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nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Als er sie lachen hörte lachte er einfach mit. Was hätte er auch sonst tun sollen? Es war ja seine Absicht gewesen sie aufzuheitern und ihr eine positive Sicht zu verleihen. Dann blickte er auf die Uhr. Oha, fast 7 Uhr... War es nicht langsam Zeit die anderen zu wecken? Andererseits genoss er diesen Moment mit Cathy. Wahrscheinlich würde es solche beschaulichen, ausgelassenen und intimen Momente so bald nicht mehr geben. Cathy würde von den sie umgebenden Gefühlen wohl wieder oft in ihre defensive Haltung gedrängt werden, aber dem konnte man ja entgegen wirken. Und vielleicht war sie ja, wie er selbst, ein Frühaufsteher. Dann hätte man diese Momente der Ruhe noch öfters.
Er selbst brauchte nur ganz wenig Schlaf, eine Eigenheit, die er sich in seiner Jugend angewöhnt hatte. Er hatte mittlerweile auch eine Meditationstechnik erlernt, die ihm wirklich den stundenlangen Schlaf ersetzte. Obwohl er gelegentlich doch ganz gerne schlief.
Eigentlich wäre es schade gewesen, jetzt diesen Moment der Vertrautheit zu durchbrechen, dachte Caythlynn bei sich, während sie noch einige Momente vor sich hinsann... und doch, sollte man nicht immer aufhören, wenn es am schönsten war?
Selbstsüchtig gönnte sie sich noch einige Sekunden... dann atmete sie demonstrativ durch.
"Was meinen Sie, sollen wir noch 'mal eine Runde draußen drehen und nachsehen, wer im Steinhäuschen wohnt, oder nachsehen, wen wir hier sonst noch aus den Federn klopfen können, ohne uns dabei Prügel einzufangen?" Sie zwinkerte.
"Nun, eines von beidem sollten wir wohl durchaus mal tun. Ich bin dafür mal hier im Anwesen nach weiteren Schülern oder aber den Schulleitern zu suchen. Immerhin müssen wir noch deinen Status hier zufriedenstellend klären. Aber ich denke, dass das klar gehen wird." Er strahlte eine absolute Zuversicht aus.
Nach Cathy war er jetzt wirklich auf die anderen Schüler gespannt. Ob sie auch so angenehm und herzerfrischend waren? Erwarten tat er es nicht unbedingt, aber man konnte nie wissen. Sie alle hatten wahrscheinlich schon eine wahre Odysee der negativen Erfahrungen hinter sich gebracht und bis sie über diese Traumatisierungen hinweg sein würden, konnten Jahre vergehen.
Aber gerade diese Herausforderung reizte ihn.
"Nun, ich selbst würde für Kaffee nicht aufstehen, aber soweit ich weiß, sind unsere Schulleiter Anmerikaner und als solche einfache Barbaren. Kaffee dürfte also wirken. Nur sollten wir schauen, ob wir hier so etwas wie Brötchen und so finden. Die nämlich erst zu backen dauert mir dann jetzt doch zulange." Er grinste Cathy an und begann dabei schon gleichzeitig in den Schränken nach den Zutaten zu suchen. "Was meinst du, für wie viele sollen wir decken? Da wären auf allwe Fälle die beiden Schulleiter. Liam, du und ich...und wes wird doch noch einige andere hier geben, oder?"
" *kichert* Naja... Amerikaner, keine Tee- und Whisky-Kultur, würde Uncle Ian jetzt sagen.
Ööhm... also ich habe gestern hier noch ein Mädchen gesehen... Charleen? So hieß sie glaube ich... Und ob Liam hier alleine wohnt?"
So ein hübscher Kerl wie der hat doch bestimmt... Cathy! Du träumst! Aufwachen!!
Unwillkürlich schüttelte sie den Kopf.
Sie wühlt mehr oder weniger in den Schubladen und Schränken. Schließlich findet sie zwei Laibe Kasten-Weißbrot, frische Butter, Marmelade... es wären sogar Haferflocken für ein warmes Frühstück da... na, das sollen die anderen selber entscheiden...
"Naja... Fünf Leute werden es hie schon sein... und falls das zu viel ist, müssen wir beide eben noch einmal frühstücken."
Sie blinzelt vergnügt. Der Schrecken, den sie bei ihrer ersten Begegnung verspürt hatte, scheint ihrem ursprünglichen, heiteren Wesen gewichen zu sein. Zumindest in Padraigs Gegenwart zeigt sie nun ihre Gefühle und erlaubt sich auch wieder selbst, fröhlich zu sein.
Einige Minuten werkeln die beiden in der Küche. Dann stehen zwei große dampfende Kannen - Kaffee und Tee - auf dem breiten Frühstückstisch. Ein Weißbrot ist angeschnitten und der Tisch ist gedeckt... wenn mehr Leute kommen, lässt sich bestimmt noch decken - immerhin scheint die Küche für fast 60 Leute gerüstet zu sein!
Entschlossen stemmt Cathy die Fäuste in die Hüften und betrachtet zufrieden ihr Werk. Dann wendet sie sich fast schüchtern an Padraig:
"Kommst du... kommen sie mit? Ich weiß nicht, wie die anderen reagieren werden, wenn ich freudestrahlend bei ihnen ins Zimmer stürme und ihnen eröffne, dass sie gefälligst aufzustehen haben..."
"Keine Sorge, ich werde dich nicht alleine in die Höhle des Löwen stürmen lassen. Und bei Mr. Logan sollten wir besonders vorsichtig sein, der scheint mir ein wenig impulsiv zu sein." Er wollte ihr noch nicht verraten, was er über diesen Logan in Kilians Unterlagen gefunden hatte. Logan, auch beser bekannt als Wolverine, war wohl so etwas wie eine Killermaschine. Also eigentlich das, was er zu bekämpfen gelernt hatte. Es würde also wahrscheinlich ein interessanter Kampf werden, allerdings noch nicht jetzt.
"ich hab oben im Wohnzimmer eine Anlage gesehen. Was hältst Du davon, wenn wir einfach Musik auflegen und sie dadurch wecken? Ein wenig Wagner würde Tote aufwecken, vor allem wenn die Walküren angeritten kommen." Er grinste wie ein kleiner junge.
Der Wallkürenritt? Genial!! Na, die werden sich fragen, wie lange es dauert bis sie die ersten Helikopter anfliegen hören...
"Der Wallkürenritt ist glaube ich genau das richtige dafür!
Auch wenn es zugegebenermaßen schon ein klein wenig grausam ist, aber wer so lange in den Federn hängt hat es wohl nicht anders verdient!"
Cathy blickt noch einmal zum Küchentisch, wägt abschätzend ab, ob sie vielleicht doch noch etwas vergessen hat, dann wartet sie auf Padraig, dass dieser mit ihr die Küche verlässt.
Auf dem Weg, die Treppe nach oben, muss sie schon jetzt ein Kichern unterdrücken... Einfach nur noch herrlich, schon alleine die Vorstellung von Logans Gesicht, wie auf einmal so ein Höllenlärm in SEINER Schule losbricht... gut, ein wenig Angst hatte Cathy bei dem Gedanken schon, aber Padraig war ja dabei...
Raguel hatte Elayne für einen Moment ganz Colum anvertraut - was ihm auch nicht wirklich schwer fiel, da Colum einer jener Menschen war, die er wirklich schätzte. Seine Schritte führten ihn eilig den Flur hinab zur Küche.
Gäste im Haus, aber nicht zu essen? Das konnte er doch nicht auf sich sitzen lassen.
Mit Sariels Hilfe wäre sicher alles leichter gewesen, aber der war ja in der Stadt bereits auf mysteriöse Weise abhanden gekommen. Wahrscheinlich turtelte er wieder irgendwo mit seiner Freundin herum.
Die Tür hinter sich ins Schloss fallen lassend, sah er sich in der Küche um. Zu seiner Verwuderung, schien tatsächlich schon jemand ein Frühstück hergerichtet zu haben. Logan war es mit Sicherheit nicht gewesen, so viel stand schon mal fest. Mit viel zu viel Liebe hergerichtet.
Einen Moment schloss er grinsend die Augen und als er sie wenige Sekunden später wieder öffnete, sah das Mahl auf dem Tisch schon um einiges üppiger aus: Frische Brötchen, Obst, Aufschnitt - zufriedenstellend.
Mit einem tiefen Atemzug, stemmte er sich von der Wand empor und schüttelte kurz die aufkommende Übelkeit ab. Oft sollte er sowas definitiv nicht machen.
"Colum? Rufst du die anderen zum Frühstück?", rief er seinem Kollegen und den beiden Gästen grinsend entgegen, als er die Küchentr schliessilch wieder aufzog.
"Bin sofort wieder da" erklärte er Julie und zwinkerte ihr für einen Moment aufmunternd zu. Es war doch gar nicht alles so schlimm wie sie vielleicht befürchtet hatte oder?
Colum tratt wieder aus der Küche heraus und ging ins Esszimmer wo die Kinder zusammen mit ihren Lehrern wenigstens einmal um den großen, ja beinahe fürstlichen Tisch sitzen sollten. Im Esszimmer gab es neben dem schönen Kamin und den hübschen Gemälden auch eine Tür -die allerdings mit einem Teewagen zugestellt war- und neben dieser Tür hing eine dick geflochtene Kordel. Er war sich sicher, Ororo war es gewesen die auf so kleine, aber feine Details geachtet hatte. Kräftig zog er an der roten Kordel, dessen Fransen ebenfalls geflochten waren.
Im ganzen Institut erklang eine helle und feine Glocke und rief zum Essen. Für diesen einen Moment kam Colum sich vor wie der Herrscher dieses Schlosses: Und er genoss es.
Cathy tänzelte fast schon die große Treppe hinunter, so neugierig war sie auf die anderen in der Küche. Padraig hatte sie dabei natürlich im Schlepptau.
Sie streckte ihren dunkel-gelockten Kopf zur Küchentür herein und wegen des Toten Winkles übersah sie unfreiwilligerweise erst mal Raguel - Colum war ja noch im anderen Raum - und heftete den Blick wie gebannt auf den inzwischen üppig gedeckten Tisch.
"Wow... ist das hier ein 'Tischlein-deck-dich' ? Padraig, so fürstlich hatten wir doch gar nicht aufgetischt..."
Cathy trat einen Schritt in den Raum, immer noch recht fixiert auf den Frühstückstisch, und erblickte schließlich den Fremden, Raguel.
Im Ersten Moment wollte sie doch wirklich erschreckt zusammenfahren, der nächste Gedanke war auch schon Flucht, oder zumindest Verstocktheit. Was soll das?! Warum bist du so misstrauisch? Das hier ist eine Schule für Mutanten, also hör' auf, ständig Vorurteile gegen dich zu erwarten!
Cathy riss sich zusammen. Sie musste wohl nicht gerade sehr vorteilhaft gewirkt haben, während sie den Anderen - wenn auch nur einige ihrer stotternd-schnellen Herzschläge lang - so angestarrt hatte.
Sie hoffte, dass ihr ihre Überwindung nicht anzumerken war, als sich ihre Lippen schließlich zu einem freundlichen Lächeln verzogen und sie einen Schritt auf Raguel zu tat.
"Ähm... Hi !"
Wahnsinn Cathy, das war mal wirklich eine originelle Begrüßung!!
"Guten Morgen!
Jetzt hat uns also doch noch jemand erwischt, bevor wir die anderen Schlafmützen wecken konnten!"
Schade eigentlich... irgendwie habe ich das Gefühl, da drüber wäre noch Monate später gelacht worden... naja, zumindest hätten Padraig und ich gelacht...
Sie lachte über ihre eigene Verzagtheit, trat noch einen Schritt auf den Anderen zu und reichte ihm ihre schmale Hand.
"Wir kennen uns noch nicht, oder?"
Ihr Blick heftete sich wieder auf den TIsch.
"Wow... wenn ich gewusst hätte, dass es hier einen solchen Nobel-Catering-Service gibt..."
Dann schnellten ihre Augen wieder zu Raguel zurück, sie zuckte mit einem erneuten Grinsen die Schultern.
Nun, Cathy schien generell sehr viel zu grinsen und zu lächeln, jetzt da sie sich erst einmal selbst erlaubte, sich hier zu entspannen.
Julie starrte Raguel entsetzt an, jedoch nicht aus Angst, viel mehr aus neugier.
"Was... was geht...." Weiter sprach sie nicht denn sie wollte nicht unhöflich erscheinen.
Sie setzte sich auf einen der Stühle und starrte auf den Tisch, der sich gedeckt hatte - fast wie durch Zauberhand.
Ihr Blick wanderte zu einem unbekannten Mädchen und ihrer Begleitung, die die Küche betraten.
Nur sehr spärlich begann Julie sich ihren Reim zu machen...
Das war wirklich ein Institut für hochbegabte Kinder...
Ein schüchterners Lächeln in die Richtung des Mädchens. Sie war verwirrt - Quatsch, erschüttert! - das konnte Cathy in ihren Gefühlen lesen...
Trotzdem wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Mann zu. Später blieb bestimmt noch Zeit, sich mit der Schwarzhaarigen bekannt zu machen.
Padraig war ihr in die Küche gefolgt, allerdings nicht ganz so unbedarft wie sie. Zu sehr steckte ihm in der Beziehung noch seine Ausbildung in den Knochen. Immerhin wusste er ja nicht, was sie dort erwarten würde. Als er dann den reich gedeckten Tisch sah, blickte er sich sofort um und entdeckte Raguel und Juliece. Da er nicht davon ausging, dass ein Einbrecher oder Angreifer zuerst den Tisch gedeckt hätte, musste es sich also doch um jemandem vom Institut handeln. „Guten Morgen, mein Name ist Padraig O’Diarmuid. Ich bin der neue Lehrer hier an der Schule.“
Padraig wartete lächelnd, ob der Fremde Cathys Hand ergreifen würde und wie das junge Mädhcen reagieren würde. „Und das hier ist Cathy, die gerne Schülerin dieses Instituts werden würde. Sie müsste eigentlich qualifiziert sein, nehme ich an. Und wer sind sie? Irgend etwas an diesem Mann ist merkwürdig. Wahrscheinlich ist er auch ein Mutant, aber sicher bin ich mir da nicht.
Raguel erinnerte ihn ein wenig an Kevin, einen seiner früheren Gefährten. Einen von denen, die der Regierung treu geblieben und ebenfalls auf die Jagd nach ihnen eingesetzt worden waren. Kevin war ein Killer gewesen. Und noch dazu ziemlich erfolgreich. Immerhin tötete er zwei von Padraigs Mitflüchtlingen.
Sie war einfach brav hinterhergetappt.
Es wurden ja immer mehr und langsam verlor sie den Überblick.
Sie wurde ziemlich nervös und wusste nicht, was sie sagen sollte und so blieb sie in Raguels Nähe. Ihn kannte sie ein wenig..
Ihr Magen knurrte leise beim Anblick des üppigen Essens und sie lächelte verschämt.
Sie tippt Raguel von hinten an die Schulter.
Ähm...kann ich mich irgendwo frisch machen? So, wie sie aussah, hatte sie es wohl auch nötig.