Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Ashley lächelte und nahm den Löffel dankend an.
Ihren hatte sie vorher in der Spüle abgewaschen.
Sie nahm sich noch einen kleinen Löffel Teig.
Als Charleen ihr anbot, den nächsten Kuchen zusammen zu backen, wechselte ihr Gesichtsausdruck zunächst von Unglauben und weitergehend zu Freude.
"Ja...klar..das wäre super.", stammelte sie.
Wenn jetzt alle irgendetwas taten, dann konnte sie ja vielleicht etwas dazu beitragen, wenn sie ein paar Getränke zubereitete.
Fruchtcocktails konnte sie ganz gut...
Hmm...ob es hier genügend Zutaten gab?
Verlegen wandte sie sich den Schränken zu, als Cath Charleen ansprach, ob es ihr nicht gut ging.
Sie hatte das Gefühl, dass dieses Gespräch nicht für ihre Ohren bestimmt war. Vielleicht war es Charleen ja auch unangenehm, denn sie kannte sie ja fast gar nicht.
"Ähm...weiß jemand, ob wir genügend unterschiedliche Säfte haben, um Cocktails zu machen?"
Was hatte das jetzt mit Kuchen zu tun...
"Ich mein nur...weil...zu Eis oder Kuchen...", sie brach ab und sah unsicher in die Runde.
Es war sehr lieb, dass Cath sich um Charleen sorgte aber sie hatte nicht die geringste Chance wirklich etwas aus Charleen heraus zu bekommen, so dass sie sich vorbeugte und kurz Cath Hand drückte. „Nur Weiberkram.“ Raunte sie ihr verschwörerisch zu, zwinkerte und schmetterte so jede weitere Frage einfach ab.
Sie nickte Ashley dann zu. In den nächsten Wochen hatten sie bestimmt einige Gelegenheit miteinander zu backen, außerdem näherte sich Weihnachten und da konnte sie das Institut ja auch einfach kurzum in eine Weihnachtsbäckerei verwandeln.
Schließlich meinte sie nur. „Cocktails klingt toll.“ Und damit war sie aufgesprungen um Ashley die Gläser und andere Utensilien anzureichen.
Hmm. Teig schlecken. Der Duft eines frisch gebackten Kuchens. Eiscrem. Was wünscht man sich mehr? Ein Küchen Paradis hoch 10.
Liel schnappte sich ebenfalls dankend einen Löffel von Charleen und stibizte sich auch zwei drei Löffelchen Teig. Nicht zu viel.. Manchen wird davon ja schlecht und Liel war eine davon. Egal. Danach wurde auch gleich nach dem leckeren Eisbecher gegriffen.
Cath konnte das wirklich gut. Vielleicht lag es auch nur da dran, dass sie einfach Eiscreme liebte und es können musste.
Wie es wohl bei Charleen und ihrem Kuchen aussah?... Bestimmt schmeckte der auch gut.
Liel wollte sich keinesfalls bei irgendetwas einmischen oder so. Nein, sie stand einfach auf und räumte wie die anderen ihre Sachen in die Spühlmaschine. Aber so still und ruhig ohne irgendeine Beschäftigung konnte sie hier nicht rumstehen, so griff sie nach einem schönen grünen Apfel.
Kann es sein, dass Cath ein bisschen auf Liel abgefärbt hatte?.. Oder lag es daran, dass sie sich zu schnell einlebt.. Hm, oder.. überspielt sie das Heimweh.. Wer weiß...
Schien, als sei das Abendessen nicht sonderlich sättigend gewesen, wenn man die sich hier ansammelnde Volksversammlung betrachtete. Dave schmunzelte nur und sah allen zu, wie sie herumwuselten, und dann sogar noch einen Eisbecher ins Leben riefen. Er winkte jedoch dankend ab. Abendessen, Kuchen UND Eis, das war für seinen organismus zu viel.
Cathrina nickte nur und legte kurz ihre andere Hand auf Charleen´s. Wenn sie nichts dagen wollte würde sie das akzeptieren. Sie wollte ihr nur zeigen, dass sie nicht allein war und andere sich auch um Charleen kümmern würden.
Dann schleckte sie ihr Eis und nahm sich vor Mr Kinikan mal wieder zu besuchen und ihm zu danken, dass er immer ihre Lieblingsfrüchte im Haus hatte.
Charleen war ohnehin nicht in der Lage über die Dinge zu sprechen die sie in diesen Tagen beschäftigten, zum einen war es einfach so, dass sie mit den anderen Schülern nicht vertraut genug war um über solche persönlichen Dinge zu sprechen zum anderen wollte sie nicht unbedingt, dass sie das Bild was die Schüler von ihr hatten auf den Kopf stellte und weiter waren manche Mitschüler für solche Geschichten auch einfach noch zu klein.
Aber es war offensichtlich, mit Charleen ging irgendetwas vor und dem konnte sie nicht richtig Ausdruck verleihen.
Als die halbe Stunde schließlich um war holte sie den Kuchen aus dem Ofen, löste ihn aus der Backform und richtete ihn auf den Küchentisch an. „Lasst es euch schmecken.“ Und mit den Worten verließ sie einfach die Küche. Jetzt gerade in dem Moment war ihr die Gesellschaft der Kinder einfach zuviel.
Nagut. Also den Kuchen konnte sie jetzt doch nicht mehr in sich hinein drücken. Da blieb sie lieber bei ihrem grünen Apfel, an dem sie genüsslich vor sich hin "knabberte" und den anderen dabei zusah wie sie möglicherweise etwas vom Kuchen aßen.
Während sie mit dem Rücken gegen den Kühlschrank lehnte betrachtete sie Charleen, die sich gerade verabschiedete. Nein, das war nicht das Mädchen, das sie "kennen gelernt" hatte. "Weiberkram" .. Wirklich, diese Dinge waren wirklich nicht für ihre Ohren bestimmt. Zumindest solang man sie nicht näher kennt, außer Charleen hätte ein großes Vertrauen...
Aber anscheinend nicht.
Irgendwie kam es Liel gerade so vor als sei Charleen etwas reifer als manche hier. Na klar, eigentlich war keiner von ihnen hier jemand, der noch wie ein kleines Kindergartenkind rumspringt.. aber sie scheint älter. Im Verhalten und auch so wie sie sich gibt. Sie besuchte zumindest ihre Klasse.. das hatte aber nichts zu bedeuten.
"Cath.. gehst du nacher gleich nach oben?... "
Cocktails hörten sich zwar gut an. Das war aber heute trotzdem zuviel des Guten... Eigentlich hatte Liel noch etwas Lust nach draußen zu gehen, oder irgendetwas anderes...
Corban kam gerade die Treppe herunter als Charleen aus der Küche kam.
Er sah sie kurz an und stellte fest, dass er sie nicht kannte.
Sie sah allerdings nicht gerade sehr glücklich aus und er war sich nicht sicher, ob er sie wirklich ansprechen sollte.
Aber seine Höflichkeit ließ ihm da gar keine Wahl, also sprach er sie an.
Nein mit ihr war nicht alles in Ordnung, sonst würde sie ja hier nicht so eine Show abziehen. Eigentlich war sie schon im Beriff einfach weiter zu gehen, aber da in ihr ja auch sowas wie ein Funken Erziehung steckte, lächelt sie ihn in üblicher Charleenmanier an.
"Danke es geht schon." Und diese abschmetternde Antwort ließ auch eigentlich kein näheres nachfragen zu. So konterte sie.
Corban nickte nur verständnisvoll auf Charleens Antwort und lächelte dann zurück.
Eben jene Höflichkeit würde es ihm nicht erlauben weiter nachzufragen, also blieb es bei der Antwort auf ihre Frage.
"Ja, bin jetzt seit knapp 2 Wochen hier. Corban."
Und damit streckte er ihr die Hand entgegen.
"Es freut mich, Corben." Sie schüttelte ihm die Hand und weil es wieder die Erziehung und die Manieren waren die durchblitzten, hatte sie für ihn auch ein herzliches lächeln übrig, selbst wenn das ihre Augen aussparte, aber das musste ja nicht Problem sein.
"Gefällt es dir denn bei uns? Hast du dich gut eingelebt?" Alles war besser als über sich selbst reden zu müssen und obwohl sie es wirklich gern wollte, konnte sie ihm nicht einfach vor den Kopf stossen. "Ich habe Kuchen gebacken...wenn du möchtest. In der Küche."
Es war schon die Einleitung zu ihrem verschwinden. Unter anderen Umständen hätte ihr unter Garantie ihr Verhalten Leid getan, jetzt machte sie sich noch nicht mal Gedanken darum.
"Bisher ist es ganz ok hier" Dazu ein kurzes Nicken.
"Ein bischen eingewöhnen mumss ich mich aber schon noch. Aber wie ich sehe bist du auf dem Sprung, also lass dich von mir nicht aufhalten. Danke aber für den Hinweis mit dem Kuchen."
Ein echtes Lächeln lässt erkennen, dass er das mit dem Nichtaufhaltenwollen wirklich ernst meint.
Es war ebenfalls wieder ganz Charleen als sie sich vorbeugte und seinen Unterarm drückte. Wenn ihr es gelang, dass Chaos in ihrem Leben zu bekämpfen, dann war sie auch wieder anders drauf. Versprochen.
Sie lächelte entschuldigend und huschte wirklich schon die anderen Stufen empor, allerdings nicht ohne sich umzudrehen und über die Schulter zu rufen. "War nett dich kennengelernt zu haben, Corban. Ich hoffe wir sehen uns."
Corban sah ihr noch kurz nach.
Wenn er sie besser gekannt hätte, wäre er ihr sicher nachgegangen und hätte ihr beigestanden, aber so....nein, das gehörte sich nicht.
Also ging er weiter.
Direkt an der Küche vorbei und Richtung Ausgang.
Er würde noch einen kleinen Spaziergang machen, schließlich waren die Grünanlagen hier wirklich sehenswert und Corban war ein Fan von so etwas.