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Dieses Thema hat 65 Antworten
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Juliece Offline

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Beiträge: 354

03.03.2005 14:55
[01.08.05] Glasgow Antworten
Wieder zog er an seiner dicken kubanischen Zigarre und starrte sie weiter ruhig an.

Julie hasste dieses Gefühl zu wissen, dass gleich etwas kommen würde, was sie ganz und gar nicht erfreuen würde.
"Äh - Mr. Stevens...", begann sie und erhoffte sich Antworten darauf, was sie in dem Büro des Direktors erwartete.
Dieser erhob die Hand und brachte Juliece damit zum Schweigen.
Er nahm einen Schluck seines Kaffees, der mittlerweile erkühlt war.
Der Mann ihr gegenüber strahlte eine unglaubliche Ruhe aus und gleichzeitig enormen Hass und Selbstsicherheit.

Julie zupfte an den Rockzipfeln ihrer Schuluniform. Sie war nervös und dies war für sie eine Seltenheit.
"Mr. Stevens, ich weiß wirklich nicht, was - " Wieder hob er die Hand, jedoch diesmal begann er selbst darauf zu sprechen. Juliece fühlte sich plötzlich so klein und unbedeutend.

"Vor einer Stunde hatte ich ein Meeting mit einigen besorgten Eltern der Schule. Sie haben mir von etwas berichtet, das mir selbst noch nicht geläufig war."
Er stand auf und Julie sah zu ihm hoch und runzelte die Stirn.
"Was war ihnen - "
"Ms. McKenzie, jetzt rede ich! Sie haben mir davon berichtet, dass ihr Kinder Angst davor haben in die Schule zu gehen, weil sie davon gehört haben, dass ein Mutant auf diese Schule geht." Er sprach dieses aus, als sei es eine Selbstverständlichkeit.
Juliece schluckte. Sie hatte nicht darüber nachgedacht, was passieren könnte, wenn der Direktor davon erfuhr.
"Ich - äh - ", begann sie, doch ihr wurde wieder das Wort abgeschnitten.
"Sie werden verstehen, dass ich die erforderlichen Maßnahmen treffen muss... Wenn sich Schüler, Lehrer oder Eltern in ihrer Würde verletzt fühlen, dann kann ich es nicht erlauben, das etwas an unserer Schule ist, das den Frieden stört."
Juliece sah ihn an und konnte es nicht fassen. ETWAS? Hatte er tatsächlich ETWAS gesagt?
Mit diesem einen siplen Wort hatte ihr Gegenüber grade ihr ganzes Selbstvertrauen zerstört. War sie nur ein Etwas? War sie kein Individuum mit einer eigenen Meinung? Mit Freunden? Mit Gefühlen? War sie dadurch, dass sie etwas anders war und besondere Fähigkeiten hatte kein Mensch mehr? War sie jetzt nur noch ein Etwas in einem kleinen Satz?
Julie hatte verstanden. "Sie wollen, dass ich gehe?"
Mr. Stevens sah sie an und nickte schließlich. "Wir sind eine renomierte Privatschule... Vielleicht die renomierteste Schottlands und wir bieten unseren Schülern alle Freiheiten und ein Programm außerhalb der Schule. Wenn die Regierung herausfindet, dass wir einen Mutanten auf der Schule haben, würden sie uns das Buget - "
Diesmal war Julie es die den Direktor unterbrach.
"Vergessen sies. Sie müssen sich nicht die Mühe machen mich hinauszuwerfen. Ich werde meine Bücher holen und erhobenen Hauptes von alleine gehen."
Sie stand auf und der Direktor machte keine Anstalten sie aufzuhalten...

3 Stunden später...

Hass... Angst... Trauer... Schmerz... Freude... Liebe... Leidenschaft... Hoffnung...

Juliece lief durch die Straßen von Glasgow, nicht genau wissend wohin sie eigentlich lief.
Sie hatte ihre Schulbücher in dem Rucksack.
Von allen Seiten strömten Gefühle auf sie ein und sie wusste nicht mehr, welche nun ihre eigenen waren.
Tränen rannen ihr über die Wangen und sie blickte starr auf den grauen Asphalt. Ihre Gedanken kreisten darum, was nun passieren sollte. Keine Schule würde sie annehmen, wenn sie herausfanden, was sie war. Ein Mutant... ein etwas...

Sie schluckte und lehnte sich gegen eine Wand. Sie sah sich um und stockte. Wo war sie? Diese Gegend kam ihr ganz und gar nicht bekannt vor...

Colum Offline

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Beiträge: 201

03.03.2005 18:34
[01.08.05] Glasgow Antworten
Juliece schien es gar nicht gemerkt zu haben, aber unbewusst hatte sie sich dem Gelände der "University of Glasgow" genähert. Das Hauptgebäude konnte einem mit seiner ganzen Pracht durchaus überrumpeln, wenn nicht sogar erschlagen. Die hohen Türme ragten auf, als wollten sie gleich hier und jetzt den Himmel berühren. Selbst hier und an dieser Mauer roch die Luft nach Wissen. Wieviele junge Menschen hatten hinter diesen Mauern wohl schon Träumen nach gejagt? "Via, Veritas, Vita" lautete das Motto der Universität und für Colum war es nicht nur ein Motte, es war eine Lebenseinstellung. SEIN Weg, SEINE Wahrheit, SEIN Leben.

Der Mann der sich gerade eben mit diesen Gedanken befasste war ein groß gewachsener Kerl dem die dunklen Haare leicht vom Kopf abstanden. Er wirkte ein bisschen dünn, vielleicht sogar schmächtig für seine Größe. Dafür verkörperte er das Bild eines Akademikers, große grüne Augen die wissbegierig die Welt erkundeten und unter denen dunkle und lange Schatten lagen. Ergebnisse der letzten beiden Tage und Nächte in denen er sich auf seine Klausur hatte vorbereiten müssen.

Im Moment war er blind für seine Umgebung als er sich auf den ordentlich angelegten Kiesweg in die Knie beugte und eine Handvoll kleiner Steine aufhob. Er müsste einen ganz ähnlichen Tag wie Julie gehabt haben, zumindest ließ sich das schlussfolgern als er in blindem Zorn in Richtung Parkplatz maschierte. Dort stieg er nicht etwa in seinen Wagen. Nein, er wog die Steine in der Hand und visierte den dunklen Mercedes seines Profs an. Mit einem Grinsen, dass mehr Schmerz als Hähme ausdrückte, presste er einen der Steine in den Lack des Wagens -und damit in den Stolz seines Profs- und zog den Stein einmal über die Fahrerseite. DER hatte ihn das letzte mal so gedemütigt!

Juliece Offline

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Beiträge: 354

03.03.2005 19:28
[01.08.05] Glasgow Antworten
Julie blieb unschlüssig an der Wand Mauer stehen. Sollte sie weiter gehen oder sollte sie umkehren und den Weg zurück finden?
Zurück gehen? Wie konnte sie. In ein Leben voller Hass und Abneigungen, wo sie jemand war, der verachtet wurde und sogar gehasst und seelisch getreten?
Nein! Sie würde nach vorne blicken, ihr Leben weiter leben...
Also ging sie weiter und führte ihren Weg ins Ungewisse fort und bog um eine Ecke.
Sie kam auf einen großen Parkplatz von einem noch größeren Gebäude.
Über dem Eingangsbereich stand groß geschrieben: University of Glasgow.

Sie runzelte die Stirn. Der Schmerz und der Hass kamen wieder in ihr auf und sie lehnte sich gegen eines der Autos.

Plötzlich hörte sie Schritte und eine unglaubliche Wut und Schmerz kamen in ihr auf und sie regestrierte, dass diese nicht von ihr waren.
Sie dukte sich hinter dem Auto, denn sie war nicht gespannt darauf sich von jemandem Ärger einzuhandeln.

Mit scharfen Augen beobachtete sie den jungen Mann,der sich an einem sehr teuer aussehendem Auto zu schaffen machte und es scheinbar aus blinder Wut und tiefen Schmerz zu zerstören schien.

Colum Offline

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Beiträge: 201

03.03.2005 19:50
[01.08.05] Glasgow Antworten
Mit einem wütenden Tritt gab er dem Reifen des Wagens das Letzte. Allerdings verzog er schon im selben Augenblick das Gesicht und presste die Lippen zusammen. "Aua". mit einem schnauben ließ er die restlichen Steine auf den Baden fallen und drehte sich um, um nun endlich das Gelände zu verlassen.

Eigentlich passten solch impulsiven Handlungen gar nicht zu ihm und jetzt wo die Wut sich gelagt hatte tat es ihm auch schon wieder Leid. Aber gut, was sollte es? Mit einem gequälten Gesichtsausdruck atmete er ein und blickte auf. Ihm war so, als hätte er gerade etwas gehört?

Juliece Offline

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Beiträge: 354

03.03.2005 19:57
[01.08.05] Glasgow Antworten
Juliece schaute hinter dem Auto hinter dem sie sich versteckt hatte hervor.
Der Mann der nur wenige Meter von ihr entfernt stand hatte aufgehorcht.
Er wusste, dass jemand da war.
Für sie gab es 2 Möglichkeite, entweder wieder weglaufen oder mit dem Mann zu reden.
Auch er schien große Probleme zu haben.
Sie atmete tief durch und kam hinter dem Auto hervor.
"Ehm... Hi!"

Colum Offline

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Beiträge: 201

03.03.2005 20:14
[01.08.05] Glasgow Antworten
Colum setzt erschrocken einen Schritt zurück und erbleichte bis unter die Haarwurzeln. Hatte er gerade wirklich aufgehorcht? Nein, jetzt stellte sich für Julie heraus, dass Colum in Gedanken gewesen war. Mit einem hilflosen lächeln fuhr seine rechte Hand in sein Haar am Hinterkopf um es glatt zu streichen. Er räusperte sich und zur offensichtliche Überraschung zu seiner schmächtigen Gestalt war seine Stimme tief. Wie bei einem gutmütigen Märchenerzähler. Hallo

Juliece Offline

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Beiträge: 354

03.03.2005 20:20
[01.08.05] Glasgow Antworten
Juliece lächelte freundlich. "Hi... äh... ich bin Juliece, Gefühlswrack...", stellte sie sich mit einem schelmischen Lächeln vor.
Sie wusste nicht genau, warum sie sich ihm eigentlich vorstellte, aber er schien doch etwas an sich zu haben, was Juliece beeindruckte.
"Scheint so, als sei ihnen der Mensch, dem dieses Auto gehört nicht sehr sympatisch?!", stellte sie mehr fest als sie es fragte.

"Ich meine diese Steine waren sicher nicht zufällig in ihrer Hand..."

Colum Offline

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Beiträge: 201

03.03.2005 20:47
[01.08.05] Glasgow Antworten
"Ja, also eigentlich...mach ich sowas nicht. Ich...." er brach ab. Auch wenn er ein wirklich schlaues Köpfchen war und so einiges auf dem Kasten hatte, war er im Umgang mit Personen immer ein bisschen unbeholfen. Er schielte -gereizt- zu dem Wagen und sah dann zurück zu dem Mädchen. Er reckte das Kinn, es war besser wenn sie das Gelände verließen, bevor sein Prof ihm noch die Polizei auf den Hals hetzte. Im laufen stellte er sich vor, im Zeichen des schottischen Singsang- Dialekt." Colum McNara." er zog die Nase in Falten und griff nach seiner kleinen Tasche in der er seine Utensilien verstaut hatte. Es war einfach ein schlimmer Tag. es klang fast so als wollte er sich erklären.

Juliece Offline

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Beiträge: 354

03.03.2005 22:03
[01.08.05] Glasgow Antworten
Julie nickte verständnisvoll. "Das müssen sie mir nicht sagen... ich habe auch einen grauenvollen Tag hinter mir!", stimmte sie ihm zu.

"Wenn ich fragen darf, was ist ihnen denn so grauenvolles zugestoßen, dass sie zu solchen Maßnahmen greifen. Sie müssen es mir nicht erzählen, wenn sie nicht möchten!"

In keinem Falle wollte sie eine Art Seelsorgerin sein, doch vielleicht war es besser, wenn sie mitjemandem redete, dem es noch schlechter ging als ihr, um ihren richtigen Weg zu finden.

Colum Offline

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Beiträge: 201

03.03.2005 22:43
[01.08.05] Glasgow Antworten
Er winkte ab, er war nicht gerade jemand der gern über sich erzählte, zudem war er an und für sich sowieso eher ein ruhiger Typ und zog einer Unterhaltung meistens ein gutes Buch vor. "Wie ärs wir gehen einen Kaffee trinken und stöhnen und dabei gegenseitig etwas vor?" Das durfte ja wohl nicht wahr sein oder? Er hatte gerade ein MÄDCHEN angemacht. Er errötete so stark, dass sich sogar seine Ohrläppchen verfärbten. So wie es sich angehört haben musste war es niemals gemeint. Ehrlich nicht. Er hatte nämlich gar nicht viel für Frauen oder in dem Fall, Mädchen ürbig. Das hiess zwar nicht, dass er schwul war. Aber Frauen brachten bekanntlicherweise NUR ärger. Er hatte sie eigntlich nur auf einen Kaffee eingeladen weil er sicher gegen wollte, dass sie ihn nicht vielleicht doch noch verpetzte.

Na gut, vielleicht wollte er im Moment auch einfach nicht allein sein und wenn schon mit jemandem zusammen sein, dann doch lieber eine Fremde anstelle einer aus seiner verrückten Familie

Juliece Offline

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Beiträge: 354

04.03.2005 13:28
[01.08.05] Glasgow Antworten
Juliece lächelte, mehr über das gefühl, das er aussandte, als würde die Einladung.
"Ich gehe gerne mit ihnen einen Kaffee trinkne, Mr. McNara und über das stöhnen unterhalten wir uns dann später!"

Wieder huschte ein seichtes Lächeln über ihre Gesicht.
"Seinen sie sicher, dass ich das hier niemandem erzähle. Eher würde ich selbst mitmachen, nur das das Opfer dann das Auto meines Direktors sein würde."

Colum Offline

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Beiträge: 201

04.03.2005 13:44
[01.08.05] Glasgow Antworten
So ein Mist warum musste sie ausgerechnet das Teil mit dem Stöhnen komentieren? Er räusperte sich verlegen un fuhr sich mit der Zungenspitze über die irgendwie trockenen wirkenden Lippen. "Direktoren, Professoren..wo liegt denn da der Unterschied?" zum ersten mal fiel die Spannung von ihm einen Moment lang abzufallen. Er grinste sie schelmisch an. Genau genommen war er doch auch nur ein Junge, ein Junge bereit zum Streiche aushecken.

Er ging mit ihr die Straße hinunter, keine 500m weiter gab es nämlich sowas wie ein Lernkaffee in dem die Stutenden zwischen den Vorlesungen hinein huschten um schnell etwas zu essen oder einen Kaffee zu trinken.

Ganz gentelman-like (wie man es einem waschechten Highlander gar nicht zutrauen würde) hielt er ihr die Tür auf, bugsierte sie in dem gut besuchten Café ins hinterste Eck, wo er nämlich nicht gegen die Geräuschkulisse anschreien müsste. Das Café war sehr einfallslos eingerichtet. Theke, Stühle, Tische...fertig war es. Aber Colum mochte es trotzdem, vielleicht weil die Luft hier auch irgendwie nach Wissen roch?

Aufmerksam zog er ihr den Stuhl zurecht und würde ihr sogar die Jacke abnehmen. Seine Brüder zogen ihn wegen seinem Verhalten immer auf, gut...seine Brüder waren auch unsensible Klötze. Colum hingegen...war einfach kultiviert.

Juliece Offline

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Beiträge: 354

04.03.2005 14:11
[01.08.05] Glasgow Antworten
Julie zog die Augenbrauen hoch. "Wow, wer hätte sich denken können, dass jemand, der Autos zerkratzt so höflich sein kann?", fragte sie, senkte ihre Stimme dabei, war jedoch nicht abwertend, denn sie konnte nur zu gut nachvollziehen, wie er sich fühlte.
Sie setzte sich und sah ihn.

"Nun? Was hat sie denn so aufgeregt, dass sie zu solchen Maßnahmen gegriffen haben, Mr. Mc.Nara?"

Colum Offline

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Beiträge: 201

04.03.2005 14:32
[01.08.05] Glasgow Antworten
Er rümpfte kurz die Nase. Hatte sie das jetzt abwertend gemeint? Zugegeben da war er schon so ein bisschen paranoid, schließlich wurde er genau deswegen immer aufgezogen. Er schlug halt einfach mehr nach seiner Mama...hoffte er zumindest...er wusste es nicht...schließlich war sie seit 19 Jahren tot. Er schluckte und hob die Hand um der herumwuselnden Kellnerin zu zeigen, dass er gern etwas bestellen würde.

"Das ist so..." begann er und brach ab als müsste er sich die eigentlichen Worte zurecht legen. "Ich weiss, dass ich sehr gut bin indem was ich mache." Nein, er war nicht eingebildet es klang eher nach gesundem Selbstbewusstsein: Zumindest in dieser Sache. "Allerdings sieht mein Professor das nicht so." er hielt inne als die Kellerin an ihren Tisch kam und ließ zuerst Julie bestellen, dann erst bestelle er sich einen Kaffee -einen schwarzen Kaffee- und ein großes Stück Schokoladenkuchen. Er wartete bis die Kellnerin sich entfernt hatte ehe er an seiner Erzählung anknöpfte. "Er beurteilt mich nicht fair. Er sagt er könnte mir erst eine eins gebe n wenn er wüsste, dass ich besser bin als er. Soll im Klartext heissen, dass er keine Einsen vergibt." Hey, dass hier war Schottland und die Schotten an sich waren schon ein ziemlich schwieriges Völkchen. Als er sich jetzt vorbeugte und Julie ansah blitzte es in seinen grünen Augen kämpferisch auf "Ich bin besser als er." vielleicht war es vermessen sowas zu sagen, schließlich war Colum Student und kein Professor. Aber im Leistungsverhältniss war Colum sehr viel cleverer, sehr viel ehrgeiziger, sehr viel motivierter als der Professor, dass in Colums Alter gewesen war.

Juliece Offline

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04.03.2005 15:27
[01.08.05] Glasgow Antworten
Julie hatte sich einen Cappuccino und ein Stück Käsekuchen bestellt. Mit gespitzen Ohren hörte sie Colum aufmerksam zu und nickte.
Langsam legte sie ihre Arme auf den Tisch und sah ihn eindringlich an. "Ich glaube ihnen, dass sie besser als er sind!", antwortete sie ihm darauf und meinte dies aufrichtig.

"Sie sollten nicht an sich zweifeln und schon gar nicht von ihm unterkriegen lassen. Wenn er ihre Fähigkeiten nicht zu schätzen weiß, dann ist das nicht ihre Schuld. Sie haben diese 1 bestimmt zu mehr als 100% verdient doch ihr Professor will sich nicht eingestehen, dass er dann zugeben müsste, dass es jemanden gibt der besser als er ist - "

Als die Kellnerin mit ihren Bestellungen kam hielt Julie inne. Sie wusste nicht, ob Colum diese kannte und sie wollte ihn nicht in zusätzliche Schwierigkeiten bringen.

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