Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Belle kam vom Eislaufen. Die blassen Wangen hatten Farbe und die schwarzen Schueh hingen über ihrer Schulter. Wirr hatten sich ein paar Strähnen aus ihrem Zopf gelöst und hingen jetzt in ihr Gesicht. Als sie Ash sah nickte sie ihn zu und lächelte kurz, ehe sie zu ihrem Schrank eilte um die Schuhe ordentlich weg zu sortieren und sich frische Sachen heraus zu suchen.
Ashley lächelte zurück, als Belle eintrat.
Sie war aufgestanden, um zum Lehrerzimmer zu gehen und stand neben ihrem Bett.
Die Schlittschuhe von Belle musterte sie mit einem neugieren Blick.
Belle war also Schlittschuhlaufen gewesen. Sie erinnerte sich daran, dass sie sie noch fragen wollte, ob sie ihr das Eiskunstlaufen etwas beibringen konnte.
Sie beobachtete, wie Belle die Schlittschuhe Im Schrank verstaute. Ashley hatte keine Schlittschuhe, wie sollte sie dann laufen?
Sie seufzte. Sie musste eh noch einmal zu Eleonora, weil sie fragen wollte, ob sie vielleicht wüsste, ob Ashley in dem Cafe arbeiten konnte, wo sie die heiße Schokolade getrunken hatte.
Oder wenn das nicht klappte, irgendwo anders.
Sie musste ihr Taschengeld aufbessern und davon könnte sie dann auch Schlittschuhe kaufen.
"Sag mal Belle...", begann sie, "würdest du mir vielleicht das Eiskunstlaufen beibringen?"
Sie sah erstaunt und lächelte leicht, ehe sie nickte.
"Sicher. Hast du denn Schuhe?"
Sie stand auf und strich die losen Strähnen aus dem Gesicht. Aufmerksam sah sie Ashley an. Sie hatte nicht gewusst, dass die Kleine sich für den Sport interessierte.
Sie strahlte, als Belle ihr Einverständnis gab, wurde dann aber wieder ernst.
"Nein", sagte sie und schüttelte den Kopf.
"Aber ich würde mir gern welche kaufen...irgendwie. Ich weiß, dass sie teuer sind. Ich will Eleonora fragen, ob sie mir helfen kann, einen Job zu finden, damit ich das finanzieren kann."
Nebenbei wanderten frische Klamotten, sowie ein neues Handtuch und solche Sachen auf das Bett. Sie war ziemlich durchgeschwitzt und sehnte sich nach heißem Wasser auf ihren geschundenen Muskeln.
Sie starrte sie zunächst überrascht an, bis sich die Überraschung auf ihrem Gesicht in Erleichterung umwandelte. Natürlich. Wenn man so oft fuhr, wie Belle und für das Training Schuhe brauchte, dann hatte man bestimmt mehr als ein Paar.
Sie lächelte.
"Danke."
Zu mehr war sie gerade nicht fähig, denn ihre Gedanken kreisten immer noch um den Job, den sie vielleicht nie bekommen würde. Wie stellte sie sich das eigentlich vor. Die Lehrer hatten ihnen gesagt, sie sollten nicht mehr allein nach Inverness fahren, aber genau dort müsste sie hin, um sich nach einem Job umzusehen. Und wer sagte ihr, dass man ein Mädchen, wie sie überhaupt bei sich arbeiten ließ.
"Ja, hab ich. Und ja ich war schon auf einigen Wettkämpfen und ja ich hab auch einiges an Pokalen und so. Meine Trainer sind überhaupt nicht begeistert von meinen Verletzungen, weil im Januar die ersten Tuniere sind und ich eigentlich hätte trainieren müssen."
Sie zuckte mit den Schultern und lächelte etwas schief.
"Aber jetzt kann ich ja wieder laufen und nein es ist kein Problem, dir dabei ein paar Stunden zu widmen."
"Heute war ich schon laufen und wollte nacher auch noch zu Karl, aber wenn du willst können wir morgen anfangen. Zieh am besten bequeme Sachen an, die nicht zu dick sind. Immerhin wird es Sport und du solltest dich nicht todschwitzen, aber frieren wäre auch nicht gut. Am besten nen Rolli mit nem dicken Pullover drüber und ne Strumpfhose samt Sporthose."
Sie lächelte und räumte die Bürste weg um sich auf ihr Bett zu setzten und aus den Winterstiefeln zu schlüpfen.
"Oh nein....ich hab Karl völlig vergessen", murmelte sie und schlug sich mit der flachen Hand an die Stirn.
Sie sah zu Belle.
An Karl hatte sie wirklich nicht mehr gedacht. So ein Mist. Was sollte er nur von ihr denken. Er musste doch glauben, sie sei überhaupt nicht zuverlässig.
Gestern hatte sie noch zu ihm gehen wollen und jetzt war ein Tag auch schon fast wieder rum.
"Hat er irgendwas gesagt, wegen der Schulsachen?", fragte sie.