Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
"Ich habe es, wenn ich ehrlich bin noch nie versucht!", gestand sie. "Ich habe noch nie versucht Gefühle der Menschen auszublenden, was wahrscheinlich auch der Grund ist, warum ich oft einfach so mal im Krankenhaus aufwache!"
Was sie für ein Leben ohne diese Gabe tun würde... Sie wollte wieder auf ihre alte Schule...
Aber Colum hatte Recht! Sie sollte das beste drauß machen und wie man sah, war sie hier nicht alleine... ganz und gar nicht.
Mitleid, Verständnis, aber auch Entschlossenheit wallten in ihr auf.
"Ich weiß, was du meinst... vorhin, als hier alle herein gestürmt sind... das waren so viele Extreme... so viele unterschiedliche, teils gegensätzliche Gefühle..." Ich wäre fast umgekippt... der Mensch ist einfach nicht dazu geschaffen, zeitgleich panische Angst, Misstrauen, Freude, Hunger, Zufriedenheit zu verspüren...
"Nimm es mir nicht übel... aber ich bin richtig froh, dass es hier noch jemanden gibt, dem es genau so geht, wie mir..."
Cathy war sichtlich aufgekratzt. Normalerweise war sie nicht so ein Plappermaul (wie ihr Spieler *g* ), aber hier die Chance zu haben, mit jemandem zu sprechen der auch wirklich verstand was sie durchmachte... oder wie es ihr dabei ging... das war schon fast wie Weihnachten und der St. Patrick's Day zusammen!
Ob sie etwas dagegen hätte, dass wir gemeinsam an unserer Empathie arbeiten? Vielleicht könnten wir uns ja gegenseitig helfen...
"Ohja... bei meinem ersten Anfall war es genauso." Sie sagte Anfalll nicht abwertend, aber sie wusste nicht, wie sie es sonst beschreiben sollte. "Dort war ein Mädchen, das geweint hat und im nächsten Moment ging jemand vorbeit, der überglücklich war und plötzlich strömten alle Gefühle auf mich ein und ich wusste nicht mehr was ich tun sollte und..."
Sie brach ab und nickte Cathy zu.
"Es ist schön, jemanden zu haben, der genau weiß wie es einem geht!", sagte Julie und sprach damit aus, was Cathy dachte.
"Ja...richtig", auf Charleens Frage hin. Aber dann schien er einen Moment doch recht nachdenklich und meinte letztlich: "Aber es war wohl eine recht dumme Idee. Zudem bin ich wohl wenig qualifiziert." Er hatte ihre Reaktion überdeutlich gesehen und er wusste natürlich, was sie dachte. Es war für ihn keine Kunst, sich aufgrund seiner Fähigkeiten altern zu lassen, um auch optisch seinem Wissen zu entsprechen, aber er hatte geglaubt, hier die Möglichkeit zu haben, sich nicht verstellen zu müssen. Und auch er war niemand, der sich mit seinem Wissen rühmte - er war eben einfach, wie er war. Es gab genug Dinge, die er nicht konnte.
Cathy brauchte nicht antworten. Sie spürte dass Julie ihre Emotionen - im warsten Sinne des Wortes - nachempfinden konnte.
Statt dessen lächelte sie nur glücklich.
So muss es sich wohl anfühlen, wenn man einen Seelenverwandten trifft... obwohl... wahrscheinlich sind wir das gar nicht, wir haben nur beide bisher ähnliches durchgemacht... oder wissen zumindest, wovon wir reden...
Aber weiß das nicht jeder hier irgendwie? Jeder wird auf die eine oder andere Weise schon die Abneigung der ... 'normalen Menschen' ... zu Spüren bekommen haben, deswegen dürften hier an der Schule eigentlich alle recht tolerant sein...
Sie schüttelte den Kopf und blickte in die Runde.
"WIe viele von den anderen wohl... absichtlich... hier her gekommen sind? Und wie viele sich nur " so wie ich "... aus dem Staub gemacht und von daheim abgehauen sind..."
"Noch einmal danke."
Meint sie mit einem ehrlichen Lächeln zu Kassander.
"Ich hätte Inverness sonst vielleicht nie gefunden."
Dann lehnt sie sich zurück, mit ihrem Brötchen und isst.
Und probiert mal von allem etwas.
Sie hatte einen Bärenhunger. Und nicht die Muße, den gesprähen allen zu lauschen oder sich agr dran zu beteiligen. Dazu schwirrte ihr noch zu sehr der Kopf.
Sie brauchte Ruhe. Und eine warme Dusche.
Charleen lächelte Elayne freundlich entgegen, hatte sie ihr denn nicht gesagt, dass jetzt alles besser wurde und auch die Anderen schienen sich zu verstehen. Solche Kleinigkeiten machten Charleen einfach richtig glücklich.
Sie lehnte sich zurück, lauschte hier und da auf ein paar Gesprächsfetzen und drückte Rohey die Hand. Es war genau so wie sie es sich immer gewünscht hatte.
Erst dann sah sie Kass wieder an und strich sich aus lauter Verlegenheit erneut den Rocksaum ihres Kleides über den Knien glatt. "Sie sollten einfach mal mit Logan .." nein, Logan war nicht der richtige Ansprechspartner. "...Miss Munroe reden. Ich denke sie und Logan sind über jede helfende Hand dankbar."
Logan war ja nun mal wirklich nicht der pünktlichste aber genau heute (und vermutlich auch das einigste mal in diesem Schuljahr) betrat er ausgeruht, aber mit zerknirschter Miene die Küche. Die Sache mit Liam bereute er zwar in keinster Weise, aber in ein Schuljahr mit Streit zwischen Rohey und ihm zu starten war nicht gerade das was er sich vorgestellt hatte.
Miesmufflig war er ja sowieso, dass hatte noch nicht mal unbedingt was mit der Tatsache zutun, dass er um 07.00 Uhr aufgestanden war und wer jetzt dachte, dass er sich für den Unterricht besonders in Schale warf, der hatte sich ordentlich geschnitten. Abgewetzte Jeans, ein altes Hemd, Boots. Damit gewann er zwar keine Schönheitswettbewerbe aber das Outfit war funktionell.
Nicht gerade vorsichtig schwang er die Küchentür auf, fast so als sei er sich seiner Kraft mal wieder nicht bewusst. „Morgen.“ Grummelte er mit tiefster Stimme und wusste nicht so genau...wie jetzt weiter. Sicherlich müsste er ein paar Worte sagen.....oder so was? Tja, er würde einfach mal auf Ororo warten, wobei es ihn beinahe schon diebisch freute, dass ER der erste der Beiden in der Küche gewesen war.
Unschlüssig blieb er an der Arbeitsfläche gelehnt stehen und dachte einen Moment lang darüber nach ob er sich vielleicht ein ordentliches Bier zum Frühstück genehmigen sollte. Er entschied sich für ein Stück Speck, dass er einfach so vom Teller klaute. Guckt mich nicht alle so an, ich weiß auch nicht was nun
Und richtig, ganz so als hätten Logan und Ororo sich abgesprochen, schwang die Küchentür ein weiteres Mal auf und Ororo trat murmelnd ein. Grade dabei einen Stapel Briefe in ihrer Hand durchzusehen, blickte sie nur kurz auf, wie über den Rand einer imaginären Brille - und erstarrte.
Ein kurzes, ungläubiges Kopfschütteln später, hob sie ihren Blick vollends an und betrachtete die erstaunlich grosse Versammlung am Essenstisch.
"Morgen", war ihre etwas einsilbige Begrüssung, die allerdings bereits verriet, dass sie positiv überrascht war.
Eine kurze Atempause musste sie sich noch gönnen - schliesslich war das hier auch ihre erste Schule -, ehe sie auf den Brotkorb in der Mitte deutete. "Habt ihr für zwei arme, verhungernde Schulleiter auch noch was übrig gelassen?" Das Lächeln Ororos war einfach einnehmend. Wenn jemand ernsthaft Zweifel gehegt hatte jemals angenommen zu werden, dürften die sich in Wohlgefallen auslösen - die Frau kannte wahrscheinlich gar kein 'Nein'.
"Violine.. und Breitschwert?" fragt Chui mit dubiosem Unterton nach, als sie sich wieder Colum zuwendet, es ist ja auch eine seltsame Mischung. Und ungewöhnliche Fächer, vor allem Letzteres. Sie wußte auch gar nicht, dass Polizisten noch sowas lernen. Vielleicht für den Einsatz mit ihrem Gummiknüppel. Sie blickt kurz in ihren Becher und hält ihn ihm hin, damit er eingießen kann. Sie hat nämlich gerade das Kakaopulver erspäht. Die einen haben Nutella, die anderen wollen's ein bißchen flüssiger. "Vielen Dank. Hier gibts ja ganz schön ungewöhnliche Fächer. Violinstunden wären sonst wohl ganz schön teuer..." Und woher kommen überhaupt die Instrumente? Wie das mit dem Geld funktioniert, weiß Chui sowieso noch nicht, sie hat nämlich kaum welches. Und so eine Spezialschule kann kaum kostenlos sein.
Als er aufsteht, schaut sie erst fragend, dann versteht sie und blickt zu Calan, ein leichtes Lächeln auf den Lippen. Das hält sie für eine gute Idee. Dann kommt Logan in den Raum, und sie würde sich am liebsten unter den Tisch verkriechen, immer noch, seit sie das erste Treffen so vermasselt hat (aus ihrer Sicht jedenfalls). Zum Glück kommt Ms. Munroe gleich hinterher. Ihr "Guten Morgen." an beide fällt trotzdem etwas halblaut aus... aber das ist ja normal bei ihr.
"Dafür musst du dich nun wirklich nicht bedanken. Ich war wohl etwas unfreundlich." Kurz schmunzelte er in Elaynes Richtung.
Auch er sagte kollektiv ein 'Guten Morgen' an die beiden Schulleiter, die er am Vortag bereits - zum Teil unfreiwillig - kennen gelernt hatte. Sein Blick blieb auf Ororo haften und er hielt ihr den Brotkorb hin.
"Spezial-Untericht für besondere Kinder." Colum unterdrückte gerade eben so den Drang ihr über die Wange zu streicheln, irgendwie war sie niedlich. Irgendwie waren die Kinder hier im allgemeinen ziemlich niedlich. "Um das Geld mach dir mal keine Sorgen." Vielleicht verstand er es nur einfach gut, unausgesprochene Sätze zu vervollständigen.
Als Logan eintratt lächelte Colum ihm heiter entgegen, beugte sich aber vertrauensvoll zu Chui und flüsterte. "Der Grummel." irgendwie kam ihn diese Bezeichnung mehr als passend vor. Als kurz danach Ororo eintritt lächelt er diese ebenfalls an. Ist es nicht wirklich toll? fragte er stumm in Anbetracht der vielen Kinder.
Schon war er aufgestanden um Ororo eine Tasse voll Tee einzugießen, mittlerweile wusste er doch, dass sie lieber Tee als Kaffee trank.
Cathy blickte von ihrem Gespräch mit Julience auf, als sie Miss Munroe's Worte vernahm. Ahh... die Schulleiter waren da! Schüchtern lächelnd - sie wusste ja immer noch nicht, ob sie aufgenommen werden würde - deutete sie auf den Brotkorb.
Für einen Moment schielte Logan Colum deutlich feindseelig an. Was hatte ihm Sariel noch gesagt? Schottenschwuchtel? Es passte.
Nicht wirklich sehr gesprächig stieß er sich von der Arbeitsfläche ab und versuchte sich an sowas wie eine offizielle Begrüßung.
"SO, der Plan sieht so aus. Gleich werden die Klassen eingeteilt, dann wählt ihr die AGs, im Laufe des Tages zeigen wir Euch die Umgebung. Elayne, Cathy und du, er deutete mit einem Fingerdeut auf Julieihr kommt nachher mit mir mit." Gut, es war alles andere als durch organisiert. Aber Logan handelte solche Dinge eh immer nach dem Bauchgefühl. War alles gesagt, oder hatte er was vergessen?
Calan hatte das Angebot mit dem Brötchenkorb dankbar lächelnd angenommen udn sich nun doch einen freien Platz am esstisch gesucht.
Sie verfolgte der noch etwas unbeholfenen Gestik Chuis, nickte dieser Lächelnd zu, bevor sie auf ihre Art antwortete
'Hallo Chui. Wie geht es dir?' Die Gestiken der Mutantin waren langsam, jedoch fließend. Die Zeichen einfach gewählt... das es Chui Verständlich war was sie dort von sich gab.
Ausenstehende würden die beiden Mutanten wohl für verrückt erklären, sich auf diese weiße zu unterhalten, anstelle der Wortsprache zu verwenden.