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nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Für Caleb gab es keinen Grund nicht freundlich zu sein. Zudem war er Engländer und auch, wenn er jetzt nicht in irgendwelchen Altadelskreisen aufgewachsen war, so lastete den Engländern allgemeinhin entweder ihr schwarzer Humor, ihre Liebe für das Spiel oder eben ihr Gentleman-Gen an. Es machte Caleb nichts aus, dass sie kein Klavier spielte, allerdings hob er eine Braue.
"Die Kunst der Bilder. Malst du selbst auch? Dafür wiederum habe ich nicht ganz so viel Talent. Welche Art von Bilder sind das?" Portraits, Landschaftsbilder, Stillleben - es gab ja eine ganze Bandbreite, nicht zu vergessen die einzelnen Stilrichtungen. Gut, Caleb musste zugeben, dass er sich da nun wirklich nicht so gut auskannte.
Vielleicht bemerkte er, dass sie über seinen Spitznamen irritiert war, vielleicht fügte er es auch einfach der Vollständigkeit halber noch hinzu, als er meinte: "Mein zweiter Name ist Thomas, darum nennen mich die meisten daheim Tom. Aber danke... dein Name klingt... wie eine Insel." Er musste grinsten, hob aber gleich darauf beschwichtigend die Hand. "Nicht, dass er mir nicht gefallen würde. Skye klingt toll." Und jetzt erinnerte er sich auch wieder daran, dass sie die Lehrer so aufgerufen hatten. Als ihm Skye erzählte, dass sie mit Charleen in einem Zimmer war, zuckte sein Mundwinkel, aber er kommentierte das nicht weiter. "Ich war auch schon einmal in Holland...Amsterdam."
Als Tara zu ihnen trat, sah Caleb auf und bemerkte, dass er bis dahin gar nicht mehr auf seine Umgebung geachtet hatte. Auch ihr lächelte er zu und antwortete: "Ah... hi. Das bin dann wohl ich, aber wenn jemand mit mir spielen will, ist er dazu eingeladen." Es sprach ja nichts dagegen, ein Doppel zu spielen. Obwohl... die Musikrichtung sprach dagegen, Caleb vergass immer, dass Dinand ja in eine andere Richtung als Klassik ging. Er rutschte noch einmal ein wenig über die Bank, aber viel Platz blieb nun nicht mehr.
"Tut mir Leid, aber deinen Namen kenne ich nicht. Du bist in Sek. II, nicht wahr? Ich bin Caleb."
Das Braue heben beobachtete sie, mit etwas gemischten Gefühlen, sie wusste nicht recht, was es zu bedeuten hatte.
"Ja, ich zeichne. Alles mögliche, manchmal, meistens allerdings ... hmmm ... eher ...", wow, die Frage war wirklich etwas, sie hatte sich nie wirklich Gedanken darüber gemacht, was für einen Stil sie eigentlich 'verfolgte'. Also lies sie diese unvollständige Antwort einfach mal im Raum stehen, vielleicht würde sie mit der Kunstlehrerin darüber sprechen, um eine angemessene Antwort nachliefern zu können.
Bei der Erwähnung der Insel musste sie Grinsen, ihr war klar gewesen, das solche Erwähnungen kommen würden, wenn sie hier her kam, schliesslich, war es ja fast in der Nähe.
Den zuckenden Mundwinkel bemerkte sie natürlich auch, da sie ihre Gesprächpartner meist genauestens beobachtete, allerdings wollte sie im Moment nicht genauer nachfragen, schliesslich waren sie bisher noch beim SmallTalk.
"Meine Schwester hat eine Wohnung in Amsterdam, ich war leider selbst aber noch nicht da." Meinte sie und bereute es gleich. Lien, ja, Lien spielte auch Klavier, fiel ihr wieder ein.
Das Tara zu ihnen trat kam ihr somit mehr als nur gelegen, sie wand den Blick einen Moment auf die Tasten und hob ihn dann wieder um Tara an zu sehen.
"Hi.", meinte sie, wieder lächelnd.
"Wenn Du spielen möchtest mache ich natürlich Platz, sonst verspielt ihr euch noch wegen mir oder so.", dann blickte sie zurück zu Caleb, als er sich vorstellte. Kannte Tara ihren Namen wohl? Eine doofe Situation, also schwieg sie darauf bezogen erst mal, bevor man sie noch als aufdringlich empfinden würde oder so.
[Freudsche Fehlleistung >.< *lach* Skye dachte an ihre Schwester, nur hatte ich deinen Namen gerade im anderen Fenster gelesen. *hüstel* korregiert.]
Ob es fuer einen Iren in Schottland schwer war? Es war die Hoelle, um ehrlich zu sein. Schotten waren alle sowas von... schottisch. Aber Ausnahmen bestaetigten gluecklicherweise ja die Regel.
Statt einer Antwort zuckte Raguel recht hilflos mit den Schultern und nahm seinen Gegenueber genauer in Augenschein.
"Na ja, wie fuehlt sich ein Niederlaender denn in Deutschland?" Irgendwie war es doch ueberall das Gleiche.
An seinem Wein nippend, liess er Dinand vorerst umherdeligieren.
Als es eigentlich schon schien, als wolle Raguel sich ganz dezent im Hintergrund halten, griff er nach Dinands Handgelenk, um ihn daran zu hindern die Weinflasche umzustossen. Aber da war noch mehr. Etwas warmes schien Dinand unter die Haut zu schluepfen, wie ein uebereifriger Sonnenstrahl. Der Schein des Strahles schien sich jedoch in Raguels blauem Auge verfangen zu haben.
"Brauchst du einen Bass?" Er hatte zwar schon Ewigkeiten nicht mehr gespielt, aber nicht nur Dinand schien auf diesem Grund und Boden Neuanfaenge zu wagen.
„Wenn die Deutschen endlich einsehen würden, dass wir besser Fußball spielen als sie….“ Dann würden sich die Nationen bestimmt auch besser verstehen. Dinand grinste, hatte er schon mal erwähnt, dass er ein bisschen aufgeregt war? War er aber und deswegen fuhr er sich auch schon wieder durchs dunkle Haar und schmunzelte über Raguel. Sie beide waren auf einer Wellenlänge, oder? Dinand bildete sich das gerade zumindest ein. Während dieser seinen Wein trank sah er sich nach den restlichen Kindern um.
„Charleen? Oh, die kenne ich die hat mal in einer meiner Shows für mich getanzt.“ Aber er hatte Caleb und Skye unhöflich unterbrochen, dass tat ihm Leid so dass er den Kindern allgemein ein breites Grinsen schenkte. „Geht’s euch allen gut? Seid ihr soweit? Einmal durchzählen!“ Gut er nahm sie auf den Arm, aber eigentlich doch auf eine ganz charmante Art und Weise, oder? Außerdem flirtete er auch schon wieder mit den Mädchen. Harmlos, verstand sich und nur per Augenkontakt.
Als Raguel ihn dann berührte durchzuckte es ihn regelrecht wie vom Blitz getroffen. Dass er sich mit dieser Beschreibung auf sehr heikles Terrain begeben würde, wusste er natürlich nicht. Für einen Moment gab es keine anderen Kinder, nichts und niemanden als Raguel und Dinand die einander in die Augen sahen. Vorsichtig hoben sich seine Mundwinkel und einzig der Grund, dass sie einander erst seit fünf Minuten kannten hielt Dinand davon ab ihn zu umarmen. So fasste er seine Hand aber mit beiden Händen und drückte sie kurz. Dann war der Augenblick vorbei.
"Bass? Du spielst Bass?" Hätte er ahnen können. Dinand teilte seine Bekanntschaften ohnehin immer in Musikinstrumente ein. "Ja natürlich." Er machte einen wagen Deut in Richtung Schränke. Irgendwo da hatte er einen gesehen. Cool, jetzt hatte er sogar einen Bass. Schade das Rohey nicht hier war, sie hätte Geige spielen können.(Öfter mal was Neues)
„Ich denke wir können dann.“ War es möglich, dass sich Raguels Sonnenschein sich in Dinands Stimme geschummelt hatte?
Eine Durchsage?!
Liel schlenderte gerade etwas gelangweilt durch das Institut. Sie hatte keine Lust in ihrem Zimmer rumzu sitzen. Vor allem allein nicht, denn Cath war wie schon so oft einfach nicht aufzufinden... Warscheinlich war sie gerade bei Stan und Mark. War ja auch egal.
Sie hatte ihre Hände in den Hosentaschen ihrer hellen, lockeren Jeans vergraben und die Kapuze ihres schwarzen Pullovers über den Kopf gezogen. Ihr war danach. Wer weiß, vielleicht hätte ihre Langeweile sie noch nach draußen geführt und da hätte sie sich nicht noch aufwendig bewegen müssen... Ce que?
Ein kleines Privatkonzertchen? Rock?...
Uuuh, das kommt ihr wohl gerade recht, denn schon nach einem kurzen Augenblick machte sie kehrt und ging wieder in den ersten Stock in Richtung Musikzimmer. Rock zog sie wohl magisch an.. oder wra es einfach Musik? Jedem das seine, für sie war Musik etwas sehr wichtiges. Viele Leute meinen ja, sie können ohne Musik nicht Leben.. Liel war wohl eine davon !...
Die Treppe war sie im Schnellschritt nach oben geeilt, sodass sie auch wenige Momente nach Ashley in das Musikzimmer eintraf.
Die Tür wurde leise aufgeschoben, wobei auch sofort die Französin im Raum stand. Sie schaute sich fragend und neugierig um, während sie die Anwesenden mit hoch gehobener Hand und einem sachten Lächeln auf den Lippen begrüßte.
"He..."
Liel näherte sich den Stühlen, blieb aber fürs erste stehen. Es kam ihr irgendwie blöd vor, reinzukommen und sich einfach so dazu setzen, aber sie würde auf jeden fall da bleiben.
[ürbigends Skye.. Liel spielt kein Klavier ^^.. Sie zeichnet ebenfalls. : ) ]
Cathrina hatte sich verkrochen. Sie wollte niemanden sehen und nichts hören. Irgendwo im Garten hatten sie zwischen den Bäumen die Zeit verstreichen lassen und war dann bei Anbruch der Dunkelheit wieder zurück in die Schule marschiert.
Dort war sie durch die Gänge gewandert und hatte nur mit halbem Ohr die Ansage gehört. Irgendwas im Musikzimmer.
Vllt. war Stan dort und Mark, oder Liel. Sie wußte nicht so recht was sie wollte. Allein sein oder jemanden an ihrer Seite haben. Seit heute mittag hatte sich alles so dramatisch verändert.
Cathrina war kalt. Aber nicht nur von der Temperatur draußen, sondern mehr innerlich kalt. Als würde die Kälte bis auf tief in die Knochen reichen.
Sie trat ein und lehnte sich neben der Tür gegen die Wand. "Hallo" leise und ohne irgendwelche Betonung. Da war Liel und die anderen Schüler. Raguel ... er war dabei gewesen. Verflucht... sie schlang die Arme um sich, weil es sie wieder schüttelte.
Keine gute Idee, hier aufzutauchen.
Sie war leise ins Musikzimmer zurückgekehrt und hatte sich auf die Fensterbank gesetzt, während sie Tara dabei beobachtete, wie sie den Verstärker bearbeitete.
Calebs und Skyes Unterhaltung bekam sie nur am Rande mit, denn sie war erst später hinzu gekommen und hatte so das Gespräch nicht wirklich mitbekommen.
Sie sah Liel und Cathrina hereinkommen und lächelte.
Schön, dass sie mit ihrer Durchsage jemanden erreicht hatte.
Sie warf Dinand einen Blick zu. Ob er es merkte?
Er schien mit Raguel in ein Gespräch vertieft zu sein, bei dem sie nicht stören wollte.
Sie sah aus dem Fenster. Was Dave jetzt wohl gerade machte?
Ob er jetzt gerade neben seinem Bruder saß?
Sie sang leise vor sich hin. Etwas, was sie selbst geschrieben hatte. Wenn man hinhörte, dann war es eine Geschichte, die über den Flug des Falken erzählte.
Auch Padraig hatte sich unbemerkt im Musikzimmer eingefunden. Irgendwie war es beruhigend, dass sich so viele der Schüler heute abend hier versammelt hatten. Zeigte es doch, dass die Jugendlichen noch nicht zu sehr von Angst gelähmt waren. Sein Blick wanderte ruhig zwischen den einzelnen hin und her, bei keinem zu lange bleibend, dass sie sich beobachtet fühlen könnten, aber doch lange genug verweilend um sich einen Eindruck vom Zustand der Person machen zu können. Natürlich wusste er nicht, ob seine Einschätzung immer richtig war, aber bei einigen war es doch ziemlich offensichtlich.
Diesem Dinand war er bisher nur ganz selten begegnet. Er war nicht bei ihm in der Mutations-AG, und auch sonst war Padraig Dinands Status hier im Institut nicht ganz klar.
Es war ein sehr scheuer Blick auf die Geschäftigkeit im Musikzimmer, den die scheue Falcon hinein warf.
Sogleich machte sie Anstalten, sich zurückzuziehen. Noch immer verhielt sie sich merklich scheu, zeigte sich kaum den anderen Schülern und saß lieber im Zimmer. Dies war wohl ein Nachteil ihres bisherigen Lebens, das sie ja immer alleine in einem Zimmer verbracht hatte. Für Falcon war es sehr schwer, sich anzupassen, dazu zu gehören.
Ein paar Schritte ging sie rückwärts, die Schwingen halb aufgefächert. Bislang war sie weder zur Untersuchung bei Dr. Grey gewesen, noch hatte sie bis jetzt groß den Unterricht besucht. Es war Angst, die das Mädchen zurückhielt, noch immer reagierte sie Fremden gegenüber übersensibel und scheu. So wie jetzt, als sie versuchte, den leisen Rückzug vom Musikzimmer weg anzutreten..
Eigentlich war sie ja gerade wieder in der Bibliothek gewesen, aber als dann eine Durchsage von Ashley durch die Gänge hallt und ein musikalisches Ereignis direkt neben ihrer Zimmertür ankündigt, wird sie, wie es sich für ein braves Kätzchen gehört, von der Neugier gepackt, klappt das Buch zu und geht zum Musikzimmer.
Und als sie in den Gang des Mädchentraktes einbiegt, sieht sie als erstes die halb entfalteten Flügel von Falcon. Sie weiß das inzwischen zu deuten... Layleen ist immer noch sehr scheu und fürchtet sich vor den anderen... genauso wie Chui selbst war, die ersten Tage, wenn nicht Wochen. "Falcon." sagt sie daher schon in einiger Entfernung und mit fast normaler Lautstärke, nicht dem Chui-Geflüster. Sie will die geflügelte Mitschülerin nicht erschrecken und weiß, dass sie kaum zu hören ist, wenn sie einfach nur nähergeht.
Erst als sie deren Aufmerksamkeit hat, lächelt sie, während sie weitergeht. "Willst du dir auch die Musik anhören?" fragt sie. Neugierig lugt sie in das Musikzimmer, wer sich darin schon alles versammelt hat. "Hallo." bekommt auch jeder einen freundlichen Gruß, der sie bemerkt... ob sie ihn jetzt halbwegs kennt oder nicht. Ja, mit der schüchternen Chui hat sich schon vieles getan... und eines Tages, hofft sie, schafft Layleen das auch.
Megan war nach den ganzen Ereignissen, ziemlich müde auf ihr Zimmer gegangen und hatte sich in ihr Puppenhaus verkrochen. Da sie Chui in der Bibliothek vermutete, hatte sie viel Ruhe.
Nur in dieser Größe, waren Geräusche lauter als man vermuten könnte (die Durchsage kam bei ihr aber eher wie ein lautes Brummen an) und neugierig auf die Geräusche, die vom Flur und vom benachbarten Musikzimmer kamen, verließ sie ihr Puppenhaus. Megan blieb aber so klein, sie hatte wieder ihren schwarzen Anzug an, das war einfach das bequemste, was sie überhaupt hatte.
Sie krabbelte unter den Spalt der Zimmertüre und und ging dann nach links, wich den Füßen aus, die da im Wege standen und huschte durch die offene Tür. Damit die Gefahr zertrampelt zu werden nicht zu groß wurde, hielt sie sich nah an der Wand und auch im Schatten, so ging sie unbemerkt weiter, bis zum Fenster, wo sie am Vorhang hochkletterte, um sich auf der Fensterbank niederzulassen. Von hier hatte sie einen guten Blick und dürfte nun auch von den ein oder anderen gesehen werden.
Als Chui sie ansprach, drehte Falcon sich halb zu ihr herum. Sie legten den Kopf leicht schräg, während das Katzenmädchen näher kam und dann streifte sogar ein scheues Lächeln Chui. "Hallo." sagte sie leise zu dem Katzenmädchen und sah ihr dann dabei zu, wie sie ans Musikzimmer lief und die dort Anwesenden begrüßte. Irgendwie beneidetete Falcon Chui in diesem Moment, weil diese so offen auf die anderen zugehen konnte und sie selber nicht.
Ob sich das jemals auch ändern würde? Noch immer zögerte Layleen, doch wenn sich nun einige Chui zuwenden würden, würden sie unweigerlich auch Layleen hinter ihr erblicken mit ihren halb aufgefächerten Schwingen, was einfach nicht zu übersehen war.
"Tara ist der Name, und ja, ich bin in Sek II." antwortete sie auf Caleb's Frage, dann grinste sie leicht. "Ah, ihr muesst mir keinen Platz machen, ich kann gerade mal ein einziges Liedchen auf dem Klavier, und das kann man wahrscheinlich auch mit einer Hand spielen, wenn man versierter ist als ich... Ich singe bloss. Aber das Klavier ist ein tolles Instrument, ich mag den Klang, und ich hoere gern Leuten zu, die spielen koennen!"
Sie blickte sich um, der Raum fuellte sich merklich dank Ashley's Durchsage. Lustig war, dass nicht nur Schueler hier auftauchten, gerade hatte sie Padraig erblickt.
Anspannung war schon zu bemerken, aber vielleicht wuerde sich das durch ein wenig Spass und Musik etwas lockern? Tara hoffte es.
Skye's Blick glitt leicht an Tara vorbei als Dinand zu ihnen hinüber rief und sie verzog zu ihrem Gedanken im Stillen leicht das Gesicht. Dann kennst Du sie warscheinlich besser als ich. Dann schüttelte sie leicht den Kopf und wand ihn ebenfalls zu der sich immer wieder öffnenden Türe.
Eigentlich sonderbar, viele hier waren doch so zurückgezogen und doch fanden sie sich alle wieder zusammen auf engem Raum ein. Vielleicht kam es ihr ja auch nur so vor.
Dinand freute sich einfach über jedes neue Gesicht. Sicherlich, dass er hier so kurzfristig ein improvisiertes Konzert auf die Beine stellen wollte könnte davon zeugen, dass er im Mittelpunkt stehen wollte. Irgendwie so war das auch. Man dürfte ihn nicht falsch verstehen, er machte Musik weil Musik einfach sein Leben war, aber jeder Künstler hatte –wenn man es so ausdrücken wollte- eine exhibitionistische Ader oder zumindest dann wenn die Musik so persönlich war wie die von Dinand.
Noch plänkelte er mehr oder weniger auf seine Gitarre herum ohne eine bereits eine Melodie zu spielen. So gab er Caleb, Raguel und sich selbst die Chance sich aneinander zu gewöhnen. Dank Tara funktionierte auch der Verstärker und für dieses Konzert, dass eher ein Zusammentreffen war würde es allemal reichen. Nebenbei nahm er noch einen Schluck von seinem Wein und groß auch Raguel nach und stellte die Gläser auf die Oberfläche des Klaviers (Caleb und alle anderen Klavierliebhaber sollten ihn deswegen nicht schlagen. Er spielte dieses Instrument selbst und wusste dass er mit der Aktion irgendwie gegen ein Gesetz verstieß. Aber dieser Auftritt sollte doch smooth sein und deswegen…)
Liel und Cath tauchten kurz nacheinander auf und Dinand der immer noch ein paar harmlose Akkorde spielte winkte die Mädchen lächelnd dazu. Vielleicht sollte man noch mal sagen, dass Dinand irgendwie ein ganz eigenes lächeln hatte? Eben das lächeln eines ‚Rockstars’ (wobei er das Wort nicht mochte) aber er wusste durchaus wie er auf Menschen mit dem richtigen Lächeln oder einem tiefen Blick wirken konnte.
Dinand hatte Padraig auch nur ab und an im Gebäude gesehen und ehrlich gesagt nicht weiter auf ihn geachtet. Generell hatte er auf niemand weiter im Institut geachtet. Das konnte man ihn (wie Tara) als Unhöflichkeit auslegen, aber ehrlich gesagt war er so mit sich selbst beschäftigt gewesen, dass er den Kontakt zu den Anderen erst gar nicht gesucht hatte. Das änderte er ja nun gerade.
Das Mädchen Layleen schien besonders schüchtern zu sein und da Dinand kein Trampel war zwinkerte er ihr nur irgendwie vertraut zu und bedrängte sie nicht weiter, aber er war ebenso froh sie hier zu haben wie das kleine Katzenmädchen. Dinand schmunzelte in ihre Richtung und ruckte mit dem Kinn um ihnen zu bedeuten, dass sie sich nur niedersetzen sollten.
Die ‚kleine’ Megan hingegen bemerkte Dinand nicht. Wie denn auch? Er war noch immer nicht an die Mutanten von denen er selbst einer war, gewöhnt und das letzte was er nun erwartete, war das hier Kinder so groß wie Däumlinge herum liefen.
Hatte Dinand sich eigentlich schon bei Skye und Tara bedankt? Ja, dass hatte er aber ging es den Mädchen nun auf, dass sie ihren Teil an dieser kleinen Show hatten. Dinand fand es war ein gutes Gefühl alle zusammen zu haben und alle waren hier um Musik zu hören. Vielleicht sollte er auch deswegen mal anfangen?
„Wow…eh..ich meine Hi.“ Er lächelte und selbst ein blinder hätte vermutlich bemerkt wie sehr es ihn freute, dass er hier nicht allein stand. Er warf seinen neuen „Kumpels“ Raguel und Caleb einen kurzen Blick zu. Mal sehen was dabei heraus kam wenn sie einfach so drauf los spielten. „Für alle die mich noch nicht kennen. Ich bin Dinand und habe mir gedacht wir könnten heute hier ein bisschen locker zusammen sitzen.“ Er redete zuviel, oder? Egal
Das erste Lied das er anspielte war wirklich nichts Spektakuläres. Eben ein Song der sie alle aufeinander einstimmen sollte. Der Text erzählte auf witzige Art und ausgeklügelten Formulierungen die Geschichte eines Jungen der bei seinem ersten Kuss so nervös war, dass er den Kuss selbst gar nicht richtig wahrnehmen konnte. (Ähnlichkeiten mit dem Sänger waren VOLLKOMMEN beabsichtigt). Dennoch ging die Melodie gleich ins Ohr und versprach ein Ohrwurm zu werden. Dinands Stimme war ja schon einprägsam wenn er überhaupt nur sprach, aber wenn er sang…er hatte das gewisse Etwas, dass dürfte sogar Nichtmusikliebhabern auffallen. Dabei hatte er ja noch nicht mal richtig angefangen.