Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Deon hatte sich derweile auf der Bank nieder gelassen, das Handtuch wurde in seinen Nacken gelegt, das Erfrischungstränk hielt er weiterhin in der Hand und nippte immer wieder sehr leicht daran. Er war aufmerksam und betrachtete ihre Übung, auch wenn er sie sicher so nicht nach vollziehen konnte, geschweige denn konnte er das Gleiche erreichen wie sie.
Dennoch war es ein Blick sicherlich wert, er fand es irgendwie sehr interessant und in seinem Unterbewusstsein bildete sich auch etwas wie Neugierde. Nur hatte er vor dieser Macht Respekt, da er sich lieber auf das Schicksal verließ und ihm lag es nicht, etwas zu manipulieren, auch nicht die Zeit, die am kostbarsten war.
Puhh... sie fühlte sich schlapp. Es war doch anstrengend gewesen.
"Geht es ihnen gut?" fragend schaute sie zu Deon. Sie hatte nichts mitbekommen was außerhalb ihrer Reichweite geschehen war und ein bischen Besorgnis war da schon zu hören.
Er lächelte sehr sacht, als er dieses fragte und blickte sie dabei auch sehr ruhig, fast sanftmütig an, natürlich war ihre Kraft außergewöhnlich und flößte sicherlich jedem Respekt ein, der davon wusste oder schon unter ihr 'leiden' musste. Aber sie hatte sie doch einigermaßen unter Kontrolle, da brauchte er sich im Moment keine Sorgen machen.
"naja, ich beginne erst meine Mutation unter Kontrolle zu halten und da hab ich eigentlich immer ein wenig Bammel, wenn andere dabei sind. Und da ich nie weiß, was bei einer solchen Trainingsstunde passiert, da bin ich immer ganz froh, wenn es so ruhig abläuft."
Sie setze sich neben ihn und ruhte sich aus.
"Sie sind neu bei uns..." eine Aufforderung etwas von sich zu erzählen.
"Mutationen gehören für mich zum Alltag. Sie sind interessant. Sie sind faszinierend und beeindruckend, es gibt soviele unterschiedliche Mutation und deine ist auch etwas ganz Besonderes."
Er lächelte sehr sacht, schnappe sich sein Getränk und nahm einen Schluck.
"Und was soll ich von mir erzählen? Wie ich heiße, weißt du ja schon. Ich habe hier den Job als Blockwart angenommen."
Er grinste etwas. Blockwart, für die meisten nicht zwingend toll, für ihn allerdings - ein ruhiger, angenehmer Job mit vielen Möglichkeiten.
"und? gefällt es ihnen bei uns?" ihre Augen blickten neugierig und ein bischen abwartend, vllt. auch ein bischen distanziert? Irgendwas lauerte da im Hintergund, auch wenn es nur selten aufflackerte.
Die Ruhe, die der Mann ausstrahlte ging auch ein wenig auf sie über und dämpfte ihr schottisches Temperament. Aber bewußt nahm sie das gar nicht wahr, eher das sie sich gut fühlte, ruhig und entspannt.
"Ja, es gefällt mir hier durchaus gut. Angenehme Atmosphäre, gemütliches Ambiente, die Jugend die hier zugange ist wirkt irgendwie erfrischend. Ich kann mich so gesehen gar nicht beschweren. Und die Erwachsenen sind auch volllkommen in Ordnung."
Er grinste wieder, als er sie ruhig anschaute, die blauen Spahire im Eisgletscher-Format wirkten sanftmütig und geduldig, sogar behutsam und fast zärtlich. Aber wie eh und je, sah man dem jungen Mann nicht an, was er dachte und fühlte. Das - war allerdings zugut in seinem Innerem verborgen - ging ja auch für den Moment, niemanden etwas an.
"Schön, dann bleiben sie auch länger bei uns. Ich mag es nicht, wenn Leute nach kurzer Zeit wieder gehen und man den Verlust irgendwie nicht verarbeiten kann."
Nachdenklich schaute sie ihn an.
"andererseits gibt es Ereignisse, die man gern so schnell wie möglich vergessen will, so kurz sie auch gewesen sein mögen... kennen sie so etwas? Man möchte etwas vergessen oder verarbeiten und es gelingt nicht."
"Och, du musst dir keine Sorgen machen. Auch wenn ich irgendwann gehen sollte, ist der Verlust meinerseits bestimmt nicht so groß, weil man mich gar nicht so wirklich vermissen würde. Zu mindestens glaube ich das, es gibt hier momentan nicht sehr viele, die mir nachtrauern würden."
Er grinste sie wieder an, und blinzelte dann bei ihren Worten etwas verstutzt und sinnierend.
"Natürlich kenn ich sowas, auch wenn es sehr sehr selten ist - aber ich denke mir immer, das Leben geht weiter. Jeder Verlust, bringt auch einen neuen Gewinn. Zumal - so glaube ich, jeder Mensch nicht möchte, dass man ihn bedauert, nur weil er ein Verlust darstellt. Mit einem lachenden und weinenden Auge sollte man Abschied nehmen, denn irgendwann gibt es ein Wiedersehen, selbst im Himmelreicht."
"Wir sind irgendwo alle gleich, wir sind alle Mutanten und Menschen. Ich glaube, ich habe selten nach einer Nationalität Vorurteile erschlossen, geschweige denn so gedacht."
Meinte er grübeldn, als er dann ihrer nächsten Frage aufmerksam lauschte.
"Könnte ich das auch schaffen? ich meine solche Kraft aufzubauen?"
Wenn es möglich wäre, könnte sie ganz anders mit einem Angreifer umgehen und nie wieder würde sie sich gefangen nehmen lassen müssen.
"Jeder kann es schaffen, solch eine Kraft auf zubauen, warum nicht? Ob nun weiblich oder männlich, es ist möglich. Man brauch nur Geduld und Zeit, sowie Durchhaltevermögen und Willen."
Er ließ den Blick über sie wandern, aufmerksam und konzentriert, musternd - besonders ihre Konturen, ihre Form.
"Wärst du mit einem Six-Pack an deinem Bauch zufrieden?"
Er lachte leise, er fand - sie brauch nicht zwingend diese Kraft, nicht für den Körper, da sah sie gut aus, vielleicht für den Geist, für das Selbsbewusstsein?