Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Nico setzte sich bevor Mrs. fraser natürlich zum Telefon griff auf den dargebotenen Stuhl und hörte dann den gespräch der beiden kurz zu und lächelte als er erfahren konnte das es noch ein Ticket für ihn gibt.
"Wieviel kostet das Ticket denn überhaupt?
wie lange ist denn der Flug von hier nach Kanada, ich bin ja noch nie geflogen und naja es ist wohl mein erster Richtiger flug über den Ozean."
.oO( hoffentlich kommen jetzt keine fragen wie ich denn hier hergekommen bin)
Er sah abwechselnd zu den beiden hin und scheint noch einiges zu überlegen das aber sprach er dann doch nicht aus.
Er kratze sich kurz etwas verlegen am kopf und sah dann wieder zu Mrs. Fraser.....
"Weis man denn eigentlich etwas neues wegen ...."
Er atmet tief ein und scheint sich die wörter nochmal zurecht zu legen die dann aus seinen Mund kommen sollten.
"...Mika, Brooke und Chui...eben die was verschwunden sind "
Er scheint sich wohl auch Sorgen über jenige zu machen mit dennen er nicht mal viel geredet hatte.
Marinja war schon froh, dass es noch ein Ticket für Nico gab, denn insgeheim flog sie nicht wirklich gern allein. Sie bedankte sich für die schnelle Hilfe. Als Nico einfach so die Frage stellte, die sie eigentlich stellen wollte, funkelte sie ihn kurz an und wartete auf Elenoras Antwort, die auch promt kam.
"Können wir denn gar nichts tun? Ich sitze ungern nur so rum und warte. Ich hab schon versucht ein Loch durch die Zeit zu brennen, aber die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch und ich muss mich auch sehr anstrengen, um überhaupt ein anständiges Feuer hinzubekommen." Sie starrte auf ihre Hände, die sie verlegen knetete.
Er hatte einen Anruf von Miss Fraser erhalten und sich nach einer kurzen Unterhaltung bereit erklärt, noch am selben Abend nach Inverness zu kommen. Mit bösen Vorahnungen hatte er sich eiligst auf den Weg gemacht und traf nur zwei Stunden nach diesem Anruf im Institut ein. Er stand vor der Tür des Vorzimmers und wurde von einem Schüler darüber aufgeklärt, dass noch jemand darin war, so dass er auf dem Gang wartete und etwas unruhig hin und herlief.
"Nein Marinja, wir können nichts tun und deine Bemühungen sind sicher ehrenwert, aber wir haben zuwenig Kentnisse von den Dingen, die da geschehen sind und ich würde sagen, wir warten ab.
Es fällt mir selbst schwer genug, aber es geht nicht anders. Und manchmal muss man sich in die Dinge fügen, die man nicht ändern kann."
Sie hatte selbst schon genug hirnrissige Ideen gehabt aber es hatte alles nichts gebracht.
"Versucht ruhig zu bleiben. Sicher wird sich alles zum Guten wenden."
Nachdem die beiden keine weiteren Fragen hatten und sie nochmal versichert hatte, dass sie sich sofort bei Marinja oder Nic melden würde, wenn die Tickets mit der Post gekommen waren, begleitete sie die beiden noch zur Tür.
Eine winzige Sekunde lang schaute sie den Priester entgeistert an, bis ihr dann aufging, dass er sofort auf ihren Anruf hin losgefahren sein musste.
"Ich bin Eleanora Fraser und wir haben vorhin telefoniert. Kommen sie doch bitte herein..." sie würde ihn ja gern ansprechen aber wie?
Mr oder gab es irgendwo eine Anrede für einen Geistlichen? Sie hatte nichts, aber auch gar nichts mit der Kirche, egal welche Richtung, am Hut. Aber sie war tolerant und ließ jedem seinen Glauben, wenn die Gegenseite ebenso tolerant war.
Damit hielt sie die Tür weit offen und bat ihn herein.
"Ah... guten Tag, Miss Fraser. Mein Name ist Lucian McGillivray, aber das wissen sie ja bereits."
Er trat ins Büro und sah sich kurz um. Vielleicht gab es eine Möglichkeit, seinen Mantel irgendwo aufzuhängen? Er hatte ihn noch über dem Arm, als er zu ihr zurück sah und leicht lächelte. Eigentlich war ihm gar nicht danach zumute, denn er ahnte bereits, warum man ihn kontaktiert hatte. Vielleicht sollte er gleich runter in den Keller gehen und sich das mal selbst ansehen.
Dennoch wartete er darauf, dass er zu betreffender Person geschickt wurde. "Verzeihen sie, wenn ich frage, aber wissen sie vielleicht, warum man nach mir geschickt hat? Es hat sich so angehört, als dulde es keinen Aufschub, so dass ich mich gleich auf den Weg gemacht habe."
Ele nahm ihm den Mantel aus dem Arm und hängte ihn ordentlich auf den Bügel. Dann deutete sie auf die Sitzgruppe vor dem Schreibtisch.
"Es war sehr freundlich von Ihnen, sich gleich auf die Socken zu machen. Unser Schulleiter, Mr Burleigh, hatte um ihre Anwesenheit gebeten. Die Frage nach dem Grund, warum man nach ihnen geschickt hat, kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Das wird sicher Mr Burleigh sofort erledigen, sobald er hier eintrifft."
was hoffentlich nicht mehr lange dauert, setzte sie in Gedanken nach.
"Kann ich sie in der Zwischenzeit mit Kaffee verwöhnen oder Tee? Und dazu, exklusiv, Schokoladenkuchen von meiner Grandma. Ich sage Ihnen, sie verpassen was, wenn sie das ausschlagen."
Wenn er sich sofort auf den Weg gemacht hatte, war er sicher nicht mehr zum Essen gekommen und umfallen durfte der gute Mann nicht. Nicht, ehe er mit Kass gesprochen hatte.
Abwartend schaute sie ihn an und nahm erstaunt zur Kenntnis, dass er sehr gut aussah. Und er machte mit seinem Lächeln einen sympathischen Eindruck. Etwas überraschend für sie, die sie bisher nicht mal in die Nähe einer Kirche gegangen war, wenn dort irgendwas wie zelebrierter Glaube ausschaute bzw. die Leute, welche dazu gehörten.
Kirchen als Baudenkmäler und Orte der Ruhe und des Ausruhens, kein Problem.
Lucian blieb noch stehen, als sie ihm den Mantel abnahm und legte die Hände ineinander, während er ihr mit einem kurzen Lächeln für ihre Geste dankte. Als sie sich wieder ihm zuwandte und sie ihm erklärte, dass es wohl noch einen Moment dauerte, bis der Schulleiter wieder da war, ließ er sich bereitwillig auf dem nächsten Stuhl nieder.
"Ich verstehe, dann werde ich hier warten. Tatsächlich habe ich mich gleich auf den Weg gemacht, es hörte sich dringlich an."
Er sah zu ihr auf und da war sogar ein Grinsen in seinem Gesicht. Priester mussten nicht alt sein und schon gar nicht humorlos. Lucian jedenfalls war ein Mensch, der gerne lachte, auch wenn er glaubte, dass es im Augenblick dringlichere Dinge zu tun gab, als Kaffee trinken und Kuchen essen. Es erinnerte ihn nur an die älteren Damen, die er des Öfteren besuchte - Kommunikation war sehr wichtig, Kaffee und Kuchen ebenfalls. Um so etwas kam er bei derartigen Besuchen nie herum und er musste erst gar kein Ablenkungsmanöver starten. Diesmal tat er es genauso wenig.
"Ich werde mich gewiss nicht gegen einen Kaffee und den Schokoladenkuchen ihrer Großmutter wehren, haben sie vielen Dank."
Er war in "zivil" gekleidet und trug keinen Talar, aber die weiße Kollare am Kragen, so dass man ihn dennoch als das erkannte, was er war. Wenn er ganz ehrlich war, dann hatte er wirklich noch nichts gegessen, so dass er das Angebot dankend annahm.
"Wie lange arbeiten sie schon hier? Ich glaube, ich habe sie das letzte Mal nicht gesehen, als ich vor wenigen Monaten hier war oder täusche ich mich?"
"Ich bin seit dem Sommer hier in Amt und Würden. Wo waren sie denn genau? Hier im Büro? Weil, meistens bin ich anzutreffen. "
Die Kaffeemaschine blubberte schnell und effizient den Kaffee durch und so wie sie ihren derzeitigen Schulleiter kannte, wollte der auch einen Topf haben.
Sie sollte ihre Grandma anstellen als ständige Bäckerin für die Schule, wenn Karl der Kuchen schmeckte und nun auch noch dem Priester, dazu noch der Lehrerschaft, die den Kuchen zum Geburtstag von Scott und Kassander gekostet hatte, es würde sich sicher lohnen.
Ele legte ein großes Stück auf einen Teller und stellte ihn vor Lucian ab.
"Sie sind sehr jung für einen Priester." Mist! das war ihr aus ihren Gedanken heraus so rausgerutscht und so erschrocken war sie auch.
"Entschuldigung, das war sehr unhöflich. Aber ... ich hab eigentlich nicht viel mit Vertretern ihres Standes zu tun egal welchen Glaubens."
Schnell stellte sie ihm den Kaffee auf den Tisch, dazu Milch und Zucker. Hoffentlich nahm er es ihr nicht übel.
Sie sollte ganz fix auf andere Gedanken kommen, soll heißen sich diesen Mann aus dem Kopf schlagen.
Irgendwas musste in der Luft sein das sie solche wüsten Gedanken hegte.
"Oh... nein, ich war damals... ich denke, ich war gleich nebenan im Büro und später noch in anderen Räumen des Instituts." Das er im Keller gewesen war und sich das Siegel angesehen hatte, das wollte er nun nicht unbedingt so freimütig erzählen.
"Aber sie haben hier eine schöne Kapelle auf dem Gelände. Sie ist schon sehr alt. Jedes Mal, wenn ich hier bin, muss ich einen Blick hinein werfen, ich hoffe, es macht nichts aus, wenn ich es auch dieses Mal wieder tue."
Er nahm ein wenig Zucker in seinen Kaffee, aber ansonsten trank er ihn schwarz. Nachdem er leise umgerührt hatte, widmete er sich dem Kuchen und probierte ein Stück davon. "Ja, sie haben Recht, richten sie ihrer Großmutter meinen Gruß aus, der Kuchen ist wirklich gut", meinte er mit einem Lächeln.
Genau dieses Lächeln blieb auch noch, als Eleanora weitersprach und sich sofort darauf wieder entschuldigte. Aber schließlich sah er auf und hob abwehrend eine Hand. "Aber nicht doch, entschuldigen sie sich nicht. So jung bin ich im Übrigen auch nicht mehr, aber durchaus jünger als andere Priester, das mag sein. Ich habe mein Theologiestudium recht zügig absolviert." War das die einzige Erklärung? Scheinbar, denn mehr sagte er nicth dazu. Dafür lächelte er wieder.
"Sie gehen also nicht in die Kirche. Aber das macht nichts, denn jeder hat seinen Glauben."
"Stimmt, ich glaube an mich und meine Kraft und an die Geister Schottlands. Ich glaube, das klingt jetzt bestimmt bischen abwegig aber fragen sie mal die alten Schotten wie meine Grandma, die sind fest in Mythen und Legenden verwoben. Grandma Nora ist in ihrer Jugend zu den Steinkreisen gewandert und hat mit den Sonnenruferinnen die neue Jahreszeit gerufen."
Sie würde ihm nicht sagen, dass Grandma eine Druidin ist und noch heute so tief in der Natur Schottlands lebt, dass es schon manchmal beängstigend ist. Kräuter und Blumen mischte sie zu Heilmitteln. Aber sie konnte auch Gift mischen, wie sie mal angedeutet hatte. Kein weiteres Wort hatte sie darüber gesagt. Aber Ele wußte, dass ihre Großmutter Bücher voller Geheimnisse hatte.
Dann kam sie auf seine Bemerkung mit der Kapelle zurück.
"Ich kann da nichts dagegen haben. Und ich bin auch schon einigemale dort gewesen. Es ist wundervoll dort, so ruhig... so ... so .." Irgendwie fehlten ihr die Worte um es genau zu beschreiben. Wie sollte man auch beschreiben, wenn man zur Ruhe kam und die Welt draußen blieb? Wenn man den Wind hörte und die Vögel und das Grün des Waldes ein beruhigendes Licht in die Ruine warf.
Sie beendete den Satz nicht, setze sich zu ihm und trank einen Schluck Tee.
Er kam ja nicht vom Mond und er kannte sich mit den heutigen und damaligen Religionen aus. Er wusste auch um die Wiederbelebung einiger keltischer Glaubensrichtungen und zudem war er selbst Schotte. Er schmunzelte in die Tasse, damit sie es nicht gleich sah, denn er wollte sich nicht lustig über sie machen, aber es erheiterte ihn, dass sie annahm, dass er nicht um die Geschichten seines Landes wusste. Nur weil er Katholik war, hieß das nicht, dass er weltfremd war - aber das nahmen leider viele Menschen an.
Er stellte die Tasse wieder ab und schüttelte leicht den Kopf. "Oh nein, ich meinte nicht die verfallene Kapelle im Wald - ich sprach von der Kapelle hier im Institut. Ich merke schon, sie sind nicht oft dort. Hier gibt es wohl auch keine Gottesdienste, was schade ist, aber ein Besuch lohnt dennoch. Natürlich hat jeder seinen Glauben und das ist gut, aber Glaube passiert auch immer in der Gemeinschaft. Seinen Glauben bestärkt zu sehen kann sehr aufbauend sein."
Er wusste, was jetzt kam.
Sie sah sich natürlich auch als Druidin.
Und das ließ ihn lächeln.
"Aber sie haben recht, die Ruine im Wald ist ebenfalls sehr alt. Man spürt die Vergangenheit regelrecht. Es ist so...friedlich, nicht wahr?" Wobei er ihren Satz nun vollendete.
"Friedlich... ja, aber ich würde nach einem Wort suchen, was noch eine Stufe höher bezeichnet. Nur kann ich es nicht ausdrücken."
Eine recht offene Äußerung von Ele, die sonst nie hinter ihre Fassade blicken lässt.
Und sofort wechselt sie das Thema.
"Kennen sie Inverness und seine Umgebung? und entschuldigen sie die Frage, aber wie soll ich sie anreden?" es war die erstbeste Frage, die ihr einfiel und letztendlich konnte sie ja nicht immer so unpersönlich reden. Das gefiel ihr auch nicht, sie sprach immer gern in einem persönlichen Stil mit ihrem Gegenüber.
Das der Priester aus Schottland kam hatte sie schon gehört an seiner Aussprache. Konnte er vllt. sogar noch Gälisch? Grandma weigerte sich standhaft, Ele die alte Sprache beizubringen. Warum, wußte sie nicht und Grandma sagte ihr auch keine Gründe. Sie brachte Ele regelmäßig zum Wutausbruch welchen sie mit einem kleinen Lächeln über sich ergehen ließ um sie dann zu streicheln und zu sagen, dass für alles die rechte Zeit kommen würde.
Das Telefon klingelte und Ele ging ran, nachdem sie sich kurz bei Lucian entschuldigt hatte.
Freundlich lächelnd nahm sie den Anruf entgegen und gab Auskunft, dass der Schulleiter im Moment nihct zu sprechen war. Sie nahm die Nachricht auf, die Rückrufnummer und legte auf.
Kurz runzelte sie die Stirn als sie an Scott dachte, ihren ersten Schulleiter und an Logan, ihren zweiten Schulleiter und nun an Kassander, den dritten Schulleiter. Irgendwie bezeichnete sie die Männer alle als "Ihre" Schulleiter. Sicher war es besitzergreifend aber sie arbeitete gern hier und fühlte sich ein wenig verantwortlich.
Hoffentlich kommen alle wieder zurück, heil und gesund.
Dann wischt sie die Sorgenfalten weg und setzt sich wieder zu Lucian.
Und Ele vergass, dass sie auch eine SchulleiterIN ihr eigen nennen konnte. Wenn man es ganz genau nahm, war Ororo schliesslich sogar die hauptverantworltiche Schulleiterin des ganzen Chaos.
Chaos traf die ganze Sache übrigens auch verdammt gut! Mitten in Eles und Lucians gemütlichen und wohl strukturierten Plausch, brach nämlich nun in Form von Ororo Munroe auch schon das Wirrwarr ein.
"Miss Fraser, haben sie zufällig..." Zufällig einen Priester in ihrem Zimmer sitzen? Einen Priester? Ros Augenbraue rutschte leicht in die Höhe und als Schwangere durfte sie sich schon mal erlauben vergessen zu haben, was sie vor wenigen Stunden noch im Schulleitungszimmer besprochen hatten. Wo kam denn nun der Kerl her? Sie hatten doch ihren hauseigenen Priester eigentlich in Gabriel O'Reilly. War Gabriel eigentlich noch da, noch am Leben? Sie hatte ja keine Ahnung; IHR erzählte ja niemand was!
"Hallo", es kam nicht oft vor, aber für den Moment war Ro so verwirrt, dass sie komplett vergessen hatte, was sie wollte und zudem einfach unsicher wirkte. "Störe ich?" Was eine blöde Frage, sie störte sogar recht offensichtlich. Sie wäre auch gleich verschwunden, wenn sie sich daran erinnern würde, dass sie nach den Akten der verschwundenen Schüler hatte fragen wollen.