensetzungen auflisten. Das wohl einzigste Geräusch, dass sie hören konnte, war das stetige Surren einer CD im Laufwerk, auf die der Computer die Daten zur Weiterverarbeitung brannte. Ihre Schritte halten durch die Halle, als sie am Apparat vorbei ging zu den angezeigten Daten hin und einen Blick darauf warf. Aus dem Augenwinkel, sah sie Kassander beim Eingang zum Schlafsaal der Kinder und schmunzelte etwas.

Jetzt fehlt nur noch Michel.

Innerlich bereitete sie sich auf das Gespräch vor, während äußerlich ein neues Röhrchen seinen Platz in dem Apparat fand und das, wo Jean am anderen Ende des Computers stand.

Michel Offline

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Beiträge: 49

21.06.2005 10:26
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Michel hätte nicht einmal den Ruf von Storm hören müssen. Er war ohnehin auf dem Weg gewesen nach unten zu kommen. Er hatte bei der Nachbesprechung gefehlt - und da ihm noch niemand mitgeteilt hatte, wie verquer die eigentlich gelaufen war - sah er es einfach als seine gottverdammte Pflicht an sich zu informieren. Da, er fluchte schon wieder! Er sollte sich das endlich wieder abgewöhnen. Seitdem er hier am Institut war, wurde es immer schlimmer mit seinem Benehmen.
Sicherlich nur Logans schlechter Einfluss, schoss ihm der aberwitzige Gedanke durch den Kopf, als er die Ansammlung in der Tür betrachtete. Also Kassander wieselte ihm auch nur einmal um die Beine und das war dauernd. Und ja, er wusste das es übertrieben gewesen war ihm eine zu verpassen - und er hatte sich dafür entschuldigt. Das hiess aber um Himmelswillen nicht, dass er ihn jetzt etwa ein Fünkchen mehr mochte!
"Hey!" Und der Gruss musste vorerst genügen.

Tears Offline

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Beiträge: 199

21.06.2005 12:54
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Charleen ließ sich zunächst beirren und las einen Großteil der Gesichte flüssig hintereinander vor. Als Logan und Ororo allerdings ebenfalls in das Zimmer kamen war das ihrerseits schon einen fragenden Blick wert.

Sie hielt inne, verstaute das Buch und förderte ein paar mitgebrachte Gesellschaftsspiele zu Tage. Ja..auch die Sache mit Ororo vom Vortag tat ihr jetzt im Nachhinein einfach unendlich Leid. Sie hatte nicht das recht sich in solche Dinge einzumischen und doch hatte sie gedacht Ororo vielleicht irgendwie beschützen zu müssen, obwohl das Vorhaben an sich ja schon lächerlich genug war, Ororo brauchte keinen Schutz...von niemanden.

Charleen hatte eine große Schwäche und das war ihre ungebremste Neugierde und das hier in den Subs nun so ein Anlauf war, drängte ihr den Gedanken auf, dass es vielleicht noch andere Ursachen haben konnte. Sie erhob sich und als sie an Ororo vorbei ging bekam diese einen entschuldigenden Kuss auf die Wange.

Kaum das sie die Tür geöffnet hatte ging für sie die Sonne...oder vergleichsweise auch der Schatten auf als sie Michel entdeckte. Auch wenn sie Kassander heute schon gesehen hatte lächelte sie ihm herzlich zu und drängte sich an den Platz der ihr auf der Welt am liebsten war, Michels Seite.

Storm Offline

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Beiträge: 1.584

22.06.2005 09:56
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Wie sah man eigentlich aus, als Superheld, der versuchte die Welt zu ändern und sich zwischen 20 Kindern irgendwie verdammt verloren kam. Blöde? Irgendwie erweckte es für Ro gerade so den Eindruck. Wo Logan mit seiner üblich selbstsicheren (wenn auch etwas muffeligen) Art spätestens mit den Kuscheltieren die Herzen der Kinder erwärmte, hatte Ro zwar ihr üblich charmantes Lächeln aufgesetzt - aber Kinder merkten, wenn so etwas falsch war. Oder?
Sie meinte es zumindest, dass die Blicke, die ihr die Kinder zuwarfen mehr aussagten, als sie momentan noch verkraften konnten.

Hatten sie es gestern gesehen? Wussten sie, was Ro dort angestellt hatte, als sie... Sie wollte gar nicht dran denken.

Der Einsatz hatte Menschenleben gekostet und das durch ihre Hand - aber vielleicht war es ganz gut, dass diese Nachbesprechung derart miserabel verlaufen war, dass das vorerst nicht das Thema war. Erstmal war es an der Zeit, dass sie selbst ihre Schuld daran verarbeitete.


Der Teddy, den Ororo in der Hand hielt kam ihrem Inneren momentan schon ein wenig ähnlich: Abgenutzt und hier und da mit kleinen Flicken über den durchgescheuerten Stellen. Der Lieblingsteddy einer ihrer Kolleginnen, wie sie mit einem dünnen Lächeln feststellte, nachdem sie das von ihr soeben zerknautschte Tierchen zu richten versuchte.
Ihre eigenen Gedanken trieben sich von den Kindern weg, hin zu den beiden Liegen, auf denen die zwei bewusstlosen Mädchen lagen. Immerhin mit ihnen war erstmal ein vorbehaltloses Gespräch möglich.
Allerdings wurde sie erst jetzt auf dem Weg der beiden Männer bewusst, die zusammen mit Charleen vor der Tür standen.
"Michel, Kassander - ihr sollt Jean kurz aufsuchen." Und immerhin wirkte ihr Lächeln echt, wenn für sie auch vollkommen deplaziert, während sie einem der Mädchen das Kuscheltier in die Hand legte und sich zwischen ihnen nieder liess.

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

22.06.2005 15:15
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
"Michel, Kassander - ihr sollt Jean kurz aufsuchen."

Wooooooomm
, mit voller Wucht war er gerade zurück in die Realität geschleudert worden und Ro's Aufforderung mischte sich nur einen unbedeutenden Moment mit ihren Worten von heute Morgen. Gerade noch war er in diesem dämmrigen Zustand gewesen, hatte Charleens Lächeln nicht einmal wirklich bemerkt, wenngleich er wie automatisch mit eigenem Lächeln geantwortet hatte und doch war er nicht da gewesen. Aber wo war er gewesen?

Er strich sich durch das Haar und bemerkte, dass es zusammen gebunden war.

"Ich muss..."

"Ich weiß..."


So ein Unsinn... man musste doch nicht; wie konnten Ideale so selbstlos lenken? Wie konnte man nur alles aufgeben wollen für eine Sache, die man sich selbst so sehr wünschte und gleichzeitig in eigener Überzeugung darauf verzichtete? Ach, er verstand es nicht und war darum genauso Gefangener seiner eigenen kleinen Welt aus Zahlen und Messbarkeit, aus Verstand und logischen Schlussfolgerungen.

"Ich muss..."

Nein, du musst nicht... nicht immer, nicht jetzt!!

Because misery and degradation, and death, and nothing that God or Satan could inflict would have parted us, YOU, of your own will, did it.

"Michel, Kassander - ihr sollt Jean kurz aufsuchen."

Wooomm.
Sein Blick fixierte Ororo einen Moment, dann nickte er kaum wahrnehmbar und wandte sich der Tür zu, um in Dr. Greys Zimmer zu gehen.


Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

22.06.2005 15:16
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Ratternd spuckte der Computer die Analyse Daten aus und ihre grünen Augen sogen sie in sich auf. Leise summend tippte sie auf der Steuereinheit herum und fand sich dann am Ende der Untersuchung. Sie hatte schließlich doch alle Blutproben in einem zügigen Tempo analysieren können und dabei immer wieder zu der Gruppe bei den Kindern gesehen. Storms Stimme erreichte sie aus dieser Entfernung trotzdem und sie wusste, dass sie gleich mit Michel und Kassander über ihre Ergebnisse informieren würde.

Nur wie sagen?

Ich glaube... ich befürchte... ich fand einige... das alles klang nach nichts. Stille kehrte ein und der Apparat schwieg, neben den Blutproben räumte sie die ausgespuckte CD mit den Daten auf den kleinen Wagen und machte sich dann damit auf, zu dem kleinen Büro am Ende der Halle.

„Kommt ihr bitte kurz mit? Es dauert nicht lange...“, meinte sie, als sie den Wagen an Michel und Kassander vorbeischob und dann hinter der Tür mit dem kleinen Schild „Doc’s Room“ verschwand.

Michel Offline

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Beiträge: 49

22.06.2005 15:54
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Los, Antreten!
Manchmal hatte Ororo eine wirklich seltsame Art mit ihren Untertanen zu reden. Übel nehmen konnte Michel es ihr kaum, aber er kam sich ein wenig abgestempelt vor. Bei Jean melden und danach zum Kartoffel schälen in die Kombüse, Deck schrubben um 1600!
Aye, Sir!

Schmunzelnd hauchte er Charleen einen Kuss auf die Stirn. "Ich bin gleich wieder da." Und während er ihr noch einmal durch ihr Haar strich, nahm er Logan kurz ins Visier. Wollte Jean sich etwa Beziehungstipps von dem Jungvolk holen?
Grinsend drehte er um und folgte Kassander dicht auf dem Fusse in das angrenzende Zimmer.

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

22.06.2005 19:24
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Cathrina hatte das Ganze noch nicht realisiert. Plötzlich wurde sie an der Hand genommen und dann ging es rasend schnell durch die Gänge, ein Flieger der futuristisch aussah und wo sie nur in der Ecke saß und stumm alles anschaute.

Die Erwachsenen mit den schwarzen Anzügen, diese merkwürdige Brille, die der eine Mann trug. Die Frauen am Steuer. Vor allem die Frau mti den silbernen Haaren musste sie immer wieder anschauen. Sie hatte sie angelächelt und gesagt das alles gut werden würde.

Wo brachte man sie hin? In ein neues Gefängnis? Denn so hatte Cathrina es gesehen, ein Gefängnis wo ihr immer wieder Blut abgenommen wurde und sie immer wieder erzählen sollte, wie sie die Zeit manipulieren konnte. wie konnte sie das erklären, wenn sie es selbst nicht wußte. Es ging einfach, ohne große Erklärungen.

Und dann waren sie da und Cathrina war enttäuscht, das es wieder ein Gefängnis war. Ohne Fenster ohne Sonne ohne Vogelstimmen oder das Rauschen des Windes. Die Frau, die der Doktor zu sein schien kümmerte sich um alle. Bei ihr war nicht viel zu kümmern.

Sie war relativ ungeschoren davon gekommen in den Labors, da die Untersuchungen in körperlicher Hinsicht nichts ergeben hatten, obwohldie Menge der Untersuchungen auf etwas anderes schließen ließ.

Auch waren manche davon sehr schmerzhaft gewesen und sie hatte Angst, wieder nur ein Versuchstier zu sein und das diese Leute hier auch nur wissen wollten, warum sie die Zeit ändern konnte.

So hockte sie in der Gruppe der Kinder und versuchte, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Vllt. konnte sie später weglaufen und nach Hause fahren.
Nach Hause zu Mum und Dad und den Zwillingen.
Sie mussten krank sein vor Sorge um sie, als sie damals so spurlos verschwand.

Vorsichtig hob sie den Blick um die Anwesenden Erwachsenen zu beobachten.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

22.06.2005 19:46
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Der rote Haarschopf Jeans tauchte wieder in der Tür auf und sie biss die Zähne aufeinander. So sehr Gedanken wie Stimmen in ihrem Kopf waren und so sehr sie diese ausblenden konnte, so gleich waren die Gedanken der Kinder, die sie unvorbereitet trafen. Sie hatte es Ororo doch gesagt, die Kinder wollten nicht noch mehr in den blanken Räumen hocken, sie wollten Himmel, Horizont und Sonnenschein. Nur mit etwas Mühe zwang sie sich die fremden Gedanken von ihren eigenen heraus zu puzzeln und dann beiseite zu schieben.

Das Gespräch mit Kassander und Michel war direkt in die Hose gegangen und so wollte sie keinen Gedanken mehr daran vergeuden. Die Ergebnisse der Kinder waren gesundheitstechnisch einwandfrei und eine normale Impfung würde sie wappnen, dabei war die beste Abhärtung doch der Gang in die freie Natur. Sie musste einfach weiter auf Ororo einreden und ihr klar machen, dass die Kinder raus mussten.

Die Arme unter der Brust verschränkt lehnt sie neben der Tür an der Wand und sah der Gruppe um Charleen zu. Äußerlich ruhig und innerlich voller Bewegungsdrang, ein gruseliger Widerspruch.

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

22.06.2005 19:50
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
"Morgen Schlafmütze" Sehr wohl, für Jean hatte Logan nicht einen einzigen Blick übrig. Er war sauer und er machte keinen Hehl daraus. Bis auf weiteres konnte Jean ihm gestohlen bleiben. Soviel dazu, danke fürs Gespräch.

Dennoch war er es, der das Mädchen ansprach und mit von Logan nie gekanntem Feingefühl zu dem Mädchen blinzelte. Na ja, was konnte er ihr sonderlich großes sagen, zumal Logan eh aussah wie ein großer Wolf, im Moment zumindest wie ein zahmer Wolf.

"Alles klar bei dir?" sicher man hätte das Kind anders fragen können, aber das ging dann bei Logan doch zuweit. Er neigte den Kopf auf die Seite und blickte dem Mädchen entgegen, damit sie den nächsten Schritt tat

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

22.06.2005 19:55
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
"Ich ...ich weiß nicht so recht." kam es leise und ein wenig stotternd zurück.
Cathrina musterte den Mann vor ihr. Irgendwie wirkte er ... als ob er jemanden zerreißen könnte wenn es ihm passte aber es war auch so, dass sie diesem Mann vertrauen konnte. Das wollte sie einfach. Sie wollte jemandem vertrauen aus Angst und aus Wut, weil sie das letzte halbe Jahr nichts anderes gehabt hatte als ihr Wut. Vllt. war es an der Zeit zu vertrauen.

"wo sind wir? ein neues Gefängnis? es gibt keine Sonne... und die Vogelstimmen fehlen mir so sehr..."

Es klang so gar nicht nach einer 16jährigen. Eher nach einem stark verunsicherten Kind was eine Zuflucht suchte.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

22.06.2005 22:26
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Logan ging Jean gehörig auf den Wecker mit seiner Art. Was auch immer ihn so verändert hatte, er verlor dadurch nur an Charme und sie spürte zusehends, dass er ein Leben ohne sie bevorzugte. Die Dinge die er sagte, waren nicht die Dinge die er wirklich wollte und anders herum ebenso. Je länger sie ihn ansah umso mehr entfernte sich der anziehende, wilde Typ von dem, was dort vor ihr stand und stetig herum zickte. Er glaubte wohl, dass ein paar liebe Worte dazu ausreichten, dass er einen weiteren Strich auf seine Rechnung machen konnte, aber nicht mit ihr.

Ich habe mich entschieden, Logan.

Wieder ein Gedanke, der keinen Weg aus ihrem Kopf heraus fand, sondern einfach nur darin widerhallte. Logan war früher der Mann, der alles, was er tat, perfekt tat. Nur war er immer wählerisch darin, was er tat. Aber ein halbes Jahr konnte Menschen scheinbar sehr verändern und egal wie alt Logan nun in Wirklichkeit war, er benahm sich nicht mehr seiner Weisheit entsprechend. Dabei hätte er das alles doch wissen müssen.

Was haben sie in dem halben Jahr nur mit dir angestellt, Wolverine?

Die Umarmung ihrer Arme löste sich, sie drückte sich von der Wand ab und ging an der Gruppe vorbei zu dem Bett in dem das Mädchen mit der Nummer 1003 auf dem Unterarm stand. Ein kurzer Griff an ihr Handgelenk, ein Blick auf ihre Atmung, ja sie schlief noch immer. Es mochte wirklich mit ihrer Mutation zusammenhängen und die Erfahrung mit Karl hatte sie beruhigt, weil es eben nicht das erste Mal war. Das Blutbild des Mädchens versicherte ihr, dass sie gesund war und über keinen Mangel verfügte, also hatte sie gegessen und war mit allem was Nötig war versorgt. Sollte sie noch länger schlafen, könnte Jean ihr eine Infusion legen, doch es schien nicht nötig zu sein.

Hey, Kleines... ich bin es wieder.

Diesmal drang ihr Gedanke zu dem Mädchen, als sie sich den Stuhl geschnappt und sich darauf gesetzt hatte. Dieses friedliche Gesicht und doch war es gefangen gehalten worden, wie ein Schwerverbrecher. Zumindest hatte sie diese Bilder von den Kindern empfangen. Die Hände im Schoß gefaltet sah sie das Mädchen an und harrte der Dinge die da kommen würden.

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

22.06.2005 23:08
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Und damit gab er ab an Ororo Munroe, die Frau der Stunde und die Frau der feinen Worte, da Logan die blanke Wut schon wieder über die Wirbelsäule krauchte wie tausenden von kleinen Fingern. "Du wirst es hier besser haben, Kleines" murmelte er dem Mädchen allerdings entgegen und kam nur mit Mühe und Not dem Verlangen nicht nach ihr über den Kopf zu streicheln.

Für Jean hiess das allerdings, dass ihr keine Ruhe vergönnt war und eigentlich war es jetzt der ruhige Tonfall der Jean hätte warnen müssen. Er öffnete die Tür und wartete im Türrahmen wobei er Jean entgegen sah. "Jean? Wir müssen reden." und aus seinem Tonfall war es jetzt nicht ersichtlich ob er über die Kinder oder über was anderes reden wollte.

Einen Moment sah er noch zu Ororo, bevor er sicher war das Jean folgte und er das Zimmer in Richtung Hangar verliess.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

22.06.2005 23:18
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Reden... irgendwoher kannte sie diesen Satz. Nun gut, dann reden. Sie erhob sich, strich dem Mädchen eine Strähne zurück und ging Logan dann brav nach in Richtung Hangar.

[you know - Hangar]

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