Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Wahrscheinlich ist Chui die einzige, die glaubt dass sie ihre Gefühle so in der Öffentlichkeit noch halbwegs verbergen kann. Sie gibt sich ja Mühe, und dieser rosarote Nebel um ihren Verstand verhindert vermutlich, dass sie Trishas Grinsen und Julieces Kichern als das wahrnimmt was es ist... nämlich dass es ihr und ihrem Zustand gilt. Sie dreht sich, kaum dass sie sich wieder hingesetzt und einen Schluck von ihrem Tee getrunken hat wieder Colum zu und zusammen mit ihrem Blick ist auch gleich ihre ganze restliche Aufmerksamkeit ihm gewidmet. Selbst ihre Instinkte, die sonst immer alles heimlich mitprotokollieren und in Form erstaunlicher Intuition zum passenden Augenblick hervorbringen, schweigen sich aus, wahrscheinlich aufs Kreuz gelegt und ausgeknockt durch dieses perfide Gefühl, das sich einfach überall einschleicht und für merkwürdige Empfindungen sorgt.
Wellen von Hitze und Kälte zum Beispiel, als ihr Blick den seinen trifft, wie ein Traum in einem Traum. Ihr Herz legt einen Zahn zu und sie versinkt in diesem Blick wie im warmen Wasser einer marmornen Badewanne, umhüllt von Rosenblüten und ihrem Duft... bis er zwinkert und ihr zulächelt. Dann wird's nämlich zum Whirlpool. Sie lächelt zurück, erstmals ohne dass ein Reflex sie zurück- und kurzhält, einfach nur im Gefühl eines gegenseitigen Verständnisses ohne Worte, das sie noch nie hatte mit jemandem... und der Freude, dass er angefangen hat, auf diese Weise. Ja, ich mag dich auch... sehr sogar...
Und dieser Rosenblütentraum endet nicht etwa, sobald er sich Elayne zuwendet. Sie taucht erst wieder daraus auf, als sie ihre Frage stellt. Und plötzlich wird das imaginäre Wasser kühler. Raguel. Ja, was ist mit Raguel? Weiß er schon etwas. Nun wieder ernst und ebenso bangend gespannt wie Elayne wartet sie auf die Antwort. Die nicht gerade zur Beruhigung beiträgt... doch sie denkt nur daran, wie sehr es Colum belasten muß, so eine Antwort geben zu müssen. Sie mustert seine Hand, als er Elaynes Haarsträhne zurückstreicht. Wie sanft er ist. Nicht dass ihr das zum erstenmal auffällt... aber das ist es wert, mehrmals bemerkt zu werden.
Flatterhafte Verliebtheit wandelt sich... immer noch starke Zuneigung mischt sich mit Mitgefühl und dem Wunsch, zu helfen, wie auch immer das vonstatten gehen soll. Hauptsächlich natürlich Colum, aber auch allen anderen. Sie blickt kurz zu Trisha, die von den Geschehnissen genauso überrollt wurde und wird wie sie alle. Leise und geschmeidig erhebt sie sich, um an Colums Seite zu schleichen.. und nach einem Herzschlag des Zögerns legt sie ihm auch ihre Hand auf die Schulter, aus nächster Nähe.. jedoch ohne sich anzuschmiegen, nur ihr Blick ruht noch auf ihm und verspricht, ihm wieder beizustehen, wenn er sie braucht. "Und... was ist mit Rohey?" fragt sie leise. Bitte nichts Schlimmes! Bitte nichts Schlimmes mehr!
Willow schlenderte schnell die Treppen herunter. Das Knurren ihres Magens konnte sie wirklich nicht mehr verbergen. Als sie sich der Küche näherte, hatte sie bereits ein ungutes Gefühl. Als sie dann noch das leise Weinen und Schluchzen von Elayne vernahm, verlangsamte sie ihre Schritte abrupt.
Sehr vorsichtig und leise betrat sie die Küche. Stumm musterte sie die Anwesenden und versuchte die Situation besser einzuschätzen.
Weil er mit keinen Worten ausdrücken konnte, wie sein Herz blutete wiegte er das Mädchen einfach weiter im Arm, selbst wenn das bedeutete, dass er mit seinen eigenen Tränen würde kämpfen müssen. Lehrer, wie er auf den Gedanken gekommen war, hier zu helfen war ihm jetzt noch schleierhaft.
Als Chui zu ihm tritt und ihm die Hand auf seine Schulter legt, lächelt er sie gequält an. Sie ist so ein liebes Mädchen und er fragte sich ob das überhaupt schonmal jemand gesagt hatte. Doch anstatt er etwas zu ihr sagt, zieht er seine Schulter auf der die Hand liegt hoch und reibt seine Wange über ihre Fingerknöchel. Ein stummes Danke
"Rohey?" seine Stimme ist nicht ganz die seine aber er antwortet. "Ist glückliche Mutter zweier wunderhübschen Mädchen."
Sie löst sich dann doch schließlich von Colum, die Augen verquollen vom Weinen. Leise flüstert sie. "Danke." Dann lächelt sie sachte. Das mit Rohey war eine schöne Nachricht. Leben geht, Leben kommt.Sie sieht kurz zu den Anwesdenden.
"Ich gehe lieber." Sie steht auf. Sie musste jetzt einfach alleine sein.Den Kaffee packt sie fest, damit ihre Hände nicht mehr zittern.
Das mit Rohey war durchaus eine positive und erfreuliche Nachricht.
Julie sah zu Elayne auf und kniff die Lippen zusammen und nickte. "Okay", sagte sie leise.
Sie wollte für ihre Freundin da sein, aber nicht aufdringlich sein und ließ sie vor erst lieber alleine.
Sie sah auf ihren noch unbenutzen Teller. Ihr war mittlerweile der Appetit vergangen. Mit einem Zug leerte sie ihr glas und seufzte dann.
Joel sah besorgt zu Elayne.
Das alles musste ziemlich hart sein.
Aber vorallem auch für Jueliece, schließlich konnte sie auch die Gefühle der anderen spüren.
Zugegeben, das mit Raguel nicht sonderlich mitnahm, weil er ihn nicht kannte.
Aber diese Stimmung, die seit gestern abend herrschte war auch nicht gerade angenehm.
Julie seufzte. Zu viele Gefühle, zu viel negatives. Sie hatte doch vorhin etwas am schwarzen Brett gesehen. Wollte nicht Dr. Grey die Krankenakten anlegen oder so?
Da konnte sie doch jetzt hingehen, um sich abzulenken.
Vielleicht kam ja jemand mit.
"Kommt wer mir, zu Dr. Grey?", fragte sie und schaute in die Runde, in der Hoffnung, dass sie nicht alleine gehen musste.
Nachdem Elayne an ihr vorbeigegangen war, drehte sich auch Willow um. Sie wollte nicht stören. In dieser Situation war sie eine Fremde. So beschloß sie eine Weile draußen Spazieren zu gehen und ganz nebenbei noch mal nach ihrer Maschine zu sehen.
Nur flüchtig schaut sie auf, als Willow eintritt, zu nahe geht ihr Elaynes Trauer und vor allem die von Colum. Mal ganz davon abgesehen, dass ihr auch gerade Raguels Gesicht vor dem inneren Auge steht. Sie kannte ihn zwar kaum, aber die Aussicht dass er jetzt einfach so... erst Colums Lächeln, so gequält es auch immer sein mag, verdrängt es doch ihre Gedanken, und was er dann tut verursacht bei ihr selbst ein Lächeln, wenn es auch ähnlich traurig aussieht und weniger aufmunternd, wie sie es eigentlich wollte.
Die nachfolgende Nachricht allerdings läßt sie große Augen machen. "Oh..." Das ist ja eine erfreuliche Nachricht! Auch wenn ihr nicht ganz gefällt, wie er das sagt. Dennoch lächelt sie wieder. "Das ist ja toll... können wir sie denn dann überhaupt besuchen? Sie wird sicher Ruhe brauchen..." Ja, Ablenkung, Themawechsel, das wär jetzt gar nicht schlecht.
Leichte Freude keimte in Julie auf.
"Kommst du jetzt mit hin, oder willst du später gehen?", fragte sie Joel und sah ihn an, nachdem sie Elayne noch einmal seufzend hinterher gesehen hatte.
"Dann lass uns jetzt gehen!", bestätigte Julie lächelnd, atmete tief durch, richtete sich auf.
Sie würde Dr. Grey viel zu erzählen haben, denn sie konnte schon gar nicht mehr zählen, wie oft sie nun mehr im Krankenhaus aufgewacht war, wegen ihrer Zusammenbrüche, die nicht immer nur von der Empathie herrührten.
Colum fährt sich mit der Hand müde über das Gesicht und langsam geht ihm ein Licht auf, dass er vollkommen ungeeignet als Lehrer ist. Kindererziehung? Wo er seine eigene Gefühlswelt nicht auf die Reihe bekommt?
Er sieht Elayne und Julie hinterher, spannt die Schultern an als wollte er ihnen noch etwas hinterher rufen. Er lässt es. Eins ist sicher, er wollte nicht, dass es SO weiter ging. Er wollte doch strahlende Kinderaugen und keine weinende
"Hm?" er blinzelt Chui ein wenig verlegen an, bis es entgültig bei ihm ankommt was sie gesagt hat. "Doch. Rohey wird sich freuen euch zu sehen. Dany habe ich ja auch versprochen sie mitzunehmen. Ich denke wir fahren morgen, nachdem ihr die Sache mit Miss Grey erledigt habt, ja?" Morgen? Das hiess er würde noch eine Vorlesung schwänzen müssen und gerade jetzt wo ihn sein Prof sowieso hasste. Aber versprochen ist nun mal versprochen.
"Ich denke so gegen Mittag." Der Tag hatte einfach zuwenig Stunden
"Ähm... bis später." sagt sie Elayne, Juliece und Joel als die losgehen. Ja, die Krankenaktengeschichte. Sie wird später mal schauen müssen ob sie noch irgendwo ihr Impfbuch findet, aber allzuviel Dokumentenkram hat sie bei ihrem Auszug aus dem Heim nicht mitgenommen. Und seither ist ja schon wieder einiges an Zeit vergangen.
Kurz blickt sie sich zu Trisha um, der einzigen anderen Schülerin, die noch im Raum ist, dann gehört - natürlich - ihre ganze Aufmerksamkeit Colum. Da sie immer noch die Hand auf seiner Schulter hat, spürt sie wie sich diese verspannt, dass er irgendetwas tun will und es dann doch unterdrückt. Was immer ihm auf dem Herzen liegt... ihr könnte er es sagen. Aber nicht hier.
Langsam und ein wenig verlegen nimmt sie die Hand weg, als er sich ihr zuwendet und über den Rohey-Besuch spricht. "Ja, okay. Gegen Mittag. Ich freu mich schon." sagt sie in glaubhaftem Tonfall und es bleibt zu rätseln, worüber sie sich mehr freut... Rohey zu besuchen oder das zusammen mit Colum zu tun. Zumindest bei ihr hat er also erreicht was er sich wünscht, sie lächelt anstatt traurig zu sein.
Aber zuvor noch Dr. Grey aufsuchen. Sie wird das heute noch tun, dann steht dem morgigen Ausflug gleich gar nichts mehr im Wege. Solche Gedanken wälzt sie, während sie nach ihrer Teetasse angelt und sie austrinkt. Sie bleibt stehen, denn da ist sie Colum näher. Sie kommt auf die Idee, jetzt irgendwas zu sagen, aber die Nervosität baut in Windeseile eine Mauer auf... so dass sie sich beeilen muß, wenn sie noch hochspringen und diese überwinden will. "Und... was machst du... heute noch so?" Prompt schießt ihr das Blut in die Wangen. Aber etwas anderes ist ihr nicht eingefallen.