Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
"Nun ja...in meinem Elternhaus wurde früher viel klassische Musik gehört - meine Mutter hatte einen Faible für Hayden." Aber mehr wollte er wohl nicht sagen, denn er lenkte das Gespräch noch einmal auf ihre Antwort.
"Klassisches Ballett habe ich mir kaum angesehen, aber sie müssen wohl sehr gut darin sein, sonst würden sie nicht so streng auf ihre Linie achten. Wo treten sie auf?"
Etwas ratlos blickte sie zu Rohey. Dürfte sie das so einfach erzählen? Nichts wäre schlimmer, als wenn man sie für eingebildet halten würde. Gut, so hielt man sie einfach für total unselbstständig, aber damit konnte sie leben.
"Zuletzt habe ich im 'Lincoln Center' getanzt." nervös kaute sie auf ihrer Unterlippe herum. Genau das Lincoln Center am Broadway.
"Wow... das finde ich toll", anerkennend nickte er und trank noch einen Schluck aus seiner Tasse. Kassander jedenfalls schien sie alles andere als eingebildet zu halten.
Colum schmunzelte als er Chui's Blicke verfolgt, dann beugte er sich vor und raunte ihr zu. "Rohey ist frisch verheiratet." Ja, irgendwie legte er als konservativer Schotte schon ein bisschen Wert darauf. Ein Kind kriegen ohne verheiratet zu sein? Nein, dass war in seinen Augen noch immer nicht rechtens. "Mit Liam." erzählte er weiter. Gut, Liam war nicht hier, ergo müsste er schon arbeiten sein. "Meinem Cousin." schön, dann war Chui ja wenigstens über seine Familienverhältnisse aufgeklärt.
Der kleine Junge in ihm kam wieder zum Vorschein. Er konnte einfach nicht anders, er musste den Zeigefinger in das Nutellaglas tunken und erneut naschen.
"Jetzt muss ich mich erstmal auf die Schule konzentrieren." sie zog eine Grimasse, wenn es nach ihr ginge, dann würde sie lieber den Abschluss schmeißen und sofort auf die Academy gehen. Allerdings würde Rohey dem wohl einen Strich durch die Rechnung machen.
"In drei Wochen habe ich das nächste Vortanzen." Sie war viel zu sehr aus dem Häuschen, dass er sich scheinbar wirklich dafür interessierte, als das sie nun einfach den Mund hielt und ihr einfiel wie schüchtern sie eigentlich sonst war.
"Eine Inzinierung von Dornröschen" gut, damit hatte sie wohl alle Klischees erfüllt oder? Natürlich wollte sie für die Rolle der "Dornröschen" vortanzen. Sie räusperte sich und konnte es keinesfalls verhindern, dass ihr schon wieder die Röte über die Schultern und den Hals bis hoch in die Wangen kroch. Wunderbar! Jetzt hast du es entgültig geschafft, Charleen. Er wird dich für ein Kleindkind halten.
Leise schob sich die Türe zur Küche auf. neugirig legte sich ihr Blick auf die Anwesenden, bevor die schmale hellhäutige in den Raum hinein trat. Ein kurzes Lächeln galt den Anwesenden, begleitet von einem winken zur begrüßung - das dürfte wohl reichen.
So bahnte sie sich ihren Weg zum Schrank um sich dort eine Tasse herauszuafischen udn schließlich sich zu den anderen zu gesellen.
Fragend sah sie im Raum umher, deutet lediglich schweigend auf einen der Hocker. Ob sie sich wohl setzen dürfe? Fast schon krampfhaft schien es, als sich die dunkelhaarige mit den silbern.-weißen Strähnen und den spitz zulaufenden Ohren ähnlich einer dieser Fantasiegestallten, - abwartend ihr Blick ob sie störe oder willkommen sei.
"Was durchaus passen würde", meinte er lediglich. Mit ihrer Blässe...okay, im Moment mit ihrer dezenten Röte in den Wangen... und dem schwarzen Haar. Da er von Grund auf einen unbändigen Forscherdrang hatte, stützte er den Kopf in die Handfläche und überlegte einen Moment, ehe er fragte: "Darf ich irgendwann einmal was davon sehen? Denn ich fürchte, ich kann mir keine Karte ins Lincoln Centre leisten."
Still beobachtete Padraig das hektische Treiben. Es gab viel zu erfahren. Alleine wenn er die Blicke und Körperhaltungen der einzelnen Schüler, aber auch der Erwachsenen (für ihn zählt Kass übrigens zu den Schülern *g*), so wurde doch deutlich, dass die meisten hier nicht wußten, wie sie aufeinander zugehen sollten. Es war ja ohnehin fraglich, wie viele von ihnen zuvor schon Mutanten kennen gelernt hatten. Nicht jeder konnte unter solch verqueren Bedingungen aufwachsen wie er und ständig mit ihnen konfrontiert sein.
Einige Zeit beobachtete er Chui, die durch ihre auch äußerlich auffällige Mutation besonders zögerlich und ängstlich wirkte. Wahrscheinlich war sie es überhaupt nicht gewöhnt, dass sie andere mit einer völligen Selbstverständlichkeit behandelten. Cathy versuchte scheinbar tapfer ihre Gabe im Griff zu behalten. Und auch die anderen hatten ihre eigenen Ängste und Unsicherheiten. Dieser Junge, Kass, wirkte auf den ersten Blick absolut cool und souverän, aber wenn man genauer hinsah, entdeckte man kleine Anzeichen eines verborgenen Geheimnisses. Ein Zucken, als er die Musik seiner Mutter erwähnte. Aber was das bedeuten mochte? Er wußte es nicht, und letzt endlich war es auch nur eine Interpretation .
Ruhig und unauffällig erhob er sich vom Tisch und machte sic bedächtig in Richtung Ausgang.
Chui schaut wieder zu Colum zurück, über den Rand ihres Bechers hinweg, aus dem sie gerade trinkt. Drei kleine Sätzchen, die ein wenig was zusammenpuzzlen. Oh, gut dass sie sich ihren Teil (ihren bescheuerten Teil) nicht laut gedacht hat, sonst hätte sie sich vielleicht noch Ärger eingehandelt. Besser mal von dem paranoiden Trip runterkommen. "Aha... ähm, sind die beiden auch Lehrer?" fragt sie, wobei ihr Rohey für eine Lehrerin ziemlich jung vorkäme... aber wer weiß, vielleicht ist sie ja die 50jährige Mutantin die nicht altert.
Charleen sah Padraig hinterher, als er sich erhob und aus der Küche verschwand. Für einen Moment zog sie eine schockierte Schnute. Hatte er denn kein Benehmen? Alle blieben am Tisch sitzen, bis alle fertig waren mit dem Essen. Schließlich waren sie doch jetzt alle eine Familie. Zumindest wünschte sie sich genau das.
Für einen Moment ist sie vollkommen sprachlos über Kassanders Frage und sie blickt sich eilig nach Rohey um. Hatte sie das gehört? Noch jemand der sich fürs Tanzen interessierte, würde sie Kassander besser kennen wäre sie ihm vermutlich genau jetzt um den Hals gefallen.
"Klar.." Charleen...halt einfach die Klappe Sie versuchte es erneut. "Natürlich, spätestens zum Vortanzen?" So als Glücksbringer quasi. Rohey, Michel und Liam müssten ja ebenfalls mit.
Calan wich etwas zur Seite als Pad sich an ihr Vorbei schob, schenkte diesem ebenfalls ein leichtes - wenn auch recht tzögerliches Lächeln
Das man sie nicht bemerktte war klar, selten das man sie überhaupt beachtete... weshalb auch etwas beachten oder bemerken das schwieg und nicght auf sich aufmerksam machen konnte?!
Ihre Hand glitt zwischen Charleen und ihrem Sitznachbar dazwischen, um zur Milch zu greifen und diese an sich zu nehmen.
Nein sie wollte nicht stören, wollte lediglich einen Schluck Milch für sich beanspruchen welchen sie etwas abseits an der Kücheneinrichtung glehnt genießen konnte...
Und eben das tat sie dann auch, sich gegen den Kühlschrank lehnend die Tasse Milch ansetztend und einen Schluck davon trinkend... während sie einfach nur beobachtete
Auch er folgte Charleens Blick und sah Padraig hinterher. Für einen Moment schien ihm, als wäre hier noch jemand gewesen, der andere gern beobachtete. Aber da er diesmal (was zuvor doch äußerst selten vorgekommen war) selbst ein Gespräch geführt hatte, konnte er es nicht mit Sicherheit sagen. Letztlich sah er Charleen wieder an.
"Natürlich, gern. Sie werden wohl in den nächsten Wochen auch dafür üben müssen, nicht wahr?"
Charleen griff der Milch nach um sie Calan sicher in die Hand zu geben. Außerdem kam Charleen viel besser an den Korb mit den Brötchen, aufmerksam reichte sie den Korb Calan und lächelte sie an, bevor sie fort fuhr.
"Eigentlich trainiere ich schon." Eigentlich gab es nur wenige Momente an denen sie nicht trainierte und sich Zeit für Rohey und Michel zu nehmen, war manchmal gar nicht so einfach. Och, was hatte sie darüber schon schlimme Debatten führen müssen. Aber eins stand fest: Ihre Familie stand an erster Stelle (schließlich hatte sie endlich eine) und erst dann kam das Tanzen.
Für einen Moment wird es still. Charleen zupft unbehaglich an ihrem Kleid, schließlich will sie Kass ja auch nicht langweilen. "Was haben sie denn für Hobbys?"
Auf Charleens Worte hin nickte er leicht, aber auch sein Blick wanderte kurz zu Calan. Die meisten, die hier waren, hatten ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Schicksale, und doch hatten sie wohl alle eines gemeinsam: Sie waren zurückhaltend, schüchtern und zuweilen sogar misstrauisch geworden. Wahrscheinlich hatten diese jungen Leute noch mehr hinter sich als er selbst.
"Nun, eigentlich habe ich keine Hobbies. Dazu hatte ich nie Zeit. Auf der anderen Seite ist wohl meine Leidenschaft mein Hobby; Philosophie und Literatur."