Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Padraig blickte Cathy lächelnd hinterher. Er bezweifelte nicht, dass sie im Institut aufgenommen werden würde. Sie war eine Mutantin und sie brauchte Hilfe, mit ihren Gaben umgehen zu lernen. Neugierig betrachtete er die anderen hier im Raum. Es waren einige Katzenhafte unter ihnen. Das wurde allein schon anhand einiger körperlicher Merkmale offensichtlich. Allerdings wußte er noch nicht, wie er Colum und Raguel einschätzen sollte. Lehrer, oder zumindst Betreuungspersonal. Und wahrscheinlich auch Mutanten. Aber es konnte ihm egal sein. Er würde mit der Zeit mehr über alle hier anwesenden in Erfahrung bringen und die Daten mit Kilian abgleichen. Er fragte sich ohnehin, wie es ihm ging. Seine Spur in Südengland war im nachhinein anders gewesen als erwartet, aber dennoch schien sie nicht uninteressant zu sein. Wahrscheinlich ein geheimes Regierungsprojekt.
Sie zuckt ja beinahe (na gut, streicht das 'beinahe') zusammen als sich Charleen quasi von hinten anschleicht und vorbei in die Küche geht. Und das, obwohl sie sie schon von weitem hätte hören können. Sie ist viel zu unaufmerksam. Das Mädchen mit dem sie fast zusammengestoßen wäre, trifft ein flüchtiger, nervöser Blick, Raguel ebenso. Sie nehmen erstmal nicht viel Notiz von ihr. Auch gut, sie ist fast ein wenig erleichtert deswegen. Obwohl es dazu keinen Grund gibt, verschoben ist nicht aufgehoben.
Als Cathy herankommt, trifft sie der Blick aus gelb umrundeten Schlitzpupillen. Direkt her, zu mir. Jetzt kannst du sie begrüßen, dich vorstellen und sie anlächeln... .... ja, genau. Ich bin geliefert! Eine Nervositätsspitze, ein Ausschlag im allgemeinen Level, kurz bevor Cathy spricht. Soviel Freundlichkeit wirft Chui erstmal aus dem Konzept. Es hört sich echt an... es sieht echt aus... es riecht echt. Wenn sich andere Menschen überhaupt die Mühe gemacht haben, freundlich zu ihr zu sein, hat sie immer das Unbehagen oder häßlichere Hintergedanken ohne viel Mühe erkannt. Und hier... nichts? Es sind alles Mutanten. Denk dran, sie sind alle Mutanten, wie du. Naja, nicht ganz, aber wer weiß? Vielleicht gehörst du wirklich hierher.
Ihre Angst flaut ein wenig ab. Was freundliche Worte und ein Lächeln alles bewirken können. Ein wenig verspätet, dafür hastiger, sagt sie: "Oh.. ja, gern. Ich bin Chui. Hallo." Chui, Liebes, du mußt ja keine Rede schwingen, aber ein bißchen weniger betäubt wäre schon ganz nett! Sie folgt ihr zu dem Platz und lächelt sogar scheu, als sie andere den Stuhl zurückschiebt. Nur kurz allerdings, denn zwar sehen ihre Zähne fast menschlich aus, aber es ist ihnen anzusehen, dass sie schärfer sind, und die Eckzähne sind zu lang. Das macht Leute nervös. Sie sollte nicht lächeln. "Danke." sagt sie, setzt sich und hat wieder Angst, wegen ihres Fehlers.
Ausgerechnet die, die sie schon kennt, gehen jetzt und sie ist allein mit Fremden. An essen ist noch nicht zu denken, der Hunger ist zwar noch da, aber sie ist sicher, dass sie nichts an dem Kloß in ihrem Hals vorbeibringt. Sind es überhaupt Mutanten? Sie sehen alle ganz normal aus. Unwillkürlich betrachtet sie die noch Anwesenden eingehender. Aber als ihr plötzlich ein Duft in die Nase springt der vorher nicht da war, wird die Vase interessanter. Die Blumen haben vorher nicht geblüht! Erstaunt schaut sie sich um... wer war das?
Colum tratt mit Julie am Arm wieder ein, und runzelt erstmal die Strin. Er hatte gar nicht gedacht, dass sie mittlerweile schon soviele waren. Nicht das es ihn störte, im Gegenteil. Er mochte Kinder und er war es gewohnt mit vielen Leuten zusammen zu sein, schließlich hatte er das Gefühl seine Familie wäre riesig und irgendwie wurden es immer mehr.
"Darf ich mich zu dir setzen?" Es war Chui die Colum ansprach, er lächelte vorsichtig. Er wollte ja niemanden hier zu nahe treten.
Julie setzte sich an den Platz, an dem sie auch zu vor gesessen hatte und lächelte tapfer.
Als sie reingekommen waren strömten viele Gefühle auf sie ein, positive und negative, doch sie versuchte sie - erfolglos - zu verdrängen.
Sie starrte auf ihren Teller, der vor ist stand und lauschte dem Gemurmel im Raum und den Geräuschen, dem Geklapper des Geschirrs und alles, was den Raum erfüllte.
Chui schaut zur Tür, als das eine Mädchen und der Mann (Lehrer? Großer Bruder? Er verhält sich wie letzterer) wiederkommen. Normal... alle sehen normal aus... nur ich nicht. Dennoch ist sie froh, dass sie hier ein wenig untergegangen ist... ein kurzer Seitenblick zu Cathy, der einzigen die sich bis jetzt mit ihr beschäftigt hat, und das erstaunlich positiv. Kurz streift ihre Aufmerksamkeit Padraig... starrt er sie an? Sie schaut rasch weg und findet es nicht heraus.
Dann hebt sie den Kopf. Hat er sie angesprochen? Ja, hat er. Und allmählich könnte ein längerer Beobachter auf den Gedanken kommen, dass dieses Katzenwesen immer ein paar Sekunden länger braucht, um zu reagieren. "Ja, sicher." bringt sie schließlich hervor und schaut sich mit beinahe lächerlicher Hektik die ihr nächsten Plätze an. Auf der einen Seite neben ihr eine Mitschülerin, die so freundlich war wie schon lange niemand mehr. Auf der anderen Seite ein Typ, der ein Lehrer oder großer Bruder einer anderen Schülerin sein könnte. Außerdem weitere Unbekannte, und keiner scheint sich sonderlich an ihrem Aussehen zu stören. Wie soll sie denn damit umgehen? Hilfe!
"Danke, sehr nett." und prompt setzt er sich zu ihr, wobei er Julie über den Tisch hinweg intensiv anblickt. Alles in Ordnung mit ihr? Fühlte sie sich auch wohl? Fühlte sich jeder hier wohl? Er beisst sich auf die Innenseite seiner Wangentasche, so ganz normal war er auch nicht. Vielleicht ein bisschen paranoid vielleicht? Mit einem kopfschütteln tut er diese Gedanken ab.
Er greift über den Tisch und nimmt sich die Milch, fragend hält er sie hoch, wollte Julie und Chui vielleicht auch einen Schluck? "Ich bin übrigends Colum McNara." spricht er Chui abermals an, er wollte sie ja auch nicht tot quatschen.
Sie und nett? Natürlich, wie könnte sie auch... die Aufmerksamkeit ihres neuen Sitznachbarn wendet sich auch gleich wieder seiner kleinen Schwester (oder so..) zu und sie kommt endlich dazu, sich mal das Angebot auf dem Tisch anzusehen. Ihr Magen bringt sich in Erinnerung und droht ihr an, gleich zu knurren. Also tut sie etwas an einem Frühstückstisch wohl Unverfängliches und langt nach einem Brötchen und der Salami.
Wieder ein Seitenblick zu Colum, als der die Milch anbietet. Kurzes Suchen (wer hektisch ist, braucht umso länger), dann hält sie ihm ihre Tasse hin. "Ähm, ja bitte." sagt sie und stellt sich nach seinem Beispiel auch vor: "Chui Iijima." Lange kann sie den Blick nicht gehoben halten, und wenn ein Lächeln da war, ist es zu schnell vorbeigeflüchtet oder zu andeutungsweise geblieben.
Da dauernd welche an ihr vorbeilaufen, geht sie ein paar Schritte zu Seite, um dann, nach dem Trubel, von Raguel zur anderen.
"Ähm...okay.. "
Sie schaut das fremde Mädchen an und lächelt, wenn auch schüchtern und zaghaft.
"Ich bin Elayne."
Wohlerzogen streckt sie ihr die Hand hin, auch wenn sie noch ganz konfus ist.
Julie blickte über den Tisch zu Chui und lächelte tapfer, jedoch war in ihrem Blick kein Anzeichen von Verachtung oder Neugierde, nichtmal Verwunderung.
Endlich langte auch Julie nach einem der Brötchen und auch nach der Butter und goss sich etwas Orangensaft ein.
Langsam begann sie sich etwas wohler zufühlen, untergegangen in der Menge, nicht mehr etwas besonderes. Eine von Vielen.
"Chui? Ein hübscher Name." Colum hatte es sich zur erklärten Aufgabe gemacht, Chui in ein belangloses Gespräch zu verwickeln. Er goss ihr größzügig die Milch in den Becher und nahm sich dann selbst auch. "Woher stammt der Name? Er kommt mir nicht unbedingt schottisch vor." Er zwinkert ihr gut gelaunt entgegen und langte ebenfalls nach den Brötchen und ganz wichtig...nach dem Nutella. Der Mann hatte einfach einen süssen Zahn.
Julie schaute auf und sah Cathy an. "Hey, ich bin Juliece... kannst mich aber Julie nennen!", sagte sie lächelnd und leckte sich den Zeigefinger ab, wie ein kleines Kind, das nicht genug von etwas bekommen konnte.
Sie sah unschuldg aus und ihre großen Augen sahan Cathy an.
Plötzlich fühle Julie sich lächerlich. Warum hatte sie sich solche Sorgen gemacht? Warum hatte sie ein solches Drama draus gemacht, dass Colum sie nicht eingeweiht hatte?
Es war alles ganz normal für sie. Niemand war hier abnormal, jeder war auf seine Weise zwar etwas besonderes, aber sie alle waren sich doch irgendwie gleich.
#Jetzt wirds kompliziert... *g* ich geh davon aus, dass Elayne Chui begrüßt... Chui sitzt schon am Tisch, daher kommt es jetzt zur berüchtigten 'Zeitlinienspaltung'!
Vorher:
"Äh... ich bin Chui." sagt sie und schaut nur flüchtig zu Elaynes Gesicht auf, dann ihre Hand an... nimmt sie und schüttelt leicht. Bloß die Krallen drin lassen... alles, bloß nicht die Krallen ausfahren! "Schülerin hier." fügt sie noch hinzu, ungewöhnlich redselig. Wie du wohl auch? Aber sie wird abgelenkt durch Cathys Hinzukommen, die Dinge nehmen ihren Lauf und sie landet am Tisch.
Jetzt:
Zuerst kann sie Julies Ausdruck nicht so richtig deuten... sie sucht vor allem nach den Dingen, die alle gänzlich fehlen. Chuis Anblick scheint sie gar nicht zu berühren. Weil sie mit ihrem eigenen Unbehagen zu tun hat, erkennt sie. Damit geht es ihr, dieser Gegenübersitzenden, nicht anders als Chui. Nicht mehr und nicht weniger. Wir sind alle Mutanten. Es ist mehr als verwunderlich, es ist geradezu welterschütternd. Niemand schreckt zurück, niemand starrt sie an und keiner scheint sich überhaupt auf irgendeine Weise an ihr zu stören. Sie sind alle anders als 'normale' Menschen, und alle scheinen sich dessen auch bewußt zu sein. Dass sie deswegen zusammengehören, irgendwie. Wenn das wahr ist... wenn es hier soetwas gibt... dann gehör ich hierher!
Es ist nun nicht so, dass alle Nervosität sofort abfällt und aus Chui eine selbstbewußte und aus sich herausgehende Vorzeigeschülerin wird, aber ein mittleres Gebirge ist ihr schon gerade von Herzen genommen. Noch mit Vorbehalt, denn sie traut dem Idyll nicht ganz, läßt sich ein Hintertürchen offen, aber eine Verbesserung ist es allemal. Verwirrend? Ja, das kann sie laut sagen.. ihre Nachbarin, die sich als Cathy vorstellt. Sie nickt zaghaft und schaut in die Runde. "Ich bin Chui." sagt sie nochmal, nicht sicher ob die anderen ihre an Colum gerichtete Vorstellung mitbekommen haben.
Dem wendet sie sich als nächstes wieder zu. Ein hübscher Name. Naja, gibt nicht viel mehr, was an mir hübsch ist... Sie verdrängt die düsteren Gedanken, was ihr in der Aufregung gar nicht mal so schwer fällt. "Danke." sagt sie, als sie genug Milch hat und schaut in den Becher, dann scheu und mit immer wieder abweichendem Blick zu Colum zurück. Sie lächelt leicht und flüchtig. Nunja, sie sieht auch nicht sehr schottisch aus. "Aus Afrika. Da kommen meine Eltern her." Was ja auch wirklich gaaar nicht offensichtlich ist... du dumme Nuß!
[OT] *grinst* wow... schon lustig, Julie, wie sich unsere Charaktere so ähneln *g* [/OT]
Nocheinmal nickt Cathy dem katzenhaften Wesen zu.
Ah... Chui... schöner Name... passt irgendwie...
Dann wandte sie sich erneut Julie zu - und spürte erneut ihr Unwohlsein.
Sie setzte den Becher mit kalter Milch, den sie sich eingegossen und gerade zu den Lippen geführt hatte, ab. Blickte sie ernst an und meinte schließlich mit leiser Stimme:
"Dich hat es auch erst einmal ziemlich verängstigt, oder?"
"Aus Afrika?" Colum scheint sehr interessiert, er dreht sich ihr entgegen, so das sie seiner vollen Aufmerksamkeit gewiss sein kann. Julie scheint sich ja wunderbar zu unterhalten. Er schmiert sich sorgfältig sein Brötchen und als er meint, dass niemand ihn sieht streicht er mit dem Zeigefinger das Nutella von dem Messer um nach Herzenslust zu naschen, ein wenig Schokolade bleibt ihm im Mundwinkel hängen als er es auf ein weiteres Gespräch mit Chui angesehen hat.
"Siehst du dort vorn." Er deutete mit einem dezenten Kopfnicken auf die Gruppe von Charleen, Rohey und Kassander. "Rohey hat einen afrikanischen Vater." Gut, er glaubte nicht wirklich, dass sie das interessierte aber sie hatten etwas über das sie sich unterhalten konnten.