Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
"Ist nicht so als hätte ich viele möglichkeiten...Meine Familie... tja... ich hab meinen Vater krankenhausreif geprügelt weil er meine Mutter geschlagen hat.... meine Mutter hat einen schweren schock erlitten.. und meine schwester.. keine ahnung.... also fällt die Familienmöglichkeit flach..... in ein Labor zurück auch nicht umbedingt.... und draussen irgendwo versuchen ein dasein zu fristen ohne Schule und weiteres....Demnach ein verwarlostes leben... oder hier eine schule machen.. lernen mit sich klarzukommen.. von gleichen umgeben zu sein... lernen sich sozial einzuführen... und schulabschluss bekommen zu können um dann was zu werden.....
Tja.... was würdest du wählen?"
"Ja, da würde ich auch nicht großartig zögern. Hier hättest du alles, was du brauchst und noch dazu die Möglichkeit, Schulabschluss zu bekommen. Keine Frage, du bist hier gut aufgehoben. Eigentlich möchte ich auch hier bleiben. Wie du schon sagst, von Leuten des gleiche Schlages umgeben zu sein."
Sie drehte sich auf den Bauch um Stan besser ansehen zu können.
Und irgendwie schien sie langsam zu akzeptieren, dass es wirklich eine Schule war.
"Aber andererseits möchte ich auch nach Hause. Ich hab Brüder, Zwillinge, ich vermisse sie sehr auch Mum und Dad. Ich steh voll in der Zwickmühle."
Sie ging automatisch davon aus, dass zu Hause alles in Ordnung war und sie nur anrufen brauchte um die Stimmen ihrer Familie zu hören.
Er ließ die augen geschlossen , streckte sich leicht...
"Wieso zwickmühle? Ich mein, das hier soll doch eine Schule sein, kein gefängniss, oder? Demnach, wenn du hier zur schule gehst, hast du dann doch auch sicher die möglichkeit deine Familie besuchen zu gehen....."
"Stimmt... es gibt dann sicher auch Ferien wo ich heim fahren könnte. So weit hab ich noch gar nicht gedacht."
Die Aufregung der Befreiung, der Tag hier unten, sie schloss schläfrig die Augen und war im Handumdrehen eingeschlafen.
Jeans Art sich ins Gras zu setzen, hatte etwas seltsames an sich, denn obwohl sie ihre Hände nicht zur Hilfe nahm, landete sie sacht mit dem Po auf dem Boden, als würde sie sich abstützen. Ihr Blick ging zu Cait neben sich und sie hörte ihr einen Moment einfach nur zu.
„Mir gegenüber musst du keine Rechenschaft für deine Kleidung ablegen. Nur innerhalb der Labore empfehle ich dir einen Kittel zu tragen“, antwortete sie nach ihrem Ausflug in die negativen Einblicke ins Mutantenleben.
„Ich denke wir lassen die Kinder noch eine Weile hier, es ist allemal besser als im Schlafsaal. Die Gruppenbildung ist ein gutes Zeichen dafür, dass sie langsam wieder zu einer gewissen Normalität finden.“
Jean wandte ihren Blick zu dem kleinen Asiaten am Ende des Raumes. „Es gibt keine Zielgruppe Caitlynn“, und es klang etwas strenger. „Wir unterrichten nicht nur Schüler, sondern Mutanten und ich für meinen Teil sehe die Ausbildung in der Kontrolle ihrer Kräfte, egal welches Alter sie haben.“ Mit diesen Worten kramte sie ihre Taschenuhr hervor und klappte sie auf, sie tickte leise...
„Ich trainiere noch jeden Tag...“, ihr Blick wandte sich zu dem Jungen. „Wir werden sehen, inwieweit er in unser Schulsystem passt.“
"Ja kar, sie haben auch ein paar Jährchen Erfahrung bei dem Professor gesammelt.." kommentierte sie murmelnd die Strenge in Jeans Stimme
"Ich muss mich in den Job erstmal reinfinden...eigentlich dahcte ich, man kann mir helfen...nun soll ich anderen helfen? Ich muss doch erstmal etwas an mir selbst arbeiten...aber ich werd das scon irgendwie schaffen." Denke ich...
"Ich meinte da nur...der Kleine sieht mir am jüngsten aus...ich hoffe er kann sich irgendwo einfinden. Von wegen Grüppchenbildung und so..." nahm sie Jeans Denkansatz dankbar auf.
" Wissen sie was er kann..ich meine...seine Mutation? Warum war er im Labor?" So jung...das ist ungewöhnlich´
Cait streckte ihre Füße aus und blinzelte in den Himmel, der kein Himmel war. Wieder zupfte sie an ihrem T-Shirt herum und schaute den verstreuten Kids eine Weile zu. Eine gewisse Normalität...?
Ping steht auf, kneift die Lippen zusammen. Es kann doch nicht sein, dass man hier nicht hinaus kommt. Er funkelt sauer in Richtung Horizont in der Hoffnung, damit die unsichtbare Wand zu erwischen. Ping, streng dich an. Irgendwie muss das doch funktionieren.
Er hatte sich gerade Ping genannt!? Naja, sein richtiger Name wurde schon lange nicht mehr gesprochen. Und in den Laboren hatte man ihm entweder eine Nummer gegeben, indirekt über die Versuchsperson gesprochen oder aber Junge oder "du" genannt. Ping klang dagegen schon viel persönlicher. Was wohl aus dem Mädchen geschehen sein mag, dass er den Abend gesehen hatte, als sie wohl testen wollten, wie er darauf reagiert. Sie hatte viel gesprochen und fand es gemein, dass er so still dasaß.
Nun, überleg schon. Dein Bruder hätte bestimmt schon längst eine Lösung. Die hatten doch eben irgend so etwas komisches gesagt. Vielleicht hatten die verraten, wie diese Sicherheitsdings funktioniert? Mensch, dein Bruder ...
Nein, ich will hier nicht bleiben. Er verschrenkt die Arme und überlegt intensiv. Vielleicht ist diese Mauer nun gar nicht so hoch. Vielleicht kann man oben drüber kommen?
Er nimmt Anlauf, läuft darauf zu. Bang! Entfernung falsch eingeschätzt. Er taumelt zurück, reibt sich die Stirn. Als er in seine Hand schaut und dort Blut sieht, steht er da nur mit großen Augen. Aber keine Träne entrinnt seinem Auge.
Dann kneift er die Lippen zusammen. Jetzt oder nie. So einfach gibst du nicht auf!
Dieses mal fühlt er nach, wo die Mauer anfängt, merkt sich die Stelle, geht wieder zurück und nimmt erneut Anlauf...
„Ich habe ihnen bisher keine Fragen gestellt“, war alles was Jean dazu sagen konnte. „Das werden wir noch früh genug erfahren, aber sie sind Mutanten, das spüre ich...“
„Wenn du Hilfe mit deiner Mutation brauchst, dann wende dich an mich. Aber de meisten Probleme kommen von daher, dass man sich gegen seine Andersartigkeit sträubt und sie verdrängen will, was alles nur noch schlimmer macht.“
Ihr Blick wanderte wieder zu dem kleinen Jungen an den Grenzen des Dangerroom und wie er sich das erste Mal den Kopf anstieß. Noch regte sie sich nicht, aber kurz zuckten ihre Finger, welche frei in der Luft hingen, wie sie die Arme über die Knie gelehnt hatte.
Sein Freiheitsdrang trieb seltsame Blüten, aber Jean hatte nicht vor sich einzumischen. Wenn er die Schmerzen nicht mehr ertragen konnte, würde er aufhören und wenn er verzweifelt genug war, würde er vielleicht anfangen zu reden.
"Auch noch Psychologe, mh Doc?" sie schmunzelte Jean an, merkte aber im selben Moment, dass Doc Grey es ernst meinte.
Klar meinte sie es ernst.
Dennoch hatte Jean Grey schon mehr als genug für Caitlynn Monteiro Lydecker getan...sie würde sie erstmal nicht mit kleinlichen Selbstmitleids- und Hassnummern belästigen.
Sie würde genug mit all den Neuankömmlingen udn noch mehr mit den älteren Schülern zu tun haben.
Psychadelisches Lehrpersonal musste nun wirklich nicht sein.
Cait streckte sich und sagte erstmal nichts mehr...
Ist der kleine gerade gegen den 'Himmel' gerannt?
Solange Jean nicht eingreift, muss das Cait auch nicht...wird schon siene Gründe haben, so bizarr das auch aussah.
Auch'ne Möglichkeit Erziehungsberechtigte loszuwerden., dachte Mark, während Stanley seine Gründe für ein hierbleiben aufzählte. Bei dem zweiten Versuch mit einer Pflegefamilie hätte das sicherlich ein paar Dinge vereinfacht. Naja, Vergangenheit.
Das die anderen Beiden zumindest Geschwister hatten war schon'ne Geschichte, die ihn leicht eifersüchtig werden ließ. Ein älteres Familienmitglied dieser Sorte währe wohl auch'ne möglichkeit gewesen, um überhaupt über die eigene Herkunft irgendwas zu wissen.
Grr, was machte er sich denn überhaupt gedanken darüber? Ungelegte Eier brachten auch keinen weiter. Und damit brach die Schläfrigkeit aus. Catherina strich er noch vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die sich dahin verirrt hatte. Stanley ließ auch nicht wirklich viel aktivität erkennen, weswegen er einfach die Beine anzog und das Kinn auf den Knien aufstützte. Nachdenklich auf diese Weise ins Nichts starrend gab er sich einfach irgendwelchen dunklen Gedankengängen hin.
... Ping sprang, stößt sich ein-, zweimal von der Wand vertikal ab, nur um immernoch Wand mit seinen Händen zu spüren. Er landet wieder im Gras, verzieht seine Miene überlegend, trotzig, zerknirscht.
Gut, das bringt so nichts. Vielleicht hört sie irgendwo ausversehen einfach auf.
Mit der Hand an der Wand läuft er, irgend etwas veranlässt ihn in einem recht lockeren Schritt zu gehen - trotz allem stimmt ihn die "frische" Luft, die Umgebung wohl doch etwas fröhlicher - bis er an einer Ecke des Raums gegen eine orthogonal abzweigende Nachbarwand stößt. Er taumelt wieder etwas zurück, reibt sich die Nase. Das war merkwürdig. Er dachte immer, diese Kraftfelder aus dem Fernsehen seien alle rund. Aber ok, er war noch ein kleiner Junge gewesen, dass er das letzte mal etwas im Fernseher sah, dass nicht mit einem Test zu tun hatte. Vielleicht hat er es entweder nicht richtig im Kopf oder aber man hat den Kindern halt noch nicht alles erklärt, weil wenn man so jung ist, versteht man ja auch nicht alles so gut. Außerdem ist im Fernsehen ja auch nicht alles wirklich, hatte sein Vater ihm immer erklärt.
Sein Kopf tut weh. Aber er lässt sich nichts anmerken. Er tastet sich jetzt etwas vorsichtiger an der neuen Wand entlang ...
Doch, aktivität ließ sich verzeichnen... forsetzendes gesumme...
Die augen waren ja auch nur halb geschlossen und er ließ Cath mit einem grinsen schlafen.. warum auch nicht? Sie war ja sicher bei den beiden Irren, oder so ähnlich....
Er führte sich immer wieder ein getränk zu gemüte, oder zumindestens einige schlücke....
"Irgendwie, ist das hier, richtig angenehm.... vorallem im gegensatz zu heremitsch abgeriegelten zellen wo nicht ein lufthauch hinein kommt.... nur von einer maschine mit einem im Raum.... naja...."
er zog die beine halb an und setzt sich dann aufrecht, wandertte in den schneidersitz...
Er streckte sich und wand den blick umher, so sah es aus, aber eher versuchte er den nacken knacken zu lassen - sinnlos wenn man gewisses bedenkt....
"Hm, der Doc und die Sis sitzen auch.
Sag mal Mark, wann haben sie dich bekommen? Falls die Frage nicht zu aufdringlich ist.. ich bin nur neugierig...."
"Wer? Der Doc und die Sis?", die Kombination der beiden Sätze ließ einen etwas seltsamen Schluß zu, was Stanley meinte und dementsprechend grinste Mark kurzzeitig ironisch über den eigenen, mißlungenen Scherz.
"Hmm, schwer zu sagen. Ich hab in dem Zwielicht meiner Zelle jegliches Zeitgefühl verlohren. Zumahl die mir auch noch die Chance gaben, mich selbst zu grunde zu richten."
Nachdenklich neigte er den Kopf schräg und sah Stanley an. "Vor zwei Jahren vielleicht. Die Typen vom Jugendamt schienen froh zu sein, ein Dauerärgernis wie mich in eine gesonderte Einrichtung abseits des sonst üblichen "schwer Erziehbaren"-Projektes abschieben zu können. Mein letzter Sozialarbeiter hatte irgendwas von Projekt für gesonderte Begabungen oder so gefaselt, das im Versuch währe. Und das ich im Grunde genommen wie geschaffen für einen solche Test währe. Und zack, zwei Tage später hat mich irgendso ein schwarzer Van abgehohlt. Einer der Typen preste mir als der Wagen loßfuhr eine Spritze die mich Ruhig gestellt hat unter die Haut und ich bin im Labor wieder zu mir gekommen."
Tja und danach begann das übliche Matyrium, das sie wohl alle durchgemacht hatten. Nur das er wie ein besessener mit einer billigen Kamera sich immer und immer wieder die trostlosigkeit der eigenen Lage vor Augen führte. Beschäftigung und Folter bis in den Wahnsinn in einem - tolle Kombination.
Anschließend nahm sein Gesicht einen etwas zynischen Ausdruck an, während er über die Folgen nachdachte. "Und wie siehts bei dir aus?"
Das stetige leise Ticken wurde von einem seltsamen Klack unterbrochen und dann zog Jean ihre Hand zurück und hielt die Taschenuhr nur mit ihren Gedanken vor sich. Das goldene Glänzen schien sich gegeneinander zu bewegen und dann öffneten sich die Hälften und gaben das Innere preis. Wie eine Ziehharmonika zog sich das Innere auseinander und warf das Licht in kleinen Funken auf Jeans Gesicht.
„Ich erinnere mich nur an so viele verstörte Kinderseelen, mehr nicht...“
Ihre Stimme war ruhig, auch wenn sie konzentriert wirkte, denn es war kein Zuckerschlecken die winzigen Teilchen im Griff zu behalten. „Was deine Mutation angeht. Die Sache mit der Gestaltwandlerei kannst du nur durch ausprobieren üben. Hast du eigentlich noch andere Eigenschaften, außer der Warmblütigkeit?“ Von Gift hatte man ihr noch nichts erzählt oder? Und wenn ja, war es wohl untergegangen.
Aus dem scheinbaren Chaos der goldenen Teilchen ihrer alten Taschenuhr, lösten sich die beiden Zeiger heraus und drehten sich selbstständig weiter.
„Ich hoffe der Kleine verletzt sich nicht ernsthaft“, dachte sie laut.
"Die geschichte kommt mir irgendwie bekannt vor... lief so ähnlich wie bei mir ab.... scheint wohl überall gleich oder sehr ähnlich egwesen zu sein.. wäre die kleine hier..." damit zeigte er auf Cath "wach, könnte man sie fragen, aber ich denke, es würde aufs gleiche hinaus kommen...Aber wieso eigentlich, Dauerärgernis, und wieso, dich selbst zugrunde zu richten?"
Er wendete den Kopf hin und her, das gefühl eine zigarette oder besseres zu brauchen, würde wieder stärker... das war das einzig gute dort.. damit haben sie ihn versorgt gehabt....