Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Cait steuerte ein parkhaus nahe dem Zentrum an, von dem sie bequem in eine der größeren Einkaufspassagen kam und stellte dort den Jeep ab.
Immer wieder hatte sie den Sitz der Sonnenbrille geprüft, mehr als sonst...es war nach wie vor ein seltsames Gefühl unter normalen Menschen zu sein.
Sich verbergen zu müssen....
Unweigerlich hatte sie während der Fahrt wieder an Carol Stone denken müssen. Nach dem Traum von letzter Nacht, war es kein Wunder, dass sie solche Gedanken im Kopf hatte...aber sie war auf einer belebten Einkaufsmeile an einem Samstagvormittag.
Kein Grund zur Sorge.
Sie stieg die Treppen des Parkhauses hoch und kam neben einem der vielen Cafés raus.
Orintierte sich zuerst an ihrem Einkaufszettel und dann an einem der Anzeigetafeln.
Ein Sportgeschäft...
"wie gesagt, ich kenne mich nicht aus in der stadt. wenn sie mir sagen wo ich warten soll mr. knight, werde ich mich dort im näheren umfeld aufhalten. ich gehe nicht davon aus das ich lange brauchen werde, ich habe sehr präzise vorstellungen von dem was ich benötige."
der blick wandert über die stadt und das was so davon zu sehen war... wie lange war das nun her seit er das letztemal unter menschen war? stückweit. der auftritt zählte ja nicht, in dem freakpulk... naja. manches verlernt man eben nicht...
[from]~ Die Garage (japp, ich wars, Muahahahahahaaaaaa! )
Ty suchte sich auf dem großen Parkplatz des Einkaufszentrums einen Platz, der möglichst nahe am Eingang lag.
"Okay, merk dir wo wir stehen. Wenn alle Stricke reissen, treffen wir uns wieder hier, und zwar um ... ähmm ... wie spät ist es eigentlich?"
Ty sah sich suchend um, aber es war keine Uhr in Sichtweite. Er hatte auch nicht daran gedacht, auf die Uhr im Jeep zu sehen. Aber sicher würde Karl eine Armbanduhr haben oder zumindest in seinen unterhaltungselektronischen Geräten würde eine sein.
---
der griff zum chronometer war ein automatismus. dsa es heute noch leute gab ohne uhren... kses. natürlich ist die uhr stehengeblieben bei diesem supergau für alle technologen und dem zusammentreffen mit ihm, aber sie stimmt nun wieder.
"es ist - uhrzeit -. wir treffen uns also wieder hier... ich werde dafür sorgen nicht zu spät hier zu sein. ehrm. oh. ich vergaß... ich befürchte das wird so nicht funktionieren. wie sie sich sicher erinnern, stehe ich unter beobachtung. es ist also notwendig das ich sie begleite oder umgekehrt... ich mache mich nützlich, wenn ihnen das hilft."
ein kurzes lächeln auf den lippen soll die aufrichtigkeit des angebots bestärken
Cait enterte sofort die erste Sportboutique, die sie finden konnte, auf der Suche nach einem passendem Trainings-Outfit für Chui.
Es war alles andere als einfach eine Capoeira-Hose im nördlichen Schottland zu finden.
Ihre eigene hatte sie damals in einem Online-Shop bestellt.
In einem großen, dreistöckigem Sport-Discounter fand sie dann etwas, bei dem man den Bund umnehen und die Hosenbeine verändern konnte.
Der Gürtel war einfacher zu finden.
Aber als Frau in einem Klamottenladen war es ohnhin vorprogrammiert, dass sich Cait bald in einer Umkleidekabine wiederfand.
Einige sportliche Tops hingen auf den Haken, auch etwas langärmliges für den Winter.
Vorsichtig zog sie sich um, betrachtete nochmal ihre frischen Verbände....dachte an den Traum von letzter Nacht zurück...
Cait musste sich einen Augenblick in der Umkleidekabine auf den kleinen Eckhocker setzen...ihr wurde schwindelig... sie fror..sie dachte an Carol...warum dahcte sie dauernd an Carol Stone?
Daran hatte Ty in der Tat nicht gedacht. Naja, dann würde der Ausflug heute eben etwas länger dauern. So lange er rechtzeitig zum Training wieder zurück war, wäre das kein Problem. Und Cait würde sicher nicht ohne ihn anfangen.
Cait...
"Stimmt, das hatte ich einen Moment lang vergessen. Naja, in dem Fall komme ich erstmal mit dir mit, vielleicht sehe ich ja auch was interessantes für mich. Dann holen wir die Lebensmittel anschliessend gemeinsam. Zu zweit wird das dann bestimmt auch schneller gehen."
Damit schloss er das Fahrzeug ab und machte sich mit Karl an der Seite auf ins Einkaufszentrum.
"Ein Geschäft für Sportbekleidung ist zum Beispiel da drüben," deutete er auf den ersten der Läden. "Vielleicht haben sie ja, was du suchst."
---
"Es ist nichts besonderes. Einfach nur bequeme und sinnvolle kleidung zum laufen und für sport im allgemeinen. Und die schuhe eben. lassen sie mich wissen was ich für sie tun kann, um sie angemessen für den aufwand zu entschädigen der ihnen durch mein verhalten entsteht."
und schon geht der weg in die richtung. er ist ein ganz ein großer shopper, der albtraum für jeden laden. kein bummeln oder durch die gänge schlendern. er hat ein ziel - rein, finden was er sucht, bezahlen, danke. entsprechend strukturiert verhält es sich mit dem was er sagt als er die verkäuferin anspricht. eigenständig suchen dauert meist länger als einfach zu fragen... und so wird es sicherlich nicht lange dauern bis er einen trainingsanzug gefunden hat der ihn sogar farblich anspricht und seiner größe passt. für einen moment steht er etwas unschlüssig in einer reihe und sieht sich hosen an, shorts in allen möglichen (und unmöglichen) farben. für den allgemeinen sport eben... und das wo diese kurzen affenhosen so ziemlich das letzte waren von dem ich geglaubt hätte das ich es anziehen würde... ich werde mich damit zum affen machen. aber gut. der dr. hat ja recht...
Aus dem Schwindelgefühl wird Übelkeit...woher kommt das? Und ausgerechnet jetzt. Irgendetwas ist definitiv nicht in Ordnung mit dir
Cait versucht aufzustehen, die Kabine kommt ihr enger und kleiner vor, als sie es ist. Die Kleidung, die sie gerade anprobiert spannt ziemlich.
Ihr treten Tränen in die Augen. Schweiß...es ist unglaublich heiß, wo sie eben noch fror. Bin ich krank?
Oder einfach nur übermüdet?
Die Nähte des Tops reissen, ebenso die Jeans. Caits Brille fällt splitternd zu Boden. Die Verwandlung setzt ein...völlig ohne Vorwarnung, ohne starke Emotionen oder einen anderen Grund.
Mit Entsetzen muss die Hawaiianerin feststellen , wie sich ihr gegenüber im Spiegel zum reptilischen Monster wandelt.
Cait beisst sich in die Faust um den Schrei zu unterdrücken.
Die Wut zu ersticken.
Ausgerechnet jetzt!
In wenigen Sekunden ist die Verwandlung abgeschlossen.
Die Kleidung liegt zerfetzt zu ihren krallenbewehrten Füßen.
Heiße Tränen laufen über raue, dunkelgrüne Wangen...
Gewissheit... Ja...ich bin krank!
das war nicht das geräusch, was du gedacht hast. hier. im laden. es sind nciht viele hier... ah, der scheints auch gehört zu haben. zerreißt da wer seine klamotten in der kabine!?
der blick wandert zu tyler. nur kurz prüfen das er da ist. irgendwo in seinem hinterkopf beginnen leise sirenen zu schrillen, bezüglich seltsamer vorfälle in seiner umgebung...
Ty hatte festgestellt, dass Karls Einkaufsverhalten etwas effizientes an sich hat und kam nicht umhin, ihn zu bewundern. Diese Art von Effizienz ist ihm selbst zwar nicht unbekannt, aber fürs Einkaufen nimmt er sich grundsätzlich Zeit. Nicht, weil er sich es nicht leisten könnte, sich vorher zu informieren und zu überlegen, was er kaufen wollte - nein, darauf hat ihn sein Vater als Geschäftsmann vorbereitet. Immer auf der Hut sein und jeden Dollar wohlüberlegt investieren. Es ist vielmehr ein gewisser Geschäftssinn, den er vielleicht sogar von ihm geerbt hat. Er hat das Ziel im Auge, bzw. im Hinterkopf, dennoch sieht er sich vor Ort immer noch nach Vergleichsmöglichkeiten und Gelegenheiten um. Und dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein Auto oder einfach nur eine Taschenlampe handelt. Effizient Bummeln eben.
Ty steht momentan gerade bei den Turnschuhen und sieht sich verschiedenen Modelle an. Nicht, dass er mit seinen Laufschuhen unzufrieden wäre, aber ein zweites, robusteres Paar kann ja nicht verkehrt sein.
Er ist in Rufweite, jedoch ausser Hörweite der Geräusche und auch viel zu sehr von dem Gedudel der Kaufhausmusik abgelenkt, um darauf zu achten. Hin und wieder sieht er zu Karl, aber nicht in dem Moment, als dieser ihn ansieht.
---
Nach der Wut auf sich selbst, kommt die Panik.
Verwandelt.
Godzilla im Einkaufszentrum...
Die Anspannung ist noch nicht abgefallen, im Gegenteil, sie steigt weiter an. Cait kauert sich in der Ecke zusammen, schaut unweigerlich in den Spiegel.
Zurückverwandeln.
Keine Chance...zu groß ist die Panik jetzt entdeckt zu werden.
Nervös schießt die Schlangenzunge zwischen den Lippen hervor.
Die Pigmente der Haut neben langsam die Farben der Kabine an, aber der Spiegel ist verräterisch.
Caits Hirn arbeitet. Ihre Klamotten muss sie zurücklassen...sie muss es schaffen unsichtbar zum Auto zu kommen.
Ihr Blick gleitet gen Decke....sie muss oben entlang klettern, getarnt, fast unsichtbar für die Augen der grauen Masse, die draußen im Kaufhaus warten.
"Hey, hier warten noch andere... nähst du dir die Klamotten an, oder was?" schrillt eine Teeniestimme vor der Umkleide.
klamotten nähen... oder rupfen? was geht in der kabine da ab?
der blick richtet sich ohne ein weiteres wort auf diese kabine dort. er ist nur dezent unruhig, seltsames verhalten von menschen in kaufhausrudeln stimmt ihn nicht unbedingt gut gelaunt und wenn man sich das so ansieht... einige die etwas unruhig wegsehen als würde dort gerade etwas verbotenes passieren - hier haben sicher ein oder zwei die geräusche gehört - und dann dieses keifende weibsstück die schon seit minuten vor den geschlossenen kabinen hin und her tigert in der hoffnung mal eine leere zu erwischen.
die finger in der tasche schmiegen sich um ein kleines gerät mit einem knopf drauf. einfach nur zur sicherheit... sekunde... wen ruft das teil? genau... den mann der grade auf survical ag unterwegs ist... mal lachen?
Die Einkaufstasche mit Chuis Hose bleibt zurück, die zerfetzten und ganz gebliebenen Klamotten liegen auf dem Boden.
"Missy, mir langts jetzt....entweder du brichst die Blockade da drin, oder ich hol jemanden vom Geschäft!" regt sich das Girl davor auf und hat mittlerweile eine interessierte Zuschauertraube.
Noch fünf Sekunden...ja?
Der Geschmack von Gift...sauer im Gaumen...runterschlucken.
Hastig wird die Brieftasche entleert - Ausweis Geldscheine und Führerschein werden zwischen Hand und Bauch gepresst.
Kleingeld muss hier bleiben.
Wirklich schade ist es um Chuis Hose ...
"Mach doch einfach auf..." ermuntert ein Kerl aus der Zuschauermenge. Wahrscheinlich erhofft er sich einen Blick der besonderen Art. Sieben, acht Leute gaffen die geschlossene Kabine an.
Die kleine Schreckschraube scheint entschlossen.
Caits Herz rast, die Hand freie Hand haftet sich an den Spiegel, feine Rillen in den Fingerkuppen, schuppige Lamellen geben einen festen Halt, selbst an Glas. Wieso passiert sowas immer mir...
Genug Selbstmutleid...Handeln!
Der erste Fuß steigt nach und die Echse hievt sich hoch, der Schwanz balanciert aus. Lange nicht mehr geklettert.
Im Nur klebt Cait an der Decke der Kabine...zusammengekauert. Fledermausperspektive.
Sie wird eins mit der Decke...ein grässliches Orange geht durch jede Schuppe, Konturen verschwimmen.
Die Tür wird aufgerissen und ein erzürntes Gesicht verwandelt sich in Unverständnis.
"Hääää...gar keiner hier?"
Sofort drängen auch zwei drei andere Zuschauer an die Kabine.
Die zerissenen Klamotten, die enge Jeans die da liegt und die gesplitterte Sonnenbrille geben Rätsel auf. Dazu eine Einkaufstüte aus dem Kaufhaus und seltsame Abdrücke auf dem Spiegel.
Die Tür ist offen...
Raus hier...
Vorsichtig...langsam...planend wird die Hand ein Stück aus der Kabine herausbewegt, die Farbe des Armes ändert sich schlagartig in das Beige der Schnellbau-Decke.
Die ein Chamäleon pirscht sich das Echsenmädchen über den Köpfen der Verdutzten hinweg.
Tiefgarage.
Ein langer Weg.
Dank dem Gekeife und der Menschentraube hatte nun auch Ty mitbekommen, dass da etwas los ist. Er stellte den Schuh zurück ins Regal und ging hinüber zu den Umkleidekabinen.
Bei Karl angekommen, hätte er ihm schon wieder um ein Haar die Hand auf die Schulter gelegt, konnte sich aber noch zurückhalten.
"Was ist denn hier los?" fragte er den Schüler, während er über die Köpfe der anderen Gaffer hinwegzusehen versuchte, um einen Blick auf was-auch-immer zu werfen.
---
"ich weis es nicht, sir. ich kann nichts erkennen..."
er sieht sich um. irgendwo in ihm heulen die alarmglocken sturm, irgendwas stimmt hier ganz und garnicht... der blick wandert umher, überallhin. an einem punkt wo er überhaupt als letztes erwartet hätte eine bewegung zu sehen... erstarrt sein blick. nein, muss eine täuschung sein. das stück decke dort hängt nicht tiefer.