Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Eleanora musste herzhaft lachen als sie das Wettstechen sah.
"Sachte Mädels.. irgendwie sollte man schon sehen, was ihr da fabriziert oder? Wie wäre es mal mit Brezeln? die müsst ihr dann allerdings legen. Aber ich hab keine Ahnung, ob der Teig das aushält oder reißt."
Sie hob schnuppernd die Nase.... mmmhh... es roch lecker und sie öffnete erstmal ein Oberlicht, es war doch recht warm geworden in der Küche. Und hinterlistigerweise öffnete sie auch die Tür zum Gang, damit der Duft auch ungehindert auf den Flur ziehen konnte.
Tara musste selbst lachen, als sie sich die Ergebnisse des Wettstreits sah. Naja, bei Sternen konnte zum Glueck nicht viel schief gehen, aber durch die Geschwindigkeit war natuerlich auch Unachtsamkeit im Spiel, und so wurden die Teigreste immer groesser. Sie schuettelte, immer noch lachend, den Kopf und verknetete die Reste wieder zu einem Klumpen, den sie erneut ausrollte.
"Hm, ich glaube, das haelt der Teig nicht aus. Aber man koennte vielleicht so 'ne Kipferl-Form versuchen, also Sichelmonde, nur nicht flach, sondern rund."
Prompt folgte sie dann ihrer eigenen Idee und versuchte sich am Kipferl rollen.
Schmunzelnd schaute sie auf, als Ele die Kuechentuer oeffnete. "Uh, das ist dezent fies fuer Unwissende!"
Leicht empört schaute sie zu Tara als sie anfing Kipferl zu formen und schnaufte leise, als sie zu Ele schaute.
Na toll, dachte sie sich, das heisst dann wesendlich weniger Kekse für mich.In der Hinsicht unterschied sie sich kaum von anderen Gleichaltrigen.
Dann begann sie mit langsameren Tempo und wesendlich ordentlicher Plätzchen auszustechen und legte sie dann auf das zurechtgeschnittene Backpapier.
Chui nickt Ele zu, als diese Mr. Kinikans Wünsche anbringt... es werden sich schon ein paar Kekse finden, die sie ihm abgeben können. Und dass sie nachher mitaufräumt, versteht sich für sie von selbst. Das Katzenmädchen ist geradezu unheimlich hilfsbereit, das dürften manche hier im Raum schon festgestellt haben.
Nachdem das erste Blech voll ist, sucht sie sich ein weiteres Rezept heraus... ein nußloses, oder eines das sie dahingehend abwandeln können. Megan will sicher auch mal teignaschen. Als sie eines gefunden hat, zeigt sie es ihr. "Machen wir das als nächstes?" schlägt sie vor, und wenn kein Widerspruch kommt sucht sie sich die Zutaten und eine Schüssel zusammen.
Waehrend sie die geformten Kipferl auf das naechste Blech verfrachtet, denkt sie ueber Ele's Frage nach, beziehungsweise ueber eine Antwort darauf.
"Hm. Ich will mich wieder mehr auf meinen Kampfsport konzentrieren, wieder richtig Training machen, also mit Trainer und so... Und mich endlich mal auf eine Richtung festlegen. Abgesehen davon -- das uebliche, dass meine Familie gesund bleibt und mich nicht vergisst." Sie grinste leicht, wohl am ehesten, um zu ueberspielen, dass sie manchmal tatsaechlich befuerchtete, ihre Familie koennte in ihrer Abwesenheit zu dem Schluss kommen, ohne einen Problememacher, einen Mutanten, besser dran zu sein.
"wie wäre es mit einem völlig pathetischen wunsch, möglicherweise unrealistisch, vielleicht auch nicht... ich würde mir wünschen das wir nur die hälfte der sorgen hätten die in der zeit aufgekommen sind die ich hier verbracht habe. viele würden sich sicherer fühlen." er lächelt still, aber seine augen tun es nicht. sie verstärken den ernst dieser worte mit einer ungewohnten härte darin, die über alle fragen erhaben zu sein scheint. er hat kein interesse darüber nun großartig zu erzählen, falls es jemand noch nicht weis... weniger noch aber hat er ein interesse daran, das jemand diesen gedanken weiterspinnt. es genügt, wenn es einmal gesagt wurde. manches muss man einfach nicht vertiefen. er versinkt wieder in sein schweigen und nippt am kaffee, beobachtet die backenden interessiert. mit echtem interesse. wer derart lange gelernt hat seine empfindungen zu töten, hat sichtlich keine schwierigkeiten damit sein interesse im takt von sekunden neu zu verteilen - und dabei ehrlich zu erscheinen.
Eleanora wußte, was Karl meinte und auch Tara´s Wunsch ging ihr ans Herz.
Am liebsten hätte sie dem Mädchen tröstend den Arm um die Schulter gelegt aber das wollte sie vllt. nicht? so streichelte sie ihr nur kurz über die Wange und nahm sich vor, über Telefonierstunden für die Kinder mit Mr Summes zu reden. Der Kontakt zum Elternhaus, wenn er schon noch vorhanden war und auch zum Erstaunen aller gut, durfte nie verloren gehen.
Dann ging sie zur Spüle und im Vorbeigehen drückte sie nur leicht Karls Schulter.
"Gut... das ist ja schon mal was... aber wie wäre es mit guten Noten im Unterricht?" allerdings lächelte sie bei den Worten und so wurde klar, dass es wohl kein Herzenswunsch sein konnte, oder doch?
Sie drehte sich um und hielt ihre Hände unter den Wasserstrahl um einige Augenblicke zu überlegen.
Was würde sie sich wünschen?
Es kam immer darauf an, wer in irgendeiner Weise Koerperkontakt zu Tara aufnehmen wollte. Sie war gewiss kein Knuddelmonster, eher das Gegenteil, aber hin und wieder brauchte ein Mensch Zuwendung, und Ele tat da schon genau das richtige. Eine kleine Geste, die jedoch viel bedeuten konnte, und so wurde diese Geste ihr mit einem Laecheln gedankt.
"Gute Noten sind ein netter Bonus." erwiderte sie schmunzelnd und trank wieder von ihrem Kaffee, bevor dieser kalt wurde.
Es war schon seltsam. Fuer viele Jugendliche waren gute Noten ohne Anstrengung, materielle Dinge oder aehnliches viel groessere Wuensche, manche nannten ihren Herzenswunsch ein Haustier oder einen Urlaub an einem bestimmten Ort. Fuer die Kids hier war es wohl so, dass diese Wuensche zwar durchaus vertreten waren, aber sie rueckten vor anderen Sachen in den Hintergrund -- vor Sachen, die 'normale' Kinder eher als selbstverstaendlich sahen.
Nachdenklich blickte sie in ihren Kaffeebecher und nahm einen weiteren Schluck, bevor sie sich wieder der 'Arbeit' zuwandte.
er reagiert auf den kommentar mit den noten mit einem leicht amüsiert erscheinenden schulterzucken. noch bessere? sicher, er könnte die fächer auf die er keinen schwerpunkt gesetzt hat auch noch auf nen einser hochziehen oder wie? achwas. vorerst reichen ihm die leistungen die er hier erbringt vollends und scheinen nicht großartig verbesserungswürdig. in seinen augen. mag anders sehen, wer will. was viel interessanter ist, bringt seine nase dazu beinahe witternd sich zu blähen. duft nach keksen, du meine güte... hier konnte man ja schon fast vom riechen satt werden!
Meine Güte, war das schwer. Sie hätte nicht gedacht, dass Backen soviel Konzentration und Geduld benötigte, nicht, dass es ihr keinen Spass machte, aber ihr fiel das Ganze nicht so leicht, wie den Anderen.
Glücklicherweise hatte sie Dave, der ihr tatkräftig unter die Arme griff und das, was sie falsch zu machen drohte, wieder hinbog.
Langsam neigte sich auch ihr Teig dem Ende zu und sie hatte begonnen die Plätzchen auf dem Blech zu verteilen. Manche wurden in Sternform, andere in Mond - oder Tannenform verwandelt.
Was sie sich zu Weihnachten wünschen würde? Das alles so blieb, wie es jetzt war...
Die letzten Weihnachtsfeste hatte sie sich immer irrsinnigerweise gewünscht, dass ihre Familie aus dem Nichts wieder auftauchen würde und sie dann wieder zusammen wären. Albern, ja, dass wusste sie selbst. Nun hatte sie eine neue Familie im Institut gefunden, so fand sie jedenfalls und das war es, was sie sich immer gewünscht hatte und wünschen würde: bitte keine Veränderungen in ihrem Leben mehr, jedenfalls nichts, was hieß, dass sie wieder das Instut verlassen müsste.
Schon bald hatte sie aufgehört um die Wette zu eifern, was sollte das auch, es sollte ja alles schön aussehen.Sie liess ihren Blick über die Backbleche schweifen und musterte grinsend die paar schiefen Plätzen, die unter der breiten Masse sicherlich als erste herrausstechen würden.
Sie drapierte die letzten Plätzchen auf die Bleche und suchte dann den Raum nach Tom ab.Wo war er nur ?
Irgendwie schien es ihr als würd er mit dem Gewusel hier verschmelzen sodas man ihn nicht sehen kann.oder war er einfach durch die nächstbeste Wand gelaufen und hatte sie jetzt allein gelassen?
Als sie ihn dann am Küchenschrank lehnen sah, lächelte sie und ging zu ihm herrüber.Verstohlen, so das es nicht sofort auffiehl schob sie ihre Hand in die seine und lehnte sich an ihn.
"Die Plätzchen werden sicher gut."Sie blickte zu ihrem neuen größen Bruder hoch und lächelte verträumt vor sich hin, froh darüber das sie einen Ruhepol gefunden hatte, der ihr half und der sie verstand.Sprich jemand der für sie da.
Hmmmmm... eigentlich hatte er sich ja nur einen Kaffee holen wollen und wäre auch fast wieder rückwärts aus der Tür, als er die eingemehlten Schüler bemerkte - nicht, dass sie ihn noch zum Mitbacken degradierten -, aber schließlich trat er doch nicht den Rückzug an. Er war ja ein Superheld mit Superkräften... und so weiter und so fort. Da konnte er ja schließlich auch unbeschadet durch das Krisengebiet Weihnachtsbäckerei marschieren.
Vielleicht hatten sie auch schon was gebacken, dann stellte er sich als persönlicher Weihnachtsbäckerei-Vorkoster zur Verfügung. Vollkommen ohne Hintergedanken und so.
"Kommt ihr mit dem Backen voran?"
Warum hörte sich alles, das Scott sagte, wie ein Befehl an?
Anmarsch! Teig anrühren! Teig ausstechen! In den Ofen damit! Mir einen Teller davon rüberwachsen lassen! Aber so hatte er es natürlich überhaupt nicht gemeint. Aber gab es etwas Unpassenderes als einen Mann in einer Küche, in der Plätzchen gebacken wurden? Wohl kaum! Also zack zack, Hände waschen und mir einen Kaffee bringen... der Boss brauchte Koffein intravenös. Er fuhr sich das Haar zurück und sah mal über Ashleys Schulter auf ihre Kunstwerke.
"Sieht sehr gut aus."
Also... so wie er das mal mit einem Laienauge beurteilen konnte. Wenn sie auch so schmeckten, wie sie aussahen, hatte er bald ein Kampfanzugproblem! A propos; er musste nachher noch in den Dangerroom.
Eleanora hatte gerade die Tür des Ofens geöffnet und die Bleche heraus geholt als ihr Boss in der Tür stand und einigermaßen ratlos über das Gewusel schaute.
Sie grinste innerlich und mahnte sich selbst an, ihm zu helfen.
"Mr Summers... wenn sie jetzt nicht sagen, dass sie der herrliche Duft in die Küche gezogen hat, dann gibt es morgen früh keinen Kaffee."
Sie lachte leise und schüttete die Plätzchen vom Blech in eine große Schüssel, die sich dank der fleißigen Bäcker und vollen Bleche auch schnell füllte.
"Ob sie mit Karl die Position unseres Vorkosters einnehmen wollen? Dann wäre es jetzt nämlich so weit."
Einladend schaute sie zu Karl und Scott und schenkte einen Pott Kaffee ein, den sie Scott unter die Nase hielt. Ohja... ein bischen kannte sie ihren Chef.
Also das ließ er sich ja nicht zwei Mal sagen und so legte er seine Hand kurz auf Karls Schulter. Sie waren jetzt die offiziellen Vorkoster und mussten sich beeilen, bevor Ororo hier reinsah... mit ihrem Süßigkeitenappetit war nicht zu spaßen! Sie würde im Schokowettessen in der Kategorie Mittelgewichtsklasse (natürlich nur vorübergehend!) als klare Siegerin hervorgehen!
Also probierte Scott mal und ließ sich anfangs auch nicht anmerken, ob es ihm schmeckte oder nicht. Aber dass er gleich nochmal eins nahm, sagte ja schon alles, oder?
"Wow, sind die gut..."
Er würde Jean welche mitbringen.