Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  








Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.

Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.

Auf bald, eure SL
Datum:
~*~

Wochentag:
~*~

Wetter:
~*~
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 26 Antworten
und wurde 756 mal aufgerufen
 Das Siegel
Seiten 1 | 2
Nathan Offline

Besucher


Beiträge: 91

25.01.2006 17:29
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
from Außengelände

Wenn man es ganz nüchtern betrachtete, dann hatte Nathans Enthusiasmus seinen Vater zu finden gerade etwas gelitten. Finnjas sprudelnde Gedanken hatten ihn in jeder Hinsicht mehr als überfordert und am liebsten wäre er in sein Bett gefallen und hätte drei Tage durchgeschlafen. Drei Tage... hm. Sie hatten wieder auf Jean und Logan gewartet, denn seine Mutter und er wollten sich der Suchaktion ja anschließen. Ab und an warf Nathan einen Blick auf Finnja, so als hätte er das Recht ihr noch einige unangenehme Fragen zu stellen.

Vor der eisenbeschlagenen Tür blieben sie stehen und warteten darauf, dass Logan das Schloss öffnete. Es war Zeit, das Siegel genauer zu untersuchen und wenn es tatsächlich ein Portal war herauszufinden, wie es funktionierte.

Wolverine Offline

Besucher


Beiträge: 2.210

25.01.2006 20:54
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Logan, seinerseits muffliger als Grummel Griesgram und Gargamel zusammen, war heute –wie sollte es anders sein- einfach mal richtig arschiger Laune. Vielleicht konnte man es ihm dennoch zu Gute halten, dass er nicht irgendwie herum pöbelte, obwohl er dazu wirklich Lust hatte. Den ganzen Morgen war er schon ohne System herum gewuselt und war nun nicht schlauer als vorher.

Na gut. Raguel war schwul und Cait geistig gestört. Toll oder?

Logan war ja bekannt dafür, erst zu handeln und dann zu denken und so war es auch jetzt. Mit einem metallischen Knirschen schossen seine Krallen aus dem Handrücken und die dabei zerfetzte Haut machte ein unangenehmes Geräusch. Mit einem Schnauben hatte er aus dem Schluss kurzerhand Kleinholz gemacht. Im Zweifelsfall müsste sich Kassander darum kümmern, dass später die neugierigen Teppichratten nicht hier her kamen.

„Kommt ihr jetzt mal?“ Das ging genau genommen an Nathan der da ja wirklich ganz dekorativ herum stand, aber wenn er hier noch weiter stand würden gleich seine Triebe ausschlagen und DAS konnte man durchaus zweideutig verstehen.

Noemie Offline

Besucher


Beiträge: 109

26.01.2006 01:03
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Ooooh JA, da hatten sie sie ja wieder, die Frohnatur auf zwei Beinen. Logan hatte sich wirklich kein Stück verändert. In der Zukunft jetzt. Noemie grinste einfach ziemlich dummdreist in das entnervte Gesicht und war drauf und dran ihm den Rücken zu tätscheln. Allerdings liess sie die Hand dann doch wieder besser unverrichteter Dinge sinken. Dieses Schosswölfchen hier war schliesslich noch nicht so gut dressiert, wie es in naher Zukunft sein würde.

Was Nathan nun schon wieder für einen Spielknochen quer sitzen hatte, wusste sie auch nicht genau, aber den schien die Reise in die Vergangenheit ja einiges an Gehirnzellen gekostet zu haben. (Oder lag es…? Ach nein, Onanieren machte ja nur blind. Moment mal, Scott - ähm, zu viel Information!!)

“Wollt ihr Wurzeln schlagen?” Oder vielleicht war das Wetter für die Herren der Schöpfung zu kühl, könnten sich ja einen Schnupfen in den kalten Kellerräumen holen. Man, wenn Frau hier nicht alles allein machte.

Apropos Frau: WO zum Henker war den Mister Greys Mutter?

Grundgütiger, die mussten aber noch einiges lernen hier, bis sie sich ein eingespieltes Team nennen durften, so viel stand mal fest.

Nomi machte es den anderen einfach mal vor, wie es funktionierte, ja? Sie ging schnurstracks an Wolverine vorbei, in den Kellerraum.
Sie kannte sich hier aus, keine Panik, nur bei ihr war alles noch viel älter.

Nathan Offline

Besucher


Beiträge: 91

26.01.2006 13:20
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Klar kam er jetzt mal. Er war es sogar, der diesen Wein- oder Whiskykeller zuerst betrat, denn ganz ehrlich? Er war ja sowas von scheißwütend und darum schob er sich mächtig unelegant an Logan vorbei und stapfte einfach voraus. Oh ja, er würde seinen Vater finden, das stand ja mal sowas von fest. Es war ja nicht so, dass er diesen Keller nicht schon längst kannte - heute allerdings sah er noch ein wenig dreckiger aus als in seiner Zeit (denn da hatte man das schon alles etwas aufgeräumt).

Nathan ging ziemlich zielstrebig auf das Regal zu, hinter dem die verborgene Tür zum Siegel war. Er schob es fort und zog die Tür auf, wobei ihn sofort Dunkelheit erwartete. Kurz sah er sich um und bemerkte die Taschenlampe, die ein Kassander Burleigh dort liegen gelassen hatte. Sie konnten hier ruhig auch mal ein paar Glühbirnen anbringen oder veränderte er die Zukunft etwa wieder, wenn er es ihnen vorschlug, Miss Noemie? Nathan schaltete die Taschenlampe an und nahm die kurze Treppe hinab in den Siegelraum.

Obwohl er es schon oft gesehen hatte, war er doch jedes Mal aufs Neue davon beeindruckt. Aber Nathan fiel zu spät auf, dass dieses Siegel ja der Knotenpunkt des Pentagramms war und seine Kräfte bei weitem größer waren als die Zeitportale in den Zimmern. In dem Moment, als es ihm auffiel, wurden seine Augen größer und er fuhr herum.

"Noemie, Finnja... kommt nicht mit euren Anhängern in den Raum!" Das Siegel schien irgendwie leicht zu vibrieren, was ein leises Summen erzeugte. Nathan glaubte sogar, dass es etwas heller geworden war und das bronzeartige Metall leicht glühte. Das hatte es in all den Jahren, als er es eingehend studiert hatte, noch nie getan. Scheinbar setzte das Rubinquarz eine Kraft frei, von der er nicht wusste, wie stark sie wirklich war... und am allerwenigsten wie gefährlich.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

26.01.2006 13:44
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Ihre Schritte wurden in der Ferne hörbar. Nathan hatte flüchtige Bilder in seinem Kopf, von dem, was Jean gerade sah. Die Bindung zwischen ihnen, welche sie in der Zukunft haben würden, war im Hier und Jetzt nur ein müder Abklatsch. Von Klein auf hatte Nathan diese Bindung, die es für einen ungeübten Telepathen schwer machen würde, zwischen dem eigenen Geist und dem Geist von Jean zu unterscheiden. Doch Beide waren hinein gewachsen und so war es eine selbstverständige Sache. Ein bisschen erinnerten die Eindrücke an einen Computer mit zwei Monitoren und auf jedem zeigte sich etwas völlig anderes. Man gewöhnte sich daran...

Und heute? In dieser Zeit bestand das Band nicht und doch sendeten sich die beiden Telepathen unbewusst gegenseitig Bilder zu. Nur dass Jean damit wohl Probleme gehabt hätte, wenn nicht diese Wunde in ihrem Geist wäre. Noch immer begrenzten sich ihre Eindrücke auf das Gröbste und ihr Instinkt führte den verwundeten Verstand über viele Hindernisse hinweg, so dass sie nicht viel intensiv mitbekam.

Endlich kroch ihr Schatten über den Boden und ihre Gestalt bog wenig später um die Ecke. Sie hatten die Tür schon geöffnet und auf dem Boden lag das zerschlagene Schloss. Dabei hätte Nathan problemlos... er hatte ihre Gaben, nicht? Und doch war er wesentlich sicherer. Wieso nur?

Langsam strich sie sich das Haar zurück und sah zu den Dreien. Was würden sie finden?

Wolverine Offline

Besucher


Beiträge: 2.210

27.01.2006 15:03
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Warum genau verglich man ihn eigentlich immer mit einem Wolf, hm? Irgendwann nahm er das mal persönlich. Ungeachtet dessen, dass er ja generell alles persönlich nahm, aber um eins noch mal ganz klar zu sagen. DIESES GÖR nervte ihn schon so ein bisschen. Warum stiefelte sie eigentlich so an ihm vorbei als sei er der letzte Vollkonk, hm? Knurrend und irgendwas vor sich hin schimpfend, was nur für ihn einen Sinn ergab schloss der dem Mädchen auf und packte sie schließlich an die Schulter um VOR ihr den Raum zu betreten. Einfach weil er hier der uneingeschränkte Chef war und ganz unerheblich wollte er auch nicht, dass ihr irgendwas passierte. Wie schön, dass Jean Schwierigkeiten hatte seine Gedanken zu lesen so würde es Nathan vielleicht auch nicht können, denn sonst wäre ja raus gekommen, dass er schon irgendwie angetan von der zackigen Kleinen war. Vielleicht würde er sie auch einfach behalten. SO!

Uups, Miss Finnja war ja auch mit von der Partie Wenn er ganz ehrlich war, dann hatte er das in seiner allgemeinen Angpisstheit gar nicht richtig bemerkt. Finnja konnte er gut leiden (wobei für Logan das Wort ‚gut’ neu definiert werden musste). Anstatt irgendwie dämlich in ihre Richtung zu grinsen, SAH er sie lediglich an.

WAS hatte das eigentlich mit den Anhängern auf sich, hm?

Und dann tauchte auch schon Jeannie auf und Logan war in seinen relativ unbeanspruchten Gehirnwindungen die sich jetzt im Moment lediglich damit beschäftigten, dass er dringend eine Frau brauchte und auch noch Hunger hatte, darüber verwirrt das ihm Jean so sehr Leid tat.

X-odus Offline

Besucher


Beiträge: 296

27.01.2006 17:16
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Finnja


Ja. Was sollte sie eignetlich hier? Die Frage stellte sie sich auch lauter mit jeder verstreichenden Minute. Zugegeben, sie hatte es selber vorgeschlagen hierher zu kommen, aber… sie kannte die Antworten doch schon, sie musste nicht erst nach ihnen suchen. Und dennoch lag der Denkfehler ihrerseits klar auf der Hand. Sie hatte nur einige Facetten des grossen Puzzles betrachten können und der Rest war ihr noch gänzlich verschlossen geblieben.

Nathan hatte mit seiner Vermutung recht: Nicht nur das Siegel schien auf die Anhänger zu reagieren, sondern die Anhänger selber erhitzten sich mit jedem Schritt, den sie auf das Siegel zutaten. Als Finnja neben Logan angelangt war, den Rat Nathans doch in den Wind geschlagen hatte, war die Hitze bereits so gross, dass sie Hautkontakt mit dem Rubinquarz vermeiden musste. Ganz abgesehen davon, dass sie mit Jeans Eintreten darauf konzentriert war ihren Geist möglichst leer zu fegen.

“Wir sollten das Team zusammen rufen.” Woher Finnja von dem Team wusste? Seit wann sie das Mitspracherecht hatte es zusammen zu rufen? Logan sollte sie nicht so böse anschauen, denn als sie zu ihm rüber blickte, schwammen ihre Augen in Tränen. “Es tut mir so leid.” Ja, sie war nicht ganz das simple und unbegabte Naivchen, was sie bisher erfolgreich gemiemt hatte, aber sie hatte auch nie gelogen: Sie war keine Mutantin.
Sie hatte nur Augen zum Sehen und manchmal sah sie einfach mehr als Andere.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

27.01.2006 17:52
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
„Wir sind das Team“, meinte Jean dazu nüchtern und trat zu den anderen vor das Siegel. Die Anderen kümmerten sich um ebenso wichtige Probleme, wie zum Beispiel vermisste Kinder finden. Und wieso versuchten alle vor einem Telepathen zu flüchten? Es würde ihnen doch sowieso nicht gelingen. Langsam trat sie näher und blieb eine Armlänge davon entfernt stehen. Was machten sie nun? Sie waren hier und was jetzt?

„Wir brauchen eine Art Schlüssel... einen Auslöser...“

X-odus Offline

Besucher


Beiträge: 296

28.01.2006 17:31
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Finnja

"Das seid ihr nicht." Und es war schon erschreckend zu nennen, wie fest Finnjas Stimme klang. Man mochte es dem schmalen, eher schüchtern wirkenden Persönchen nicht zutrauen, aber in diesem Moment kam sie in ihrem Auftreten schon eher einer Jean oder Storm zu besten Zeiten gleich.
Und Jean könnte man in ihrem Zustand ohnehin nicht auf eine solche Mission schicken - vielleicht lagen auch noch andere Gründe diesem Gedanken zugrunde, aber er war stark.
Die anderen durften sie jetzt anschauen, wie sie wollten; sie wusste wovon sie sprach, sie hatte es bereits gesehen. Es war nur bis zu diesem Tag unter anderen Gedanken verschüttet gewesen, die ihr in der Zwischenzeit wichtiger vorgekommen waren. Logan sollte es ihr nachsehen, aber für den Augenblick hatte Finnja komplett vergessen, dass sie nicht die Rottenführerin war (sie war ja nicht einmal Teil des Teams) und machte bereits auf dem Absatz kehrt, Logan am Handgelenk ziehend.
"Sariel und Raguel sind mit Dorian unterwegs? Wer ist sonst noch verfügbar?" Wer nun genau alles im Team war, wer noch Anwärter oder schon volles Mitglied war, diese Informationen waren ihr nicht zugängig. Allerdings war sie sich sicher, für wen Logan sich entscheiden würde - wenn nicht, dann würde sie noch ein wenig nachhelfen...

Nathan Offline

Besucher


Beiträge: 91

31.01.2006 20:17
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Nathan hatte den Kopf gedreht, noch bevor Jeans Schatten in der Tür erschienen war. Ihr schien es nicht wirklich gut zu gehen und wieder einmal zweifelte er daran, ob es gut war, wenn sie mit durch das Tor ging. Wie er ihr bereits gesagt hatte, ging es nicht nur um sie selbst... da war er wohl etwas egoistisch, aber es ging auch um sein eigenes Leben. Und dieses Siegel schien starke Kräfte zu haben. Hallo? Was latschten sie alle in den Raum, wo er ihnen doch extra sagte, dass sie vorsichtig sein sollten.

Das Siegel begann zu glimmen. Anfangs schimmerte es nur leicht, aber allmählich wurde es immer heller, so dass Nathan kehrt machte und die Damen mit ihren Anhängern erst einmal aus dem Keller zog. Irgendwas glitzerte in seinen Augen; es sah so aus, als würde es das immer, wenn ihn diese Anführerkrankheit packte. Einen Moment schien er zu überlegen, dann wandte er sich erst einmal an Jean.

"Es wäre besser, wenn wir einen Telepathen auf dieser Seite des Siegels haben und da ich nicht derjenige bin, der ein Kind erwartet, wirst du das sein, Jean."

Er hatte sie vor kurzem gefragt, wie er sie ansprechen sollte, da er glaubte, dass sie sich etwas unwohl fühlte, wenn er sie Mutter nannte. Auf der anderen Seite hörte er sich noch mehr als sonst wie Scott an. Schließlich fiel sein Blick auf Logan.

"Ist Padraig hier schon am Institut? Wenn ja, dann rufe ihn über den Comlink runter... oder hole ihn hierher, wie immer du das auch anstellst. Er muss die Energie des Siegels auffangen, denn ich fürchte, sie ist sonst einfach zu stark und würde uns töten."

Wolverine Offline

Besucher


Beiträge: 2.210

31.01.2006 20:40
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Logan war vielleicht ein kleines bisschen erregt. JA! Das war er! Er selbst wusste ja auch nur wage über Finnja bescheid und eigentlich hatte er auch keinen Wert darauf gelegt näher über Finnja Bescheid zu wissen. Wenn er Finchen hätte beschreiben müssen, dann würde er sagen sie war das Institutmaskottchen und gerade…fuhr sie ihm dreist über den Mund so dass er sie eben nur böse anstieren konnte. Er hatte schließlich nicht nur einen Überschuss an Testosteron, sie kränkte auch sein Ego.

Er wusste nicht so genau ob Kassander die Sache mit dem Comlink schon erledigt hatte, aber er vertraute einfach mal darauf, so dass er wenig spektakulär nach Padraig rief. ~Komm in den Keller. Beeil dich. ~ „Sariel, Raguel und Dorian kümmern sich um Seana. Toxic, SgIan dhu, Steel aber Letzter kümmert sich um die Kinder ..“ Warum genau hatte er gerade auf Finnja geantwortet? Er wusste es nicht genau, vermutlich wegen dem Unterton on ihrer Stimme. Er antwortete ihr also tatsächlich auf ihre Frage und runzelte die Stirn.

Allerdings durfte Finnja sich freuen, dass es Nathans Bemerkung war die ihn ablenkte und seine Aufmerksamkeit auf Jean lenkte. „Du willst nicht wirklich durch das Siegel gehen, oder Jean?“ Klang er ein bisschen zynisch? Das war nur weil er ein bisschen zynisch klang und warum untergrub hier eigentlich jeder seine Autorität? Gleich würde er nicht mehr mit ihnen spielen! Mit niemanden mehr!

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

31.01.2006 23:02
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Jean warf einen Blick über ihre Schulter zu den Anderen. Nathan wollte sie nicht mit hindurch nehmen, Logan wollte sie nicht hindurchgehen lassen und Scott würde es ebenfalls nicht mögen. Wieso also, sollte sie den Herren widersprechen und darauf bestehen? Nun, die Sache war einfach. Weil sie verdammt noch mal dazu bereit war. Sie wollte es, sie wollte hindurch gehen, sehen was Scott gesehen hatte, fühlen, was er gefühlt hatte und erst recht ihn finden. „Ich werde ganz sicher nicht hier bleiben und Däumchen drehen“, war ihr platte Antwort. „Außerdem muss ich ihm das hier geben, er wird es sicherlich brauchen“, meinte sie und zog den Visor hervor. Die seltsame Reaktion des Rubinglases hatte sie schon bemerkt, aber erst jetzt kam sie auf die Idee, dass es mit dem Siegel zu tun hatte. „Hm, ich glaube ich habe den Schlüssel genau hier...“

Die große Diskussion angeführt von Finnja irritierte sie zusehends. Allerdings war sie etwas in den Hintergrund getreten, als Nathan die Beiden wieder aus dem Raum schob. Jean hingegen bemerkte die Reaktion des Rubinglases und war vollkommen davon eingenommen. „Das ist seltsam...“

Wolverine Offline

Besucher


Beiträge: 2.210

31.01.2006 23:36
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Es tat ihm ja wirklich Leid, dass er nun ausgerechnet gegenüber Jean so ungehalten wurde, aber das war eben einfach, weil er nicht verstehen konnte warum sie so unverantwortlich war. Er hatte ich gegenüber niemals wieder irgendwelche Andeutungen gemacht seitdem er wusste, dass sie ein Kind bekam und selbst jetzt …wo Scott fort war und er freie Bahn gehabt hatte, hatte er sich aus Anstand zurück gehalten und Scott stumm versprochen das er auf Jean und seinem Nachwuchs acht gab und nun…wo sie demonstrieren wollte, dass sie Scott auf ewig verbunden war wollte sie nicht nur sich selbst sondern vor allem auch ihr Kind in Gefahr bringen?

Schon im nächsten Atemzug hatte er sie an den Oberarmen gepackt und schüttelte sie leicht, ob es nun Zufall oder doch Beherrschung war, dass er ihr nicht weh tat…sie könnte ja raten.

„Du dummes, stures Weib! Denkst du Scott würde wollen das du dich solchen Gefahren aussetzte? Scheiss auf den bescheuerten Visor! Was ist dir lieber? Ein blinder Verlobter oder das dir und deinem Kind etwas Schlimmeres passiert, hm? Oh JEAN!“

Genau jetzt wollte er sie gegen die Wand pfeffern, stieß sie aber ohne Schwung von sich und schüttelte mit dem Kopf. WEIBER!

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

31.01.2006 23:55
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Jean stolperte einige Schritte zurück, bis sie die Wand im Rücken spürte. „Wieso behandelt ihr mich alle so?! Ich bin nicht krank!! Ich bin nur schwanger!“ Wie konnten diese Männer nur so übertreiben? Würde eine solche Reise für ihr ungeborenes Kind schädlich sein, dann würde sie selbst nicht ohne erhebliche Schäden davonkommen. Und wenn es wirklich so wäre, dann wäre Scott am anderen Ende der Leitung vielleicht ebenso verletzt. „Und wenn ich wirklich glaubt, dass ich mich zurücklehne, die Füße hochlege und euch zusehe, dann habt ihr euch geschnitten!“ Das Adrenalin schoss ihr gerade gehörig durch die Adern und Logan kotzte sie so gewaltig an. Nein, es war nicht Jean, die sich von ihm entfremdet hatte, es war Logan, es war immer Logan gewesen. Sollte er doch sein Institut führen, alle Kinder heil und gesund durchs Leben bringen. Jean würde lieber Leib und Leben riskieren in der Rolle der Frau die sie geworden war und nicht zu einem geruhsamen Mütterchen mutieren, wie es alle von ihr verlangten.

Tief Luft holend lehnte sie an der Wand, genau die Wand, welche das Symbol zierte, doch sie realisierte es gerade nicht. Wütend war sie und frustriert. Wenn eine Schwangerschaft derart behindernd war...

Padraig Offline

Besucher


Beiträge: 1.022

01.02.2006 00:03
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Etwas gehetzt kam er unten im Keller an. Immerhin hatte Logan ja um Eile gebeten. Und da standen ja auch Logan, Finnja, Jean und... wer waren denn die beiden da? Die hatte er ja noch nie gesehen. Wobei der Mann ihn stark an Scott erinnerte. Scott ohne Visor. Und die Frau weckte auch Erinnerungen, aber er konnte gerade nicht den Finger drauflegen, an was.

Und es schien als wären sich Logan und Jean mal wieder in die Wolle geraten. Was machte Jean überhaupt hier unten? Sie war doch schwanger und sollte sich gefälligst ein wenig schonen. Aber Jean war so eine Person, die alles selber machen musste. Manchmal kam es ihm so vor, als wäre sie so von ihrer eigenen Perfektheit besessen, dass sie annahm, das niemand sonst irgend etwas richtig machen konnte. Aber wahrscheinlich täuschte er sich dabei. Ein wenig Entspannung und sich zurücknehmen könte ihr aber in ihrem derzeitigen Zustand sicher nicht schaden. Nur würde er ihr das nicht vorschlagen, denn er war kein Arzt und würde sich dann wohl von ihr anhören müssen, dass sie als Ärztin es ja wohl besser wüsste.

"Hi Logan, Du hast gerufen und hier bin ich. Worum geht's? und wie kann ich behilflich sein?"
Pad versuchte dabei nicht zu neugierig auf die beiden Fremden zu schauen.

Seiten 1 | 2
 Sprung