Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Ihr ging es nicht gut, dass war in letzter Zeit zwar zur Gewohnheit geworden, aber ändern konnte sie es nicht. Auch wenn sie beinahe alles daran setzte sich das nicht anmerken zu lassen. Hinzu kam, dass es ihr so war als würde sie die Grippe ausbrüten. Heute Morgen hatte sie spuken müssen und die Geschehnisse der letzten Wochen hatten ziemlich an ihr gezerrt, so dass sie sich selbst als ziemlich erbärmliche Erscheinung sah.
Sie musste sich einfach beschäftigen und egal was sie tat es schien ihr nie genug. Das Tanzen, den neuen Elan mit dem Training, das Lernen für den Unterricht und nebenbei die Helloweenparty planen. Egal wie sehr sie sich auch hinein kniete, ihre Gedanken schwiegen einfach nie. Es gab Momenten in denen sie –in von Michel abgeschauter Trockenheit- dachte, dass sie diesen Herzschmerz irgendwie brauchte und anzog. Jeder hatte ein Päckchen zu tragen und sie bot da nun wirklich keine Ausnahme.
Dennoch oder gerade deswegen musste sie sich beschäftigen. Deshalb hatte sie kurzum die Küche gekapert und sich in den Kopf gesetzt einen Kuchen zu backen. Hier wie auch in New York, lief ständig das Küchenradio. Schließlich brauchte sie die Musik und weil es so schön war werkelte sie einfach ein bisschen herum.
Dave kam gerade von einer abendlichen Trainings-Session, als er jemanden in der Küche werkeln hörte. Kurzum bog er ab und kam herein, sich gegen den Türrahmen lehnend.
"Hey. Schon wieder Hunger? Es gab doch gerade erst Abendessen," meinte er schmunzelnd.
Sie war gerade dabei den Teig mit dem Mixer zu durchrühren und hatte leise das Lied im Radio mitgesummt. Gut sah sie heute nicht wirklich aus. Ihre Haare waren glanzlos, sie hatte dunkle Ringe unter den Augen und sie lächelte gar nicht –ganz ungewöhnlich für sie-. Erst als sie Davin bemerkt lässt sie sich zu einem aufgesetzten Lächeln hinreißen und tunkt den bereit gelegten Löffel in die Masse um ihn Davin in die Hand zu drücken.
„Ich backe.“ Das sah man ja wohl und er dürfte Teig naschen. Sie drehte nun auch die Lautstärke vom Radio ein wenig leiser und hantierte an der Backform herum als sie meinte. „Wie ist deine Klausur gelaufen?“
Ashley war auf dem Weg in die Küche, weil sie sich etwas Apfelsaft holen wollte.
Sie hatte wieder vergessen beim Abendbrot genügend zu trinken und so hatte sie kurzerhand beschlossen, sich einfach eine Flasche Wasser und Apfelsaft mit auf das Zimmer zu nehmen, damit sie dort jedes Mal daran erinnert wurde.
Sie hatte nicht damit gerechnet so kurz nach dem Abendbrot jemanden in der Küche anzustreffen, so blieb sie erstaunt in der Tür stehen.
"Oh...ich wusste nicht, dass jemand hier ist...", sagte sie.
"Ich weiß nicht, ich hab sie noch nicht raus. Dürfte aber ganz okay gewesen sein."
Dave probierte natürlich gerne von dem Teig, und wow, der war lecker.
"Also wenn der Teig schon so gut schmeckt, dann muss der Kuchen ja der Hammer werden," meinte er mit einem Schmunzeln. Er wurde allerdings ein wenig ernster, als er merkte, dass Charleen gar nicht so gut aussah. "Alles okay bei dir?" fragte er, doch ein wenig besorgt.
Als Ashley herein kam, lächelte er ihr kurz zu. "Wir backen. Beziehungsweise Charleen backt und ich stehe dekorativ herum."
„Hallo Ashley.“ Charleen lächelte freundlich wie immer. Das Mädchen musste doch nun wirklich keine Bedenken haben, weil hier jemand in der Küche stand. Als Ashley hinzu kommt greift sie auch nach einem weiteren Löffel aus der Besteckschublade um sie ebenfalls naschen zu lassen indem sie den Löffel in den Teig tunkt.
„Wird ein Schokoladenkuchen wenn er groß ist.“ Erklärt sie grinsend und zwinkert.
„Ich glaube ich brüte eine Erkältung aus.“ Nein, eigentlich habe ich Angst schwanger zu sein, aber sonst. Sie wich Davin natürlich aus, dass war nicht fair von ihr und das tat ihr auch Leid, aber sie glaubte einfach, dass es so am Besten war.
„Und wie ist deine Klausur gelaufen, Ashley?“
Kurzum drückte sie Davin die Backform in die Hand. Er dürfte sie einfetten.
Ashley lachte. Sie trat nun vollständig in die Küche und schloss die Tür hinter sich.
Kurz schien sie zu überlegen, dann trat sie zu Tears, um den Löffel zu nehmen.
"Danke", sagte sie lächelnd und probierte den Teig.
Lecker...
Genussvoll schloss sie für einen Moment die Augen. Wie lange war es her, dass sie rohen Teig probieren durfte?
Sie konnte sich nicht mehr daran erinnern, nur an den Geschmack, obwohl dieser Teig hier tausendmal besser war.
"Das ist sehr gut", murmelte sie, als sie den Löffel sauber abgeleckt hatte.
"Wirklich sehr gut...woher kannst du das?"
Sie hatte sich nie wirklich mit dem Kochen auseinander gesetzt. In Kanada hatten sie einen Lieferservice gehabt, der das fertige Essen in ihr Haus geliefert hatte und zusammen etwas Kochen hatte es dort nicht gegeben.
"Meine Klausur...ich hoffe gut."
Sie legte den Kopf schief. "Ich hab alles beantwortet, manche Sachen müssten sehr gut sein, aber ich hab Angst, dass ich irgendetwas vergessen hab...und mir sind zu den Genomutationen die beiden Fachbegriffe zu den Arten nicht eingefallen..."
Sie biss sich auf die Lippe und blickte finster auf einen imaginären Punkt an der Wand.
Dann lächelte sie plötzlich wieder.
Dave lupfte leicht eine Braue, als Charleen ihm antwortete. Sie klang nicht wirklich erkältet, also musste das eine glatte Notlüge sein. Aber hier vor Ashley würde er sie diesbezüglich nicht ins Kreuzverhör nehmen. Er beschloss, sie später nochmal darauf anzusprechen.
Brav fettete er also die Form ein und stellte sie Charleen danach hin, damit sie den Teig hineinfüllen konnte. Dann drehte er sich zu Ashley.
"Dürfte ganz okay gewesen sein," meinte er. "Ich wusste bei einer Aufgabe auch nicht so genau, was ich schreiben soll. Aber wird schon keine 5 sein." Er grinste.
Sie gab es offen zu, viel hatte sie ihren Mitschülern nicht von sich erzählt, wenn man so wollte, dann biss sich das mit dem Wunsch, dass sie alle eine große Familie waren. Aber manche Leute brauchten nun mal länger um ‚warm’ zu werden und Charly gehörte dazu. Vielleicht sollte sie von vornherein sagen, dass sie sehr wohl an Freundschaften interessiert war, wenn sie auf der oberflächlicheren Schiene abliefen (wenn man von wahren Freundschaften und Oberflächlichkeit sprechen konnte). Aber sie hatte erst diese Herzschmerz-Geschichten mit Liebeskummer und Enttäuschungen, Verrat und Heimtücke hinter sich und musste sich davon erholen, so dass sie einfach fürs erste am liebsten für sich allein blieb.
„Meine Mama und mein Papa betreiben ein Restaurant.“ Eigentlich waren es ja Roheys Eltern und sie war ‚nur’ adoptiert, aber eigentlich war das ja vollkommen egal. Sie waren ihre Eltern und fertig, Abfahrt.
„Ich habe eigentlich auch ein ganz gutes Gefühl.“
Nun gab sie den Teig in die glänzende Backform und nur einen Moment später schob sie den Kuchen schon in den Ofen. „Der braucht jetzt 30 Minuten.“
Cath kam wieder und wie immer wie ein Wirbelwind durch die Tür geschossen mit dem Ziel Speisekammer-Obst und dann Tiefkühlschrank-Eis.
Kurz vor der Tür kam sie zum Stehen und merkte nun erst, dass da noch wer in der Küche stand.
"Ups.... hallo.. öhm.... also... "
Dann verschwand sie in den Tiefen der Speisekammer um kurz darauf mit Erdbeeren, Bananen, Äpfeln und Weintrauben wieder in der Tür zu stehen.
"Zutaten für einen Eisbecher" erklärte sie.
Alles kam auf den Tisch und sie steuerte auf den Tiefkühlschrank zu.
Ashley zuckte heftig zusammen, als Cathrina hinter ihr die Tür aufstieß und ließ fast den Löffel fallen, den sie noch immer in der Hand hielt.
Sie drehte sich um.
Das Errschrecken auf ihrem Gesicht wich langsam einem Lächeln.
"Hallo...Cathrina", sagte sie,während das Mädchen an ihr vorbei in die Speisekammer stürmte.
Verwirrt beobachtete sie, wie Cathrina mit den verschiedenen Zutaten wieder auftauchte.
"Ich glaub, ich hätte nicht soviel zu Abend essen sollen...", murmelte sie leise.
Sie sah wieder zu Charleen.
"Ein Restaurant...dann ist es ja kein Wunder, dass du das so gut kannst. Kannst du auch richtige Gerichte kochen? Ich bin so untalentiert, ich schaff es schon, dass aufgesetztes Wasser anbrennt."
Irgendwie wie abgestimmt kam Liel wenige Sekunden nach Cath durch die Tür und schaute sich irgendwie etwas perplex um.
Doch noch soviele in der Küche? Und das nach dem Abendessen...Was solls.
Liel hatte sich den Magen nicht sonderlich zugeschlagen. Vor allem hatte sie jetzt ebenfalls wie Cath Lust auf einen Eisbecher. Das war wohl der Grund wieso sie ihrer Zimmergenossin gefolgt war.
"Hab ich hier was von einem Eisbecher gehört?"
Mit einem freundlcihen Lächeln auf den Lippen, ließ sie dann die Tür ins Schloss fallen und trat weiter ein. Ebenso freundlcihw urden dann alle begrüßt, bevor sie näher zu den Zutaten für den Becher ging. Fragend und irgendwie bittend schaute sie rüber zu Cath.
"Willst du mir auch einen mitmachen?"
Nein, man konnte es ihr gar nciht abschlagen. Der leichte französische Akzent in ihrem trotzdem perfekten Englisch machte das unmöglich. Cath musste es einfach tun.... ^^
Cath grinste und nickte. "Natürlisch..." der Akzent gefiel ihr und so machte sie eine Verbeugung und langte die Eiskisten aus dem Tiefkühlschrank.
"Kann ich noch jemanden mit Eis beglücken?" Sie schaute alle reihum an. Charleen schien irgendwie ein bischen betrübt zu sein, ihre Augen leuchteten nicht so freundlich wie sonst.
Und irgendwas rührte sie da in der Schüssel.
Sie schien nicht allein die Idee gehabt zu haben sich abermals in der Küche sehen zu lassen. Sie lächelte Cath zu und machte sich dann daran das entstandene Chaos wieder aufzuräumen. Außerdem verteilte sie noch zwei weitere Löffel an die dazu kommende Liel und eben an Cath.
Davin, Ashley, Cath und Liel könnten die Schüssel auslecken während sie die Küche wieder auf Fordermann brachte.
„Ich koche nicht wirklich gut.“ Erklärte sie Ashley während sie die Spülmaschine einräumte. „Aber ab und an versuche ich es. Wenn du willst backen wir den nächsten Kuchen zusammen.“
Schließlich setzte sie sich einfach schlicht an den Tisch um darauf zu warten, dass ihr Kuchen fertig wurde
Cathrina machte sich über die Schüssel her und schleckte verzückt den Teig raus.
"Das ist lecker... der Kuchen wird nicht lange leben, wenn er so gut ist wie der Teig."
Dann stellte sie auch alles in die Spülmaschine und machte die Eisbecher zurecht.
Noch einen großen Klecks Sahne und Voila´, fertig war der Hochgenuss.
Sie blickte Charleen an, die ihr genau gegenüber saß.
"Du wirkst bedrückt. Hast du Kummer?" plötzlich wirkte sie nicht mehr wie 16. Ihre Erfahrung hatte sie in manchen Beziehungen schneller altern lassen als andere Jugendliche.
Irgendwie passte es nicht zu dem jungen Mädchen Kummer in den Augen zu haben.