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Dieses Thema hat 26 Antworten
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 Das Siegel
Seiten 1 | 2
Nathan Offline

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Beiträge: 91

01.02.2006 00:17
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Anfangs hatte er eingreifen wollen, als Logan Jean packte. Da war noch immer dieser Reflex sie zu beschützen - immerhin fühlte er sich mit zunehmendem Alter immer mehr in diese Rolle hineingedrängt. Aber als Jean ihnen antwortete, umwölkte sich auch sein Gesicht. Die Rolle des Mütterchens?! Konnte sie mal aufhören, so einen Unsinn zu denken??

"Gott verdammt, Jean!!" donnerte Nathan. Und ja, er hörte sich wie Scott an, er bewegte sich wie Scott und vor allen Dingen, er befahl wie Scott. "Das hier ist kein Familienausflug!! Hast du das nicht kapiert? DAS dort ist nicht nur eine Tür und wir haben absolut keine Ahnung, was auf der anderen Seite ist!" Oder war es einfach nur sein Selbsterhaltungstrieb? Aber er spürte es, warum spürte sie diese Macht, die von dem Siegel ausging, nicht?

"Du wirst NICHT durch dieses Siegel gehen!!" Er ging auf sie zu und nahm ihr den Visor ab. Sein Blick streifte Padraig und er nickte ihm zu. Er war jünger...natürlich war er das. Und er kannte Nathan nicht, aber er hatte diesen Gruß einfach schon intus, denn in der Zukunft würde er Padraig kennen.

"Du würdest Leib und Leben riskieren... ja, Jean. Aber nicht nur dein Leib und Leben. Und ich werde das nicht zulassen."

~Außerdem brauche ich dich hier, Mutter. Verstehst du das nicht?~

Wolverine Offline

Besucher


Beiträge: 2.210

01.02.2006 11:40
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Logan war zwar kein Telepath, aber wenn Jean so dachte und sie sich in den Jahren so verändert hatte, dass sie noch nicht mal ihr eigenes Kind schützen wollte und sei es nur aus Trotz, dann konnte Logan nicht mehr nachvollziehen was er jemals an ihr gefunden hatte. Ohnehin sah er sie gerade an, als hätte er sie gerade das erste Mal zu Gesicht bekommen. Wenn sie schmollen wollte und ihren Dickkopf durchsetzen wollte…bitte, dann würde sie mal zu spüren bekommen was er selbst eigentlich für einen Granitkopf hatte.

Nicht zum ersten Mal seitdem er Padraig nun kannte kam ihm in den Sinn, dass sie Beide vielleicht völlig falsch angefangen hatten. Es war ja nicht so, dass Logan ihn als seinen besten Freund haben wollte, aber es war durchaus so, dass Logan ihn jetzt als Teil der Familie sah. (Und nein…sie würden keinen Ausflug zum Fluss machen und ihm dort neue Schuhe anfertigen lassen).

Man würde es sehen in wie weit sich Padraigs und Logans Verhältnis verändern würde, jetzt wo er ein Anwärter war. Da er selbst nicht so genau wusste was es mit den beiden Fremden auf sich hatte, reagierte er in üblicher Manier gar nicht darauf. Logan machte nur einen schwachen Deut auf das Siegel das weiter hinter ihnen lag.

„Kannst du dich darum kümmern? Kannst du die Energie des Siegels auffangen?“


Nathan Offline

Besucher


Beiträge: 91

01.02.2006 12:46
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Als sich Logan an Padraig wandte, sah Nathan ebenfalls in diese Richtung und fügte zu Logans Worten hinzu: "Natürlich nicht die gesamte Kraft, die von diesem Siegel ausgeht. Nur soweit, wie du es selbst fertig bringst ohne dich in Gefahr zu bringen."

Nathan wusste zwar nicht, wie viel oder welche Energie von diesem Siegel ausging, aber es war offensichtlich, dass es große Kräfte besaß. Vielleicht hätte man Padraig auch einfach darüber aufklären sollen, dass dieses Siegel ein Zeittor war - aber eigentlich würde der das auch schon selbst herausfinden. Spätestens dann, wenn sie irgendwo... oder besser gesagt irgendwann wieder auftauchten.

"Du sollst die Energie, die sonst auf uns wirkt, ein wenig auf dich umlenken. Hast du das soweit verstanden?" Gut, er kam hierher und gab Anweisungen ohne dass sie recht wussten, wer er war. Aber man musste Nathan nicht einmal wirklich reden hören, um es sich zu denken. Und zudem hatte er sich mehr als zwei Jahre mit diesem Pentagramm beschäftigt.

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

01.02.2006 13:56
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Padraig hatte auf Logans anfrage genickt, doch als nathan anfing zu sprechen schaute er ihn ein wenig irritiert an. Was dachte sich der Fremde eigentlich? Hielt er ihn für so dämlich, dass er freiwillig zu viel Energie in sich aufnehmen würde? Natürlich konnte es passieren, dass es zu einer Überladung kam, und zwar dann, wenn ein plötzlicher Energieimpuls hinzukommen sollte.

Aber was war das überhaupt für ein Ding? Er konnte die Kraft, die in diesem Symbol steckte mittlerweile mehr als deutlich spüren.

"Geht in Ordnung, Logan. Ich werde den lebenden Blitzableiter für euch machen."
Und damit stellte er sich direkt vor das Siegel und begann sich auf die ankommende Energie zu konzentrieren. Diese fühlte sich für ihn völlig fremdartig an, aber sie ließ sich dennoch absorbieren. "Es könnte hier vielleicht gleich ein wenig wärmer werden, falls ich nämlich Energien abgeben muss um eine Überladung zu verhindern."
Sehr schnell merkte er, dass der Fremde mit seiner warnung nicht unrecht gehabt hatte. Und nur indem er einen großteil der Energie in seine Vitalfunktionen steckte, konnte er die Aufgabe annähernd beältigen. Einiges der Energie jedoch konnte er überhaupt nicht in sich aufnehmen und diese Emanationen würden die anderen abbekommen. Allerdings waren sie deutlich abgeschwächt. So wie auch Pad, zwar voller Energie, aber mental ziemlich ausgepowert war.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

01.02.2006 17:50
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Prima! Dann war ja alles klar! Mehr als nur aufgebracht stürmte sie aus dem Raum, stieß Nathan dabei an und blieb mit ihren hochgekochten Emotionen im Vorraum stehen. Isis und Finnja standen ebenfalls hier, als sie sich gegen die kalte Kellerwand lehnte. Beruhigen war jetzt die Devise, aber so recht wollte es ihr einfach nicht gelingen. Das Schicksal von Scott in die Hände von Anderen zu legen, dass war einfach viel zu schwer. Vor allem, weil Jean es hasste, die Verantwortung abzutreten. Sich selbst die Schuld zu geben war ein Akt von Reife und nun war sie gezwungen die Aktion in andere Hände zu legen.

„Fein...“, grummelte sie vor sich hin und verschränkte die Arme.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

06.02.2006 00:45
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Eigentlich hatte Finnja sich ja von nun an aus der Sache ziemlich raushalten wollen. Klar, sie hätte ihren Beitrag dazu gebracht Scott zurück zu holen und sie hatte den Mund ja (besonders Logan gegenüber) eh schon viel zu weit aufgemacht, aber Jean so zu sehen, liess sie leise Aufseufzen. Das Leben war so oft unfair, aber zu schmollen wie ein Kind würde sie nicht weiterbringen. Allerdings musste sie zugeben, dass sie auch keine passende Antwort parat hatte, was sie eigentlich weiterbringen würde.
Ihre Finger lösten sich langsam von dem immer noch leicht erhitzten Anhänger und vergruben sich stattdessen in den Gürtelschlaufen ihrer Latzhose.
Tief durchatmen.
Den Kopf zur Seite neigend, blickte sie noch einmal zu Jean herüber und lächelte ihr mitfühlend zu. Sie konnte es verstehen, sie konnte es zu gut verstehen, was in ihr vorging und vielleicht lag genau darin der Grund für ihre eigene Beklemmung.
“Jungs”, Logan und Padraig als ‘Jungs’ anzusprechen, wenn man nicht viel älter als 16 schien, mochte etwas komisch wirken, aber wenn ihnen diese Reise wirklich gelang…
“Ihr wisst, dass ihr nicht mehr als nötig herumpfuschen solltet?” Am liebsten wäre Finnja vermutlich, wenn sie stumm und vor allem unsichtbar durch das was nach dem Siegel kommen würde liefen. Blind hatte sie eventuell noch vergessen. Ja, blind wäre auch eine tolle Idee. Ja, Finnja, die Herrin der guten Ratschläge. Sie machte jeden Tag ne Zeitreise, daher wusste sie das. Lag doch auf der Hand, oder? Und wenn sie mit dem gedanklichen Zynismus gegen ihre eigenen Worte fertig wäre, würde sie sich auch wieder still an die gegenüberliegende Wand zu Jean verkriechen und versuchen einfach mit der Wand zu verschmelzen.
Sie wollte die andere Seite nicht sehen. Sie kannte sie bereits…

Nathan Offline

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Beiträge: 91

08.02.2006 18:44
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Noemie war kaum zurück in den Siegelraum getreten, da fuhr die Tür auch schon mit einem lauten Donnern ins Schloss und trennte Finnja und Jean vom Rest des Teams. Wäre Noemie noch ein wenig langsamer gewesen, dann hätte ihr der aufkommende Wind die Tür vor der Nase zugeschlagen. Trotz allem wurde der Raum nicht kälter sondern wärmer und die Luft schien schon bald zu flimmern. Padraig hatte wohl einiges zutun, die Energie, die das Siegel nun freisetzte, aufzufangen... es würde nicht lange dauern und es sollte nicht mehr viel nutzen. Das Siegel verschwamm allmählich, während es immer heller wurde und sich eine neue Farbe in den Raum mischte.

Grün.

Was auch immer diese Farbe bedeuten sollte, denn im Moment war es weniger Hoffnung, das dieses Tor in eine Anderswelt suggerierte. Vielleicht hatte man den Eindruck, dass das eigene Blut zu kochen begann und einem schwarze Flächen vor den Augen flimmerten - oder dass sich Körperteile auf einmal taub und nutzlos anfühlten. Wenn einem vom Team der Kopf nicht dröhnte, dann lag das gewiss nur daran, dass alles schon schlichtweg verschwunden war. Der Wind verursachte allmählich eine Sogwirkung, die immer kräftiger wurde, bis man in die bronzene Masse des Siegels eintauchte. Wenn man dann noch bei Bewusstsein war, glaubte man gewiss zu ertrinken. Es war etwas, das einem in die Lungen kroch, das jede Faser des Körpers durchdrang und auf den Kopf stellte. So als würde jedes einzelne Molekül von Wirklichkeit in seine Einzelteile zerlegt und irgendwann (oder irgendwo?) wieder zusammen gesetzt.

Grün.

Es war schlichtweg Wald. Die Blätter des Mischwaldes rauschten leise in der aufkommenden Brise. Aber es hatte geregnet und der ein oder andere würde sich geradewegs im Matsch wiederfinden, denn der Waldboden war noch immer feucht. Was allerdings sofort auffallen sollte, war, dass es nicht mehr Winter war. Und wenn einen die Sonne traf, die durch das Blätterwerk schien, dann konnte man sich sicher sein, dass es wohl Spätsommer war.

Nur wo war hier? Und was noch viel interessanter war: Wann war hier?

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

08.02.2006 23:50
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Ein dumpfes Geräusch berichtete Jeans Hintern, dass er soeben auf dem Boden aufgekommen war. Das schlitternde Geräusch an der Kellerwand hatte ihn nicht überzeugen können und jetzt, da die Beweise erdrückend waren, stand es fest. Jean lehnte die verschränkten Arme auf die angezogenen Knie und spürte die zunehmende Leere im Raum hinter sich. Es war ein elendiges Gefühl, niemand wollte ihre Hilfe, sie war nur ein nutzloses Stück Fleisch und das, obwohl sie durch ihre Gabe doch mehr als hilfreich hätte sein sollen. Sie war abgeschoben worden, dass wäre ihr in New York unter Charles Führung nie passiert.

Mürrisch angelte sie ein kleines Steinchen aus dem angesammelten Staub in den Ecken und ließ es von links nach rechts fliegen, so dass es, jedes Mal wenn es die Wand traf leise Klapperte. Warten, warten und nichts tun.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

10.02.2006 18:35
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Finnja

Es dauerte eine ganze Weile, ehe Finnja sich letztenendes von ihrem Stehplatz löste und sich hinab beugte, um die Steinchen abzufangen. “Jean?” Ihre Augenbrauen zogen sich ein wenig zusammen und auch wenn ihre Stimme etwas verharrendes an sich gehabt hatte, machte sie einen weiteren Schritt auf die Ärztin zu.
Es gab so vieles, was sie zu bereuen hatte – nein, zu bereuen hatte sie nichts, denn sie hatte sich nicht wirklich etwas vorzuwerfen, dennoch hatte sich der anfangs leichte Druck in ihrem Magen zu einem Gesteinsbrocken verwandelt. Sie konnte ihr nicht einmal sagen, wie leid es ihr tat, weil Jean es schlichtweg nie erfahren sollte, dass Finnja in diesem Fall die Schuldige war. Oder sich zumindest als die Schuldige fühlte.

“Ich mach uns einen Tee, hm?” Was konnte sie sonst auch tun, was ihr Gewissen erleichtern würde und Jean beruhigen. Sich nutzlos zu fühlen, das Gefühl kannte Finnja nur zu gut, aber auch das war eine andere Geschichte und gehörte nicht hier her. Später einmal, wenn alles überstanden wäre…

“Er ist bald wieder hier.” Und das war kein Wunschdenken mehr oder ein Satz, den man nur zur Beruhigung gesagt bekam – Finnja war schlichtweg davon überzeugt.
Das Lächeln, das sie ihr schenkte mochte noch ein wenig missglückt ausfallen, aber auch diese Hürde, die Finnja seltsam blockierte, würde früher oder später sicherlich zu überbrücken sein.
Kommt Zeit, kommt Rat…

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

10.02.2006 21:17
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Mit eine geschmeidigen Bewegung war Jean wieder auf den Beinen und ihre Modelgröße ließ sie etwas auf Finnja herunter sehen. „Ich werde mir einen starken Kaffee machen und dann nach den Verletzten sehen“, meinte sie und noch immer klang ihre Stimme zerknirscht. Mit einer Bewegung riss die den Reißverschluss herunter und warf die Jacke ab, knüllte sie um einen Arm und stapfte aus den kühlen Kellerräumen. „Ich würde es begrüßen, wenn sie mich für heute nicht mehr aufsuchen würden. Ich muss über einige Dinge nachdenken“, damit war sie aus den Räumen, stürmte ins Dachgeschoss hinauf und nach einem knallenden Türenschlagen herrschte auch schon wieder Ruhe.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

13.02.2006 18:07
[12.12.] Das Siegel im Keller Antworten
Finnja

Es war ja wahrscheinlich nicht so, wie es aussah - oder war es? -, aber Jeans Blick von oben herab, ließ Finnja einfach ein wenig zusammen schrumpfen. Da war nichts mehr von ihrer vorhin noch so super toughen Art Logan gegenüber geblieben. Im Gegenteil wünschte sie sich gerade in einem Mauseloch verschwinden zu können.
Ich würde es begrüßen, wenn sie mich für heute nicht mehr aufsuchen würden. Ich muss über einige Dinge nachdenken. Das war eindeutig gewesen. Vielleicht ein wenig zu eindeutig, für Finnjas angefasste Nerven. Ihr Blick blieb selbst nachdem Jean verschwunden war minutenlang auf der Tür ruhen und die Worte der Ärztin hallten wie ein Echo, wieder und wieder, in ihrem Kopf nach. Was ließ Jean diese große Mauer zwischen ihnen aufbauen oder tat sie es gerade mit der Allgemeinheit? Aber die Frage war eigentlich auch egal, denn Finnja spürte ohnehin bereits bittere Tränen aufsteigen. Das ungute Gefühl wurde einfach erdrückend. Sie musste hier raus, so weit weg wie nur möglich - aber die Flucht könnte nicht von Dauer sein.

Es würde niemand im Keller zurück bleiben, um das leise Summen, das das Siegel ab und an von sich gab, zu beobachten. Niemand würde die Schüler zurück halten - und so musste es sein.

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