Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Was vertragen, Raguel wusste wahrscheinlich gar nciht wi recht er damit hatte.
"Ist das so Offensichtlich?" fragte er und sah an sich herunter.
"Ich glaub kaum das die mich mit diesen Kleidern überhaupt irgendwo reinlassen. Es wär wohl besser wenn ich einfach gehe..." murmelte er und wurde zum schluß hin immer leiser.
Wieder sah er ihn skeptisch an, bevor er dann auch aufstand und ihm hinterher lief. Am besten war es wohl nicht zu widersprechen, dachte sich Milo. Wahrscheinlich auch weil Raguels letzte Satz ziemlich nach einem Befehl klang.
"Ich hab aber kein Geld um das zu bezahlen..." stammelte er
"Wirst du nicht brauchen." Ihm zuzwinkernd schob er die Tür auf. Der wohlige Geruch von frischem Essen und gebackenem Brot schwang ihnen entgegen, gepaart mit dem leisen Gemurmel der Gespräche, die im Inneren vorherrschten.
So zielstrebig, als würde er sich hier auskennen, hielt Raguel auf einen Tisch in der Ecke, nahe der Küche zu und liess sich daran nieder.
"Aber..." Milo lies es es hatt wohl wieder keinen Sinn zu widersprechen.
Er setzte sich zu Raguel an den Tisch.
"Was wäre wohl gewesen wenn ich sie angefahren hätte?" scherzte Milo.
"Würde ich jetzt vermutlich nicht mehr mit dir hier langlaufen, sondern mich im Rollstuhl durch die Gegend schieben lassen - dann allerdings zur Strafe schon von dir", scherzte Raguel munter drauflos und verbreitete eine ansteckend gute Laune. Kurz senkte er den Blick und stierte auf die Karte, um sie Milo schliesslich hinüber zu schieben. Als er wieder aufsah war die Platzwunde auf seiner Stirn und das getrocknete Blut gänzlich verschwunden.
"Also, was willst du essen? Ich kann dir die..." Und nun stockte er, hob leicht den Kopf an, als würde er einer sehr leisen Stimme lauschen. ~Jetzt halt mal die Füsse still!~ Sariel und seine verdammte Eifersucht! Wo war er stehengeblieben? Ach ja... "die Lasagne empfehlen."
Dieser Raguel war ein Rätsel für ihn. Grade wenn er dacht ihn zu verstehen, tat er etwas das Milo zeigte das er es nicht tat.
Als er plötzlich mitten im Satz stoppte sah er ihn erneut mit einem seltsamen Blick an. Vielleicht hat er sich ja doch den Kopf schlimer verletzt als er dachte. Grade also Milo fragen wollte ob alles in Ordnung sei sprach er wieder weiter.
Einem knappen Nicken folgte die eindeutige Geste für den Kellner, der auch prompt an ihren Tisch heran trat. "Zwei Lasagne und Cola." Wollte er keine Cola, würde Milo jetzt schon mit der Entscheidung leben müssen, Raguel ging so langsam auch mal die Puste aus. Es war wirklich schwer genug sich auf seine Illusionen zu konzentrieren und dabei noch einen klaren Gedanken zu fassen - aber wenigstens stelle Milo wegen seiner Klamotten oder Raguels Wunde keine dummen Frage, das erleichterte die Sache schon mal ungemein.
Sich eine wenig weiter über den Tisch lehnend, blinzelte er kurz Milo an. "Warum bist du abgehauen, hm? Hast du was ausgefressen oder einfach nur Angst gehabt?"
"Warum ich abgehauen bin?" murmelte er leise.
"Ich glaube das sollte ich besser nicht erzählen. Sie wären sonst wohl gezwungen die Polizei zu rufen."
Er blickte auf den Boden und dann wieder zu Raguel.
"Ich bin selber ein ehemaliger Polizist. Aber deswegen solltest du dir keine Sorgen machen, ich hatte nicht vor dich zu inhaftieren. Ihm geht es übrigens gut, nur ein bisschen durcheinander." Das hatte er grade tatsächlich gesagt, aber wen meinte er denn nun mit 'ihm'?
Als der Kellner ihnen die Getränke brachte, lehnte sich Raguel wieder entspannt auf seinem Stuhl zurück und zwinkerte Milo kurz zu. Das etwas mit ihm nicht stimmen konnte war doch nur all zu deutlich, als sein blaues Auge nun wahrhaft himmlisch strahlte.
Lächelnd winkte Raguel ab. "Nur jemand, der ab und an den Polizeifunk mithört." Oder auch jemand, der nicht mitten in einem Restaurant über Mutantenschulen sprechen wollte. "Wir reden später darüber, ja? Iss erstmal was." Und als hätte er ihn damit herbei beschworen, trat der Kellner erneut zu ihnen an den Tisch und brachte beiden Männern das Essen.
"Du darfst mir aber gerne was über dich erzählen, wenn du möchtest", klärte Raguel schliesslich nach ein paar Bissen auf. "Hast du Geschwister?"
"Polizeifunk...hm.." murmelte Milo, war jedoch beruhigt das er diesen Mann doch nicht getötet hatte.
Die Aussage das sie später drüber reden werden, lies ihn jedeoch wieder stutzig werden.
Auch er begann zu essen nachdem der Kellner kam.
"Geschwister? Ja, eine jüngere Schwester. Aber ich hab sie schon ewig nicht mehr gesehen. Und es ist wohl auch ebsser so, ich will sie ja nicht in Gefahr bringen oder so."
"Man braucht seine Geschwister immer." Das er diesen Gedanken nicht nur laut aussprach, sondern auch recht unverschleiert in seinen Gedanken Preis gab war entweder ein extremer Rüffler an seinen Bruder, mit dem er ständig geistig verbunde war, oder es war ein Versuch der Wiedergutmachung - er konnte eben gar nicht ohne Sariel.
Ein wenig unwirsch darüber, dass er sich selbst grade voran stellte und nicht das Problem des Jungen, schüttelte er nur über sich den Kopf.
"Wenn du Lust hast, stell ich dir meine Familie mal vor. Allerdings warne ich dich gleich: Wir sind Iren." Was dann wohl soviel hiess wie: Mit extremer Gastfreundschaft und Herzlichkeit muss gerechnet werden!
"Aber jetzt iss erst einmal." Damit was an dich kommt, Junge - fügte er den Standardspruch seiner Mutter gedanklich an und konnte mal wieder ein verschmitztes Grinsen nicht unterdrücken. Raguel konnte man mit diesem kleinen aufblitzenden Schalk in den Augen ohne Zweifel abnehmen, dass er - wie auch sein Brüder - die grössten Lausbuben in ihrer Kindheit gewesen waren. Ob sie es jemals ablegen würden?
"Das sind sie wohl... die ganze Familie eigentlich. Naja was solls!?" murmelte Milo.
"Lassen sich alle Iren gerne umrennen?" scherzte er dann während er fertig aß.
Veritas & Aequitas Der Gedanke zauberte ein seltsames Lächeln auf Raguels Gesicht, ehe er den letzten Bissen tat und sich wieder Milo zuwandte.
"Das stimmt. Manchmal wollen die Menschen belogen werden. Aber sich selbst zu belügen kann nie der richtige Weg sein." Und nicht nur Milo läuterte er mit den Worten, sondern auch sich selbst für einen Moment.
Nach einem Moment des Schweigens, schob Raguel etwas Geld unter sein Glas und nickte Milo zu. "Also, willst du mit nach Inverness?"