Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Das, was Mark in diesem Augenblick durch seine Gedanken schnellen lies entsprach wohl zu 100% genau den gleichen Bedenken, die sich bei den anderen Bereits irgendwie breitmachten. Warum erneut? Warum hier? Und warum ausgerechnet er? O.K., letztere Frage konnte man auch schon wieder in den Bereich Rethorik einordnen. Die Antwort war jedem Klar, der etwas mehr über die Meute Jugendlicher wußte, die sich hier in Edinburgh gerade rumtrieben.
Na los, kann doch nicht so schwer sein Junge...., Beobachter würden ihn warscheinlihc jetzt in den Bereich "Weichei" einordnen, aber nach den beiden Bruchlandungen wollte er einfach nicht so viel sich bewegen, um noch mehr schmerzen auszulösen. Zumindest hatte er das Gefühl, dass ich die ganze Zeit von Bewegung zu Bewegung jeder Knochen Einzeln in seinem Körper bemerkbar machte. Und so kam es dann dazu, dass Mark sich Millimeterweise an der Wand nach vorn schob, bis er endlich an der Stelle ankam, wo die Seitengasse endlich wieder auf die Straße traf... oder abbog.
Falls ihn jemand suchen sollte, tja dann würde man ihn warscheinlich am ehesten hier finden. Mit einem leichten Seufzer der Verzweiflung stützte er sich einfach gegen Mauer und rutschte an dieser hinab, als seine Beine mit einem mal den Geist aufgaben.... nur dass er kaum am Boden angelangt auch schon damit anfing seinen Hinterkopf gegen die Wand zu schlagen, einfach um wenigstens diesen auf zusätzlich schmerzhafte Weise nochmal frei zu bekommen. Mark zog die Beine an, schlang die Arme darum und starrte einfach so in die Menschenmassen, die vor ihm da rumstanden. Tja, so würde man ihn dann wohl mit ziemlich schockiertem Gesichtsausdruck gegen das Gebäude gelehnt finden und das mitten in den Silvesterfeierlichkeiten von Edinburgh.
Cath hatte sich nur kurz umgedreht als Kurt und die Schulsekretärin augetaucht waren. Dann lief sie weiter und spähte rechts und links in die Gassen. Oh Mark... verflucht..., dann war sie schon fast an einer Gasse vorbei, als sie da Füße sah, die in die Gasse ragten.
Und schon stürzte sie in die Gasse, ungeachtet der Tatsache, dass es ja auch Penner sein könnte. Aber es war Mark, der seinen Kopf an der Wand malträtierte.
Dann kniete sie neben ihm und riss ihn von der Wand weg. Ob ihm das nun Schmerzen brachte oder nicht, war ihr erstmal schnuppe.
"Mark... Blacky...Junge... Kumpel.. was machst du hier? Wie bist du hierher gekommen? Bist du verletzt? Sag doch was!!!"
Sie hielt Marks Kopf in ihren Händen und versuchte seinen Blick zu fangen. Eine unangenehme Erinnerung wollte hochkriechen, aber sie unterdrückte sie sofort. Panik wäre noch das mindeste, was dann die Folge wäre.
"Frohes neues Jahr," raunte Ty gerade so laut in Caitlynns Ohr, dass sie ihn trotz des Feuerwerks noch verstehen konnte. Sacht hielt er sie im linken Arm, beugte sich zu ihr und küsste sie sanft.
Hätte man ihn letztes Jahr um diese Zeit gefragt, was er von seiner Zukunft hielt, hätte er wohl alles Mögliche gesagt. Aber hier zu stehen, mitten in Schottland mit dieser wirklich einzigartigen Frau, umringt von so vielen Fremden, das wäre ihm wohl nie in den Sinn gekommen.
Ein neues Jahr hatte begonnen und es war an der Zeit, sich etwas vorzunehmen. Was Ty sich für das neue Jahr vornahm, würde wohl niemand ausser Cait erfahren, und die bekam gerade einen Vorgeschmack in Form des Kusses.
"Ich bin froh, dass wir jetzt zusammen hier sind," fügte er noch an, nachdem sich ihre Lippen wieder getrennt hatten. Ob er das auf die momentane Situation (Neujahr in Edinburgh auf der Princess Street) oder den globalen Zustand (in Schottland in diesem Augenblick ihres Lebens) bezog, war wohl eine Frage der Interpretation.
Für den Moment wirkte er einfach nur glücklich, bei ihr zu sein und hoffte, dass Cait es auch so sah. In all dem Gewirr, den Feuerwerkskörpern und dem flackernden Lichtern, schien er doch irgendwie nur Augen für sie zu haben. Dass Mark verschwunden war, bekam er im ersten Moment nicht mit und auch die Aufregung der anderen würde er für einen Teil der Situation halten, sofern ihm niemand etwas anderes sagte.
---
Tja, was gerade eben im Kopf unseres Kopfschmerzenproduzenten von statten ging war rein äußerlich betrachtet nicht genau feststellbar. Mark schien irgendwie passiv, abwesend. Und sein Blilck stirrte irgendwohin in unergründliche Ferne, durch alles, was vor sich abspielte durchstierend. Somit war es dann auch kein Wunder, dass er zuerst eher Schlaff wie eine Puppe reagierte, träge, als ihn Cath mit einem mal wegzerrte.
Mark war in diesem Augenblick sich selbst nicht mehr sicher, was er eigendlich machte. Er spürte allerdings, wie ihn irgendwas zerrte, aber er bemerkte nicht wirklich, was es war und dementsprechend dauerte es ebenso ein paar weitere Sekunden, bis sein Blickfeld sich soweit geklärt hatte, dass er erkennen konnte, dass ihn da gerade jemand mehr oder weniger anschrie. Und er danach dauerte es wieder einige Zeit, dass aus dem jemand ein Cath und aus dem simplen Fakt des anschreiens sogar Worte mit Sinn und "Gehalt" wurden.
Mark blinzelte noch ein Weile und schüttelte den Kopf, bis er endgültig dieses Matte gefühl aus seinem Kopf gebracht hatte, fast so, als sei man direkt aus einem Traum gerissen worden. Aus dem Tiefschalf. Und einen ähnlichen Eindruck muste Cath wohl gerade auch haben, bis seinen Augen nach längerem, verwirrt dreinbllickendem Blinzeln irgendwann wieder den Ausdruck von erkennen in den Pupillen wiederspiegelten.
"Hey, was?....", waren die ersten verwirrten Worte, die er von sich gab, befor mit einem stöhnen langsam Cath Frgaenkatalog ihm wieder in den Sinn kam, "Schon gut, ich bin o.k. Hab nur'ne etwas unsanfte Landung gerade hingelegt." Wobei er mehr Kraftlos in die Gasse deutete. Sein Gesichtsausdruck allerdings sprach mehr Bände als würde ihm der Gedanke daran Angst einjagen.
Er machte ihr Angst. So hatte sie ihn noch nie gesehen. Nicht mal in der Zeit nach dem Labor, als sie gerettet wurden. Er schien alles so leicht zu nehmen und nun erkannte sie, dass er sie getäuscht hatte.
Tränen rollten ihre Wangen runter als sie ihn einfach in die Arme nahm.
"Du hast mir solche Angst gemacht, wie kannst du einfach verschwinden? Bist du verletzt?" wiederholte sie ihre Frage. "Kannst du aufstehen?"
Sie löste sich von ihm und schaute zu den anderen, die nun heran gekommen waren. Ihr Blick blieb auf Stan haften. "Tu doch was" flehten ihre Augen.
Wie immer suchte sie Hilfe bei Stan und nicht bei den Erwachsenen, die da noch standen.
Sie drei waren miteinander verbunden durch ihre Erlebnisse, da hatte kein Erwachsener Platz.
Noch immer starrte Mark mehr verwirrt als in Richtung Gasse, als das er sich über seinen Gesichtsausdruck gedanken machte. Mal ganz davon abgesehen: Er war erneut "verschwunden" und hatte keinerlei Kontrolle darüber. Es passierte einfach, grundlos, wie es schien.... und er war beide male mit Glück nicht in der Wand entstanden. Wobei gerade dieser spezielle Gedanke ihm Angst bereitete. Und dann spürte er mit einem mal Caths feuchte Wange an seiner, während er eher passiv in ihre Arme "fiel".
"Das war dieser Böller und dann ...", stammelte Mark und brach irgendwo zusammenhanglos einfach ungläubig den Kopf schüttelnd wieder ab. Zu abstrus war das ganze. O.K., er hatte schonmal so eine Nummer hingelegt, aber wie gesagt, danach war es ihm unmöglich gewesen, diesen Zufall zu wiederhohlen. Und er war davon ausgegangen irgendjemand anderes Mutation zum Opfer gefallen zu sein. Aber dann so? Mehr als nur irritiert blickte er zu Cath Haarschopf und anshcließend wieder zurück zu Gasse: "Es hat sich wiederhohlt." So leise und kraftlos seine föllig abwesend wirkende Stimme in diesem Augenblick auch wirkte, so sehr schwang doch ein leichter unterton an Panik in ihr mit. Er würde Hilfe brauchen, irgendwie, irgendwann.... und das möglichst schnell.
"Ich war einfach nur plötzlich hier...", murmelte er, immer noch den Kopf schüttelnd, als währe er gar nicht anwesend, sondern nur ein ferner Beobachter des ganzen Szenarios.
stan sah auf seinen bruder hinab wie ein großer bruder auf seinen kleinen, der grade vom fahrrad gefallen war, weil er nicht aufpassen konnte....
obwohl ihm die erleichterung, das sie ihn gefunden hatten, mehr als deutlich im gesichts stand....
"Plötzlich hier....mhm.... brüderchen... du umgehst eine wichtige frage... ob du, verletzt bist.... weil wenn nicht, kannst du aufstehenl.. wenn doch, hoffe ich du kannst gut beissen, denn dann werde ich dich über die schulter werfen und dich nach hause tragen, oder eben zum auto, was davon dir dann lieber ist.... Aber hier liegen, bleibst du nicht, vorallem nicht, aufgrund der tatsache, das du verletzt sein könntest, und das ernstere folgen haben könnte, als man denkt......"
Stan wirkte mitleidig, und kalt berechnend... zugleich...Aber, das war ja bei ihm nichts neues... er würde Mark später zeigen, wie sehr er sich freute das er wieder da war...
er hockte sich neben ihm hin...
"also?"
Wenn es einen Wettbewerb für den dämlichsten Gesichtsausdruck gab, den ein Mensch aufsetzen konnte, dann hätte ihn Mark wohl in diesem Augenblick gewonnen. Denn er starrte Stanley gerade so an, als würde dieser Kauderwelsch von sich geben. Was bitte? Was sollte er sein? Und wieso schultern?
O.K., dann erst dämmerte ihm doch, was Stan meinte. Verletzungen! Er wunderte sich gerade über ein ganz anderes Thema und Stanley fragte nach sowas profanem wie seinem Gesundheitszustand. Physischer Natur, versteht sich.
Kopfschüttelnd sah er zu der großen Rauchwolke im festen zustand rauf und wartete noch ein wenig,bis er sich halbwegs sicher war, sich wieder gefestigt zu haben. "Du vergist dabei nur eine Kleinigkeit: Währe ich verletzt würde die von dir vorgeschlagene Methode mehr schaden verursachen als helfen." Es war erstaunlich, aber irgendwie schaffte er es sogar trotz des Schocks so etwas wie ein verunglücktes, sadonisches Lächeln zu stande zu bringen.
"Lass mich einfahc noch ein wenig hier sitzen o.k.? Mir tut zwar alles weh, aber irgendwie hab ichs von da hinten auch noch hierher geschafft ... und dabei mir nochmal einiges zusätzliches Gestoßen. Im Moment schmerzt zumindest alles."
Kurz fur die Hand nervös durch das lange Haar und strich es somit nach hinten.
Eleanora stand neben den Dreien und war im Moment ein wenig ratlos. Mark musste zurück zum Auto, aber ihm tat alles weh, also war ein Zurücklaufen auf den eigenen Füßen wohl nicht so angebracht.
Und Stan mit seiner Mutation konnte da auch nichts tun, zuviele Menschen standen überall herum.
Die Gedanken rasten und suchten nach einer Lösung.
"Mark, wenn wir dich festhalten, meinst du du kannst laufen? Wir müssen hier weg, du musst ins Auto, da ist es warm und ich kann dich in Decken einwickeln."
Kurt stand etwas abseits und betrachtete den Jungen nachdenklich.
Er war kurz nach Eleonora in die Seitengasse getreten. Doch anstatt zu Mark hinzugehen, hatte er sich zurückgehalten und sah eher aufmerksam zu ihm hinüber.
Da bereits Cathrina und ein weiterer Junge , Kurt konnte sich beim besten Willen nicht an seinen Namen erinnern, neben Mark standen und mit ihm sprachen, glaubte er nicht, dass es von Nöten war, wenn er nun auch noch sich einmischen würde.
Nun, da aber die Frage des Transports aufkam, löste er sich von de Stelle, an der er eben noch gestanden hatte und trat zu der kleinen Gruppe.
"Ich könnte ihn ins Auto bringen", sagte er und ließ den Blick seiner gelben Augen auf Mark ruhen. Er wusste wo das Auto stand und würde es auch schaffen im Bus wieder aufzutauchen, die Frage war nur, ob es dort so leer sein würde, dass man nicht sah, wenn er und Mark dort ankommen würden.
Da saß er jetzt, hatte immerhin angedeutet, dass es ihm besser ging und schon drehte sich wieder alles im Kreis. Innerlich seufzte Mark kurz auf. Manchmal war es echt zum verzweifeln, wie viele Sorgen sich die einzelnen Leute doch um einen machten. Naja, andererseits... er sollte irgendwo froh darüber sein.
Kurz darauf legte er den Kopf schräg in den Nacken und sah zu Ele und Nightcrawler rüber: "Ja ... klar.", war eine kurze, fahrige Antwort ersteinmal, um sich selbst noch ein wenig sammeln zu können, "Ich meine, sicher ginge das mit dem Schleppen."
Als dann aber Kurts Vorschlag zu dem Thema zum Auto bringen kam zog der junge die Stirn kraus. Irgendwie verstand er nicht, worauf der Teleporter hinauswollte, aber irgendwie schlich sich da eine bloße Vorahnung in seinem Hinterkopf ein, dass er hier eine weitere Reise im Sinne Mutationsfähigkeiten zu spüren bekommen würde. Einerseits... nun, Cath wollte ihn auch shcon mal dazu überreden mit Kurt zu sprechen, aber bislang war er selbst zu nervös gewesen, was das Thema anbelangte: Und zwar zu Recht, wie es jetzt schien. Diese spezielle Kraft machte ihm irgendwo angst.
Eleanora traf innerhalb von Sekunden eine Entscheidung.
"gut Kurt, machen wir es so. Ich laufe vor und warte beim Auto um eventuelle neugierige Augen zu verscheuchen. Gib mir 10min, dann fangt ihr an. Wollt ihr mich begleiten?" fragte sie Cath und Stanley. Sie kannte in groben Zügen die Geschichte der Kids und ihre enge Verbindung zueinander war kein Geheimnis.