Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Jetzt ist es an Chui, verwundert zu schauen. Überrumpelungstaktik, anyone? "Öhm..." ist erstmal alles, was sie herausbringt, bevor sie auch schon auf dem Stuhl sitzt, von Jean einen Teller vorgesetzt bekommt und auch noch gelobt wird. Hui... womit hat sie das denn jetzt alles verdient? Ist da vielleicht irgendwo ein Haken dabei? Wobei sie ja gerade nicht so aufgeweckt wirkt. Sie lächelt verlegen, als ihre Nase (verbal) gestupst wird, und irgendwie ist ihr auch nach Kichern.
Dann zuckt sie zusammen. In einer Mischung zwischen Erschrecken und Bewunderung mustert sie die Schwingen, die sich in einer unorthodoxen Methode des Tischabräumens betätigt haben. Sogar sie wäre jetzt zu langsam, die Teller noch aufzufangen, aber zum Glück ist ja Jean hier. "Eehh... ja, wirklich... ich tu dir bestimmt nichts..." sagt sie leise und (wie sie hofft) beschwichtigend. Kaum vorstellbar, dass es die Falkengene sind, die Angst vor einer Katze suggerieren... die beiden Tiere sind höchstens Futterkonkurrenten und haben sonst keine Berührungspunkte. Mal abgesehen davon, dass eine Katze mehr Angst vor einem pfeilschnell herabstoßenden Flieger mit scharfen Krallen haben müßte...
"Vielen Dank." sagt sie, immer noch verlegen, in Jeans und auch Gambits Richtung. "Entschuldige... ich wollte dich nicht erschrecken." Das ging an Falcon. "Ich bin Chui... ich wohne hier." Dann probiert sie mal, beobachtet aus ihren gelben Augen mit den Schlitzpupillen weiter das Falkenmädchen. Ohja... es ist ihr auch schon aufgefallen, dass sie etwas gemeinsam haben. Eigentlich aufregend... es gibt noch mehr Leute mit ähnlichen Mutationen, wenn auch anderen Tieren.
Layleen legte den Kopf schräg, als kein Klirren der Teller ertönte und warf kurz einen verwunderten Blick über die Schulter zu den sich nun in Sicherheit befindlichen Tellern.
Ihr Blick zuckt nervös zwischen Remy und Jean, sowie Chui hin und her. Erst, als das Katzenmädchen spricht, legte sich der Blick wieder auf selbiges.
Nur langsam kam sie wieder etwas zur Ruhe, faltete die Schwingen. Aufmerksam wurde Chui gemustert. "Falcon." wiederholt sie erneut den Namen, mit dem ihre Schwester sie immer betitelt hat, anstatt ihren richtigen Namen zu nennen.
Schließlich setzte auch Layleen sich wieder, wobei sie dennoch Chui mit einer Mischung aus Faszination und Vorsicht im Auge behielt.
Chui kann sich schon denken, dass Falcon nicht ihr Geburtsname ist, oder zumindest vermuten... es ist ja nicht unplausibel, dass der Name das erste war, das den Eltern bei der Geburt eingefallen ist, so dass sie die Geflügelte kurzerhand so genannt haben. Soll es ja geben, solche Eltern. "Freut mich, dich kennenzulernen." sagt sie leise und lächelt wieder... was ja vielleicht ein Fehler ist, zeigt sie doch recht spitze und scharfe Zähne. Aber die gebraucht sie jetzt mehr für die Pasta a la Gambit, deren Geruch ja schon anziehend wirkt. Eine interessante Mischung; nur der Zwiebel fehlt.
"Das ist sehr gut." sagt sie wahrheitsgemäß und geht diplomatisch über das Fehlen eines absolut essentiellen Soßenbestandteils hinweg. Sie schweift wieder zu Falcon, während sie ißt. Schon merkwürdig... gleich zwei geflügelte Mutanten an einem Tag. Sie denkt an Inigo und seine Schmetterlingsflügel... sicher schwierig damit, so zerbrechlich wie sie aussehen. Kurz denkt sie an das abenteuerliche Unterfangen, war das wirklich vorhin erst? Bestimmt ist es besser, wenn er aus dem Zirkus weg ist... vielleicht können sich die beiden anfreunden und zusammen fliegen...
Dachte Chui da gerade an den Zirkus? Jean überlegte gerade noch, wo sie Layleen heute Nacht unterbringen sollte, als sie ein Gedanke erreichte, der sie innehalten ließ. Ihre Hände ruhten auf Chuis Sitzlehne und sahen zu Layleen herüber. „Wenn ihr zwei aufgegessen habt, wird es Zeit fürs Bett. Wir haben noch einige freie Betten, wir finden sicherlich ein hübsches Eckchen für dich“, dabei sah sie von Layleen zu Gambit und wieder zu ihr zurück. Jetzt konnte sie nur noch hoffen, dass Gambit den Abwasch erledigte, solange sie die Kids hochbrachte, danach konnte sie ihm immer noch helfen.
Dieser Blick ... das bedeutete wohl, er hatte Küchendienst.
Zu spät, Remy alter Knabe. Wenn du dich drücken wolltest, hättest du dich schon nach dem ersten Teller aus dem Staub machen sollen. Jetzt zieh dir die Gummihandschuhe an und fang an zu putzen.
Obwohl es Remys eigene Stimme war, die inerlich diese Worte formulierte, hätten sie doch genausogut von Jean stammen können. Denn so liess sich ihr Blick auch interpretieren.
"Jetzt lass sie doch erst einmal aufessen. Wer weiss, wann sie wieder in den Genuss meiner Kochkünste kommen?"
Ausserdem hab ich dann noch ne Chance, abzuhauen...
Gambit würde abwaschen und wenn sie ihn dazu zwingen musste. Allerdings würde Jean sie wirklich aufessen lassen. Sie entfernte sich von Chuis Stuhllehne und ging etwas durch die Küche, um einen Moment in Gedanken versunken aus dem Fenster zu sehen. Es war stockdunkel, oder zumindest fast, nur einige Sterne und der Mond beleuchteten die Landschaft und durch das Fehlen von Straßenlichtern, war der Himmel zunehmend von Lichtern übersäht, hatte man sich erst mal an die Dunkelheit gewöhnt. Jean hingegen stand im hell erleuchteten Licht der Küche und so blieb ihr nur übrig den Mond zu betrachten.
Layleens Blick fuhr immer wieder kurz zu Chui und als sie bemerkte, das dieses Katzenmädchen sich nur dem Essen widmete, entspannte sie sich langsam wieder. Sie aß dann auch weiter, schenkte Remy ein Lächeln, was wohl bedeuten sollte, das dieses Essen ihr sehr gut schmeckte und blickte zu Jean, als diese sprach.
Nachdem die Frau ausgesprochen hatte, sah Layleen wieder zu Chui und wagte sogar ein kleines Lächeln. Vielleicht war dieses Mädchen ihr ja gar nicht so unähnlich und sie würden Freundinnen werden?
Nach den Gedanken an ihr kleines Zirkusabenteuer denkt sie daran, dass ihr nächtlicher Waldlauf heute wohl ausfallen muß... naja, es ist ja nicht aller Nächte Morgen. Und im Tausch dafür hat sie noch etwas Schmackhaftes zu essen bekommen und lernt eine neue Mitmutantin kennen... sogar eine, da muß sie Gambit schon recht geben, deren Mutation der ihren recht ähnlich ist. Sie nickt Jean zu und ißt weiter. "Ich kann sie in eines der freien Zimmer bringen." bietet sie an, mit der Vermutung dass eines der freien Mädchenzimmer gedacht war.
Vom heimlichen Kampf um die Abwaschpflicht bekommt sie erstmal nichts mit... sie ißt ein wenig schneller, nachdem Jean schon vom Zubettgehen spricht. Kurz folgt sie ihr mit dem Blick, als sie zum Fenster geht, dann linst sie verstohlen wieder zu Layleen. Oh... ein Lächeln. Ein gutes Zeichen. Sie hält kurz inne und lächelt leicht zurück, dann ißt sie weiter. Naja, so ein Teller ist ja recht bald leer. Zufrieden legt sie das Besteck hinein. "Hmm.. ich könnte noch beim Abwasch helfen." bietet sie an, schließlich hatte sie ja was von der nächtlichen Kochaktion. Furchtbar, so hilfsbereit zu sein..
Jean wurde von irgendwo aus ihren Gedanken gerissen und sah zu Chui zurück. „Prima Idee, mach das und Gambit und ich kümmern uns derweil um den Abwasch.“ Schließlich war es, wie bereits vorhin schon angesprochen, viel zu spät für die Kids, um noch länger wach zu sein. Die Vermutung lag allerdings nahe, dass Chui nicht zufällig hier war und ihre nächtlichen Ausflüge eine Eigenart ihrer Mutation sind. Solange sie jedoch deshalb keine Schwächen im Unterricht und dergleichen zeigt, wird Jean die Letzte sein, die sie davon abhält. Im Moment ist sie aber noch dabei sich zu fragen, ob Chui zufällig noch wach ist oder nicht.
Ihr Blick blieb an Gambit hängen. Die Besprechung vor wenigen Stunden hatte sie in vielen Dingen vor Fragen gestellt, deren Antworten ihr nicht gefallen hatten.
Remy hätte um ein Haar Chuis Angebot angenommen, entschied sich dann aber doch dafür, nichts zu sagen. Vielleicht war es auch das beste, dass Falcon sich gleich daran gewöhnte, mit anderen jungen Mutanten zusammenzuleben. Falls sie wirklich bleiben wollte, hatte sie nun die Möglichkeit, sich mit Chui zu unterhalten, wie das Zusammenleben hier funktionerte.
Dennoch blieb für Remy die Frage nach dem Abwasch offen. So richtige Lust darauf hatte er nicht, schliesslich hatte er schon gekocht. Andererseits war es den Kindern vielleicht ganz recht, wenn sie unter sich sein konnten.
Und irgendwas an Jeans Blick sagte ihm, dass da noch irgendwas war. Nur - was?
Falcon sah zu Chui und erhob sich dann langsam, nach dem sie ihren Teller ebenfalls geleert hatte. Irgendwie drängte es sie danach, das andere Mädchen mit Fragen zu bestürmen, doch nicht vor den Erwachsenen.
Die Schwingen eng gefaltet stand sie nun mit kerzengerade gehaltenem Rücken und wartete kurz, ehe sie sich fast ruckhaft zu ihrer geliebten Tasche heruntergriff und diese anhob, sie dabei an sich drückte.
Ein bisschen unruhig flackerten die gelben Augen, doch vielleicht war es auch einfach nur der Schlaf, welcher der jungen Frau fehlte.
Sie wartete, das Chui vorgehen würde.
Chui hat es sich schon im Heim angewöhnt, in jeder freien Minute ihre ausgleichenden kleinen Nickerchen einzulegen, so dass im Unterricht tatsächlich keine Beeinträchtigung spürbar ist (zumindest ist sie da eher selten müde genug, dass ihre Aufmerksamkeit leidet... naja, und in Mathe wird sie auch nicht besser, wenn sie mehr schläft...). Sie nickt Jean zu, und da auch Gambit nichts anderes mehr sagt, wollen sie den Abwasch wohl wirklich selbst übernehmen. Auch wenn Gambit irgendwie nach Abneigung riecht. Kurz ruht ihr Blick auf ihm und sie ist schon versucht, ihm zu sagen dass er es ja bis morgen stehenlassen kann (sie kann sich ja dann vor der Schule darum kümmern, auch wenn ihre Zeit da regelmäßig knapp ist), aber sie läßt es.
Stattdessen steht sie auf und trägt die leeren Teller zumindest noch zur Spüle, ehe sie Falcon ansieht. "Okay... folge mir bitte." sagt sie in leisem, aber freundlichem Tonfall und verläßt die Küche, die Tür aufhaltend für ihre Begleiterin
Sobald die Tür hinter den beiden Mädchen zugegangen war, begann das hektische Klimpern von Geschirr. Aber es waren nicht Jeans Hände, die das Geschirr bewegten und ebenso wenig Remys. Nein, ganz allein der Gedanke reichte aus, um die Berge von Geschirr und Töpfen zu bewegen und sie begannen sich selbst abzuwaschen, zumindest hatte das den Anschein.
Jean, die nur einen kleinen Teil ihrer Aufmerksamkeit dafür aufwenden musste, dass diese geschah, sah zu Remy und ja, sie hatte etwas auf dem Herzen. „Ich glaube, du hast diese Szene wirklich gesehen. Wir haben einen Schüler, der schon seit geraumer Zeit eine gruselige Gestalt sieht und sich deswegen beinahe zu Tode ängstigt.“ Sie stand noch immer am Fenster, nun zwar den Rücken an die Spüle gelehnt und Remy im Auge behaltend, aber sie schien noch immer dabei, über etwas nachzudenken. „Sag mal Remy...“
Remy sah Jean an. Er nickte leicht. Dankbarkeit lag in seinem Blick.
"Was ich nicht verstehe ist... habe ich es SO gesehen..." Remy hielt dabei die Arme voll ausgestreckt vor sich, die Handflächen einander zugewandt, als würde er etwas halten. "... oder hier!" Dabei griff sich Remy mit beiden Händen an die Schläfen.
"Aber wenn es anderen auch passiert ist, macht es die Lage nur um so ernster. Kaum vorzustellen, dass wir gerade erst einen möglichen Neuzugang aufgenommen haben. Ob sie wirklich sicherer hier ist, als da draussen?"
Er hatte während der letzten Sätze zur Tür gesehen, durch die die Mädchen verschwunden waren. Nun sah er zurück zu Jean, als sie ihn ansprach. "Was denn?" Sie schien wegen etwas zu zögern. Er sah ihr mit offenem erwartungsvollen Blick entgegen.
Die Frage nach dem ‚Wie’ hatte er es gesehen, konnte selbst Jean ihm nicht beantworten. Denn im Nachhinein war es immer eine Kopfsache...
„Kannst du mir verraten, wie Männer so ticken?“ Durchaus eine kindliche Frage, aber heute hatte sie wieder einmal Dinge erlebt, die sie zweifeln ließen. Ein bisschen ulkig war die Sache schon gemeint, aber alles immer todernst zu betrachten, dazu war sie zuwenig Summers. Remy würde im ersten Moment wohl denken, dass die Prollerei im Briefingroom dafür verantwortlich wahr und fürwahr, ein bisschen auf die Nerven gehen konnten die Kids einem schon. Und damit waren diejenigen gemeint, die eigentlich keine Kinder mehr waren.
Ihr Blick fixierte einen Teller, der sich gerade an einem Handtuch rubbelte, um dann glänzend und aufpoliert in den Schrank zu fliegen und dort in einen Stapel einzureihen.