Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Juliece schaute nur zu den Personen hoch.
Eine unbestimmte Spannung war in diesem Raum und Julie konnte niocht abstreiten, das diese zu einem großen Teil von ihr ausging.
Ihr Blick fiel wieder auf den Tisch. Sie hatte keinen sonderlichen Hunger, wusste aber, dass einige in diesem Raum doch großen Hunger verspürten.
"Ehm... entschuldigung? Wollen wir nicht beim Frühstück weiter reden? Anscheinend scheinen sich einige gleich hier selbst aufessen!"
Sie versuchte einen Witz zu machen, was ihr unter ihrer großen Anspannung nicht wirklich gelang.
Colum tratt wieder zurück in den Raum und lächelte die Meute gut gemeint an, allerdings fiel es ihm genau jetzt wie Schuppen von den Augen als er das angerichtete Frühstück bemerkt. Für ihn selbst war das Leben unter Mutanten so normal, dass es ihm gar nicht mehr als was besonderes vorkam und genau das war der Fehler gewesen. Er hatte Julie nichts gesagt und was viel schlimmer war...er hatte die Schüler wohlmöglich in Gefahr gebracht. Beinahe panisch blickt er sich nach Raguel um. Sie müssten reden...ganz schnell.
Verlegen biss er sich auf die Unterlippe und dirigierte die Kinder entgültig an den Tisch, vermutlich würde er nach dem Morgen nichts mehr hinunter kriegen.
Raguel trat nervös auf der Stelle und warf einen scheuen Blick über die Schulter zu Juliece und Elayne. Er hatte ihr Anwesenheit gar nicht wirklich wahr genommen, sonst hätte er wahrscheinlich auch nicht im Mindestens so etwas veranstaltet.
Er konnte nur hoffen Colum hatte einen Grund das Mädchen mitzubringen. Wenn nicht? Daran wollte er gar nicht denken, denn dann wäre sie wohl ein klarer Fall für seinen Bruder.
Padraig und Spy überrumpelten ihn zu allem Überfluss ein weiteres mal. Kurz fuhr er sich mit einer nervösen Geste durch das kurze Haar, ehe er Padraig schliesslich die Hand reichte. "Raguel. Raguel O'Reilly. Ich bin hier", auch wenn ihm das bei seiner grossen Verlegenheit und Nervosität wohl kaum jemand glauben wollte, "einer der Lehrer."
Das Lächeln, das er Spy im Anschluß schenkte war warm und erinnerte entfernt an eine Morgensonne, die sich über die fernen von sattem Grün bewachsenen Hügel Irlands schob - ihrer beider Heimat.
"Frisch machen", wiederholte er Elaynes Frage leise und drehte sich zu ihr um. "Ja, klar. Ihr könnte ja schon frühstücken - und ich werd Elayne mal was besorgen." Ihre Kleidung bedrufte ja auch einer kleinen Überholung, wie es aussah. Mit einigen Schritten hatte er den Raum durchquert und warf Colum im Vorbeigehen ein kurzes Zwinkern zu, um Elayne dann die TÜr aufzuhalten.
Chui ist bereits auf und aus dem Zimmer, als die Glocke geht, die sie zum erstenmal hört... aber sie weiß ja inzwischen, dass es der allgemeine Weckruf ist, von einer Gelegenheit da sie mal ausprobiert wurde. Vier Monate lebt sie jetzt schon im Institut, länger als sie sonstwo ausgehalten hat seit sie aus dem Heim abgehauen ist. Vielleicht gehört sie wirklich hierher, zu ihresgleichen... jedenfalls beginnt sie sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass die Leute hier sie vielleicht tatsächlich nicht dafür verachten, was sie ist und wie sie aussieht... vielleicht, möglicherweise, hoffentlich.
In der Zwischenzeit hat sie die weitere Umgebung erkundet und auch einige vierbeinige Freunde gefunden. Feinde auch, aber die sind meistens zum Glück angeleint. Sie mag die Gegend, viel Natur und es kommt vieles zusammen... See, Wald, Felsen. Mit anderen Bewohnern des Instituts hat sie sich bisher allerdings wenig beschäftigt, dazu ist sie viel zu gehemmt. Aber als sie jetzt hinuntergeht, neugierig ob sich schon wer um Frühstück gekümmert hat oder ob sie selbst für sich sorgen soll, ist die Zeit wohl gekommen, das zu ändern. Sie hört einige Stimmen, fremde Stimmen. Natürlich... hat sie tatsächlich geglaubt, Feya und sie wären die einzigen Schüler?
Sie zögert vor der Tür. Plötzlich sitzt ihr die alte Angst wieder im Nacken, die sich noch jedesmal bestätigt hat, wenn sie irgendjemanden getroffen hat den sie nicht kannte. Immer, bis auf ihre Ankunft hier am Institut... da war es anders. Aber bedeutet das auch, dass alle neuen Schüler genauso sind? Mutanten hin oder her, die meisten sehen ja doch aus wie gewöhnliche Menschen. Schließlich bleibt sie stehen, die Tür im Blickfeld, ohne erstmal näherkommen zu können... sie lauscht. Sie weiß selbst nicht, worauf sie wartet. Vielleicht nur, dass sie genug Mut angesammelt hat, da hineinzugehen. Vielleicht darauf, was gewinnt... ihre Furcht oder die Hoffnung, die eben überhaupt wieder aufgekommen ist weil die anderen auch Mutanten sind.
"Ein Kollege also... Nun, dann werde ich mal fragen, wem wir diese köstlich gedeckte Tafel zu verdanken haben? Cathy und ich hatten nämlich nur das Nötigste gedeckt und auch für weniger Leute." Er setzte sich demonstrativ an die Tafel und nahm sich ein Brötchen. Gefrühstückt hatte er zwar schon, aber für ein weiteres Brötchen hatte er immer noch Platz. Dann fiel ihm etwas ein. "Ach ja, Raguel, könntest du für Cathy vielleicht auch ein paar frische Sachen besorgen? Sie ist gestern erst hier angekommen, aber leider ist ihr Gepäck im Flieger nach London." Er grinste Cathy an. Ihre Geschichte ging fürs erste niemanden etweas an. Wenn sie sie erzählen wollte, dann stand ihr das natürlich zu, aber er selbst würde schweigen.
Sie lächelt tapfer in die Runde, ein kurzes " Bis gleich." und schon schlüpft sie durch die Tür.
Aufatmen.
Das alles ging ja super schnell.
Sie hatte noch nicht mal ganz gefasst, eine Mutatin zu sein.
"Ähm...die da drin, gehören die alle dazu?"
Es riecht nach Essen... und sie hat Hunger. Aber dennoch geht sie erstmal nicht weiter, denn auch die Gerüche der Menschen in dem Raum erreichen sie. Mal ganz abgesehen von den Stimmen, die sie schon bald ihren Positionen in dem Raum zuordnen kann. Außer Raguel und Colum kommt ihr keine bekannt vor, aber zumindest die männliche unbekannte kann keinem Schüler gehören. Ein neuer Lehrer, vielleicht? Wenn du hier draussen bleibst, wirst du es nicht rausfinden.
Aber sie will nicht hineingehen. Sie will nicht zum Mittelpunkt werden, dass sie alle ansehen. Am liebsten wäre ihr, wenn sie keiner bemerkt, aber sie kann nur schleichen, sich nicht unsichtbar machen. Feigling! Es ist sowieso unvermeidbar. Augen zu und durch! Sie schließt tatsächlich die Augen, als sie weitergeht. Kurz vor der Tür öffnet sie sie wieder - und stößt beinahe mit der herauskommenden Elayne zusammen. Raguel kommt gleich nach. Der Blick ihrer gelben Katzenaugen irrt von ihm zu ihr zurück. "Uh.. hi." stößt sie hervor. Du Intelligenzbolzen! "Tschuldigung... hab nicht aufgepaßt..." Sie redet nicht allzu laut.
Kurz hinter Chui tritt Charleen in die Küche, gekleidet in einem bunten Sommerkleid und fliegenden Haaren könnte man die Tänzerin leicht mit einer Elfe vergleichen. Zusammen mit ihrer Schwester Rohey und dem Neuankömmling Kass, hatte sie es sich im Garten bequem gemacht um dort ihre Aufgabe..ihren Plan...ihre Mission in Angriff zu nehmen. Sie war versucht gewesen Rohey unter die Arme zu greifen und sie in die Küche zu führen, doch bei der Stimmung ihrer Schwester war es ihr klüger vorgekommen wenn sie sie einfach fürs Erste in Ruhe ließ.
Voller Elan schob Charleen die Tür auf, ein großes strahlen auf den Lippen, welches sie von der Sonne einfach geklaut haben müsste.
Es war einfach herrlich, soviele Kinder, soviele Schüler zusammen mit den Lehrern, sie liebte es, sie waren alle eine große Familie. Als ehemaliges Heimkind war sie beinah versessen darauf sich mit allen gut zu verstehen. "Guten Morgen zusammen." und damit war ihr Vorsatz auch schon wieder hinfällig, sie hatte zwar dazu gelernt, aber wirklich gut mit Leuten umgehen konnte sie nicht. Die Röte stieg ihr über die Schultern in die Wangen.
Eilig machte sie sich daran, einfach noch einen Liter Milch aus dem Kühlschrank zu holen.
Cathy blieb fast schon wie betäubt stehen. Je mehr Leuten das Esszimmer und die Küche betraten, desto mehr Gefühle prasselten auf sie ein.
Hier neugierde, dort Argwohn... hier Freude, Ausgelassenheit, Vorsicht...
Kalte Angst klammerte sich um ihr Herz... die Angst einer anderen, aber nichts desto trotz bekam Cathy sie mit und empfand sie um nichts schwächer...
Kurz wurde sie ob dieser Gefühlsschwemme schwach, blass... ihr wurde schummrig... Emotional Overflow...
Schnell hatte sie sich jedoch wieder im Griff.
Raguel's Lächeln war ehrlich - das spürte sie selbst hier in diesem Gefühls-Tohuwabohu - und irgendwie klang seine Stimme vertraut... irgendetwas darin kannte sie... sie würde sich später ihre Gedanken darüber machen.
Dann vernahm sie Padraigs Worte und strahlte ihm ins Gesicht. Sie hatte den Wink verstanden und war ihm um so dankbarer, dass er ihre Geschichte für's erste noch nicht an die große Glocke hängte...
Und wieder schwappt diese Kalte Angst durch den Raum... jetzt kann Spy sie auch Orten... sie kommt von der zierlichen, irgendwie tierhaft wirkenden jungen Frau in der Tür.
Ohne nachzudenken erhebt sie sich, geht auf das... Katzenwesen... zu, lächelt sie scheu an.
"Setz dich doch zu uns..."
Sie deutet auf einen Stuhl, direkt neben ihrem eigenen. Cathy hatte sich ziemlich an den Rand der Tafel gesetzt., rechts von ihr - zur Mitte hin - saß wohl Padraig, in dessen Nähe sie sich einfach sicher fühlte, aber neben ihr war noch ein Stuhl frei.
Cathy rückt den Stuhl für die Fremde vom Tisch weg, dass sie sich setzen kann, und lässt sich ebenfalls am Tisch nieder. So viel Angst... sie will sicherlich am liebsten von den Anderen nciht bemerkt werden... aber sie muss doch auch essen... sie hat Hunger...
Kassander trat gleich inter Rohey und Charleen ein. Hier in der Küche war einiges los im Vergleich zum gestrigen Tag. Noch hatte er nicht wegen seinem Anliegen mit Miss Monroe gesprochen, aber er konnte nicht leugnen, dass auch er sich hier irgendwie wohl fühlte, obgleich er in dieser Schule noch keine Funktion innehatte. Eine Weile blieb er neben beiden Frauen stehen und fühlte die Präsenz von Energien so deutlich, dass er leicht schmunzelnd den Kopf schüttelte. Logan hatte ihn also nicht hinters Licht führen wollen – das hier war tatsächlich eine Schule für Mutanten. In der Vergangenheit hatte er als Schüler nie wirklich an Unterrichtseinheiten teilgenommen, war eher in der Bibliothek in Birmingham gewesen und hatte sich dort sein Wissen angeeignet. Schließlich deutete er zu den Tischen.
„Wollen wir uns nicht dazu setzen?“ gen Rohey, als Charleen bereits fort gesprungen war.
Julie starrte auf den Tisch. gefühle prasselten auf sie ein, jedoch wusste sie ganz genau welche Gefühle vonihr selbst kamen.
Die Unsicherheit und die Angst.
Nicht die Angst vor den anderen Mutanten - mittlerweile, nach Chuis Eintreten, war sie sich sicher, dass es eine Schule für Mutanten war - sondern viel mehr die Angst, fehl am Platze zu sein.
Ihr Blick ging durch die Rund und ohne weiter zu Überlegen stand sie auf.
"Entschuldigt mich...", sagte sie leise und ging aus der Küche, durch die Tür anch draußen, durch die sie rein gekommen war.
Was würden die anderen von ihr denken? Sie wussten ja noch nicht, dass Julie ebenfalls ein Mutant war...
Überrascht blickte Cathy auf, als die Schwarzhaarige so überstürzt den Raum verließ.
Erst jetzt wurde sie sich bewusst, dass die verschwommenen, vielfältigen Gefühle größtenteils von ihr gekommen waren - nein, das war nicht ganz richtig: Wie ein Echo von ihr nocheinmal nachgehallt hatten.
Nachdenklich blickte sie ihr hinterher... ob es ihr genauso ging, wie Cathy selbst? Gut... Cathy hatte jetzt ein paar Jahre Übung darin, mit ihrer Gabe... oder ihrem Fluch, je nach dem, ... umzugehen, aber Menschenmengen mochte sie immer noch nicht wirklich...
[I] Ich werde sie mal drauf ansprechen müssen... sie leidet darunter, das spüre ich... [/I]
Es sah aus, als hätte er da ordentlich etwas vergeigt und das obwohl er nur das Beste für Julie gewollt hatte. Irgendwo in seinen träumerischen Gedanken hatte er gehofft, dass das Institut vielleicht auch einen Mensch unterrichten würde. Wie ließ sich denn besser eine Brücke zwischen den Menschen und Mutanten schlagen, als wenn man sie gleichzeitig erzog und unterrichtete?
Hilflos schielte er zu Raguel und erbleichte. Da habe ich ja mal wieder eine Meisterleistung erbracht. "Entschuldigt mich bitte." und damit stand er auf um Julie zu folgen.
Raguel wirkte ebenfalls einen Moment lang einfach überfordert aus. Padraig striff kurz ein seltsam aufmerksamer Blick und einen Moment lang dürfte Spy fühlen, was alle anderen Raguel auch gradewegs vom Gesicht ablesen konnten: Misstrauen. Wahrscheinlich wusste er längst, was mit Cathy eigentlich los war, dass er ihn so seltsam ansah. Oder aber er wusste tatsächlich noch mehr, als man ihm zutrauen wollte.
"Dann komm gleich mit Cathy, dann kannst du dich auch noch umziehen." Er und zwei Mädchen, das konnte ja eigentlich nur in einer Katastrophe enden.
Schweigend nickte er den restlichen bekannten und nicht so bekannten Gesichtern zu und ging bereits vor, auf Elayne und Cathy bei der Treppe wartend.
Charleen sah Colum irritiert hinterher, machnmal wurde sie wirklich nicht schlau aus ihrem Lehrer. Raguel schenkte sie ein lächeln, zugegeben, dass war bei Charly nicht besonders abder dennoch nett.
Dennoch gab es etwas, was ihr keine Ruhe ließ: Ihre Schwester Rohey (wie es auch immer zusammen passte, dass Rohey eine afrikanische Italenerin, oder doch eher eine italenische Afrikanerin, eine weiße Schwester haben konnte.) Etwas stimmte doch nicht mit ihr und nur zu gern hätte sie endlich gewusst, was es eigentlich war.
Die Milch verstaute sie auf dem Tisch und schummelte sich auf Roheys andere Seite um ihr liebevoll das Knie zu tätscheln. Dann sah sie in Richtung Padraig, wer das wohl war? Ein neuer Lehrer? Für einen Schüler war er wohl zu alt, dennoch hätte sie gern gewusst, was er unterrichtete.
Kerzengerade, sass sie auf dem Stuhl, die Hände im Schoss verschränkt, Berufskrankheit: Als Tänzerin hatte sie beinahe immer eine gerade Haltung. Sie schlägt ein Bein über das Andere und als sie sich vollkommen unbeobachtet vorkommt fixiert sie mit scharfem Blick die Vase auf dem Tisch mit den mickrigen Blumen dortdrin. Charleen atmetete scharf ein und zeitgleich verfärbten sich ihre großen braunen Augen im tiefstem grün. Schwupps: Nur einen Moment später erblühten die Blumen in den schönsten Farben.
Charleen lehnte sie genüsslich zurück: Jetzt war es wirklich perfekt.