Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
****************************************************
Okay, ein paar einleitende Worte: Wir wollten dieses Spiel zuerst im chat abhalten, aber wir konnten keinen Termin finden. Da es aber zu umständlich war, das ganze per Email zu machen, hab ich mich dazu entschieden, dass Cait und ich in diesen Thread posten. Die Reaktionen von Tys Familie werde ich dann stellvertretend für die Spieler mit in den Thread setzen.
Was bedeutet das für euch? Ihr dürft euch zurücklehnen und an diesem kleinen Theaterstück teilhaben.
Es spielen mit:
Caitlynn Lydecker - die hawaiianische Göttin der Capoeira, bekannt aus der Krankenstation und der Turnhalle ^^
Tyler Vincent Knight - der laufende Elektroschocker und Chauffeur für alle Fälle
In weiteren Rollen:
Derek Augustus Knight - Tylers Vater, erfolgreicher Geschäftsmann, Vorstandsmitglied eines größeren Konzerns und ständig auf Reisen in den Staaten. Er hat Tys Kindheit nur teilweise miterlebt, bevor er befördert wurde. Deswegen ist das Verhältnis zwischen beiden nicht das einfachste.
Allison Knight, geborene Waters - Tylers Mutter, Hausfrau, hat aber kaum was zu tun, da die Familie ein Hausmädchen und einen Gärtner beschäftigt. Sie nimmt als Society-Lady mehrere soziale Funktionen in verschiedenen Hilfsorganisationen der gehobenen Gesellschaft wahr. Ansonsten kümmert sie sich um ihr zweites Kind.
Sarah Marie Knight - Tylers kleine Schwester, die schon beinahe 12 Jahre alt ist, wie sie immer wieder stolz betont. Sie wächst ebenfalls sehr behütet auf, ihr werden fast alle Wünsche erfüllt und sie ist eindeutig das Lieblingskind von Derek und Allison. Ty mag seine kleine Schwester sehr. Sie lernt ein Familienleben kennen, das er nie hatte. Sein Ärger gilt an diesem Punkt nicht ihr, sondern den Eltern, da er weiß, dass Sarah nichts dafür kann, dass sie so verwöhnt wird. Sarah ihrerseits hat ihre Position nie gegen Ty ausgenutzt, sie respektiert ihn und nimmt ihn oft in Schutz, wenn es Streit seinetwegen gibt.
Und nun: Vorhang auf!
****************************************************
Der Anschlussflug nach Bismarck hatte reibungslos geklappt. Sie fanden auch sofort ein Taxi, das sie durch die winterliche Stadt brachte. Tyler liess es sich nicht nehmen, während der Fahrt auf den einen oder anderen besonderen Ort hinzuweisen, der ihm einmal wichtig gewesen war: ein altes Kino, ein Burger King, ein Sportplatz...
Eine kurze Fahrt später hielt das Taxi vor einem großen Haus, das trotz des herbstlichen Wetters und dem grauen Himmel immer noch irgendwie imposant wirkte. Ty nahm er die Reisetaschen aus dem Kofferraum, dann bezahlte den Fahrer und wünschte ihm ein schönes Thanksgiving. So standen Caitlynn und er vor dem Anwesen der Knights.
"Das war nicht immer unser Haus gewesen," erklärte Ty mit einem Anflug von Scham in der Stimme. "Unser altes Haus hat mir besser gefallen, aber da sind wir ausgezogen, als ich acht war."
Er zog die Jacke etwas mehr zu. Die kühle Luft konnte ganz schön schneiden, wenn auch nur eine leichte Böe aufkam. Cait musste es tausendmal unangenehmer sein.
"Lass uns reingehen," schlug Ty vor und nahm beide Taschen vom Boden auf.
---
Zunächst mal war Cait ziemlich überrascht, als Tyler ihr den Vorschlag gemacht hatte, mit zu seiner Familie zu kommen.
Natürlich hatte sie sofor zugesagt, wohl eher aus dem Grund nicht alleine Thanksgiving feiern zu müssen, als dass sie die Familie Knight kennenlernen wollte.
Jedenfalls wurde sie aus dem New Yorker Institut per Linienflug in das Städchen Bismark entführt und hier stand sie nun.
So kalt war es gar nicht mehr, seit sie den Thermo-Anzug, der für die X-odusMissionen bestimmt war unter ihre normalen Kleidung trug.
Klar zog der eisige Wind noch durch Haare und Gesicht und sie war gezwungen Fausthandschuhe uns dicke Stiefel zu tragen, wo es ihr sonst wiederstrebte Schuhwerk anzulegen.
Die bronzene Haut war an Wanen und Nase gerötet vor Kälte und ihre Augen tränten hin udn wieder, so dss sie sich bis zur ase in einen roten Wollschal vergaben musste.
"Das ist aber ein verdammt großes Haus." murmelte sie aus der Wolle heraus. Klar, sie hatte erzählt bekommen, dass Tylers Eltern nicht unvermögend waren, aber es war immer noch etwas anderes, wenn man es sah.
"Ähm...wie stehen deine Eltern denn so zu anderen Mutanten?" fragte sie auf der Türschwelle und fingerte nrvös mit ihrer Sonnenbrille herum.
"Wir werden es gleich erfahren. Ich ... naja, wir ... also, es wurde nie wirklich drüber gesprochen. Für meinen Vater war es natürlich ein Schock. Und offensichtlich hatte er auch was anderes erwartet, als es hiess, das Xavier Institut könnte mir helfen. Er dachte wohl eher an so eine Art Langzeit-Therapie, dass die Mutation weggeht."
Wäre es nicht so traurig gewesen, hätte Ty an dieser Stelle fast gegrinst. Aber leider war es nichts, worüber Ty lachen konnte.
"Es war nur ein weiterer Punkt auf der Liste, wegen denen ich mich mit ihm gestritten habe. Und bestimmt hat er nichts Besseres zu tun, als mich vor dir als den Versager der Familie hinzustellen. Sowas macht er immer, er scheint Freude dran zu haben. Dass ich Mutant bin, erwähnt er dabei aber für gewöhnlich nicht. Auch wenn es albern klingt, wir kamen gar nicht erst dazu, über andere Mutanten zu sprechen. Dazu hätten wir erstmal normal miteinander reden müssen."
Er warf Cait einen Blick zu. Hatte er sie mit dieser Ansprache verunsichert? Das wäre nicht gut.
"Hey, mach dir keine Gedanken. Ich verstecke nicht, wer ich bin. Das hab ich von Remy und Hank und den anderen gelernt. Und wenn mein Vater etwas respektiert, dann ist das Stärke. Also versteck dich nicht. Du hast es weder nötig, noch würde ich das wollen. Lass sie in deinen Augen sehen, wer du bist."
Ty beugte sich leicht vor und gab Cait einen winzigen Kuss auf den Teil des Wollschals, unter dem ihre Nase versteckt war.
Einen Moment lang sah er ihr noch in die Augen, dann drehte er sich zur Tür, setzte seine Tasche ab und betätigte die Klingel. Natürlich war es albern an seinem eigenen Elternhaus zu klingeln, aber da Ty keinen Schlüssel besass, war dies die einzige Möglichkeit.
---
Ermutigende Worte, aber im ersten Augenblick zögerte Cait die Brille verschwinden zu lassen.
Augenkrankheit- sehr Empfindlich gegen Helligkeit...ich muss die Brille aus medizinischen Gründen tragen. Das waren damals die Ausreden für die Universität gewesen und sie hatte sogar noch das gefälschte Gutachten vom Augenarzt irgendwo aufgehoben.
Dann verschwand die Sonnenbrille in der Jackentasche.
Tyler klingelte gerade und Cait bließ eine Atemwolke in die Luft. Ganz wohl war ihr bei diesem Besuch nicht - dieses seltsame 'Besuch bei Schwiegereltern' -Feeling kam in ihr auf und vermischte sich mit dem 'Besuch bei Schwiegereltern die nicht besonders auf Mutatenten stehen könnten'-Feeling.
Ja, Wintertage können kalt werden, wenn man vor einer geschlossenen Tür wartet... vor allem werden sie immer kälter, je länger die Wartezeit andauert. Aber zum Glück müssen sie jetzt nicht lange warten. Aufmerksame Ohren mögen die Schritte hören, die sich der Eingangstüre nähern, auch nicht mehr ganz so geschärfte Sinne vielleicht dann die andere, viel schnellere Schrittfolge, die aus einer anderen Richtung näherkommt. "Francesca, halt!" ruft dann eine Mädchenstimme. "Ich will aufmachen!"
Die langsamen Schritte verstummen, die schnelleren fahren fort und kommen näher, während Sarah Marie Knight (wer sonst) tut was sie eigentlich nicht soll: Die Treppe runterrennen. Dann wird die Tür aufgerissen und eine adrett gekleidete 12jährige (psst, so gut wie! Bloß keine Haarspalterei!) mit Pferdeschwanz fixiert die Ankömmlinge... genauer gesagt, einen davon. Unhöflicherweise wird Caitlynn erstmal völlig ignoriert, während die grünen Augen aufleuchten, ein Lächeln erstrahlt und die Kleine schwungvoll ihren Bruder anspringt (vielleicht mußte er deswegen lernen, mit kinetischer Energie umzugehen...), mit dem freudigen Kampfschrei: "Tyyyleeeer!"
"Endlich bist du da, ich warte schon den ganzen Tag! Dad ist noch nicht da, und Mum weiß noch nichts davon, wir haben ihr nichts gesagt. Ich hab mein Zimmer umgeräumt, du mußt es dir anschauen. Du bleibst doch länger, oder?" plappert sie munter drauflos, und die etwas weiter hinten stehende Haushälterin muß sie ermahnen, ihn und seine Begleitung doch erstmal eintreten zu lassen. Moment, Begleitung? Jetzt findet der Blick aus weit offenen Augen auch mal Cait, zuguterletzt. Schweift kurz über ihre Gestalt, verharrt bei den Augen. Sarah blinzelt, reckt ein wenig den Hals und schaut genauer hin. "Wow!" macht sie dann vielsagend.
Fast wurde Ty umgerissen, so stürmisch war der kleine Angriff. "Hey, Prinzessin, alles okay. Ich freu mich auch dich zu sehen. Du bist wohl gewachsen? Willst du mich am Ende noch einholen?"
Ty war nicht minder erfreut, seine Schwester zu sehen, doch bei den Worten Francescas setzte er sie erstmal wieder ab. Dann griff er die Taschen, liess aber Cait den Vortritt. Kaum jedoch war die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen, lies er die Taschen wieder los und öffnete die Jacke.
Er hatte sich im Vorfeld hundertmal überlegt, wie er das jetzt machen wollte, aber am Ende brachte er doch nur die üblichen Formeln hervor. "Darf ich vorstellen? Miss Caitlynn Lydecker. - Cait, das sind meine Schwester Sarah und unsere Haushälterin Francesca, ohne die hier so gut wie gar nichts laufen würde."
Ty trat die wenigen Schritte auf die Haushälterin zu und umarmte auch sie. Sie war weitaus mehr als nur eine Angestellte, sie gehörte schon zur Familie für ihn. "Schön, dass du noch bei uns bist."
Dann wandte er sich wieder zu Sarah und Caitlynn um. "Ist Mom denn da?"
---
Cait trat rasch ein und machte dann Platz um Ty hinein zu lassen. Sie sagte gar nicht viel, außer einem leisen "Hey..." in Richtung Sarah, begleitet mit einem kurzen Winken der behandschuhten Hand, denn sie ging mal davon aus, dass das Wow eine Art Begrüßung war.
Sie löste den Schal, um der Haushälterin ebenfalls kurz zu zulächeln un ließ dann erstmal den Nachwuchs von Familie Tyler sich zu Ende begrüßen.
"Na klar bin ich gewachsen, und bald bin ich größer als du!" kündigt Sarah grinsend an, aber als Tyler einige Worte mit Francesca wechselt, widmet sie sich seiner Begleiterin und scheint durch die 'offizielle' Vorstellung ihre Kenntnisse der Etikette wiedergefunden zu haben. Naja, zumindest rudimentär. "Hallo, Ms. Lydecker. Willkommen im 'Knight's Castle'. Wie Tyler schon gesagt hat, bin ich die Prinzessin... und Sie könnten Hofdame werden." entscheidet sie und grinst wieder. Dann schaut sie der Besucherin nochmal eingehend ins Gesicht, kommt näher heran und fragt leise: "Das sind keine Kontaktlinsen, oder?"
Auf die Frage ihres Bruders schaut sie zu ihm. "Ja, Mom ist da. Ich glaub sie ist gerade oben... sonst hätte sie bestimmt schon gemerkt, dass du gekommen bist." stellt sie ihre Kombinationsgabe unter Beweis.
Hofdame? Na, das ist doch mal was. Ein quirliges, aufgewecktes und anscheinend umgängliches Mädchen, vor der schweren Phase.
Glück gehabt. Hätte auch der Schlossdrache sein können, was bei Cait ja fast mehr passen würde.
"Danke..." kommt als Antwort der offiziellen Begrüßung zurück, nachdem Cait sich von handschuihen und Schal befreit hat und nun auch die dicke Jacke aufknöpft. Darunter blitzt der Thermal-Einsatz-Dress hervor.
"Und nein, das sind keine Kontaktlinsen..." sie versucht es gut klingen zu lassen " Die sind so...seit ich 14 Jahre alt war..."
Butter bei die Fische!
"Ich bin eine Mutantin, wie dein Bruder einer ist..."
Kurzer Blickwechsel zu Tyler, dann wieder zu der Prinzessin mit Pferdeschwanz.
Vielleicht, wenn sie Cait näher kennt, kommt sie auf den Schlossdrachen zurück. Schließlich ist es dessen Aufgabe, die Prinzessin zu kidnappen, damit ein strahlender Prinz in schimmernder Rüstung sie befreit (der Drache braucht da ja nicht mehr in der Nähe zu sein) und die beiden zusammen glücklich bis ans Ende ihrer Tage sind.
Vorerst aber linst sie nur mal in Richtung der ungewöhnlichen Kleidung unter der Jacke, bevor sie Cait wieder ansieht. Wenn sich Unbehagen wegen der kalt wirkenden Reptilienaugen einstellen wollte, käme es längst zu spät, denn die Freude, endlich mal eine andere Mutantin zu sehen, eine von denen mit denen ihr Bruder ständig zu tun hat, ist zuerst da und drängt anderes in den Hintergrund. "Cool!" sagt sie daher fast schon begeistert, bevor sie messerscharf kombiniert: "Aber draussen haben Sie bestimmt Kontaktlinsen an, oder ne Sonnenbrille? Weil es ja viele blöde Menschen gibt und so. Ich sammel Sonnenbrillen nämlich, die müssen Sie sich mal anschauen." Schwupp, schon in den Freundeskreis integriert.
Und noch was fällt ihr auf: "Mit 14... das heißt, ich kann auch noch eine Mutantin werden. Wenn Tyler schon einer ist." Sie schaut ihn triumphierend an. "Ich hoffe, ich kann dann fliegen!" Ja, da hat sie schon konkrete Vorstellungen und Pläne. Irgendwie kommt ihr dabei immer der Konjunktiv abhanden.
Und schon läuft das Gespräch mit der zwölfjährigen.
Cait lächelt...Cool, sowas hat sie noch nicht so oft gehört. Ja, Kinder sind unvoreingenommener und ehrlicher als Erwachsene.
Die Hawaiianerin zückt ihre verspiegelte, grüne Sonnebrille und zeigt sie der Kleinen. "Kontaktlinsen vertrage ich nicht...da tränen die Augen so..."
Beim Thema Mutant-werden schwiegt Cait erstmal beharrlich und legt die sperrige Winterkleidung ab.
Tyler kam nun wieder zurück zu den beiden, während Francesca wieder von dannen machte.
"Und vor allem, wie würdest du denn fliegen wollen, mit Flügeln oder ohne? Vielleicht passiert ja auch was ganz anderes? Am Ende bekommst du noch ganz blaue Haut und dir wachsen überall kleine weisse Blüten? Falls du überhaupt Mutantin wirst, denn sowas kann man nicht einfach wollen. Ich habs dir doch erklärt: manche Menschen haben es einfach im Blut und bei anderen passiert gar nichts."
Ty zwinkerte seiner kleinen Schwester zu und strich ihr über den Kopf. Er fand ihren Wunsch schon eigenartig, gerade jetzt, wo sich so viele Menschen vor Mutanten fürchteten. Und Sarah musste auch damit rechnen, dass absolut gar nichts passieren würde, ausser der ganz normalen Pubertät. Ty sah Cait einen Moment lang an; als Genetikerin könnte sie es Sarah sicher besser erläutern. Dann wanderte sein Blick kurz die Treppe hinauf und dann zu Sarah zurück.
"Ich werde mal schauen, wo Mom steckt. Passt du so lange auf Caitlynn auf? Ich vertraue sie dir an; du bist jetzt die Gastgeberin, solange Mom nicht hier unten ist."
Er lächelte Sarah breit an, wissend, wie ernst sie sowas nahm. Dann sah er erneut in Caits Augen. "Dauert nur einen Moment" formten seine Lippen, aber es kam kein Ton heraus. Nur sein Kopf ruckte kurz in Richtung der Treppe.
Keine drei Sekunden später hatte Tyler schon die halbe Treppe hinter sich gebracht.
---
"Oh, cool. Kann ich mal sehen?" fragt sie gleich beim Anblick der Sonnenbrille und meint damit: Anfassen, nehmen, aufsetzen. Wenn Cait sich nicht störrisch zeigt, wird es soweit kommen, und so bebrillt (die ist ihr vielleicht doch noch ein wenig zu groß...) schaut sie sich wieder zu Tyler um. "Hmmm.. zum Mond!" gibt sie ihr erstes Flugziel bekannt, die Antworten auf seine weiteren Fragen kommen nicht so schnell. Sie schaut nur irgendwie argwöhnisch auf ihre Hand, ob sich da nicht schon die ersten Blüten zeigen. Grün ist ihre Haut ja schonmal... oder nein, das ist die Sonnenbrille.
"Jaaaa, ich weiß." sagt sie schließlich leicht (künstlich) genervt, als er ihr über den Kopf streicht und wahrscheinlich würde es keinen wundern, wenn sie jetzt 'Und sie bewegt sich doch..' murmeln würde. Aber sie lächelt bald wieder. "Okay!" verspricht sie fröhlich und wendet sich wieder ihrem (ganz eigenen, offiziell überstellten) Gast zu. "Wollen Sie sich ins Wohnzimmer setzen? Meine Sammlung können wir auch später anschauen."
Klar bekommt Sarah die Sonnbrille. 'Fast 12' ist nicht mehr das Alter, wo alles zu Bruch geht, sobald man es aus der Hand gibt.
Dann bejaht sie die an sie gerichtete Frage mit " Ja...ich würde mich gerne ein wenig aufwärmen...im Wohnzimmer." und folgt brav der jungen Gastgeberin.
Nochmal ein Blick zu Tyler...der am Treppenabsatz verschwindet.
"Verstehst dich prima mit deinem Bruder, mh?"
fragt sie auf dem Weg durch das großräumige Haus.