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Dieses Thema hat 221 Antworten
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 Institut-Area
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Spy Offline

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Beiträge: 466

03.03.2005 08:50
[1.8.05] - Küche Antworten
Cathy tapste leise die Treppe hinunter, ließ das Wohnzimmer links liegen und machte sich auf der Suche nach der Küche. Wo, hatte Liam gesagt, würde sie die finden? Ach ja...

Sie öffnete eine große, holzvertäfelte Tür, das Stimmengemurmel wurde lauter - offensichtlich lief das Radio - steckte den Kopf zur Tür herein und blinzelte.

"Hallo?"

Spy Offline

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Beiträge: 466

04.03.2005 17:54
[1.8.05] - Küche Antworten
Da niemand anwesend zu sein schien, entschied sich Cathy, erst einmal auf ein Frühstück zu verzichten. Hallo, es war ja schließlich gerade mal 6 Uhr morgens! Mit einem Schulterzucken ließ sie die Küche links liegen, und beschloss erst einmal einen kleinen Morgen-Lauf zu machen, um den Kopf frei zu bekommen... sie hatte im Moment einfach zu viel zu Bedenken.
Mit leisen Schritten durchquerte sie die Eingangshalle, öffnete die große Eingangstür und trat hinaus in den - typisch schottisch! - nebligen Morgen.

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

05.03.2005 12:41
[1.8.05] - Küche Antworten
From: Kapelle
Padraig führte Cathy in die Küche. Mit jedem weiteren Augenblick des Körperkontaktes unterstützte er ihre Heilung. Aber er hatte mit den Jahren gelernt, diese Gabe, wie auch seine anderen Gaben, sehr subtil einzusetzen. Niemand durfte darüber etwas erfahren, zumindest niemand, dem er nicht absolut vertraute. Es war immer gut ein As im Ärmel zu haben.
„So, und jetzt setz Dich hier mal hin und zeig mir den Fuß.“ Er zog ihr mit sanftem Griff den Schuh aus und betastete die Ferse. Natürlich würde sie jetzt eigentlich keine Schmerzen mehr verspüren, aber es gehörte einfach dazu. „Du kannst dich glücklich schätzen. Es ist wohl nichts passiert. Ein wenig kühl halten und dann ist das in ein paar Minuten wahrscheinlich weg.“ Er blickte sie interessiert an. „Erzähl mal, wie das so für Dich ist, so als Mutantin? Kommst Du damit zurecht? Wie kam Deine Umwelt damit zurecht?“

Spy Offline

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Beiträge: 466

05.03.2005 13:39
[1.8.05] - Küche Antworten
Dankbar, mit einem kleinen Seufzer der Erleichterung, ließ sich Caythlynn auf dem Stuhl nieder.

Der Schmerz hatte nachgelassen... Gott-Sei-Dank! Im ersten Augenblick hatte sie tatsächlich gedacht, sich ernsthaft verletzt zu haben!
Geduldig ließ sie die Untersuchung über sich ergehen. Insgeheim hatte sie schon jetzt Vertrauen zu Padraig gefasst, auch wenn sie sich seine Emotionen vorhin in der Kapelle noch immer nicht ganz erklären konnte.

Auf seine Frage hin, jedoch, schwieg sie eine ganze weile, kaute auf ihrer Unterlippe herum und schien sich sehr genau zu überlegen, wie sie darauf antworten sollte.
Schließlich:

"Nun... es ist... beängstigend, manchmal... Manchmal habe ich Angst vor meinen eigene Fähigkeiten, oder verfluche mich dafür, aber meistens komme ICH persönlich ganz gut damit zurecht... mein Gott... ich bin mir dessen doch auch erst ein, zwei Jahre bewusst...
Aber weil du die Umwelt ansprichst..."

Traurig schüttelte sie den Kopf.

"Sie haben natürlich noch mehr Angst... und... deshalb sind sie auch sehr misstrauisch und ungerecht zu mir gewesen...
Kannst du dir vorstellen, dass mich der verdammte GEHEIMDIENST von daheim abholen hat lassen, mich aus meiner gewohnten Umgebung gerissen und hierher nach SChottland entführt hat, nur um mich zu befragen und anschließen in London wegzusperren?!
Wenn Logan nicht gekommen wäre..."

Wieder langes, drückendes Schweigen, dem sich Cathy fast körperlich bewusst wurde. Gerade als Padraig wieder zu sprechen ansetzen will, fährt sie fort:

"Ich weiß nicht, wo ich hin soll... ich meine... Miss Munroe meinte, das wäre eine Schule für besonders begabte junge Leute... ich bin gerade mal etwas besserer Durchschnitt in der Schule gewesen! Wenn..."

Wenn sie mich hier nicht nehmen, werde ich mich wohl alleine durchschlagen müssen... Europa wahrscheinlich... in Deutschland sollen sie einige Hemmungen haben, die Grundrechte der Bürger so einzuschränken, wie die anderen Staaten es jetzt mit den Mutanten machen... muss wohl mit der historischen Entwicklung und den Ungerechtigkeiten des zweiten Weltkrieges zusammenhängen... aber wie ich mich dann da zurechtfinden soll...

Caythlynn Ryann, reiß dich am Riemen!! Heul hier nicht rum, dir wird schon was einfallen!!


Ein kleiner, hilfloser, aber trotz allem entschlossener Seufzer... dann schlüpfte sie entschlossen wieder in den Turnschuh, schnellte fast vom Stuhl hoch und tigerte zum Kühlschrank.

"Also, was wollen sie zum Frühstück haben, Mister Padraig?"
Irgendwie muss ich mich ja revanchieren... und Trübsal blasen bringt mich hier auch nicht weiter... warten wir das Gespräch mit Miss Munroe ab...

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

05.03.2005 13:48
[1.8.05] - Küche Antworten
Ihre Erzählung ließ ihn nachdenken. In gewisser Weise hatte er es besser gehabt. In seiner Jugend war das Auftreten von Mutantenkräften nichts verwerfliches gewesen. Ganz im Gegenteil, es wurde mit Freude begrüßt. Er war ja der letzte gewesen, bei dem die Kräfte offensichtlich wurden, allerdings wurde dieser Tag durch den tragischen Tod dreier Mitschüler überschattet. Und das die Regierung sie abholen und hierher bringen hatte lassen, konnte nur eines bedeuten. Die Spur war wahrscheinlich doch die richtige, oder zumindest sehr nah dran. "Ich glaube, dass wenn Du besondere Gaben hast, dann wird Dich Mrs Munroe nicht wegschicken. Solange Du dich auf die Regeln des Instituts einlassen kannst." Als sie plötzlich aufsprang erschrak er fast, dann lachte er. "Lass ruhig, ich werde mir ein paar Cornflakes nehmen und nen Tee machen."

Spy Offline

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Beiträge: 466

05.03.2005 14:28
[1.8.05] - Küche Antworten
Bei Padraigs Worten flog Cathy's Blick hoch, traf seine Augen. Er konnte förmlich spüren, wieviele Hoffnungen sie darauf verwandte, hier bleiben zu können... gestern abend, und auch heute morgen in der Kirche, war sie zu dem Entschluss gekommen, dass das hier wohl die beste Lösung für ihre Probleme sein würde... wenn... ja, wenn...

"Nun... ich hoffe es wirklich." Wieder ein Lächeln, diesmal schon etwas selbstsicherer und gelöster.

Zwanghaft zügelte Cathy wieder ihre Freude, ihre Hoffnung. Zu oft war sie in der letzten Zeit enttäuscht worden. Lieber auf Nummer Sicher gehen...

Mit noch etwas unsicheren Griffen - sie kannte sich ja in der Küche noch nicht wirklich aus - kramte sie aus dem Schrank zwei Teegläser, setzte Wasser auf und förderte eine große Packung Cornflakes, eine Flasche Milch und zwei Schüsseln und Löffel irgendwoher aus der Küche zu Tage. Wortlos deckte sie den Tisch, goss den Tee auf und ließ ihn ziehen.

Etwa 2, 3 Minuten schaffte sie es, sich so schweigend mit den gewohnten Handgriffen abzulenken.
Während beide darauf warteten, dass der Tee durchzog und der Duft vielleicht noch weitere Bewohner des Instituts aus den Federn lockte, setzt sie sich still auf den Stuhl gegenüber Padraigs.
Schließlich brach sie wieder die Stille:

Wenn ich ihn noch länger nur anschweige und anstarre, wird es langsam peinlich...

"Was... was unterrichten sie eigentlich, Mister Padraig?"
Und dabei wieder dieses Lächeln. Ob unbewusst oder nicht, sie schien sich damit jedesmal eine Entschuldigung bereitzulegen...

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

05.03.2005 14:43
[1.8.05] - Küche Antworten
Er beobachtete sie unauffällig. Fiona hätte ihm genau sagen können, was im Kopf dieses jungen Mädchens vor sich ging. Aber sie lebte ja nicht mehr. Als sie einige Zeit schwieg beobachtete er sie weiter. Ihr schien diese Stille unangenehm zu sein, aber das war ja auch von ihm beabsichtigt. Stille verführte Leute immer dazu, sie mit irgendwas auszufüllen. Meistens fingen sie an zu reden.
"Ich unterrichte Deutsch, Chemie und Gesellschaftslehre. Aber wie das hier jetzt genau weitergehen wird, kann ich Dir noch gar nicht sagen. Bin ja auch erst gestern hier angekommen. Vielleicht finde ich ja auch Gelegenheit Euch etwas über das Überleben in der Natur beizubringen. Wir werden es sehen."
Er hatte gestern Abend noch ein wenig in dem Dossier über dieses Institut und Mr. Logan und Mrs Munroe gelesen. Es war überaus interessant. Ehemalige X-Men leiteten dieses Institut, das ähnlich angelegt war, wie das Salem Center von Prof Xavier. Das konnte ja interessant werden. Warum wraen die beiden vom Professor weg gegangen? Und hatten sie die X-Men wirklich verlassen?

Spy Offline

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Beiträge: 466

05.03.2005 16:42
[1.8.05] - Küche Antworten

Kurz spürte Spy die Welle der tiefen, ehrlichen Trauer, die über Padraig's Seele zu schwappen schien. Überrascht blickte sie auf und blickte ihrem Gegenüber fast schon forschend ins Gesicht.

Was bedrückt dich? Was fehlt dir? Welche Erinnerungen sind so schmerzhaft?

Natürlich unterließ sie es danach zu fragen... was ging es sie an? Sie kannte ihn ja nun wirklich nicht richtig!
Und trotzdem: In einer Schublade ihres kleinen, komplizierten Verstandes speicherte Cathy diese Information... weniger um sie gegen ihren möglichen Lehrer zu verwenden als... nun, jeder brauchte mal Hilfe, und es war leichter zu helfen, wenn man wusste, welche Probleme der Andere hatte...

Während der ganzen Zeit hatte die junge Frau genuß- und geräuschvoll auf ihren Cornflakes herumgekaut. Tatsächlich begann sie, mit offenem Mund zu reden - nun, diese graue Pampe gestern Mittag war das letzt gewesen, dass sie seit dem in den Magen bekommen hatte.

"Chemie und Gesellschaftslehre? Das hat mir immer Spaß gemacht, in der Schule!"

In Gedanken verfluchte sie sich. Olle Schleimerin, wie kommt das denn jetzt rüber?!

"Nun ja... ich meine... im Gegensatz zu Mathe..."

Sie grinste, wischte sich die Milch aus einem Mundwinkel und mampfte fröhlich weiter.
Ja, tatsächlich... sie war fröhlich und genoss den Moment... nun, vielleicht wurde ja doch wieder alles gut...

"Und wie wird man Lehrer hier am Institut?" fragte sie schließlich keck. "Ich meine... wie sind Sie auf die Idee gekommen, an einer Schule für Mutanten zu unterrichten?"

Wer verhörte hier eigentlich wen?

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

05.03.2005 20:26
[1.8.05] - Küche Antworten
Padraig lachte. „Ja, Chemie und Gesellschaftslehre machen Spaß, sonst hätte ich das ja wohl nie als Fächerkombination gewählt. Und Mathe habe ich früher auch nie so wirklich gemocht. Aber im Studium hat es mich dann doch verfolgt.“ Er grinste sie vergnügt an. Sie schien ja regelrecht ausgehungert zu sein, so wie sie das essen in sich hineinstopfte. Und wenn er daran dachte, dass sie ja scheinbar auch keine Kleidung zum wechseln hatte, dann war die Schlussfolgerung nahe liegend, dass sie eine Ausreißerin war. Er hatte gehört, dass viele junge Mutanten von zu Hause fortliefen, weil sie die Anfeindungen bei sich zu Hause nicht mehr aushielten. Ob das bei ihr auch der Fall war?
„Nun, wie kommt es, dass ich Lehrer für Mutanten wurde? Eigentlich total zufällig. Ein Freund hat im Internet über dieses Institut erfahren und mir davon erzählt. Und da ich gerade eine Stellung suchte, habe ich mich hierher beworben. Allerdings wurde mir erst hier gesagt, dass es sich bei diesen besonders begabten Kindern um Mutanten handelt. Ich ging eher von entweder seelisch behinderten oder superintelligenten Kindern aus. Allerdings freut es mich, dass es sich bei den Schülern um Mutanten handelt. Immerhin kann ich so vielleicht helfen, dass sie lernen mit ihren besonderen Kräften verantwortungsvoll umzugehen. Und dadurch werden die Menschen vielleicht ihre Angst vor euch verlieren und künftige Generationen eventuell in Frieden miteinander leben können.“
Er hoffte wirklich, dass er den jungen Mutanten würde helfen können, allerdings würde er seine eigene Gabe so lange wie möglich verheimlichen.

Spy Offline

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Beiträge: 466

05.03.2005 20:51
[1.8.05] - Küche Antworten
Freude, ehrliche Freude und Aufrichtigkeit... und er verheimlichte immer noch etwas, aber wer tat das nicht? Padraigs Gefühle prasselten auf Cathy ein und sie war froh darüber, dass er sie nicht anlog oder sonstwie aushorchen wollte. Anscheinend konnte sie ihn wirklich als die Vertrauensperson betrachten, die er 'Kraft seines Amtes' auch war.

Sie schüttete noch einmal eine halbe Portion Cornflakes in die Schüssel und übergoss sie mit Milch. Padraig hatte Recht. Sie WAR ausgehungert.

"Ich weiß nicht... ich denke zu viele Mutanten haben Angst davor, angefeindet zu werden. Ich bin mir nicht sicher, ob man ihnen diese Angst wirklich nehmen wird können... aber zumindest haben Logan und Miss Munroe hier einen Ort geschaffen, an den sich die Kinder zurückziehen können. Wenn das alles so klappt, wie es geplant zu sein scheint..."

Cathy schüttelte den Kopf. Sie redete nicht gern von Dingen daher, von denen sie wenig Ahnung hatte, und von diesem Institut wusste sie bisher noch zu wenig, um großartig intelligent daherreden zu können...

"Wann soll hier eigentlich mit dem Lehrbetrieb begonnen werden?"
Wäre toll, wenn ich hier bleiben könnte...

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

05.03.2005 21:01
[1.8.05] - Küche Antworten
"Da fragst Du leider den Falschen. Aber wenn wir uns nach dem regulären Schulbeginn richten, dann in knapp einer Woche. Sag mal, wie alt bist Du eigentlich? Ich frage das jetzt nur, weil ich Montags nämlich in den ersten beiden Stunden für die Großen Deutschunterricht gebe. Bei den Jüngeren bin ich erst am Dienstag, allerdings auch da mit Deutsch." Er war gespannt, was für Schüler alles in seinen Klassen sein würden. Welche Erfahrungen sie bisher gemacht hatten. Ziemlich sicher, dass viele von ihnen erst einmal sehr mißtrauisch sein würden. Das Mißtrauen würde er vielleicht verringern können, wenn er sich als Mutant offenbarte, aber das wollte er nicht tun. Sie würden mit der Zeit lernen, dass sie ihm vertrauen konnten. Und Zeit war, was er sich für diese Schüler wirklich nehmen wollte. Sie hatten es sich verdient. Und er vermutete, dass Mrs Munroe aber auch Mr Logan ebenfalls Zeit für die Kinder haben würden.

Spy Offline

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Beiträge: 466

05.03.2005 21:12
[1.8.05] - Küche Antworten
"Ich? 17!

Sagen sie, fangen sie mit dem Deutschunterricht von Null an? Ich frage nur, weil hier bei uns auf den Inseln ist es ja nicht all zu selbstverständlich, dass man Deutsch in der Schule lernt... die meisten werden Fränzösisch oder Spanisch als erste Fremdsprache belegt haben... und dann noch Gälisch oder Walisisch sozusagen als zweite, auch wenn das bei uns fast als Landeskunde gilt..."
sie grinst. Anscheinend war sie eigentlich eher ein fröhlicherer Mensch, wenn die äußeren Umstände es erlaubten...

Ob er auch ein Mutant ist? Bei Logan bin ich mir fast sicher... und Miss Munroe... sie strahlte so eine unerschütterliche Ruhe und Selbstsicherheit aus... ich denke, auch sie ist eine Mutantin... würde es nicht Sinn machen, wenn die Lehrer an einer Schule für Mutanten selbst Mutanten wären?
Forschend blickte sie ihn an, fast schon, als könne sie dadurch eine Antwort auf ihre Frage finden...

Padraig Offline

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05.03.2005 21:37
[1.8.05] - Küche Antworten
Sein Lachen erfüllte die Küche. "Du glaubst also, dass ich mich vor die Klasse stelle und dann sofort von jedem von Euch erwarte, dass er oder sie in perfektem Deutsch antwortet. Nein, keine Sorge, ich werde deutsch langsam mit Euch aufbauen. Und zur Not muss ich halt französisch unterrichten. Auch wenn ich das überhaupt nicht mehr kann." Dank seiner früheren Ausbildung als Special Agent sprach er mehrere Sprachen, aber er war nicht gut genug darin, diese auch zu unterrichten. Er hoffte allerdings, dass sich seine Schüler auf deutsch einlassen konnten. Immerhin war das eine sehr wichtige Sprache, gerade in den Zeiten der EU.
"Was schaust du mich denn an? Hab ich mich irgendwie bekleckert?"

Spy Offline

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05.03.2005 21:57
[1.8.05] - Küche Antworten
Cathy blickte schnell wieder in ihre Schüssel mit Cornflakes und bekam doch tatsächlich rote Ohren...

Padraig schien es fast, als hätte die - vielleicht nicht so gemeinte, aber für sie durchaus - forsche Bemerkung dazu geführt, dass sie sich wieder ein Stück in ihre soziales Schneckenhaus zurückgezogen hatte.

Gnnnnn!! Genial, Miss Ryann! Da kannst mal nen guten Eindruck auf jemanden machen, und dann benimmst du dich wie der letzte Freak!

"Nein, nichts, entschuldigung... ich... musste nur gerade an jemanden denken... "

Eigentlich war Caythlynn ein sehr ehrlicher Mensch, und gerade hier an einem Institut für Mutanten sollte es wohl keine Schwierigkeiten machen, offen über das Thema der Mutationen zu sprechen... und doch... die letzten Wochen der Abneigung und der Ausgrenzung hatten sie vorsichtig werden lassen...

Ahhh... Lügen hatten kurze Beine... sie hoffte nur, dass sie diese kleine Notlüge nicht einholen würde...

Padraig Offline

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05.03.2005 22:47
[1.8.05] - Küche Antworten
"Ach so, na dann bin ich ja beruhigt. War es denn wenigstens ein angenehmer Gedanke? Ein Gedanke an einen Dir lieben Menschen? Erzähl mir doch noch ein wenig von Dir. Denn eigentlich weiß ich jetzt ja noch gar nichts von Dir." Er lächelte sie wieder freundlich an. Es war richtig angenehm mit ihr jetzt hier zu sitzen und sich zu unterhalten. Vor allem schien noch niemand außer ihnen beiden wach zu sein. In seinem Inneren fühlte er, wie er eigentlich zum ersten Mal seit dem er denken konnte, entspannte. In diesem Moment war die Welt in Ordnung und gerade zu idyllisch. Er nahm sich eine zweite Portion Cornflakes und begann sie genüßlich zu zermalmen. Es wäre schön, wenn es auch in den folgenden Tagen hier so gemütlich zugehen würde. Allerdings bezweifelte er das ein wenig. Irgendwann würden die anderen Schüler und Lehrer auch hier auftauchen, und was war dann? Hektik, logischerweise. Aber auch darauf freute er sich.

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