Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  








Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.

Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.

Auf bald, eure SL
Datum:
~*~

Wochentag:
~*~

Wetter:
~*~
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 54 Antworten
und wurde 1.241 mal aufgerufen
 Institut-Area
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

20.06.2006 09:43
[19.12.] Intensivstation seit ca. 3Uhr Antworten
Abgeshen davon, dass es sich nur rein körperlich um die gleiche Frau handelte und jeder der Kampfhunde ein anderes Ego meinten, hatte es durchaus was für sich, wenn sich zwei Kerle um einen balgten.
Jedenfalls solange, biss man sich Sorgen machen musste, dass dier Kampf kein Ende fand.

Gerade als sie intervernieren und auch mal als Scale einem Mr. Knight begrüßen wollte, platzte der Schiedsrichter-bekanntlich der Spielverderber jeden Sports- herein und beendete das Gerangel.

Mama Grey zog die Kämpfer mit ihrer Fähigkeit außereinander, erteilte Standpauken und nahm Tyler mit sich....
Das Grey mit ihr gesprochen hatte, hätte sie fast überhört, reagierte aber noch auf dem Namen und Cait und nickte nur stumm. Bald hatte die Kleine überall Hausverbot.

Sie sah von Nolan zu Tyler.
Wenn es etwas zu klären gab, zwischen den Beiden, dann würde Tyler wissen, wo sie zu finden war, viel Raum blieb ja mittlerweile nicht mehr.

Fast tat ihr Tyler ein bisschen Leid. Ein Opfer seiner dusseligen Gefühle. Und irgendwo in ihrem Kopf kontte sie Caitlynn jammern hören. Armes, kleines Ding, auf der sich zur zeit alle Last der Welt abladen wollte.
10 jahre, Caity!
Und die hol ich mir wieder!

Nolan Ford Offline

Besucher


Beiträge: 81

20.06.2006 15:14
[19.12.] Intensivstation seit ca. 3Uhr Antworten
"Natürlich lebst du noch, du Idiot. Ich will dich schließlich nicht umbringen."

Nolan hatte sich wieder zu Tyler umgewandt und verschränkte die Arme, während er ihn gelangweilt ansah. Klar, sie konnten sich hier jetzt einen Fight liefern, aber wozu? Nolan brauchte seine Kräfte anderweitig und nur um diesem kleinen Pisser zu beweisen, wer stärker war, dafür war er nicht hier (wobei er sich fragte, warum er eigentlich noch hier war!).

"Und wenn du jetzt ganz brav bist, dann renke ich dir deinen scheiß Arm wieder ein. Man sollte nicht zu lange damit warten, das kann irreparable Schäden verurschen." Er hob eine Braue und und machte keine Anstalten eines weiteren Angriffs, dafür war sein Gegner zu angeschlagen und dieser Kampf war alles andere als notwendig. JA, verdammte Scheiße, UND es handelte sich um einen Unschuldigen! Er hatte es ja verstanden...

Wie war er überhaupt in diese bescheuerte Situation gekommen? Ach ja... Scale. Sollte sie sich um ihren Freund kümmern, der schien nämlich gerade unter Hochspannung zu stehen. Nolan wollte sich gerade abwenden, als Jean in den Raum kam. Er konnte sich das Augenrollen einfach nicht sparen, als Mutter Theresa große Reden schwang. Sollte er jetzt sagen "ER hat angefangen!"? Aber das sparte er sich dann doch... und außerdem hatte er immer noch Hunger, aber das nur am Rande dieser Story um Kampfhirsch Tyler.

"Warte nicht zu lange", gab er Tyler noch mit auf den Weg und wenn man es nicht besser wüsste, dann hätte man annehmen können, dass es erneut eine Spur von Provokanz behinhaltete, auch wenn es sich nur auf den Arm bezog.

Raguel Offline

Besucher


Beiträge: 263

20.06.2006 15:31
[19.12.] Intensivstation seit ca. 3Uhr Antworten
Das verschiedenfarbige Augenpaar des Iren betrachtete die Szene vom Rand aus und er konnte Jean an dieser Stelle nur beglueckwuenschen, fuer ihre dominante Art. Sie wuerde eine gute Mutter werden, denn in Thema Streit unterbinden war sie bereits Weltklasse. Aber vermutlich wuerde sie bei ihrem Sohn weitaus fahrlaessiger sein. (Und ihr Sohn musste ja nicht Mutters Temperament zwingend erben, schliesslich gab es da auch noch Scott und seine Gene.)

Womit hatte Raguel eigentlich verdient ein so verzogenes Kind wie Nolan an die Backe getackert zu bekommen? Dieser Job war ohnehin schon nicht leicht. Immer freundlich sein, immer gut, am Besten auch immer gut drauf, immer der Nase nach und Hirn ist Hirn und klebt!
Aber das verstand hier jetzt auch niemand.

Raguels Mundwinkel zuckten bedrohlich, als sein Blick auf Nolan fiel und noch konnte er der Versuchung wiederstehen ihm einfach in sein debiles Grinsen eine hinein zu zimmern.
Fragte sich nur, wie lange er das noch aushalten wuerde.

"Ich werd' mich um ihn kuemmern." Das war geringer Trost, sowohl fuer Tyler, als auch fuer Jean, aber es war das Beste, was Raguel ihnen im Moment anbieten konnte.

Er wuerde sich allerdings um ihn kuemmern. Und wenn Nolan nun der Ueberzeugung sein sollte, Raguel war immer ein netter Kerl, dann sollte er sich schon mal warm anziehen. Allein der Blick, den er Caitlynn, beziehungsweise Scale, zuwarf, als er an ihr vorbei ging, liess sein gruenes Auge aufblitzen, wie es sonst nur bei Sariel der Fall gewesen war. Aber da Sariel nicht mehr hier war, uebernahm Raguel ja nun vielleicht die Rolle des voellig durchgeknallten Iren.
Einen Irren brauchte einfach jede Schule, so stand es schon in der Bibel. Ach, Cait wollte den Job uebernehmen? Herzlichen Glueckwunsch, sie hatte die besten Voraussetzungen!

"Wieviel Scheisse kann man eigentlich bauen, innerhalb von 24 Stunden?" Nolan, der toppte alle Vorstellungen, die Raguel bisher davon gehabt hatte. Raguel schien heute mit seinem Funkeln nicht nur Sariel in den Schatten stellen zu wollen, sondern die Art wie er Nolan am Kragen packte, sollte auch stark an Logan erinnern. Seine Lippen waren zu schmalen Strichen zusammen gepresst und es wirkte so, als wollte Raguel dem Sandmutanten jeden Augenblick ins Gesicht spucken.

"Exodus." Hatte er davon schon mal was gehört? Ach ja, im gesprochenen Wort konnte man den Unterschied zwischen 'X-odus' und 'Exodus' nicht ausmachen. Hatte ueberhaupt jemals jemand darueber nachgedacht, warum dieses Team X-odus hiess?
"Das zweite Buch Mose." Vielleicht ging der Job des Psychopathen ja doch nicht an Caitlynn?
Raguel zog Nolan am Kragen naeher zu sich und anstatt ihn anzuschnauben, schleuderte er ihn mit dem Hinterkopf gegen die Wand zurueck. "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht." Raguel, ein religioeser Fanatiker? Da oeffneten einige Leute aber erst spaet ihre Augen.
Und weil es so ein schoen hohles Geraeusch gab, donnerte Raguel Nolans Kopf gleich noch einmal gegen die Wand. "Lass dich nicht geluesten deines Naechsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Naechster hat."
Kannte Nolan wenigstens eines der zehn Gebote? Oder, was die viel interessantere Frage war, hatte er je versucht sich an eines von ihnen zu halten?
Die Zeiten aenderten sich.

"Du sollst nicht ehebrechen." Dieses Mal machte Nolans Hinterkopf erst nach den, zwischen den Zähnen hervorgepressten, Worten eine weitere Bekanntschaft mit der Mauer, gegen die Raguel ihn anschliessend gedrueckt hielt. "Wozu das alles, Nolan? Kannst du mir dein Schmierentheater von gestern erklaeren?" Er hatte hier den Larry gemacht, um jetzt deratig die Diva spielen zu koennen, ja? Das naechste Mal liess er ihn verrecken!
"Deine achso grosse Liebe ist schneller kalt geworden, als der Leichnam."

Nolan Ford Offline

Besucher


Beiträge: 81

20.06.2006 15:57
[19.12.] Intensivstation seit ca. 3Uhr Antworten
Nein, er war nicht der Überzeugung, dass Raguel ein netter Kerl war. Das war er von Anfang an nicht gewesen, aber das hatte an einigen Dingen gelegen. Als er dessen Auge grün auffunkeln sah, wusste er bereits, dass das kein gutes Zeichen war. Aber im Gegensatz zu vorhin, sagte er diesmal kein Wort, das irgendwie zynischen Charakter hatte. Im ersten Moment sagte er sogar gar nichts. Sagte man nicht, dass Raguel seine missratenen Brüder gut im Griff hatte? Das traf wohl auch auf andere Leute zu, denn Nolans Wangenmuskel zuckten lediglich, als der Andere ihn packte.

Raguel war doch so ein fabelhafter Illusionist, oder?
Und trotzdem sah er die Maskerade nicht, die vor seinen Augen lag.

Nolan verzog kurz das Gesicht, als ihn Raguel an die Wand donnerte, aber noch hielt er dessen Blick stand. Nie hatte es jemand gewagt, so mit ihm zu sprechen. Abgesehen davon, hätten ihn solche Worte früher auch nicht getroffen, er hätte sich lediglich darüber amüsiert. Jetzt hingegen zog er die Luft einfach nur scharf ein und schloss einen Moment die Augen, als sein Hinterkopf erneut mit der Wand Bekanntschaft machte.

Das zweite Buch Mose.
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.


"Hör auf."

Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat.
Du sollst nicht ehebrechen.


"Hör auf!!"

Er stieß Raguels Hände schroff von sich und starrte den Anderen einen Augenblick wütend an, ehe sich diese Wut in etwas anderes verwandelte. Seine Lippen bebten einen kurzen Moment, aber er sagte nicht gleich etwas. Eigentlich war es gut, dass er die kalte Wand hinter sich hatte.

"Du hast doch absolut keine Ahnung, wie das ist, Raguel! Ich bin... gar niemand. Ich bin nirgendwo. Ich kann... nicht einmal an die Zukunft denken!" Der Zynismus war gänzlich verschwunden, aber vielleicht lag es auch nur daran, dass sie allein im Raum waren. Er schüttelte kaum merklich den Kopf.

"Ich wünschte, es wäre alles kalt. Aber DU verstehst das nicht, Raguel! DU weißt nicht, wie das ist...", wobei er es nun war, der es zwischen den Zähnen hervorstieß. Und wieder sah er ihn an, diesmal länger als sonst.


Doch.
Er wusste es auch.

"...wie hast du nur weitermachen können?"

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

20.06.2006 19:59
[19.12.] Intensivstation seit ca. 3Uhr Antworten
Was sollte nun dieses Theater?
Woher kam plötzlich blau-grün-Äuglein? Und was schwafelte er da von Ehebruch und Bibelverslein?
Da konnte er so viel mit seinem grünen Augen funkeln, wie er wollte, Scale war nicht im Mindesten daran intersssiert, noch weiter hier zu verweilen, zudem sie ja eh Krankenstations-Verbot erteilt bekommen hatte.
Nein, falsch...nicht sie, Cait!
Eigentlich brauchte sich Caitlynn keinerlei Gedanken zu machen, hie rim Institut gab es ausnahmslos Wahnsinnige.
Es kam nur immer drauf an, wann der Wahnsinn ans Licht trat.

Was immer Raguel auch da von sich gab, es schien eine Wirkung auf Ford zu haben, welche auch immer das war.

Lass mich mit Tyler reden!
Schau an, das Fräulein selbstmitleid brach wieder durch.
Hatte sie etwa die ganze Szene hier mitbekommen? Wohl kaum.
Und selbst wenn, Scale traute ihr nicht sonderlich viele Fähigkeiten zu, diverse Schlussfolgerungen zu machen, sonst wäre ihr vielleicht Nolans Sand-Mutation unangenehm aufgefallen und hätte noch unangenehmere Erinnerungen geweckt.

Ich hab dich mit dem Arsch reden lassen! Lass mich zu Tyler! also hatte sie nichts mitbekommen. Jedenfalls nicht von Anfang an.
Gut, dann war Scale erst einmal fertig.
Noch ein Blick zu Nolan, in der Hoffnung er würde sich nicht allzu sehr vom Pseudo-Propheten einschüchtern lassen.
Wer wusste, wann sie ihn wieder sprechen könnte.

Dann , ein Augenzwinkern später, ließen die Kopfschmerzen nach und Caitlynn war wieder sie selbst. Benommen lehnte sie noch immer an der Krankenliege, Raguel war gerade an ihr vorbei auf Nolan zu und Jean zog sich mit Tyler zurück auf die Intensivstation.

"Ty...?"
"Tyler!"

Sie beeilte sich beiden zu folgen.

Ty Offline

Besucher


Beiträge: 1.098

20.06.2006 23:35
[19.12.] Intensivstation seit ca. 3Uhr Antworten
Was, laberte der schon wieder rum? Einrenken? Ach, der Typ wollte ihn nochmal anfassen? Perfekt!

"Kannst es ja gern mal versuchen! Na komm schon, ich hab keine Angst vor dir!"

Das Knistern schwoll noch etwas mehr an und zwischen Tys Haaren zuckten sogar schon die ersten Funken.

Und dann erschien Jean. Ty wusste nicht, ob er darüber erfreut sein sollte, oder dankbar oder sonstwas. Er fühlte nur, wie ihn eine Kraft wieder zurück an die Wand drückte. Noch bevor er diese berührte, gab es einen hellen kurzen Knall und die gesamte aufgebaute Ladung hatte sich in die Wand übertragen. Natürlich hätte Ty sie erneut aufbauen können, aber dazu kam er nicht mehr. Bewegungslos stand er an der Wand, gehalten von der telekinetischen Kraft von Jeans Gedanken. Seine Schulter pochte heiss und schnell vor sich hin, und erst jetzt spürte er die Schmerzen so richtig. Einrenken hatte er gesagt, das bedeutete dass der Arm ausgekugelt war. Also noch mindestens drei Tage lang Schmerzen und an Belastung war schon gar nicht zu denken. Willkommen in der Welt der Armlosen.

Davon, wie Jean den anderen zur Schnecke machen wollte, bekam er so gut wie gar nichts mit. Wahrscheinlich besser so, sonst wäre ihm irgendwas Unpassendes rausgerutscht, wie dass er auf sich selbst aufpassen könne oder etwas in der Richtung. Tys Blick ruhte auf Caitlynn, die die ganze Zeit nur dagestanden und zugesehen hatte. Nur dagestanden und zugesehen.

Er kam erst wieder zu sich, als er spürte, wie Jean in mit sich zog. Ihre Kräfte liessen keine andere Richtung zu, also folgte er ihr, mehr oder weniger freiwillig. "Nächstes Mal rettet dich keiner, du Penner!" zischte er Nolan noch zu, bevor Raguel hereinkam. Was wollte der denn auf einmal hier?

Noch bevor Ty diesem Gedanken nachgehen konnte, hörte er eine Stimme, die wie Cait klang, von einer Person, die wie Cait aussah und die er im Normalfall für Cait halten würde. Im Normalfall. Sie nannte ihn beim Namen und für eine Sekunde lang wollte Ty sogar glauben, dass sie es war.

Er blieb nicht stehen, er drehte lediglich den Kopf und sah sie an, wie eine Fremde. "Ich kenne dich nicht" sagte dieser Blick und Ty wollte sie in diesen Augenblick auch gar nicht kennen. Er wollte, dass das nicht Cait war, sondern die andere Persönlichkeit in ihr. Es wäre so viel einfacher, alles auf diese Scale zu schieben. Und wenn das da nicht Scale war, bedeutete es, dass Cait dagestanden und zugesehen hatte. Dass Cait Nolans Küsse erwidert hatte, so wie er es auf den Bildschirmen beobachtet hatte. Bitte, lass das da nicht Cait sein! war alles, was er denken konnte. Die schiere Vorstellung vom Gegenteil gab ihm einen so schmerzhaften Stich ins Herz, der die Schulter fast in Vergessenheit geraten liess.

Er sah wieder geradeaus, auf Jeans Hinterkopf. Ob sie seine Gedanken wohl in diesem Moment hören konnte?
---

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

21.06.2006 09:32
[19.12.] Intensivstation seit ca. 3Uhr Antworten
Cait ging noch ein paar Schritte, doch sie wurde langsam, als Tyler nicht anhielt.
Der letzte Ausruf seines Namens war nur noch ein Flüstern.
Er hatte sich umgeschaut...doch dieser Blick hatte seine Wikrung nicht verfehlt. Dann bogen die beiden in den Raum der Intensivstation ab.
Cait konnte noch Raguels und Nolans Stimme hören, achtete aber nicht mehr darauf.

Was hatte Scale nur getan? Und warum tat sie das?
Um ihr systematisch das Leben zu zerstören.
Alles zu nehmen, was sie hatte.
Das Institut, ihre Jobs, ihre Freunde....Tyler....

"Warum tust du das...?" flüsterte sie zu sich selbst, aber eine Antwort blieb aus.
Scale hatte versprochen, diesen tag nicht mehr dazwischenzufunken und blieb Cait daher die Antwort schuldig, im Wissen, dass es die Hawaiianerin wahnsinnig machen würde.
Der andere grund war, dass Scale zu beschäftigt war, jetzt herauszufinden, was im projekt Camouflage passiert war. Und wieviele Lügen ihr Leben bisher begleiteten.

"Warum...tust du das?" fragte sie etwas lauter Es gab keinen ersichtlichen Grund dafür. Das war Caits leben, nichts Scales....wenn hier jemand das Leben des anderen stiehlt, dann doch wohl die Echsenfrau, oder?

"WARUM TUST DU DAS?" die Faust hämmerte zweimal an die Verkleidung des Gangs und tat danach unangenehm weh.
Cait sank an der Wand hinunter auf den Boden und vergrob ihr Gesicht zwischen den Armen.
Sie würde zurück in ihren Raum gehen, wenn Raguel mit Nolan da drin fertig war.
Solange würde sie hier sitzen und heulen.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

21.06.2006 16:30
[19.12.] Intensivstation seit ca. 3Uhr Antworten
„Setz dich“, meinte sie ruhig, als sie die Tür hinter ihnen schloss und einen Moment an Caitlynns Gesicht denken musste. Sie hatte zurück gesehen, als sie die Tür geöffnet hatte und was sie sah, hatte sie wesentlich mehr verwirrt, als der Kuss selbst.

Ihre Nägel hatten sich in ihre Handflächen gebohrt und weiße Stellen hinterlassen, denen sie nur kurz einen Blick zukommen ließ, bevor sie zu Tyler an die Bare trat und ihn aus zu Schlitzen verengten Augen aussah. „Du hast die Weisheit heute auch mit Löffeln gefressen, oder?“ Vorsichtig tastete sie seine Schulter ab, obwohl die Symptome klar waren.

„Das wird weh tun“, meinte sie knapp, als sich ihre Telekinese in seine Schulter tastete und das Gelenk wieder zusammen fügte. Es mochte sanfter sein, als die herkömmliche Variante und auf Dauer wäre eine ausgerenkte Schulter um einiges schmerzhafter, aber das nahm dem Moment nicht die Intensität.

Jean besah sich den Jungen und trat schließlich einen Schritt zurück. „OK, ich kann nachvollziehen, was dich geritten hat. Aber mal ehrlich Tyler, ist es das Wert, dass du dafür dich selbst zum Invaliden machst?“ Gut der Junge hatte schon immer Temperament gehabt, nicht umsonst war er sich von jeher mit Scott in die Wolle geraten. Aber es gab viele, die sich nicht gänzlich mit dem kühlen und nachdenklichen Teamleader Cyclops grün waren.

Nachdenklich wirkte sie auch noch, als sie ihm den Stützverband anlegte. Die Schulter musste ruhig gestellt werden und damit war Tyler offiziell außer Gefecht. Dann erst kümmerte sie sich um seine Platzwunde am Kopf, die jedoch schlimmer blutete, als es wirklich um sie bestellt war und die Stillung der Blutung geschah beinahe von allein.

Mit einem feuchten Tuch wischte sie ihm über das Gesicht und sah ihn an. „Ich muss zugeben, dass mir manches an diesem Mister Ford nicht geheuer ist und ebenso gibt mir Caitlynn mehr und mehr Rätsel auf. Aber ich spüre, dass du mehr weißt als ich und vielleicht kann das vieles erklären.“ Ihre Hand wischte noch einmal mit dem Tuch über seine Stirn. „Ich würde dir allerdings raten, dich vorerst von Caitlynn und diesem Nolan Ford fernzuhalten.“

Mit dem Tuch in der Hand trat sie einen Schritt zurück und betrachtete ihn. Gipsarm, die Schulter fest in einem Stützverband. Das T-Shirt sollte er erst einmal auslassen, sonst würde er nur merken, wie sehr seine Schulter noch auf Bewegung hin schmerzte. „Außerdem gebe ich dir einen Streifen Schmerztabletten“, fügte sie an, kramte in einer Schublade und angelte nach der Packung. „Die Einnahmeregeln sind die selben, wie damals bei deinem Gipsarm und bei Beschwerden wendest du dich an mich.“

Ty Offline

Besucher


Beiträge: 1.098

22.06.2006 00:33
[19.12.] Intensivstation seit ca. 3Uhr Antworten
Ty war ihr gefolgt und hatte sich auf eine der freien Bahren gesetzt. Mit seinen Gedanken war er allerdings noch immer im anderen Raum. Jeans Warnung hörte er zwar, reagierte jedoch erst, als das Schultergelenk mit einem deutlich hörbaren "Plopp" wieder seinen ursprünglichen Platz eingenommen hatte.

Die Reaktion selbst bestand für Ty darin, mit zusammengebissenen Zähnen und aufeinander gepressten Lippen seine Schmerzen in einem anhaltenden, unartikulierten Laut zu äußern. Wäre der Mund offen, hätte man diesen Schrei sicher bis unters Dach hören können. Und wäre Ragnar nicht auf einer der anderen Bahren gewesen, hätte er sich auch keinen Zwang angetan, den Laut zu unterdrücken. Der neuerliche Schmerz übertraf sogar noch den ersten und einen Augenblick lang dachte der Amerikaner, er würde glattweg ohnmächtig werden. Vergönnt war es ihm allerdings nicht, und so sprang Ty auf und lief sinnloserweise mehrmals im Kreis herum. Erst nach zwei Minuten hatte er sich soweit beruhigt, dass er sich wieder setzen konnte.

Und er hatte nachzudenken, während sie seine Platzwunde versorgte. Über Caitlynn und wer das nebenan wirklich gewesen war. War das Scale, die sich an seinem Leid erfreut hatte? War es Scale, die ihn so scheinheilig beim Namen nannte, als alles vorbei war? Ty wusste, dass er ihr früher oder später gegenüber stehen würde, aber war er schon bereit dafür?

Jeans Anweisung riss ihn zurück ins hier und jetzt. Was redete sie da? Er sollte sich von Caitlynn fernhalten? Seine Antwart an Jean war schwach und tonlos.

"Du hast Cait damals vom Dienst entbunden, oder? Also weisst du auch, dass sie Probleme hat, die sie lösen muss. Sie braucht Hilfe und ich kann sie nicht allein lassen." Der Penner hingegen konnte sich seinetwegen einen Fuchsschwanz an den Arsch tackern und sich quer auf den nächsten Highway legen.

"Ich will ihr helfen, Jean. Ich habe es ihr versprochen," erklärte er, während sie seinen Arm in den Druckverband legte. Sie gab ihm die Tabletten und Ty lauschte aufmerksam ihren Instruktionen.

"Danke, für alles," brachte er schliesslich hervor, als er den Streifen in der Tasche verschwinden liess.

Und dann war sie da, die Versuchung, Jean einfach zu bitten, dass sie doch Caits Geist untersuchen sollte. Er würde endlich wissen, ob das wirklich Cait war. Es wäre für die Ärtztin ein Leichtes gewesen. Doch Ty widerstand, nur mühsam, aber er widerstand.

Dieses Mal.
---

Seiten 1 | 2 | 3 | 4
 Sprung