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Dieses Thema hat 48 Antworten
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Gambit Offline

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Beiträge: 818

14.11.2005 00:48
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Als Remy in die Küche trat, musste er erst einmal nach dem Lichtschalter suchen. Schliesslich aber fand er ihn und tauchte den Raum in helles Licht.

Verwirrt sah der Mann sich um. Er war zwar schon hier gewesen, doch wirklich gekocht hatte er hier noch nicht. Also begann er eine systematische Suche durch alle Schränke und Türen, in deren Verlauf er alles, was er brauchen konnte, auf den großen Küchentisch stapelte. Töpfe, Pasta, Gewürze, Tomaten, Tabasco, Paprika, Sahne, Öl, eine Kasserolle... höher und höher türmte sich ein buntes Durcheinander an Sachen auf dem Tisch in der Mitte des Raumes.

"Sag ruhig, wenn du etwas siehst, das noch in die Sauce gehört."

Layleen Offline

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Beiträge: 107

14.11.2005 07:31
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Layleen schwieg, beobachtete, was er alles auf den Tisch legte und lächelte dann leicht. "Du hast das Oregano vergessen. In eine gute Spaghettisoße gehört auch ein bisschen Oregano.
Und Salz für die Pasta hast du auch noch nicht rausgelegt, aber sonst hast du alle Gewürze die du brauchst." meinte sie leise und regelrecht scheu, hoffte, das er nicht böse war.

"Ich habe mit Jessy zusammen immer Spaghetti gekocht, wenn meine Eltern weg waren. Das war schön." flüsterte sie leise und konnte nicht verhindern, das eine einzelne Träne ihre Wange herunter rollte.
Mit einer einzigen Bewegung wischte sie diese fort und beobachtete ihn wieder beim Kochen. Immerhin wollte sie nicht, das er sich nun ihretwegen irgendwie unwohl fühlte oder dergleichen.

Die Schwingen hielt sie immer noch eng an sich gepresst, um auch ja nirgends dagegen zu stoßen. All zu oft war ihr das schon passiert und sie kannte die Spannweite, welche die Flügel hatten. Diese Küche hier war zwar recht groß, aber für 6m Spannweite war sie nicht groß genug, da würde sie garantiert etwas abräumen, wenn sie nicht achtgab.

"Hast du schon oft gekocht?" Momentan versuchte sie krampfhaft, sich abzulenken, nicht an Jessy zu denken, aber auch nicht daran, das sie in einem fremden Gebäude mit einem fremden Mann in einer fremden Küche stand und da noch Dutzende anderer Kinder hier sein mussten. Und vermutlich auch Erwachsene.

Gambit Offline

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Beiträge: 818

14.11.2005 12:52
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
"Awww, mal ehrlich, denkst du wirklich, ich wäre so gross und gutaussehend geworden, wenn ich nicht immer ordentlich was zu Essen bekommen hätte? Ich koche sogar sehr gern, nur leider nicht so oft" grinste Remy die Kleine an, während er die noch fehlenden Gewürze dazu sortierte. Natürlich blieb es nicht bei Salz und Oregano. Remy begann eine zweite Runde durch alle Schränke und Fächer.

"Du kannst ruhig mitmachen. Zum Beispiel das Wasser aufsetzen oder das Gemüse waschen."

Er türmte immer mehr Sachen auf den Tisch: Basilikum, Curry, Cayenne Pfeffer. Er fand sogar ein Stück Geflügelfleisch im Kühlschrank. Huhn oder Pute oder so etwas? Tot sah es ohnehin alles gleich aus. Das musste man doch eigentlich nur kleinschneiden und anbraten, es würde der Sauce gleich etwas mehr Kick geben. Er drehte sich um und zeigte es ihr.

"Willst du etwas hiervon haben?"

Layleen Offline

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Beiträge: 107

14.11.2005 13:00
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Falcon legte den Kopf schräg und betrachtete das Fleisch, ehe sie nickte. Fleisch war immer gut.

Als er sie mehr oder weniger zum Mitmachen aufforderte, schnappte Layleen sich sogleich den großen Topf und begann, ihn mit Wasser zu füllen. Unter all den aufgestapelten Sachen dauerte es kurz, bis sie das Salz gefunden hatte. Davon streute sie ein bisschen in den Topf hinein, für die Nudeln.

Fragend sah sie nun zu Remy. "Meine Schwester hat immer Öl ins Wasser getan damit die Nudeln nicht zusammenkleben. Machst du das auch?"
Während sie diese Worte sprach, hievte sie den schweren Topf auf die Herdplatte und schaltete diese ein. Dann drehte sie sich wieder zu Remy, sorgsam acht gebend, das ihre Schwingen nicht an die Platte kamen. Verkohlte Federn rochen widerlich und außerdem brauchte sie ihre Schwingen noch.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

14.11.2005 13:16
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
„Jamie Oliver meint, dass das Öl nur das Eigenaroma der Pasta zerstört“, kam eine Stimme aus Richtung der Tür und ein leises Klicken folgte, als diese sich hinter ihr verschloss. Eine 1.70m große Frau, deren Haar im künstlichen Licht nur annähernd so beeindruckend rot leuchtete, wie es das im natürlichen Licht tat, stand dort und strich den Kragen ihres Seidenkimonos gerade. „Habe ich mich also nicht verhört. Ihr seid doch tatsächlich zu nachtschlafender Zeit dabei, die Küche zu plündern.“ Ihre Grinsen allerdings vernichtete die tadelnd angesetzte Rede grundlegend. „Hm, Pasta?“ Zum Glück hatte sie nicht gesehen, das Layleen das Salz ins kalte Wasser gestreut hatte, sonst gäbe es eine Predigt über die Grundlagen des Kochens.

Ihr Blick blieb nur kurz an Layleen hängen, schließlich war sie kein besonders ungewöhnlicher Anblick und außerdem hingen Jeans grüne Augen fast ausschließlich an ihrem Gesicht. „Remy, das ist Geflügel. Für eine anständige Pasta musst du unbedingt Rindsgehacktes nehmen.“ Oh ja, Amerikaner liebten ihre Kühe.

Die junge Frau, die maximal ende 20 war, dafür aber noch nicht wirklich alt genug wirkte, ging hingegen an einen der Hängeschränke und angelte sich eine Flasche Wasser heraus, die sie mit lauten Zischen öffnete und sich einen Schluck gönnte. Remy erhielt einen flinken Gedanken über einen schwankenden Tyler und einen amüsierten Blick. Hey, der Mann war alt genug, wenn er unbedingt schwankend, wie ein Schiffsmast im Sturm vor ihrem Zimmer stehen wollte, dann etwas über Remy und einen neuen Kandidaten brabbelte, nur um dann zu salutieren, wobei er seine Stirn knapp verfehlte und dann in wankendem Schritt in Richtung seines Quartiers ging, dann würde sie ihn garantiert nicht aufhalten.

Ihre nackten Füße tauchten neben Layleens auf. „Remy, wen hast du denn da mitgebracht?“ Sie beugte sich etwas herunter. „Hallo und Willkommen, mein Name ist Jean Grey und deiner?“ Die Flasche wurde kurz abgestellt, und die nun freie, rechte Hand bot sich Layleen dar, sofern sie den Kochtopf auf dem Herd abstellen würde.

Layleen Offline

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Beiträge: 107

14.11.2005 13:23
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Was nun dafür sorgte, das die Angesprochene heftig zusammenzuckte, den Topf zwar noch auf dem Herd abstellte, aber dann herumwirbelte und dabei mit den Schwingen einen Schneebesen und eine Schöpfkelle herunterwischte, nur um sogleich zwei, drei Schritte zurück zu weichen, als sie die fremde Frau erblickte.

Das diese so ruhig und regelrecht unbeeindruckt weitersprach und dann mit einem Mal neben Layleen stand, sorgte dafür, daß das Mädchen erst einmal einen hilfesuchenden Blick gen Remy warf und dann leicht verstört auf die dargebotene Hand blickte. Schließlich aber legte sie ihre Hand vorsichtig in die ihr dargebotene Hand, wobei sie wieder leicht zusammenzuckte, da ihre Finger sich deutlich bemerkbar machten.

Den Kopf leicht schräg gelegt, ruhten die gelben Augen nun auf der fremden Frau, das Essen war erst einmal vergessen. Layleen hatte nicht damit gerechnet, das da jemand in die Küche kommen würde, um diese Zeit.

"Falcon." nuschelte sie leise. "Ich heisse Falcon." Und wieder hatte sie ihren richtigen Namen verschwiegen.

Gambit Offline

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Beiträge: 818

14.11.2005 13:49
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
"Ah, was für eine Überraschung. Auch noch Lust auf einen Mitternachtsimbiss?" Ihren Einwand mit dem Rinderhack konterte er: "Ah, das macht ihr vielleicht an der Ostküste so, aber für eine echte Sauce cajun style geht nur Geflügel."

Remy grinste übers ganze Gesicht, doch seine schwarz-roten Augen sahen eher dankbar in Jeans Richtung. Er trat zum Mädchen, stellte sich neben sie und stand somit "auf ihrer Seite" Jean gegenüber. Er sprach leise, aber selbst ein Flüstern hätte Jean bei dieser Distanz überdeutlich wahrgenommen. Von daher gab er sich keine Mühe, beide sollten hören, was er sagte.

"Du brauchst keine Angst zu haben. Jean hier ist eine gute Freundin von mir und ich vertraue ihr. Sie wird dir nichts tun."

Ob es Zeit war, dem Mädchen zu sagen, dass sie auch die Ärztin war, von der er gesprochen hatte?

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

14.11.2005 13:59
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Remy hatte irgendwie so gar kein Taktgefühl. Oder war ihm nicht aufgefallen, dass ‚Geflügel’ vielleicht etwas unpassend war? „Ach, koch doch was du willst Remy“, meinte sie grinsend und ließ dann auch brav Layleens Hand los, um sich wieder ihrem Wasser zu widmen und sich einen Stuhl heranzog, auf dem sie sich niederließ.

Ein Bein überschlagend, trank sie aus der Wasserflasche und sah darüber zu Remy und Layleen. Hoffentlich würde das wilde Geklapper hier unten niemanden wecken...

Layleen Offline

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Beiträge: 107

14.11.2005 14:07
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Layleen war nervös. Erst die Sache mit der Reise, dann das Alleinsein in der fremden Stadt, das Treffen mit Remy und nun diese Frau hier. Und wie immer, wenn Layleen nervös war, drohten ihre Schwingen sich ein wenig selbstständig zu machen. Krampfhaft versuchte sie genau dies zu verhindern, denn ihre Schwingen würden sicher einiges abräumen, wenn sie diese ganz entfalten würde.
Ihr Blick wanderte zwischen Remy und Jean hin und her, unsicher, prüfend. Wer war diese Frau? Eine gute Freundin, sagte Remy. Doch irgendwie hatte sie im Gespür, das da mehr war.

Sicherheitshalber trat Layleen von der Küchenzeile ein Stück zurück, damit sie ein wenig mehr Platz hatte, denn sie verspürte das dringende Bedürfnis, ihre Schwingen auszubreiten und schützend um sich zu legen. Wie sie es dann schließlich schaffte, sie doch zusammengefaltet zu lassen, wusste sie nicht genau.

Erneut schweifte ihr Blick zu Jean, musterte die Frau genaustens und schließlich wandte sie sich halb zur Seite um, Remy wieder anblickend. "Warum ist sie hier?" Irgendwie glaubte sie nicht an einen Zufall. War die Frau sich wirklich nur ein Wasser holen gegangen und zufällig herein gekommen?

Gambit Offline

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Beiträge: 818

14.11.2005 14:15
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Remy tauschte einen Blick mit Jean aus, bevor er antwortete. Dass sich die Kleine vor ihm zurückgezogen hatte, war bestimmt kein gutes Zeichen. Erneut hob er abwehrend beide Hände. Er hatte nichts zu verbergen.

"Also schön, du hast mich durchschaut. Jean ist die Ärztin, von der ich erzählt habe. Und sie kann dir vielleicht die Antworten geben, nach denen du suchst. Ich dachte, ihr beide könntet Euch unterhalten, solange ich koche. Aber wenn du das nicht willst..."

Erneut wanderte sein Blick hinüber zu der Ärztin. Verdammt, er konnte das einfach nicht. War es ein Fehler gewesen? Aber wie sollte man sonst auf das Kind zugehen? Er konnte soetwas einfach nicht.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

14.11.2005 14:27
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Jeans Kopf bewegte sich nur unmerklich auf und ab, ein zustimmendes Zeichen und Remy konnte nichts falsch machen, sein Charme hatte schon immer eine beruhigende Wirkung gehabt. Nur schien er sich selbst ein Bein zu stellen, indem er sich Gedanken darüber machte, ob er etwas Falsches tat.

„Remy... das Wasser kocht“, meinte sie kurz und wandte den Blick wieder zu Layleen. Mit einer kurzen Geste deutete sie ihr an, dass sie sich setzen konnte oder wenigstens etwas mehr Platz finden würde. „Entspann dich Falcon, wir tun dir nichts. Schließlich sind wir hier alle gleich“, meinte sie und trank einen weiteren Schluck.

Layleen Offline

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Beiträge: 107

14.11.2005 14:32
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
"Alle gleich..?" wiederholte sie und dann ruckte ihr Kopf zu Remy herum, ihn einen Augenblick lang anfunkelnd. "Alle gleich." wiederholte sie noch einmal und sah danach wieder zu Jean. Das war also die Ärztin, von der er gesprochen hatte. War nur die Frage, wie er dieser Frau Bescheid gegeben hatte. An Tyler dachte Falcon jedenfalls in jenem Moment gar nicht. Langsam schritt sie auf die Frau zu, sah sie genau an. Sie konnte nichts auffälliges erkennen, aber auch bei Remy hatte sie im ersten Moment nicht auf die Augen geachtet. Langsam griff sie zu einem Stuhl, zog ihn heran, drehte ihn um und setzte sich verkehrt herum darauf, während sie die Schwingen nur ein ganz klein bisschen ausbreitete. Nur soviel, das sie diese nicht mehr ständig so zusammenpressen musste, aber auch nicht weit genug, als da man die ganze Spannweite hätte erahnen können.

"Du bist nicht zufällig hier oder?" Eine aufmerksam gestellte Frage, obwohl noch immer Mißtrauen in Falcons Augen lag.
Sie sah Jean nun direkt in die Augen.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

14.11.2005 14:45
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Ihre grünen Augen betrachteten Layleen und während sie die Flasche in der Hand wog, schüttelte sie leicht ihren Kopf. „Ich bin hier, weil ich mich dafür entschieden habe“, sagte sie knapp und für einen Moment musste man daran zweifeln, ob sie von diesem Moment gesprochen hatte, oder etwas viel größerem. „Außerdem wurde ich um Hilfe gebeten. Wir sind hier wie eine Familie und helfen uns wo auch immer wir können.“ Das Wasser in ihrer Flasche bewegte sich entgegen der Schwerkraft in der Flasche und schlug einige Wellen.

„Wo hat Remy dich denn gefunden? Denn so schön deine Schwingen auch sind, es gab sicherlich genug Menschen, die damit nicht klar gekommen sind.“

Layleen Offline

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Beiträge: 107

14.11.2005 14:56
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
"In Inverness." war die vage Antwort, die Layleen ihr gab. Sie wollte nicht wieder über ihre Eltern sprechen, die Menschen, die sie am meisten geliebt hatte und die sie so sehr abgelehnt hatten. "Meine Schwester hat mich hingebracht." fügte sie dann noch hinzu und starrte einen Moment lang irgend einen unbestimmten Punkt am Boden an.

Als sie schließlich wieder aufsah, schimmerten ihre Augen verdächtig feucht und sie schluckte hart an ihren Tränen.
Schweigend blickte sie die Frau vor sich an, minutenlang blieb es ruhig. Dann ertönte ihre Stimme erneut, leise und schwer zu verstehen, weil sie nicht wollte, das man heraushören konnte, wie ihre Stimme zitterte, nachdem sie an ihre Eltern und vor allem an Jessy gedacht hatte.

"Wenn du Ärztin bist, dann kannst du mir sicher auch sagen, warum meine Hände immer so wehtun. Und meine Zehen." Sie dachte zurück an die Situation in Inverness, als der eine Mann sie hatte angreifen wollen, doch vorerst schwieg sie, denn auch Remy hatte ja zuvor nicht begriffen, von was sie gesprochen hatte, als sie meinte, sie habe dem Mann wehgetan.

Gambit Offline

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Beiträge: 818

14.11.2005 15:04
[28.9.] Küche, gegen 0.50 Uhr Antworten
Hat es also doch geklappt. Danke, Jean.

Remy liess die beiden reden und kümmerte sich um das Essen. Er warf die Pasta in den Topf mit dem sprudelnden Wasser, nachdem er einige Tropfen Olivenöl hineingegeben hatte. Noch kurz umgerührt, dann widmete er sich der Sauce.

Zuerst schnitt er das Fleisch in kleine Streifen und während er sie in der Pfanne mit Olivenöl anbraten liess, hackte er Paprika und Tomaten klein. Mango, Guaven und Papaya wären nett gewesen dachte er, innerlich bedauernd, dass er den typischen New Orleans Geschmack mit dem Hauch von Karibik wohl nicht so ganz hinbekommen würde. Er warf das Gemüse in die Pfanne und würzte alles mit Salz, Pfeffer, Paprika und Cayenne an, schnipselte eine frische Knoblauchzehe darüber, träufelte ordentlich Tabasco hinein und machte sich dann daran, die Tomaten zu zerlegen. Zwischendurch rührte er immer mal wieder die Pasta um.

Langsam aber sicher verbreitete sich nciht nur Wasserdampf, sondern auch der Duft frischen, scharf gewürzten Essens.

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