Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Cath schaute Liel an und grübelte. Heimweh? da war doch noch was. Liel war schon einige Zeit im Institut und sie hatte sich alle Mühe gegeben, Liel das Heimweh vergessen zu lassen.
"Liel... das du Heimweh hast glaub ich dir sofort. Aber du wirkst ein wenig, als ob dich noch etwas anderes bedrückt außer dem Heimweh. Wenn du es mir erzählen willst, dann hör ich zu und keiner wird es erfahren. Und vieles lässt sich leichter tragen, wenn man die Sorgen teilt."
Mehr konnte sie nicht tun. Mehr würde zudringlich wirken und das wollte sie ja nun auf keinen Fall.
Sie griff sich ein Sandwich.
Auch Liel griff nach einem Sandwich und biss hinein. Während sie kaute und Cathrina zuhörte schaute sie von der Mauer aus über das Gelände. Ihr Blick wanderte hauptsächlich über die Ruinen. Vielleicht entdeckte man ja etwas spannendes...Wer weiß.
Liel nickte leicht und presste ihre Lippen aufeinander.
"Ich weiß, dass ich dir vertrauen kann und du weißt, dass ich dir alles erzählen würde."
Sie stockte kurz und schaute Cath mti einem sachten Lächeln an. Ja und sie wäre auch die Einzigste im Institut...
"...du wirst es auch sicher für dich behalten, aber.. Ich bin ja mit dieser Sorge nicht allein... und schließlich leb ich noch.!"
Und schon biss sie wieder in ihr Sandwich.
Sie hatte das nicht allein erlebt, zum Glück. Denn sonst müsste sie jetzt wohl bei dem Seelenklempner sitzen.
Cathrina nickte und schmauste, was JFK Gutes zurecht gemacht hatte. Sie würde nicht drängen.
"Wenn du reden willst, mein Bett steht deinem gleich gegenüber und notfalls findest du mich in der Küche beim Eisessen."
Damit war das Thema erledigt.
"Ok, wo fangen wir an zu besichtigen? Ich glaube, wir stehen hier auf dem Aussichtstum, den jede Burg hatte. Wie du sieht, kann man weit ins Land schauen und so konnte jeder Feind sehr zeitig ausgemacht werden und die Bewohner konnten sich in das Innere der Feste in Sicherheit bringen. Und es ging ja nicht nur um die Leute, meist musste auch das Vieh noch mit und Vorräte. Niemand konnte wissen, wie lange die Belagerung dauern würde. Es gab auch oft zwei oder drei Befestigungsringe, so das die Belagerer oft auf Kidnapping zurück greifen mussten, um die Burg einzunehmen oder eine akzeptable Lösegeldsumme zu bekommen."
Sie erzählte von dem schottischen Brauch, Vieh zu stehlen, dass dann im folgenden Jahr wieder zurück gestohlen wurde. Ein schottischer Volkssport. Oder eben das Kidnapping von hochrangigen Clansangehörigen, die dann für viel Geld freigekauft werden mussten oder gleich mal verheiratet wurden um sie im Clan zu halten.
Er beobachtete den einsamen Wanderer im Schnee, bis er nicht mehr zu sehen war.
So langsam wurde es ungemütlich hier auf diesem Vorsprung.
Wieviel Zeit wohl bereits vergangen war? Sie waren früh morgens los gegangen, aber die Wanderung hatte schon ein bißchen Zeit gekostet.
Natürlich trug er gerade jetzt keine Uhr mit sich. Nicht, dass er sonst eine tragen würde, aber gerade jetzt hätte er sie gebrauchen können.
Er verschwand und tauchte etwas näher bei den Mädchen wieder auf. Sie hatten sich hingesetzt und ihr mitgebrachtes Essen ausgepackt.
Sein Magen knurrte. Er hatte Hunger.
Wie sie wohl reagieren würden, wenn sie ihn sahen.
Ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Züge. Sollte er sie errschrecken, einen kleinen, klitzekleinen Streich spielen?
Er lehnte seinen Kopf an die Mauer. Die Versuchung war groß, aber dies war nicht die geeignete Zeit für Spiele.
Er würde austesten, wie gut sie im Beobachten waren, das kam dem Nahe. Außerdem schulte er so ihre Sinne und würde sehen, wie gut die Beiden auf ihre Umwelt achteten. Je besser sie waren, desto eher würden sie mögliche Gefahren erkennen können.
Möglichst leise kletterte er auf allen vieren über die Steine auf die beiden Mädchen zu. Er sah aufmerksam zu ihnen hinüber.
Sollte eines in seine Richtung sehen, dann würde er den Moment abpassen, dass sie ihn als kurzen unbekannten Schemen wahrnahmen und dann verschwinden, um an einem anderen Ort in ihrem Sichtfeld wieder aufzutauchen.
"Mir egal wo wir als erstes hingehen. Finde Aussicht schon schön genug."
Sie biss sich leicht grinsend auf die Unterlippe, während sie Cathrina dann weiterhin zuhörte und ihr Vesper verschamuste. Ihr Blick ruhte auf dem Ruinengelände. Es war interessant zu hören, wie es früher dort war. Das musste bestimmt spannend gewesen sein.
Innerlich dachte sie daran, dass heute noch irgendetwas passieren musste. Hier oder im Institut. Es wra nciht so, dass sie irgendwelche Vorahnungen hatte, aber sie spürte, dass sie nciht allein waren. War es vielleicht einfach nur die Vorstellung , dass sich wirklich etwas außergewöhnliches hier rumtreibt?... So etwas wie ein Geist. Eben diese Sage vond er Cath ihr erzählt hatte. Nein.. Es war nur eine Sage.
Gerade als sie mal wieder ihren Blick über die vielen Steine wandern ließ entdeckte sie etwas. Was war das?
" he, Cath.. da war irgendwas.."
Sie sprach leise zu Cath. Kann ja sein, dass sie Jemanden oder Etwas verschrecken könnte. Falls wirklich etwas da sein sollte. Sie verengte etwas ihre Augen und legte die Stirn etwas in falten. Was ist das? .. Hmm..
Cathrina hatte gerade in die andere Richtung gesehen und hatte den Erkundungsweg abgesteckt als Liel sie ansprach.
"Wo genau?" sie zweifelte nicht eine Sekunde an Liels Wahrnehmung und sie griff die Taschenlampe um im Notfall was zum Schlagen zu haben.
Ihre Erfahrungen mit den Zwillingen hatten ihr einiges an gemeinen Tricks beigebracht aber gegen einen Mutanten kamen sie nicht an. Das war ihr klar. Aber so kampflos würde sie auch nicht aufgeben. Das verbot schon ihre Ehre als Schottin zumal sie ja Liel beschützen musste, die zarte Französin und ihre Freundin.
"Da bei den Steinen.."
Sie stand ebenfalls auf um besser sehen zu können. Möglicherweise hatte sie sich nur geirrt, denn jetzt war dort nichts mehr. Naja, es bewegte sich, so dass es jetzt überall sein konnte.
"Hm.. Ich glaube, ich hab mich geirrt."
Denn als sie sich versicherte war da nichts mehr. Liel ging ein paar Schritte in die Richtung in der sie etwas gesehen hatte.