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Dieses Thema hat 54 Antworten
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Cathrina Offline

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Beiträge: 561

23.06.2005 16:01
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Cathrina brachte ein klitzekleines Lächeln zustande, als der Mann davon sprach, dass sie es hier besser haben würde. Dann würde sei die Sonne sehen und den Vogelgesang hören, den Wind spüren.. wie hatte sie das alles vermisst. Aber nochmehr vermisste sie ihre Familie.
Zaghaft flüsterte sie in den Raum hinein.
"Und meine Familie? Mum und Dad und die Zwillinge? sie werden sicher sehr sehr traurig sein, dass ich so lange verschwunden war. Darf ich sie ... sehen?"
Ihr Blick wanderte über die Erwachsenen und hoffte, dass ihr jemand antworten würde und ihre Sorgen vorerst zerstreuen würde. Auch wenn es im Nachhinein vllt. wieder eine Lüge war.
Immer noch nistete Misstrauen in ihr, nicht verwunderlich bei den Lügen, die ihr im Labor jeden Tag erzählt wurden.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

23.06.2005 18:01
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
[Mutant 1003]

Da war sie wieder gewesen, diese Stimme, welche die Stille ihrer Gedanken durchdrang und zu ihr fand. Nur ein kurzer Gruß und doch hallte er in der leere ihres Kopfes nach, auch noch als sie schon längst wieder verklungen war. Ganz sacht zogen sich ihre Brauen zusammen, der Tumult um sie herum kam näher und immer näher zu ihr und sie selbst verließ zusehends das Land der Träume. Licht fand durch ihre Lider hindurch den Weg zu ihrem Sehsinn und dieser beschleunigte das Aufwachen nur noch.

Doch sie wollte nicht aufwachen. Nicht schon wieder ein Tag voller Versuche, voller emotionsloser Gesichter und den glatten Wänden des Labors. Widerwillig drehte sie den Kopf zur Seite und regte sich so zum Ersten Mal richtig in ihrem Bett.

Storm Offline

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Beiträge: 1.584

26.06.2005 10:25
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Ororo hatte Jean und Logan einen Moment nachgesehen, nur um sich dann neben Cathrina zu setzen. Einen Moment des Schweigens, in dem sie die umhersitzenden Kinder betrachtete, gönnte sie sich noch, ehe sie zu Sprechen ansetzte.
"Ich bin Ororo. Und wie ist dein Name?" Und nachdem sie wenigstens diese kleine, persönliche Ebene hergestellt hatten - und auch das ein oder andere Kind um sie herum die Vorstellung erwiedert hatte oder zumindest auf die Unterhaltung aufmerksam geworden war - war Ro schon ein wenig ruhiger geworden.
"Wir werden versuchen eure Familien zu finden und euch wieder nach Hause zu bringen, wenn das möglich ist. Ich weiss nicht, wo ihr alle herkommt und wie eure Eltern heissen, aber das werden wir alles noch besprechen, okay? Wir wollen euch hier nicht gefangen halten, wie die Leute im Labor. Auch wenn es jetzt noch so aussieht. Wir behalten euch momentan nur hier unten, damit genau die Leute, die euch gefangen haben, euch nicht finden."

Alles, warum blieb alles an ihr hängen? Warum mussten die Drei jetzt für so viel Durcheinander sorgen? Sie sollten einfach gehen! Ob sie nun hier waren oder nicht...

"Wenn ihr wollt, zeige ich euch nachher was, das fast so gut ist wie draussen auf der Wiese zu stehen." Fast so gut? Nein, genau genommen würde der Dangerroom den Kindern vorerst eine perfekte Nachbildung vom Institutgelände vorgaukeln können, die man schon so schwer vom Original unterscheiden konnte. Sie, die schon so lange nicht draussen gewesen waren, würden nicht den geringsten Unterschied bemerken.

Tears Offline

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Beiträge: 199

26.06.2005 11:16
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Charleen war kurz nachdem Michel, Kassander und Jean verschwunden waren wieder in den Raum getreten. Ihre Miene war nachdenklich vielleicht aber auch ein bisschen eifersüchtig, das mochte nicht rechtens sein, aber vieles mal fühlte sie sich einfach ausgeschlossen, aus der Distanz betrachtet war das vollkommen lächerlich aber für ein Teenager in ihrem Alter leider vollkommen normal.

Sie trat hinzu, zu den anderen Kinder und gerührt von der Erscheinung des im Koma liegenden Mädchens mit der rötlich schimmernden Haut streckte sie die Hand aus um es vorsichtig zu streicheln und zu berühren. Ob sie es wohl haben könnte wenn Charleen ihr später die Haare kämmte?

"Ihr müsst keine Angst haben" erklärte Charleen den anderen Kindern und für einen Moment konnte man gewillt sein ihr zu glauben, so ehrlich wie ihr lächeln wirkte. "Ich hoffe wir können alle Freunde werden." Ja, das passte zu Charleen immer um die Anderen und Harmonie bemüht.

Sie sah zu Ororo und blinzelte einen Moment als sie sich konzentierte. ~Sag nur Bescheid wenn du Hilfe brauchs~ Wenn sie schon beim Einsatz nicht von Hilfe war, vielleicht dann wenigstens jetzt.

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

26.06.2005 15:13
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
"Ich bin Cathrina." Es schadet nichts, den Namen zu sagen.

Für Sekunden badete sie in einem Glücksgefühl als sie hörte, dass man nach den Eltern schicken wollte. Aber war es auch die Wahrheit? Noch waren es Worte, und die Leute im Labor hatten auch viel versprochen und nichts davon gehalten.

Ihre Gedanken drifteten davon und ihr Blick ging durch die Wände hindurch nach Hause. Sie hörte ihre Mutter rufen, dass sie essen kommen sollte. Die Zwillinge polterten die Treppe runter und ihr Vater saß am Tisch und las in der Zeitung. Die erste Erdbeeren standen auf dem Tisch und fast glaubte sie den Geschmack auf der Zunge zu spüren... aber dann war sie wieder hier in dem Raum ohne Fenster.

Sie blickte die anderenKinder an. Die Leute im Labor hatten jeglichen persönlichen Kontakt immer unterbunden so das sie nichts wußte von ihnen.

Cathrina blickte auf die Tür, durch die der Mann verschwunden war, der mit ihr gesprochen hatte. Ob er ehrlich war wenn sie ihn fragen würde oder war er auch ein Lügner wie die Laborleute? Dann schaute sie zu Ororo und ihre weißen Haare fand sie faszinierend aber ihr Misstrauen war immer noch da.

So senkte sie den Blick und schaute auf ihre Hände, in Gedanken weit weit weg.. wo niemand sie erreichen würde.

Tears Offline

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Beiträge: 199

27.06.2005 11:37
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
"Freut mich dich kennenzulernen, Cathrina." und ja, Charleen sagte das nicht einfach so daher, es war so. Weil sie froh war -für die Kinder- das sie aus dem Labor gerettet worden und weil den Kindern ein glückliches Leben ins Haus steht. So ist es nämlich nach Charleens Auffassung.

Sie erhebt sich und ihre Glieder wirken zum ersten mal in ihrem Leben etwas steif. Das mag an dem versäumten Training legen, welches sie so schnell wie möglich aufholen muss. Sie stellte sich auf die Zehenspitze und drehte sich ohne Musik einmal im Kreis um die eigene Achse.

"Hast du vielleicht Durst?" fragt sie das Mädchen in der Hoffnung sie möchte erkennen, dass Charleen und Ororo ihr nur das Beste wollen.

Dann wanderte Charleen einmal durch die Reihen der Kinder und zupft hier und da eine Bettdecke zurecht, hat für dieses und jenes Kind eine Streicheleinheit übrig sofern die Kinder das zulassen. Schließlich setzt sie sich wieder ans Bett des schlafenden Jungen.

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

27.06.2005 18:08
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
"Nein, vielen Dank. Ich möchte nichts im Moment."
Dann schaute sie Charleen nach und wurde nicht recht schlau aus den Leuten.
Spätestens jetzt hatten die Leute aus dem Labor die Karten auf den Tisch gelegt und die Versuche hatten begonnen.
Aber hier... hier bemühten sich die Erwachsenen um Vertrauen. Sollte es vllt. doch wahr sein und sie war hier in sicherheit?
So recht konnte sie dem Ganzen noch nicht trauen.

Noah Offline

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Beiträge: 127

27.06.2005 20:57
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Ich glaub ich träume.
Ich höre eine Stimme, eine schöne Stimme und sie erzählt mir tolle Sachen von Alice im Wunderland. Ich kenne die Geschichte, meine Oma hat sie mir auch einmal vorgelesen, aber dass ist schon länger her. Wenn ich genau überlege vermisse ich meine Oma und mein Opa, meine Oma hat mir vor dem Schlafengehen immer Milch ans Bett gebracht.
Aber wenn ich träume warum ist mir dann so als würde ich die Stimme auch noch fühlen? Und warum genau herrscht ihr eigentlich so ein Trouble. Ich höre wie Leute sprechen, die Stimme hat aufgehört von Alice zu erzählen, eine Tür klappt. Noch will ich die Augen nicht öffnen, ich will wieder einschlafen und die Geschichte zu Ende hören, aber…
Ich muss mal…ganz nötig… auf die Toilette.


Noah öffnete vorsichtig die Augen und ist natürlich vollkommen orientierungslos. Er kniff die Augen zusammen, zum einen weil er nicht richtig sehen kann und das was er sieht von seinem Verstand noch nicht verarbeitet werden kann. So sah er zwar die beiden Frauen, die eine hat weiße Haare, die andere braune, aber für ihn sind es nur weitere Monster die ihm wehtun wollen. Hinzu kommt, dass die Stimmen die er hört viel zu laut sind und in seinen Ohren schellen. Er knurrte, würde ihm einer zu Nah kommen würde er sich wehren.

Sie lügen wenn sie sagen sie tun einem nicht weh. Sie pieksen dich und sie geben dir Tabletten die du Schlucken musst –ich glaube es sind Drogen-. Manchmal führen sie dich auch in einen Raum und dort musst du so lange Stehen bis dir deine Füße weh tun und immer wieder fasst man dich an und wenn du nicht machst was sie sagen, dann bekommst du kein Essen oder sie schlagen dich. Sie haben gesagt meine Großeltern sind tot und sie haben mir meine Brille weggenommen und …sie haben meine Kamera kaputt gemacht. Sie sind gemein und wenn ich kann, dann werde ich sie alle verprügeln. Man darf nämlich fremden Menschen nicht einfach wehtun. Das ist böse.

Noah setzte sich langsam in seinem Bett auf und betrachtet einmal mehr die Leute in diesem Raum. Noch immer hat er die Augen fest zusammen gekniffen und reibt sie sich dann. Wieder ist es so das er Charleen zwar sieht aber er erkennt sie nicht und das Leben hat ihn bereits gelehrt, dass man Schönheit nicht mit Freundlichkeit gleich setzen kann. In seinem verschobenen Gedankenbild sieht er in Charleen nur ein weiteres Monster, dass ihm seine Kamera geklaut hat und Sachen mit ihm anstellt die er nie wieder erzählen will. Vielleicht kann man deswegen auch nachvollziehen wie der Junge, der vielmehr schon den Körper eines Mannes hat, vorprescht und Charleen mit all seiner Kraft mitten ins Gesicht schlägt. Schon im gleichem Moment krabbelte er zurück in sein Bett und macht sich ganz klein als könnte man ihn dann übersehen, dann fängt er herzergreifend an zu weinen und birgt verzweifelt sein Gesicht in den Händen. Noah hat sich eingenässt.

Man darf keine Mädchen schlagen. Jetzt bin ich genauso böse wie alle anderen auch. Es tut mir leid und mein Herz tut mir weh. Jetzt habe ich Pipi gemacht. Ich glaube ich werde Sterben

Tears Offline

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Beiträge: 199

27.06.2005 21:22
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Es hatte Charleen erwischt und das volle Breitseite. Schon gerade war ihr aufgefallen, dass der Junge irgendwie seltsam war, vielleicht lag es daran, dass er körperlich schon soweit entwickelt war und folglich war er auch kräftig und stark. Charleen war sogar getaumelt und bestimmt würde sich schon in naher Zukunft ein nicht so hübscher Bluterguss auf ihrem Gesicht breit machen.

Eigentlich ist sie fuchsteufelswild und hatte sich nur so schnell gefangen weil sie ihm ebenso ohrfeigen wollte wie er sie zuvor einfach geschlagen hatte.

Aber dann sah sie den verstörten Jungen musste zu seiner Demütigung sehen wie er das Wasser nicht halten konnte und so herzergreifend weinte. Einen Moment möchte sie ihm über das Haar streicheln, ihn beruhigen, aber sie glaubt das er keine Berührungen wünscht und während ihr Auge anschwillt und sich in den schönsten Farben verzieht lässt sie Ro nur kurz zukommen ~Ich hole frische Sachen~

Dann ist sie auch so gut wie weg, denn sie glaubt kaum, dass der Junge es ertragen könnte wie sie nun auch noch anfängt zu heulen.

Storm Offline

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Beiträge: 1.584

27.06.2005 22:12
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Ro erhob sich erschrocken - und erstaunlich war, wie trainiert die Frau darauf war sich trotz dieses Schreckens ruhig, ja beinahe schon langsam, zu bewegen. Das Letzte, was sie wollte, war die Kinder zu verschrecken.
~Kümmer dich erstmal um dein Auge. Michel kann das doch machen.~ Allerdings musste Ro schon zugeben, dass sie sich mit einer so feinfühligen Person wie Charleen hier drinnen viel wohler fühlte, als es mit Michel zum Bespiel der Fall gewesen wäre.

Erst nachdem Charleen den Raum verlassen hatte, trat sie langsam an die Liege des Jungen heran, blieb allerdings ein Stück entfernt davon stehen und ging in die Hocke, um mit ihm ungefähr auf Augenhöhe zu sein. "Hab kein Angst." Ja, vermutlich hatte man ihm auch das oft genug gesagt. Überhaupt fragte sie sich, ob der Junge wirklich noch ein Junge war. Wenn er so alt war, wie er aussah... wie viele Jahre hatte er dann schon Versuche über sich ergehen lassen müssen? "Ich bin Ororo." Schritt Eins, zum zweiten Mal.

Noah Offline

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Beiträge: 127

27.06.2005 22:23
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Sie ist aber hübsch, sie hat Haut die aussieht wie Schokolade und ich habe schon so lange keine Schokolade mehr gegessen. Ich möchte sie fotografieren, ich möchte sie fotografieren wenn sie das nicht merkt, dann werden die Bilder immer am schönsten. Aber warum hat sie weiße Haare und wenn sie mir jetzt ihren Namen sagt, will sie dann auch meinen Namen wissen? Den sag ich ihr aber nicht. Meine Augen brennen, ich will duschen und ich will meine Kamera.

Auch wenn Noah noch immer die Tränen über die Wangen rollen und er sich schrecklich schämt, ist er jetzt nicht mehr so wehrig sondern sieht Ororo aufmerksam an. (Schließlich muss er genau hinsehen, er sah ja nicht so gut). Die Augenfarbe des Jungen ist schlecht zu bestimmen, gerade eben waren sie noch blau nur um im selben Augenblick grünlich zu schimmern und dann von einem dunklen braun verschlungen zu werden. Die Farben wechseln nicht, sie lassen sich einfach nur nicht bestimmen.

Sie soll weggehen, ich will nicht das sie mich so ansieht, sie lacht mich bestimmt gleich aus. Sie lassen mich hier nicht richtig trainieren, aber ich muss trainieren weil sonst die Jungen aus der Schule kommen und mich wieder verprügeln....das will ich nicht. Eher schlage ich zu

"Tut mir leid." Das tat es wirklich. Man schlug einfach keine Frauen und schon gar nicht solche Mädchen die so hübsch waren wie das, dass gerade gegangen war. Erschöpft zieht er die Beine an den Bauch und legt sein Kinn auf seine Knie.

Ich bin das gar nicht. So sehe ich gar nicht aus. Ich habe schon einen Bart, eigentlich habe ich aber gar keinen Bart und auch meine Stimme ist ganz anders. Sie haben mich in einen anderen Körper gesteckt. Ich will zu meiner Oma

Storm Offline

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27.06.2005 22:34
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Sie war hier leider nicht die Telepathin an Bord, aber nun erhob sich Ororo trotzdem, um nach einer Decke zu greifen und sie dem Jungen - Mann? - über zu werfen. Es war sicherlich ohnehin alles erschreckend genug für sie, dann sollte er sich nicht auch noch schämen müssen.
"Komm, ich zeig dir das Badezimmer, dann kannst du duschen gehen."
Eigentlich sprach sie ja nichts besonderes - aber war es nicht vielleicht genau diese Leichtigkeit, ohne HIntergedanken, wie es klang, die einem ein Gefühl von Sicherheit gab?
Wenn die Kinder eines brauchten, dann nicht unbedingt raus zu kommen, sondern rein zu kommen - ins richtige Leben. Vertrauen fassen und Nestwärme. Sowas eben, das wurde Storm jetzt bewusst.

Noah Offline

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27.06.2005 22:43
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Sie lacht ja gar nicht. Aber bestimmt will sie jetzt nur das ich mitkomme weil ich dann wieder zu den Männern in den seltsamen Raum muss. Ich will da nicht hin. Bitte. Ich will da nicht hin.

Aber weil er die lange Zeit (die vielleicht gar nicht so lang war wie es ihm vorkam) hat er mittlerweile gelernt, dass er nichts machen kann. Er wird mitkommen müssen oder man wird ihn bestrafen und das will er ja auch nicht. Allerdings findet er es nur zu gerechtfertigt wenn er jetzt auch mal langsam eine Bedingung stellt. Er verlangt ja nicht viel, nur das was ihm sowieso gehört. "Ich will meine Kamera wieder haben." Für Ororo mochte es ein kindlicher Versuch sein etwas zu fordern und seinen Willen durchzusetzen, für Noah war es bereits der blanke Kampf und vielleicht würde Ororo anhand des Blicks des Jungen verstellen können wie labil er eigentlich war, denn etwas war in seinen Augen, dass sich nur mit Blutdurst beschreiben ließ.

Er stand auf, wickelte sich die Bettdecke ordentlich um die Hüften um alles zu verdecken und wenn es tatsächlich sowas wie eine vertrauensschöpfende Geste gab, dann vollführte sie Noah indem er ihr seine Hand entgegen streckte

Ich heisse Noah

Storm Offline

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Beiträge: 1.584

27.06.2005 22:52
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Sie erwiederte den Handdruck mit einem sanften Lächeln. Und auch wenn ihr Haut zwar so samtig war, wie sie aussah, hatte die Frau einen erstaunlich festen Händedruck. Zumindest so lange, bis es ihr bewusst wurde und sie den Griff in eine Sanftheit abgleiten liess, die "Ro" war und nicht "Storm".

"Was für eine Kamera hast du denn? Deine Kamera wird bestimmt noch im Labor sein - aber wir können dir vielleicht eine neue besorgen."

Noah Offline

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Beiträge: 127

27.06.2005 22:57
[06.08.05] Im Zimmer der Kinder (später Vormittag) Antworten
Labor? Das verstehe ich nicht, aber sie will nur das ich mit ihr rede, ich merke das, aber ich will jetzt gar nicht reden

Genau aus diesen Gründen schweigt Noah auch eine ganze Weile auch wenn er insgeheim zugeben muss, dass sich ihre Hand gut in seiner anfühlt. Sie ist nicht grob, sie erhebt sie nicht um ihn zu schlagen und er ist froh das sie das nicht macht, schließlich glaubt er ernsthaft er sei stärker als sie und genau darum wird er niemals wieder die Hand gegen jemand Schwächern erheben. Nimmt er sich jetzt zumindest vor.

"Eine Nikon" erklärt er ihr und hebt die Hand um ihr mit einer Geste zu zeigen wie groß sie eigentlich ist, aber da verengt er auch schon wieder die Augen einmal weil er sie nicht richtig sieht und zum anderen weil er immer noch glaubt jetzt müsste langsam mal was bösartiges kommen.

"Was für ein Labor?" fragt er zwar mit ruhiger Stimme in der sich aber ein gefährlicher Unterton einschleicht.

Ehrlich. Du bist so hübsch. Ich möchte dich fotografieren

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