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  • GästezimmerDatum13.05.1970 19:54
    Thema von Nathan im Forum Institut-Area
    Er hatte Noemie eine gute Nacht gewünscht und war in sein Gästezimmer gegangen, das man ihm zu Verfügung gestellt hatte. Natürlich hatte auch er erst einmal geduscht, wenngleich er längst nicht so lange gebraucht hatte. Ahm... dafür hatte er sich schon vor ein paar Tagen in Scotts Kleiderschrank bedient, wenn Jean ihn also nun in Scotts Hosen herum rennen sah, dann... sollte sie einfach mal darüber hinweg sehen.

    Was er über die ganze Sache dachte? Er wusste noch gar nicht, dass Seonaid nicht hier war. Aber er hatte noch keinen Kontakt zu Jean aufgenommen, denn das mussten die Drei allein klären. Er war genauso wenig Empath wie Jean und ehrlich gesagt war er heilfroh darum, sonst wäre die Sache am Siegel vielleicht anders ausgegangen. Er wusste nicht, was die Zukunft brachte, denn im Moment hinterfragte er sie nicht, auch wenn er das Gefühl hatte, dass er sich gar nicht an Seonaid erinnern konnte. War sie gestorben, bevor er alt genug dazu war?

    Er setzte sich auf das Bett und ließ den Blick schweifen. Es war egal, er konnte nichts mehr für seine Mutter machen. Das lag von nun an alles an seinem Vater, er hatte geschafft, was er hatte erreichen wollen, jetzt musste er sich Gedanken um Noemies und seine Heimreise machen. Aber dann spürte er, dass seine Mutter auf dem Weg zu ihm war und sein Blick fiel auf die Tür des Gästezimmers, die er mit einem leisen Knacken einfach öffnete ohne dabei aufgestanden zu sein. Es war eine Einladung an sie, dass sie einfach reinkommen sollte.

    Er erhob sich, blieb aber stehen.
    Ihre Gedanken konnte er nicht richtig definieren, sie wusste wahrscheinlich selbst nicht, was sie denken sollte. Wollte sie nun von ihm einen Rat? Nathan wünschte, es wäre alles anders gekommen. Aber vielleicht konnte er sie ein wenig trösten.
  • Über die Zeit hinausDatum13.05.1970 00:39
    Thema von Nathan im Forum Tagebücher
    Jean war kein Empath - in diesem Fall sollte Nathan Gott dafür danken, denn er fühlte sich mehr als unwohl bei dem Gedanken in der Vergangenheit zu sein und keine Ahnung zu haben, wie er sich verhalten sollte und was genau er tun konnte, um seinen Vater zu finden. Dieses Gefühl war nicht sonderlich erbaulich und er wollte auch niemanden wissen lassen, wie mies er sich im Augenblick eigentlich fühlte. Es war schon seltsam, wie wichtig es war, den sozialen Kontext zu kennen - in einem Umfeld zu sein, in das man hinein geboren worden war und wo man wusste, wie man sich zu verhalten hatte. Das alles fehlte Nathan im Moment und es verunsicherte ihn zutiefst. Vollkommen belanglose Dinge, die normalerweise wie Scripte im Gehirn abgespeichert waren, waren jetzt vollkommen hinfällig geworden und Nathan musste sich sogar auf solche banalen Dinge konzentrieren.

    Vielleicht war das einer der Gründe, warum er Jean noch immer wahrnahm. Oder einer der Gründe, warum Jean IHN wahrnahm. Aber war es im Moment nicht so, dass sich Jean genauso fühlte? Dass etwas nicht mehr da war, das man als selbstverständlich erlebt hatte? Jedenfalls mehr oder weniger. Letztlich war es Nathan, der den Kontakt irgendwie hatte herstellen können. Vielleicht war es die Situation, in der er gerade war, aber Jean sollte ein Gedanke erreichen, der ihr bewusst geschickt worden war.

    ~Kannst du ihn noch spüren, Mutter? Wenn ja, dann sag mir bitte, dass wir in der richtigen Zeit sind.~

    Nein, er zeigte ihr nicht, was er gerade noch gesehen hatte, aber er zeigte ihr den fremden Schotten, der in genau diesem Moment auf sie zuhielt. Es war ja nicht so, dass das Team diesen Mann nicht leicht außer Gefecht setzen konnte, aber wirklich etwas bringen würde es ihnen auch nicht. Wie sollten sie Scott eigentlich finden? Nathan kannte seinen Vater nicht, er hatte lediglich das Foto bei sich, aber was brachte es ihnen, wenn sie nicht einmal wussten, wo sie selbst waren? Eigentlich wollte er gerade nur eine Stimme hören, die ihm vertraut war und von der er wusste, dass sie mehr Realität hatte als das, was er gerade vor Augen hatte.
  • [13.12.] Neugierde siegt!Datum12.05.1970 22:03
    Thema von Nathan im Forum Das Siegel
    [ooc. für alle Schüler, die per PM angeschrieben wurden.]

    Es war schon seltsam, dass das Team erst gestern durch das Siegel gegangen war und sich alle Türen geschlossen hatten.... das Siegel aber bereits wieder nach jemandem zu rufen schien. Eigentlich war es nur ein leichtes Brummen, das kaum zu hören war, wenn man nicht wirklich gute Ohren hatte und auf Spurensuche war. Stille hatte sich wieder über den Whiskykeller und den Siegelraum gelegt. Dunkel war es noch immer, denn wieder waren alle Glühbirnen seit gestern ausgefallen... diesmal auch die Taschenlampen.

    Jemand hatte etwas fallen gelassen und diesmal musste man sich nicht mehr fragen, was es wohl war. Es war Finnjas Anhänger, der ihr aus der Hand gerissen worden war. Sie hatte ihn gestern Abend nicht mehr gefunden, denn Finnja hatte feststellen müssen, dass sie nach ihrem heimlichen Versuch, es ebenfalls zu versuchen und nach dem Verschwinden des Teams nicht durch das Siegel gekommen war. Für Finnja war es wie eine Wand gewesen, gegen die sie gedonnert war. Eine unsichtbare Barriere, die sie letztlich sogar zurück geschleudert hatte und gegen sie die Wand gefallen war, wo sie den Anhänger verloren hatte.

    Da hatte jemand ein Tor geöffnet.
    Und es war noch nicht abzusehen, wie diese Sache ausgehen würde. Die Inschriften auf dem Siegel wiesen darauf hin, dass einst ein Bischof versucht hatte, das Tor endgültig zu schließen. Aber wer konnte sich das heute noch denken, wenn nur dessen Name noch zu lesen war?

  • [12.12.] Das Siegel im KellerDatum12.05.1970 18:41
    Thema von Nathan im Forum Das Siegel
    from Außengelände

    Wenn man es ganz nüchtern betrachtete, dann hatte Nathans Enthusiasmus seinen Vater zu finden gerade etwas gelitten. Finnjas sprudelnde Gedanken hatten ihn in jeder Hinsicht mehr als überfordert und am liebsten wäre er in sein Bett gefallen und hätte drei Tage durchgeschlafen. Drei Tage... hm. Sie hatten wieder auf Jean und Logan gewartet, denn seine Mutter und er wollten sich der Suchaktion ja anschließen. Ab und an warf Nathan einen Blick auf Finnja, so als hätte er das Recht ihr noch einige unangenehme Fragen zu stellen.

    Vor der eisenbeschlagenen Tür blieben sie stehen und warteten darauf, dass Logan das Schloss öffnete. Es war Zeit, das Siegel genauer zu untersuchen und wenn es tatsächlich ein Portal war herauszufinden, wie es funktionierte.
  • [12.12] - FinnjaDatum12.05.1970 16:58
    Thema von Nathan im Forum Institut-Area
    Finnja. Nathan wollte gar nicht wissen, wie Finnja hier in der Vergangenheit (jedenfalls Vergangenheit aus seiner Sicht) aussah. Sie sah ja schon in seiner Zeit aus, als wäre sie noch ein Teenager, und ganz ehrlich? Er hätte nicht gedacht, dass Finnja hier schon Lehrerin am Institut war. Nathan hätte eher angenommen, dass sie Schülerin hier war - wenn überhaupt.

    Aber immerhin war es Finnja, die Noemie damals den Kreuzanhänger geschenkt hatte und irgendwas musste es damit auf sich haben. Also warum nicht Finnja fragen? Vielleicht wusste sie mehr als sie stets bereit gewesen war zu erzählen. Es war schließlich der Anhänger gewesen, der als erster von diesem Zeitloch in Jeans Zimmer angezogen worden war. Nathan wandte sich zu Noemie um, bevor sie Finnja wirklich gegenüber traten.

    "Gib es mir noch einmal." Nathan hatte ihn sich vorhin schon genauer betrachtet und je öfter er ihn ansah, desto sicherer war er, dass der rote Stein darin Rubinquarz war. Er hielt ihn gegen das Licht, während sie zu Finnja gingen, ehe er ihn Noemie wieder reichte und vor sich hergrübelte. Hoffentlich war Finnja da, denn als sie anklingelten regte sich anfangs überhaupt nichts. Aber Nathan würde nicht so schnell locker lassen, er würde seinen Vater diesmal finden.
  • Thema von Nathan im Forum Institut-Area
    Eigentlich löste sich die Materie lediglich ein wenig auf und wurde durchlässig. Man sah es kaum, wenn man nicht mit der Nase darauf gestoßen wurde. Aber wer lief schon mit hochgezogener Nase bis an die Decke durchs Institut? Gut... es gab da welche...

    Der Kreuzanhänger war das Erste, das lautlos auf den Teppich vor dem Bett fiel. Er glitzerte unscheinbar in der Düsternis und doch war plötzlich etwas von Scott von der Decke gefallen, auch wenn es Noemie jahrelang am Hals getragen hatte. Der Grund dazu war ein weiteres Mysterium, das vielleicht noch einmal aufgelöst werden würde. Es dauerte allerdings nicht lange und etwas Größeres folgte diesem Anhänger. Diesmal kam es nicht so lautlos auf dem Teppich auf und wahrscheinlich hatte sich Nathan bei dem Sturz aus 3 Metern Höhe den Arm angebrochen.

    Aber er sagte kein Wort. Er biss einfach nur die Zähne zusammen und verzog einen Moment das Gesicht. Wenn Noemie nun auf ihn drauf fiel, dann... wurde er uncharmant.
  • Anno domini 2032Datum12.05.1970 10:59
    Thema von Nathan im Forum Tagebücher
    Er drehte die Karte nun schon unzählige Male in der Hand, ehe er sie einfach fallen ließ. Sie blieb nicht auf dem Tisch liegen, so wie er es beabsichtigt hatte, sie fiel über die Kante und schlitterte auf den Boden, wo sie vor einem Regal liegen blieb. Nathan seufzte. Seit zwei Jahren suchte er nun schon nach einer Lösung... zwei Jahre, wofür seine Mutter nun schon beinahe 26 darauf verwandte. Wie konnte er auch annehmen, dass er die Lösung finden würde, wenn sie ihr schon versagt geblieben war?

    Er erhob sich von diesem Einzeltisch, indem er die Schreibfläche hochklappte, um durch das Klassenzimmer zu gehen und das Foto wieder aufzuheben. Letzteres tat er aber nicht sofort, denn seine Aufmerksamkeit war durch ein Lachen im Garten erregt worden, wo er jemanden zwischen den Bäumen herankommen sehen konnte. Nathan legte die Hände auf dem Rücken ineinander und trat ans Fenster. Er hätte sie schon am Klang ihrer Stimme erkannt, denn diese war unverwechselbar. Ein kurzes Schmunzeln huschte über seine Lippen, wenngleich es nie so amüsiert aussah, wie er in Wahrheit vielleicht war.

    Schließlich wandte er sich wieder ab und ging langsam die Stuhlreihen entlang. Es musste doch eine Lösung geben. Früher hatte er seine Mutter für verrückt erklärt, wenn sie ihm gesagt hatte, sie spüre, dass er in der Nähe sei. Aber je älter er geworden war, desto mehr hatte er ihre Fähigkeiten diesbezüglich verstanden. Und das, was man sich darüber erzählte, bestätigte die Annahme nur, dass es noch nicht vorbei war. Dass man noch immer etwas tun konnte.

    Die Lösung war der Weg.
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