Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Die Decke erstarrte.
Tyler!
Nicht hier...nicht jetzt...
Kalr schaute sie direkt an, dann wieder weg und knapp dahinter stand Ty.
Wie verdammt klein Inverness doch sein kann.
verdammt!
Cait bewegte sich keinen Meter mehr, sie versuchte ruhig zu atmen und sah sich nach dem Ausgang um.
Langsam, sehr langsam bewegte sich der Kopf. Bei den Tests, die sie für die Army ablegen sollte, wurde einmal von ihr verlangt so lange wie möglich still auszuharren.
Sie hatte es damals 1 Stunde und 45 Minuten regungslos geschafft.
Lange her...sie war unruhig, verwirrt und nahe dran die Kontrolle erneut zu verlieren.
Sie würde sich einfach fallen lassen, sichtbar für jeden und eine Massenpanik auslösen, die noch Monate andauern würde, geschweige denn, sie würde entwischen.
Auf der anderen Seite waren Karl und Ty vielleicht die Hilfe, die sie brauchte...
Nein, unmöglich.
Sie durfte nicht gesehen werden.
Die Menschentraube löste sich langsam um ihre Kabine auf. Lediglich zwei Angestellte fragten sich verdtzt, wer die Kleidung zerfetzt und die Einkaufstasche zurückgelassen hatte.
Cait kroch weiter vor. Die Welt stand Kopf. Sie schob ihren Körper an der Decke entlang, wich dabei Sprenkelanlagen und Kameras aus, über Tyler und Karl hinweg.
Eine bizarre Situation.
Ty sah zu, als die Menschentraube sich auflöste. Die Angestellten entfernten die Reste der Kleidung und warfen die zerstörte Sonnenbrille in einen der umherstehenden Mülleimer.
Noch während er auf Karls Rückkehr wartete, stand er nachdenklich da. Diese Sonnenbrille...
Ty ging langsam zu dem Mülleimer bei den Umkleiden, kniete sich hin und tat so, als würde er sich die Schuhe zubinden. Kurz bevor er sich wieder erhob griff er schnell in den Eimer und schnappte sich die Sonnenbrille. Er warf einen kurzen Blick darauf, schob sie sich dann in die Jackentasche und wartete weiter auf Karls Rückkehr.
Sieht aus wie die von Cait. Und dann noch die zerfetzte Kleidung dazu...
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Cait achtete nicht mehr darauf was hinter ihr geschah, sie wollte nur noch raus aus dem Geschäft....
raus aus der Einkaufspassage...
raus aus der Tiefgarage....
raus aus Inverness.
Sie robbte sich die Decke antlang, mit einer Hand drückte sie das wichtigste...Geld und Ausweispapiere an sich...kämpfte gegen die innere Übelkeit, den pochenden Puls in ihrem Kopf und dem Drang alles loszulassen und einfach mal ein wenig Amok zu laufen..
Ausgerechnet Ty...es gab so viele Läden in dieser verdammten Stadt.
Sie hatte fast den Eingang erreicht...unbemerkt. Das war härter als jedes gottverdammte Danger-Room-Training!
Mit einem kurzen Handwischen vor den Türsensoren öffnete sie die Automatik und kletterte wie ein gecko an der Decke hindurch.
Erste Etappe geschafft...neue Farbe überzog die Haut- ein schmutziges Grau, durchsetzt mit kleinen schwarzen Punkten.
Hier, in der Passage waren noch mehr Leute unterwegs und der Weg zum Aufzug, oder zum Treppenhaus, welches zur Tiefgarage führte lag noch vor ihr.
Er braucht wirklich nicht lange. die auswahl beschränkt sich nun auf den ohnehin schon interessiert betrachteten trainingsanzug, zwei paar shorts wobei er das geringste übel gewäht hat aus seiner sicht. dazu einige sehr neutrale shirts. dergestalt beladen taucht er neben ty wieder auf.
"wir können zahlen, die schuhe hier sagen mir nicht zu. benötigen sie noch etwas?"
"Nicht hier, ich habe alles an Sportkleidung, was ich brauche" antwortete er, während er sich wieder Karl zuwandte.
"Also, wolltest du nicht noch mehr kaufen? Ich trag deine Tüten schon. Sag nur, wo es als nächstes hingehen soll."
Seine Gedanken hingen immer noch bei den zerrissenen Kleidungsstücken und der Sonnenbrille. War das Cait gewesen? Und wenn ja, war es eine Folge der gestrigen Ereignisse? Und wo war sie dann jetzt?
Sein Blick ging automatisch umher.
"Ein Elektronikladen oder Computergeschäft war dein nächstes Ziel, nicht wahr?"
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"schuhe. laufschuhe. wenn ein computerfachhandel natürlich näher ist, gehen wir da zuerst hin."
er zückt die kohle und zahlt nebenher mit einer selbstverständlichkeit als würde er solche beträge häufiger ausgeben. das dem nicht so ist muss ja keiner wissen, eigentlich fühlt es sich sogar richtig gut an dieses geld zu verprassen... es ist wie ein stinkendes gewicht in seiner tasche und fühlt sich viel zu sehr nach good ol daddy an. zum würgen.
mit einem für ihn typischen höflichen gesichtsausdruck wendet er sich wieder ty zu...
Sie umgeht das gläserne Oberlicht der Passage und schlängelt sich weiter die Decke entlang. Der Fahrstuhl ist das Ziel.
Fast geschafft.
Aber irgendwas stimmt ganz und gar nicht.
Das kleine fette Kind, welches am Arm der ebenso fetten Mutter gerade am Eiscafé Schlange steht starrt genau zu ihr hoch...starrt sie an.
Ein unangenehmes Gefühl. Sie klettert weiter, dass Kind schaut ihr mit offenem Mund nach.
Dann fällt es Cait auf...eine fünf Pfund Note lugt unter ihrer Hand hervor, droht gleich zu Boden zu segeln. Das Kind verfolgt den scheinbar schwebenden Geldschein.
Jetzt macht es die Mutter drauf aufmerksam, indem es am Arm zieht.
Schneller klettern! Der Geldschein entgleitet...die Mutter schaut entnervt hoch.
Cait presst sich an die Decke...wenn ich die AUgen schließe, sieht sie mich auch nicht. Blöder Gedanke.
Der erwartete Aufschrei bleibt aus.
Eine Minute des stillen Verharrens.
Sie zwingt sich die Tarnung beizubehalten. Ich muss hier raus!
Tyler nickt nur und deutet auf einen der Wegweiser in der Nähe des Ladens, auf dem alle Geschäfte des Einkaufszentrums verzeichnet sind.
"Schauen wir doch einfach mal nach." Noch während er Karl nach dem passenden Geschäft suchen lässt, sieht er sich in der Ladenpassage um. Er weiss nicht einmal, wonach er eigentlich sucht - und doch beobachtet er die Menschenmenge nach Auffälligkeiten. Und hinter all dem steht die Frage, ob es wirklich Cait war.
ist ja auch nicht wirklich schwer das zeug womit er da hantiert, da hat er ja gut reden... nicht?
es scheint alles wieder beim alten zu sein. einkauf getätigt (zum teil) und den nächsten plan gefasst, nun kann es eigentlich wieder weitergehen wie bisher. mal sehen... er kennt sich hier ja aus, sein führer... wohin es dann wohl geht.
Was ist mit dem mann los? abgelenkt oder was? also gut, mach ich mir den führer eben selbst...
ein blick über die tafel sagt eindeutig das es hier einen special IT shop gibt. und einen weniger special Computer Superstore. letzterer wäre etwa so hilfreich wie ein blöder kommentar von passanten wenn man sich hier auf der passage hinlegen würde.
Er folgte Karl durch die Pasanten in den nächsten Laden seiner Wahl, wo er sich ebenfalls umsehen würde, während Karl seine Einkäufe erledigte.
Dann zog er jedoch die Sonnebrille aus der Tasche und betrachtete sie nachdenklich, während er sie zwischen den Fingern drehte.
Es könnte wirklich ihre sein. Aber wenn sie es war, warum hat sie sich dann vor uns versteckt? Wir hätten ihr doch helfen können. Das Beste wird es sein,w enn ich sie nacher beim Training einfach frage.
Er schob die Sonnenbrille erneut in die Jackentasche und widmete sich den Produkten des Ladens, bis Karl bereit war zu gehen.
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verrückte unter sich. tja... so könnte man es sehen, denn so wie sich verkäufer und kunde untehalten scheint es hier ein tiefgehendes technisches verständnis zu geben. es dauert nicht lange bis der gute mann versteht, das hier sowas wie ein absolut strahlungssicherer computer, bzw. ein gehäuse geschaffen werden soll... ein passendes netzteil hat er sogar im laden. eine mit mehreren lüftern versehene verkleidung aus bleiversetztem stahlgehäuse würde er ihm gegen eine gewisse vorauskasse bestellen... naja, man sieht ihm schon irgendwie an das er nicht glaubt das karl wirklich sowas benötigen könnte.
der laden an sich ist ein harmloser PC laden, sozusagen. einer der kleineren dafür spezielleren läden, wo man die speziell abgeschirmten kabel nicht erst aus dem lager holen muss sondern direkt präsentiert. einige leuchtende PC bauteile für Case Modder, netzteile, leuchtende lüfter, wasserkühlanlagen. spezialisierte chipsteuersätze, glühende mainboards. blinkende kabel. leuchtende kabel. flüssigkeitsummantelte kabel. besondere schrauben mit smileyköpfen drauf. oder andern motiven. airbrushvorlagen. high end monitore... dsa reinste wunderland hier. die kunden sehen meist ebenso aus, der laden ist zum großteil auch eher leer und wird nur von außen von gaffern bestaunt.
es entsteht eine lange debatte zwischen potentiellem käufer und verkäufer darüber, ob man das bestellte denn auch liefern würde wenn er 50% des kaufpreises vorstreckt... feilschen ohne ende. während der verkäufer ihm glaubhaft versichern will dies würde ihn in den ruin treiben, agiert karl als käufer mit der argumentation das er diesen service schließlich bezahle und beständig wechselt zwischen offensivem handelsgebahren und fiktivem verlust von interesse oder kauflust... bis wieder hin zu vorsichtigem einlenken. ein kompliziertes spiel... und es überfordert den händler sichtlich dies mit einem knilch zu spielen der nichtmal halb so alt ist wie sein eigener sohn.
Sie hatte sich gegen den Aufzug und für das Treppenhaus entschieden.
Abstieg kopfüber, aber sie hatte es geschafft- Nun robbte Cait die niedrige Parkhausdecke entlang und ließ sich schließlich und endlich neben ihrem Jeep zu Boden fallen.
Sie landete mit einer halben Umdrehung in der Luft auf ihren Füßen, der Autoschlüssel entglitt ihr und landete scheppernd auf dem Asphalt.
Hektisch schloss Cait den Wagen auf, kletterte hinein, warf den Klleinkram in ihrer Hand auf den Beifahrersitz und kauerte sich hinterm enkrad zusammen.
Jetzt
Jetzt kamen die Tränen zurück.
Ty verfolgte das Verkaufsgespräch nur halbwegs. Doch was er mitbekam, amüsierte ihn irgendwie. Karl konnte wirklich Leute in Grund und Boden quatschen.
Einen Moment lang überlegte Ty, ob er sich dazustellen sollte. Es gab aber keinen wirklichen Grund dafür. Dennoch malte er sich die Szene in Gedanken aus, den Geschäftsinhaber, der nach langem und erfolglosem Argumentieren versuchte, über Ty seinen jungen Kunden zur Vernunft zu bringen.
"Sir, ich bin mir sicher, dass ihr Sohn weiss, was... wie? Nicht ihr Sohn? Ihr Bruder eben. Also er ... auch nicht der Bruder? Aber wer ... was?? Sie sind sein Chauffeur??"
Unwillkürlich musste Ty bei der Vorstellung grinsen, dann zog er aber schnell wieder ein ernstes Gesicht, als er es bemerkte. Und urplötzlich waren diese -was waren das eigentlich? Wireless Headsets, genau - jedenfalls waren sie plötzlich wahnsinnig interessant.
Ein kurzer Blick zu Wanduhr ... noch jede Menge Zeit. So wartete Ty weiterhin geduldig, bis Karl seinen Einkauf beendet hatte.
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Ein Spiel zu beiden seiten, immer hin und her. der ball tanzte und als es wirklich auf der kippe stand, macht er das zugeständis. gut. beide seiten machten es, die eine genervt die andere neutral höflich dazu lächelnd. es war absolut eindeutig wo hier sieg, und wo niederlage zu finden war. binnen vier bis sieben tagen (werk tagen!) würde die ware direkt zu ihm geschickt werden und es ist völlig legitim das er das letzte drittel des preises dann per nachnahme löhnen würde. ja, natürlich gibt es garantie darauf und wenn es nicht auf das modell passt sogar eine anpassung hier im laden... um gottes willen JA DOCH! und herzlichen dank das er noch diesen usb stick kauft, und ja es ist sehr freundlich von ihm und überhaupt.
für einen moment ist es ein triumphales lächeln als er die karte durch den schlitz ziehen lässt und unterschreibt, dann mit einer weiteren tüte bewaffnet zu ty hinüber geht. rasch lässt er dieses gefühl jedoch aus dem gesicht verschwinden und meint, die beiden kartons (eins ist ein neueres bildbearbeitungsprogramm mit einem stift dazu für echte schreibunterlagen und so weiter) in der tüte:
"ich bin hier dann soweit fertig. wenn sie nichts benötigen, können wir uns jetzt entweder den schuhen widmen oder mit ihren einkäufen beginnen, ich richte mich da nach ihnen mr. Knight."
und in diesem moment kann ty sich nach einem blick in das gesicht des verkäufers sicher sein, das dieser bitterböse zuhause etwas seiner familie erzählen würde... sowas hat er ja wohl noch nie erlebt... und er versteht es nicht.