Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Die Lage war schnell erklärt. Noah glänzte sonst eher doch Abwesenheit, sicher im Unterricht war er anwesend und ihm bereitete der Stoff keine Schwierigkeiten, dennoch hatte er sich in letzter Zeit etwas rar gemacht. Das hatte verschiedene Gründe. Entweder man sah ihn nicht durch die Gänge schleichen, weil er seine Anpirsch-Technik extrem verbessert hatte, oder aber er arbeitete ohne Unterlass an seinen Bildern. Irgendwo hatte er mal gehört, dass man dem Fotografierten die Seele stehlen konnte wenn man ihn ablichtete, vermutlich war es irgendein Teeniehorrorfilm ala Scream gewesen, aber die Idee dahinter gefiel ihm auch wenn es eigentlich beunruhigen sollte.
Heute allerdings suchte Noah mal wieder Kontakt zu seinen Mitschülern und zwar weil bald Weihnachten vor der Tür stand. Nicht das Noah sonderlich gläubig war oder er der Geburt des wie hieß der Typ noch gleich?...ach ja Heiland irgendwas abgewinnen konnte, aber er mochte die Zeit die weitaus mehr Atmosphäre die weit bestechender war als sonst eine Zeit im Jahr.
Er hatte es im Wohnzimmer bequem gemacht und Jean (ohne Erlaubnis und ohne eine Erklärung) um Bastelzeug und Krimskrams aus ihrem Kunstraum erleichtert um nun Weihnachtsschmuck und Sterne basteln zu können. Man würde sehen ob er allein blieb oder ob sich jemand dazu gesellte. Seine Kamera zwecks Seelenfang –mit Augenzwinkern- hatte er immer griffbereit.
Ich habe schon öfter gehört, dass ein Wort stärker sein kann als eine Waffe, heute habe ich gelernt, dass ein Wort nicht nur stärker sondern auch vernichtender ist. Es ist das Salz an dem ich lecke und egal wie viel ich auch trinke, mein Durst hört nicht auf. Es ist das Jod in der offenen Wunde und es brennt so sehr, dass ich glaube ahnen zu können wie das Höllenfeuer sich anfühlen muss.
Heute zog es Noah nach dem Unterricht mal wieder an die frische Luft. Der Unterricht selbst machte ihm jeden Tag ein bisschen mehr Spass. Er lernte und das jeden Tag aufs Neue, wie könnte es ihm da keinen Spass machen?
Gesellschaft war ihm zumindest im Moment einfach zuwider und aus diesem Grund hatte er darauf acht gegeben, dass ihn niemand sah oder bemerkte als er aus dem Keller in dem er nun schon eine ganze Weile seine Dunkelkammer hatte, nach draußen getreten war.
Schottland war schön, aber Schottland war nicht Irland.
Nicht mehr lange und es würde Winter, er glaubte es in der Luft riechen zu können, gegen den doch schon beißenden Wind war er in einem dicken Pullover gekleidet und hatte sich den Schal mehrere Male um den Hals geschlungen.
Beim Loch fand er beinahe immer Motive die er ablichten konnte und das stetige plätschern des Wassers war ihm angenehm.
Warum genau hörte ihm denn niemand zu?
War es möglich, dass niemand etwas ahnte?
Nein das war nicht möglich.
Ungeachtet des Windes zog er seine Schuhe und die Strümpfe aus und ließ seine nackten Zehen im Wasser planschen, seine Kamera für ein eventuelles Motiv wie eine Waffe...immer im Anschlag.
Doktor Hayward war wirklich sehr freundlich gewesen und eigentlich war der junge Arzt es gewesen der Noah nun auf die Idee brachte: Den ganzen Tag über hatte er Fotos geschossen und ein paar wirklich hübsche Motive vor die Kamera bekommen, nur müsste er die Fotos auch entwickeln.
So war er, nachdem ihm Doktor Hayward etwas gegen die Kopfschmerzen gegeben hatte, durchs ganze Institut gelaufen. Ganz bestimmt hatte er es darauf angelegt, dass ihm niemand über den Weg lief, denn im Moment glaubte er einfach nicht, dass er mit den anderen Kindern gut auskommen würde. Der Hund der eigentlich ein Junge war hatte das sehr deutlich gezeigt. Er hatte ihn belogen und das war sehr, sehr gemein gewesen. Noah konnte ihn nicht mehr leiden.
Aber er war froh, dass Norman so nett gewesen war und auch Jean und Cait waren freundlich gewesen und Doktor Hayward hatte einfach nur ganz hübsche Augen.
So er er zunächst im Dachgeschoss gewesen und hatte dort keine Räumlichkeiten gefunden die er als Dunkelkammer hatte benutzen können. Stattdessen hatte er viele Zimmer gefunden die bestimmt bewohnt waren, zumindest sahen sie sehr eingerichtet aus. Zugegeben er hätte nicht in die Zimmer schauen dürfen wenn die Türen verschlossen waren, aber er hatte die Räume nicht betreten. Nur die Türen geöffnet und hinein geblickt um sich ein Bild zu machen.
Im ersten Stock und im Erdgeschoss war es ungefähr das Gleiche gewesen, aber zumindest wusste er nun wo was war, dass war doch auch schon einmal was.
Schließlich war er im Keller gelandet und anders als vielleicht andere Kinder in seinem Alter hatte ihn die Dunkelheit nicht gegruselt. Im Gegenteil, irgendwie fand er sie angenehm und beruhigend und dann hatte er jetzt gerade diesen Raum gefunden, der ja eigentlich schon ein Fotolabor war.
Vielleicht hätte er jemanden fragen müßen ob er die Räumlichkeiten einfach so benutzen durfte, aber auf der anderen Seite sah es nicht so aus als würde der Raum im Moment überhaupt genutzt.
Leise summend trat Noah näher und schaltete nur die Rotlichtlampe ein um den Raum weiter zu inspizieren. Wie schön, hier konnte er Arbeiten.
"Engel" hauchte ich atemlos. Ich sehe du bist erschrocken, ich verstehe nicht Warum. Ich bin nur ein Künstler und Künstler sind immer eigensinnig. Deine Augen sind groß und tief, du brauchst dich nicht zu verstellen ich sehe die Leidenschaft in ihnen.
Ich durchschreite das Bad mit nur wenigen Schritten und packe dich am Arm, wie durch Watte höre ich das du aufkeuchst. Ja, du willst mich, ich will dich auch.
Alles dreht sich in meinem Kopf, ich spüre Adrinalin. Ich spüre die Euphorie. Die Muse hat mich geküsst, ich habe ein Motiv.
"Es wird mein Lebenswerk" ich bin so aufgeregt, dass ich kaum sprechen kann. Ja, ich gebe es ehrlich zu, ich bin erregt. Du und die Kunst. Ich drücke dich an die gekachelte Wand, ich schäme mich meiner Erektion nicht. Siehst du nicht das Leuchten in meinen Augen.
Ungeheuer vorsichtig streiche ich dir deinen Oberarm hinauf, die Haut, so weich wie Seide, sie ist so hell wie Mamor und deine Venen schiemern bläulich hindurch, bessere Materiallien wird es nicht geben um mein Kunstwerk zu schaffen.
Sicherlich, einige Knochen werde ich brechen müssen, aber Opfer für die Kunst müssen gemacht werden.
Langsam nähere ich mich deinem Gesicht. Mein Herz, ich greife in dein volles Haar und biege deinen Kopf zurück, dann drücke ich dir meine Lippen auf. Du schmeckst nach Erdbeeren.
Den ganzen Tag hatte Noah einfach so an sich vorbei ziehen lassen ohne, dass er sich sonderlich Mühe gegeben hatte jemanden zu treffen, mit jemandem zu reden, ja es war ihm sogar egal in was für ein Zimmer er eigentlich kam.
In seiner jetztigen Gefühlslage war ihm so ziemlich alles egal, aber welch Wunder, welch Wonne, welch unvorstellbares Glück: Er hatte seine Kamera wieder und zwar weil der wirklich nette Norman ihm eine geschenkt hatte. Einfach so.
Noah hatte sich jetzt ein Platz nahe des Wasser gesucht und die Schuhe und Strümpfe ausgezogen um mit seinen Füßen im Wasser zu planschen. Nicht mehr lange und es würde Abendessen geben, aber bis dorthin blieb er einfach dort sitzen und hielt seine Kamera die eigentlich dank eines Riemen an seinem Hals baumelte, in den Händen. Der Pullover war längst abgetragen und seine Cordhose war verschlissen, die Hosenbeine hatte er hoch gerollt.
Ororo, ist einfach die hübscheste Frau die ich jemals gesehen habe
In der Mittagspause am 07.08.05 trifft Noah auf Norman am Loch des Instituts. Zunächst plänkeln die Beiden ziemlich belanglos herum und Noah weiß nicht ob er Norman mögen soll oder nicht, als Norman ihm jedoch eine Kamera zusteckt, für nicht viel mehr als ein Händedruck, ist für Noah klar, dass Norman von jetzt an sein allerbester Freund sein wird.
Ich glaube ich habe die Hölle gesehen und bin im Himmel gelandet.
Ororo heisst die wohl hübscheste Frau die ich jemals gesehen habe. Sie hat Haut die aussieht wie Milchschokolade. Sie war ganz freundlich und sie hat weißes Haar. Sie sagt mein Traum war gar kein Traum. Die Leute haben uns gerettet und sie hat gesagt ich muss niemals wieder zurück. Ich kann hier bleiben und zur Schule gehen. Sie hat gesagt ich bin in Sicherheit und ich glaub sie meint es ehrlich, ich habe ihr trotzdem nicht meinen Namen verraten.
Ich habe ein Mädchen geschlagen, sie war auch ganz hübsch und hatte lange braune Haare und meine Kamera ist weg. Ich brauche sie aber zurück.
Ich träume wieder und ich habe Angst, weil mir die Träume gar nicht wie Träume vorkommen:
Weiden sind heimtückische Bäume. Ihr wisst es nicht, denn ihr seht sie immer nur friedlich am Wasser stehen, ihre langen dünnen Zweige der im Mondlicht silbrig glänzenden Oberfläche entgegenstreckend. Doch bei Neumond, bei Neumond verlassen sie ihren angestammten Platz, recken knarrend ihre verschlungenen Glieder und stapfen langsam aber unaufhaltsam auf die Häuser der Menschen zu. Ihr glaubt mir nicht, ich sehe es euch an. Aber fragt eure Kinder. Fragt sie, wie oft sie schon in einer mondlosen Nacht voll Schrecken aus dem Schlaf erwacht sind, weil lange dürre Finger vor ihre Fensterscheiben klopften, ganz leise und sacht zunächst, aber mit immer größerer Beharrlichkeit. Und fragt sie nach den Gesichtern aus Holz und Blättern, die sie durch das Glas angestarrt haben. So sind sie, die Weiden. Und sie beschränken sich nicht darauf, Kinder zu erschrecken. Sie haben weit schlimmeres im Sinn und lauern nur auf die richtige Gelegenheit.
Ich hätte es verhindert, wenn Ally oder ihr Mann Noah auch nur einmal stehen geblieben wären, um mir zuzuhören. Ich hätte sie gewarnt. Oft genug habe ich es versucht. Aber sie waren taub, so wie ihr überhaupt alle immer taub seid für das, was ich euch zu sagen habe.
Wie habe ich mich für die beiden gefreut, als sie im letzten Sommer hier eingezogen sind. Sie waren so voller Kraft und Liebe und so jung. Tag für Tag erfüllte Allys Lachen den alten Garten, während sie Beete anlegte und Unkraut jätete, Fallobst sammelte und Wäsche zum Trocknen in die Sonne hing. Abend für Abend kehrte Noah heim zu ihr und stürzte sich mit Feuereifer darauf, das baufällige Haus zu reparieren und sein Lachen mischte sich mit ihrem und mit dem Geräusch von Sägen, Hobeln und Hämmern.
Natürlich konnte ich nicht alles sehen, was die beiden miteinander taten. Es ging mich ja auch nicht wirklich etwas an. Doch dass ihre Liebe Früchte trug, konnte ich Allys Leib schon im Winter deutlich ansehen. Natürlich war ich nicht die einzige, die es sah. Auch die Weiden am Bach, ganz in der hintersten Ecke des Gartens, wussten Bescheid. Ich spürte geradezu, wie ihre Gier und Vorfreude wuchs, wann immer Ally ihnen beim Wäscheaufhängen oder Unkraut jäten nahe kam. Sie hätte es auch bemerken können, wenn sie dem Wispern der Weidenblätter mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte.
Als Allys Leib immer runder wurde, kam sie seltener in den Garten. Dafür übernahm Noah mit dem Einsetzen des Frühjahrs viele ihrer Arbeiten. Oft blieb er auch bei mir stehen und fast hoffte ich, er hätte mich verstanden, als er eines Morgens die Beete unter den Schlafzimmerfenstern umgrub und neu bepflanzte. Doch er pflanzte nur fleißige Lieschen, hübsch anzuschauen, aber dumm wie Bohnenstroh und als Schutz nun wirklich keinen Pfifferling wert.
So konnte ich mich nicht wirklich für die beiden freuen, als schließlich der kleine Noah jr. zur Welt kam. Es war Mai und die Tage waren schon wieder lang und warm. Voller Stolz trugen Ally und Noah ihren Sohn im Garten herum, nicht ahnend, dass sie damit die böse Begierde der Weiden noch mehr anstacheln würden.
Nachts ließen sie, stellt euch nur vor wie töricht, das Kinderzimmerfenster halb geöffnet. Dabei weiß doch jeder, wie gut ein Säugling riecht, und dass der Geruch die anlockt, die Böses im Sinn haben. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die alten Weiden sich auf den Weg machen würden, um ihr böses Spiel zu treiben. Sie warteten bis zur nächsten Neumondnacht.
Ich konnte hören, wie sich ihre Wurzeln mit leisem Schmatzen aus dem Schlick am Bachufer lösten. Langsam, ganz langsam, setzten sie knarrend einen Wurzelfuß vor den anderen und bewegten sich so auf das Haus zu.
Ein Kauz ließ seinen Warnruf erschallen. „Wenn ein Kauz ruft, stirbt ein Mensch!“, sagen die Alten. Sie haben recht damit. Aber es ist nicht die Schuld des Kauzes, er will nur Gutes tun. Doch auf ihn hört ihr ja genauso wenig, wie auf mich.
Schon hatten die Weiden die Hauswand erreicht. Warum nur hörten Ally und Noah das Klappern nicht, als ihre höchsten Äste an die Dachrinne schlugen? Warum sah keiner von ihnen die dürren, langen Schatten vor den Fenstern? Die erste Weide streckte ihre dünnen langen Zweige durch den Fensterspalt. Ihre Spießgesellinnen taten es ihr nach.
Jetzt wurde das Baby wach, doch sein Versuch zu schreien, als es das Böse auf sich zukommen sah, wurde sogleich durch Weidenblätter erstickt, die sich in seinen Mund schoben. Dünne, biegsame Weidenruten schlangen sich um seinen Hals. Es braucht so wenig, einen Säugling zu töten -- so ein kleiner, hilfloser Körper.
Niemand weiß, warum die Weiden das tun, warum es ihnen solche Befriedigung bereitet, junges unschuldiges Leben zu nehmen. Ebenso unbemerkt, wie sie gekommen waren, zogen sich die Bäume wieder ans Bachbett zurück.
Kurz darauf ging das Licht im Kinderzimmer an. Es war Zeit für Ally, Noah zu stillen, der in dieser Nacht so besonders ruhig in seinem Bett zu schlummern schien. Erst als Ally näher trat, sah sie, dass er blau angelaufen war. Ihr verzweifelter Schrei weckte ihren Mann.
Später tauchten die flackernden blauen Lichter auf dem Polizei- und Notarztwagen den Garten in unheimliches Licht. „Dort!“, versuchte ich ihnen zuzurufen. „Seht ihr nicht, dass die Weiden an anderer Stelle wurzeln als zuvor? Schaut euch doch den aufgerissenen Boden an!“ Doch natürlich hörten sie mich nicht. Sie verluden den kleinen Leichnam in einem Plastiksarg. Dann führten sie Ally und Noah ab. „Schrecklich, wie oft Eltern mit ihrem Neugeborenen überfordert sind“, sagt der Notarzt zu einem der Polizisten. „Das ist doch kein Grund, ein Kind zu töten. Dann holt man sich eben Hilfe“, antwortet dieser, sichtlich erschüttert.
Inzwischen ist der Garten verwildert. Noah und Ally leben hier nicht mehr. Ich hätte ihnen geholfen, aber sie haben ja nicht auf mich gehört. Ich bin nur eine alte Eberesche, die am Ende des Gartens steht. Neben die Schlafzimmerfenster sollt ihr uns pflanzen! Nur da können wir euch beschützen.
Bürgerlicher Name: Noah Germin O’Hara- Stevensen Alter: 15 Geschlecht: männlich Haare: dunkles braun Augen: er hat keine feste Augenfarbe, sie wechselt nach Gefühlslage (bei Einsatz seiner Mutation weiss. Das heisst seine Pupille ist sichtbar die Iris und Augäpfel verschwimmen zu einem einheitlichen weiss.) Größe: 1,87 Gewicht: 76kg
Besondere Merkmale: Noah ist sehr ruhig und in sich gekehrt, ein Träumer und Schöngeist. Im gleichen Atemzug ist er jedoch rassig und temperamentvoll. Hitzig und sehr jähzornig. Ab und an bekommt er kleine Ausraster in denen er komplett auf die Barrikaden geht und weder Freund noch Feind kennt. (die er ja sowieso nicht hat)
Er hat alte Narben auf seinem Hals (Würgemale). Er ist kurzsichtig und braucht eine Brille, momentan versucht er sich aber an Kontaktlinsen.
Noah ist mit seinen 15 Jahren einfach schon körperlich zu Weit entwickelt, so das man den Jungen niemals auf bloße 15 schätzen würde. (Nebenwirkungen der Experimente an ihm)
Charaktereigenschaften(Negative und Positiv): Ehrlich, loyal, ruhig und besonnen
Übellaunig, jähzornig, beinahe kolerisch
Schwächen: Hat allerhand Allergien, starker Asmathiker, ist Hypochonda, Noah altert zu schnell (daher rührt sich seine Sehschwäche), körperlich ist er soweit entwickelt wie ein 20 jähriger Mann. Tagsüber ist er des öfteren träge und unmotivert in seinem Tun
Stärken: Er ist der absolute Nachtmensch. Sobald die Sonne untergegangen ist dreht er so richtig auf. Er braucht kaum Schlaf
Mutation: Noah ist in erster Linie dazu im Stande Licht zu manipulieren und es für seine Zwecke zu nutzen. So kann er es zum Beispiel heller und dunkler werden lassen (nach eigenem Ermessen) Oder er fokusiert das Licht auf eine bestimmte Stelle (das ihm bei seiner Fotografiererei ganz gelegen kommt)
Seine Mutation soll sich so weiter entwickeln, dass er Licht erschaffen kann und nicht mehr nur kontrolliert.
Lebenslauf: (Nach Absprache in knappen Stichpunkten)
Noahs bewusste Erinnerung lässt sich auf einen Tag genau festmachen. Der Tag an dem er auf der Intensivstation des städtischen Krankenhauses erwacht. Er war 12 Jahre alt und wie nun mehr seit drei Jahren täglich von Jungen die mit ihm die Schule besuchten, terrorisiert worden. Dieses eine mal brachte es das Sprichwörtliche Fass zum Überschäumen. Noah setzte sich zur Wehr, vergeblich. Die Jungen prügelten ihn zusammen, zahlreiche Knöchenbrüche und eine Lungenquetschung sind die Folge. Mit Müh und Not gelingt es Noah dem Tod von der Schippe zu springen.
Noah kann sich also gar nicht an seine Kindheit erinnern. Heute weiß er, dass er von seinen Großeltern aufgezogen wurden, als seine Eltern infolge eines Autounfalls starben. Seine Großeltern -erzkatholische und konservative Iren - tun ihr Bestes damit Noah ein schönes Leben führen kann, doch es gelingt ihnen nicht, dem Jungen die Liebe und Geborgenheit zu geben nach der er sich so verzerrt.
Bis heute ist es ihm nicht gelungen sich an die ersten 12 Jahre seines Lebens zu erinnern.
Noah war schon immer sensibel, ruhig und ein Außenseiter. Er hat keine Freunde, hatte niemals eine Freundin, er ist ein Einzelgänger. Allerdings hat der Junge ein besonderes Talent und gleichzeitig ein schönes Hobby - die Fotografie- verlacht und verschrien, zieht der Junge sich immer mehr in sich zurück, lebt quasi in seiner eigenen Welt.
Jedoch schwört er sich eins, sobald er der Situation auf der Intensivstation bewusst wird: Niemals wieder Opfer. Noah fängt an zu boxen, still und heimlich damit er seinen Großeltern mit den einhergehenden Rachegedanken keinen Kummer macht.
Seine Mutation entdeckte er ebenfalls beim Fotografieren - wie sollte es anders sein - im Alter von knappen 14 Jahren. Eigentlich ein dummer Zufall, als er sich ein entsprechendes Motiv aussucht und seinen Schusselkopf dafür verflucht, dass er die Beleuchtung vergessen hat.
Sein Leben ist also sehr einfach. Schule, fotografieren, boxen.
Alles wäre so geblieben, hätten ihm nicht irgendwann die Männer nach der Schule aufgelauert die sich als Männer des Labors herausstellten….
Nun in den Subs sieht der Junge nur einem neuen Gefängnis entgegen.