Vollständiger Name: Skye „Cha’tima“ van Agteren
Spitzname: Guess von „Guess who’s being ‘different’ again“
Codename: none as of yet
Mutation: abstrakte Kreaturengenese und /-kratie(wird noch umbenannt) [Vorschlag: Kreaturen Epiklesis]
Alter: 17 [Natürlich seit diesem 2. November, aber da war sie ja noch nicht am Institut]
Geburtstag: 2. November 1988
Geburtsort: Gemeinde Vlissingen, Provinz Zeeland in den Niederlanden
Beruf: Schülerin
Aussehen:
Größe: 174cm groß
Gewicht: ca. 60
Haare: hell braun, etwas über Schulter lang, leicht gewellt
Augen: azurblau, meist geschminkt und oft hinter einer Sonnenbrille
Charakter: Skye wirkt nach außen hin wohl auf die Meisten launisch, wenn nicht gar widersprüchlich. An einem Tage mag sie laut lachen und ständig ein Lächeln auf den Lippen haben, am nächsten ein fast bosartiges Grinsen und am Tage drauf kann ihr Gesicht fast vollkommen ausdruckslos sein. Wenn die Leute in ihren Kopf schauen könnten, wäre das alles wohl einfacher zu verstehen. Es wäre zu weit, zu behaupten Skye besitze eine gespaltene Persönlichkeit, es ist allerdings eine Tatsache, das sie in ihrem Kopf nicht ganz alleine ist.
Vorlieben: Skye liebt das Meer und den für sie dazugehörigen Strand, gern führt sie lange tief sinnige oder absolut wirre Gespräche, denen ein Außenstehender wohl kaum folgen können wird
Abneigungen: zu viel Körperkontakt, ist ihr zu wider, sie ist nicht so der touchy-feely Typ, zusätzlich hat sie eine überaus große Abneigung gegenüber Schweiß, ob nun ihr Eigener oder der von Anderen; Skye hasst es von Außen Zwänge auferlegt zu bekommen, wohl auch da sie damit nicht groß geworden ist
Hobbies: Ihre Gedanken zu Papier bringen, meist in bildlicher Art, und am Rechner nachbearbeiten, Gitarre üben, chatten und durchs Netz surfen, schwimmen gehen
Freunde:
# bester Kumpel Bartholomeus Vanderzee, genannt Barth ~ Schüler, seit dem 22.08.05 17 Jahre alt
# Freundin Francisca Vanderspeigle, genannt Frisca oder Francs ~ Schülerin, seit dem 2.12.04 16 Jahre alt
Familie:
# Vater Henrick „Ahote“ ~ Modephotograph, seit dem 6.04.05 49 Jahre alt
# Mutter Mina „Makawee“ ~ Modedesignerin, seit dem 9.05.05 53 Jahre alt
# Schwester Lien „Angeni“ ~ Model, seit dem 3.01.05. 29 Jahre alt
# Bruder Krisoujn „Ohanzee“ ~ angehender (Kunst-)Photograf, seit dem 15.06.05 21 Jahre alt
# Cousin Espen ~ Kunststudent, seit dem 30.07.05 22 Jahre alt
Geschichte:
Skye wurde an einem kühlen Abend im Spätherbst im Hause ihrer Eltern geboren.
Ihre Kindheit verlief eigentlich ziemlich, nein grundsätzlich sogar völlig normal. Viel normaler als man es bei ihrer Familie vielleicht erwartet hatte. Man möchte meinen, das Eltern denen ein solcher Hang zur Eigensinnigkeit nachgesagt wird, hätten mehr auf ihre Kinder abgefärbt. Nun ja, das haben sie ja auch, zumindest die indianischen Ordensnamen kommen sicherlich nicht von ungefähr, sondern von der ortansässigen Glaubensgemeinschaft der amerikanischen Ureinwohner (wobei natürlich kein Mitglied auch nur entfernt verwandt mit eben diesen ist), der die Van Agterens angehören. Und Lien haben die Eltern so sehr für ihre Welt begeistern können, das sie ebenfalls in die Branche einstieg, so früh wie es ihr möglich war.
Skye und Krisoujn hingegen lebten in ihrer eigenen kleinen Welt, um genau zu sein, lebte Kris wohl am ehesten von allen Familienmitgliedern auf der Erde und Skye in einer, die die meisten wohl noch entfernt an Alice’s Wunderland erinnern möge. Wobei gesagt sei, das die Familie nicht mehr Drogen konsumierte, als andere Niederländer, Skye im expliziten, sogar noch sehr viel seltener. Allerdings scheint das wohl doch gar nicht so abwegig, schliesslich braucht ein Kind mit Fantasy keine Drogen um anders zu denken als der Rest.
Anfangs, als Lien noch zu jung war, wurden die Kinder oft mitgenommen, wenn die Eltern zu Vernissagen oder Aufnahmen unterwegs waren. Später dann wurden die 3 immer öfter unter Lien’s Aufsicht zu Hause belassen. Da Lien ihre Geschwister zwar liebte, aber in diesem Alter eher Interesse an Jungs als an dererlei Dingen für die sich ihre kleinen Geschwister hegte, waren Kris und Skye sehr oft für sich in solchen Phasen. Somit war es auch nicht verwunderlich das die beiden jüngeren Geschwister ein sehr enges Verhältnis zueinander entwickelten.
Genauso war es wohl mit ihrem Cousin Espen, dessen Eltern verstarben als er 11 war. Skye’s Eltern übernahmen das Sorgerecht für den Jungen, doch da seine Eltern bereits zu Lebzeiten das Internat ausbezahlt hatten auf das er bis ans Ende seiner Schullaufbahn gehen sollte, wurde er auch auf dieser Schule belassen. Nur zu den Feiertagen und in den Ferien kam er zu Skye’s Familie nach Hause und verbrachte dann seine Zeit mit Kris und Skye.
Da Skye’s nicht anverwandte Freunde zu den Feiertagen meist sowieso nicht zu Hause waren, Barth besuchte fast immer seine Verwandten in Belgien und Francs ihre in Amsterdam, kam ihr das sehr gelegen. Zumal sie Espen fast noch näher steht als ihrem eigenen Bruder, obwohl sie ihn seltener sieht. Es liegt wohl daran das Espen einfach etwas abgehobener und abgedrehter ist, nicht so bodenständig wie Kris.
Wenn gerade mal keine Feiertage waren verbrachte Skye ihre meiste Zeit mit Barth, ihrem besten Kumpel. Egal ob im Kino, am Strand oder unter einer Brücke beim sprayen, die zwei hatten eigentlich immer ihren Spaß. Hin und wieder ist auch Frisca dabei, doch da ihre Eltern Barth für einen schlechten Einfluss halten verbrachte Skye eher Zeit mit Frisca wenn Barth mal keine Zeit hatte. Ausserdem hat sie immer gegrübelt ob die nun mit Francs befreundet war oder Lien, weil sobald Lien mal zu Hause war, war Skye für Francs vollkommen uninteressant. Ausser Lien wollte das Skye eben mit macht. Na ja, aber sonst war mit Frisca auch immer Spaß zu haben.
Der tiefste Einschnitt in Skye’s Leben war wohl der, das Kris vor 3 Jahren an die Hochschule ging, an die gleiche Kunsthochschule an der Espen schon seit einem Jahr studierte. Auch wenn sich die Geschwister in den letzten Jahren schon etwas auseinander gelebt hatten, hatte es trotzdem etwas so drastisches, als Krisoujn’s Zimmer plötzlich unbewohnt war. Ausserdem war Skye wohl auch etwas eifersüchtig, das Kris und Espen nun soviel Zeit miteinander verbringen konnten, ohne sie. Das Ganze ging ihr so nahe, das sie dem drängen ihrer Mutter nachgab und auf eine Modeschule in der nähe der Hochschule wechselte. Allerdings hielt sie es da nicht lange aus, das ganze Gehabe der Schule und Schüler war ihr zuwider und sie war viel zu weit weg von Barth.
Also wechselte sie bereits im ersten Monat zurück an die Schule für Kinder von besser verdienenden, wie Barth und sie ihre eigene Schule immer nannten.
Der Wechsel an sich hatte der Freundschaft zwischen Barth und Skye keinen Abbruch getan, auch wenn er wohl noch einige Zeit etwas gekränkt war. Was Francisca allerdings anbelangte, so schien die Freundschaft seit dem an einem seidenen Faden zu baumeln, doch Skye konnte über ihr Gehabe nur mit den Schultern zucken.
Ihr Leben ging weiter wie zuvor. Strand im Sommer, Kino im Winter. Zeichnen zu Jederzeit. Francs konnte selbst entscheiden, ob sie daran Teil haben wollte oder nicht. Allerdings schein Francs sich bis heute nicht recht entschieden zu haben, mal so mal so. Wobei sich ja auch alles verkomplizierte als sie endlich ihren heiß ersehnten Modelvertrag bekam und seit dem eben nicht mehr so viel in Vlissingen anzutreffen war.
Auch Barth beendete seine Schulkarriere vorzeitig und begann eine Ausbildung zum Informatiker.
Es verringerte die Zeit die die Beiden miteinander verbrachten kaum, auch wenn Barth nun ein paar andere Sorgen hatte, als wie er sich um die Hausaufgaben drücken konnte.
Allerdings fing dadurch angestoßen auch Skye damit an sich Gedanken um ihre Zukunft zu machen. Sie wusste noch kein Stück in welche Richtung sie sich entwickeln wollte. Die Fragen wurden ihr allerdings auch abgenommen, als das mit ihrer Mutation raus kam. Das zog doch einiges an Aufruhr nach sich. Zuerst war überlegt worden, Skye in die USA in ein Reservoir zu den Ureinwohnern zu schicken, doch als sie sich bei der Entfernung sträubte, beschränkten ihre Eltern die Suche nach eventuellen Helfern auf ihre Nachbarländer. Durch das weit verstrickte Netz an Bekannten das die Eltern durch die Modebranche sowie ihre Glaubensgemeinschaft eben hatten, wurden sie irgendwann, über viele Ecken, nach Schottland weiter verwiesen.