Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Sie sah der Serviette nach und dann zu Scott. Dieses wir war schon seltsam und hatte eine interessante Wirkung, aber egal. „OK, können wir“, meinte sie, wandte sich ab und ging auf die Tür zu. „Bis später Kinder“, fügte sie noch hinzu, als sie auch schon durch die Tür hinaus auf den Flur trat. Da auch dort ein paar Kinder waren, ging sie weiter zum Krankenzimmer.
Dany sah Scott und Jean hinterher und dachte bei sich, dass es keine leichte Aufgabe war Doktor Grey von dem Toten zu unterrichten und fragte sich gleichzeitig, ob Scott vielleicht etwas mehr wusste, schliesslich hatte er ihn hergebracht. Sie konnte nichts dafür, sie hatte sich ja bereits selbst gemahnt, dass sie sich nicht zu sehr einen Kopf darum machen sollte, aber es liess sie einfach nicht los. Wenn sie doch nur etwas tun könnte, einfach nur irgend etwas. Wie egoistisch von mir. Vermutlich wollte sie nur deswegen etwas tun, damit sie sich nicht selbst so nutzlos vorkam.
Als Chui sich in die Küche schob, hob Dany den Kopf an und wischte ihre trüben Gedanken fort.
"Hallo Chui."
Kurz sah sie von dem Katzenmädchen weiter zu Trisha. Ob sich die beiden kannten? Chui sah jedenfalls recht neugierig zu dem Mädchen hinüber. Dass sie sich ausgerechnet jetzt fragte, wann wohl der Unterricht beginnen und mit wem sie sich eine Klasse teilen würde, war nicht einmal sonderlich seltsam.
Sie kann Jean nur noch mit einem bestätigenden Nicken und Scotts Angebot mit einem "Ähm.. danke.." begegnen, ehe sie einen Blick auf die Pancakes wirft und ihr Magen beschließt ganz spontan, dass er auf jeden Fall einen davon haben will. Erstmal aber ist etwas anderes wichtiger. Einen Gruß erwidern zum Beispiel.
Sie löst ihren faszinierten Blick von Trisha und schaut zu Dany, weniger fasziniert und ein wenig schuldbewußt, dass sie die Mitschülerin, die sie gestern noch mit ihren wirren Geschichten belästigt hat, noch nicht angesprochen hat. Aber zum Glück ist in ihrem Gesicht und Blick sowieso schwer zu lesen. Also erst nach einiger Übung und Beobachtung. "Hallo Dany." läßt sie endlich verlauten, gefolgt von einem Lächeln, das unsicher und flüchtig bleibt. Lächeln fällt einfach schwer wenn zeitlebens jeder der es zum erstenmal sieht wie hypnotisiert die Zähne anstarrt. "Ja, ein bißchen... und du?"
Aber erstmal äußert sich die Unbekannte, die ihr doch so vertraut ist... jedenfalls hat sie dieses Gefühl plötzlich, wie jedesmal wenn sie in felide Augen sieht, oder in den Spiegel (zum Vergleich: Caitlynn hat zwar auch Schlitzpupillen, aber sie könnte ihre Augen nie mit denen einer Katze verwechseln). "Hallo." echot sie lahm, ehe sie Trisha wieder genauer in Augenschein nimmt, von oben nach unten und wieder zurück (wäre sie ein Junge, wär das gerade sehr ungehörig gewesen, aber ihr Beweggrund ist ein deutlich anderer und wohl auch als solcher erkennbar). An den Fingerspitzen und Krallen bleibt sie ein Weilchen hängen, ehe ihr Blick weiterwandert. Die Erkenntnis, nicht allein zu sein, dass es noch mehr gibt wie sie, eine zumindest, läßt eine ungeahnte freudige Aufregung in ihr aufsteigen. Sie ist auch nicht neidisch, dass die andere viel hübscher ist und leichter als Normalmensch durchgeht als sie... und irgendwann fällt ihr doch noch ein, dass sie vielleicht etwas mehr sagen könnte, wenn sie nicht wie eine komplette Dummtussi dastehen will. "Ich bin Chui..." wie du schon von Dany gehört hast, womit das schon wieder überflüssig war "und du?" Eine noch viel bessere Frage ist: Geht's noch plumper?
Dany stand auf, um sich noch einmal Tee nachzufüllen und gab auch dieses Mal wieder ordentlich Zucker und etwas Milch rein. Auf die Frage hin, ob sie denn auch etwas geschlafen hatte, nickte sie nur. Viel war es nicht gewesen, aber immerhin fühlte sie sich deswegen nicht übermüdet, sondern war sogar ziemlich munter für diesen frühen Morgen. Mit voller Tasse setzte sie sich wieder an den Tisch zurück, stellte sie ab und stützte sich dann links und rechts von dem Becher mit den Ellbogen auf der Tischplatte ab, die Wangen lehnte sie gegen die Hände.
Sie war kein Morgenmuffel, aber jetzt gerade war ihr danach, einfach nur hier zu sitzen und gar nichts zu tun, höchstens mal einen Schluck Tee nehmen. Bloss nicht bewegen, bloss nicht nachdenken. Den Vormittag wollte sie eigentlich dazu nutzen, um sich etwas in ihrem Zimmer einzurichten. Wozu gab es denn da einen Schrank, wenn sie nicht wenigstens ihre wenigen Sachen ordentlich verräumte? Und danach zu Doktor Grey auf die Krankenstation. Es blieb ihr also noch viel Zeit, um einfach nur stillschweigend da zu sein, wo sie war.
Nach einer Weile raffte Dany sich schliesslich doch auf und ging zur Spüle hinüber, um ihren Teebecher und den Löffel abzuwaschen, trocknete beides ab und räumte es weg. Sie konnte eben nicht lange ruhig sitzen und jetzt bekam sie wirklich grosse Lust, sich etwas einzurichten.
"Tschüss, Ihr beiden."
Sie hob eine Hand, als sie sich von Trisha und Chui verabschiedete und verliess die Küche dann. Irgendwas würde mit diesem Tag ja schon anzustellen sein, im Grunde konnte er ja nur besser werden als der gestrige.
Dany wird es ihr hoffentlich nachsehen, dass das Katzenmädchen (also, das eine der beiden) gerade nicht soviel Aufmerksamkeit für sie aufbringen kann wie sie nach der gestrigen gemeinsamen Zeit verdient hätte (so jedenfalls wird Chui es später empfinden und sich wahrscheinlich sogar entschuldigen... später), aber sie fühlt sich gerade wie das häßliche Entlein, das sowas wie seine wahre Familie gefunden hat. Gut, das mag übertrieben sein, aber nahe dran. "Trisha." wiederholt sie und lächelt wieder scheu. Dann steht auch sie da wie angegossen und weiß erstmal nicht weiter.
Sie schaut sich um als Dany sich verabschiedet. "Ja.. bis später." sagt sie, und der Kontrast zu gestern Abend ist eigentlich schon erstaunlich... auch wenn in ihrem Gesicht schwer zu lesen ist wirkt sie zuversichtlich und offener, freundlicher als dieses verwirrte, trotz aller Worte verschlossene Wesen, das bastetseidank einen Halt hatte, an den es sich klammern konnte. Als Dany weg ist, schaut sie wieder Trisha an, mustert vor allem das, was sie sichtlich von Normalmenschen unterscheidet... Ohren, Krallen, Augen. Auf das Angebot hin lächelt sie wieder und kommt näher, um sich einen der Cakes zu nehmen. "Danke. Mmhh... ich bin aus... Newcastle. Woher.. kommst du?" Irgendwie muß sie ja mal anfangen...
Joel kam in die Küche.
Er sah Chui und Trischa und grüßte die beiden kurz.
Dann ging er zu einem Schrank und holte sich Cornflakes und eine Schüssel heraus.Nachdem er sich etwas eingeschüttet hatte setzte er sich etwas weiter abseits hinund aß schweigend.
Wo wohl Juliece war??
Mit Juliece an ihrer Seite tritt Elayne in die Küche. Ringe unter den Augen, und offensichtlich noch müde. Dennoch schenkt sie den Anwesenden ein kurzes Lächeln und einen "Guten Morgen."
Ihr Haar ist noch zerzaust, noch leichte Locken sind daran.
Ihre Hand hält die Julieces. Und lässt sie vorerst auch nicht los.
Julie kam zusammen mit Elayne in die Küche.
Auch sie ließ dessen Hand nicht los und sah kurz zu den Anwesenden.
Als sie Joel sah freute sie sich innerlich, blieb aber an Elaynes Seite.
"Setzen wir uns?", fragte sie lächelnd und sah Elayne an.
"Californien.." echot Chui verwundert. Aber eigentlich hätte sie das schon am Dialekt hören können, Dummkatze! Eine Amerikanerin also. Aber gibt es irgendwas, das gerade unwichtiger ist als die Nationalität? Und hat Trisha nicht irgendwas gefragt? "Ich bin... 16, gerade noch, also bald schon 17... in, naja... bißchen mehr als zwei Wochen, eigentlich." sagt sie so als wäre es ihr peinlich und erinnert sich damit gerade selbst daran. Bevor sie weiterspricht beißt sie mal in den Pancake, den sie da schon die ganze Zeit in der Hand hat.
Sie schaut zur Tür bevor sie aufgeht. Joel ist noch nicht lange genug um sie herum gewesen, dass sie ihn an den Schritten erkennen würde, auch wenn seine Flügel ein interessantes, kaum hörbares Nebengeräusch verursachen. "Hallo." sagt sie und lächelt kurz, bevor noch zwei kommen. "Guten Morgen." grüßt sie die beiden und meint es auch so.. Juliece könnte eine positive Aufregung, eine gewisse Vorfreude und Spannung von ihr auffangen. "Ähm.. ja, Kaffee ist da." sagt sie und deutet auf die Kanne, die Elayne sowieso schon entdeckt haben dürfte.
Irgendwie... traut sie sich trotzdem nicht, eine mitleidige Bemerkung zu Elaynes sichtlicher Übermüdung zu machen. Sie schaut wieder Trisha an, irgendwie sichereres Terrain. Immerhin haben sie schon miteinander zu reden begonnen.