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Dieses Thema hat 17 Antworten
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 Inverness-Area
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Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

13.05.2006 17:39
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Es konnte nun natürlich sein, dass sie gar nicht mehr da war. So genau wusste er das nicht, weil sie bis auf die eine Gemeinsamkeit nicht viel mit einander zutun gehabt hatten. Er wusste auch gar nicht so genau ob sie während seiner Abwesenheit nicht sogar verabredet gewesen waren und es könnte durchaus sein, dass sie ihm die Tür vor der Nase zu schlug, aber hier ging es ja nicht um ihn sondern um Cait.

Sie fuhren tatsächlich nur eine kurze Strecke was bei den Witterungsverhältnissen auch einfach besser war und allein das Geräusch seiner Maschine kündigte ihn ja schon an.

Zum halten kam er schließlich vor dem kleinen Cottage, dass erst seit kurzem wieder bewohnt wurde. Kurz und schmerzlos und mit Cait im Schlepptau bollerte er in der Herrgottsfrühe an die Tür und wollte Einlass.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

13.05.2006 23:27
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Cait verstand nichts von dem was vorginge.
Eben noch in Einzelhaft jetzt in der schottischen Winterlandschaft, an logan geklammert auf seiner Maschine.
Und wenige Minuten später bereits vor einem, ihr nicht bekannten Haus.

Aber irgendwie fühlte sie sich besser.
Trotz der Kälte, die ihr schon wieder nach wenigen Minuten Frischluft schwer zu schaffen machten.
Die Stimme in ihr hatte sich seit gestern Abend nicht mehr gemeldet und hinzu kam, dass Logan sich offensichtlich Sorgen machte....Sorgen um sie und ihre Verfassung, wo auch immer er sie jetzt hingeschlappt hatte.

Es schien, als hätte er einen Plan.

"Wer wohnt hier...?" meinte sie zögerlich udn sah sich um, während sie umständlich den motorradhelm abnahm und ihre Mähne ausschüttelte.

Temperance Offline

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Beiträge: 26

14.05.2006 14:45
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Wer hier wohnte könnte ganz einfach beantwortet werden: Jemand, der es verdammt schlecht ertragen konnte in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett getrommelt zu werden.
Und jemand - der Ohrenzeugen nach zu urteilen - scheinbar französischer Herkunft sein musste, denn das Fluchen klang von den Worten her vielleicht noch niedlich, aber das Timbre der Frauenstimme war selten frostig.
Vor der ersten Kanne Kaffee war mit Mademoiselle Coligny einfach nicht viel anzufangen - wusste Logan das denn nicht? Ein selten schlechter Beobachter.

Die Tür schwang auf und der Blick war weitestgehend verwirrt zu nennen, als sie erst Logan und dann Caitlynn mit Blicken häutete. Der erste Eindruck war wahrscheinlich schon mal ganz schlecht ausgefallen.
Die beiden nun in übelster Weise anzufauchen wäre einem guten Nachbarschaftsverhältnis auch nicht eben förderlich gewesen, also riss Tempe sich entsprechend am Riemen.
Während sie eine Schleife in den Gürtel ihres Morgenmantels band, liess sie sich dennoch die Möglichkeiten durch den Kopf gehen. Theoretisch sollte sie Logan und die Schnitte einfach rauswerfen oder noch besser erst gar nicht ins Haus lassen. Hatte er überhaupt einen Termin? Es war ja nicht so, dass er sie nicht besuchen dürfte - aber bitte nicht vor 10 in der Früh!

"Kommt rein." Und das sagte sich nicht etwa aus lauter Höflichkeit, sondern weil sie sich ihren verdammt hübschen Zuckerhintern zu allem übel auch noch abfror, wenn die Tür offen stand. "Kaffee?" Sie bräuchte einen, einen LITER! Oder besser noch ein paar Kopfschmerztabletten.

"Was führt dich her, Logan? Deine Krawatte nicht angekommen?" Den Insider hätte sie vor anderen vielleicht nicht geteilt, aber er hatte schliesslich das Weib mitgeschleppt und nicht sie.

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

14.05.2006 17:00
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Sie war reizend wenn sie so zickig war wie jetzt. Nicht das es Logan sonderlich interessierte, in Wahrheit interessierte er sich ohnehin wenig für ihr Befinden. Es war ja nicht so, dass sie ihm vollkommen egal war, aber es gab Dinge die ihn nichts angingen und genauso gab es Dinge die sie nichts angingen. Es war gut, dass ihre Bekanntschaft sich aufs Minimum beschränkte. Deswegen war sie so herrlich unkompliziert.

„Ich brauche deine Hilfe.“ Ach ja, vielleicht hätte er erst einen Guten Morgen wünschen sollen, aber sie sah nicht so aus als würde sie darauf viel Wert legen, aber als er sich an ihr vorbei ins Haus drückte, zog er sie mit einem Arm an sich und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen.

„Das ist Caitlynn.“ Stellte er sie knapp vor und nickte genauso knapp als die Frage nach Kaffee kam. Ohne umschweife suchte er sich die nächste Sitzgelegenheit und blickte dann auffordernd zu Cait. Nun war sie an der Reihe.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

14.05.2006 17:06
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Die französischen Fetzen hinter der Tür waren verständlich genug für jemanden wie Cait, die zwei einhalb jahre in Südfrankreich verbracht hatte und vorher ab und zu an Kanadas Ostküste zugange war.
Aber Cait sagte nichts, außer einem genuschelten "Wir sind hier nicht sonderlich willkomm..."

Dann ging die Tür auf und Cait zuckte unweigerlich zusammen.
Diese Frau, wer und was auch immer sie war, sollte ihr helfen können? Ein zweifelhafter Blick zu Logan, dann betrat sie auch schon das 'Hexenhäusschen' Sie nannte es so, denn ganz geheuer war ihr immernoch nicht.

"Morgen...mein Name ist Cait...ly..." sie stockte, Logan hatte bereits die Vorstellung übernommen und die Blonde sah nicht sonderlich interessiert, mehr gestresst aus.
Es war schwer zu verkennen, dass die dame nicht sondelrich glücklich über den frühen besuch war....
aber man selbst hatte ja auch keine angenehme Nacht gehabt. Und selbst wenn dieser Versuch nach hinten losgehen würde, Logan hatte versucht zu helfen und das war ihm nach gestern Abend mehr als hoch anzurechnen.

Seit wann trägt Logan Krawatten? hörte sie sich selbst kurz denken, bevor sie auf das überaus freundliche Angebot der Gastgeberin einging.
"Nein, Danke...keinen Kaffee für mich."
Wie kein Kaffee?
Ihr war pottkalt und sie lehnte Kaffee ab?
Was wollte sie denn angeboten bekommen? Flüssiges Magma?

Wow...stop...hat er die Blonde gerade geküsst?
kay...unauffällig übergehen und nicht weiter drauf eingehen.

Und nun sah er noch so zu ihr her, als ob sie wüsste, was nun zu tun sei. Sie lächelte etwas hilflos zur Frau im Morgenmantel udn sah dann zu Logan. Gott, war das alles unangenehm.
~Du hast mich doch hierher geschleift? Was...was soll ich denn jetzt sagen. Ich kenne diese...Person ...ja nicht einmal~

Temperance Offline

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Beiträge: 26

15.05.2006 00:22
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Caitlynn war nicht die Einzige, die den Kuss unauffällig überging und nicht weiter darauf ein ging. Tempe verhielt sich da sehr ähnlich. Sie warf Logan zwar einen Blick nach, aber nur um sich anschliessend an die Küchenzeile zu stellen und den Kaffee aufzusetzen.
Sollte sie den beiden Turteltäubchen noch ein wenig Zeit geben sich auszukeksen? Vielleicht noch ein Croissant zu der stummen Diskussion?
Sie wollten hoffentlich keine Eheberatung oder Sextherapie von ihr - das waren sie dann nämlich an der falschen Adresse gelandet.

Hatte Caitlynn den Kaffee abgelehnt? Sie bekam ihn trotzdem prompt in die Hand gedrückt, ebenso wie Logan der Becher vor die Nase, bzw. auf den Tisch vor ihm, gepfeffert wurde.
Wenn die Herrschaften ihr noch 5 Minuten gaben, um wach zu werden? Tempe machte es sich mit angezogenen Knien auf ihrem Ohrensessel bequem - der sicher auch Antiquitätenwert hatte - und schlürfte ihren Kaffee mit halbgeschlossenen Augen.

"Also?" Ging sie ihrer Frage nach einigen Schweigeminuten erneut nach und fixierte die beiden auf der Anklagebank.

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

15.05.2006 00:29
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Wenn man hier nicht alles selbst machte. Logan jedenfalls lehnte sich auf dem Sofa urgemütlich zurück und hob die Füße auf den Tisch um sie dort zu überkreuzen. Ja, dieses Bild passte zwar genauso gut wie Logan an sich in dieses Cottage, allerdings sollte ja bereits beiden Frauen bekannt sein, dass Logan nie so handelte wie man es von ihm erwartete.

Also trank er einen Schluck und warf Tempe einen amüsierten Blick zu. Hey, sie mal ohne ihre Spachtelmasse von Schminke zu sehen war wirklich etwas ganz anderes und er fand zumindest, dass sie es noch hübscher machte. Man konnte ja Tempe viel nachsagen, eventuell das sie ein eiskaltes Biest war, aber hübsch war sie allemal und Beine hatte sie bis zum Hals und Brüste…war ja auch egal. Er würde sich später bei ihr erkenntlich zeigen, ja? Außerdem…er hatte einiges nachzuholen. Sie dürfte sich freuen.

„Cait ist Schizophren, glaube ich.“ Soviel dann zu dem Taktgefühl von Logan. Kurz riss er an was sich gestern zugetragen hatte und das Cait nicht ganz sie selbst gewesen war: Tempe war doch eine Frau vom Fach…konnte sie da nicht was drehen?

Und um die Dringlichkeit zu unterstreichen setzte er sich wieder auf und legte Tempe eine Hand aufs Knie. Also? Bitte!

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

15.05.2006 09:44
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Ja...das...dann, Danke Logan.
Gehen wir noch zum Inverness Kurier, ich glaube es gibt noch ein paar völlig fremde mehr, denen man das aufs Auge drücken konnte.

"Nicht richtig schizophren..." warf sie rasch ein und die unterstreichende Handbewegung dazu, hätte sie sich besser gespart. Sie wollte doch auch keinen Kaffee.
Prompt schwappte ein kleiner Schub kochend heiß auf Hand und Arm. Sie biss die Zähne zusammen und stellte die Tasse auf dem Tisch ab.

"Tut mir leid..ich..." die letzten zwei Tage bestanden eigentlich nur aus Kaffeeflecken und Entschuldigungen.
Zudem stand sie immernoch im Raum, wie bestellt und nicht abgeholt, während die beiden anderen...die sich privat scheinbar ziemlich gut kannten...in und auswendig wäre jetzt zuviel vermutet....eine gemütliche Haltung auf den Sessel eingenommen hatten.
Setz dich! Schallt sie sich selbst. Sie kam sich vor wie in einer Freakshow der 20iger Jahre auf nem Rummelplatz.

Uuund hier sehen sie, die schizophrene...oder was auch immer...Cait. sehen und staunen sie.

Caitlynn wischte den Kaffee an der Trainingshose ab.
"Also nicht wirklich schizophren...eher...ich weiß auch nicht...eine unterdrückte Persönlichkeit, vielleicht?"
wem erzählte sie das eigentlich? War die Blonde ein Medium? oder ne Exorzistin? Sie kannte ja nicht einmal ihren Namen.

"Hören sie...ich möchte nicht unhöflich sein...." und damit sprach sie zwar die Blonde an, aber sah zu Logan " Aber ich habe irgendwie keine große Lust jemanden, den ich nicht einmal kenne, meine psychiologische Krankheitsgeschichte aufzutischen..." war die andere überhaupt Mutantin? Das kam noch dazu.
"wenn ich mich nicht einmal dazu bringen konnte, meinen guten Freunden etwas davon zu erzählen."

Sie nahm einen Schluck Kaffee. Gott, tat das gut. Wärme von innen! Und nicht nur auf der Hand.
"Das hier ist wirklich nett gemeint, logan. Aber wie soll mir die Frau hier...tschuldigung nochmal...helfen?"

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

15.05.2006 19:07
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Logan war von Natur aus nicht unbedingt ein geduldiger Mensch und im Moment strapazierte Cait seine Geduld wirklich über und? Zeigte sie sich dafür irgendwie mit einem Kniefall erkenntlich? NEIN!

Er trank noch mal einen Schluck von dem Kaffee und stellte die Tasse geräuschvoll vor sich auf den Tisch ab.

„Setze dich, Cait!“ Knurrte er mit halb gefletschten Zähnen und sah zu ihr auf, wobei seine Augen schon wieder so funkelten als wollte er ihr gleich an die Gurgel gehen, dass könnte übrigens auch passieren.

Das war so was von ein Befehl das glaubte sie ja gar nicht. Er fand tatsächlich dass er ihr sehr viel entgegengekommen war und anscheinend hatte die freundliche Tour nicht gewirkt, also…musste sie fühlen anstatt hören.

Das er die Stimme nun erhob wurde ihm natürlich gar nicht bewusst, aber wie immer wollte Logan mit dem Kopf durch die Wand.

„Es ist mir scheißegal was du willst, Cait.“ So um das noch mal in aller Deutlichkeit zu sagen, wobei es nicht ganz stimmte, sie musste sich die Situation mal vor Augen frühren. ER konnte sie unmöglich im Team und im Institut lassen wenn sie für sich selbst und die Kinder eine Gefahr darstellte. Er würde sie rauswerfen müssen und das wollte doch wohl weder sie noch er?

„Es ist mir scheißegal ob du nun Hemmungen hast über deine psychologischen Probleme zu reden. Sie kann dir helfen und du wirst dir helfen lassen. Entweder du vertraust mir jetzt und tust damit was ich dir sage oder ich versohle dir deinen Hintern das du acht Wochen nicht sitzen kannst. Haben wir uns verstanden?“

Vier Sätze hintereinander. Soviel sprach Logan sonst in einem Monat nicht mit ihr, aber was glaubte sie denn? Das sie den Ernst der Lage jetzt erkannt hatte? Und was war Tempe eigentlich für eine miese Gastgeberin? Keine Pfannkuchen für ihn? Scheiß Laden.

Temperance Offline

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Beiträge: 26

15.05.2006 19:26
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Ja doch. Das mochte von Logan ja alles ganz lieb und nett gemeint sein, aber er hatte da eine Sache noch nicht so ganz verstanden. Wohl noch nie selbst in Therapie gewesen, was? Auch wenn er es bitter nötig hätte!
Mit Zwingen und Drohen ging schon mal gar nichts. Wichtig war eine Vertrauensbasis zwischen Patient und Therapeut.
Soweit alles klar?
Bevor er also weiter so einen Stuss von sich gab sollte er lieber seinen hübschen Mund halten und einfach zum Anbeissen aussehen.
Konnten sie da einen Deal aushandeln?

Tempe räusperte sich leise, aber wie die ganze Frau in diesem Moment, hatte selbst dieses Geräusch etwas gebieterisches an sich. Die Hände auf ihren überkreuzten Beinen ablegend, rückte sie den Morgenmantel zurecht und gönnte sich eine Hand voll Schweigesekunden.
"Ich bin Temperance de Coligny. Ich bin Doktor der Psychologie, mit einer recht renomierten Praxis in Frankreich." Das mochte sich alles recht allgemein für Cait anhören, aber es war ein Basiswissen, das Cait scheinbar bislang vorenthalten worden war.
"Ich will nicht behaupten, dass ich eine Patentlösung bereit liegen habe für Probleme oder mich über andere Kollegen stellen möchte - aber ich bin recht vertraut in der Behandlung von Personen mit...", ihre Hände wechselten, so dass nun die linke auf ihrem Knie lag und die rechte lässig darüber, "...besonderen Gaben." Hatte Cait nun erwartet, sie würde multiplen Presönlichkeiten sagen? Weit gefehlt. Scheinbar war Tempe nicht so ahnungslos, wie Cait es im Gegenzug gewesen war. "Und ich denke ich gehe Recht in der Annahme..." Diesmal liess sie ihren Satz unbeendet und wandte sich an Logan.
"Wenn sie sich allerdings entschliessen sollten mit mir überhaupt sprechen zu wollen, schlage ich vor, dass du dich verziehen kannst, Logan." Ihre abschliessende Wortwahl fiel zwar ein wenig aus dem Rahmen, aber vielleicht wusste sie auch einfach, wie man Logan zu packen hatte.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

15.05.2006 19:40
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Das nach Logans taktisch-kulger udn äußerst sensibler Zurechtweisung nicht noch mehr Kaffee verschüttet wurde, grenzte eigentlich an ein Wunder.

Was erwartete der Searge eigentlich von ihr? Nicht nur er hatte ne Scheiß-Nacht Okay?
Es war offensichtlich ein Fehler gewesen gestern Abend Logan aufgesucht zu haben...
weshalb war sie eigentlich nochmal zu ihm gegangen...egal, jedenfalls war dann alles außer Kontrolle geraten und irgendwie schien es immer noch nicht ganz unter Kontrolle.

Cait reagierte, bevor man sie schlagen musste und nahm auf der Stelle Platz. Und im Moment hasste sie Logan.
Einfach nur um irgendjemanden zu hassen und er gab genug Gründe dafür. ja, sie konnte ihm nicht einmal einen guten Willen unterstellen, denn schließlich war er anscheinend der Meinung, hier würde sie am wenigsten Schaden anrichten können.
Und wo war hier?
Bei einer Psychiologin?
HALLO?
Cait war seid über zwei Wochen in Behanldung und nur weil Madame irgendwelche besonderen Fähigkeiten, wahrscheinlich Traumdeuten mit Abschluss...
Ok, das war nun unfair.
Auf Temperance, sie ließ sich den Namen nochmal langsam durch den Kopf gehen, konnte sie wirklich nicht böse sein.
Eher noch auf sich, aber das war sie ohnehin.

Wäre sie doch gleich zu Jean, tyler...oder jemand gegangen, als sie hilfe angeboten bekam.
Und nun geschah genau das, wovor sie sich fürchtete.

Das Madamne nach ihrer Vorstellung Logan rauswerfen wollte, lockerte irgendwie den Krampf in der Magengegend. Vielleicht würde es wirklich leichter fallen, sich einer völlig Fremden zu öffnen.

Aber irgend etwas musste sie zu Logan sagen, auch wenn sie momentan seine Art, sein gehabe und seine Wortwahl hasste, konnte sie sich ausmalen, was dahinter stecken konnte.
Jedenfalls hoffte sie es.
Logan wollte ihr wirklich helfen...und das war nun einmal seine unbeholfene, direkte und bescheuerte Art, es zu zeigen.

"Ich denke, ...dass wird helfen. Also, wenn wir nur unter vier Augen..." sie sah mit mattem glanz in den Augen zu Logan.
"Danke das du mich hergefahren hast..."
Das meinte sie ehrlich, ok?

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

15.05.2006 19:58
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Es war eine Sache wenn er seine Mitarbeiter und Freunde anzickte und es war eine vollkommen andere Sache wenn man IHN dermaßen anzickte. Temperance hatte es noch nicht ganz verstanden, oder? Er war der Boss und danach kam eine ganze Weile nichts. Die Sache sollte für sie doch nicht neu sein und bisher hatte es sie doch auch nicht gestört und wo er zuvor ihre Art irgendwie anziehend gefunden hatte, hätte er ihr jetzt mal ein bisschen gegen die Stirn gepöhlt. Wie war sie denn drauf, he?

„Melde dich wenn du fertig bist. Ich hole dich ab.“ Och, es war ihm relativ egal, dass Cait gerade nicht sehr guckt auf ihn zu sprechen war. Das würde sich schon wieder geben, dessen war er sich sicher.

Er erhob sich tatsächlich, allerdings nicht ohne Tempe harsch im Nacken zu packen und ihr einen Kuss auf die Lippen drückte der mehr Bestrafung als alles andere war. SIE sprach so nicht mit ihm, klar? Böses Mädchen. Ganz böses Mädchen und später würden sie das hier mal vertiefen und vertiefen…war wirklich gut.

Und damit verschwand er tatsächlich. Tempe brauchte sich nicht bemühen, er fand den Weg allein und die zugeworfene Tür hinter ihm zeugte ja wohl davon.

Temperance Offline

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Beiträge: 26

15.05.2006 20:51
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Logan konnte ja tatsächlich richtig fürsorglich sein, auch wenn man es von ihm nicht wirklich erwartete. Er konnte allerdings auch der grosse böse Wolf sein, der noch immer nicht gelernt hatte, dass er hier kein Rotkäppchen sitzen hatte.
"Bye, Logan." Eine andere Reaktion hatte er wohl vermutet, aber genau deswegen bekam er sie nicht. Sie nahm es hin - er sollte nur zusehen, ob er das Echo dafür auch vertragen konnte.

Erst nachdem die Tür hinter ihm ins Schloss gefallen war, erhob sich die Französin und lächelte Cait aufmunternd an.
Nein, sie hatte keine extra Kurse in Traumdeutung belegt. Aber hatte Caitlynn sich schon einmal mit Hypnose auseinander gesetzt?
"Haben sie Hunger?" Sie jedenfalls starb tausend Tode und gab der fremden Patientin einfach noch ein wenig Zeit sich in diesen Räumen zu akklimatisieren.
Oder assimilieren? Widerstand war ohnehin zwecklos...
Bevor Cait sich nun zu einem 'Ja' oder 'Nein' hätte durchringen können, hatte Tempe bereits Brötchen aus dem Küchenschrank gezaubert und verfrachtete den eher mauen Kühlschrankinhalt auf ein Tablett.

"Ich zieh mir nur schnell was über." Und Cait durfte sich in der Zwischenzeit zurecht legen, was sie ihr bei der Rückkehr erzählen wollte - oder die Gunst der Stunde ergreifen und fliehen.
Die Einladung zum Frühstück stand in Form des Tablettes unabwendbar vor ihrer Nase.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

15.05.2006 23:57
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
Gott, wie sie Logan hasste.
Wieso jetzt wieder? Weil sie sofort nach seinem Abgang ein schlechtes Gewissen plagte.
Andererseits, nach der 'Verabschiedung' von Tempe zu urteilen trug er wieder nur dick auf und machte einen auf böse.

Cait hatte keinen Hunger. Aber sie wollte auch keinen Kaffee und trank trotzdem davon. Also schmierte sie sich ein Brötchen mit reichlich ...naja, britische Marmelade konnte man eigentlich nicht essen, das hatte sie hier lernen müssen. Aber die Konfitüre vor ihr klang vom Namen her französisch.

Frankreich...

Die und Logan???
"Läuft da was Ernstes zwischen ihnen und Logan?"
Geht dich da was an? Naja, Cait schätzte wenigstens das es kaum jemand anderen im Institut gab, der von der Beziehung hier, oder überhaupt dieser Frau wusste.

Cait versuchte locker zu werden. Logan musste dieser Frau vertrauen und sie selbst musste lernen Logan zu vertrauen. Auch wenn er es einem nicht leicht machte.
Sie zog die Trainingsjacke aus, denn der X-odus Anzug heizte schon so ganz gut und knabberte ein wenig am Frühstück, auf ihre neue Psychiologin wartend.

Was sollter sie groß erzählen, wo sie doch selbst nur Vermutungen äußern konnte.
"Es hat mit Alptäumen und Wahnvorstellungen angefangen..." begann sie etwas lauter, in der Hoffnung, Tempe würde sie hören. "Irgendwann habe ich Stimmen gehört...eine Stimme, um genau zu sein... und dann kamen die Gedächtnisaussetzer hinzu...bis Gestern dann, naja...die Andere, die Kontrolle übernahm."
Kurz zusammengefasst.

"Ich bin eine Hybrid-Mutantin...und ich glaube...." es fiel schwer das auszusprechen "ich glaube...ich habe nicht nur zwei körperliche Gestalten, sondern auch zwei jeweils passende Persönlichkeiten entwickelt...ich hab mal gelesen, dass sowas häufiger bei Hyvbriden zu beobachten war."

Aber wahrnehmen wollte sie es nie.
Der Grund?
Angst. Vor sich selbst und vor dem Verlust von allem, was wichtig war und sie am Leben erhielt. Cait lehnte sich im Sessel zurück und wartete auf ihre Therapeuthin.

Temperance Offline

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Beiträge: 26

16.05.2006 21:29
Cottage in der Nähe des Instituts Antworten
"Logan?" Sie wirkte überrascht und schüttelte recht erstaunt den Kopf. Aber richtig, im Prinzip ging es Cait auch nichts an. Auf der anderen Seite, würde zwischen den beiden nie ein normales Therapeut-Patient Verhältnis entstehen, da Caitlynns Ankunft dafür schon ein wenig zu seltsam gewesen war. "Wohl kaum." Mit dieser etwas schwammigen Formulierung verdrückte sich Tempe ins Nebenzimmer.

"Es ist in der Tat bereits häufiger vorgekommen, dass solche Mutationen zu multiplen Persönlichkeiten oder zumindest zu vergleichbaren Zuständen geführt haben."
Tempe hatte Caits Ausführungen sehr wohl zugehört, auch wenn sie sich gewünscht hätte ihre neue Patientin hätte damit so lange gewartet, bis sie ihr wieder gegenüber gesessen hätte. So kam sie mit der Kaffeekanne wieder zurück an den Wohnzimmertisch und goss sich und Cait nach.
"Können sie mir mehr über diese andere Person erzählen - und wie das Verhältnis mit ihr ist?" Wenn sie es als erschreckend empfand, wie natürlich Tempe diese Geschichte hin nahm, sollte sie einmal wissen, was die Ärztin sonst schon alles zu hören bekommen hatte in ihrer Laufbahn.
Sie strich das weisse Kostüm glatt, nachdem sie sich Cait gegenüber niedergelassen hatte und griff nach der Kaffeetasse. Sie selbst entsagte ganz gerne dem Frühstück und insbesondere, wenn sie gerade eine Unterhaltung führte.

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