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Dieses Thema hat 120 Antworten
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 Thanksgiving
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Ty Offline

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Beiträge: 1.098

29.01.2006 17:47
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
[Sarah]

Warum vergißt sie das eigentlich immer wieder? Die feinen Unterschiede in der Stimme, auch wenn ihr Vater vom Wortlaut her immer höflich bleibt, entgehen ihr schon lange nicht mehr. Und eigentlich ist es doch jedesmal so... sie fangen an, so miteinander zu reden und ihre bittenden Blicke sind zu unaufdringlich, um dann noch wahrgenommen zu werden. Sie wird einfach ausgeblendet, als wäre sie nicht hier. Nichtmal Ms. Lydecker gibt ihr noch eine Antwort, aber okay... sie ist entschuldigt, hat ja jetzt andere Probleme. Dennoch sinkt ihre Laune einem Tiefpunkt entgegen, während sie mit traurigem Blick ihre Suppe löffelt. Was kann sie schon anderes tun. Die Pubertät kommt noch... dann wird es ihr vielleicht einfallen, einfach mal den Löffel auf den Tisch zu hauen. Jetzt noch nicht

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

30.01.2006 10:54
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
Ja, wie sollte mann jetzt hier reagieren.
Cit hatte den Löffel sinken lassen und Derek angeschaut. In Am Liebsten hätte sie die Augen geschlossen, denn trotz des diffusen Kerzenlichtes am Tisch, konnte man ihre Mutation eigentlich nicht übersehen.

"Freut mich sehr sie kennenzulernen, Mr. Knight." sprudelte es dann heraus, nachdem die ersten Spitzen am Tisch ausgeteilt wurden. Natürlich hoffte Cait, die Seitenhiebe würden jetzt aufhölren, die sich Ty und Derek im familieninternen In-Fight zuwarfen.

"Ich bin Biologie-Lehrerin am Institut, an dem Tyler arbeitet und helfe auch als ähm...Assisstenzärztin aus." Warum schämte sie sich jetzt für den Begriff Krankenschwester?

Genug geredet...für die kommenden zwei Stunden!
Cait begann wieder Suppe zu löffeln.

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

31.01.2006 22:20
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
[Derek]

Seine Lippen verzogen sich zu einem amüsierten Lächeln.
Wollte sein Sohn ihn wirklich gerade belehren, wie er sich seiner Familie gegenüber zu verhalten hatte?

"Natürlich lieber Sohn", seine Stimme war zuckersüß, aber es war eine Sorte Zucker, welcher bei zu hohem Genuss tödlich war.

"Nachdem dein Betragen im letzten Jahr der gesamten Familie das Fest verdorben hat, wäre es sicherlich besser gewesen, nicht anwesend zu sein...
Nur weiß ich im Gegensatz zu dir, wo mein Platz in dieser Familie ist und tauche nicht nur einmal im Jahr hier auf.
So selten wie du es bist, kannst du froh sein, dass du noch wiedererkannt und hereingelassen wirst, mein Sohn."

Die letzten Wörter klangen etwas spöttisch.
Also begann es, wie es letztes Jahr aufgehört hatte. Tyler hatte immer wieder die Gabe die Familienidylle zu zerstören.
Aber bitte, wenn er es unbedingt auf eine weitere Auseinandersetzung anlegte, bei der er unterliegen würde, wie letztes Jahr, dann konnte er sie haben.

"Lehrerin...so so", sein Blick wanderte von Tyler zurück zu Cait. Dann legte sich ein Lächeln auf sein Gesicht, eines, dass echt wirkte, aber auch professionell wirkte.

"Dann haben sie studiert?", er nickte anerkennend.

"Gut. Ich muss leider gestehen, dass Tyler es nie soweit gebracht hat. Manchmal sind Gene eben doch nicht alles."

Er lächelte weiterhin und fixierte ihre Augen.
Natürlich war sie wie sein missratener Sohn. Etwas anderes würde er wahrscheinlich auch nicht finden...
Diese Schule war eine Enttäuschung gewesen. Ob es noch mehr von dieser Krankheit gab?
Er warf seiner kleinen Prinzessin einen kurzen Blick zu.
Sie durfte nicht auch noch dieser Krankheit verfallen. Er musste sie von Tyler fernhalten, so gut es ging und das gelang ihm nur, wenn er ihr zeigte, dass Tyler nicht der liebenswerte Bruder war, den sie in ihm sah.
Irgendwann würde sie es ihm danken, dass er das für sie getan hatte.

"Wie lange kennen Sie Tyler schon?"

Er sah wieder zurück zu Caitlynn.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

01.02.2006 09:32
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
"Bosten, Sir..." antwortete sie knapp, auf die Frage nach ihrem Studium. Das gespräch entglitt immer mehr. Nun wurden keine höflichen Spitzen mehr ausgeteilt...Nein, Tyler und Knight Senoir kämpften mit harten bandagen udn direkten Anschuldigungen.
Würde Tyler sich auf dieses Spielchen weiter einlassen.
Ein kurzer Seitenblick zu Ty, dann schob sie den leeren Suppenteller einige zentimeter von sich.

"Wir arbeiten nun seit einem halben Jahr am Institut zusammen. Seit dem Sommer, denke ich." beantwortete sie auch diese Frage und hoffte, dass es bei solchen blieb.

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

05.02.2006 15:08
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
[Derek]

"Seit einem halben Jahr also..."

Er musterte sie eine Weile. Natürlich war sie auch an diesem Institut, wie konnte es anders sein. Wieviele gab es wohl noch, die von dieser Krankheit befallen waren?
Wurde die Krankheit am Ende in diesem Institut gar nicht geheilt, sondern gefördert?
Lächeln, immer weiter lächeln.

"Nun, dann kennen Sie Tyler ja noch nicht wirklich, ein halbes Jahr...bestimmt hat er Ihnen sehr wenig von sich erzählt, nehme ich an?"

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

05.02.2006 15:23
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
Tyler durchzuckte in diesem Moment nur ein einziger Gedanke: War ja klar. Jetzt legt er los.

Sofort drückte er den Rücken durch, richtete sich fast steif auf und bemühte sich, nicht den Kopf zu seinem Vater zu drehen. Allein seine Mutter bekam einen sehr kurzen Blick aus den Augenwinkeln ab, der von Mach, dass er aufhört bis zu Ich habs dir ja gesagt ... nicht ich ruiniere den Abend! wirklich alles bedeuten konnte. Sarah konnte er in diesem Moment einfach nicht ansehen. Sie wusste genauso gut wie er, was nun passieren würde. Und Ty hätte ihre traurigen Augen nicht eine Sekunde lang ausgehalten.

Sein Kopf drehte sich nach links, zu Cait. Es sah sie einfach nur an. Doch selbst, wenn er in diesem Moment mit ihr hätte reden können, ohne dass die anderen es hörten, er hätte nicht gewusst, was er sagen sollte. Er legte seinen Löffel auf den Teller. Die Suppe war vergessen.
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Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

05.02.2006 23:26
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
Das könnte jetzt eine falle sein.
"Er...naja, wann kennt man einen menschen schon wirklich gut? Aber das was ich kenne, habe ich sehr schätzen gelernt." War das schon zuviel gesagt?
"Jedenfalls hat er noch nicht viel über seine Familie erzählt...in welchem Geschäft sind sie zum Beipsiel tätig, Mr. Knight?"
Gut die Kurve bekommen, weg von Tyler...irgendwas Banales, was eigentlich niemand interessiert ansteuern.
Lange würde Cait diese Art Gespräch nicht durchhalten.

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

06.02.2006 01:57
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
[Derek]

"Tja....wann kennt man einen Menschen."

Er lächelte süffisant.

"Das ist eine gute Frage und ich werde Ihnen sagen, dass man ihn nie gut genug kennen kann. Das werden sie auch noch herausfinden..."

Das war nun etwas zweideutig, aber ein Seitenblick auf Sarah sagte ihm, dass es noch nicht an der Zeit war mit den richtigen offenen Karten zu spielen.

"Das er noch nichts über seine Familie erzählt hat, ist nicht sehr verwunderlich, schließlich ist er nie da, als dass er etwas Sinnvolles wissen könnte."

Ein kurzer Blick zu Tyler. Wurde er nervös? Er sah wieder zurück zu Caitlynn.

"Ich muss gestehen, dass es mich traurig stimmt, dass er so selten hier ist, vor allem, wenn es nach seiner kleinen Schwester ginge, nicht war Prinzessin? Er vernachlässigt sie ein wenig, aber ich versuche diesen Umstand so gut es geht zu mildern."

Er warf seiner Tochter ein liebevolles Lächeln zu.

"Um auf ihre Frage zurückzukommen. Ich bin Manager einer großen Firma hier in der Stadt. Leider ist mit dieser Arbeit sehr viel Aufwand verbunden, so dass ich viele Geschäftsreisen unternehmen muss. Tyler sollte eigentlich mein Erbe antreten, aber leider hat er es nicht geschafft, den erforderlichen Schulabschluss zu absolvieren und ist auch sonst nicht sehr zuverlässig, wenn es um bestimmte Aufgaben geht. Er hat seinen eigenen Kopf, den er gern durchsetzt, auch wenn er manchmal leider nicht weiß, was richtig wäre..."

Er nickte Cait wohlwollend zu.
Sie würde nicht verhindern können, dass das passierte, was bei jedem Zusammentreffen geschah - eine mittlere Katastrophe.

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

06.02.2006 02:36
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
Das hatte gesessen. Es war mehr als nur niederträchtig von Dad gewesen, die Sarah-Karte auszuspielen. Es war berechnend und kalt. Für Ty kam es einem Schlag in die Magengrube gleich ... oder in noch empfindlichere Regionen. Er zuckte bei dem Satz sogar ein wenig zusammen.

Ja, es gab Menschen, für die er jederzeit und sofort wieder hierher zurückgekehrt wäre. Sarah und seine Großeltern Waters standen ganz oben auf der Liste. Und irgendwo, ein Stück weiter unten auch seine Mutter, wenn sie mal nicht wieder die perfekte Mrs. Knight mimen musste.

Und dann wieder gab es Menschen, wegen denen er genau das nicht tat. Und zweifelsfrei war sein Vater Grund Nummer Eins. Wegen dem, was er tat und wie er es tat. Seine Aufmerksamkeit und Zuneigung hatte einen Preis, doch Tyler schien ihn nicht bezahlen zu können. Die ewigen Streits und Sticheleien waren die einzige Form von Aufmerksamkeit mit der Ty noch rechnen konnte und es war sehr wahrscheinlich, dass es die einzige Form von Liebe waren, die Dad ihm gegenüber noch fühlte. Für Tyler stimmte das alte Sprichwort bis auf den Punkt: Liebe tut weh.

Fast hätte Ty seine Suppe zurück auf den Teller speien können, als sein Vater von "Umstand mildern" sprach, doch er hielt sich zurück. In diesem Augenblick Schwäche zu zeigen, hätte Dad nur dazu veranlasst weiter Salz in die Wunde zu reiben. Also riss er missratene Sohn sich zusammen und bewahrte Haltung. Auch als Cait dann auf unnachahmliche Weise über ihn "aufgeklärt" wurde.

Es muss dich ja mächtig wurmen, dass nicht ich die Fehlgeburt war, Dad. Vielleicht wäre dein anderer Sohn ja eher nach deinem Geschmack gewesen. Nicht so, wie die lebende Enttäuschung die dir hier dein Festessen verdirbt!

Er hatte bereits den Mund geöffnet, um es quer über den Tisch zu zischen, doch noch bevor Ty den Gedanken wirklich zuende gedacht hatte, fiel sein Blick auf Sarah. Augenblicklich schloss er den Mund wieder. Es war weder der Zeitpunkt noch der rechte Ort, um das zu sagen. Allein seiner kleinen Schwester wegen. Stattdessen drückte er kurz Sarahs Hand und schenkte ihr ein schnelles, schwaches Lächeln.

"Dad, weisst du noch? Du hast mir immer beizubringen versucht, dass man sich seinen Verpflichtungen stellen sollte. Nun, auch wenn es dir schwerfällt, das zu glauben: ich habe Verpflichtungen, denen ich nachkomme. Und ganz wie du, kann ich das nicht tun, wenn ich hier bin."

Das Lächeln wanderte nun zu seinem Vater, während er Sarahs Hand wieder losliess.

"Im Übrigen weisst du ganz genau, dass ich hätte studieren können, wenn ich wollte. Wir haben auf Professor Xaviers Schule einen vollwertigen Abschluss gemacht. Ich wollte es einfach nicht, erinnerst du dich?"

Kaum hatte Ty geendet, bereute er seine Worte auch schon wieder. Er hatte Stärke beweisen wollen. Doch die letzten Sätze klangen eher nach einer Rechtfertigung für das, was er war. Und genau dafür, so hatte Ty es sich geschworen, würde er sich nie rechtfertigen. Er war, was er war, ein Mann, ein Soldat, ein X-odus, ein Mechaniker. Er war das alles, weil er es sich durch sein Können und seine natürlichen Begabungen erarbeitet hatte. Und darauf war er stolz.
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Ty Offline

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Beiträge: 1.098

06.02.2006 13:04
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
[Derek]

Seine Augen verfolgten Tylers Handbewegung zu Sarah und die Begegnung ihrer Hände.
Er lächelte seiner Sarah kurz zu, oh ja, es war SEINE Sarah. Seine kleine Prinzessin, sein Engel - alles, was ihm von seinem Samen geblieben war. Sie würde die perfekte Miss Knight werden, dafür würde er sorgen.
Er würde es zu verhindern wissen, dass Tylers Einfluss zu groß wurde. Er musste sie beschützen.
All diese Gedanken waren versteckt hinter der ewig professionellen Maske des immerfort freundlichen und höflich Geschäftsmannes, der er war. Nicht die kleinste Regung war in seinem Gesicht zu erkennen. Fast wirkte er wie eine Raubkatze, die ihre Beute ausgemacht hatte, aber noch den geeigneten Augenblick abwarten wollte, um zu zuschlagen.

Tyler erntete auf seinen Antwortversuch nur einen mitleidigen Blick, den man auch als trauriges Lächeln interpretieren konnte, doch Tyler wusste genau, was er bedeutete.

"Ja, mein Sohn, du magst Verpflichtungen haben, aber welche Verpflichtungen sind wohl wichtiger? Die des eigenen Blutes, die du schmählich abgewiesen und somit alle vor den Kopf gestossen hast oder die Verpflichtungen, wie du sie nennst, von Fremden. Nennst du es keine Verpflichtung der große Bruder zu sein, den deine Schwester sich wünscht?"

Er lächelte seiner Prinzessin abermals zu.

"Du machst sie damit sehr traurig, denn indem du hier gerade gesagt hast, dass du andere Verpflichtungen hast, die dir wichtiger sind, so zeigst du ihr im selben Atemzug, dass sie dir unwichtig ist, nicht wichtig genug, um öfter hier vorbei zu kommen oder sogar in der Nähe zu wohnen. Nein, du ziehst es vor in einem anderen Land zu wohnen und das sagt mehr, als du je imstande sein wirst, in Worte zu fassen."

Sein Lächeln war etwas anderem gewichen, einer Mischung aus gespielter Traurigkeit, die seiner Prinzessin galt und einem Glitzern in den Augen, dass Tyler genau kannte. Sein Vater kam gerade in Fahrt...

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

06.02.2006 14:33
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
Irgendetwas ballte sich in Caitlynn Lydeckers Magengrube zusammen. Es war die erschreckende Erkenntnis, dass Tyler ähnliche Probleme hatte, wie sie mit ihrem vater damals.
Nur das sie den Weg der Flucht und Isolation gewählt hatte, während Tyler das immer noch über sich ergehen ließ.

Lassss es raus!
Nein, halt den Mund. Halt dich zurück und misch dich nicht ein. Das wäre vernünftig. Das wäre zurückhgaltende ettikette

Vernünftig...
und falsch, so wie die ganze Tischgesellschaft, mit Ausnahme von Sarah.

Die gelben Augen, mit den senkrecht geschlitzten Pupillen blitzten auf. "Tylers verpflichtungen sind äußerst wichtig, Mr. Knight! Denn ob sie es glauben oder nicht, er hat vor nicht einmal zwei Monaten zahlreiche Kinder gerettet, die für illegale Versuche in einem Labor festgehalten wurden. Und ich weiß, dass er sich Mühe gibt ein verdammt guter, großer bruder zu sein. Er schreibt Briefe an Sarah und er würde sie auch anrufen...täglich, wenn es sein müsste. Aber er tut es nicht udn wissen sie auch warum? Weil er dann Gefahr läuft mit ihnen reden zu müssen....er muss dsich dann anhören,was sie ihm schon sein ganzes leben lang vorhalten. immer und immer wieder, nur weil er nicht so funktioniert, wie sie es gerne hätten.
Weil er nicht funktioniert, richtig? Wie Menschen funtkionieren? Weil er defekt ist...genetisch, oder?"

Vergiss das Luft holen nicht...
Cait, du kennst diese Familie nicht! Du kannst den vater hier nicht beschuldigen...nur deinen Vater.
Dad.
"Sie strafen ihn mit Missssssgunst und Verachtung, für alles was er tut, weil er es nicht so tut, wie sie es geplant haben..."
Cait konnte ihren Puls im Ohr pochen hören...sie musste wieder runter kommen. Ihre Burts bebte, als sie wieder auf normale Atmung schaltete.
Scheiße.

Das ist nicht deine Familie!

Stille.

"Entschuldigung...ich denke..ich..." Eiskalte Hände.
Schweigen.
Starren.

Happy Thanksgiving.

Ty Offline

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09.02.2006 06:44
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
[Allison]

Ihre eisblauen Augen blitzten von ihrer Suppe auf, die sich derweil in einen leeren Teller verwandelt hatte und fixierte Caitlynn. Ein starkes Stück, den Mund aufzumachen und dann jemanden zu verurteilen, den man nur wenige Minuten kannte. „Darf ich darauf hinweisen, dass wir Tyler sein Leben lang unterstützt haben und er es nicht einmal für nötig gehalten hat, etwas zu tun, was wir als gut für ihn erachten?“ Ihr Ton war dermaßen gelassen, dass es nur beängstigend sein konnte. Caitlynns Kritik war einfach abgeprallt, schließlich hatte sie in diesem Haus nicht das geringste zu melden. Das kam einer Bediensteten gleich, nur würde Caity keinerlei Lohn oder Gehalt bekommen.

Mit einer ruhigen Hand klingelte Allison nach den Mädchen, die sogleich die leeren Teller abräumten und den nächsten Gang auftrugen. Damit war es an der Zeit, dass Derek eines der langen, scharfen Messer zur Hand nahm und den Truthahn anschnitt. Tranchieren war seit jeher in Männerhand und ein Ritual, dass man gesehen haben musste.

Ja, so sehr sie Tyler auch vermisste. Der Junge hatte nie auch nur einen Finger gerührt um seinen Eltern zu danken. Er hatte nie angenommen, was sie ihm boten. Seit diese Krankheit sein Leben beherrschte, hatte er jegliche Bindung zu seinen Eltern gekappt. Nichts, aber auch gar nichts konnte ihn mehr besänftigen. Es gab nichts in dieser Welt, dass seine Eltern ihm bieten konnten, dass ihm gefallen hätte. Von heute auf morgen waren die Knights nicht mehr gut genug für ihren Sohn.

Undankbarkeit hoch 2.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

09.02.2006 09:06
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
Das war alles gewesen?
Cait traute sich noch nicht durchzuatmen, aber sie blieb sitzen udn wartete auf den Hauptgang, als wäre nichts passiert.
Für ihr benehmen entschuldigt hatte sie sich bereits.
Bei den Knights unten durch, war sie wohl schon, bevor sie den Mund aufgemacht hatte.
Und die schwache rechtfertigung der Mutter, die gezielt an Caits Vorwürfen vorbeigeschossen hatte, war weniger als sie erwartet hatte.
'was wir als gut für ihn erachten' damit hatte es Mom ja auf den Punkt gebracht.

Sicher steht jeder auf seinem Standpunkt in dieser Familie udn pocht auf sein Recht. Auf der einen Seite Eltern, auf der anderen Ty...in der Mitte die kleine und beide Parteien schwingen ihre Lassos nach ihr.
Wie metaphernhaft, Cait.

Sicher war an beiden Standpunkten etwas dran. Cait wusste natürlich nicht, ob Tyler ein Mustersöhnschen oder der Dauerrebell war. Aber alleine durch das kurze Gespräch zwischen derek und Tyler war ihr schon klar, auf welche Seite sie sich schlagen musste.
Vielleicht auf Grund persönlicher, negativer Erfahrung mit ihrem Vater. Vielliecht porjezierte sie auch nur etwas hinein. Vielleicht wäre es besser gewesen gar nicht erst mitzukommen?
Vielleicht.

Ein Schluck trinken... ein Blick zu Sarah. Na rate mal, wer am meisten unter so einer Situation leidet.

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

09.02.2006 14:39
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
Ty hatte bei Caits Ausbruch eher alarmiert aufgesehen. Das lag hauptsächlich daran, dass sie lautstark etwas über die Rettungsaktion verkündete, die ja an und für sich gegenüber Außenstehenden unerwähnt bleiben sollte, egal wie "heldenhaft" sie gewesen sein mochte.

Er wollte eigentlich schon in diesem Moment etwas zu ihr sagen, aber Cait schien erst richtig in Fahrt zu kommen. Und das gegenüber einem Mann, den sie nur ein paar Minuten gesehen hatte. Natürlich hatte Ty schon vorher über seinen Vater gesprochen, aber davon hätte Cait sich kaum so weit beeinflussen lassen, um hier derart loszulegen, oder? Da steckte bestimmt eine ganze Menge eigener Frust dahinter, aufgestaut und nie rausgelassen. Und sie hatte ihm ja auch davon erzählt, wie sie sich immer versteckte und wie alle sie für ein Monster hielten. Sie selbst hasste ihre zweite Haut ja auch. Oder ob da doch noch etwas anderes war?

Als Cait sich entschuldigte und wieder ins Schweigen verfiel, legte er vorsichtig seine Hand auf ihre. Sein Blick allein drückte die Dankbarkeit aus, die er verbal nicht äußern konnte. Und er bereitete sich innerlich auf das nächste Gefecht vor.

Eigentlich war es an Dad gewesen, etwas zu antworten. Stattdessen brachte sich Allison ins Spiel. Ty konnte in ihren Augen förmlich erkennen, was sich in ihrem Kopf abspielte: wie kann sie es wagen? Innerlich konnte Tyler nur spöttisch lachen. Ja, Mom, so fühlte sich das an, wenn man jemanden nach nur wenigen Augenblicken abstempelte und in eine Schublade steckte. Und dabei war Cait sogar noch nett gewesen.

Dass Mom sich eingemischt hatte, wunderte Ty aber nicht. Schützenhilfe konnte man das nennen, oder auch ein Duell der Sekundanten. Allison hatte ihrem Mann lediglich eine freie Minute verschafft, dass dieser sich sammeln und neue Argumente vorbereiten konnte. Der Gegenangriff stand also bevor, aber nicht Cait sollte ihn abbekommen. Und so schob sich Ty in die Schusslinie.

"Caitlynn hat aber recht, und das wisst ihr beide genau. Nichts, was ich je getan habe, war gut genug für euch und hätte euren Anforderungen auch nicht genügt. Wie war das noch Dad? Es gibt zwei Arten, wie Sachen laufen können, so wie du es willst oder gar nicht. Das war's doch, was du mir immer erzählt hast. Es muss dich ja mächtig ankotzen, dass ich immer noch nicht zurückgekrochen komme und um Verzeihung dafür bitte, dass ich nicht so geworden bin, wie du es wolltest."

Er schaffte es sogar entwaffnend zu lächeln.
"Die Tatsache, dass ich ein Mutant bin, macht es für euch beide nur einfacher, oder? Ihr könnt es einfach darauf schieben, dass ich so geworden bin und müsst euch nicht mit der Frage quälen, ob ihr vielleicht etwas falsch gemacht haben könntet. Nun, herzlichen Glückwunsch, das habt ihr aber. Und ihr seid in dem Punkt kein Stück anders, als tausende anderer Eltern."

Nein, Ty würde jetzt nicht mit misshandelten Kindern, Gewalt in der Familie oder den unterdrückten Mutanten der Welt anfangen. Das war gar nicht nötig. Derek und Allison wussten genau, was er sagen wollte. Und mit anderen auf eine Stufe gestellt zu werden, war an sich schon Beleidigung genug. Es wurde Zeit, dass Ty wieder einen Gang runterschaltete.

"Wisst ihr, warum ich immer wieder herkomme? Es ist nicht nur wegen Sarah oder wegen Granma ud Grandpa. Sondern weil ich euch trotz allem liebe, und weil ich hoffe, dass ihr euch irgendwann so weit verändert, mich als die Person zu akzeptieren, die ich bin."

So, jetzt hatte er es endlich ausgesprochen, was ihm schon so lange auf der Seele lag. Und wie seine Eltern darauf reagieren würden, war ihm herzlich egal ... nein, war es nicht. Aber er konnte nicht damit rechnen, dass sie ihn verstanden. Und deswegen würde er erst nächstes Jahr wieder hier auftauchen.
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Ty Offline

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Beiträge: 1.098

10.02.2006 00:21
Thanksgiving bei Familie Knight (closed play!) - BEENDET Antworten
[Derek]

Im ersten Moment wusste er nicht, wie er reagieren sollte. Wie konnte diese Frau es wagen seine Familie dermaßen zu beleidigen.Sie wusste nichts, nichts darüber, was er alles für seinen Sohn getan hatte, um ihn zu fördern. Doch Tyler hatte sich nie dankbar gezeigt.

Er warf Tyler einen Blick zu. Konnte er seine Mitbringsel nicht im Zaum halten? Sie schien ebenso wenig Anstand zu haben, wie er. Seine Erziehung war fehlgeschlagen, wie er sich eingestehen musste, eine Schmach, die er immer noch mit sich trug - er wurde jedes Mal an sein Versagen erinnert, wenn Tyler dieses Haus betrat.
Zahlreiche Kinder hatte er also gerettet. Dafür gab es die Polizei und Tylers Karriere beim Militär war beendet, also waren Entführungen und diese anderen Dinge nicht seine Sache.
Oder was taten sie sonst in diesem Institut.
Misstrauen war angebracht. Aber er konnte nicht damit an die Öffentlichkeit gehen. Es würde auf seine Familie zurückfallen, wenn herauskam, dass sein Sohn einer von ihnen war, betroffen von dieser Krankheit - es würde Sarah betreffen, seine Prinzessin...

Allisons Wortergreifung nahm er zur Kenntnis und nickte ihr unmerklich zu. Gut gemacht.
Aber ohne ein Kommentar seinerseits konnte diese Situation nicht beendet werden.

"Ja, eine Entschuldigung wäre wirklich angebracht, Miss. Sie wissen nichts über unsere Familie, also sollten sie nicht so dreist sein über sie zu urteilen."

Seine Stimme war scharf, aber ruhig.
Er blickte in ihre geschlitzten Augen und musste sich eingestehen, dass er ihren Mut bewunderte, trotz dieser Dreistigkeit, mit der sie es wagte an den Knights Kritik zu üben.

Tyler begann zu sprechen, wieder einmal. Derek folgte Tylers Hand und beobachtete, wie er sie auf die von Caitlynn legte.
Jetzt danke er ihr so auch noch, weil sie ihn verteidigt hatte. Sie hatte das getan, was Tyler nicht konnte. Sie hatte Klasse, so unhöflich sie auch war. Sie passte ebensowenig in diese Gesellschaft, wie Tyler, aber wenigstens besaß sie den Mut etwas auszusprechen, was sonst nur in Gedanken vorhanden war.

Er fixierte Tyler. Sein Gesicht verfinsterte sich immer weiter, während er anhörte, was sein Sohn da vorbrachte. Wie konnte er es wagen.
Die Ader an seiner Schläfe begann zu pochen.

"Du liebst uns also, ja? Wie erklärst du uns dann, dass du jedes Mal, wenn du dieses Haus betrittst, die Familienidylle soweit störst, dass Sarah noch Tage danach wegen dir Kummer hat?"

Er machte eine Pause.

"Wir haben alles für dich getan, also sei nicht so selbstgefällig und sag, wir würden alles auf deine Krankheit schieben. Wie kannst du sagen, du hättest unseren Anforderungen nicht entsprochen, wo du doch jede Gelegenheit genutzt hast, die Familie zu beschämen, sei es bei öffentlichen Auftritten oder in deinem Benehmen. "

Er nickte dem Dienstmädchen zu, dass den Truthahn hereinbrachte und griff nach dem Essen.
Sein Kopf war hochrot.
Das Messer wurde mit einem Ruck in dem Truthahn versenkt. Bewusst ordentlich tranchierte er ihn, so, wie es vorgeschrieben war und wie es der Etikette entsprach.
Die Wut, die er empfand musste unterdrückt werden.

"Wenn du willst, dass wir dich akzeptieren, dann solltest du erst einmal etwas bieten, was wir als akzeptabel halten können. Bisher hast du uns in keinster Weise etwas gezeigt, was uns davon überzeugen könnte, was aus dir Gutes geworden sein sollte."

Der Truthahn war fertig und er übergab an Allison, die nun die Stücke aufgeben würde, das Recht der Hausherrin.
Natürlich würde er das erste Stücke bekommen.

Er setzte sich wieder und sah wieder zu Tyler.
Dieser Junge hätte vielleicht gar nicht geboren sein sollen, dann gäbe es keinen Fleck auf der Weste der Knights.

"Also, Sohn, was gibt es denn über dein leben bisher zu erzählen? Fangen wir doch bei diesem Institut an. Wie war das noch gleich mit dem Kinder retten? Wenn du willst, dass wir dich als das akzeptieren, was du bist, dann solltest du uns vielleicht ein wenig mehr darüber erzählen, nicht?"

Nicht, dass er wirklich etwas darüber wissen wollte. Aber es war gut zu wissen, was in diesem Institut vor sich ging, um vielleicht die nötigen Vorsorgen, auch Sarah betreffend zu tätigen.

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