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Dieses Thema hat 23 Antworten
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 Inverness-Area
Seiten 1 | 2
Cathrina Offline

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Beiträge: 561

11.01.2006 18:58
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Cathrina hatte sehr zeitig die Augen aufgeschlagen und war dann vorsichtig aufgestanden. Liel schien noch zu schlafen und so war sie ins Bad gehuscht, hatte sich gewaschen und war dann nach unten gegangen. Jawohl , gegangen. Da alles noch schlief, hatte sie sogar auf ihre geliebte Rutschpartie auf dem Geländer verzichtet.
Gestern hatte sie noch mit JFK die Verpflegung geklärt und als sie nun in die Küche kam, waren zwei große Verpflegungspackete da und zwei Thermosflaschen. JFK war ein Schatz und hatte gern für die beiden Mädchen alles fertig gemacht.
Mit den zwei Paketen im Arm und den beiden Thermosflaschen im anderen Arm war sie zurück ins ZImmer marschiert.
Aus dem Bad war Wasserrauschen zu hören und so packte sie die Rucksäcke. Es versprach ein schöner Tag zu werden. Kalt und klar. Die Sonne lugte auch hinter einigen Wolken herovr.
Gestern hatte Cathrina auch nochmal das schwarze Brett inspiziert, ob irgendwelche Ausgangsbeschränkungen angeschlagen war. Nach der Aktion im Zirkus war sie sehr sehr vorsichtig geworden. Aber da war nichts.
Also hatte sie JFK informiert wo sie hniwollten, und hatte einen Zettel bei Ms Fraser unter der Tür durchgeschoben, ebenso einen Zettel im Schulleiterbüro. Im Lehrerbüro hatte sie auch noch einen Zettel unter der Tür durchgeschoben. "Liel und ich machen eine Wanderung zu den Ruinen von Inverness. Wir sind heute abend zum Abendessen zurück. Cathrina" Gleichlautende Zettel gab es für einige Lehrer wie Mr Burleigh und Ms Grey.

Die Karte von Inverness und Umgebung kam mit in den Rucksack. Gestern hatte sie noch mit Liel den Weg angeschaut, den sie gehen wollten und dabei auch immer die Zeit im Auge behalten, damit sie rechtzeitig zurück waren.

Nun war Liel soweit und Cath schulterte den Rucksack.

"wollen wir? Ich freu mich schon sehr"

Beide Mädchen waren dick eingepackt und auch Mütze und Handschuhe waren dabei. Cath Eltern waren oft im Winter mit den den Kindern wandern gegangen. Es ging nur im Winter, wenn der Vater nicht so oft auf See fuhr. Ihr Vater sagte immer, es gibt kein schlechtes Wetter nur schlecht angezogene Leute. Und von ihm hatte Cath auch einiges gelernt, wie z. Bsp. mit einem Kompass umzugehen, Karten zu lesen und die Natur zu beobachten. Im Rucksack waren auch Taschenlampen und Ersatzbatterien, Streichhölzer und Taschenmesser.

Sie hatte die Türklinke in der Hand und schaute zu Liel.
"Also ich bin fertig."

LielDenir Offline

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Beiträge: 393

12.01.2006 18:56
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Nachdem sie sich ebenfalls warm angezogen und ebenfalls nach dem Rucksack gegriffen hatte schnellte sie zu Cath und schob sie aus der Tür, die diese schnell aufzog.

"Ebenfalls bereit.. Los auf, Ich will die Aussicht noch vor Sonnenuntergang genießen."

Sie lachte leise und packte Cath am Arm. Das wird spannend... Kurz musste sie über ihre Einkleidung nachdenke. War das warm genug? Sie würden doch eienn langen Weg vor sich haben. 1 Shirt, 2 Pullover, Kniestrümpfe, nochmals extra Strümpfe, eine Jeans und einen schwarzen Parka. Sie hatte sich die Kapuze ihres obersten Pullis über den Kopf gezogen, einen Schal um den Hals geworfen und Handschuhe übergezogen.

Sie freute sich auf ihre Wanderung zu den Ruinen. Liel wollte dort schon von anfang an mal hin. Und im Winter war es noch viel schöner, vor allem bei dieser Aussicht, die sie dort oben hoffentlich haben werden. Es musste einfach aussehen wie im Märchenland. Liel liebte die Natur und auch der Schnee gehörte dazu. Es war zwar kalt, aber man konnte sich ja warm anziehen. Doch irgendwie hatte Liel kein wirkliches gespür für die Kälte, es war zwar kalt, aber ihr schien es nicht wirklich was auszumachen.

Zusammen verließen sie dann leise das Institut. Die meisten müssten eigentlich noch schlafen und durften von ihrem Trip nichts mitbekommen. Es dauerte nicht lange, bis sie vom Gelände unten waren, Jetzt konnte der Trip richtig los gehen. Sie beeilten sich nicht, aber beide genossen es draußen zu sein. Genau wie Cath erinnerte sie das an ihre Familie ...

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

12.01.2006 19:53
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Cath holte tief Luft als sie vor der Tür standen. Herrlich klar und rein. Dann schlug sie den Weg ein, der auf der Karte eingezeichnet war.

"Wir sind viel gewandert... der Winter ist die schönste Zeit dafür hat mein Vater immer gesagt.."

Sie plauderte munter darauflos, von den Brüdern und ihren Streichen. Von ihrem Vater und seinem Kampf mit dem Meer, von ihrer Mutter und den Rabauken die sie unterrichtete und von ihrer Heimat.

"Du musst uns besuchen, wenn die Winterstürme toben. Das ist wunderbar... die Naturgewalten. Wenn die Brecher an die Küste knallen und der Wind heult. Und dann der Kamin wo dicke Holzscheite knacken. Heißer Tee und Geschichten. Das ist das Größte. Einer fängt an und denkt sich was aus, dann muss der nächste weiter machen. Es ist kuschelig warm und draußen heult der Sturm."

Sie kamen zügig voran ohne zu rennen... die Sonne brach nun vollständig hervor und zauberte auf dem Schnne Lichtreflexionen und funkelnde Diamanten strahlten.

Nightcrawler Offline

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Beiträge: 163

12.01.2006 20:22
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Er hatte nicht schlafen können. Viel zu viele Gedanken schwirrten in diesen Tagen in seinem Kopf herum.
Warum hatte man Seana entführt. Was musste in einem Menschen vorgehen, dass man Kinder verschleppte, noch dazu in eine Genfirma. Er würde nie verstehen, warum man sie nicht als das annehmen würde, was sie waren - ein Teil von Gottes Schöpfung.

Früh war er daher auf den Beinen gewesen und war zunächst durch das Institut gestreift, hatte die Ruhe genossen, welche die verlassenen Räume und Gänge ausstrahlten.

Die beiden Mädchen hatte er nicht direkt erwartet, aber irgendjemand würde sicherlich auch zu den Frühaufstehern gehören, aus welchem Grund auch immer.

Er beobachtete sie zunächst aus der Entfernung, als sie in der Küche verschwanden und dann bepackt und dick angezogen wieder herauskamen.
Wohin sie wohl gingen, so früh am morgen?
Dumpf erinnerte er sich an eine Notiz, die er im Sekretariat gesehen hatte. Irgendetwas von einem Ausflug zu den Ruinen hatte darauf gestanden. Ob diese Zwei die benannten Mädchen waren?
Er folgte den Mädchen unauffällig. Die Ruinen waren ein einsamer Ort.
In solchen Zeiten sollten diese Beiden nicht allein dort herumstreifen. Wussten sie überhaupt, was mit Seana geschehen war? Hatten Scott und die anderen genügend Vorsorge getroffen?

Hin und wieder trug der Wind die Gesprächsfetzen herüber. Das eine Mädchen erzählte etwas, scheinbar über ihre Heimat.
Er lächelte.
Er würde den beiden Mädchen folgen und auf sie aufpassen. Nicht auszudenken, wenn ihnen etwas passieren würde.
Mithilfe seiner Mutation kam er unerkannt hinterher.
Verschwand und tauchte kurz darauf an einem anderen Ort auf. Immer so schnell, dass er nicht zu lange an einem Punkt verweilte.
Er wollte den Mädchen folgen, aber sie nicht stören. Schließlich freuten sie sich auf diese Unternehmung und er war nun wirklich der Letzte, der ihnen diesen Spass missgönnen würde.

LielDenir Offline

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Beiträge: 393

13.01.2006 15:08
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Liel hatte nichts von Serenas verschwinden mitbekommen.. Sie hatte eigentlich auch nicht sonderlich viel mit ihr zu tun gehabt. Wenn sie Serena sah, war sie entweder mit Dorian oder karl zusammen. Es ging sie nichts an wo sie sich rumtrieb. Oder war es überall bekannt, dass sie weg war?

Die junge Französin genoss die Erzählungen und Gespräche mit Cath, es gab ihr irgendwie etwas Sicherheit, dass sie doch nicht so allein hier war. Auch Liel erzählte von ihrer Heimat, wie sie es so oft tat..
Und das Angebot, das Cath ihr, nicht zum Ersten mal, machte wird sie wohl irgendwann mal annehmen. Dann wenn es sich nicht lohnte für ein paar tage nach Frankreich zu fliegen.

"Wir bekommen zwar die Naturgewalten nicht so ab, aber bei uns ist es genau so schön. Paris im Winter. Spaziergänge über die hell beleuchteten Plätze und Straßen. Der Duft von warmer Stube und Küche. Ich liebe es.. " ...

Eine stolze Französin. Doch waren nicht alle Franzosen stolz auf ihr Land und die Sitten?.. Jedes Land hatte seine tollen Seiten, doch für Liel war Frankreich und vor allem Paris das schönste.
Für einen Moment machte sie größere Schritte, sie sprang schon fast. Nach etwa drei "Sprüngen" beugte sie sich nach unten zum Schnee und vergrub ihre Hände darin. Doch nciht umsonst, denn gleich darauf kam ein Schneeball auf Cathrina zugeflogen. Und damit diese Liel nicht sofort traf rannte sie leicht lachend voraus.

"Aber der Schnee ist glaub ich überall der Selbe!" rief sie ihr noch zu...

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

13.01.2006 18:18
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Cathrina hatte noch im ersten Moment der ERzählung gelauscht und sich versucht vorzustellen, wie Paris im Winter war, da hatte sie schon einen Schneeball auf der Jacke. Lachend stürmte sie Liel nach und formte dabei ebenfalls eine Schneekugel die sie Liel nachschickte.

"Ja, er ist überall gleich und deshalb wirst du eingeseift, wenn ich dich kriege."

Ausgelassen tollte sie im Schnee und dann hatte sie Liel erreicht und deckte sie mit eine Woge Schnee ein.
Es tobte sich so wunderbar im Schnee und so griff sie sich Liel, riss sie um und rollte mit ihr durch den Schnee.

Glücklicherweise hatten sie vorher daran gedacht, die Rucksäcke abzunehmen.

Nightcrawler Offline

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14.01.2006 10:38
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Er hatte sich auf einem der Bäume am Waldrand niedergelassen und beobachtete die herumtollenden Mädchen.
So sollte es sein. Das war es, was Kinder verdienten, eine ausgelassene Kindheit mit viel Freude, ohne Angst und Schmerz.

Etwas wehmütig verfolgte er mit seinen Augen, wie das eine Mädchen das Andere mit dem Schneeball traf, um sie einen Moment später in den Schnee zu reißen.
Er hatte nie solche Spielereien mitmachen dürfen.

Es juckte ihn sich mit in den Schnee zu stürzen, aber das war nicht seine Aufgabe und die beiden Mädchen durften von seiner Anwesenheit nichts wissen, das würde ihnen womöglich den Spass nehmen.

Also blieb er auf seinen Ast sitzen und nahm geistig an ihrer Schneeballschlacht teil.

LielDenir Offline

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Beiträge: 393

14.01.2006 15:12
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Sie rannte nicht um ihr Leben, das merkte man. Nicht nur an ihrem lauten Lachen... Sie werte sich nicht wirklich gegen die Portion Schnee, die sie von Cathrina abbekam. Es war eben nur Schnee...

Liel ließ sich von Cathrina herunter reissen und packte sie an ihren beiden Oberarmen um sie besser auf den Boden zu drücken. Dann löste sie für wenige Sekunden einen Arm und griff nach etwas Schnee um ihr diesen ins Gesicht zu reiben.
Doch so wirklich gelang ihr das nicht, denn Cath war ebenfalls ein Mädchen, das sichd as nciht so schnell egfallen ließ.

Sie tobten durch den Schnee und bveide bekamen abwechselnd immer mal wieder eine Hand voll des Schnees ins Gesicht gepfeffert. Das Lachen der beiden verstummte keines wegs.

Nachdem sie sich im Schnee verausgabt hatten, ließ sich Liel, etwas aus der Puste, nochmals zu Boden fallen. Sie streckte Arme und Beine von sich, um kurz darauf einen Engel im Schnee zu hiinter lassen. es tat ihr sichtlich gut, allein mit Cath unterwegs zu sein. Wohlmöglich hatte sie schon fast ihr Heimweh vergessen...

Noch bevor sie weiter gingen, packte sie sich einen Apfel aus dem Rucksack. Sie hatte noch nichts gegessen und jetzt wra die Zeit dafür, mal etwas kleines zwischend ie Zähne zu bekommen.

LielDenir Offline

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Beiträge: 393

15.01.2006 17:57
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Neugierig beschaute sich Liel die Karte und folgte Cathrinas Finger mit den Augen. Es war wirklich nicht weit bis zu den Ruinen. Im Sommer könnte man das vielleicht mal öffters machen.
Sie biss herhaft in den Apfel und schaute in die Richtung, in die sie weiter gehen werden. "Find.... oh.." Sie stockte und grinste Cathrina etwas entschuldigend an. Sie wollte gerade mit vollem Mund sprechen. Liel konnte das selbst nicht sonderlich gut leiden wenn jemand mit ihr sprach und man beobachten konnte wie sich das essen zerteilte...
Sie schluckte und nickte Cath dann zu.

"Ja.. Find das echt eine schöne Idee. Ich weiß gar nicht, was so viele Leute gegen den Winter haben..."

Immernoch am Apfel und Möhre knabbernd setztens ich die beiden wieder in Gange. Liel schüttelte leicht den Kopf und sah Cath etwas ungläubig an. Eigentlich hatte sie genug von geistern und dem Zeug, aber es war trotzdem immer wieder aufs neue interessant etwas über alte Sagen und Legenden zu erfahren.
" Ne, hast mir noch nichts darüber erzählt.!"
Das war dann auch das Stichwort für Cath, die ihr dann die Geschichte über die Sternenfrau erzählte. Sie quatschten über viele Dinge. Aber Hauptsächlich über Sagen und Legenden. Die Zeit verging sehr schnell und so dauerte es auch nicht mehr lang, bis sie endlich die Ruinen erreichten. Liel hätte am liebsten alles stehen und liegen gelassen und alles erforscht was es zu sehen gab.

"Komm, lass uns ganz nach oben gehen."
Sie wollte unbedingt die Aussicht sehen.

[Sorry, meine Beiträge ....>.< ]

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

15.01.2006 18:38
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Cathrina genoss den Ausflug und stürmte nach oben kaum das Liel ausgesprochen hatte.

"Fang mich!"

Sie wurde immer schneller und letztendlich stand sie oben und zwei Atemzüge später war Liel neben ihr.

Dann wurde es ruhig und die beiden schauten und schauten und schauten. Das Land war verschneit, die Sonne ließ die Schneekristalle wie Diamanten funkeln und eine Ruhe lag über dem Land, welche jedes Wort überflüssig machte.

Dann legte sie den Kopf schief um zu lauschen. Sie nahm sogar die Mütze ab. DAs war ja ... fing sie an zu spinnen? Es war Musik, eine alte schottische Weise, die von Liebe und Verlust erzählte. Sie kannte das Lied genau, es gehörte zum Volksgut der Schotten und wurde auf jedem großen Fest gesungen. Ein bischen schwermütig und ein bischen träumerisch.

"Liel, hörst du das?" flüsterte sie. Ein Schauer kroch ihr den Rücken hoch. Aber es war keine Angst, eher gespannte Erwartung.

LielDenir Offline

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15.01.2006 18:58
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Eiegtnlich wollte sie ganz in Ruhe nach oben gehen. Sich eben alles genaustens anschauen. Als jedoch Cathrina nach oben stürmte tat sie es ihr gleich.

Die Aussicht war atemberaubend und Liel versank richtig darin. Wirklich wie ein Märchenland. Liel breitete ihre Arme aus und holte tief Luft. Fie Französin woltle den Schnee nicht nur Sehen.. Sie wollte ihn Schmecken und Riechen.. Es war der erste Moment, seitdem sie in Schottland war, dass sie sich richtig wohl fühlte. Hier draußen war sie frei.
"C'est merveilleux"

Nach wenigen Augenblicken ließ sie ihre rame wieder sinken und sah Cathrina fragend an, als sie meinte etwa szu hören. Eigentlich wollte sie nichts hören. Es war ihr sehr runangenehm. Gespenster und Geister. Trotzdem war sie still und lauschte. Auch sie konnte die Musik hören..
Ihr entwich ein leises seufzen.
Es erinnerte sie an das Erlebnis mti Remy. Diese Illusion, oder was auch immer es war, vor dem Hauptgebäude. Sie schüttelte etwas den Kopf um die Erinnerung beiseite zu schieben. Die Musik...

"Unheimlich."

Das war das einzigste Kommentar das sie dazu abgab. Sie sprach sehr leise... Was wird als nächstes passieren? Liel drehte sich um und ließ ihren Blick über die Felsen und Ruinen schweifen.

Nightcrawler Offline

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15.01.2006 19:49
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Er folgte ihnen weiter, bis sie bei den Ruinen ankamen.
Seine gelben Augen suchten die verfallen Steingebäude ab. Es war ruhig hier,still und einsam. Ein Ort, der zum verweilen einlud, wenn die Gedanken in Aufruhr waren.

Seine Gestalt verschwand von der Mauer, auf der er eben noch gesessen hatte und von der er zu den beiden Mädchen hinunter gesehen hatte.
Gerade stürmte eines der Beiden in seine Richtung hinauf und er hielt es für angebracht seinen Standpunkt zu wechseln.

Leise tauchte er hinter den Beiden auf, an einer schlecht einsehbaren Ecke, an der große Felsbrocken verstreut auf dem steinigen Boden lagen.
Sein Blick suchte die Mädchen.
Plötzlich stutzte er.
Er hatte etwas gehört, leise und doch klar.
Eine Melodie. Seltsam, er war sich sicher, dass er bei seiner Ankunft hier niemanden gesehen hatte.

Die Mädchen schienen verunsichert. Gerade rechtzeitig verschwand er, als Liel sich umdrehte und die Ruinen mit ihren Augen absuchte.
Schräg neben ihnen auf einem umgestürzten Mauerteil tauchte er wieder auf.
Das war knapp.

Er vergewisserte sich, dass die Beiden noch da waren und begann die Ruinen abzusuchen. Er verschwand in einem flirrenden Schemen, nur um an einer anderen Stelle wieder aufzutauchen, darauf achtend, nicht in das Sichtfeld von Liel oder Cath zu kommen, sollte sie sich auch noch umdrehen.

Wenn sich noch jemand in den Ruinen befand, dann würde er ihn nun finden.


Cathrina Offline

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15.01.2006 20:19
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Auch Cathrina schaute sich suchend um und dann entdeckte sie weit draußen eine Gestalt.

"Liel, es ist nur ein Wanderer. Schau da hinten. Es muss eine Frau sein und sie singt. Und weil die Luft so klar ist und alles so still ist, trägt das Lied bis hierher."

Dann erzählt sie Liel von dem Lied uns seiner Bedeutung.

"Tut mir leid, wenn ich dir mit meinen Erzählungen Angst gemacht habe. Das wollte ich nicht. Aber sag mal, es sind nur Märchen und Sagen. Bist du so ängstlich veranlagt?"

Dann zieht sie Liel zur Mauer und setzt sich. Ihr Magen knurrt, die Möhre vorhin war nicht so toll und so öffnet sie den Rucksack und packt aus.
Es ist Picknickzeit und sie verteilt die guten Sachen auf der Mauer und dann die Thermosflasche zu öffnen und sich den Tee einzugießen.

Nightcrawler Offline

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15.01.2006 20:37
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Er suchte die Ruinen ab, doch er fand nichts.
Sie waren leer.
Er musste sich alles eingebildet haben, aber wie konnten sich drei Leute etwas einbilden?
Nachdenklich verweilte er unter einem Torbogen und sah hinaus auf die Ebene.
Dort hinten bewegte sich etwas.
Er kniff die Augen zu gelben Schlitzen zusammen.

Die Stimme von Cath drang zu ihm herunter.
Nur ein Wanderer?
Er konnte von hier nicht viel erkennen.
Schnell wechselte zu einem höheren Felsvorsprung und sah erneut hinaus auf die weite schneebedeckte Fläche.
Das Mädchen hatte Recht.
Jetzt wehte auch zu ihm die Melodie im Wind heran.
Er lächelte. Manchmal war die Lösung so nah...

Von hier aus konnte er die Kinder gut beobachten.
Sie schienen etwas zu essen.

Sein Blick wanderte zurück zu der einsamen Gestalt im Schnee.

LielDenir Offline

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15.01.2006 21:27
11.12.-Wanderung zu den Ruinen Antworten
Ein Wanderer..
Liel folgte Cathrinas Blick und nickte erleichtert. Es war als würde sie nun etwas genauer und gewollter der Melodie lauschen. Cathrina wusste wirklich einiges über ihr Land und deren Traditionen und Sitten. Es war auch interessant für die Französin andere Länder kennen zu lernen.

"Keine Sorge, du hast mir keine Angst mit deinen Erzählungen gemacht. Ganz im Gegenteil... Ich bin eigetnlich auch gar nicht so ängstlich, wie du vielleicht denkst..."

Wärhend sie sprach, half sie Cathrina beim Auspacken der Sachen, die sie mitgebracht hatten. Sie griff ebenfalls nach ihrer Thermoskanne und füllte den Deckel mit Tee. Es war Grüntee mit einem kleinen Nachgeschmack von Honig. JFK wusste von den Vorlieben Liels. Dank Cathrina.. (:-*)

" Es ist nur ..."
Nein, sie durfte ihr den Grund nicht erzählen. Sie hatte es Remy versprochen. Wer weiß auf was für Gedanken Cathrina kommen könnte, wenn sie wusste, dass es wohl möglich im Institut spukte.
Sie musste sich nun irgendwas einfallen lassen, denn wenn sie jetzt weiter so herum druckste würde Cathrina merken, dass sie sich etwas ausdachte.
"Keine Ahnung wieso ich zur Zeit so empfindlich auf manche Dinge bin. Liegt warscheinlich einfach nur an meinem heimweh..."
Akzeptabel und Glaubwürdig?

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